1zu160 - Forum



Anzeige:
Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: N-Bahner 89 (vor allem "Moment mal")

THEMA: N-Bahner 89 (vor allem "Moment mal")
Startbeitrag
em200a - 07.10.09 20:47
Hallo alle zusammen,

mach ich mal einen Faden zum N-Bahner 89 auf, heute hatte ich ihn im Postkasten. Ich habe das Heft nur mal durchgeblättert, zu mehr hatte ich noch keine Zeit.

Was ich aber durchgelesen habe, war das "Moment mal" - richtig wegen der Reaktion auf den Fahrzeug-Test-Leserbrief aus Heft 88. Leider hat HaWeO anscheinend da die gleiche Reaktion bekommen, wie ich im Heft 84 zu meinem Aufruf zum Stammtisch - nämlich keine.

Ich fühle mich fast schon fest in meinem damaligen Gedanken bestätigt, daß anscheinend alle N-Bahner-Leser hier im Forum auch zugange sind. Ist das wirklich so, oder kennt der eine oder andere jemanden, der den N-Bahner liest, aber hier im Forum nicht ist - nur mal so interessehalber.

Ansonsten für mich wieder eine sehr interessante und informative Mischung (den Themen nach s. o.) für mich, obwohl ich Analogiker bin und mich daher die Digital-Tests jetzt nicht soviel weiter bringen, aber mich interessierts so auch.

Was meint Ihr zum Heft und zum oben geschriebenen. Ich glaube der N-Bahner, so wie er jetzt ist, deckt doch genau die Lücken ab, die die anderen Zeitschriften hinterlassen.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker

Hallo Christian,
ich stimme Dir 100% zu.
Gruß
Thomas
Hallo Christian,

ich sehe das etwas differenzierter. Irgendwie kommt mir "Moment mal" in Nr. 89 etwas larmoyant vor. Wenn keine Berichte oder Leserzuschriften, wie gewünscht , kommen, muss man sich doch fragen, warum das so ist. Liegt es vielleicht daran, dass es an der Kommunikation mit den Lesern hapert? Im Übrigen lässt die nun einmal gegebene Beschränkung des Heftumfanges kaum eine sinnvolle Leserdiskussion zu. Zuschriften würden also bei größerer Zahl unter den Tisch fallen. Das wiederum motiviert keinen Leser, etwas zu schreiben.

Dass Fotos qualitativ z. B. mit dem EK mithalten sollen, verlangt sicher niemand. Aber dass man, wie im aktuellen Heft, völlig unterbelichtete, winzige Fotos druckt, auf denen kaum etwas zu erkennen ist, muss nicht sein. Schon mit einem simplen Programm, wie IrfanView, lassen sich solche Schwächen auch von Nicht-Profis leicht beheben. Anlagenberichte müssen m. E. auch nicht sein, dafür ist das Format des NBahners völlig ungeeignet. Es lassen sich einfach keine Fotos in ausreichender Größe und Menge darstellen, womit der Sinn eines solchen Berichtes weitestgehend ad absurdum geführt wird.

Ich halte es auch für eine gewagte Interpretation, dass es typisch deutsch sei, im Gegensatz zu Amerikanern Fremde nicht an der eigenen Leistung teilhaben lassen zu wollen. Soweit es mir bekannt ist, gehen US-Zeitschriften auch wesentlich lockerer und eben kommunikativer mit ihren Mitstreitern um, als das bei uns der Fall ist.

Gruß
K.U.Müller
Hallo K. U. Müller,

ob das so direkt an der Kommunikation mit den Lesern liegt, bezweifle ich ein wenig, denn das Thema wurde ja hier im Forum diskutiert und eben, es kam anscheinend kein (brauchbarer) Leserbrief in der Redaktion an. Hat ja HaWeO auch geschrieben.

Ich habe ja die paralelle Erfahrung mit meinem Stammtischaufruf gehabt. Von den N-Bahner-Lesern hat sich kein einziger per Mail an mich gemeldet. Gibt es sonst keine Leser in München bzw. Münchener Norden, oder sind die nur zu faul oder zu schüchtern sich zu melden. Ich weiß es eben nicht, deshalb auch meine Mutmaßung in Nr. 0.

Ich wills jetzt demnächst mal versuchen, etwas beim N-Bahner beizutragen, mal sehen was wird.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Der N-Bahner passt schon so, wie er ist. Hochglanzmagazine gibt es genug. Immerhin ist er mal aus einem einfachen IGN-Rundbrief entstanden, der im Grund nicht nur keine Bilder sondern am Anfang auch kein Layout hatte.... und trotzdem von Anfang an hochinformativ gewesen ist.

Die "Bilderdebatte" ist so alt wie der N-Bahner selbst. Eigentlich müsste das doch irgendwann einmal ausgestanden sein.
@ K.U. Müller
Wenn das alles so einfach und schnell geht, bist Du dann dazu bereit, diese kleinen Korrekturen für die N-Bahnerfotos vorzunehmen? Und ich glaube kaum, daß es am Heftumfang liegt, wenn da nix kommt. Wir hatten schon jede Menge leere Seiten im N-Bahner, wo sehr augenfällig dokumntiert wurde, daß mehr als genug Platz wäre... und wenn das Redaktionsteam regelmäßig in Zuschriften ersticken würde, wäre eine Heftumfangserweiterung garantiert längst auf der Tagesordnung...

Und an die Kollegen des N-Bahneredaktionsteams:
Der Frust ist verständlich über das mangelnde Feedack. Daraus Desinteresse abzuleiten ist aber Unfug. Eigentlich ist es ganz einfach. Wer den N-Bahner abonniert, hat Interesse. Wer ihn nicht abonniert, hat keine Interesse oder ein kapitales Finanzproblem. Wer den N-Bahner aber abbestellt, das ist tatsächlich jemand, um dan man sich Gedanken machen müsste, warum er das tut. Es ist übrigens auch kein Beinbruch, für die N-Bahner-Leser, die das 1zu160-Forum nicht kennen, durchaus auch Passagen aus demselben zum Verständnis der Diskussion abzudrucken...

Früher gab es viel mehr Diskussionen im N-Bahner. Warum ist das nicht mehr so? Ich fürchte, daß das tatsächlich ausschließlich in der Existenz des 1zu160-Forums begründet ist und das ist nicht änderbar. Hier kann man einfach viel schneller diskutieren als es über eine 2-monatlich erscheinende Zeitschrift jemals möglich wäre.

Gruß
Eglod, der sich nun fragt, ob es tatsächlich einen nennenswerten Abonnentenrückgang gibt angesichts des "Momant mal" - Desinteressethemas im letzten N-Bahner...

@ Eglod

Zitat

Wenn das alles so einfach und schnell geht, bist Du dann dazu bereit, diese kleinen Korrekturen für die N-Bahnerfotos vorzunehmen? ....... und wenn das Redaktionsteam regelmäßig in Zuschriften ersticken würde, wäre eine Heftumfangserweiterung garantiert längst auf der Tagesordnung...



Dazu wäre ich prinzipiell bereit; allerdings kann ich mir in Zeiten der Digitalfotografie nicht vorstellen, dass jemand, der mit einer Digicam arbeitet, seine Bilder nicht ohnehin einer minimalen Nachbearbeitung unterzieht, wenn sie z. B. etwas unterbelichtet oder unscharf sind (das sind oft nur wenige Minuten Aufwand). Wobei man ja weiß, dass digitale Fotos von statischen Motiven unmittelbar nach einer Aufnahme kontrolliert und ggf. ohne Zusatzkosten beliebig oft wiederholt werden können, solange, bis es passt.

Jedenfalls kann es einfach nicht sinnvoll sein, wie in Nr. 89 Bilder zu veröffentlichen, die wichtige Details zeigen, auf die im Text auch hingewiesen wird, und dann sind diese Details beim besten Willen nicht zu erkennen.

Im Übrigen denke ich, dass das derzeitige Kommunikationsverhalten des Überdenkens wert wäre. Da das Redaktionsteam offenbar gerade nicht in Zuschriften erstickt, müsste das möglich sein. Es wird eben vermutlich niemand zwei Mal einen Versuch einer Veröffentlichung starten, wenn sein Beitrag kommentarlos nicht erscheint. (Das Mindeste, was zu erwarten ist, ist ein kurzer Hinweis, warum etwas nicht veröffentlicht wird. Platzmangel kann es Deinen Worten zufolge ja nicht sein).

Gruß
K.U.Müller
Das bedeutet, daß Du etwas geschickt hast, was bisher in der Schublade ruht?

Gruß
Eglod
@Eglod

Ich habe bisher keinen redaktionellen Beitrag geleistet, nur nach vorheriger Aufforderung zur Diskussion 2 Leserbriefe geschrieben.

Ich  habe aber Kontakt zu einem Modellbahnkollegen, der - soweit ich weiß - zwei oder drei Beiträge über wirklich sehenswerte Arbeiten geschickt hat, die nicht veröffentlicht wurden. (Dafür wurden dann wahrscheinlich lieber die von Dir zitierten leeren Seiten ins Heft gebracht).
Dieser Kollege wird sich ganz sicher nie mehr der nicht unerheblichen Mühe unterziehen, etwas für den NBahner zu produzieren. Ich würde das im Übrigen auch nicht machen, weder für den Nbahner noch für eine andere Zeitschrift, zumindest solange nicht, wie die Redaktionen auf einem ziemlich hohen Ross sitzen, obwohl sie, wie immer wieder betont wird, letztlich auch auf Mitarbeit aus der Szene angewiesen sind.

Die Redaktion hat natürlich das Recht, zu entscheiden, was sie veröffentlichen will. Wenn sie andererseits aber solche Glossen wie "Moment mal" in Nr. 89 vom Stapel lässt, incl. der verwegenen Vermutung, es bestünde bei Besitzern von N-Anlagen wohl wenig Lust dazu, ihre Freude an der eigenen Modellbahn mit anderen Mobahnern zu teilen, dann fehlt mir für diese Widersprüchlichkeit das Verständnis.

Gruß
K.U.Müller
Das ist dann in der Tat ein Widerspruch. Einverstanden. Würde mich dann jetzt auch interessieren, warum - bei dem Mangel - bestimmte Dinge nicht veröffentlicht werden. An der Qualität er Bilder - oft beim NBM ein Grund für die Veröffentlichungsablehnung - kann es beim N-Bahner ja nicht liegen...  

Gruß
Eglod
Hallo K.U.Müller,

Du schreibst:" Jedenfalls kann es einfach nicht sinnvoll sein, wie in Nr. 89 Bilder zu veröffentlichen, die wichtige Details zeigen, auf die im Text auch hingewiesen wird, und dann sind diese Details beim besten Willen nicht zu erkennen. "

Verrate uns doch mal, auf welche Seite(n) im N-BAHNER Du Dich dabei beziehst. Ich denke, wenn im Text notwendiger- und sinnvollerweise auf wichtige Details hingewiesen wird, ist es zwar bedauernswert aber keine Katastrophe, wenn die dann "beim besten Willen" (hast Du den da wirklich?) "nicht zu erkennen sind."

