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THEMA: Neuanfang mit Modulen - Fiddle Yard

THEMA: Neuanfang mit Modulen - Fiddle Yard
Startbeitrag
nSpurler - 07.11.09 13:09
Hallo,

wie vor einiger Zeit geschrieben habe ich mich von der großen Platte verabschiedet. Lange Überlegungen haben mich nun entschließen lassen, meine Moba mittels Segmenten und Modulen in meinem Mobaraum aufbauen zu wollen.

Insbesonderen die Gedanken und Ausführen von Felix (fgee) haben meine Planungen beeinflußt, so auch mein Fiddle Yard in starker Anlehnung an seines. Am Anfang soll dieser mit einem Wender aufgebaut werden - so kann ich relativ schnell auch fahren. Der FY wird ausschließlich mit Fleischmann-Gleisen gebaut werden, welche ich noch habe in ausreichender Menge. Vom FY abgehend werden Peco, Code 55 Gleise verwendet.

Die Unterschiede sind bei mir:
- doppelspurige Zufahrt zum FY
- Schattenbahnhof, auch zum Abstellen größerer Zuggarnituren
- Durchgangsbahnhof mit längeren Gleisen zum Abstellen kleinerer Zuggarnituren
- Zweiteilung des FY in Segmente

Ich gehe davon aus, hier im heimischen Bereich Zuggarnituren von max. 2m Länge zu fahren. Der FY soll nicht mit auf Ausstellungen genommen werden.

Ich stehe hier vor folgenden Problemen:
- Fiddle Yard mit 3,50m oder knapp 4m bauen (Vorteil: längere Zuggarnituren)?
- Die Schinenoberkannte im Raum auf den Streckenmodulen darf 83 cm nicht übersteigen, da die Module unterhalb des Fensters geführt werden. Hier beabsichtige eine "hängende Schlucht mit Viadukt" in die Kurve zu bauen.
Somit würde der FY ebenfalls auf diese Höhe kommen. Ein kleiner Endbahnhof über ihm, so wie Felix ihn hat, würde keine Probleme schaffen. Würde ich jedoch das FY tiefer legen, um über ihm sichtbare Strecke mit Bahnhof zu legen, würden die Antriebe der Pecoweichen beim Eingreifen ins FY stören. Also lieber offener Fiddle Yard, ggf. mit kleinem Endbahnhof so wie Felix? Wäre dann auch Rückenfreundlich.
- Wo füge ich die Trennstellen der Wendeschleife ein? Damit komme ich noch nicht klar und geht das dann so mit diesem Gleisplan.

Die weiteren Segmente/Module auf der gegenüberliegenden Seite sind noch nicht geplant.

Für Eure konstruktive Hilfe und auch weiteren Ideen danke ich vorab.

Herzliche Grüße,
Martin

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Edit: Besseres Bild von Mobaraum
Hallo Martin,

ich denke aus betrieblicher Sicht sind die Abstellgleise auf dem rechten Segment bei beiden Ausführungen ungeschickt, da du immer erst in die Kurve auf dem linken Segment  hinausrangieren musst (ich gehe von Rechtsverkehr aus).
Lokbespannte Züge sind auch wenig geeignet, da die Lok nach der Einfaht immer vorne steht, und du erst den Zug wegziehen musst, wenn du an die Lok ran willst.

Dein Arrangement wird wohl ein "Hundeknochen" werden?
Dann hast du auf den Beiden Gleisen, die die Ausfahrt bilden üblicherweise 2 gleichgepolte (+ oder -) Gleise nebeneinander. D.h. beim oberen Vorschalg solltest du die beiden Weichen in der Mitte im abzeigenden Gleis isolieren.

Beim 2. Voschlag würde ich die DKW weglassen und vom Einfahrgleis eine Kreuzung vorsehen und von "unten" vor diese Kreuzung eine Weiche, die zur Ausfahrt führt.

Ich hoffe das war jetzt verständlich...

Gruss
Lavamat
Hallo Roland (Lavamat),

vorab, es wird, vielleicht mit einigen kleinen Änderungen der Vorschlag 2 werden. Dabei ist die Kreuzung keine DKW, sondern eine einfache Kreuzung. An Ihre Stelle können auch zwei Linksweichen gesetzt werden.

Grds. ist Rechtsverkehr außerhalb des FY, wobei der FY beidseitige Einfahrt und Ausfahrt bietet. Der notwendige Spurwechsel wird rechts vor der Ein-/Ausfahrt vorgenommen. Unter anderem deswegen, das über das äußere linke Gleis hochgefahren werden kann zu einem Kopfbahnhof (welcher noch nicht eingezeichnet ist). Wechselzüge könnten somit Kopf machen unten rechts. Lokbespannte Züge würden abgekuppelt und durch von links heranfahrende (drei kleine Gleise links) angekuppelt werden.

