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THEMA: glaubwürdiger Einsatz von Dampfloks ohne BW

THEMA: glaubwürdiger Einsatz von Dampfloks ohne BW
Startbeitrag
EpocheIII-Fan - 29.11.09 18:20
Hallo N-Gemeinde,

habe heute mal eine vielleicht etwas merkwürdig anmutende Frage : Wie haltet ihr es mit dem Einsatz von Dampfloks auf Euren Anlagen, habt Ihr alle ein BW mit Drehscheibe auf der Anlage oder setzt Ihr Schlepptenderloks einfach auch mal mit der Hand in die andere Fahrtrichtung um ?
Auf der einen Seite finde ich die riesigen Schlepptender-Dampfloks wie die Baureihen 01, 44 oder 50 einfach Klasse, auf der anderen Seite bedingt ein vorbildgerechtes Umsetzen der Lok natürlich eine Drehscheibe. Ich bin fast umgefallen als ich den Preis für die elektrische Fleischmann Drehscheibe gesehen habe ! Ganz davon abgesehen, dass Dampflokmodelle ja eh ziemlich kostspielig sind ! Und mit der Drehscheibe hört es ja nicht auf, dazu kommt dann ein Ringlokschuppen und diie ganzen Behandlungsanlagen (Bekohlen, Entschlacken etc.)...

Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, Anlage auf reinen Diesellokbetrieb umstellen oder weiter Dampfloks fahren lassen und diese "vorbildwidrig" per Hand umsetzen. Was meint Ihr ?

Viele Grüße,
Thomas

Hallo Thomas,

so auf die Schnelle fällt mir da einiges ein.
1. Die 50ger kann auch mit Tender voraus fahren.
2. Ich hab mir eine Drehscheibe gebraucht (Bucht) für einen Bruchteil des Neupreises besorgt.
3. In einigen Bahnhöfen gab es nur Drehscheiben ohne Behandlungsanlagen.
4. Es gab auch noch Bahnhöfe mit Wende- Dreieck oder Wendestern (Südtirol Bf  Mals)
5. Spielbahner erledigen das Wenden mit der "Hand Gottes"

Gruß, Thomas
Hallo Thomas,

mal abgesehn vom Geld für eine Drehscheibe unddem sonstigen Zubehöhr, ist es auch eine Frage des nötigen Platz auf der Anlage. Ein glaubwürdiges Dampflokbetriebswerk wird doch garantiert 1m² in anspruch nehmen, eher mehr.
Da ich gerade mal gute 2m² Anlagenfläche (Klappanlage) habe, gibt es bei mir leider kein Drehscheibe. Erweiterung mit Kehrschleife ist in Planung, da werden dann die Loks dann "heimlich" drehen.

Kleines Betriebswerk ohne Drehscheibe ist vorhanden, die Loks können also versorgt werden, aber alles frei von Vorbildrecherche, und vor Kenntnis dieses Forums.
Ist dann eher so ein Museumscharakter. hatte eigenlich jeder Bahnhof ein Betriebswerk mit Drehscheibe? ich glaube nicht.

Die frage ist wie Vorbildwiedrig es dir in dein persönliches Wohlempfinden passt.

Wie groß ist deine Anlage denn (geplant).
Wenn ich mal zu Platz komme, könnte mir ein nur ein Betreibswerk schon auf 1,5m² bis 2m² vorstellen.

Bei mir fährt was mir gefällt.

abschließend meine Meinung: von Handumsetzetn ist erlaubt, denn was machst du wenn was entgleist? doch auch Hand einsetzen

Gruß Detlef

Du kannst doch die Loks einfach als Durchgangszüge auf deiner Anlage fahren lasssen. Oder Du baust wenn Platz vorhanden ist ein Gleisdreieck, somit können die Loks auch gedreht werden. Davon abgesehen finde ich die Schlepptenderloks auch sehr schön vor allen wenn sie schwere lange Züge schleppen können.
Hallo Thomas,

plane deine Anlage einfach so, dass die »Drehscheibe« ausserhalb des gestalteten Anlagenbereichs liegt. Denkbar wäre eine Lösung als Fiddle Yard — sozusagen offener Schattenbahnhof — wo du eine billige, weil selbstgebaute Drehscheibe haben könntest. Alternativ eine Kehrschleife integrieren.
Wie die Lok dort gedreht wird, dürfte die Preiserlein kein Stück interessieren.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo,

hast du schonmal an ein Gleisdreieck gedacht?

