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THEMA: Entgleisungssicherheit
THEMA: Entgleisungssicherheit
Liebe N-Bahner,
auch heute auf unserer Modellbahnausstellung in Bad Oldesloe wurden wir angesprochen ,wie es kommt, dass die Fahrzeuge absolut entgleisungssicher verkehren (wir schieben Wendezüge problemlos über die gesamte Modulanlage).
Auch unser Gleissystem (Peco Code55) stieß auf Interesse. Offensichtlich ist auf dem Land die Versorgung mit Peco doch eher schlecht.
Ich selbst erinnere mich, dass ich früher mit Arnold-Weichen schlechte Erfahrungen hinsichtlich Entgleisungssicherheit gemacht habe. Laufachsen sprangen regelmäßig heraus.
Aber auch die schlanken Roco-Weichen sind tlw. Quelle von Entgleisungen: Wenn die Weichenzungen nicht satt anliegen rollen die Räder nicht an einer glatten Flanke entlang. Bei den langen Zungen kommt es durchaus vor, dass Absätze in der Schienenprofil-Innenseite auftreten, die dann zum Auflaufen der Räder führen.
Ich habe entsprechende leidvolle Erfahrungen im Schattenbahnhof machen müssen. Nachdem das Problem erkannt war, habe ich die Enden der Profile der Weichenzunge mit der Trennscheibe der Kleinbohrmaschine angeschrägt. Die Entgleisungen traten jetzt nicht mehr auf.
Interessanterweise sind die 15°-Weichen kaum betroffen (kürzere Zungen?).
Übrigens hatte ich das gleiche Problem auch schon mal mit einer Kato-Weiche.
Grüße
Klaus
auch heute auf unserer Modellbahnausstellung in Bad Oldesloe wurden wir angesprochen ,wie es kommt, dass die Fahrzeuge absolut entgleisungssicher verkehren (wir schieben Wendezüge problemlos über die gesamte Modulanlage).
Auch unser Gleissystem (Peco Code55) stieß auf Interesse. Offensichtlich ist auf dem Land die Versorgung mit Peco doch eher schlecht.
Ich selbst erinnere mich, dass ich früher mit Arnold-Weichen schlechte Erfahrungen hinsichtlich Entgleisungssicherheit gemacht habe. Laufachsen sprangen regelmäßig heraus.
Aber auch die schlanken Roco-Weichen sind tlw. Quelle von Entgleisungen: Wenn die Weichenzungen nicht satt anliegen rollen die Räder nicht an einer glatten Flanke entlang. Bei den langen Zungen kommt es durchaus vor, dass Absätze in der Schienenprofil-Innenseite auftreten, die dann zum Auflaufen der Räder führen.
Ich habe entsprechende leidvolle Erfahrungen im Schattenbahnhof machen müssen. Nachdem das Problem erkannt war, habe ich die Enden der Profile der Weichenzunge mit der Trennscheibe der Kleinbohrmaschine angeschrägt. Die Entgleisungen traten jetzt nicht mehr auf.
Interessanterweise sind die 15°-Weichen kaum betroffen (kürzere Zungen?).
Übrigens hatte ich das gleiche Problem auch schon mal mit einer Kato-Weiche.
Grüße
Klaus
Kai Lahmann [Gast] - 16.11.03 23:33
die Reaktionen lassen nebenbei noch eines vermuten: es sind relativ viele N-Bahner gekommen, die nicht von diesem Forum angezogen wurden. Scheint also wirklich ein Interesse an "N" da zu sein :)
gab es "1zu160" Schilder? :)
gab es "1zu160" Schilder? :)
Klaus Lübbe [Gast] - 16.11.03 23:35
... nur ein N-Bahner aus Bleckede ist nicht gekommen, schade .png)
Klaus
Klaus
Kai Lahmann [Gast] - 16.11.03 23:40
und jener aus Adendorf? *nach einem auch-zu-faulen such*
Edward [Gast] - 16.11.03 23:47
Das liegt einfach daran, dass die meisten Weichen unter gröbster Missachtung des Vorbildes von der Modellbahnindustrie zusammengekloppt werden. Ich meine damit nicht mal den Radius und Winkel, sondern die Ausführung der Zungenspitze und die Einhaltung der Spurmaße.
Die Zungenspitze gehört unter den Schienenkopf der Backenschiene, nur so wird ein Auflaufen auf die Spitze verhindert. Weitere Erklärung hier:
http://www.finescale.org/howtos/weichen/zungenhowto.html
Klaus, bevor jetzt wieder deine fiNescale-Schimpferei kommt: Das hat nix mit fiNescale zu tun, sondern mit sauberer Konstruktion. Es ist nämlich völlig egal, wie hoch die Schiene ist, einzig um die Laufkante, also dem Berührungspunkt von Rad und Schiene, geht es hier.
