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THEMA: Problem Hobbytrain E10 Decodereinbau

THEMA: Problem Hobbytrain E10 Decodereinbau
Startbeitrag
max050180 - 11.10.09 19:20
Hallo Leute,

ich habe ein Problem beim Digitalisieren von 3 E10 von Hobbytrain,wobei 2 das gleiche haben.

Vorab schon mal zur Info...ich habe schon paar dieser Loks digitalisiert mit Kühn N025 und die laufen ohne Probleme.

1.) Das erste Problem bei einer Lok betrifft das Licht. Dieses lässt sich einschalten, funktioniert allerdings nur in eine Richtung. D.h. fahre ich nach rechts mit Licht an, dann brennt die Lampe auch. Wechsle ich die Richtung, dann brennt das andere Lämpchen nicht. Liegt das am Decoder oder eher am Lämpchen?

2.) Das Problem bei den anderen beiden ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe diese beiden genau nach Anleitung hier im Forum digitalisiert. D.h. Kondensator entfernt und dann die Drähte an den richtigen Stellen der Lötpunkte angelötet. Dann ab damit auf's Programmiergleis (Intellibox) und CV01 auslesen. Aber es kommt immer die Meldung "KURZSCHLUSS". Was kann die Ursache sein?

Gruß
Matthias

Hallo Matthias,
prüfe, ob die Lok richtig herum auf dem Gleis steht und ob du nicht einen Anschluß falsch angelötet hast.
Ich hatte noch nie Probleme bei der Digitalisierung der E10.
Könnte aber auch sein, dass du einen Masseschluss produziert hast - alle Anschlüsse nochmal durchmessen.
lg.
hajo
Hallo Hajo,

ich hänge mal ein Bild an. Ich kann da nix feststellen, dass etwas falsch angelötet ist.

Zum anderen eine wahrscheinlich saublöde Frage. Wie messe ich die Anschlüsse durch? Ich habe zwar ein Multimeter, aber nicht so recht Ahnung was ich wo und wie messen muss

Gruß
Matthias

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Hallo Mathias,

wenn ich Deine Bilder mit dem Einbaubeispiel im Forum und mit meinen eigenen Umbauten vergleiche, vermute ich, daß die beiden Kontaktbleche nicht richtig zu denen des Motors liegen, diese sollten eigentlich von oben auf die Motorkontakte drücken. So wie sie bei denem Foto zu sehen sind, werden sie vermutlich mit dem Chassis Verbindung haben, also Kurzschluß.

Viele Grüße
Berti
Berti hat recht. Hast Du die Platine etwa ausgebaut gehabt? An dieser Stelle hat Hobbytrain nämlich eine ziemliche Fehlkonstruktion abgeliefert. Die Bleche an der Platine sollen flach *auf* die Fahnen am Motor drücken. Man bekommt die Platine zwar ziemlich leicht ab, aber kaum wieder drauf, weil die Schlitze in der Platine zu kurz sind und sich schon beim Ausbau die Lötfahnen des Motors verziehen und beim Einbau nicht auf der Platine gleiten wollen. Ich glaube, ich hatte dann einen Streigen Papier zwischen Platine und Lötfahnen geschoben, so daß ich die Platine in die Halterung einschieben konnte, ohne das die Lötfahnen des Motors verkanten.

Ich habe nur bei einer meiner 110er die Platine ausgebaut, weil der Bestückungsaufdruck schlicht falsch war und ich dachte, ich müßte da noch Dioden umpolen.

Gruß,
Torsten
Probeweise kann man orange und grau direkt an die Motorfedern löten und lässt die beiden Bleche, die auf die Motorfedern drücken sollen weg. Damit dürfte das Problem behoben sein.
Orange unten grau oben am Motor.
Gruß Gunter



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Hallo,
schau doch mal
meine Bilchen an.

Und  bitte messen die Kontakte.
Also linke und rechte Schiene zu dem rot bzw. schwarzen Anschlüssen.
Vom Motor die Anschlüsse orange und graue Leitung.

Hans Hans

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Elektrisch ist zwischen 110 und Taurus von Hobbytrain kein Unterschied. Vielleicht hilft es wenn du mal die Anleitungen durchliest:

http://www.stacken.kth.se/~haba/slamra/dcc/110/
http://www.stacken.kth.se/~haba/slamra/dcc/taurus/

Anschlüsse durchmessen: Messgerät auf kleinsten Ohmbereich stellen und dann gehts los..