Weiter: "Wobei man ja weiß, dass digitale Fotos von statischen Motiven unmittelbar nach einer Aufnahme kontrolliert und ggf. ohne Zusatzkosten beliebig oft wiederholt werden können, solange, bis es passt."

Hast Du vergessen, dass wir vom  N-BAHNER Amateure sind und nicht unbegrenzt Zeit haben?

Weiter:" Ich  habe aber Kontakt zu einem Modellbahnkollegen, der - soweit ich weiß - zwei oder drei Beiträge über wirklich sehenswerte Arbeiten geschickt hat, die nicht veröffentlicht wurden."

Nimm´s mir bitte nicht übel, aber das klingt für mich nach: "Ich kenne da Einen, der Einen kennt, von dem Einer erzählt hat, dass..." Geht´s etwas konkreter?

Weiter: " Dieser Kollege wird sich ganz sicher nie mehr der nicht unerheblichen Mühe unterziehen, etwas für den N-Bahner zu produzieren. "

Du kannst sicher sein, dass es für uns mehr als nicht unerhebliche Mühen bedeutet, alle zwei Monate den N-BAHNER herauszubringen.

Weiter: "Im Übrigen denke ich, dass das derzeitige Kommunikationsverhalten des Überdenkens wert wäre. "

Ich hoffe, Dir mit meinem Beitrag gezeigt zu haben, dass das Kommunikationsverhalten der N-BAHNER-Redaktion keinen Grund zur Beanstandung geben dürfte. Oder kennst Du Redaktionsmitglieder anderer Modellbahn-Publikationen, die hier im Forum so ausführlich auf die Meinung ihrer Leser eingehen (wenn überhaupt)?

Schönes Wochenende!

Gruß

Jürgen

Hallo jp,

Zitat

Verrate uns doch mal, auf welche Seite(n) im N-BAHNER Du Dich dabei beziehst.


Da es kein Geheimnis ist, gibt es auch nichts zu verraten.
Seite 8, Seite 9 und Seite 19.

Zitat

Hast Du vergessen, dass wir vom  N-BAHNER Amateure sind und nicht unbegrenzt Zeit haben?



Das habe ich nicht vergessen. Aber mit einer Digitalkamera geht so etwas doch normalerweise sehr zügig. Ich bin selbst nicht annähernd ein Fotoprofi und mache es, wie Ismael es an anderer Stelle erwähnte - ich fotografiere gleich eine Belichtungsserie (die heute üblichen Speicherchips bieten genügend Platz dafür) und suche dann das beste Bild heraus. Ein Treffer ist im Minimum  fast immer dabei. Falls es trotzdem mal nicht geklappt hat, ist eine neue Aufnahmeserie  schnell gemacht. Das alles hält sich in einem vertretbaren Zeitrahmen.

Zitat

Nimm´s mir bitte nicht übel, aber das klingt für mich nach: "Ich kenne da Einen, der Einen kennt, von dem Einer erzählt hat, dass..." Geht´s etwas konkreter?



Es ginge natürlich konkreter, aber ich möchte nicht konkreter werden. Sei dennoch versichert, dass ich den Kollegen unmittelbar recht gut und nicht nur vom Hörensagen kenne, und dass ich auch seine excellenten Arbeiten kenne, über die er für den NBahner Berichte geschrieben hat, die dann leider nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken durften. Nur am Rande: Wer schon, wie dieser Kollege, in renommierten Fachzeitschriften publizierte, dürfte auch für den NBahner akzeptabel sein.

Zitat

Du kannst sicher sein, dass es für uns mehr als nicht unerhebliche Mühen bedeutet, alle zwei Monate den N-BAHNER herauszubringen.



Habe ich das an irgendeiner Stelle in Frage gestellt? Aber gerade, weil Du weißt, welche nicht unerhebliche Mühe das Herstellen des NBahners bereitet, verstehe ich nicht, warum dann Berichte, die von Anderen zur Verfügung gestellt wurden und die Euch in Eurer Mühe unterstützen könnten, abgelehnt werden.

Im Zusammenhang damit halte ich nach wie vor die in der Glosse geäußerte Vermutung zum Verhalten von uns Mobahnern für verfehlt. Ich für meinen Teil fühle mich jedenfalls nicht im dort verwendeten Sinn als "typisch deutsch" und lasse in unserem Hobby gern, wenn es mir möglich ist, andere Gleichgesinnte an meiner Leistung teilhaben. Ich denke, das gilt für die allermeisten Modellbahner gleichermaßen; zumindest kenne ich keinen, der sich anders verhält.

Zitat

Ich hoffe, Dir mit meinem Beitrag gezeigt zu haben, dass das Kommunikationsverhalten der N-BAHNER-Redaktion keinen Grund zur Beanstandung geben dürfte.



Meine Kritik bezog sich erkennbar nicht auf die allgemeine Kommunikation hier im Forum. Ich meinte konkret die Kommunikation mit den Mobahnern direkt. Es sollte doch möglich sein, auf eine Einsendung kurz zu antworten bzw. mitzuteilen, warum ein Artikel oder eine Leserzuschrift nicht veröffentlicht werden sollen. Diesen Hinweis solltet Ihr m. E. auch ernstnehmen. Es ist vielleicht nicht beabsichtigt, aber Null Reaktion auf Beiträge wirkt sicher nicht positiv, und das hat wiederum jenes Verhalten zur Folge, über dessen Ursache in der Glosse wenig zielführend spekuliert wurde.

Gruß
K.U.Müller
Hallo K.U.Müller,

Zitat

Aber dass man, wie im aktuellen Heft, völlig unterbelichtete, winzige Fotos druckt, auf denen kaum etwas zu erkennen ist, muss nicht sein.


Zitat

Da es kein Geheimnis ist, gibt es auch nichts zu verraten.
Seite 8, Seite 9 und Seite 19.



Ich weiß natürlich nicht, wie Deine Ausgabe des N-BAHNER aussieht. In meiner jedenfalls ist (auch ohne Bemühung des besten Willens...) auf Seite 8 im (völlig normal belichteten) oberen Foto die im Text erwähnte LED-Platine problemlos zu erkennen. Im unteren (zugegeben leicht unterbelichteten) Foto sehe ich problemlos die im Text erwähnten Lichtleiter.

Seite 9: In meiner Ausgabe ist das Foto normal belichtet, Kardan und Gewicht sind eindeutig zu erkennen und zusätzlich mit Pfeil, bzw. Oval markiert. Was willst Du mehr?

Seite 19: Text: "Die Lichtleiter bestehen aus gelb (!) durchgefärbtem Kunststoff (Bild unten)...
Siehst Du in diesem Bild die Lichtleiter wirklich nicht?

Übrigens: Bei schnellem Durchzählen bin ich gerade auf insgesamt 81 Fotos gekommen. Wenn Deiner Meinung nach vier davon misslungen sind, ist das ein Prozentsatz von gerade mal knapp fünf Prozent. Ich denke, das ist gar nicht so schlecht. Und etwas Text erhält das Heft ja außerdem auch noch...

Zitat

Es sollte doch möglich sein, auf eine Einsendung kurz zu antworten bzw. mitzuteilen, warum ein Artikel oder eine Leserzuschrift nicht veröffentlicht werden sollen.



Es sollte nicht nur möglich sein, es sollte auch geschehen.  Aber: Wer arbeitet macht Fehler. Offenbar ist hier bedauerlicherweise einer davon geschehen. Aber: Es sollte doch auch möglich sein, wenn man keine Rückmeldung erhält, noch einmal kurz nachzufragen, statt sich in den Schmollwinkel zurück zu ziehen.

Schönen Sonntag!

Gruß

Jürgen
@K.U. Müller
Es hinterlässt allerdings einen etwas faden Beigeschmack, wenn der "renommierte Kollege" dann offenbar doch die Öffentlichkeit scheut... aber selbst in dem Fall wäre es möglich über die - nach meinem Kenntnisstand - weitgehend anonymisierten Kommunikationsmittel PN und/oder E-Mail eine Anfrage an das Redaktionsteam zu starten, ob denn der Artikel dasselbige überhaupt erreicht hat oder nicht...
Schlecht machen mit "Hörensagengeschichten" gefällt mir nicht.

Und nun - nach Nennng der konkreten Seitenzahlen - kann ich auch die harsche Bildkritik nicht mehr nachvollziehen. Das, was man sehen soll, sieht man. Was noch?

Gruß
Eglod
Ich denke das Problem mit den zu dunklen Bildern liegt eher an der Abstimmung zwischen Redaktion und Druckerei als an den Bildern selbst. Auf dem Bildschirm sehen diese bestimmt heller und deutlicher aus als nachher in der gedruckten Zeitschrift. Es wird bestimmt kein Farbproof erstellt und daher ist die Print-Qualität in meinen Augen Glückssache.

Meiner Meinung nach soll müssten alle Bilder 20 % heller sein (auch die auf der Seite 2 von Hemal, liegt also nicht nur an dem Team der Redaktion). Es sieht dann zwar auf dem Monitor zu hell aus aber daß Druckergebniss kann passen wenn die Druckerei wieder mit den gleichen Einstellungen druckt.

Hier übrigens die Druckdatei unserer Anzeige auf der letzten Seite die das verdeutlicht wenn man Monitor Bild mit Zeitschrift vergleicht:

http://dm-toys.de/anzeige_A5-04.09-print.tif

Hat man natürlich wieder andere Monitoreinstellungen sieht das wieder ganz anders aus... ist also ein langes kompliziertes Thema welches ich als Laie auf diesem Gebiet wenn überhaupt nur Ansatzweise verstanden habe.

Einen schönen Sonntag wünscht

Daniel Mrugalski
Ich bin froh, daß es den N-Bahner gibt, auch mit gewissen Abstrichen bei einigen Fotos. Erkennen kann man aber trotzdem, was gemeint ist. Man kann trotzdem gut damit leben. Vielleicht klappt es ja, daß KU Müller mal bei dem Optimieren der Fotos für das Redaktionsteam behilflich ist. Würde ich sehr gegrüßen.
Die fairen, nichts beschönigenden Tests gibt es sonst nirgends. Weiterhin sollte man bedenken, daß es Amateure und keine Profis sind die das Heft gestalten. Dazu kommen dann noch interressante Berichte, etc. mit Fotos von N-Bahnern, die das Ganze aufwerten. Hier sind doch nur echte N-Bahner aus dem Leben und der Praxis die Ihre Erfahrungen weiter geben am Werk. Der N-Bahner ist kein Konkurrenzmagazin zum NBM, sondern etwas Eigenständiges für N-Bahner von N-Bahnern.
Noch einen schönen Sonntag
Werni
@12 Eglod

OK, die Bildkritik ist in dieser Diskussion etwas zu sehr in den Mittelpunkt geraten. In meinem Exemplar sind die genannten Bilder zwar wirklich nicht sehr gut, aber ich lasse gelten, dass nur eine kleine Zahl der Bilder betroffen ist und das möglicherweise auch nur aus drucktechnischen Gründen.

