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THEMA: Wo anfangen ?
THEMA: Wo anfangen ?
Hallo Leute,
Ich habe seit kurzen mit der Modellbahn angefangen, sobald es aber an die Landschaft bzw Steigungen geht. weiß ich nicht so recht mit was als erster anzufangen ist
Wer kann Tipps geben
Ich habe seit kurzen mit der Modellbahn angefangen, sobald es aber an die Landschaft bzw Steigungen geht. weiß ich nicht so recht mit was als erster anzufangen ist
Wer kann Tipps geben
christoph [Gast] - 16.11.03 11:43
Hallo "?",
da kriegst Du sicher beliebig kontroverse Antworten.
Ich selber baue zuerst die kompletten Gleise auf Holzunterbau mit Korkbettung, das ist alles sehr solide. Mir ist wichtig, daß alles gut läuft. Landschaft kommt danach.
Es soll aber auch Leute geben, die erst Unterbau und Landschaft bauen, und danach die Gleise rein, so wie beim Vorbild.
Vorteil Methode 1: man kann erstmal alles so einstellen, daß es ordentlich läuft,
Nachteil Methode 1: auf meiner alten Anlage hat es nie eine Landschaft gegeben, weil ich nicht wußte, wie ich eine glaubwürdie Landschaft in den engen Platzverhältnissen hinkriegen sollte
Vorteil Methode 2: vermeidet den Nachteil Methode 1
Nachteil Methode 2: die Gleise liegen evtl nicht ganz optimal
Aber zu dem Thema gibt es viele Leute mit viel mehr Erfahrung.
Gruß Christoph
da kriegst Du sicher beliebig kontroverse Antworten.
Ich selber baue zuerst die kompletten Gleise auf Holzunterbau mit Korkbettung, das ist alles sehr solide. Mir ist wichtig, daß alles gut läuft. Landschaft kommt danach.
Es soll aber auch Leute geben, die erst Unterbau und Landschaft bauen, und danach die Gleise rein, so wie beim Vorbild.
Vorteil Methode 1: man kann erstmal alles so einstellen, daß es ordentlich läuft,
Nachteil Methode 1: auf meiner alten Anlage hat es nie eine Landschaft gegeben, weil ich nicht wußte, wie ich eine glaubwürdie Landschaft in den engen Platzverhältnissen hinkriegen sollte
Vorteil Methode 2: vermeidet den Nachteil Methode 1
Nachteil Methode 2: die Gleise liegen evtl nicht ganz optimal
Aber zu dem Thema gibt es viele Leute mit viel mehr Erfahrung.
Gruß Christoph
RubiNH0 [Gast] - 16.11.03 11:55
Am Anfang steht Planen und Rechnen. Vermeide möglichst Steigungen über zwei Prozent und Radien unter 300 mm, besser unter 450 mm. Dann weiter, wie Christoph anfangs schreibt. Holzunterbau für die Gleise - einschließlich Spanten für die Abstützung. So ergeben sich die für "Berge" quasi von alleine. Es dürfte sich lohnen, sich mit etwas Literatur zu beschäftigen: Vom Miba-Verlag gibt es einführende Heftchen für ca. 10 € ("Anlagenunterbau" und ähnliches).
Edward [Gast] - 16.11.03 12:47
Ich bevorzuge Methode 2, da man sich die Gleise nicht so leicht mit Gips und sowas zusaut. Problem bei Tunneln: Wie bekommt man das Gleis nachher geschottert? .png)
Steigungen brauchen viiiel Platz, wenn sich zwei Strecken kreuzen sollen braucht man 2m Länge, je einen vor und hinter der Kreuzung. Die untere Strecke sollte man um das gleiche Maß versenken, wie die obere Ansteigt. Rechnet mal 4cm Durchfahrtshöhe, so steigt die Strecke auf einem Meter um 2 cm an und die andere Strecke sinkt um 2 cm ab, macht eine Steigung von 2cm / 100cm = 2%.
Doch Obacht, nicht einfach die Strecke plötzlich ansteigen lassen, sonst hast du eine prima Entkuppel- und Entgleisungsstelle. Der Übergang muss weich sein, man nennt das Ausrundung. Faustformel: Steigung x 10 = Ausrundungslänge, im Beispiel 2% x 10 = 20cm Ausrundung. Die Steigung beginnt rechnerisch in der Mitte der Ausrundung, d.h. die Steigung wird um die Hälfte der Ausrundung länger, macht im Beispiel 40cm (je 2x pro Steigung oben und unten). Uff, das ist lang.png)
Edward
Damit wird die Überführung 40cm länger
Steigungen brauchen viiiel Platz, wenn sich zwei Strecken kreuzen sollen braucht man 2m Länge, je einen vor und hinter der Kreuzung. Die untere Strecke sollte man um das gleiche Maß versenken, wie die obere Ansteigt. Rechnet mal 4cm Durchfahrtshöhe, so steigt die Strecke auf einem Meter um 2 cm an und die andere Strecke sinkt um 2 cm ab, macht eine Steigung von 2cm / 100cm = 2%.
