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THEMA: Kann man die Gleisenden bei Modulen Isolieren
THEMA: Kann man die Gleisenden bei Modulen Isolieren
Dampflokfreund - 12.11.09 11:01
Hallo !
Ich möchte bald mit dem Gleisbau beginnen. Meine Module sind jeweils 86 cm lang und haben jeweils zwei Stromeinspeisungen. Da ein späterer analoger Blockstellenbetrieb geplant ist, bin ich am überlegen ob ich die Gleisenden isolieren soll. Die Trixgleise sollen geklebt werden, und die Landschaftsübergänge ebenfalls dauerhaft mit Gipsbinden verbunden werden. Meint Ihr das es trotz der häufigen Einspeisungen Probleme an den Trennstellen geben wird (stehenbleiben, Ruckeln) ? Bei späterer Trennung habe ich Bedenken das beim Aufnehmen der Gleise zuviel kaputt geht.
LG
Daniel
Ich möchte bald mit dem Gleisbau beginnen. Meine Module sind jeweils 86 cm lang und haben jeweils zwei Stromeinspeisungen. Da ein späterer analoger Blockstellenbetrieb geplant ist, bin ich am überlegen ob ich die Gleisenden isolieren soll. Die Trixgleise sollen geklebt werden, und die Landschaftsübergänge ebenfalls dauerhaft mit Gipsbinden verbunden werden. Meint Ihr das es trotz der häufigen Einspeisungen Probleme an den Trennstellen geben wird (stehenbleiben, Ruckeln) ? Bei späterer Trennung habe ich Bedenken das beim Aufnehmen der Gleise zuviel kaputt geht.
LG
Daniel
Günter Pereira - 12.11.09 12:03
Guten Morgen Daniel,
so richtig verstehe ich Deine Fragen nicht, will trotzdem eine Antwort versuchen.
1.Am Modulende hören die Gleise auf. Also sind die Schienen dort zum Nachbarmodul elektrisch isoliert.
Die Stromeinspeisung erfolgt über Kabel vom Nachbarmodul, also ruckelt auch nicht bei der Überfahrt der Trennstellen. Wird ein Modul separat mit Fahrstrom gespeist müssen Polung und Spannung genauso eingestellt sein wie auf den Nachbarmodulen, dann ruckelt auch nichts.
2.Beim Trennen der Module können die Gleise nicht kaputt gehen, sie hören an den Modulenden sowieso auf. Oder was meinst Du mit "Aufnehmen bei Trennung"?
Grüße
Günter
so richtig verstehe ich Deine Fragen nicht, will trotzdem eine Antwort versuchen.
1.Am Modulende hören die Gleise auf. Also sind die Schienen dort zum Nachbarmodul elektrisch isoliert.
Die Stromeinspeisung erfolgt über Kabel vom Nachbarmodul, also ruckelt auch nicht bei der Überfahrt der Trennstellen. Wird ein Modul separat mit Fahrstrom gespeist müssen Polung und Spannung genauso eingestellt sein wie auf den Nachbarmodulen, dann ruckelt auch nichts.
2.Beim Trennen der Module können die Gleise nicht kaputt gehen, sie hören an den Modulenden sowieso auf. Oder was meinst Du mit "Aufnehmen bei Trennung"?
Grüße
Günter
Dampflokfreund - 12.11.09 12:22
Ja, vielleicht habe ich mich etwas kompliziert ausgedrückt.
es handelt sich um die Rheintalmodule. Ich habe mich dafür entschieden, weil sie genau in mein Zimmer mit Dachschräge passen, und ich so endlich eine lange Paradestrecke verwirklichen kann. Da es also nicht darauf ankommt die Module zu bewegen wird alles festmontiert, die Geländeteile also fest verbunden. Es sind pro Modul Isolierverbinder beigefügt. Meine Frage ist also : Soll ich jetzt schon die Module an den Schienenstößen trennen, damit ich später nichts mehr aufnehmen muß, oder sollte man die normalen Metallklammern nach Möglichkeit verwenden und nur da trennen wo es unbedingt nötig ist ? Ich weiß allerdings noch nicht wo die einzelnen Blöcke enden werden. Ich möchte natürlich einen schönen ruhigen und gleichmäßigen Lauf.