Wichtiger war mir eigentlich - dem Titel des Threads folgend - die Glosse "Moment mal" und die nach meiner Meinung völlig überzogenen und darüber hinaus falschen Rückschlüsse, die der Autor aus dem Mangel an Einsendungen zieht, ohne sich selbst zu hinterfragen. Es wäre daher interessant, vom Redaktionsteam  zu erfahren, wie hoch die Anzahl der nicht gedruckten Beiträge (Artikel, Leserbriefe) ist, die von NBahner in den letzten Jahren eingereicht wurden.

Vielleicht bin ich nur so empfindlich; aber eigentlich müssten sich alle NBahner gegen den geäußerten Verdacht wehren, im Gegensatz zu Amerikanern in "typisch deutscher"  Manier ihre Hobby-Freude nicht mit "Fremden"  teilen zu wollen. Das ist der größte Unsinn, den ich in letzter Zeit gelesen habe, sorry.

Gruß
K.U.Müller
Ich muss leider zugeben, daß ich ebenfalls wenig Lust verspüre, meine Ergebnisse weder hier noch im N-Bahner zur allgemeinen Diskussion zu stellen. Ob ich mit der Einstellung nun aber typisch deutsch bin und ob die Amis da grund verschieden sind, weiß ich nicht. Bei mir ist es so.

Gruß
Eglod
Hallo Daniel,

vielen Dank für Deine Foto-Tipps. Ich denke, das könnte uns weiter helfen.

Schönen Sonntag Abend noch!

Gruß

Jürgen
Ich sehe das mit dem Veröffentlichen von Eigenwerken, Anlagenfotos, etc. hier oder in NBahnheften völlig offen.
Mit seinen Werken etc. kann man vielleicht sogar andere N-Bahner Anregungen, Tips, usw. für deren Projekte o.ä geben. Mit gerechtfertigter und auch ungerechtfertigter Kritik muß man dann allerdings rechnen und leben. Anderseits erhält man aber auch gute Hinweise, usw. vielleicht etwas zu ändern, verbessern, also zu optimieren. Vielleicht fehlt dem N-Bahner aber auch entsprechendes verwertbares Material, oder es ist genügend da und der Druckplatz im Heft reicht nicht aus um alles vielleicht zeitnah zur Einswendung zu bringen. Dann wäre es natürlich schon gerechtfertigt und nicht mehr als anständig dem Autor kurze Information bezüglich dem weiteren Verfahren zu geben, bzw. hinzuweisen was nicht verwertbar ist, Verbesserungen vorschlagen um diese Fehler bei zukünftigen Einsendungen schon zu vermeiden . Dies sollte man überdenken und würde das Verhältnis zu den hobbyautoren und N-Bahnern bestimmt stärken.
Gruß
Werni
Hallo Werni,

volle Zustimmung!

Gruß

Jürgen
Hallo zusammen

Entgegen der Gepflogenheiten mische ich mich auch mal direkt ein.
1. ) Ich habe zwei Anlagenberichte "auf Halde", die demnächst im N-BAHNER erscheinen werden, sie bedürfen allerdings einer umfassenden redaktionellen Überarbeitung (Text + Bildbearbeitung). Die sind allerdings "zeitlos", will heißen, dass sie auf Grund akuteller Artikel schon mal ge- und verschoben werden. Wobei natürlich bei nur sechs Ausgaben pro Jahr schnell mal ein halbes Jahr vergeht, bis der Bericht dann kommt.

2. ) Ich könnte natürlich alle Leserbriefe/-zuschriften abdrucken, aber - einige wenige sind dabei, die sich lediglich über die neue Ausgabe freuen oder für die geleistete Arbeit danken. DAS klänge mir zu sehr nach Lobhudelei - also fallen die paar weg.
Aussagekräftige (die sich also auf Artikel beziehen oder Anfragen von allgemeinem Interesse beinhalten) kommen pro Heft zwischen NULL und DREI. Die werden ALLE abgedruckt, zu 95% ungekürzt.

3. ) Gezielte Antworten zu Fragen, die Redakteure oder ich selbst ab und zu bei manchen Artikeln zu stellen versuchen, tendieren leider ebenfalls gegen NULL. Dass das Engagement derjenigen, die derart "ins Leere" laufen gelassen werden, auf Dauer nicht immer bei 150% liegt, ist einfach eine Tatsache. Wir Hobbyschreiberlinge sind auch nur Menschen... Und das Gesagte gilt ausdrücklich nicht nur für die Stammredakteure.
Das Argument, ein Forum sei eben schneller (beim Antworten) als eine Antwort als Leserzuschrift erst in zwei Monaten, lasse ich in dem Zusammenhang NICHT gelten. Denn gerade auf unter Punkt 3 gestellte Fragen werden im Forum auch so gut wie nie angesprochen.

4. ) Bildqualität allgemein. Etwa 70% aller eingesandten Bilder von Lesern UND Mitarbeitern sind für einen Abdruck einfach nicht geeignet. (Zu schlecht, Motive falsch, Häuser "hängen in der Luft", Räder nicht eingegleist, unscharf, verwackelt usw.). Etwas 10% versuche ich per Bildbearbeitung druckreif zu bekommen. Die restlichen 20% sind OK (Aufhellen tu ich übrigens ALLE!).
GUTE Anlagenbilder. Die Ausleuchtung der meisten Hallen ist mau bis mäßig. Also bräuchten wir einen Profi oder eine Profiausrüstung (Fotolampen, Reflektoren etc.). Kann sich keiner von uns leisten. Und selbst wenn sowas in München vorhanden wäre - die ganzen Reisen zu den jeweiligen Anlagen oder Ausstellungen ausserhalb von 100 km Radius sind nicht nur ein Kosten- sondern auch ein Zeitfaktor, und von Beidem haben wir einfach zu wenig.

LG, Euer
    HaWeO

HaWeO,
Das ist doch schon mal eine klare Ansage und sehr guter Hinweis an die Autoren und Hobbyfotografen, bei ihren Fotos mehr Sorgfalt walten zu lassen, also die Fotos genauer anzuschauen, zu bearbeiten etc. bevor sie zusammen mit den Berichten zur Redaktion gemailt, gesandt werden.
Vielleicht auch mal als kurzen Tip zusammen mit weiteren Wünschen der Redaktion, dies im nächsten N-Bahner den Lesern und somit Hobbyautoren mitzuteilen.
Grüße
Werni
Hallo Werni

Als Tipp gibts eigentlich nur eine Vorgabe von uns: Möglichst große Bilder*** (bei Digital meistens "Fine-Modus") und UNBEARBEITET als *.jpg schicken (oder bearbeiten, dann aber kennzeichnen UND die unbearbeiteten Bilder (als Vergleich) auch mitschicken. Aber bitte noch KEINE RAWs, mit denen muss ich erst selber "spielen" lernen!
Wenn ich unwissend ein bearbeitetes Bild nochmal bearbeite, könnte das Ergebnis dann beim Druck sogar schlechter werden.
*** Sicher ist so die Datenmenge pro Bild sehr hoch, aber DSL ist's egal und notfalls kann man mehrere Bilder auf zwei, drei Mails verteilen oder sie auf eine CD brennen und diese schicken.

Sonstige "Vorgaben" gibt's nicht, bis auf eine: Dass man Bilder VOR dem Versenden selber mal anschaut...
Wenn gut gemeinte Anlagenbildausschnitte kommen, auf denen Vorläufer und ganze Drehgestelle lustig durch den Schotter pflügen, was soll ich dann dazu noch schreiben...
Wenn Weißlein aus allen Hausecken gequollen ist und sich die Preiserlein drin spiegeln...
Wenn einer Bilder schickt ohne jegliche Erklärung dazu - und dann auf Rückfrage gar nix mehr hören lässt (Gedankenspiel "Sieht man doch, was drauf ist") ...
Wenn Bilder kommen mit Blende 8 oder kleiner, auf denen von einer 15 cm langen Lok gerade mal die mittleren 3 cm scharf sind...
Das ist kein Vorwurf an Einzelne, sondern eine reine Tatsachenaufzählung aus den vorher genannten 70%.

LG
    HaWeO
Zitat

Aber bitte noch KEINE RAWs,



Hallo,
davon würde ich auch Abstand nehmen. Gerade wenn Bilder unterschiedliche Kameras bearbeitet werden sollen. Denn das RAW-Format ist nicht genormt.
Da kochen die Hersteller alle ihr eigenes Süppchen. Selbst bei unterschiedlichen Kameras eines Herstellers kann Format verschieden sein.
Daher sollte die Bearbeitungssoftware die Möglichkeit haben, ggf. die Module für die entsprechenden (ggf. neuen) Kameras nach zu installieren.
Oder man ist auf die Software des jeweiligen Kameraherstellers angewiesen.
Zitat

Die digitalen Rohdaten liegen nach dem Aufnehmen und Speichern in einem proprietären Format vor, das, wenn es nicht durch Reverse-Engineering entschlüsselt wurde, nur mit der Software des jeweiligen Herstellers oder einigen speziellen Anwendungen von Drittanbietern verarbeitet werden kann. Aktuelle Bildbearbeitungssoftware besitzt jedoch integrierte Raw-Konverter für das Einlesen von Rohbildern, ...


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_%28Fotografie%29

Viele Grüße - Udo
Noch mal so etwas von meiner persönlichen Warte zum N-Bahner.
Da der N-Bahner ja in erster Linie speziell N-Bahner, also Fahrbahner, Geländebauer, Eigenbauer, Umbauer, Sammler etc. anspricht und zudem noch von N-Bahnern jeglicher Richtung gestaltet wird, werden sollte; könnten meiner Ansicht nach bedeutend mehr Beiträge bezüglich Anlagendetails, Panoramenbau-gestaltung, Gestaltungstips, Eigenbauberichte, Umbauberichte-Hinweise von rollenden Fahrzeugen der Schiene und Straße, Waggonbeladungsvorschläge, Ausführungen, Gebäudeumbauten, etc. vorgestellt werden, vorausgesetzt Material ist vorhanden. Sollte Material was interressant ist, aber irgendwelche Mängel bei Fotos, Bericht aufweisen, müßte die Redaktion den Autor darüber informieren und um überarbeitetes Material, neue Bilder bitten.
Der Messebericht könnte vielleicht etwas kürzer ausfallen, denn gerade in diesem Fall hängt man doch sehr stark der aktualität nach und andere Magazine in DIN A 4 Größe haben bedeutend bessere Möglichkeiten Fotos zu bringen.
Alles Andere finde ich im N-Bahner völlig ok, informativ und ausreichend.
Bei Leserbriefen wird halt die lange Dauer bis zur evtl. Beantwortung und das schnelle Internet den Ausschlag geben, daß da nicht viel kommt, obwohl es schon nicht schlecht wäre, auch da etwas Bewegung zu erleben.
Grüße an das N-Bahnerteam
Werni
Hallo zusammen,

mal eine bewusst "ketzerische" Frage:

Sind eigentlich die Fotos das Wichtigste in einer Modellbahn-Zeitschrift?