Ich bin mir nicht sicher, in wie weit so ein Gleisdreick an Hauptbahnen vorbildgerecht ist, gerade für Hauptbahnen, die nicht an einem BW endeten gab es ja Lokomotiven wie die 62er und die 78er.

Zur Not kannst du es ja in einem Tunnel "verstecken", oder ähnliches. Du muss nur mit der Polung der Gleise aufpassen, da nimmt dir die Drehscheibe einiges an Arbeit ab^^

RF
Gibt ja nicht nur die alternative Dampf- oder Diesellok, wenn man eine Nebenbahn baut, gabs da auch oft nur Behandlungsanlagen für kleine Tenderloks, die Großen Wartungsarbeiten fanden in den größeren BWs statt. Die 50er wie auch 38er oder 23er fuhren oftmals auch Tender vorraus, wenn es keine Umsetzmöglichkeit gibt.

Meine Meinung: Wenn Platz da, dann auf jeden Fall auch Dampflok-BW mit Drehscheibe (gibts ja auch günstiger, über Ebay gebraucht oder von ausländischen Herstellern)  und allem, wenn Kein Platz, dann eben nur realistische Nebenbahn (evtl. mit kleinem Lokbahnhof) oder eben von Hand wenden.
Hallo Thomas,
meine großen Dampfloks fahren alle als Durchgangszüge. Die halten an keinen Bahnhof, da ich meine zweigleisige Hauptstrecke nur als Paradestrecke benutze.

Grüsse
Klaus
Benötigt ein Gleisdreieck nicht noch mehr Platz??
Hallo,

ein Gleisdreieck braucht mehr Platz als eine Drehscheibe, aber immernoch weniger als Drehscheibe + BW

RF
Hallo Thomas ,
es kommt auch immer drauf an in welcher Epoche du deine Anlage betreibst , obwohl dein User Name verrät es ja fast schon .

Wie gesagt wenn Du eine Anlage Ep III betreibst , würde ich je nach Bahnhofsgröße ein Bw mit einplanen ( obwohl beim Orginal waren die Bw auch nicht immer in Bahnhofsnähe und es sind zwischen Bahnhof und Bw zahlreiche Lokfahrten angefallen )

Bei der Ep IV . Ist es fast so wie in der Ep III nur das hier halt der Traktionswechsel eintritt und teilweise die Drehscheiben in den Bw nicht mehr benötigt werden .

In meiner bevorzugten Ep V gibt es die Dampfer nur noch bei Sonderfahrten und da kommt es dann auch vor das sie Tender vorraus fahren , weil da sind die meisten Drehscheiben und Bw verwildert ( das wäre mal eine Idee für eine Bw Anlage ; zugewachsene mit Birken durchsetzte Drehscheibe und Gleise )

Also wenn Du noch Platz hast plane Dir ein Bw mit Drehscheibe oder eine Lokstation ein , ansonsten erfreue Dich an den Modellen mit Ihren Zügen .

Gruß

Zugvogel
Hallo ,

>>hatte eigenlich jeder Bahnhof ein Betriebswerk mit Drehscheibe? ich glaube nicht.<<
nöö, die meisten Bahnhöfe hatten kein BW !

gaga
@1, Thomas sagte es bereits: es gab auch Drehscheiben ohne BW, die einzig und allein die Funktion hatten, Loks zu wenden.
Thomas erwähnte als Alternative auch "die Hand Gottes", die die Loks dreht.

Wie wärs mit einer Kombination dieser beiden Tipps: eine preiswerte Drehscheibe ohne Antrieb (Fleischmann, Heljan, defekte Drehscheibe über eBay ...), die dann von der "Hand Gottes" gedreht wird ... bis dann irgendwann einmal die Investition für eine Drehscheibe mit Antrieb drin ist, bei der die "Hand Gottes" dann nur noch den Schalter betätigt.

