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THEMA: Hilfe! Fehlerquelle gesucht ..

THEMA: Hilfe! Fehlerquelle gesucht ..
Startbeitrag
Andre [Gast] - 16.11.03 02:09
Hallo zusammen...

ich baue gerade eine Carrera Servo 1:60 Autorennbahn auf Digitalbetrieb um. Es handelt sich hier um ein klassisches 9-16VDC-2-Leiter-System mit entsprechenden Gleichstrommotoren (0,5A). (Nähere Infos unter: s. Signatur)

Der erste Umrüstungsversuch erfolgt derzeit mit einer ROCO 10761-Verstärker & Lokmaus2-Kombination sowie einem Kühn N025-Decoder. Als Ausgangswerte wurden in der Lokmaus und im Decoder die Standardwerte der Adresse 3 und der CV#29=6 bzw. 2 (28/128 Fahrstufen) gelassen bzw. auf Analogie geprüft.

Mein Problem: alle Anschlüsse und Werte sowie Lötstellen, Motorenintegrität etc. sind ok und trotzdem läuft "die verdammte Karre" NICHT ...

Auf der Suche nach einer möglichen Ursache ist mir aufgefallen, dass meine "Digital-Einheit" mit ca. 16VAC vom original ROCO-Trafo versorgt wird, jedoch nach der Digitalwandlung der Geräte die Gleise nur noch mit ca. 11 VAC versorgt werden. Ferner reduzieren sich diese 11 VAC auf ca. 2 VAC, sobald das Fahrzeug auf die Fahrbahn gesetzt wird. Da stimmt doch was nicht , oder ?

Hat jemand eine Idee dazu. Ich verzweifel hier noch....

Beim Testen des Programmier-Modus der Lokmaus2 veränderte sich die Wechselspannung an der Fahrbahn mehrfach zwischen 1-2 VAC. Ein Indiz, das die Digital-Infos gesendet wurden.

In der Hoffnung auf erste Hilfe ....

Andre
noch was: den bei N-Fahrzeugen üblichen 22nF-Entstörkondensator parallel zum Motor habe ich NACH dem ersten erfolglosen Test ausgelötet. erfolglos. vielleicht schon zu spät und decoder gehimmelt ?

+++ www.servo160.de +++ www.carrera160.de +++ www.servo-forum.de +++

Messe doch mal den Strom der da fließt.

Gruß,
Günter
Hallo Günter,

danke für den Hinweis! Es fließt leider gar kein Strom... (auch kein klitzekleines bischen - und das trotz anliegender Spannung ...!?) - was bei mir die Frage aufwirft, wie man herausfindet, welche Komponente defekt sein könnte, wenn man noch nie einen Betrieb mit diesen Komponenten hinbekommen hat ....

die Lokmaus-Anzeige wirkt auf mich normal. Alle Funktionen verhalten sich wie in der Anleitung beschrieben (z.B. Reset auf Werkseinstellung über EP-Modus/C7=1 oder Anzeige des Programmiervorganges...)

Kann man alle Geräte irgendwie mit einem Multimeter (Mc Voice MYT 888T)durchtesten ?

something sucks.

Hoffnungsvolle Grüße

Andre

Klingt so, als ob die Zentrale einen Kurzschluss erkennen würde und abschalten würde.

Edward
Mit einem digitalem Multimeter wird sich zwar ein Strom messen lassen, aber nicht angezeigt werden weil das Teil zu träge ist.
Ich vermute auch, das da eine Schutzschaltung anspricht. Ein Oszilloskop könnte helfen.

Gruß,
Günter
hi,

ein oszillo-dingsda habe ich das letzte mal vor ca. 15 jahren aus der ferne im physikunterricht gesehen ich kenne leider auch niemanden, der sowas hat und hier in der nähe wohnt..

ich stelle nur fest, dass digitale technik nur mit gewissen voraussetzungen betrieben werden kann, was einen engagierten elektronik-laien wie mich irgendwie frustriert...

nun gut. danke trotzdem für eure hinweise - mal sehen, vielleicht kaufe ich einfach das roco-startset noch einmal, zumal der ganze mist bei einem bekannten problemlos läuft.