Schönen Abend!

Jürgen

Hallo,

Zitat

mal eine bewusst "ketzerische" Frage:

Sind eigentlich die Fotos das Wichtigste in einer Modellbahn-Zeitschrift?


Ja natürlich, wozu kaufe ich die denn sonst?

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=398057&start=21#aw20

Angeregt durch diesen Thread habe ich mal die Seite vom N-Bahner besucht (bisher kannte ich ihn noch nicht richtig) und dort den "Moment mal"-Beitrag gelesen. Da er vom "Herausgeber/Chefredakteur" verfaßt wurde, habe ich jetzt wirklich eine sehr differenzierte Meinung zu dieser Publikation. Auch wenn alles von Amateuren gemacht wird, ein wenig Fingerspitzengefühl gegenüber seinen Abonnenten kann man aber eigentlich erwarten.

Gruß
Rainer
Zitat

Sind eigentlich die Fotos das Wichtigste in einer Modellbahn-Zeitschrift?


Nein, sind sie nicht, wenn der Inhalt Gehalt hat (beim N-Bahner der Fall). Wenn Fotos das wichtigste wären, hätte es den N-Bahner nie gegeben. Mit Fotos ist aber definitv besser!

Ein Magazin wie das NBM ohne Fotos einer gewissen Qualität wäre tot.

Zitat

Ja natürlich, wozu kaufe ich die denn sonst?


Ääähhh, vielleicht wegen der darin enthaltenen Informationen?

Zitat

Auch wenn alles von Amateuren gemacht wird, ein wenig Fingerspitzengefühl gegenüber seinen Abonnenten kann man aber eigentlich erwarten.


Nun ma nich so mimosenhaft. Es sollte ein Aufrüttler sein. Hat ja auch bei ein paar Männekens funktioniert.


Gruß
Eglod
Hallo Eglod,

Zitat

Zitat
Ja natürlich, wozu kaufe ich die denn sonst?

Ääähhh, vielleicht wegen der darin enthaltenen Informationen?


Dazu habe ich doch einen Link gesetzt

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=398057&start=21#aw20

um meine Meinung zu verdeutlichen. Auch wenn es nicht mehr so früh am Tage ist, sollte man sich das vor einer Antwort wenigstens mal durchlesen.

Zitat

Nun ma nich so mimosenhaft. Es sollte ein Aufrüttler sein. Hat ja auch bei ein paar Männekens funktioniert.


Mag sein, als Außenstehender war es aber nicht sehr werbewirksam für den N-Bahner. Ich lese regelmäßig das NBM und bin damit zufrieden. Kritiken an dessen Unabhängigkeit  kann ich auch nicht nachvollziehen, da diese meiner Erfahrung immer von Leuten kommen, die den NBM nur fragmenthaft lesen.

Gruß
Rainer
Wer den N-Bahner länger kennt,  dem ist die manchmal direkte, aufrüttelnde Art des Chefredakteurs schon bekannt. Er ist halt so direkt und will damit bestimmt Niemanden abschrecken.
Noch etwas zu den Fotos. Die müssen nicht von Superprofis sein, sie sollten aber die Details etc. gut erkennen lassen und sollen als Hilfe, Erläuterung der Texte etc. dienen. Damit man etwas besser verstehen kann sind sie schon erforderlich.
Werni
Hallo Eglod,

Zitat

Nun ma nich so mimosenhaft. Es sollte ein Aufrüttler sein. Hat ja auch bei ein paar Männekens funktioniert.



Na ja, die Unterstellung, der "typisch deutsche" Mobahner ließe ungern Andere an seinen Hobbyfreuden teilhaben, ist schon etwas heftig. Zumal diese Diagnose rein spekulativ nur aus einem Mangel an Zuschriften für den NBahner abgeleitet wurde, ganz so, als sei der ein zuverlässiger Seismograph für unsereiner Befindlichkeit. Bei allem Respekt: Der NBahner ist nicht der Nabel der Nbahn-Welt.

Ob nun ein paar "Männekens" aufgerüttelt wurden, wird sich erst noch zeigen müssen; davon wird man m. E. erst dann sprechen können, wenn die paar "Männekens" dafür gesorgt haben sollten, dass die Redaktion in Zuschriften ertrunken ist.

Gruß
K.U.Müller
Ich bin einer derjenigen potentiellen Abonnenten, die den "N-Bahner" eben nicht länger kennen. Die Präsentation macht nicht gerade Appetit darauf. Wenn dann noch die einzige Leseprobe ausgerechnet eine Publikumsbeschimpfung ist, dann gehe ich doch eher zu Handke, oder behalte mein Geld gleich für mich.

Andreas
Hallo Andreas,

was genau meinst Du mit "Präsentation"?

Gruß

Jürgen
Hallo alle zusammen,

irgendwie finde ich es hier jetzt ein wenig eigenartig. Nämlich, daß sich hier jetzt MoBahner angesprochen (beleidigt?) fühlen, die den N-Bahner gar nicht haben.

Zugegeben für einen "Außenstehenden" mag die Forumulierung von HaWeO ein wenig deftig klingen, aber wenn man den N-Bahner schon einige Zeit hat, dann weiß man durchaus, daß er in gewisser Weise mit seinen Meinungen und Beobachtungen gar nicht so falsch liegt.

Übrigens hat sich der Grund bzw. Wunsch, warum ich den Faden aufgemacht habe ja schon erfüllt. Seitens des N-Bahners wurde uns ja ein wenig mehr Einblick in die Arbeit der Redaktion und auch durchaus ein Wink mit dem Zaunpfahl geliefert, was und wie sie brauchen.

Allen, die den N-Bahner (noch) nicht haben, kann ich durchaus empfehlen mal ein paar Einzelhefte zu beziehen und nicht nur den Kommentar des Chefredakteurs, sondern auch die anderen Berichte zu lesen. Ich habe den N-Bahner auch erst zwei Jahre, bin aber damit hochzufrieden mit dem, was er zusätzlich zum NBM liefert.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo Christian,

Zitat

irgendwie finde ich es hier jetzt ein wenig eigenartig. Nämlich, daß sich hier jetzt MoBahner angesprochen (beleidigt?) fühlen, die den N-Bahner gar nicht haben.



Seit wann dürfen sich von einem Artikel in einer Publikation nur deren Abonnenten angesprochen fühlen?

Zitat

Zugegeben für einen "Außenstehenden" mag die Forumulierung von HaWeO ein wenig deftig klingen, aber wenn man den N-Bahner schon einige Zeit hat, dann weiß man durchaus, daß er in gewisser Weise mit seinen Meinungen und Beobachtungen gar nicht so falsch liegt.



Nun ja, eigentlich muss ich eine Zeitschrift lesen und richtig verstehen können, ohne zuvor eine Studie über die übliche Ausdrucksweise des Chefredakteurs verinnerlicht zu haben. Und mit den hier gemachten Unterstellungen liegt er nun ohne Zweifel völlig falsch.

Auch der Schlußsatz der Glosse, gerichtet an die beiden Cheftester:  "Macht weiter so, wenn's auch sonst kaum einen interessiert, MICH schon" ist gänzlich neben der Sache. Wenn mich die Inhalte bisher nicht interessiert hätten, dann hätte ich den N-Bahner nicht seit 2004 abonniert. Und ich gehe davon aus, dass es so den meisten Abonnenten geht; denn sonst wäre der N_Bahner wohl schon eingestellt worden. Was sollen also derartige Bemerkungen?

Gruß
K.U.Müller

Hallo Karl-Ulrich,

wenn man bedenkt, wie sich das Ganze hier entwickelt hat (Leserbrief, Diskussion im Forum, Momtent mal, nochmal Forum), dann habe ich den Eindruck es geht um den N-Bahner als ganzes auch über mehrere Ausgaben bezogen. Da finde ich es schon ein wenig dünn, dann nur anhand dieses einen Arikels "Moment mal" gleich ein Urteil über den ganzen N-Bahner und dessen Macher zu fällen.

Es ist aber richtig, das was im N-Bahner steht, soll zumindest mehr als die Abo-Leserschaft interessieren.

Ich kann aber HaWeO durchaus verstehen in dem Schlußsatz, den Du zitiert hast. Er hat die Leserschaft zur Meinungsäußerung aufgerufen und was ist gekommen? Nichts. Außer hier im Fourm (hat er auch genannt). Was würdest Du denken, wenn Du Stunden Deiner Freizeit investierst und es kommt dann da keine Reaktion? Ich würde den Schlußsatz nicht unbedingt auf den einzelnen Leser beziehen sondern mehr auf die Leserschaft gesamt.

Karl-Ulrich, ich bin froh, wenn jemand durchaus kräftigere Worte in einer Zeitschrift nimmt, denn sonst wäre der N-Bahner Hofberichterstattung a la (such Dir eine MoBa-Zeitschrift aus).


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo Christian,

irgendwie fühle ich mich auch angesprochen.

Zitat

... irgendwie finde ich es hier jetzt ein wenig eigenartig. Nämlich, daß sich hier jetzt MoBahner angesprochen (beleidigt?) fühlen, die den N-Bahner gar nicht haben.


Durch diesen Thread habe ich mal alles über den N-Bahner erfahren, was das Netz und die Fans des N-Bahner kostenlos so offenbaren. Wie sagt man so schön "Gewogen und für zu leicht befunden".

Zitat

Allen, die den N-Bahner (noch) nicht haben, kann ich durchaus empfehlen mal ein paar Einzelhefte zu beziehen ...


6 Euro + Porto sind mir dafür zuviel.

Zitat

... und nicht nur den Kommentar des Chefredakteurs, sondern auch die anderen Berichte zu lesen.


Da fällt mir noch so ein Spruch ein, "wie der Herr, so’s Gescherr"

Zitat

... ich bin froh, wenn jemand durchaus kräftigere Worte in einer Zeitschrift nimmt, denn sonst wäre der N-Bahner Hofberichterstattung a la (such Dir eine MoBa-Zeitschrift aus).


Das ist doch aber auch Hofberichterstattung im Sinne des Chefs.

Zitat

Was würdest Du denken, wenn Du Stunden Deiner Freizeit investierst und es kommt dann da keine Reaktion?


Na so was, dann müßte ich hier schon lange dem Forum den Rücken gekehrt haben. Ich habe schon oft keine oder wenige Reaktionen auf meine Beiträge erfahren. Ist dann immer die Frage, lag's an meinen Beiträgen oder an den "ignoranten" Forumsmitgliedern?

Gruß
Rainer
Zitat

Kritiken an dessen Unabhängigkeit  kann ich auch nicht nachvollziehen, da diese meiner Erfahrung immer von Leuten kommen, die den NBM nur fragmenthaft lesen.



Habe das NBM im Abo seit Nr. 1. Und im Vergleich zum N-Bahner ist das ein reines Industriewerbeblatt mit schönen Bildern drin, was es aber in Realität nicht ist. Klare und unmißverständliche und eben auch wertende Worte machen das Wesen des N-Bahner aus - nicht die Qualität der Fotos. Wer das nicht aushält, ist in der Tat mit einem NBM-Abo besser bedient als mit einem N-Bahner-Abo. Das Weglassen oder euphemistische Beschreiben von Kritikpunkten ist nicht Sache des N-Bahners. Im NBM findet man das öfter, zwar nicht immer, aber eben öfter.