Gruß --- Jürgen
Hallo,
aus meiner Fahrschülerzeit (60er Jahre) kann ich mich an eine BR 50 Kab erinnern, die in Lage (Lippe) zum Rangieren eingesetzt wurde. Es gab dort keine Behandlungsanlagen, lediglich einen Wasserturm, Loks konnten dort also Wasser nehmen. Ansonsten ging es zu einem Nachbarbahnhof mit entsprechenden Anlagen. Die 50er war vermutlich in Herford stationiert, das weiß ich aber nicht, es interessierte mich damals nicht, leider.
Dieser Bahnhof, Kreuzung einer eingleisigen Hauptbahn mit einer Nebenbahn, dürfte als Nachbau den vorhandenen Platz der meisten N-Anlagen übersteigen. Es fuhren Züge mit hochwertigen Bespannungen durch, u.a. zwei mal täglich der Eilzug Osnabrück-Altenbeken mit Kurswagen nach München, ab Bebra D-Zug, gezogen von einer Osnabrücker 01, die bis Kassel HBF vor dem Zug blieb. Alles ohne Bw und ohne die Möglichkeit eine Lok zu drehen.

Gruß
Friedhelm
Hallo,

ich würde auch vorschlagen, sich die Drehscheibe außerhalb des sichtbaren Teils zu denken. Der Duisburger Hbf hatte m.W. direkt keine, denn das BW mit Drehscheibe lag ein ganzes Stück entfernt (in Düsseldorf ist es m.W. ähnlich). In Duisburg war bzw.ist es zwar nicht so, aber wer sagt denn, dass Loks auf dem Weg zum BW nicht durch einen Tunnel fahren müssen, oder durch eine größere Unterführung, o.ä.
In einem großen Bahnhof mit Fahrtrichtungswechsel wird auch heutzutage mit zwei Loks gearbeitet, weil das Umfahren zu lange dauern würde, was beim Wenden einer Dampflok erst recht so gewesen wäre.

Viel Spaß beim Planen

Frank
Ein BW mit Drehscheibe hatten nur Bahnhöfe wo großer Bedarf an Loks war.
Z.B.. wo Loks gewechselt werden mussten, Schiebedienst und natürlich da, wo
Züge enden und anfangen.
Also reine Durchgangsbahnhöfe hatten kein BW und keine Drehscheibe.


Gruß
Micha
Um eine Lok zu drehen braucht es weder ein Bw, noch einen Ringlokschuppen!
Eine einfache Handdrehscheibe ausreichender Länge, im Zweifel auch Selbstbau, an einem gut erreichbaren Stumpfgleis oder am Ende der Bahnsteiggleise (des Endbahnhofs) reicht da vollkommen aus.

meint
Roger
Hallo Thomas .

Warum nicht eine Drehscheibe selber bauen.
Und zwar passend zur längsten einzusetzenden Lok..
Und warum 48 Positionen , vielleicht reichen dir auch 24.
Und schon wird der Platzbedarf reduziert, der Geldbeutel geschont.


Gruß Frank
Frank,

zum Wenden der Lok braucht sie genau eine Position (zuzüglich derselben um 180° gedreht).
Wenn zugleich umgesetzt werden soll, ergibt sich die Anzahl aus der Anzahl Bahnsteiggleise.
Mehr gab es dafür beim Vorbild auch nicht.
Im Trivialfall tut es also ein Stück Gleis, welches mittig mit einem Nagel drehbar fixiert ist und über zwei Kontakte versorgt wird...(billiger geht's dann wohl wirklich nimmer)

meint
Roger
Hallo zusammen,

das Thema interessiert mich auch.
Wer hat denn solch eine Handdrehscheibe mal selbst konstruiert und evtl. ein paar Bilder davon?

Grüße Michael Peters
Hallo an alle,

mein kleiner Durchgangsbahnhof mit abzweigender Nebenbahn hat keine Drehscheibe und auch nur einen Wasserkran. Da (angenommenerweise) die Strecke unterbrochen ist (Dammrutsch, Zonengrenze, Hochwasser) und alle Züge aus der großen Stadt Kopf machen müssen, müssen Schlepptenderloks entweder mit Tender voraus weiter fahren oder sie fahren als Lokleerfahrt zur nächsten angenommenen Drehscheibe im nächsten angenommenen Bahnhof - der Schattenbahnhof ist bei mir offen, da kann ich also von Hand wenden).
In der Zwischenzeit fährt eine andere (bereits gewendete Lok) vor den Zug, die auf einem Nebengleis gewartet hat.

