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THEMA: Ölen von Lokomotiven

THEMA: Ölen von Lokomotiven
Startbeitrag
Eckhard [Gast] - 18.11.03 18:32
Hallo, da jetzt die ersten Module fertig  sind (im rohbau mit gleis), will man ja schon mal etwas fahren. Dabei stelle ich fest, das so manche Lok nur schwer zu überreden ist, sich zu bewegen (daher kommen wohl auch die Verspätungen bei der DB).
Was mach ich jetzt am besten, ölen? und wenn ja mit was.
Jeder Hersteller hat ja sein eigenes Öl. Und ich möchte nicht 6 Sorten kaufen müssen.
Gibt es andere Mittel?
Danke und gruß eckhard

Vor dem Ölen erst einmal die Kontaktstellen mit ROCO Cleaner Spray einsprühen.
Lagen Deine Schätzchen bereits jahrelang tatenlos im Schrank, dann würde ich von bedenkenlosem Ölen auch abraten. Gegen verharztes Öl oder Fett hilft nur zerlegen und reinigen in Benzin oder Reinigungsflüssigkeit (z.B. LGB 50010) oder SR 24.

Gruß Ulrich
Die Reinigung mit SR24 kann wirklich nicht schaden.
Für die Zahnräder nehme ich eine Nadelspitze von Labelle "Grease with Teflon".  Soll gut sein, habe die Tube vor Urzeiten gekauft, und das Zeug ist noch genauso gut wie damals.  Also schließe ich: es altert nicht und das ist genau das, was man braucht.  Ich nehme auch Labelle-Öl,  sonst nehme ich auch Faller-Öl.  Von einem Märklin-Reparateur habe ich dünnes Autoöl (nicht synthetisches) empfohlen bekommen.
Habe noch zwei GFN Loks, die durch altes Öl Achsenfresser haben.  Die scheinen was unbekömmliches verwendet zu haben.

Gruß Christoph
Finde grade einen passenden Thread im Atlas-Forum: http://forum.atlasrr.com/topic.asp?TOPIC_ID=32216
Wer Lust hat, mal nebenan zu schnuppern, bitte sehr.  Ist oft sehr informativ.

Gruß  Christoph
nehme KONTAKT 61 oder 601 zum reinigen und KONTAKT 88 zum schmieren von allem. gibts bei reichelt elektronik, der ist sowieso billiger als conrad.   gruss sandra
Noch nen Tipp zum Reinigen, wobei Sandras schon ziemlich gut ist: WD40 zum lösen, Spiritus zum Putzen (Beides ausm Baumarkt) und Teflonfett (Elektronikbedarf) zum Schmieren von Kunstoffrädern. Beim Reinigen das Gehäuse abnehmen, sonst könnte der Lack oder die Beschriftung leiden.

Grundsätzlich: Weniger ist mehr.

Edward
Hallo,

stimmt, WD 40 ist klasse. Allerdings habe ich noch eine alte Arnold V 217 mit abgegangener Farbe..... also aufpassen.
Motoröl mag bei Märklin funktionieren, jedoch würde ich bei Spur N Modellen davon abraten.
Es sind "Aufschwimmer"-Substanzen da drin, die Schmutzpartikel in der Schwebe halten sollen, beim Automotor verständlich, das Öl läuft ja auch durch einen Filter in einem Druckkreislauf. Was eine Kunststoffschnecke dazu sagt....
Die besten Erfahrungen hab ich mit Kontakt 88 gemacht. Damit läuft mancher lauter Hund urplötzlich brav und still.

Peter A.
Hallo,

also ich reinige eine  neue Lok (und Wagen) zuerst mit warmen Spüli-Wasser und verzichte auf jedliches ölen.  Es ist wegen den Kontaktproblemen der Spur N dringend von Öl abzuraten. Leider wird in manchen Beipackzetteln gerade zum Gegenteil aufgefordert. Die hochbelasteten Lager (z.B. Motorlager) können mit festhaftendem säurefreien Fett (Baumarkt) ganz leicht geschmiert werden.
Übrigens vertragen Fauli's gar kein Öl! Da ich weiss , dass diese Meinung gerade unter der Öllobby der
Modellbahener Entrüsdtung auslösen wird hier noch meine Erfahrung damit; ich fahre bei fast allen Loks und Triebwagen ohne Haftreifen und ohne Öl. Selbst bei Steigungen von 2 % gibt es mit normal 11 D-Zug-Wagen keine Zugkraftprobleme und kaum Kontaktprobleme. Eine erhöhte Abnützung kann ich nicht feststellen.

