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THEMA: RMX-System von Rautenhaus Digital 2

THEMA: RMX-System von Rautenhaus Digital 2
Startbeitrag
Jürgen W - 06.10.09 19:45
Ja, dann mach ich mal den zweiten auf

Es werden ja bestimmt noch viele Fragen kommen.

Ich selber fahre ja seit Sonntag mit der RMX Zentrale und über die RMX PC Software.

Bis jetzt habe ich 44 Loks in den Datenbanken, und über die Translater Funktion der PC Zentrale kann ich mit meine Funkhandregler ( ist ja noch nicht auf RMX Umgestellt ) und der MS auch alle Loks Fahren. Macht richtig Spass SX1, DCC und eine SX2 Lok zusammen auf der Anlage ohne Probleme laufen zu lassen. Nach kurzen einarbeiten in die Software klappt alles bestens.

Gruß Jürgen

Hallo,
ich bin gerade in der Planungsphase für eine neue Anlage, die im Endausbau ca. 180m Gleislänge auf 8qm Fläche und mehreren Ebenen unterbringt (werde ich zu gegebener Zeit auch hier vorstellen!)
Leider bin ich im Digitalbereich ein absoluter Anfänger und versuche mich z.Zt. durch die verschiedenen Systeme zu kämpfen... . Ich möchte am Ende digital fahren und schalten, und eine PC Steuerung verwenden. Mir hat im DCC Bereich bisher besonders das Zimo System mit HLU und der Zugnummernerkennung sowie der bidirektionalen Kommunikation zwischen Lockdekoder und der Zentrale gefallen.
Nun würde mich interessieren, ob mit RMX ähnliches möglich ist oder einmal sein wird.
Danke für Antworten

Gruß Christo A.
Hallo Christo,

bei RMX gibt es derzeit kein RailCom oder eine andere Zugnummernerkennung. Das ist beim Einsatz der richtigen Steuerungssoftware auch nicht notwendig. Alle mir bekannten Softwarepakete funktionieren auch ohne Zugnummernerkennung mit RMX und anderen Digitalsystemen. Die Software berechnet die Zugposition und kommt daher mit regulären Belegtmeldern aus.
Zudem kommt noch, dass die Zugnummernerkennung/RailCom eine Einschränkung auf bestimmte Decodertypen/-hersteller bedeutet und zusätzlich Geld für entsprechende Bausteine ausgegeben werden muss.

Dieses Feature liest sich zwar gut, ist aber völlig überflüssig. Ich dachte auch darüber nach, als ich mit der Digitalsteuerung angefangen habe, habe aber schnell gesehen, dass es völlig unnötig ist.

Gruß
Daniel
@2 Hallo Daniel,

Zitat

Dieses Feature liest sich zwar gut, ist aber völlig überflüssig



Den Satz möchte ich so eigentlichnicht unkommentiert lassen. Aus der Sicht der technischen Notwendigkeit mag die Aussage zutreffen, ist überflüssig wie das ganze Hobby Modellbahn. Wenn allerdings jemand Freude an dieser Funktion und der Funktionalität hat, kann sie nicht überflüssig sein.

Ich dachte auch über Zimo nach, konnte aber damals in D keinen Händler nach meinem Geschmack finden und niemand in der Nähe, bei dem ich ein Zimo System in Betrieb sehen konnte.Die Hochverfügbarkeit der Unterstützung gab bei mir als Anfänger damals den Ausschlag in Richtung Rautenhaus mit heute RMX.

@Christo A., meine Empfehlung wäre eine Gespräch mit W. Radtke über RMX und ein Gespräch mit einem Zimo Experten (sorry, habe keinen Namen, da nicht weiterverfolgt). Um die Entscheidung zwischen Mercedes und BMW beneide ich dich nicht. Viel Spaß dabei.