Doch Obacht, nicht einfach die Strecke plötzlich ansteigen lassen, sonst hast du eine prima Entkuppel- und Entgleisungsstelle. Der Übergang muss weich sein, man nennt das Ausrundung. Faustformel: Steigung x 10 = Ausrundungslänge, im Beispiel 2% x 10 = 20cm Ausrundung. Die Steigung beginnt rechnerisch in der Mitte der Ausrundung, d.h. die Steigung wird um die Hälfte der Ausrundung länger, macht im Beispiel 40cm (je 2x pro Steigung oben und unten). Uff, das ist lang
Edward
Damit wird die Überführung 40cm länger
H-W [Gast] - 16.11.03 13:08
Du wirst die verschiedensten Methoden finden, um zum Ziel zu kommen. Alleine hier wird unter Anlagenbau ( linke Spalte) schon einiges beschrieben. Weiterhin wirst Du beim Herimoforum klasse Bilder etc diesbezüglich finden. Das ist wichtig um Ideen zu bekommen. http://www.herimo.de/id60.htm
Beim Bau meiner Anlage habe ich mir zuerst mal die mögliche Größe ausgemessen und dann im Maßstab 1zu10 auf einem Blatt versucht einen schönen Streckenverlauf aufzuzeichnen. Danach habe ich versucht auf diesem Plan ein Gelände mit Aufstellungsplätze für Gebäude, Straßen ( Dorf Stadt ) zu bestimmen. Dabei wirst du feststellen, daß es immer wieder neue Ideen usw. gibt. Du wirst vermutlich mehrere Pläne erstellen, bis du den für dich richtigen gefunden hast.
Dann geht es ans Bauen. Ich habe die offene Rahmenbauweise gewählt, um nach Fertigstellung guten Zugang zu haben und um auf dem Rahmen, also die Spanten die Gleistrasse sowie die Geländeteile zu befestigen. Die Gleistrasse habe ich auf 8 mm Pappelsperrholzbrettchen aufgebaut. Auf diese habe ich als erste Lage 2mm Kork mittels Silikonkleber ( billigen Bausilikon) wegen Geräuschminimierung geklebt. Darauf kommt die schräg geschnittene Gleistrasse aus 3 mm Kork.
Nach Verlegung der Gleise wurden ausgiebige Testfahrten unternommen, um noch eventuelle Schwachstellen zu eliminieren. Dann sind die Gleise fixiert worden. Nunmehr ging ich an das Gelände. Es werden mittels 6 mm Sperrholzbrettchen die notwendigen versetzten Höhengeländ hersgestellt. Mit Styropor uder Styrodur wird dann die Geländefeinmodellierung von Geländehöhe zu Geländehöhe hergestellt. Ein dünner, brau, grün oder grau gefärbter Modelliergipsüberzug schafft die etwaige Geländestruktur. Danach die Gebäude, Straßen usw. einmodellieren und farblich gestalten. Wichtig ist, die Schienentrassen immer vor Verschmutzung schützen. Sehr schön kannst Du bei Ismaels Seiten die Anlkagengestaltung in Etappen sehen. http://www.1zu160.net/impressum/about.php
H-W
Beim Bau meiner Anlage habe ich mir zuerst mal die mögliche Größe ausgemessen und dann im Maßstab 1zu10 auf einem Blatt versucht einen schönen Streckenverlauf aufzuzeichnen. Danach habe ich versucht auf diesem Plan ein Gelände mit Aufstellungsplätze für Gebäude, Straßen ( Dorf Stadt ) zu bestimmen. Dabei wirst du feststellen, daß es immer wieder neue Ideen usw. gibt. Du wirst vermutlich mehrere Pläne erstellen, bis du den für dich richtigen gefunden hast.
Dann geht es ans Bauen. Ich habe die offene Rahmenbauweise gewählt, um nach Fertigstellung guten Zugang zu haben und um auf dem Rahmen, also die Spanten die Gleistrasse sowie die Geländeteile zu befestigen. Die Gleistrasse habe ich auf 8 mm Pappelsperrholzbrettchen aufgebaut. Auf diese habe ich als erste Lage 2mm Kork mittels Silikonkleber ( billigen Bausilikon) wegen Geräuschminimierung geklebt. Darauf kommt die schräg geschnittene Gleistrasse aus 3 mm Kork.
Nach Verlegung der Gleise wurden ausgiebige Testfahrten unternommen, um noch eventuelle Schwachstellen zu eliminieren. Dann sind die Gleise fixiert worden. Nunmehr ging ich an das Gelände. Es werden mittels 6 mm Sperrholzbrettchen die notwendigen versetzten Höhengeländ hersgestellt. Mit Styropor uder Styrodur wird dann die Geländefeinmodellierung von Geländehöhe zu Geländehöhe hergestellt. Ein dünner, brau, grün oder grau gefärbter Modelliergipsüberzug schafft die etwaige Geländestruktur. Danach die Gebäude, Straßen usw. einmodellieren und farblich gestalten. Wichtig ist, die Schienentrassen immer vor Verschmutzung schützen. Sehr schön kannst Du bei Ismaels Seiten die Anlkagengestaltung in Etappen sehen. http://www.1zu160.net/impressum/about.php
H-W
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