Das gleiche Drama mit den Spurmaßen: Kein Wunder, dass die Fahrzeuge auf den Weichen entgleisen, wenn die Spurweite bizarr vergrößert wird und die Rillenweiten im Herzstück viel zu groß sind. Da nimmt ein schlecht eingestellter Radsatz schon mal den falschen Weg.
Noch ein Tipp: Eine Kontrolle des Radsatzinnenmaßes (Abstand Spurkranzinnenseite beider Räder einer Achse) kann bei entgleisungsfreudigen Fahrzeugen nicht schaden. Leider habe ich das NEM-Maß gerade nicht zur Hand, 7,5-7,6mm habe ich im Kopf (ohne Gewähr). Ein zu großes RIM führt zu Entgleisungen an der Herzstückspitze, ein zu kleines zum Klemmen in den Radlenkern.
Edward
Die Zungenspitze gehört unter den Schienenkopf der Backenschiene, nur so wird ein Auflaufen auf die Spitze verhindert. Weitere Erklärung hier:
http://www.finescale.org/howtos/weichen/zungenhowto.html
Klaus, bevor jetzt wieder deine fiNescale-Schimpferei kommt: Das hat nix mit fiNescale zu tun, sondern mit sauberer Konstruktion. Es ist nämlich völlig egal, wie hoch die Schiene ist, einzig um die Laufkante, also dem Berührungspunkt von Rad und Schiene, geht es hier.
Das gleiche Drama mit den Spurmaßen: Kein Wunder, dass die Fahrzeuge auf den Weichen entgleisen, wenn die Spurweite bizarr vergrößert wird und die Rillenweiten im Herzstück viel zu groß sind. Da nimmt ein schlecht eingestellter Radsatz schon mal den falschen Weg.
Noch ein Tipp: Eine Kontrolle des Radsatzinnenmaßes (Abstand Spurkranzinnenseite beider Räder einer Achse) kann bei entgleisungsfreudigen Fahrzeugen nicht schaden. Leider habe ich das NEM-Maß gerade nicht zur Hand, 7,5-7,6mm habe ich im Kopf (ohne Gewähr). Ein zu großes RIM führt zu Entgleisungen an der Herzstückspitze, ein zu kleines zum Klemmen in den Radlenkern.
Edward
Klaus Lübbe [Gast] - 18.11.03 01:29
@Edward: kein Wort zu FiNescale-Selbstbaugleisen, die Gleisselbstbauer haben an der Ausstellung nicht teilgenommen...
Daß Radsatzinnenmaß und Spurweite exakt stimmen müssen ist selbstverständlich, aber was die Spurweite betrifft offensichtlich nur bei Peco realisiert. Mit Peco Code55 haben wir keine Entgleisungen mehr, es sei denn Wagen werden über eine falsch gestellte Weiche geschoben.
Die Ausstellungsbesucher waren von der hohen Betriebssicherheit von N sichtlich beeindruckt, H0 und H0m hatten mehr Entgleisungen.
Die Betriebssicherheit hat ihre Ursache im verwendeten Peco-Gleismaterial und der sauberen Arbeit an den Modulübergängen.
Teilweise verkehrten die Züge bei uns im Minutentakt, da können wir uns keine Aussetzer erlauben. Auch die Wender am Ende der zweigleisigen Strecke mit verlöteten Roco R3 Schienen (Radius 26cm) wurden von allen Garnituren dank KKK problemlos befahren.
Grüße
Klaus
Daß Radsatzinnenmaß und Spurweite exakt stimmen müssen ist selbstverständlich, aber was die Spurweite betrifft offensichtlich nur bei Peco realisiert. Mit Peco Code55 haben wir keine Entgleisungen mehr, es sei denn Wagen werden über eine falsch gestellte Weiche geschoben.
Die Ausstellungsbesucher waren von der hohen Betriebssicherheit von N sichtlich beeindruckt, H0 und H0m hatten mehr Entgleisungen.
Die Betriebssicherheit hat ihre Ursache im verwendeten Peco-Gleismaterial und der sauberen Arbeit an den Modulübergängen.
Teilweise verkehrten die Züge bei uns im Minutentakt, da können wir uns keine Aussetzer erlauben. Auch die Wender am Ende der zweigleisigen Strecke mit verlöteten Roco R3 Schienen (Radius 26cm) wurden von allen Garnituren dank KKK problemlos befahren.
Grüße
Klaus
Kai Lahmann [Gast] - 18.11.03 01:36
> H0 und H0m hatten mehr Entgleisungen.
was für Gleissysteme wurden da gefahren?
was für Gleissysteme wurden da gefahren?
hepi [Gast] - 18.11.03 21:54
Hallo Kai,
was interesiert HO, wir sind N- Bahner.
Hallo Klaus,
es lief gut bei Euch, ich habe keine Entgleisung gesehen.
Aber bei HO.
Gruss hepi
was interesiert HO, wir sind N- Bahner.
Hallo Klaus,
es lief gut bei Euch, ich habe keine Entgleisung gesehen.
Aber bei HO.
Gruss hepi
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