LG Claus
@ Claus, na ja seit wann sind denn hinterwäldlerisch heckgetriebene Autos State of the Art.
Da fehlen doch die 4 Ringe....
@4 Hallo Peter8,

die gibbet auch als Allrad, sogar die sind lernfähig

Beide mit den 4 Ringen zu vewrgleichen würde hinken

LG Claus
Hallo Claus,

Zitat

Wenn allerdings jemand Freude an dieser Funktion und der Funktionalität hat, kann sie nicht überflüssig sein



Damit hast Du prinzipiell Recht. Allerdings hat mir bislang noch niemand erklären können, welche besondere Funktionalität dieses Feature bringt, die nicht durch Belegtmelder in Verbindung mit einem der Steuerungsprogramme voll abgedeckt ist. (Mal abgesehen von dem Gimmick, dass die Steuerung ohne Anmeldung weiß, welche Lok da auf das Gleis gesetzt wurde).

Ich habe MpC und SX im Einsatz. Die MpC hat bis vor einiger Zeit eine explizite Zugnummernerkennung unterstützt. Aus Mangel an Nachfrage wurde sie in der aktuellen Version gestrichen. Ich habe das Bildschirmstellwerk im Einsatz und kann dort jeden Zug mit Namen sehen und seinen Fahrweg verfolgen - und das dürfte m. E. wohl die wichtigste Rückmeldefunktion sein.

Gruß
K.U.Müller
@6 KU Müller

Hallo,

Zitat

Allerdings hat mir bislang noch niemand erklären können, welche besondere Funktionalität dieses Feature bringt, die nicht durch Belegtmelder in Verbindung mit einem der Steuerungsprogramme voll abgedeckt ist.



Dazu hätte ich ein Beispiel aus der Praxis anzubieten.
Ich betreue eine Ausstellungsanlage (wenn auch in H0), auf der Straßenbahnen als normale Modellbahn und Eisenbahnen als Pickelbahn verkehren.
Im Bereich Modellbahn sind GFN-Weichen verbaut, und obwohl deren Antriebe inzwischen fast alle durch die zuverlässigeren Conrad-Antriebe ersetzt wurden kommt es immer wieder zu Entgleisungen und Falschfahrten. Im Rasselbahnbereich sind Entgleisungen alle paar Minuten der Normalfall, obwohl ich die meisten Weichen inzwischen vorsichtshalber gar nicht mehr befahre.
Hierbei verliert die Steuerung (Train Controller) jedesmal den Zug und es entsteht nach dem Wiederaufgleisen, das nur an bestimmten Stellen möglich ist, eine Leichenbelegtmeldung.
Folglich muß man händisch dem Computer alle paar Minuten sagen, welcher Zug denn nun wo hingekommen ist, ggf. nicht mehr mögliche Zugfahrten stoppen, und neue Fahrten starten.
Das ist im Vorführbetrieb sehr sehr nervig, für den Betreiber und auch für die Zuschauer.
Hier würde es den Ablauf deutlich beschleunigen, an den Eingleisstellen eine Zugerkennung einzubauen, um die Wiedererkennung der Fahrzeuge zu beschleunigen.

LG
Helmut
Hallo,

es gibt Verfahren mittels Strichcode unter den Fahrzeugen, die funktionieren recht zuverlässig.

Bei den Rückmeldungen mittels Decoder gibt es immerwieder Probleme durch eingebaute Elektroniken bei Waggon- und Schlußbeleuchtungen.
@1 bezug zu ZIMO
HLU kann nur ZIMO, den meißten anderen Zentralen fehlt die Möglichkeit mehr als die minimalen 14 Präambelbits zu erzeugen. Man benötigt 27 um Platz für die HLU Info zu haben. HLU kann Fahrzeuge in der Geschwindigkeit abschnittsbezogen beschränken und anhalten OHNE die Adresse des Decoders zu kennen. Das ist das geniale daran. Wobei man die tatsächliche Geschwindigkeitsbeschränkung einstellen kann.