Gruß
Eglod
Hallo alle zusammen,

ich muß mich Eglod anschließen, das triffts recht genau.

Es stimmt auch, daß es beim N-Bahner für 6 € recht wenig Heft gibt, stimmt, aber es kommt drauf an, was und wie was drin steht. Ich finde hier den N-Bahner sehr viel kompakter und informativer als das NBM. Wer (große) Bilder sehen will, der ist mit den Anlagenberichten im NBM besser bedient, diese Möglichkeit hat zugegebenermaßen der N-Bahner nicht so, aber dafür hat er im Text und der Themenbehandlung gegenüber dem NBM viele Vorzüge.

Wie schon geschrieben, ich finde den N-Bahner eine sehr gute Ergänzung zum NBM.

Gruß aus Freising

Christian Strecker
@37+38
Es geht doch nicht um einen Vergleich mit dem NBM, sondern um den N-Bahner an sich. Zumindest habe ich so Dein Urspungsposting verstanden, Christian. Du wolltest Meinungen hören, die hast Du bekommen. Leider entsprechen sie nicht Deiner Vorstellung. Dafür muss dann ein Vergleich zu was in manchen (wenigen) Teilen noch Schlechterem herhalten?

Es geht um die Glosse von HaWeO. Und zum wiederholten Mal wird sich da im Ton vergriffen, wie man das schon im Arnold-Magazin, als die Würstchen überblieben, und auch hier im Forum lesen konnte. Kritik unbedingt, aber nicht so.

Gruß
Alex
Hallo,

das mit den 6 € ist sicher falsch angekommen. Ich stelle nicht den Preis an sich in Frage, sondern wollte damit sagen, daß ich nicht Geld für etwas ausgebe, das mich nicht überzeugt.

Die Wertung des NBM kann ich auch nicht nachvollziehen. Dazu habe ich mich auch früher hier schon geäußerrt. Es wurden ausführliche Fahrzeugbeschreibungen (es gibt ja auch kurze) so etwa wie in diesem Thread zerrissen (Hofberichterstattung, weglassen von Kritikpunkten). Als ich diese Artikel dann selber gelesen hatte fragte ich mich, ob diese Leute eine Leseschwäche oder allgemeine Verständnisprobleme haben. Es standen haargenau die gleichen Kritikpunkte drin, die schon vorher hier im Forum geäußert wurden.

Nun muß man wirklich sagen, daß sie in einem angenehmen Ton geäußert werden, den ich persönlich bevorzuge. Es mag sein, daß der N-Bahner da "klarer und unmißverständlicher" ist, was auch immer damit gemeint sei. Ich hoffe nicht, daß dies der Ton ist, der bei solchen Gelegenheiten hier im Forum häufig angeschlagen wird. Mal abgesehen von Krümelkackerei (was auch subjektiv ist), kommen da sehr oft unangenehme Äußerungen, die gelegentlich als Beleidigungen der Firmen und ihrer Mitarbeiter deutbar wären.

Ob das so im N-Bahner ist weiß ich natürlich nicht, da die Leseprobe nur eine Art Leitartikel ist und keinen Einblick in die Fachartikel gibt. Und dieser Leitartikel sagt mir nur, wie der Chef sich seine Leser wünscht und er sich ansonsten unverstanden fühlt. Unter Werbung verstehe ich etwas anderes.

Gruß
Rainer
Hallo alle zusammen,

@ Alex
Daß der Ton von HaWeO nicht immer der Richtige ist, zumindest für manchen, glaube ich gerne. Aber wenn man ein wenig dahinter sieht, dann hat er sachlich (!) sicher nicht ganz unrecht. Ein wenig (Selbst-)Kritik an uns Modellbahnern ist sicher auch nicht verkehrt.
Weiter oben habe ich schon geschrieben, daß ich es als zu kurz gefaßt sehe, nur eben nur diese eine Glosse zu bewerten, sondern ich dachte an den ganzen bisherigen Verlauf, angefangen mit dem einen Leserbrief.

@Rainer
Beispiel bad. IV h (Hobbytrain):
Im NBM ist sie ohne jegliche Kritik durchgegangen. Im N-Bahner wurde sie, weil 1. Serie, verrissen (was ich aber auch zugegebener Maßen als übertrieben empfand, ich hab selbst eine aus der 2. Serie). Im drauffolgenden N-Bahner wurde das wegen der 2. Serie relativiert, was m. E. aber ein wenig zu kurz kam, angesichts der Kritik im vorigen Heft.

Ich finde es einfach nicht Richtig, den ganzen N-Bahner anhand dieser einen Leseprobe bzw. Glosse zu bewerten.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Christian,

Zitat

Ich finde es einfach nicht Richtig, den ganzen N-Bahner anhand dieser einen Leseprobe bzw. Glosse zu bewerten.


Eine andere Möglichkeit sehe ich für mich nicht. Ich könnte ja mal spaßeshalber das neue Heft kaufen. Allerdings interessiert mich keines der angekündigten Themen. Einzige Ausnahme wäre der Umbau zur 50.35. Dazu gab es aber schon etwas im NBM, das ich mir aufgehoben habe.

Ich habe noch das NBM 4 u. 5/2009 und habe mal 2 Modellvorstellungen rausgesucht. Zum einen die Kurzvorstellung der DR E 94 von Flm im NBM 4/2009, S. 7. Dieses Modell besitze ich persönlich und kann die Vorstellung deshalb bewerten. Zum anderen die der V 20 von Lemke/Hobbytrain im NBM 5/2009, S. 20-23, wobei dieses Modell ja hier im Forum intensivst diskutiert wurde.

Bitte lese diese Artikel mal gründlich durch und schreibe dann bitte auf, was darin falsch geschrieben bzw. welche Kritikpunkte weggelassen wurden. Vor allem aber würde mich interessieren, woran Du bei diesen Artikeln den Tatbestand der "Hofberichtserstattung" festmachst. Hilfreich wäre dann natürlich auch noch zu wissen, mit welch "klaren und unmißverständlichen" Worten der N-Bahner diese Modelle vorgestellt hat.

Übrigens war auf der Rückseite des NBM 4/2009 eine ganzseitige Lemke/Hobbytrain/Kato-Werbung, im NBM 5/2009 nicht mehr. Vielleicht sind die vergnatzt über den NBM?

Gruß
Rainer
Hallo Rainer,

glaubst Du nicht, daß Du schön langsam übertreibst?

Du sagst hier praktisch anhand des Inhaltsverzeichnisses, welches in der HP des N-Bahners online ist, daß das Heft Dir nicht zusagt und daß Du praktisch vom Inhalt her das Heft zu teuer ist. Dabei gibts sogar ein Probeheft, welches kostenlos ist. Anscheinend hast Du dir noch nicht mal diese Mühe gemacht, es zu bekommen. Setz Dich doch mal mit HaWeO in Verbindung. Gut, das kostenlose Heft ist ein ältere Ausgabe, nicht die aktuelle, aber mit Reden macht man Sachen aus.

Dann soll ich aus meinen Heften die Tests für Dich vergleichen und Dir auch gleich zumindest Textpasagen aus dem N-Bahner zitieren?

Ich finde in den Testberichten Details, die in den Testberichten anderer Zeitschriften schon lagen verschollen sind. Denke doch mal an den NBM-Testbericht zur GFN 23 (ich glaube war sogar die reguläre Erstausgabe).


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Christian,

ist ja schön, daß Du dem N-Bahner so streitbar verbunden bist. Aber trotzdem könntest Du ein wenig bei den Tatsachen bleiben.

Das mit dem Preis habe ich ja wohl oben geklärt. Obwohl Du natürlich trotzdem ein wenig recht hast. Für ein Heft, daß mich vom Inhalt her nicht interessiert, gebe ich kein Geld aus. Was willst Du mir eigentlich einreden? Daß ich unbedingt den N-Bahner schlecht machen will?

Ich habe an keiner Stelle hier die Qualität der Fachbeiträge irgendwie diskutiert, kann ich auch nicht. Ich habe nur meine Eindrücke dargelegt, wie der N-Bahner hier präsentiert wird, bzw. sich selber präsentiert. Nur mal zur Erinnerung:

Zitat

Was meint Ihr zum Heft und zum oben geschriebenen. Ich glaube der N-Bahner, so wie er jetzt ist, deckt doch genau die Lücken ab, die die anderen Zeitschriften hinterlassen.


Das hat ein Christian Stecker (damals aus Zolling) geschrieben. Nun hat er seine Meinungen und ist damit nicht zufrieden. Ist eben Schicksal, muß man aber mit leben können.

Zitat

Dann soll ich aus meinen Heften die Tests für Dich vergleichen und Dir auch gleich zumindest Textpasagen aus dem N-Bahner zitieren?


Interessant, wie Du die Sache drehst. Du hattest die Behauptung der Hofberichterstattung
durch andere Moba-Zeitschriften und der Kritiklosigkeit des NBM aufgestellt. Du hättest hier die Möglichkeit gehabt, das zu untermauern. Nun ziehst Du Dich eben so aus der Affäre. Ich vermute, weil Du es nicht kannst. Oder liest Du den NBM etwa gar nicht?

Gruß
Rainer
Hallo Christian,

Zitat

Aber wenn man ein wenig dahinter sieht, dann hat er sachlich (!) sicher nicht ganz unrecht. Ein wenig (Selbst-)Kritik an uns Modellbahnern ist sicher auch nicht verkehrt.



Wie geht das, "dahintersehen"? Ich habe, wie wohl die meisten hier, keine Möglichkeit, die Art und Weise der Redaktionsarbeit "hinter den Kulissen" kennenzulernen. Es ist sicher auch nicht unüblich, Kritik an einzelnen Veröffentlichungen zu üben, ohne den Redakteur und seine Art persönlich zu kennen.

Sachlich muss ich Dir - was Nr. 89 angeht - leider weiterhin widersprechen. HaWeO hat mit seiner dort geäußerten Ansicht über die Modellbahner ganz und gar Unrecht (oder kennst Du eine signifikante Anzahl von Modellbahnern, auf die sein Urteil zutrifft?). . Diese Art von Kritik an uns Modellbahnern ist vollständig überflüssig.

Auch ich habe bislang noch nie Grund gehabt, Berichte im NBM als Hofberichterstattung zu empfinden. Die Diktion ist dort sicher eleganter als bisweilen im N-Bahner, aber nichtsdestotrotz nicht weniger konkret.

Gruß
K.U.Müller
Hallo Rainer,

aus Nr. 42
"Hilfreich wäre dann natürlich auch noch zu wissen, mit welch "klaren und unmißverständlichen" Worten der N-Bahner diese Modelle vorgestellt hat."