Kurz: KEINE Drehscheibe zu haben ERHÖHT den Rangieraufwand und also das Spielvergnügen...

Gute Grüße
Rainer
Hallo Michael,

eine Handdrehscheibe hab ich noch nicht gebaut ... nur eine Segmentweiche:
http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-bauen/segmentweiche.html
... dürfte aber beim Bau einer Drehscheibe  nicht schwieriger sein, weil man die Kreisscheibe besser ausbalancieren und abstützen kann.
Da es andererseits die Heljan Handdrehscheibe für 32,40 Euro gibt, weiß ich nicht so recht, ob sich der Aufwand lohnt. Denn man braucht ja doch einiges an Material.

Gruß --- Jürgen
Zitat

Ich bin mir nicht sicher, in wie weit so ein Gleisdreick an Hauptbahnen vorbildgerecht ist,



Hallo,
da fallen mir spontan Essen Hbf und der Grenzbahnhof (zu den Niederlanden) Kaldenkirchen ein. Beide hatten Gleisdreiecke zum Wenden der Dampfloks. Beide liegen an Hauptbahnen. Während sich das Dreieck in Essen aus den abzweigenden Stecken ergab, wurde das in Kaldenkirchen nur zum Wenden der deutschen und niederländischen Dampfer gebaut. Beide sind in GoogleMaps noch gut zu sehen.

Zitat

Der Duisburger Hbf hatte m.W. direkt keine, denn das BW mit Drehscheibe lag ein ganzes Stück entfernt (in Düsseldorf ist es m.W. ähnlich). In Duisburg war bzw.ist es zwar nicht so, aber wer sagt denn, dass Loks auf dem Weg zum BW nicht durch einen Tunnel fahren müssen, oder durch eine größere Unterführung, o.ä.



Direkt im Bahnhof nicht, aber Duisburg hatte sogar ursprünglich 2 Drehscheiben im Bw des Hbf. Das lag keinen Kilometer vom Hbf und Bww entfernt und war durch einen etwa 500m langen Tunnel (unterhalb des Gbf) direkt an Bww und Hbf angeschlossen. Das Gelände ist/war aber nur von den (ehemaligen) Güterzugstrecken zu sehen, weil es durch deren Bahndämme verdeckt wird.
So eine Lage wäre etwas für ein eigenständige BW-Thema als MoBa.

Viele Grüße - Udo
zu 19.

leider noch im Aubau.....



Die von Ritschel* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Frank, am meisten fasziniert mich auf deinen bisher gezeigten Bildern dein genialer Kreisschneider!


Den würde ich mit Bild und Verweis auf deine Urheberschaft gerne in die Tipps- und Tricks-Datenbank aufnehmen: http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-bauen/datenbank-tipps-tricks.html

Wärst du damit einverstanden?

Wenn deine Beschreibung vom Drehscheiben-Selbstbau komplett ist, wäre das natürlcih auch einen Eintrag wert.

Gruß --- Jürgen
Hallo,

ein interessanter Link zum Gleisdreieck in Essen:

http://www.landkartenarchiv.de/cgi-bin/landkart...923&ost=1.733333

Das ist eine Karte von 1920.

MfG
Rainer
Nochmal wohl eine eher fiktivere Idee,
man könnte auch ein Gleisdreieck aus drei Segmentdrehscheiben erstellen.

Schätze aber das dies doch eher vorbildwidrig ist.

Beste Grüße

Markus
Hi,

zum Drehscheibenantrieb: Unter www.respotec.de   (Katalog-Online Shop -Motoren gibt es diverse Getreibemotoren mit langsamster Drehzahl für ganz kleines Geld. Und auch einen Schrittmotor mit 7,5 Grad Schritten. Kann man sich den für die Drehscheibe vorstellen? Habe leider keine Ahnung wie schnell der sich dreht.

Ich denke auch grade über einen Selbstbau nach (Kleinere Drehscheibe, Arnold oder GFN sind gut aber reichlich groß für meine Zwecke).
Drehscheibe: Langsamlaufender Getriebemotor und Gleisansteuerung auf Sicht oder eben dieser Schrittmotor. Keine elektronischen oder digitalen Spielereien.