BiDi wird in die ersten Präambelbits eingefügt, man sollte daher zumindest 16 machen um den Decodern die nix davon wissen sicher ein aufsynchronisieren zu ermöglichen wenn die BiDi Lücke den Decoder "gestört" haben sollte. BiDi bietet die Möglichkeit (wird derzeit von niemandem genutzt) empfangene Daten der Zentrale zu bestätigen. Damit erhöht man die Bandbreite am Gleis gewaltig, weil man bereits empfangene Daten dem Decoder nicht sofort nochmals senden muß. Ergebnis auch bei vielen Fahrzeugen mit 28 Funktionen ist das System weiterhin schnell.

Das Märchen Zugnummern, HLU udglm ist unnötig ist so alt wie die simplen MoBa-Steuerungen. Mein Rat ist da immer Anlagenbetreiber zu fragen was passiert wenn ich eine Lok von Gleis A nach Gleis B umsetzte. Das kann ja leicht in Betriebspausen beim Anlagenbau passieren. Oder was mache ich nach einer Entgleisung weiter? Durch Zugnummernerkennung (moderner BiDi) und/oder HLU erkennt das die Steuerung automatisch man muß nicht zum PC um den "externen Eingriff" wider zu heilen. Ergebnis die Betriebssicherheit steigt dramatisch. Die Berechnung der Zugposition wie in @2 geschildert funktioniert nur wenn keine Fehler auftreten. Die Praxis zeigt aber daß das auf Anlagen eben auch mal eine Weiche hängt oder ein Zug entgleist. Darüber sollte man sich auch Gedanken machen.

Die Frage DCC / SX / RMX ist abgesehen vom obigen eher eine "religiöse". Die Verfechter der Plattformlager liefern sich regelmäßig Flamewars hier. Es gibt kein perfektes System, man muß seinen Anforderungen nach das richtige suchen.
Was ich eigentlich nicht verstehe ist, warum man bei SX2/RMX - wenn man schon was neues macht - nicht auch einen Rückkanal (BiDi) vorgesehen hat.
@7 Helmut, @9 Arnold, @10 Peter W.

Die Zugerkennung ohne Anmelden ist sicher eine Funktion, die in den geschilderten Fällen - also vor allem bei größeren Anlagen im Messebetrieb oder auch bei störanfälligen Anlagen - hilfreich sein kann.

Für den Normalfall halte ich sie allerdings nicht für kriegsentscheidend; insoweit stellt sich für mich auch nicht die Frage, ob das in RMX vorgesehen ist. (Mueth bietet m. W. schon seit Jahren eine Zugerkennung an). Falls das in signifikanter Größenordnung auch für RMX nachgefragt werden sollte, wird Herr Radtke vermutlich nicht zögern, es anzubieten. Ich tippe aber mal darauf, dass die Nachfrage sehr gering sein wird. Jedenfalls muss Herr Radtke BiDi sicher nicht für RMX entwickeln, um auch bei vielen Fahrzeugen schnell zu bleiben.  

Ich bin Anlagenbetreiber und kann daher aus der Praxis sagen: Natürlich meldet auch meine Steuerung gelegentlich "Zug verloren". Dann putze ich das Gleis oder reinige die Lok, was ohnehin regelmäßig vonnöten ist. Und für die wenigen Male, die das passiert, kann ich den "Aufwand" einer Neuanmeldung auf mich nehmen. Zum Trost benötigt meine Steuerung, die es schon seit 1987 gibt, systembedingt keine HLU, um abschnittsbezogene Geschwindigkeitskorrekturen zu beherrschen. Das geht pauschal für jeden Zug oder aber individuell für ausgewählte Züge, die den Abschnitt befahren. Andererseits macht mir mein SX-System genausoviel Freude mit Möglichkeiten, die meine MpC nicht aufweist. So hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

Gruß
K.U.Müller

Ich höre im-mer nur viel Theorie über BiDi, im tagtäglichen Betrieb hab ich sie noch nie gesehen, vielleicht liest ja einer mit Erfahrungswerten mit und macht uns etwas schlauer.

