1zu160 - Forum



Anzeige:


THEMA: Frage zu Minitrix V100 Artnr 12635

THEMA: Frage zu Minitrix V100 Artnr 12635
Startbeitrag
HeinzL - 31.10.09 13:30
Hallo,
ich wollte mir eine Minitrix V100 kaufen,nun sagt mir aber ein Bekannter sinngemäß:
" Lass das sein ich habe 2, nach einiger Laufzeit gibt es Ärger mit der Stromabnahme,
weil die Lok nur 4 Schleifer auf einer Seite hat,auf der anderen erfolgt die Strom-
abnahme über die Achsen,das gibt immer Ärger. Ausserdem ist die Lok total
fummelig zu öffnen".

Ist da was wahres dran,denn ich habe mal ein bischen im Netz gesucht aber so negatives
nicht gefunden.
Hat die Lok wirklich nur 4 Schleifer einseitig?.

Gruß
Heinz

hallo Heinz,

bislang habe ich mit den akuellen Modellen (also die mit Schwungmasse) der V100 von Trix kein schlechteres Fahrverhalten als z.B. bei  den Fleischmann V100 feststellen können. Ich bin zufrieden mit den Minitrix Loks dieser Baureihe.


viele Grüße

Bernd
Das "fummelige" Öffnen ist halb so wild, es ist eine Ade-Konstruktion - das merkt man. Den Umlauf leicht "abziehen" und das Lokgehäuse vorsichtig nach oben schieben, das an allen 4 "Ecken", da 4 Clipse vorhanden sind. Mit Zahnstochern die Clipse aus der Halterung "halten", Ruhe beim Arbeiten, dann geht es.

Ich habe eine Lok seit 1974 und diese läuft noch heute wie ein junger Frühling, nur sollte man (aber das kennt man ja bei N) auf Sauberkeit achten.
Hallo,
also das freut mich ja schonmal das ihr schreibt das die Lok vernünfigt fährt,und auch das eventuelle
Öffnen halb so wild ist.
aber um die Probleme meines Bekannten vielleicht besser zu beschreiben noch folgendes:

Er beschriebs es in etwa so:" wenn sie fährt keine Probleme,aber wenn sie anhält (Blockstrecke oder
Schattenbahnhof),kann es passieren das man sie leicht antippen muss,weil die Lok sonst nicht fährt.
Das Blöde wäre das es nur ab und zu mal passiert und dann gibt es eben Probleme mit dem
Blockstreckenbetrieb. 3 oder 4 mal habe ich sie schon geöffnet aber den Fehler finde ich nicht,
auch bei Trix wäre sie schon gewesen."

Gekauft hat er die Lok ca. vor 1 Jahr, ist also die aktuelle mit Schwungmasse.
Stimmt das mit der Stromabnahme nur einseitig mit Schleifern?.
Wenn mein Bekannter nur nicht 200 km weit weg wohnen würde,ich würde die Lok gerne mir mal ansehen.

Gruß
Heinz


Hallo Heinz,

bitte Deinen Bekannten doch mal zu prüfen, ob die Lok wirklich von BEIDEN Drehgestellen und von allen Achsen Strom aufnimmt. Das mit dem Antippen klingt nämlich fast so als wäre dem nicht so. Es kommt bei Drehgestellloks hin und wieder vor, dass sich z.B. ein DG-Schleifer verbiegt und dann nur 1 DG Strom liefert, so dass das Gefährt dann als 2-Achser unterwegs ist.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter W,
so ich bin gestern noch zu meinem Bekannten hin gefahren,Du hattes recht die Lok war nicht
vernünftigt von meinem Bekannten zusammengebaut worden.
Es fehlte an einem Drehgestell das Kontaktblech (Schleifer,wird auf einen kleinen Kunstoffträger
am Drehgestell montiert),bei der 2. Lok war ein Schleifer verbogen,ich habe aus seinen 2 Loks eine gutfahrende zusammengebaut.
Aber diese Fehler sind nicht Made bei Mintrix, sondern Schuld meines Bekannten.
Ich selber habe mir auf der Hinfahrt bei meinem Moba-Händler 2 Stück gekauft,beide
fahren einwandfrei.