LG
Daniel
es handelt sich um die Rheintalmodule. Ich habe mich dafür entschieden, weil sie genau in mein Zimmer mit Dachschräge passen, und ich so endlich eine lange Paradestrecke verwirklichen kann. Da es also nicht darauf ankommt die Module zu bewegen wird alles festmontiert, die Geländeteile also fest verbunden. Es sind pro Modul Isolierverbinder beigefügt. Meine Frage ist also : Soll ich jetzt schon die Module an den Schienenstößen trennen, damit ich später nichts mehr aufnehmen muß, oder sollte man die normalen Metallklammern nach Möglichkeit verwenden und nur da trennen wo es unbedingt nötig ist ? Ich weiß allerdings noch nicht wo die einzelnen Blöcke enden werden. Ich möchte natürlich einen schönen ruhigen und gleichmäßigen Lauf.
LG
Daniel
Hallo Daniel,
wenn du deine Strecke in Blöcke teilen möchtest, mach die Trennstellen von deinem Gleisplan abhängig und nicht von den Modulkästen. Natürlich kann es sein, dass die Trennstellen dennoch genau dort liegen.
Warum du um eine n ruhigen Lauf fürchtest, verstehe ich auch nach deinem zweiten Beitrag nicht. Worin siehst du das Problem?
Oder anders, alle Modulanlagen sind an den Übergängen mechanisch getrennt, wie es Günter schon beschrieben hat. Der Strom wird per Kabelverbindung übertragen und je nach Präzision der Module gibt es mehr oder weniger große Lücken dazwischen. Sind die Lücken nicht zu groß, wird die Laufruhe auch nicht negativ beeinflusst. Bzw. ist es erstaunlich, über welche »Abgründe« ein beschwerdefreier Betrie noch leistbar ist.png)
Um auf deine feste Montage der Module zurück zu kommen. Für den Fall der Fälle würde ich unbedingt an den Übergängen mechanisch trennen. Du kannst sie ja dennoch mit Schienenverbindern ausstatten und hierbei ist es Wurst, ob es stromführende oder isolierende sind.
Schöne Grüße, Carsten
wenn du deine Strecke in Blöcke teilen möchtest, mach die Trennstellen von deinem Gleisplan abhängig und nicht von den Modulkästen. Natürlich kann es sein, dass die Trennstellen dennoch genau dort liegen.
Warum du um eine n ruhigen Lauf fürchtest, verstehe ich auch nach deinem zweiten Beitrag nicht. Worin siehst du das Problem?
Oder anders, alle Modulanlagen sind an den Übergängen mechanisch getrennt, wie es Günter schon beschrieben hat. Der Strom wird per Kabelverbindung übertragen und je nach Präzision der Module gibt es mehr oder weniger große Lücken dazwischen. Sind die Lücken nicht zu groß, wird die Laufruhe auch nicht negativ beeinflusst. Bzw. ist es erstaunlich, über welche »Abgründe« ein beschwerdefreier Betrie noch leistbar ist
Um auf deine feste Montage der Module zurück zu kommen. Für den Fall der Fälle würde ich unbedingt an den Übergängen mechanisch trennen. Du kannst sie ja dennoch mit Schienenverbindern ausstatten und hierbei ist es Wurst, ob es stromführende oder isolierende sind.
Schöne Grüße, Carsten
Dampflokfreund - 12.11.09 12:43
Ja, ich habe eine kleine Testanlage gebaut, und da gibt es an ein paar Stellen (vornehmlich Kurven,Gleistrennungen nicht isoliert) an denen bleiben einige Loks hängen. Sowohl lange Mehrachser als auch kleine B-Kuppler. Ich habe bis heute nicht herausgefunden warum das so ist, möchte das aber auf jeden Fall bei meiner neuen Anlage (die noch zusätzlich Erweitert wird) vermeiden. Darum bin ich mir bei Trennungen nicht so sicher, möchte aber eben auch möglichtst wenig später ändern.
LG
Daniel
LG
Daniel
Günter Pereira - 12.11.09 13:25
Daniel, jedes Modul ist quasi eine "natürliche Blockstrecke". Selbstverständlich können auch zwei oder mehr Module schaltungstechnisch zu einer Blockstrecke gekuppelt werden.