Die Probleme die bei der "Rückmeldung" von Müt (im Prinzip ja nur "mein Name ist" aufs Gleis gerufen) hab ich oben schon geschildert.

Jetzt würde mich mal interessieren, ob Herr Lenz "für Umme" seinen Denkkasten angestrengt hat, oder ob es auch im alltäglichen Betrieb mit "Gold-Caps" problemlos funzt, auch im Betrieb mit älteren - manchmal etwas "sensiblen" Decodern (was das Gleissignal angeht).

Denn manchmal habe ich den Eindruck, dass vor allen Dingen im Bereich Digital viel theoretisiert wird und sich dann nur die Frage stellt, was es für einen praktischen Nutzen gibt.

Die Rückmeldung ist von Kunden schon gefragt. Bei Gartenbahnen gibt es z.B. oft Kriechströme, die Belegtmelder nach dem Strommessprinzip unzuverlässig machen. Mit einer aktiven Rückmeldung kann der Zug immer zuverlässig entdeckt werden.  Es gibt auch noch das sogennante Transponding von Digitrax ,das funktioniert auch mit Glühlämpchen und anderen ohmschen Verbraucher im Stromkreis und reicht für die Fahrzeugerkennung und CV rücklesen aus.
Auch für Leute die einen Teil des Rollmaterials in einer Schachtel haben ist eine Erkennung komfortabel. zudem müssen ja nicht alle Blöcke mit Zugnummererkennung ausgerüstet werden sondern nur wenige strategische Stellen.
Hallo,

ja Herr Lenz hat. BiDi arbeitet mit einer 5mA Stromschleife in einer stromlosen Phase.

Die Belastung durch Elkos und GoldCaps ist minimal, da sie ja über einen Gleichrichter angeschlossen sind und die Lücke nur einige Mikrosekunden dauert. Die an der Zentrale gemessene Spannung (1 Diodenstrecke) liegt unter der Schwellspannung der Gleichrichter (2 Diodenstrecken). Problematisch sind eigentlich nur klassische Glühlampenbeleuchtungen, die direkt an der Schienenspannung hängen.

Grüße, Peter W.

Hallo zusammen

Sicherlich haben wir schon lange über Railcom oder die 8i Rückmeldung nachgedacht. Meine Meinung dazu ist ähnlich die von K.U. Müller. Eine gute Software sollte die meisten Probleme in den Griff bekommen, hier habe ich jahrelange Erfahrung mit der uralten auf meiner Messeanlage eingesetzten "MES Modellbahnsteuerung" von 1985. In dieser Software arbeitet eine perfekte Gleislogik mit einer sehr guten Zeit-Wegberechnung und führt auch über Weichenstrassen zur optimalen Problembehandlung. Auch wenn eine Weiche mal falsch gestellt bzw. geklemmt haben soll, wird der Zug als verloren gemeldet und ich muss dann auch erst einmal überprüfen wo mein Problem lag. Hat die Weiche nur geklemmt und lässt sich dann wieder schalten, setze ich entweder den Zug mit dem Handregler auf den letzten Blockabschnitt zurück und starte Ihn dann, oder ich setze den Zug einfach in der Software um und kann dann ab dort den normalen Betrieb wieder voll aufnehmen. Alles also kein Hexenwerk! Bei Programmen die natürlich eine solche komplexe Überwachung und Zeit-Wegberechnung nicht machen, kann es natürlich zu Problemen kommen, wo Züge dann einfach weiterfahren und als Geisterzug dann irgendwo auf der Anlage stehen. Dies war auch bei TC 5.8 noch so. In TC 7 ist aber auch dieses Problem behoben und ein fehlgeleiteter Zug wird angehalten.
Generell kann Bidi natürlich auch Vorteile beim einsetzen eines Zuges haben indem man den Lokdecoder automatisch erkennt. Hierzu könnte man sich aber an bestimmten Stellen der Anlage auch anderes einfallen lassen. Man sollte dann eben alle Lokdecoderadressen auch von allen verschiedenen Formaten erkennen können. Zudem sollte man auch alle älteren Lokdecoder erkennen können, da ein solches System dann auch nur Sinn machen würde wenn es für alle Formate und Decoder gilt. Wer neu änfängt kann natürlich direkt die passenden Decoder und Komponenten kaufen, wenn er aber dann anderes einsetzen will hat er schon wieder ein Problem.
Zudem halte ich Bidi auch technisch nicht für überzeugend, da das lastabhängige DCC Gleissignal durch die ständige Austastlücke bestimmt nicht schneller wird. Und ob viele Informationen, die man dann durch die Lokdecoder bekommen kann überhaupt Sinn machen, steht auf einem anderen Blatt. Ich denke wann die letzte HU war oder ob der Lokführer lang genug geschlafen hat, kann man in einer Software einfacher und besser verwalten.
Dies ist aber sicherlich meine persönliche Meinung und andere denken darüber anders.
Mit unserer Zentrale wäre Railcom auf jeden Fall machbar und ist auch technisch vorbereitet. Aber hier ist dann auch die Frage der Lizenzsierung durch Lenz noch offen.