Grüsse Thomas
@christoph u.a.
Ich habe da was von Faller-Öl gelesen. Für meine Loks wollte ich Getriebefett kaufen. Da keiner der 3 sog. Modellbahnfachhändler (Straßenhändler) so ein Fett vorrätig hatte, wurde mir von allen 3 das Faller-Teflon-Öl empfohlen. Habe ich dann auch gekauft. Da mir die Sache komisch vorkam (Öl statt Fett auf die Zahnräder????) habe ich direkt bei der Firma Faller in Gütenbach nachgefragt und habe auch eine sehr freundliche und kompetente Antwort erhalten (hat sich Produktions-Ing. oder so ähnlich genannt). Also lt. Firma Faller ist das Teflon-Öl ein hervorragendes Schmiermittel!! Aber nicht für schnelllaufende Getriebe!! Die Lok-Getriebe laufen zu schnell und durch die Rotationskraft schleudert das Öl auf die Schienen. Für langsam laufende Getriebe und andere Zwecke ist es sehr gut geeignet. Also wer keine Ölschmiere auf den Gleisen haben will, Finger weg von geölten Zahnrädern.  

Da ich von einem Händler zu dem Faller-Öl überreden haben lassen, wollte ich anschließend wieder umtauschen (natürlich unbenutzt und in Original-Verpackung). Die weniger freundliche und wenig kompetente Anwort war: Tauschen wir nicht um. Tja, da musste ich doch tatsächlich den Händler von meiner Lieferantenliste streichen.

ust
Ich kann nur Christophs Aussage bestätigen: Labelle-Schmiere mit Teflon ist nach 25 Jahren immer noch fit. Bloß: Wo bekommt man die? Dunkel erinnere ich mich, die in einem Werkzeug-Katolog gesehen zu haben. Rai-Ro? Fohrmann?
Hallo,

Ich brauche fur all meine lokomotiven der faller ol. Ich habe mit zum beispiel die fleischmann ol die erfahrung das sie nach einige jahren verharzen!

Bei alte lokomitiven immer die getriebe sauber machen, ich brauche sr 24 oder spiritus denn wasbenzin oder wd40 kan die farbbe schaden. Also nur die getriebe sauber machen mit diese hilfmittel, fur die gehause nur wasser brauchen!

Das brauchen von fet fur die zahnrader ist immer discutabel, denn an das fet geht nur schmuck sitzen, de faller-ol wird nicht complet weg geschleudert, da bleibt immer eine dunne filme, und das ist genau was Sie wollen!

Grussen,

Hans
Für die Zahnräder verwende ich ROBBE-Teflon-Präzisionsfett Nr. 5532, das bei CONRAD erhältlich ist. Für die Achslager nehme ich Lubra Métallic Pflegeöl.

Gruß Ulrich
@ 7 TK
Hallo Thomas
Hoppla, erst neue Loks und Wagen mit Spüli / Wasser "reinigen" und "auf Öl verzichten" ??? ... "dringend von Öl abzuraten" ????

Es sollte wohl heißen "Fett statt Oel" - aber wie verhinderst Du den Rost nach einer Wasserbehandlung neuer Loks ?

Das mit dem folgenden Rost solltest Du bei den "Ratschlägen" dringend erklären, bevor einer die "Ratschläge" auch anwendet!

Bei mir werden die neuen Loks und Wagen NICHT mit Wasser gereinigt - als Getriebe- Schmiermittel hat sich Molycote bestens bewährt ; auch in den Kunststofflagern bei Spitzenachslagerung verhindert es den "Fraß" im Kunststoff.
AL,-me
Ich öle schon sehr lange mit Lubra Metallic Pflegeöl,kann ich nur empfehlen.Eine Regelmässige Lokreinigung ,einmal jährlich bei mir (kommt drauf an wie viele Mobahnkilometer die Lok fressen muss und wie oft dann geölt werden muss) ist Voraussetzung.
mfg ThomasW.
@AL,me

Hallo,

normalerweise zerlege ich die Lok komplett vor der Reinigung. Das eigentlich nässeempfindliche Teil ist der Motor, den ich mit Luft und anschliessendem Laufen wieder trockne. Rost ensteht bei diesen kurzen Zeiten nicht. Messing hat von natur her schon eine Eigenschmierung und es gibt seit mindestens 30 Jahren selbstschmierende Kunststoffe. Hier hat Arnold meines Wissens nach schon mal Aktivitäten entwickelt. Ich kann hierzu nur meine Erfahrung mitteilen die ich im laufe der Jahre gesammelt habe.
Bei ca 140 Zügen und einer Kreislänge von 250 m habe ich noch kein Ersatzteil gebraucht, das von einer reduzierten Schmierung herrühren könnte. Wenn ein Lager laut wird ist natürlich eine Schmierung nötig, aber auf keine Fall Öl. Weiter kann ich sagen, dass das Verschmutzungsproblem der Schienen und Kontakte sehr stark nachgelassen kat und durch den Umstand, dass ich keine Haftreifen verwende die Schienen gerade in den kritischen Bereichen um eine Blockstelle durch den Schlupf doch sehr sauber sind.