gruß

andre


ach noch etwas....

mir ist zu ohren gekommen, dass dieser verstärker 10761 von roco eher eine simple "billig"-lösung sein soll. auch in verbindung mit der lokmaus2 hat man es angeblich nur mit einer art symbiose zu tun, die die wesentlichen grundbedürfnisse für den einstieg in digitalthema befriedigt. ist da was dran. ich habe das gefühl, das die lenz set-komponenten 90/100 qualitativ wesentlich professioneller und wohl auch zu recht preislich viel höher liegen.

nehmen wie einmal an, das hat alles seine berechtigung, dann wäre doch ein umrüsten auf eine digitale carrerabahn wirtschaftlich absoluter blödsinn, solange es da für keinen professionellen absatzmarkt gibt, oder ?

andre
> Auf der Suche nach einer möglichen Ursache ist mir aufgefallen, dass meine "Digital-Einheit" mit ca. 16VAC vom original ROCO-Trafo versorgt wird

OK, 16VAC sinusform.

> jedoch nach der Digitalwandlung der Geräte die Gleise nur noch mit ca. 11 VAC versorgt werden.

Wenn dein Instrument von Sinusform ausgeht dann können schon nu 11V  angezeigt werden da der DIgitalstrom aus Recheckpulsen besteht.

> Ferner reduzieren sich diese 11 VAC auf ca. 2 VAC, sobald das Fahrzeug auf die Fahrbahn gesetzt wird. Da stimmt doch was nicht , oder ?

Ja, da ist was faul. Ich nehme an, da sind noch irgendwo Kondensatoren versteckt oder der Dekoder ist hin. Irgendwo ein Kurzschluss eben. Was passiert denn wenn man das Auto ohne Fahrbahn an den Booster anklemmt? Sind in der Fahrbahn irgendwo Kondensatoren versteckt? Den ganzen Aufbau mal im Ohmbereich durchmessen?

Funktionieren die Autos mit Dekoder im Analogmodus?


...du hast den entscheidenden Hinweis gegeben. Ich habe alles noch einmal im Ohmbereich durchgemessen und zwar auf Gleichstrombasis und habe eine kalte Lötstelle an der Unterseite der Fahrbahnbrücke zur Spur 2 entdeckt, die im Wechselstrombereich ja nicht sofort auffällt... da mir dort wegen eines Spannungspotetials zur Spur 1 die Betriebsspannung angezeigt wurde. Diese fällt übrigends auf Grund der Trägheit des Meßgerätes niedriger aus, als sie eigentlich ist. Das hat sicherlich ausschließlich mit der Frequenz zu tun. Das Gerät "fängt" nicht die volle Spannung ein, sondern so eine Art Mittelwert zwischen 16 und 6 Volt die es aus Trägheit messen kann.... von 11 V. Ogottogott...hoffentlich schlägts jetzt nicht jedem Physiker die Hände über dem Kopf zusammen...bei dieser Profi-Analyse :-D

Wie auch immer: los gehts: jetzt werden erst mal alle Brems- und Anfahrt-Variablen auf 0 gesetzt und die Übersetzungszeit für den schnellen Spurwechsel getestet.

Wen die Ergebnisse dieses Tests interessieren, kann gerne in der letzten November-Woche unser www.servo-forum.de besuchen oder einen Blick in Portal www.servo160.de werfen. Hier wird alles in Artikelform mit Bildern festgehalten, wenn die ersten Tests im z-Maßstab abgeschlossen sind ....

Servos!

Andre


.. habe mir noch einmal kundig gemacht: normale Meßgeräte sind auf Sinus-Ströme eingestellt, nicht auf Rechteck-Signale, die jedoch Grundlage für digitale Spannungssignale sind ...

also, vergeßt den Mumpitz mit dem Mittelwert. Es wird also nur ein bestimmter Frequenzbereich "eingefangen" und als oben vermuteter "Mittelwert" angezeigt.

Ohne Oszilloskop geht hier leider nix. Und wer hat das schon ?

Gruß


Andre
Es geht auch mit einem "True RMS" Multimeter, ist zwar nicht ganz billig aber noch wesentlich günstiger als ein Oszi.

Grüße, Peter W.


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