Auch Züge, die von außen ins FY einfahren und sofort einen Spurwechsel machen, können über die kleinen Durchgangsgleise zum darüber liegenden Endbahnhof fahren.

Was rechts abgeht (in Zukunft) ist noch nicht geklärt. Erstmal wird es ein Modul mit Wendekehre (Hundeknochen) sein. Dann wird die Strecke stückweise (Modulweise) entlang der Wände aufgebaut, wobei ich noch über die Themen grübele.

Mit der Isolierung für die Kehrschleife habe ich das noch nicht ganz verstanden. Ist es vielleicht möglich, die Trennstellen einzuzeichnen.

Anbei aktuelles Gleisbild zum FY sowie einen Plan mit der Änderung im Ein-/Ausfahrtsbereich mittels normaler Kreuzung und Umgehung per Weiche. Bin mir aber nicht sicher, ob so die Kehrschleife ausgeschaltet ist?!?! Zumal ja, wenn ich am Ausgang des FY eine Kehre anschließe ich dann "zwei" Kehrschleifen habe - oder?!

Wenn ich dass jetzt richtig verstanden habe, handelt es sich bei dem Gleisbild, wenn man es vereinfacht auflöst um ein Oval, in dem eine Verbindung von einer zur anderen Seite quer durchs oval handelt - also zwei aneinander gelegte Kehrschleifen.

Grüße, Martin, der im Moment etwas Verwirrt ob der Technik ist .. hm

Edit: Der Fiddle Yard übernimmt somit folgende Funktionen:
- Schattenbahnhof mit autom. Zugwechsel für große und kleine Zuggarnituren
- Durchgangsbahnhof
- Kopfbahnhof
- Lokdepot
- Abstellgleise


und soll je nach dem personell, halb oder vollautomatisch gesteuert werden - wenn er fertig ist

Eine Beschreibung des FY ist auch zu lesen auf der Seite von Felix unter http://k.f.geering.info/modellbahn/meineanlage/seldwyla.htm
woher die Grundidee stammt - Prima Felix und Danke.


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Guten Morgen,

hab noch mal den Plan leicht geändert und farblich angelegt.

Die Rostfarbene Fahrstrecke führt aus dem FY hinaus zu einem End-/Kopfbahnhof. Bei der grünen Fahrstraße handelts es sich um die Umfahrung des Schattenbahnhofs aus dem FY hinaus.

Zwischen den beiden Segmenten werden mit der Zeit weitere Segmente/Module eingefügt.

Mein Problem immer noch: Wie läßt sich das Kehrschleifenproblem lösen? Reicht die Isolierung der grünen Strecke? Müssen ggf. die zwei roten Weichen zum Spurwechsel bei Ein-/Ausfahrt in/aus dem FY weiter nach außen (rechts) versetzt werden?

Bei dem KM neige ich zu LDT. Gibt es Erfahrungen mit diesem oder sind andere zu empfehlen?

Danke und Grüße,
Martin

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Hallo Martin,

ich denk', ich hab' jetzt verstanden, wie der SBhf funktionieren soll:

Du fährst entweder in den oberen Teil und dann über die Kurve und den unteren Teil aus
oder über die roten Weichen in den unteren Teil und dann über die Kurve und die grüne Strecke wieder raus.
Da über die roten Weichen auch der obere Bhf zu erreichen ist und das auch der Rückweg ist (rostrote Strecke), reicht da nicht nur eine Kreuzung, richtig?

Die Kehrschleifenautomatiken brauchen AFAIK eine Strecke, die dem längsten Zug entspricht, die dann komplett umgepolt wird (sonst gibt es Probleme mit geschobenen Wendezügen und beleuchteten Zügen).

Eine solche Strecke sehe ich aber nicht. D.h. das Ganze wird schaltungstechnisch wohl aufwendiger.

Deshalb ein Alternativvorschlag von mir.

Erklärung:
Die gelbe Strecke ist die zu isolierende Strecke (du musst prüfen, ob die deinen längsten Zug aufnehmen kann).
Dazu brauchts du die Verbindungsweichen vor dieser Strecke. (die beiden oberen Stupfgleise im rechten Segment musst du kürzen).
Die Einfahrt zum oberen Bahnhof und in den unteren SBhf erfolgt über eine Weiche und eine Kreuzung (so wie von dir ursprünglich gedacht)
(die magenta Markierung der Kurve hat nichts weiter zu bedeuten)

Ich hoffe ich hab meine Gedanken genau genug erklärt.

Gruss
Lavamat

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Hallo Lavamat,

so wie Du beschrieben hast solls funktionieren. Hinzu kommt die Möglichkeit, Wendezüge direkt über die grüne Fahrstraße in die unteren rechts liegenden Kopfbahngleise einfahren zu lassen und über den gleichen Weg zurück in die große Welt.