Vor Schienenverbindern an den Modulübergängen rate ich ab. Sie bringen dort keinerlei Vorteile, sind aber früher oder später eine Störungs-und Frustquelle.
Auch eine übergreifende Geländehaut sehe ich eher als unvorteilhaft. Gut gemachte getrennte Übergänge sind unauffällig und erfordern nur wenig mehr an Arbeitszeit als eine durchgängige Geländehaut. Letztere bringt bei der ersten Trennung zusätzliche Arbeit und Beschädigungen und auf jeden Fall einige Unbequemlichkeiten.
Wenn Du schon Module baust mache es richtig, dann hast Du mehr davon.
Auch mechanisch getrennte Module können zu einer dauerhafte Anlage verbunden werden. Irgendwann wirst Du darüber froh sein, einzelne Module aus der Anlage entnehmen zu können, Z. B. für Reparaturen, bei Umzug, für neue Ideen...
zu @4
Wenn nichts zu sehen ist ist eine Stufe im Gleis oder die Spurweite stimmt nicht. Streiche vorsichtig mit einem Finger über die Schienen und messe die Spurweite nach.
Grüße
Günter
Vor Schienenverbindern an den Modulübergängen rate ich ab. Sie bringen dort keinerlei Vorteile, sind aber früher oder später eine Störungs-und Frustquelle.
Auch eine übergreifende Geländehaut sehe ich eher als unvorteilhaft. Gut gemachte getrennte Übergänge sind unauffällig und erfordern nur wenig mehr an Arbeitszeit als eine durchgängige Geländehaut. Letztere bringt bei der ersten Trennung zusätzliche Arbeit und Beschädigungen und auf jeden Fall einige Unbequemlichkeiten.
Wenn Du schon Module baust mache es richtig, dann hast Du mehr davon.
Auch mechanisch getrennte Module können zu einer dauerhafte Anlage verbunden werden. Irgendwann wirst Du darüber froh sein, einzelne Module aus der Anlage entnehmen zu können, Z. B. für Reparaturen, bei Umzug, für neue Ideen...
zu @4
Wenn nichts zu sehen ist ist eine Stufe im Gleis oder die Spurweite stimmt nicht. Streiche vorsichtig mit einem Finger über die Schienen und messe die Spurweite nach.
Grüße
Günter
Dampflokfreund - 27.11.09 18:36
Hallo !
Noch eine Frage zu den Trennstellen : Wenn ein Signal mit Zugbeeinflussung /Blockstelle installiert werden soll, müssen dann beide oder nur ein Gleis isoliert werden ? Ich vermute eines wird wohl reichen oder ist es besser beide zu trennen ?
LG
Daniel
Noch eine Frage zu den Trennstellen : Wenn ein Signal mit Zugbeeinflussung /Blockstelle installiert werden soll, müssen dann beide oder nur ein Gleis isoliert werden ? Ich vermute eines wird wohl reichen oder ist es besser beide zu trennen ?
LG
Daniel
Günter Pereira - 27.11.09 19:32
Eine Schiene trennen ist ausreichend, Daniel. Ich habe immer beide Schienen getrennt und die Stromzuführung über Verteiler im Untergrund geregelt. Dort können alle Schienenstücke zu beliebigen Längen und Funktionen zusammen geschaltet werden.
Auf meinen Modulen und Segmenten trenne ich grundsätzlich alle Gleise ab etwa einen Meter Länge mit beiden Schienen. So kann ich schaltungstechnisch praktisch alles einrichten, ohne nachträglich etwas verändern zu müssen. Außerdem verwende ich grundsätzlich keine Schienenverbinder. Die Trennstellen werden mit Sekundenkleber auf Abstand gehalten.
Grüße
Günter
Auf meinen Modulen und Segmenten trenne ich grundsätzlich alle Gleise ab etwa einen Meter Länge mit beiden Schienen. So kann ich schaltungstechnisch praktisch alles einrichten, ohne nachträglich etwas verändern zu müssen. Außerdem verwende ich grundsätzlich keine Schienenverbinder. Die Trennstellen werden mit Sekundenkleber auf Abstand gehalten.
Grüße
Günter
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