Soll ich diese Worte umschreiben? Ich verstehe hier die Aufforderung zum Zitat.

aus Nr. 40

"das mit den 6 € ist sicher falsch angekommen. Ich stelle nicht den Preis an sich in Frage, sondern wollte damit sagen, daß ich nicht Geld für etwas ausgebe, das mich nicht überzeugt."
...
"Ob das so im N-Bahner ist weiß ich natürlich nicht, da die Leseprobe nur eine Art Leitartikel ist und keinen Einblick in die Fachartikel gibt."

Demnach hast Du nur eben diesen einen Artikel gelesen. Der Rest überzeugt Dich nicht, gut, aber nur anhand des Inhaltsverzeichnisses? Und das mit dem Überzeugen mußt Du für Dich selbst ausmachen und das kostet Dir nicht einmal wirklich Geld - Stichwort Probeheft.

Und lies nochmal durch, was Du in Nr. 36 so geschrieben hast. Für das, daß Du anscheinend noch nicht einmal ein Heft vom N-Bahner ganz gelesen hast, hast Du Dich nicht ein wenig weit aus dem Fenster gelehnt?

In Deinem Fall kann ICH doch machen, was ich will, solange Du Dich nicht mit der Sache an sich beschäftigen willst (?) kann ich argumentieren, wie ich will, du brauchst nur zu schreiben "überzeugt mich nicht" und ich bin (wieder mal) ins Leere gelaufen.

Übrigens: Lese ich das NBM schon seit 1990 mit einer Pause von 2 Jahren, weil es mir zu flach geworden ist (Zeit vor Herrn Balcke). Derjenige, der sich spreizt sich mit einem anderen Heft zumindest einmal auseinanderzusetzen bist m. E. Du.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Karl-Ulrich,

der N-Bahner fordert doch zur Mitarbeit ausdrücklich auf. Anscheinend bleibt aber eben diese durchaus aus (und das anscheinend zunehmend auch beim NBM). HaWeO's zugegeben etwas scharfer Kommentar habe ich so aufgefasst. Ich will es jetzt mal versuchen und im Rahmen meiner Möglichkeiten zu ändern.

Wenn das mehrere dann vielleicht doch so machen, dann hätte er wahrscheinlich keinen Anlaß zu solcher "Klage" mehr.

Der Grund, warum ich den Faden aufgemacht habe, war u. A. auch um von N-Bahner-Seite ein paar Infos über den Ablauf (für mich und natürlich erst recht für andere) zu erhalten und auch, daß auch die Redaktion eine Reaktion auf  die Glosse erhält.

Karl-Ulrich, ich finde die Testberichte im N-Bahner einfach irgendwie detaillierter und näher an der (Fahr-)Praxis als bei anderen Zeitschriften, das ist m. E. das große Puls des N-Bahners. Mach Dir doch mal den Spass, greif dir ein alten NBM oder eine alte MIBA (nur so als Bsp.) raus und ließ mal die Testberichte. Ich finde die waren vor grob 20 Jahren wirklich detaillierter. Heute ist es oft wirklich nur noch ein erweiterter Katalogtext.

Gruß aus Freising

Christian Strecker

Wer ein paar "N-Bahner" durchblättern möchte, kann ja morgen (16.10.) zum NRW-Treffen kommen.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=396997
Wenn jemand Interesse zeigt und ein paar Hefte dort durchstöbern möchte, bringe ich einige mit.

Hallo Christian,

dass zur Mitarbeit aufgerufen wird, ist ja in Ordnung, erst recht, dass Du Dich nun persönlich mehr engagieren willst. Ich selbst werde da aufgrund sowohl der Erfahrungen meines Modellbahnkollegen, die ich bereits schilderte, als auch aus eigener Erfahrung mit der Behandlung eines von zwei Leserbriefen, die ich mal an den N-Bahner schrieb, sicher etwas zurückhaltender sein.

Was die Testberichte anbelangt: Die sind im N-Bahner unbestritten praxisnah. Das sind sie im NBM m. E. aber auch, nur eben anders. Es wird wohl auch so sein, dass jeder durch seine Brille die Berichte anders liest. Allerdings hat sich beim NBM wohl der Stil im Laufe der Zeit geändert. Mit den Aussagen kann ich persönlich aber immer noch etwas anfangen. Das heißt aber nicht, dass es auch Dich zufrieden stellen muss.  Jeder Jeck ist anders.

Gruß
K.U.Müller
Hallo Karl-Ulrich,

eben. Wir in Bayern sagen da "Nix für unguat."

Ich hab ja auch erst einmal einen Leserbrief an N-Bahner geschrieben und gute Erfahrung gemacht. Das mit dem anderen wird sich dann zeigen. Aber eine Lage "gute" Fotos von der eigenen Anlage sind ja auch nicht schlecht. Nachher werde ich klüger sein. Aber anhand dieses Threads haben die N-Bahner-Macher ja auch schon vorgeführt bekommen, wo in dieser Hinsicht der Schuh drückt.

Ich finde im NBM auch Sachen, die ich im N-Bahner nicht finde. Bin mit beiden durchaus zufrieden, vielleicht halt in anderer Weise wie Du. Kommt drauf an, wie und mit welchem Schwerpunkt man das Hobby betreibt.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Christian,

das ist jetzt mein letzter Beitrag zu diesem Thema. Einerseits, weil ich das Thema mittlerweile als albern betrachte und damit jetzt letzmalig meine Zeit verschwenden will. Andererseits, weil ich es anfangs als Diskussion verstanden habe, jetzt aber sehe, daß Emotionen ins Spiel kommen. Und wenn meine Äußerungen nicht verstanden werden (wollen?), was soll dann das alles?

Also noch mal abschließend zur ganzen Sache.

Zitat

Dann soll ich aus meinen Heften die Tests für Dich vergleichen und Dir auch gleich zumindest Textpasagen aus dem N-Bahner zitieren?


Zitat

Soll ich diese Worte umschreiben? Ich verstehe hier die Aufforderung zum Zitat.


Willst Du mich veräppeln? Wie willst Du denn sonst Deine Behauptungen beweisen, wenn nicht durch Zitate? Du solltest nicht für MICH vergleichen, sondern für DICH. Ich habe Dir zwei Beiträge genannt, die in meinen Augen Deine Behauptungen widerlegen. Einen Gegenbeweis kannst Du augenscheinlich nicht liefern. Ich habe früher einige Jahre wissenschaftlich gearbeitet, da bekommt man auch einiges für's Leben mit. U.a. auch, daß man Behauptungen immer beweisen muß, sonst sind sie wertlos, höchstenfalls Theorien.

Zitat

Und lies nochmal durch, was Du in Nr. 36 so geschrieben hast. Für das, daß Du anscheinend noch nicht einmal ein Heft vom N-Bahner ganz gelesen hast, hast Du Dich nicht ein wenig weit aus dem Fenster gelehnt?


Ähhm, was soll das jetzt? Wie liest Du Beiträge? Ich habe hier mehrere Beiträge geschrieben und meine Meinung ist doch wohl klar, habe sie auch deutlich erklärt (insbesondere in #44). Dann wirst Du auch mitbekommen haben, daß ich nicht nur "anscheinend" keinen N-Bahner gelesen habe, sondern wirklich keinen. Warum sollte ich auch. Da Du aber ausdrücklich um Meinungen gebeten hast (woran ich Dich in ja #44 noch mal erinnert habe), finde ich Deine Diskutierere schon merkwürdig. Dann schreibe doch in Zukunft, wenn Du einen Thread eröffnest, gleich rein was Du wirklich willst, so etwa:

"Zugelassen sind nur Antworten, die meinen Eröffnungsbeitrag in höchsten Tönen lobpreisen"

In der Art etwa, dann können wir uns von vornherein sinnlose Diskussionen ersparen.

Zitat

Der Rest überzeugt Dich nicht, gut, aber nur anhand des Inhaltsverzeichnisses?


Mal andersrum, wie wählst Du Fernsehsendungen? Anhand eines Fernsehprogrammes (egal in welcher Form) oder schaust Du erst jede Sendung eine halbe Stunde an, um dann zu entscheiden?

Zitat

In Deinem Fall kann ICH doch machen, was ich will, solange Du Dich nicht mit der Sache an sich beschäftigen willst (?) kann ich argumentieren, wie ich will, du brauchst nur zu schreiben "überzeugt mich nicht" und ich bin (wieder mal) ins Leere gelaufen


Hier hast Du teilweise recht. Teilweise deshalb, weil Du mir auch hier wieder eine Antipathie gegen den N-Bahner unterschieben willst. Die Dinge stehen jedoch so, ich lese regelmäßig zwei Moba-Zeitschriften, das reicht mir. Eine dritte laß ich mir nicht aufschwatzen.

Zitat

Derjenige, der sich spreizt sich mit einem anderen Heft zumindest einmal auseinanderzusetzen bist m. E. Du.


Etwas wirr geschrieben, ich denke das sollte irgendeine Unfreundlichkeit sein. Ich lasse es mal so stehen.

Gruß
Rainer


Für den Rest der Leser:

Ich habe nichts gegen den N-Bahner. Was ich meinte steht, wie schon gesagt, eindeutig in #44.
Moin Rainer,

Zitat

Die Dinge stehen jedoch so, ich lese regelmäßig zwei Moba-Zeitschriften, das reicht mir. Eine dritte laß ich mir nicht aufschwatzen.



kann es sein, daß du den Begriff "Probeheft" überlesen hast?
http://666kb.com/i/bd9kya5exly43wewa.jpg
Da klickt man drauf und kann an jene Adresse eine Mail schicken:
<bestellung@n-bahner.de>
und ein kostenloses Probeheft gegen den Austausch der eigenen persönlichen Daten erhalten...
Ob du dir dadurch den Bezug einer dritten Zeitschrift aufschwatzen lässt, hängt ganz allein von dir ab.

Gruß
Kai
Aber er will doch nun mal kein Probeheft, weil im schon die Inhaltsangabe nicht passt !  Geld wäre ihm egal.

Gruß
Eglod
Hallo,

ich hätte nicht gedacht, daß der N-Bahner durch Drückerkolonnen vertrieben wird.

Gruß
Rainer

Hallo,

gestern kam der N-Bahner 89 bei mir an, etwas später als sonst. Ich empfinde ihn genauso allgemein interessant wie immer auch wenn für mich persönlich nichts dabei war. Dabei schätze ich die klaren, deutlichen Worte der Autoren. Denn in technischen Beschreibungen/Kritiken sehe ich diplomatische Umschreibungen eher als Versuch der Verschleierung, um nicht zu sagen, als Versuch zu lügen.