Insgesamt bin ich allerding zur Zeit der Meinung das man für eine perfekte Anlagensteuerung leicht auf Bidi verzichten kann.

MfG  Walter Radtke   Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR
Zitat

Insgesamt bin ich allerding zur Zeit der Meinung das man für eine perfekte Anlagensteuerung leicht auf Bidi verzichten kann.

So sehe ich das auch. Ich selbst habe die technischen Voraussetzungen, jederzeit auf den "Railcom"-Zug aufzuspringen. Die Frage ist nur, warum sollte man es machen, wenn die Software mittlerweile so intelligent ist, dass man es gar nicht braucht?
Meiner Meinung nach gelten solche Argumente wie z.B. täglich wechselnde Fahrzeuge zwischen Vitrine und Anlage (wie auch schon weiter oben geschrieben wurde), die eine solche Investition rechtfertigen.

Viele Grüße
Tomi
Zitat

Die Frage ist nur, warum sollte man es machen, wenn die Software mittlerweile so intelligent ist, dass man es gar nicht braucht?


Hallo,
Warum sollte ich mir extra eine PC mit der Steuerungssoftware anschaffen nur um mir anzeigen zu lassen wo sich mein Zug gerade befindet?
Wenn ich aber manuell/digital ohne PC fahren möchte, wäre eine Zugerkennung und deren Anzeige im Gleisbild eine feine Sache. Gerade wenn die Züge nicht einsehbar im SBf stehen ist es doch wichtig zu wissen welcher Zug wo steht um diesen gezielt abrufen zu können.

Und eine im Digitalsystem in integrierte Zugerkennung ist m.M.n. da wesentlich besser als die Züge mit Strichcode oder Transpondern auszurüsten oder eine Software die bei eventuellen Kontaktschwierigkeiten nicht mehr weiß wo der Zug ist.

Viele Grüße - Udo
Hallo Udo

Das ist richtig, aber wenn du nur per Hand deine Züge fahren willst, treibst du dann doch einen großen Aufwand dafür um deine Gleisabschnitte doch über spezielle Besetztmelder oder Rückmeldebausteine zu digitalisieren. Dann ist der Weg auch nicht weit zum PC-gesteuerten Automatikbetrieb.
Aber daran sieht man doch, das unser Hobby extrem vielseitig ist und es eine vielzahl von Betriebsanwendungen von einfachen Hand und Buchfahrplanbetrieb, bis zur vollautomatisierten Großanlage gibt. Deshalb gibt es ja auch so unterschiedliche Digitalsysteme, die jedem das bieten können was er gerade benötigt und braucht. Meine Kunden sind eben zu einem sehr großen Teil, der "betriebsorientierte Spielbahner", der möglichst viele seiner Fahrzeuge auf einer kleineren oder größeren Anlage vorbildgetreu fahren sehen möchte und ab und zu auch mal manuell eingreifen möchte, ohne den weiteren Betrieb einschränken zu müssen. Und das geht eben mit einer guten PC-Steuerung und dem passendem Digitalsystem ganz gut.