Zwischen rot und orange genauso wie zwischen schwarz und grau müssen unendlich viele Ohm sein. Auch zwischen den Lichtausgängen (weiß, gelb) und rot bzw schwarz dürfen keine kleinen Ohmwerte gemessen werden. Zwischen orange und grau sitzt der Motor. Der hat so zweistellig an Ohm, je nach Fabrikat. Für die Messung steht die Lok nicht auf dem Gleis.

Gruß,
Harald.
Hallo zusammen,

danke erst mal für die vielen Antworten.

Also die Loks habe ich günstig über ebay ersteigert, d.h. diejenigen die es nicht so günstig bei Conrad gab und so erhalten wie in dem Bild dargestellt.

Ich habe gestern abend noch mal probiert, die Bleche richtig zu biegen. Bei einer Lok hat war es die Ursache. Bei der anderen muss ich's noch probieren. Aber ich werde wohl das graue und orange Kabel direkt an die Motorfedern anlöten. Dann sollte es keine Probleme mehr geben.

Habt ihr auch noch ne Idee zu meiner ersten gestellten Frage bzgl. dem Licht????

Gruß
Matthias
Hallo,

ich vermute eine kaputte LED oder kalte Lötstelle.

Grüße, Peter W.
Hallo,

bei einer meiner E10 war das Licht in einer Fahrtrichtung problematisch. Ging mal und mal nicht.

Ursache war eine kalte Lötstelle auf der Platine.


Michael

Hallo nochmal,

also 2 Loks habe ich hinbekommen. Einmal eine mit dem Problem Kurzschluss und die andere Lok mit dem Licht.

Aber eine macht mir immer noch Sorgen. Bei dieser habe ich auch die orange und graue Litze direkt an die Motorfedern gelötet. Nun ist der Kurzschluss weg, aber beim Lesen kommt "Keine Lok". Was nun?

Gruß
Matthias
Hallo,
wurde der Motor nach dem Anlöten der Strippen analog  getestet (siehe oben Bild 6 von 9)?

-wurde an den Motorblechen herumgeheizt, so dass die Schleif-Kohlen und/oder Druckfedern zu lange hoher Themperatur ausgesetzt waren?

Bitte Motor-Anschlüsse durchmessen. Müßte so an die 60 bis 160 Ohm sein.

Wenn die IB "Kurzschluss" beim Programmieren meldet muss nicht unbedingt ein Kuzschluss vorliegen. Sie dektiert hier den Programmierstrom etwas empfindlich. Da hilft dann ein Programmierwiderstand oder ein dreckiges Gleis.

Es gibt hier eine auch eine Suchfunktion...

Hans Hans

Hallo Hans,

den beiden Motorblechen wurde nur ganz kurz Wärme zugeführt. Da bin ich ganz vorsichtig. Ich habe diese beiden Anschlüsse gemessen und es kommen Werte, wie von dir beschrieben. Und es kommt wieder die Meldung "KEINE LOK". Was kann nun der Fehler sein?

Gruß
Matthias

PS: Ich hoffe, ich nerve nicht allzu sehr. Aber ich tue mich bei diesem Problem echt schwer.
"Kein Lok" heißt "keine Stromaufnahme". Also ist irgendwo eine Unterbrechung - entweder in Rot, Schwarz, Grau oder Orange.
Versuch mal einen Widerstand ca. 20 Ohm in eine der Gleiszuleitungen von der Zentrale zur Schiene zu legen und dann zu programmieren. Bei den allerersten SX Decodern hat das auch geholfen
Gruß Gunter
Haste
bestimmt nach dem Festlöten der Strippen am Motor die Platine nicht mehr richtig in die Kontakte des Rahmens gebracht.
Schräubchen leicht lösen, dabei die Kontakte der Drehgestelle kontrollieren, die Platine postionieren und den Rahmen wieder zusamenschrauben.
Dabei auch die Antriebsachslager beobachten, die dürfen nicht verkanten.

Niemals den Rahmen auseinander schrauben. Denn der Zusammenbau benötigt Routine, Übung und gute Nerven.

Wenn beide Schrauben fest, ein bisserl lösen (so eine viertel Umdrehung).
Jetzt messen Gehäuse gegen Kontakte der Platine und gegen Schienenkontakt.
Dann Decoderanschlüsse gegen Schienenkontakt.

Aber keine Angst,
spätestens nach der zehnten Bügelfalte klappt es dann.

Hans Hans



Hallo,
vieleicht solltest du erst mal den Decoder tauschen - es sieht ganz danach aus, als ob du den Decoder ins Jenseits befördert hast.
Gruß
hajo
Hallo schon wieder ,

@Hans: Den Rahmen habe ich nicht auseinander gebaut. Und die Platine habe ich zum Anlöten von Grau und Orange auch nicht abnehmen müssen.