Auch die oben vorgetragenen Kritiken an HaWeOs "Moment mal" kann ich nicht nachvollziehen. Es stimmt schon, einige seiner Sätze klingen, für sich genommen, schon merkwürdig, jedoch nicht im Zusammenhang mit dem gesamten Text. Hier sind sie einfach nur deutlich und folgerichtig. Wer sich dadurch auf den "Schlips getreten" fühlt sollte sich selbst mal fragen, warum.

meint Günter
mit Grüßen aus dem nasskalten Berlin

PS zu Christians Frage in @0: Ich kenne zwei N-Bahner-Leser die nicht hier im Forum vertreten sind.
Rainer,
Drückerkolonnen!! Ist das Dein Ernst?? Kann ich mir garnicht vorstellen.
Gruß
Werni
@55 Günter Pereira

Ich schätze die Tests im N-Bahner auch, zumal sie regelmäßig mit Daten aufwarten, die ich selbst in Waschzetteln meistens vergeblich suche. Wenn aber in anderen Publikationen eine Diktion gewählt wird, die - sagen wir mal - etwas diplomatischer gehalten ist, halte ich das noch nicht für den Versuch einer Lüge.

Durch die Glosse auf den "Schlips getreten" fühlte ich mich als Abonnent durchaus, und ich musste mich nicht einmal selbst fragen, warum. Die These vom Modellbahner, der seine Freude am Hobby nicht mit anderen teilen möchte, trifft auf mich beweisbar nicht zu, und ich wiederhole es gern: Ich kenne auch keinen einzigen Modellbahner, auf den sie zutreffen würde. Bisher habe ich sowohl während privater Besuche bei Kollegen, als auch im persönlichen Kontakt (mail, Telefon, Messen, Nbahner-Treffen, Foren) nur deren maximale Bereitschaft erlebt, mich an ihrem Können und Wissen teilhaben zu lassen, teilweise sogar unter recht beachtlichem Zeiteinsatz. seitens der angeblich so zugeknöpften Kollegen. Insoweit erschließt sich mir nicht, was an diesem Teil der Glosse deutlich und folgerichtig sein soll.

Kann es nicht sein, dass die Verengung des Blickwinkels ausschließlich auf die Belange der Zeitschrift "N-Bahner" den Chefredakteur zu diesen aus meiner Sicht unzulässigen Schlüssen geführt hat?

@54 Rainer P.

Meinst Du nicht auch, dass die Zusendung eines Probeheftes ohne automtischen Weiterbezug weit entfernt ist vom Gebaren einer Drückerkolonne?

Gruß
K.U.Müller
Hallo Karl-Ulrich,

Zitat aus Nr. 57
"Kann es nicht sein, dass die Verengung des Blickwinkels ausschließlich auf die Belange der Zeitschrift "N-Bahner" den Chefredakteur zu diesen aus meiner Sicht unzulässigen Schlüssen geführt hat?"


Da magst Du durchaus Recht haben. Viele veröffentlichen Ihre Arbeiten auch auf einer eigen HP im Internet (Deine habe ich gestern kurz angeklickt - gefällt mir). Für den Veröffentlichenden ist es leichter, da er zeitnah und ohne zu fragen ändern kann.

Der Unterschied ist halt im Internet muß der Interessent suchen, als Abonnent bekommt man das angeboten. Internet ist moderner/zeitgemäßer und damit in Konkurrenz zu den althergebrachten Printmedien. Verengt man die Sicht auf Printmedien dürfte oben zitiertes die Folge sein.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
hallo zusammen,

so langsam finde ich die ich diese beleidigung  und diskriminierungen langweilig.
hört doch langsam auf, und bleibt sachlich.
der eine hat die meinung und der ander die.
was ist wichtig?
vertragt euch
gruß
georg
Vielleicht äußert sich ja der Verursacher, der Disharmonie, die sein Artikel hervorgerufen hat, hier. Wäre vielleicht nicht so übel.
Grüße
Werni
Hallo Werni,

meinst Du jetzt mich, oder wen anders? Bitte nenn doch dann schon den Namen, sonst geht das gleich wieder los bzw. weiter. Und wenn Du mich meinst, über was soll ich mich dann äußern.

Georg hat schon recht. Ich bin schon wieder ganz herunten und war vielleicht ein wenig zu nah an den 220.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker

Nein Christian,
der Verursacher ist wohl der, der den für einige User nicht akzeptierbare, oder kundenmißachtende, oder wie qauch immer,  Bericht im N-Bahner geschrieben hat.
Gruß
Werni
Hallo Werni

"Der Verursacher" hat sich bereits in @20 in den Punkten 2, 3 und 4 dazu geäußert.
Ein paar Antworten später gingen dann leider ein paar durchaus sachliche Schreiber einem weniger sachlichem auf den Leim, der nach eigenen Aussagen gar kein Interesse daran hat, den gesamten N-BAHNER objektiv zu beurteilen, weil er ja von EINMAL Lesen auf der Homepage schon umfassend informiert ist. Und derjenige wirft  mir dann vor, dass ich polemisiere
Ich stelle dazu lediglich fest,
1.) dass es jammerschade ist, dass viele nicht mehr wissen, das es in der deutschen Sprache so etwas wie Satire und Ironie gab und manchmal noch gibt (wenn es auch in "typisch deutschen" Modellbahnheften anscheinend nicht sein darf) und
2.) Wenn jemand den N-BAHNER nicht lesen möchte, dann ist das sein gutes Recht - allerdings möge derjenige dann auch die durchaus sachliche Diskussion nicht mit seinen Be- und Verurteilungen verwässern!

Der Verursacher
Hallo Karl-Ulrich
Weil Du das mehrfach ansprichst, eine kleine Antwort zu "typisch Deutsch". Das ist keine Verunglimpfung der Leserschaft, sondern meine ureigenste Meinung und Erfahrung. Und ich erlaube mir schon, meine Meinung in unserer Zeitschrift kund zu tun.
Dass das bei den MoBa-Kollegen, die Du kennst, nicht zutrifft, spreche ich Dir ja auch gar nicht ab.
Ich führe an dieser Stelle nur zwei kleine Gegenbeweise an.
1.) Wie viele MoBahner, noch spezieller N-Bahner, kennen überhaupt dieses Forum (gilt auch für andere MoBa-Foren) ?
Wie viele davon LESEN hier nur mit, ohne sich jemals selbst zu äußern?
Wie viele sind dankbar für manchen Tipp, den sie hier erhalten, ohne jemals auf die Idee zu kommen, eine selbst gemachte Erfahrung hier rein zu stellen?
Wie viele SCHREIBEN hier aktiv (mit)?
Und wie viele von den SCHREIBENDEN sind so frei, in der Forumsliste ihren vollen Namen anzugeben, geschweige denn ihre Adresse?
ICH schätze mal, das sind Summa summarum vielleicht ein bis zwei Prozent aller N-Bahner.
Und DAS sind dann auch die N-Bahner, die auch in Vereinen sind und die gerne Tipps austauschen und die auch zu Deinem Freundeskreis gehören.

Die große Masse aber hockt im Modellbahnzimmer oder -keller oder vor der Vitrine und hält hübsch stille, ein ganz kleiner Teil davon stellt allenfalls seine Anlage auf ein paar Bildern im Internet dar.
Mit "typisch deutsch" meine ich eben dieses allgemeine "Abgeschottet" sein von 90% aller deutschsprachigen Modellbahner.
In England und den USA nennt sich das Gegenteil "open House". Da stellen Modellbahnbauer ihre Adressen per Verein oder Internet zur Verfügung, damit interessierte Besucher diese Anlagen besichtigen können (die übrigens auch "nie" fertig werden!).
Zwei Vereinskollegen von mir haben 2004 bei einem USA-Aufenthalt vier private (davon zwei zu etwa 40% fertig) Anlagen besichtigt, davon einmal sogar unangemeldet, einfach versucht, weil witterungsbedingt ein halber Tag "ins Wasser" fiel. Derjenige war trotzdem hocherfreut und nötigte meine Freunde sogar noch zum Abendessen zu bleiben. Kommunikation natürlich mit Händen und Füßen, weil er kaum deutsch und meine Freunde nicht viel besser englisch konnten. Fazit: eMAil-Kontakt und Bilderaustausch mit Drei von den Vieren bis heute!

Und jetzt stell ich mir die Begeisterung Einzelner aus der "großen Masse" vor, wenn an deren Haustür plötzlich unangemeldet ein paar Japaner oder Australier läuten würden, um die Anlage zu besichtigen, deren Bilder sie mal im Internet gesehen haben.

Mit freundlichen Grüßen
    HaWeO
Hallo alle zusammen, hallo HaWeO,

ich möchte nur mal meine Erfahrungen schildern, ohne für irgendwen belehrend (ausdrücklich) sein zu wollen bzw. jemanden persönlich angreifen zu wollen.

Bis vor knapp drei Jahren war ich eigentlich auch das, was HaWeO als "typisch deutschen Modellbahner" bezeichnet hat, nämlich Einzelkämpfer in den eigenen vier Wänden. Dann kam das Forum und über das Forum der Stammtisch dazu und somit Kontakt zu anderen N-Bahnern. Daraus ergab sich auch, daß ich schon die Anlagen anderer gesehen habe und den Stammtisch hatte ich auch schon bei mir zu Hause. Auch fahren wir bzw. Teile vom Stammtisch zu Flohmärkten oder Messen.
Auf diese Weise habe ich auch schon private, nicht fertige Anlagen gesehen. Ich muß sagen, für die Überlegungen für die nächste Anlage habe ich von diesen privaten Anlagen mehr für mich gewonnen, als von ach so großen Schauanlagen. Sowas geht halt nur mit persönlichem Kontakt.

Die zweite Möglichkeit ist halt von sich aus mit der eigenen Anlage in die Öffentlichkeit zu gehen (Hompage, Forum, Zeitschriften). Da gehört dann doch schon auch ein wenig Überwindung dazu.

Für all das brauchte ich selbst einen Schubser und auch sicher so mancher aus meinem Umfeld.

Die Sache mit Satire bzw. Ironie im geschriebenen (!) Wort ist eine schwierige Sache. Ich versuche weitestgehend beschreibende Ausdrücke im Text in der Intensität zurückzunehmen, weil im Text logischerweise Betonung und Gestik nicht drin sein können. Leider gelingt es mir auch nicht immer. Ironie soll aber auch durchaus mal Selbstkritik beinhalten, denn keiner ist perfekt. Zu kräftige Ausdrücke können (vielleicht auch ungewollt) beim Adressaten anecken und durchaus Gegenteiliges bewirken (diesen Thread kann man schon als Beispiel nehmen).

Vielleicht müssen wir uns alle, diejenigen, die einen Anlagenbericht anbieten, diejenigen, die einen Bericht dann in die Öffentlichkeit stellen und diejenigen, die diesen dann lesen und bewerten (ich sag jetzt nicht kritisieren, sonst klingts gleich wieder so negativ) von einem freischwimmen: Daß eine nicht perfekte, eine nicht fertige Anlage Einblicke in Bau und Gestaltung bietet, den man sonst bei Schauanlagen und Schauberichten nicht bekommt. Und dann daraus den Schluß für sich persönlich zu ziehen "Das kann ich auch so machen, aber (für mich) besser."


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo!

@HaWeO:
Deine eigene Meinung spricht dir niemand ab, die kannst du auch gerne in der Zeitschrift kund tun. Andere nutzen eben lieber hier das Forum statt derselben Zeitschrift, um die ihrige auszudrücken.