Grüsse Thomas
@thomas,
keine haftreifen? wie laufen denn da deine loks? ui, das habe ich noch nicht gehoert...   wuerde mich mal interessieren, ob das auch andere machen und was fuer erfahrungswerte es da gibt. gruesse sandra  
Hallo, Danke für die Tipps. werde jetzt mal alles ausdrucken und dan loslegen.
eckhard
Die Loks sollten bereits ab Werk !!! eine (richtig dosierte !) Schmierung erhalten.

Eine komplette Zerlegung neuer Loks ist nicht Jedermanns Sache und eigentlich auch nicht erforderlich.
Zur Schmierung brauchen nur die in den Anleitungen gezeigten Stellen gut zugänglich zu. Wichtig ist immer : nie ZUVIEL ölen/fetten.

Bei Wagen sind zu schmieren : generell alle Innenlager wie z.B. bei Henschel-Wegmann-Zug oder Torpedopfannenwagen.

Aber auch vorbeugend bei spitzengelagerten 1 mm Achsen der frühen 70er von Roco und Mtx.

Als unbehandelte Achsen bereits einige Achslager pulverisiert hatten, habe ich mit der Schmierung begonnen.

Messing hat sicher gewisse Notlaufeigenschaften; ich halte hier eine Schmierung für unverzichtbar - zumal die Oberflächenvergütung der Wellen immer mehr dem Sparkurs der Hersteller zum Opfer fällt.
Gruß AL,-me

Bei Elektro- und Dieselloks ohne Haftreifen(Fleischmann, Trix, Arnold) gibts eigentlich keine Probleme bei Steigungen von max. 2 % und Radius 50 cm, wenn wie gesagt auf Öl weitgehend verzichtet wird. Eine 151 von Fleischmann zieht z.B. 24 ErzIIIWagen. Erstaunlicherweise wird der Rollwiderstand der Wagen
mit Öl grösser, da der Schmutz auf den Rädern anscheinend im  laufe der Zeit kleblig wird. Probleme gibt es bei den tenderangetriebenen Dampfloks oder auch bei Roco's Vt11.5 und E150, die ich noch mit Hafreifen fahre. Eine Austauschachse ohne kostet je nach Hersteller 3 bis 10 € . Für manche Loks
(z.B.  Trix 44) gibt es keine passenden Triebräder, und  hier kann ich nicht sagen wie das Zugkraftverhalten sich ändert.  Bei fast allen Loks wurde die Hohlräume zusätzlich mit Blei gefüllt.

Grüsse Thoams
@ AL,me

Meine ältesten Loks sind eine E 151 und E 112 von Trix gekauft 1976. Beide laufen noch mit Orginalteilen
und das ohne zusätzliche Schmierung. Es ist zwar eine Abnutzung der Schnecke erkennbar, jedoch ist sie noch so dick, dass ich noch Jahre fahren kann. Ich will Fett nicht verteufeln aber es ist bestimmt nicht in dem Umfang notwendig wie allgemein angenommen. (meine Erfahrung). Wagen schmiere ich grundsätzlich nicht. Die geringe Abnutzung des Kunststoffes ist bisher nicht negativ aufgefallen. Messingbuchsen (z.B. Kato) zeigen zwardeutliche  Gebrauchsspuren, aber hier verzichte ich zugunsten des sauberen Gleises auf Fett.

Grüsse Thomas
Da ich die Achsen der Wagen sowieso austausche setze ich gerne mal kleine gedrehte Lagerbuchsen aus Messing oder Bronze ein. Die Laufeigenschaften werden genial besser - fast schon zu gut, wenn wenn man versucht einen Wagen auf einer ganz wenig abschüssiger Strecke abzustellen macht der sich sofort davon. Es reichen schon ein paar Promille Gefälle.

Ich schmire die Schnecken mit ganz wenig Teflon-Fett und lasse die demontierte Lok hochtourig laufen. Was zuviel ist findet sich danach auf dem Tisch wieder. Die Achslager der Loks schmiere ich mit einem winzigen Tropfen Öl für Standuhren aus dem Uhrmacherbedarf. Das verharzt nicht und ist relativ zähflüssig, so dass es nicht aus der Lok sifft.