MfG  Walter Radtke   Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR
Hallo Udo

Zitat

Wenn ich aber manuell/digital ohne PC fahren möchte,....

Richtig, da ist es natürlich nicht sinnvoll, sich extra einen PC und eine entsprechende Software anzuschaffen.
Meine Anmerkungen bezogen sich lediglich auf meinen Anwendungsfall, und da ist nunmal ein PC und die Software mit im Spiel.

Viele Grüße
Tomi
Hallo Udo,

wenn ich meine Züge von Hand fahre, zeigt mir meine Software auf dem Gleisbild, welche Lok wo unterwegs ist, also welchen Abschnitt belegt. Und zwar in Klartext und mit Bild. Mein Gleisbild gibt es nur auf dem PC-Schirm. Für mich war dies die günstigste Variante. Dafür brauche ich keine bidirektionale Meldung.

Gruß Gerhard

Ich verwende TrainController
Zitat

Insgesamt bin ich allerding zur Zeit der Meinung das man für eine perfekte Anlagensteuerung leicht auf Bidi verzichten kann.



Sehe ich auch so, solange man sich mit dem jetzt verfügbaren (spielbaren) Gedanken zufrieden gibt. Es gibt aber viele Ideen nach mehr: Meldung des Stromverbrauchts, der Belastung, Temparatur, Zugbeschreibung, Textinfo über abgerufene Sounds, und vieles mehr.

Bei all den Träumereien ist das Kernthema: hats jemand implementiert? bisher ist das mit NEIN zu beantworten und daher einfach für den Modellbahner irrelevant, weil keiner weiß ob das je was wird oder eine leere Versprechung bleibt.
@Arnold: danke, das war eine gute Zusammenfassung. Wir werden sehen, ob und wie es ankommt, ich denke tatsächlich, dass die Ideen mit dem Stromverbrauch, Temperatur usw. wohl was für größere Spurweiten (mit entsprechendem Leistungsbedarf) was ist.

Ich hätte gedacht, dass eher die Kondensatoren der LED-Beleuchtung ein Problem darstellen, dass es die guten alten Glühlampen sind - ich selber wäre nicht darauf gekommen.

Soo sehr ist man als engagierter Anwender auch nicht in der Technik drin, wichtig ist für mich, dass es funzt und dass ich die Fehler, die ich selber reingefisselt habe auch finde und beheben kann...
Hallo,

@2 Daniel
... mir kommt es bei dem Projekt besonders auf einen zuverlässigen Betrieb an, da ja ein nicht geringer Teil der Strecken verdeckt verläuft. Ich habe keine Erfahrungen,ob reine Software Lösungen einem BiDi System ebenbürtig sind. Ein Vorteil bei SX / RMX scheint mir aber die exakte Taktung, die eine Weg / Zeit Berechnung der Software vereinfachen könnte.
Da ich ja digital neu starte, d.h. all mein rollendes Material nachrüsten muss, spielt es für mich aber keine Rolle, ob ich nur einen bestimmten Dekodertyp einsetzen kann. Wichtig ist allerdings, dass die Dekoder Faulhaber tauglich sind.

@3 Claus
... einen Zimo Experten kenne ich - der fährt zwar LGB aber da habe ich das System kennengelernt. Sauteuer aber auch sehr zuverlässig! Ich werde mich aber trotzdem nochmal ausgiebig mit SX / RMX beschäftigen - hat ja auch seine Vorteile.