Gruß
Heinz

auch wenns schon was her ist, ich sortier mich mal hier rein...

Meine V100 von MTX hat ganz arge Kontaktschwierigkeiten.

1) Da ist zum einen das besagte Konzept der einseitigen Schleifer, Rest geht über das Gehäuse.

2) Das nächste ist, daß die Achsen und die Drehgestelle sich nicht wirklich frei bewegen können. Läuft eine Achse auf (z.B. an einer Modulgrenze, einem Herzstück...) da hebts die ganze Lok aus.

3) Relativ hohe Spurkränze. Macht bei noch unbehandelten Peco DKWs richtig ärger. Während alle seit vielen Jahren gekauften Modelle da sauber drüber gehen, ist mit der V100 nicht dran zu denken.

4) Radreifen sind auf den äußeren Achsen montiert.
5) Lok kommt aus dem Laden völlig verölt, inklusive aller Kontaktbleche, vorallem mit viel Fett in der Drehgestelllagerung, dort wo das Kupferblech sitzt.

Ich hab nun rund 2 Stunden investiert, bis mir all das obige aufgefallen ist.
Bei mir sind jetzt die Radreifen auf den inneren Achsen und Fett ist nur noch da, wo es sein sollte. Öl wabert immer noch durch die Gegend, ist aber schon weniger.

Soweit so gut.

Habt ihr irgendwelche weiteren Verbesserungen hinbekommen? Gerade die relativ starre Führung der Achsen ist wohl echt ein Problem. Ich könnt mir vorstellen, daß ein leichtes Ausschaben der Aufnahmen des Dehgestells (da wo die Welle durchgesteckt wird) etwas bringen könnte, wenn man auch das Kontaktblech nicht so stark vorbiegt, so daß sich die Drehgestelle besser neigen können.

Eigentlich fährt sie nun ganz ordentlich, aber in kleinster möglichen Fahrspannung bleibt sie noch hängen. Das ist zwar kein Drama und im Normalbetrieb kein Thema, aber für einen 4-Achser ist das eigentlich nicht tolerierbar.

Tipps von eurer Seite?

Danke

   Micha

Hallo zusammen,
ich kann die Ausführungen von Micha nur bestätigen. Die Stromabnahme der V100 von Minitrix ist alles andere als optimal gelöst. Die Führung des einen Pols über das Gehäuse funktioniert einfach nicht vernünftig.

Dieses Phänomen gibt es bei einigen wenigen Minitrix Modellen seit vielen Jahren und trotzdem ändert man nichts daran. Im Gegenteil: selbst Neuheiten der letzten Jahre wie die V100 oder der gerade erst erschiene VT75 setzen wieder auf dieses miserable Konzept.

Ich habe auch keine Verbesserungen realisieren können. Einzige Möglichkeit ist das sauberhalten der Kontakte. Das gilt für die einseitigen Radschleifer aber erst Recht für das Kupferblech in der Drehgestelllagerung. Hier reicht schon eine Schicht aus Fett und etwas Dreck und vorbei ist es mit der vernünftigen Stromabnahme.

Ich kaufe keine Loks mehr, bei denen nicht beide Pole über Radschleifer abgenommen werden!

Bei mir laufen zwei 212er aus dem Hause Fleischmann mit absolut einwandfreier Stromabnahme. Die Loks laufen vollkommen störungsfrei selbst über ältere nicht polarisierte Weichen, die ich teilweise leider noch verbaut habe.

Viele Grüße,
Mathias
Ja schade! Ich hatte hier vorher erst die Lobeshymnen über die "schöne v100 von MTX" gelesen und sie mir dann zugelegt. Leider dann die sehr schlechten Betriebeigenschaften. Ist eine echte Bastelkiste und das wäre nun nicht nötig gewesen. Die Radschleifer hätte man spiegelbildlich ohne Neuteile einfach genauso verbauen können. Nur die Drehgestellblende hätte man neu konstruieren müssen und die Gegenkontakte unter der Lok verdoppeln müssen. Für 'ne CAD Abteilung wohl 'ne Sache von 'ner Stunde, weil die Daten ja für jeweils eine Seite schon da sind...
Wirklich Schade!