Übrigens wird bei Uhrmachern die Materialpaarung Messing / Stahl sehr gerne verwendet.

Edward
Ich verwende Siliconöl in Spraydosen,überschüssiges Siliconöl tropft sofort ab.
Siliconöl bildet einen trockenen Gleitfilm.Hab das mal vor Jahren ausprobiert ,funktioniert hervorragend.Bin draufgekommen weil ich Montainbike fahre und damit Kette und Schaltung schmiere,gibs übrigens eimal im Jahr bei Aldi
für 99 cent.
Die Entscheidung, mit oder ohne Haftreifen zu fahren, muß man wohl sehr früh treffen. Geht man im Schnitt von zwei Achsen mit Haftreifen pro Loks aus, dann kommen bei z.B. einem Bestand von 100 Loks mindestens 1.000 €  für den Radsatztausch zusammen.

Dann muß noch beim gesamten Wagenpark die Dreckkruste von den Radsätzen entfernt werden (meine Güterwagen habe ich zu 80 % gebraucht gekauft).

Hat jemand zum Reinigen von stark verschmutzten Radsätzen noch einen Tip(p)?
Muß man da kratzen, oder löst sich alles in Benzin auf ?

Gruß Ulrich
Ich benutzte zum Reiningen der Radsätze eine feine Drahtbürste, die in den Dremel paßt. Geht super einfach und wird perfekt sauber.

Gruß,
BeNNo
Na da gibt´s ja richtige Brutalo-Methoden.
Drahtbürste für Räder?? Da dürfte dann das Gleiche passieren wie mit den Schienen i.V. mit Schmirgelpapier u.a. Es gibt Riefen und da setzt sich der Dreck rein und dann wird wieder gebürstet ...... Sucht mal ältere Thread´s ab. Thema: Gleisreinigung. Ich selbst habe eine kleinere Holzschachtel als Lokliege zweckentfremdet und mit Schaumstoff ausgekleidet. Da lege ich die Lok rein (Räder nach oben), nehme ein kurzes Gleisstück an dem ich zwei Kabel befestigt habe, halte dies an eine Achse und lasse den Motor laufen. Dann kann ich mit der anderen Hand putzen und schrubbern.

Viele Grüße
ust
Also ich benutze Wundbenzin aus der Apotheke und einen Ultraschallreiniger. Zur Zeit gibt einen günstig bei Tschibo, ich hab genau den gleichen bei Westfalia gekauft für 20 Euro mehr *grrrr.
Ich leg einfach die Radsätze in das Aluteil eines Teelichtes rein, füll das Wundbenzin hinein und stell das ganze in den mit Wasser gefüllten Ultraschallreiniger. Damit hab ich bis jetzt noch jede 'Kruste' weggekriegt.
Achja, das Wundbenzin ganz kurz vorher in der Mikrowelle warm machen, aber nicht zuviel, sonst ist alles verdampft :)

Gruss, Peter
Ich habe jetzt einen deutschen Anbieter für das Labelle Fett "Grease with Teflon" gefunden:
http://www.us-trains.com

Gruß, Günter
Hallo

ich bring diesen Thread mal wieder nach oben, weil ich bei uns in der Firma Wähleröl entdeckt habe. Unser Mechaniker hat gemeint, daß es nicht verharzen würde. Sieht mir aber etwas zähflüssig aus. Meine Frage, hat da schon jemand Erfahrung damit?

Gruß

Werner D
Die Zähigkeit ist kein Problem, im Gegenteil: Das Zeug wird nicht so herumgeschleudert. Das Labelle-Fett ist z. B. hat die Konsistenz von Zahncreme.
30 Jahre haben Loks und wagen von Märklin geruht, nun soll es wieder losgehen. Ein Reinigen und dann Ölen erscheint mir sinnvoll.
Womit Achslager, Zahnräder etc reinigen
womit die Zahnräder fetten
womit die Achslager  ölen
gruß Jan-Holgar
@Jan-Holger

Ich denke über das Thema kann (hat) man sich die Finger wund schreiben/geschrieben. Jeder macht es anders und jeder schwört auf sein Verfahren.

Aber eines ist sicher: Wenig kann schon zuviel sein.

Ich nehme den Faller Öler für die Achlager und Faller Schmiermittel mit Teflon für die Getriebe und Zahnräder.