Ich habe die Lok nochmal durchgemessen. Dabei ist mir im Vergleich zum meinen funktionierenden Bügelfalten aufgefallen, dass ich zwischen Rad und rotem Anschluss keinen Widerstand messen konnte, obwohl alles genau gleich angeschlossen wurde. Was kann ich nun tun?

Gruß
Matthias
Hi Matthias !

Was meinst Du genau mit keinen Widerstand gemessen. Wenn Du direkt vom Rad  zum roten Lötanschluß mißt ist der Widerstand sehr klein, besser ist es die Verbindung durch zuklingeln, ich meine damit die Durchgangsmessfunktion bei einem Multimeter. Bei Verbindung der beiden Messstellen sollte es zu einem akustischem Signal kommen, wenn kein
Durchgang vorhanden gibt es kein Signal. Dann beginnt die Fehlersuche von den Radschleifern anfangend bis zur Platine.

Gruß Thomas
Hallo Mathias,
wenn du mit einem Multimeter im kleinsten Widerstandsbereich die Verbindung vom Rad zum Decoder misst, dann muss die Anzeige fast keinen Widertandswert anzeigen. Das ist vermutlich der Grund, warum der Decoder nicht auslesbar/programmierbar ist:
Gruß
hajo
Der gedachte Weg des Stroms ist

RadRechts-Schleifer-rechteRahmenhälfte-Platinenhalter-Platine-0Ohm-Platine-rotesKabel

Entsprechen auf der anderen Seite nach Schwarz.

"0Ohm" ist das schwarze Bauteil auf der Platine zwischen der Halteklammer und dem Anschluß für dar rote Kabes. Es dient als Strombrücke.

Kannst ja Schritt för Schritt durchmessen.

Gruß,
Harald.
Hallo,

mit dem Durchmessen werde ich heute nachmittag mal probieren. Mal sehen, was ich rausbekomme, denn wie gesagt, vom Durchmessen von Lok's habe ich eigentlich noch keine Erfahrung gemacht.

Dazu mal ne Frage: Gibt es vielleicht irgendwo im Netz eine ausführliche Anleitung, wie man beim Digitalisieren einer Lok vorzugehen hat, speziell wie man was misst? Oder gibt's vielleicht auch Videos?

Und dann noch ne Anmerkung zu besagter Lok. Die Lok ist schon mal digital gelaufen. Dann ist irgendwann mal der Decoder abgeraucht (keine Ahnung warum). Und nun habe ich mir wieder mal paar Decoder geleistet und wollte einen einfach so, wie vorher, montieren und dann wieder fahren....

Gruß
Matthias
Hallo Matthias,

das Wichtigste beim Decodereinbau ist (neben der Suche nach dem besten Platz in der Lok) die Überprüfung, ob nicht irgendwelche elektrischen Verbindungen aus dem "Analog-Zustand" der Lok übriggeblieben sind, die den Decoder stören bzw. zerstören. Z.B.:

Keiner der beiden Motorkontakte darf eine Verbingung zu einer der beiden Gleisaschlüsse haben!

Dazu benützt man z.B. den Durchgangsmesser eines Multimeters. Eine Messspitze an den rechten Radkontakt, dann mit der anderen Messspitze suchen (an den Motorkontakten usw.). Wenn es piepst, liegt eine Verbindung vor, die getrennt werden muss. Genauso mit der linken Radseite verfahren. Manche Fleischmannmotore haben versteckt ein kleines Blech, das eine Motorkontaktseite mit dem Rahmenblech des Motors verbindet, das wiederum meistens mit dem Lokchassis und damit einer Schienenseite Kontakt hat.

Digital ganz streng:
Motorkontakte dürfen nur zu orange bzw. grau des Decoders Konakt haben. Schienen/Räder nur zu schwarz bzw. rot.
Lampen vorne und hinten zu weiß bzw. gelb einerseits und zu einer der beiden Schienenseiten andererseits (oder auch zum sog. "Decoderplus", was es bei manchen Decodern als 7. Anschlusspunkt gibt).

Noch was wichtiges Geldbeutelschonendes: Nach Einbau eines Decoders die Lok immer bei ausgeschalteter (!!!) Gleisspannung aufs Gleis setzen und den Decoder auslesen.Wenn dann eine Fehlermeldung kommt, nicht die Spannung einschalten, sondern erst den Fehler suchen und beseitigen!

Lies das mal genau durch: http://www.1zu160.net/digital/decodereinbau.php

Gruß Gerhard

P.S. Es sieht auf den ersten Blick schwieriger aus, als es ist. Man muss es halt einmal richtig verstanden haben.


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