Auch sollen kleine Zuggarnituren über die grüne Strecke und Kurve in den unter dem oben liegenden Schattenbahnhof liegenden, kleineren Schattenbahnhof fahren und dann über die roten Weichen hinaus. Das ginge dann bei Deinem Beispiel nicht.

Normalerweise sollte eine komplette Isolierung des obigen großen Schattenbahnhof und der grünen Fahrstrecke als isolierten Kehrschleifenbereich ausreichen. Hier scheint aber das Problem zu liegen ...

Eine Lösung mit nur einer gleichzeitigen Ein/Ausfahrt des FY mit der Kehrschleifenlösung ist hier beschrieben: http://k.f.geering.info/modellbahn/gleisplaene/seldwyla.htm#betrieb
(zu finden weiter unten unter "Elektrik"

Der Unterschied ist, das unter dem vorgenannten Beispiel die isolierte Strecke bei mir der große Schattenbahnhof ist. Zudem habe ich getrennte Ein- und Ausfahrten. Im Beispiel nur eine.

Grüße Martin

Hallo MArtin,

naja, wie du schon schreibst, es gibt da Unterschiede.
Wenn du Felix' Erklärung aufmersam liest, dann ist seine rote Strecke die Ausfahrt (und nach meinem Verständnis nur in dieser Richtung zu befahren.

Das ist in meinem Vorschlag das gelbe Gleis (nur in Richtung Ausfahrt).

Wenn du kurze Züge abstellen willst, dann geht das bei meinem Vorschlag nur, wenn du über die rote Strecke einfährst (und nur so kommst du ja auch auf die rostrote Strecke).
Richtig ist, dass du im oberen Teil ein Gleis verlierst. Im unteren Teil (kurze Züge) würdest du aber dafür bei deinem Konzept eines der Gleise zum Umfahren nutzen müssen.

Ich denke, schaltungstechnisch ist mein Vorschlag einfacher zu beherrschen. Wenn du alle möglichen Gleise immer in beiden Richtungen befahren willst, dann hast du einen deutlich größen Aufwand. Zumindest sehe ich nicht, wie das einfach gehen kann (und dazu noch automatisch).

Gruss
Lavamat
Hallo Lavamat,

Felix befährt seine Kehrschleife in beide Richtungen, somit über die rot gezeichnete hinaus, aber auch hinein um letztendlich Kopf zu machen. Sonst ergäbe das ganze keinen Sinn. Das ist auch eindeutig auf seiner Führerstandsfahrt zu sehen unter http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=Ot80Jan8iqw

Somit wäre Einfahrt über den großen SB oder die grüne Fahrstrecke möglich. Würde man am Ausfahrtskleis (das untere der zwei) die Gleisführung nicht weiterführen sonder das Einfahrtsgleis als Ausfahrtsgleis nehmen (dann wäre die Strecke einspurig wie bei Felix) wäre meine Gleisführung identisch mit der von Felix.

Der eigentliche Unterschied in den beiden Gleisplänen liegt darin, dass das FY an eine zweigleisige Strecke angeschlossen ist und nicht wie bei Felix an eine Eingleisige.

Also liegt irgendwo der Wurm begraben ...

Grüße,
Martin

Auch meinen Senf dazugeb...

@7
Meine Kehrschleifenlösungen sind grundsätzlich und immer aus allen Richtungen befahrbar.

@6
Zitat

Normalerweise sollte eine komplette Isolierung des obigen großen Schattenbahnhof und der grünen Fahrstrecke als isolierten Kehrschleifenbereich ausreichen. Hier scheint aber das Problem zu liegen



Das hast du richtig erkannt. DasProblem besteht darin, dass du die rote Strecke in meinem Plan (Link in Nr.6) zu einem kompletten Bahnhopf ausgebaut hast. Ich sehe zwei Lösungen:

a) Trenne die Gleise, die im zugrundeliegenden Plan der roten Strecke entsprechen, ab (drei Trennstellen; siehe Bild 1)

b) Falls gleichzeitige Fahrten durch den bahnhof und die grüne Strecke möglich sein müssen, wirst du wohl nicht darum herumkommen, zwei getrennte Bereiche abzutrennen und mit je einem eigenen KS-Modul anzuschliessen (vier Trennstellen; Bild 2)

Felix

Edit: Text und Bilder vervollständigt
Nochma Edit: Krieg einfach die Reihenfolge der Bilder nicht hin... Daher, Anzahl der Trennstellen beachten.

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Hallo Felix,

herzlichen Dank!

Das sollte nun zu passen. Ich werde es mir jetzt mal in Ruhe antuen.

Güße,
Martin



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