Das es neben offenen und kommunikationsfreudigen Modellbahnen auch das Gegenteil gibt, ist eigentlich auch logisch. Was mich aber mal interessieren würde: Wie kommst du zu der von dir "geschätzten" Verteilung der Modellbahner?

GegenBEWEISE kann ich in deinem Beitrag nicht finden, bestenfalls Theorien. Diese mögen durch dein persönliches Empfingen gestüzt sein, andere hier im Forum (zu denen ich mich auch zähle) sehen das aber anders.

Es wäre sicherlich der Glaubwürdigkeit zuträglich, wenn man gerade bei derartigen Vorwürfen an einen Großteil der Modellbahner etwas mehr Substanz zu bieten hätte. Bei einer solch dünnen Argumentation ist Gegenwind nicht verwunderlich. Schade eigentlich, denn so überzeugt man bestimmt niemanden der genannten 90% zu mehr Kommunikation.

Unabhängig davon: Wahrscheinlich gehöre ich auch zu den glücklichen 2% der Modellbahner, die regen und interessanten Kontakt mit anderen Modellbahnern haben. Es steht sogar mein Realname im Forum, aber die eigene Adresse muß man ja nun wirklich nicht übers Internet über den gesamten Erdball verteilen. Über mangelnde Kommunikation kann ich mich nun wirklich nicht beklagen, also wäre es eigentlich auch wurscht wenn irgendwo noch 90% der Modellbahner im stillen Kämmerlein ihrem Hobby fröhnen. Solange es ihnen gefällt, warum nicht? Was die restlichen 8% treiben weiß ich nicht, aber solange sie damit selbst glücklich sind...

Grüße
jpd
@64
Was soll man denn als "Mitleser" dazu auch schreiben????

... außer: hört endlich auf mit dem Zirkus.


Gruß. PJH
Hallo,

ich verfolge die Diskussion von Anfang an mit, weil mich so Dinge irgendwie interessieren.  Und ich habe mir das hier umstrittene "Moment Mal" dann auch mal durchgelesen, und muss auch gestehen, dass mir der Tonfall darin sehr, sehr komisch vorkam / vorkommt. Letztlich habe ich den aber bis eben darunter verbucht, dass ich von einer nebenbei erstellten Zeitschrift nicht zuviel Professionaliät in Außendarstellung erwarte und daher auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage lege.

(Aus demselben Grund kann ich auch über die Website hinwegsehen: Wenn ich ein "Probeheft" oder auch ein Abo bestellen will, würde ich schon gerne erfahren, zu welchen Bedingungen das geschieht. Wenn die entsprechend beschrifteten Links nicht zu diesen Informationen führen, sondern nur versucht wird, meine Mail-Applikation mit der Adresse "bestellung@n-bahner.de" zu starten, ist das etwas seltsam. Und trotzdem habe ich ein Probeheft bestellt und nach den Bedingungen gefragt. Bei nicht-nebenbei-Angeboten würde ich das nicht machen).

Was mich aber nun doch dazu bringt, mich an dieser Diskussion zu beteiligen, sind die letzten Äußerungen von HaWeO. Erstens kommt es mir immer sehr seltsam vor, wenn jemand sich bei einem umstrittenen Artikel ganz allgemein und vor allem erst im Verlauf der Diskussion auf "Satire/ironie" beruft, ohne zu sagen, was satirisch/ironisch gemeint sein sollte (zu schweigen davon, dass es da durchaus einen ernstzunehmenden Unterschied zwischen Satire und Ironie gibt). Daher meine Frage an HaWeO: Was genau ist in dem "Moment Mal" satirisch/ironisch gemeint gewesen?

Weiter: Die Aussagen zu dem Modellbahner-Verhalten im Vergleich Deutschland/Amerika sind für mich nicht schlüssig, da HaWeO von ein paar Erfahrungen in Amerika auf die Gesamtheit der Modellbahner in Amerika schließt (ist wirklich jeder einzelne Modellbahner in Amerika so extrovertiert (nicht negativ gemeint)?), dagegen für Deutschland Leute, die sich in ähnlicher Weise verhalten, als Ausnahmen ansieht. Ich habe auch keine statistisch belastbaren Daten zu diesem Thema vorliegen, aber ich maße mir auch nicht an, darüber Theorien in Zeitschriften zu verbreiten, die zumindest einem Teil der Leserschaft komisch aufstoßen müssen.

Der zur Diskussion stehende Artikel erweckt in mir die Vorstellung eines Menschen, der mit viel Elan und Engagement ein Projekt vorantreibt, das ganz auf seine Sicht der Dinge abstellt, und beklagt, dass er nicht die Unterstützung aus der Allgemeinheit erfährt, die er sich erhofft hat oder wünschen würde. Bei dieser Klage ganz ausgeblendet ist allerdings die Reflexion der eigenen Rolle in diesem Projekt, sondern sie richtet sich nur an die Leute, von denen nichts kommt. Ich finde so eine Haltung nicht sehr attraktiv, bin aber gespannt, ob das nun nur ein darstellerischer Ausrutscher war oder ob sich diese Haltung durch das Heft zieht.

Viele Grüße,

Udo.


Hallo!
Die Bilder sind heute das A und O ! Das von den eingesandten Bilder über 70 % unbrauchbar sind für einen Abdruck sind , ist bei allen anderen Zeitschriften, die auf dem Markt sind auch so, teilweise liegt die Quote bei eingen Zeitschriften deutlich über 85%. Die Profiausrüstung für Hallen -und Anlagenaufnahmen ist wohl unerlässlich, obwohl die heutigen Digi knipsen heute schon viele Möglickeiten haben, wo man früher als Analogfotograf längst passen musste. Man sieht das bei der Nürnberger Spielwarenmesse, wo EM , EK oder Miba  immer mit reichlich Personal und Equipment und Wägelchen anreisen. Darüber hat sich das MfS an der DDR Staatsgrenze West bei der Zollkontrolle gewundert , das wir Westler  im Kofferaum unseres Autos,  Fotoausrüstungen  von über 50 000 DM  Wert im Kofferaum verteilt hatten, wenn´s an an die DDR Dampflokfront ging... Größere Fotos sollten heute standart sein, lieber weniger aber dafür gute Aufnahmen.
Gruß
thomas.splittgerber, berlin
Hallo Hans Werner,

das Recht auf Deine eigene Meinung und ihre Veröffentlichung ist unbestritten. Ich habe neben Anderen nun meine Meinung dagegengesetzt und - so hoffe ich - ausreichend begründet.

Zu Deinen Zahlenbeispielen kann ich nicht viel sagen, da bin ich - wie Du - auf Vermutungen angewiesen. Und ich habe, wen wundert es, etwas andere Vermutungen. Wer ein Hobby betreibt, äußert sich normalerweise immer gern darüber. (Sprich mal einen Golfer auf Golf an, aber nur, wenn Du für die nächsten zwei Stunden nichts vorhast). Aber es gibt sicher viele, die aus den verschiedensten Gründen nicht schreiben mögen, weder in Foren noch in Zeitschriften. Mit anderen Worten: Wer nicht von sich aus dazu neigt, sich selbst, seine Ansichten und seine Arbeiten öffentlich zu präsentieren, ist m. E. noch lange kein Sauertopf im Modellbahnkeller, der sein Wissen eifersüchtig unter Verschluss hält. Er kommuniziert halt nur anders.

Zu Deinen Erfahrungen mit US-Modellbahnern: Dass es Mentalitätsunterschiede zwischen Menschen in aller Welt gibt, ist bekannt. Aber ich denke, Deine Beispiele sind Erlebnisse, wie sie vermutlich auch US-Amerikaner dann und wann haben, wenn sie ihrerseits andere Länder bereisen.

Zitat

Und jetzt stell ich mir die Begeisterung Einzelner aus der "großen Masse" vor, wenn an deren Haustür plötzlich unangemeldet ein paar Japaner oder Australier läuten würden, um die Anlage zu besichtigen, deren Bilder sie mal im Internet gesehen haben.



Das stelle ich mir auch lustig vor, aber sowohl in Köln, München oder Hamburg als auch in New York, Chicago oder Los Angeles.

Gruß
K.U.Müller
Ich hätte da mal eine fachliche Frage in erster Linie an JP zum N-Bahner 89:

Wer ist Dietmar Schröder und was ist Super-Kinetic?

Das ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen. Ich kannte bisher nur Möller (Modellbahnservice Sternstein) mit seinen Fliehkraftkupplungen.

Gruß
Eglod
Hallo Eglod

Dietmar Schröer (ohne "d") baut selbst Antriebe mit extrem gutem Fahrverhalten und ebenso großem Auslauf für sehr viele N-Modelle. Die Hauptsache dabei ist eine möglichst große Schwungmasse, die zum Teil sogar über den Motor geht (siehe Bild). Er selbst nennt das Ganze dann "Super-Kinetik-Antrieb".

LG
     HaWeO

Die von HaWeO zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Optimal dabei ist, daß der Durchmesser der Schwungmasse sehr groß ist, dadurch entsteht eine große Umfangsenergie, die dann zum guten Fahrverhalten und Auslauf führt. Der Durchmesser bei der Schwungmasse ist entscheidend. Eine dünne, lange Schwungmasse bringt nicht viel.
Werni
Hallo Eglod und Werni,

ich freue mich, dass endlich jemand auch einmal auf Artikel eingeht, die außer der Rubrik "Moment mal" im N-BAHNER stehen.

Sollte Dir, Eglod, die Antwort von HWO zu "Super-Kinetik" nicht genügen, so mail mich doch mal bitte an.

Schönes Wochenende!

Jürgen
Sieht hochinteressant aus. Baut Herr Schröer (!) nur für sich selbst?

Gruß
Eglod
Hallo Eglod,

eigentlich baut Herr Schröer nur für sich selbst. Er hat aber durchblicken lassen, dass er unter gewissen Umständen, evtl. bereit wäre...

Ich habe mit ihm damals vereinbart, dass entsprechende Anfragen an die N-BAHNER-Redaktion gerichtet werden sollten, die diese dann weiterleitet.

Gruß

Jürgen
Hallo HaWeO

Sehr schön der "Super-Kinetik-Antrieb".

Für die Modellbauer zwischen Weser und Elbe ein alter Hut. Wir rüsten unsere Modelle seit mehr
als 10 Jahren mit Schwungmassen aus Sintermetall aus. Der Werkstoff heist Densimet und hat
eine Dichte von 18 also fast 2,5 fache von Messing. Die Schwungmassen werden nach den Auf-
rücken auf die Wellenenden nochmals nachgeschliffen.
Unser Fahrregeler sind von der Fa. Teichmann (nur für Glockenankermotore).
Das dynamische Fahrverhalten dieser Umbauten mit diesem Regler ist einfach traumhaft.

Mehr auf meiner HP.

Gruß

Hans-Dieter

Die von H.D.K zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Herr Kahlfeldt,

müssen dafür auch die Wellen opimiert werden zur Aufnahme der dann doch eigentlich höheren Kräfte?

Gruß
Eglod


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;