Hallo,
die hier beschriebenen Kontaktprobleme haben meine 2 im Einsatz befindlichen Minitrix  V 100 Art. Nr. 12635 nicht. Sie fahren sehr zuverlässig und vorbildgetreu seit mehr als 5 Jahren auf meiner analog betriebenen Anlage. Also habe ich mit den Loks Glück gehabt!
Grüße
werni
Hallo,

ich  habe 2 werksseitig digitale MTX V100 (Art. 12152 + 12446) als auch 2x umgebaute 12577 auf digital.

Alle laufen soweit gut. Die werksseitigen waren gebraucht und hatten schon  Betriebszeit auf dem Buckel. Wobei ich gebraucht gekaufte Loks generell erst einmal zerlege und warte. Meist sind die Modelle überfettet. Das trifft aber auch oft genug auf Neuware zu.

Da ich als Moppedfahrer Bremsenreiniger zu Hause habe, wird das überschüssige Fett immer mit einem Wattestäbchen und eben dem Bremsenreinger entfernt und die Kontaktbleche ebenfalls damit gereinigt.

Einzig die 12152 bockt ein wenig, wenn sie etwas länger gestanden hat. Aber wenn sie erst mal ein paar Runden gedreht hat, gibt sich das wieder.

Dafür laufen die beiden 12577er sehr gut. Sogar im Rangiergang meistern sie die Pecos. Einzig bei den DKW´s wird es im Rangiergang schon mal hakelig.

Insgesamt kann man aber sagen, ist gerade das Laufverhalten und -Geräusch sehr geschmeidig.


Michael
Hallo !

Meine 2 im Jahr 2000 gekauften V100 (12635 )
fahren bis Heute ohne Probleme !  
...und sind in meinen Augen besser als die FLM 7228 / 7230
die ich auch habe.
Mit der alten Arnold "Rennsemmel"  V100 (0201) erübrigt sich ein Vergleich.

Gruß : Werner S.
Moin,

ich habe zwei rote 212 216-6 (MTX 12048, 1986 und 1991 gekauft) und eine von ihrem Zwilling getrennte EVB 410 05 (MTX 12563, 2006). Alle drei Loks haben ein sehr gutes Fahrverhalten und sind ohne Kontaktprobleme unterwegs. Auch die älteren Loks sind immer noch in ihrem Lieferzustand unterwegs, außer gelegentlichem Abschmieren war bisher keine Wartung notwendig. Die MTX V100 gehören zu meinen zuverlässigsten Loks.

Gruß, Carsten
Hallo,
habe sieben Stück von den MTX V100.
Mit neuem, mit altem und sogar noch eine mit Ade-Antrieb.

Mit den Bastelloks aus der Bucht ein paar mehr.


Die Stromübertragung,
von den  Drehgestellen auf das Gehäuse
macht dann Probleme wenn
die Steckachsen der Drehgestelle verölt sind.

Nur die Zähne und die Bohrung
des Großzahnrades
leicht mit
dem Trix Getriebefett benetzen.

Sollte die Achse dann schmierig sein,
mit einem,
leicht mit Reiniger getränkten Läppchen
abwischen.

Neuerdings gibt/gab es von Mtx
Kontakfedern für die Drehgestelle.
Die machen eine Stromübertragung recht sicher.

Ob es die allerdings als Ersatzteile gibt?

Hans-I.



Moin,

Ja, gibt's !
http://www.maerklinshop.de/service/et/listengen...p;cl=sparepartslists
Pos #20 im Zeichnung,  und Pos#24 im Et-Liste mit ET nummer 13366115


Grüße aus Assen (NL)
Jan
@ Werner,

Zitat

Mit der alten Arnold "Rennsemmel"  V100 (0201) erübrigt sich ein Vergleich


stimmt, denn die mitunter auch eine Simplxkupplung
und keine Kontaktprobleme

duck und weg

Detlef

PS: Rennsemmeln drossel ich manuell am Farregler


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;