Ein Tropfen aus der Kanülle auf jedes Zahnrad und dann langsam(st) ein paar Runden laufen lassen. Mit der Methode verteilt sich das Fett über alle Flanken und nicht auf den Gleisen.

Mit Hilfe einer Lupe sieht man sehr schön einen leicht glänzenden Film auf den Zahnrädern.

Aber wie geschrieben, im Endeffekt ist es Ansichtssache.

Gruss

Gerd

Kollegen,

SAUBERMACHEN, NEUJAHRSPUTZ, vorzeitiger FRÜHJAHRSPUTZ )

...ich dachte eigentlich das Thema wäre ausdiskutiert. Ich habe mich selber Mal vor längerer Zeit mit der "Forum durchsuchen" Funktion etwas hineingelesen... und... das dauert

Vielleicht sollte daraus mal ein Extrabeitrag geschrieben werden, damit alle Ihr spezifisches Reinigungsglück finden. Ich wüßte diverse Goldschmiede, Uhrmacher, KFZ Mechaniker und andere, die das sicher gut könnten... jedenfalls besser als ich

Nun, mir scheint ohnehin, dass es ein gründlich deutsches (aber kein schlechtes) Phänomen ist, alles immer schön sauber zu haben. Jedenfalls kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass viele ihrer Ferngläser eher sammeln und gängig machen als hindurch zu schauen und der eine oder andere sein Lok- und Hängersammlung immer schön pflegt, aber nicht mehr spielt

Liege ich da ganz falsch ?..... schaut euch z.B. Foren wie das für optische Angelegenheiten sehr empfehlenswerte www.juelich-bonn.com/jForum/ an. Auch dort... sammeln, reinigen, technische Kabinettstückchen... aber nicht dem Zweck der Sache mit angemessener Zeit nachgehen.
Nun ja, es bringt halt auch das Reinigen die Entspannung, die ein Hobby bringen soll, dann ist es o.k., nicht wahr?

Tja, ich ertappe mich auch oft dabei, hier zu lesen und die eine oder andere "Baustelle" in der Vitrine oder auf der Anlage anzugehen und habe es inzwischen akzeptiert, dass der Tag keine 24 Stunden hat und für eine Scheidung zu wenig Gründe vorliegen.

Sorry, jetzt doch noch Mal zur Sache. Nachdem ich hier im Forum meine Recherchen abgeschlossen hatte ist folgendes mehrfach Angewendetes dabei heraus gekommen.

THE BEST OF EGBERTO

1. Für alles was nicht mehr läuft, verharzt ist o.ä : KONTAKT - WÄSCHE, eine Spraydose von Cramolin , www.cramolin.de , verdunstet rückstandslos!

2. Fett für die Schneckengetriebe: B52 von Tillwich, ist klar, oder?

3. Öl für alle Lager.... von diversen Lokherstellern oder Faller.

4. Für die Gleise: Isopropylalkohol 70% aus der Apotheke

5. Wasser, weiche Zahnbürste und fettlösendes Spüli für die Chassis

6. Für eine Ultraschalllösung: Wasser, Spüli und etwas Salimiakgeist oder je nach Anwendung... siehe dortigen Thread. Aber kein Benzin usw.... PENG

Was habe ich vergessen? Möge MANN jetzt reden oder für immer schweigen.


PS:
UND ....WD 40, SR 24, Terpentin usw.  kommt mir nicht an die Geräte. WOZU eigentlich ??? Eines hinterläßt Schmieröle, das andere Fette, das letzte ist gesund dazu. Hier und da kann man das differenziert sehen. Manchmal reinigt SR24, manchmal machts den Druck weg...


ABER EGAL WAS IHR NEHMT: Immer irgendwo vorher ausprobieren !!!

...und den Frieden finden

In dulci Cleaneri

Egberto





Beitrag editiert am 28. 12. 2005 13:26.
Warum schriebt ihr das den Lok in Ultraschalreiniger bad zu legen ist. Ich habe meine V 160 so geputzt mit destilirtes Wasser und Reinigern. Jezt geht da nichts mehr obwohl Lok gut abgetrocknet. Warum schreibt ihr so ??

Was kann ich machen. Auseinandernehmen oder mit Fön trocken machen ??

Ich weiss es nicht.
@ 33

Ich hab meine Loks nach dem US Bad mit Wasser und Spüli trockengeföhnt, anschließnd noch auf die Heizung, hatte bislang keine derartigen Probleme.  Sogar ein Uralt Dampfer von Roco BR 043 lief danach wieder.

Gruß Michael

P.S. jegliche Tipps: immer ohne Gewähr (peng)

Beitrag editiert am 28. 12. 2005 10:17.


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