Segment: Getriebemotor 1 U/min, dürfte unter Last etwa 2 bis 3 Sekunden für 15 Grad Winkel ergeben. Anschlag der Bühne gegen Taster (Öffner) als elektromechische Endabschaltung. Oder, wenn er denn langsam läuft, wieder diesen Schrittmotor, mit den 7,5 Grad Schritten sollten auch drei oder vier Gleisabgänge kein Problem sein.

Gruß
Lupo

Huhu!

Hätte jeder kleinere oder mittelgroße Bahnhof im Ruhrgebiet eine Drehscheibe gehabt, wäre für die Industrie kein Platz mehr gewesen.
In diesem Sinne würd ich sagen, vergiss die Drehscheibe wenn Du keine Lust drauf hast. Gab genug rückwärtsfahrende Schlepptenderloks, garantiert. Auch 44er sind teilweise Tender voraus gefahren, durften aber nicht die volle Höchstgeschwindigkeit ausfahren, im Gegensatz zur 50er.
Die durfte auch rückwärts volle Pulle los.
Hab irgendwo Bilder von 44er & 50er, die rückwärts in Doppeltraktion aus Duisburg Ruhrort-Hafen mit  Erzzügen von über 2200 Tonnen nach Hattingen fahren... Weiß bloß nicht mehr wo.
zu 24
Hallo Jürgen.

Kein Thema du kannst es gerne weiter verwenden.
Und genau auf diese Art habe ich auch die Schleifringe für die Drehscheibe konstruiert.
Nur das der Fräser nicht durch das Objekt fräst , sondern nur die Kupferschicht der Platine abfräst.
Das Pertinax als Träger bleibt stehen.

Weiterhin dreht sich das Werkstück auf einer Trägerplatte um den Fräser.
Der Dremel ist ein alter Dremel von Aldi.

Kann Dir auch gerne weitere Fragen dazu beantworten.

Gruß Frank
zu Thomas Jürgen und Lupo.

Der Antrieb (siehe Foto) sieht kompliziert aus.

Die Ansteuerung des Antrieb ohne Digitalsteuerung für SX wäre ein alter Modellbahntrafo
( Gleichspannung) oder
aber ein passendes Poti und ein Umschalter für Rechts/ linkslauf mit 12 Volt Gleichspannungstrafo.

In dem abgebildeten Foto  der Schaltung ist die Potiansteuerung  bereits integriert.
(Entweder Digital SX über Traincontroller oder manuell über ein Poti  für rechts/ linkslauf ).

Der Antrieb selber ist ein RB35 Motor von Conrad
( Artikel-Nr.:  221936 - LN)
mit dem Untersetzungsverhältnis von 600 zu 1     für 15 Euro.
Der Motor hat ein kräftiges Lager am Getriebe so das direkt die Bühne auf die Ausgangswelle montiert werden kann.
Da ich die Welle nicht genau bohren konnte habe ich ein Zahnrad montiert und das Zahnrad entsprechend bearbeitet.

Für eine Umdrehung benötigt die derzeitige Scheibe 120 -150 Sekunden.
Die Geschwindigkeit kann erhöht und die Zeit der Umdrehung auf ca 40 Sekunden reduziert werden.

Die Creme ist den Motor von Conrad zu entfernen  und den baugleichen Motor von Panasonic (Ebay) einzusetzen. Das Getriebe übernehmen ( 3 Schrauben).

Dieser Motor von Panasonic  läuft noch leiser ,die Stromaufnahme liegt bei ca 30 mA beim Conrad Motor bei 60 -120 mA (300mA).


Gruß Frank

Frank sei Dank! Dein Tipp ist drin: http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-ba...otal=199&start=0

Schau mal, ob ich alles richtig interpretiert habe.

Gruß --- Jürgen
Hallo Jürgen.

Der "Dorn in der Mitte ist eine M2 Schraube oder eine M4 mit Feingewinde.
Der Werkstück wird darauf aufgeschraubt.

Der Grund : wird das Werkstück dann im Uhrzeigersinn langsam gedreht erhält man einen leichten Vorschub zu Fräser hin.
Und es arbeitet sich gleichmässiger.

Bei M4 Standartgewinde ist der Vorschub bereits zu groß deshalb Feingewinde.

Gruß Frank


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