@ all
... danke auch für die vielen Meinungen zum Thema - hier ist ja wirklich viel los!


Gruß Christo A.
@23 Hallo Christo,

das liest sich so, als würdest du bereits ZIMO favorisieren, aber trotzdem noch eine zusätzliche Meinung einholen willst. Hatte ich in meiner Entscheidungsphase auch so gemacht und es hat sich für mich gelohnt.

Würde mich sehr interessieren, wie du dich final entscheidest, schade, dass es keinen eigenen Thread dafür gibt.

LG Claus
Hallo zusammen,

hat schon jemand Erfahrungen mit RMX und dem 8i Besetztmeldern von MÜT?
Besonders interessiert mich die Loknummernrückmeldung von den DHL- Decodern.
Normalerweise müsste ja die virtuelle Adresse (die von der Steuerung vergebene) zurückgegeben werden.

Gruß
Katerchen
Hallo Katerchen,

die 8i Besetztmelder brauchen ein taktsynchrones Gleissignal, das ist bei RMX nicht gegeben. Man kann sie aber im normalen Modus betreiben, ohne Loknummernrückmeldung.

Gruß
Daniel
Hallo Daniel,

da muß ich dir wiedersprechen. Du kannst die MÜT-Melder ohne Probleme an einer DCC- Fahrzentrale betreiben und den SX-Bus zum Schalten und Melden verwenden, separate Zentrale (z.B. SC02).
Also ist kein taktsynchrones Gleissignal erforderlich. Nur muß bei dieser Betriebsart zwingend das rote Gleis mit am Belegtmelder angeschlossen werden.

Gruß
Katerchen
Hallo Katerchen,

nicht dass wir aneinander vorbeireden: als normale Belegtmelder (Betriebsmodus 0)  funktionieren sie mit RMX, man kann nur die Loknummernrückmeldung nicht nutzen.
Ich habe das zusammen mit Gerhard ausprobiert.

Gruß
Daniel
Hallo Daniel,

die Funktionsweise der DHL-Decoder bei der Loknummernrückmeldung ist doch folgender:
Wenn der Decoder "seine Adresse" gehört hat, meldet er sich in der nächsten Taktpause mit einem Stromimpuls "hier bin ich".
Dies wird in den 8i ausgewertet und im Betriebsmodus 1 in den Meldeadressen auf den Bus geschickt (Auswertung mit TC oder MC2004/HC10 möglich).
Der DHL-Decoder muss doch auch bei RMX dieses Verhalten zeigen, bloß was kommt raus?

Mein Testaufbau war mal folgender:
CC2000 als Fahrstromversorger, SC 02 mit Handregler HC 10 als SX Schaltbus (also keine Taktsynchronität).
Loknummernrückmeldung hat problemlos funktioniert.

Gruß
Katerchen

Hallo Katerchen

Bei deinem Testaufbau gab es nur eine Zentrale, der HC01 ist ein Handregler und erzeugt keinen eigenen Bus. Es kann in einem System auch nur eine Zentrale geben! Demzufolge ist eben auch bei einer CC2000 das Bussignal und das Gleissignal taktshynchron. Bei einer RMX-Zentrale werden auf das Gleis nur die Lokdaten geschickt, die das System gerade benötigt, also auch DCC und SX 2 sowie SX 1 Daten. Diese Daten werden aus einem separaten Prozessor erzeugt und haben im RMX-System nichts mehr mit den Busdaten zu tun. Zudem werden im Bus die 103 freien Systemkanäle irgendwelchen Lokomotiven als Arbeitskanäle zugeordnet und es gibt keine feste Zuordnung einer Lokadresse zu einer Selectrix Systemadresse mehr. Beim 8i wird eben der Impuls in der Taktpause einer Adresse erkannt und kann dann daraus erkennen um welche Adresse er sich handelt und diese dann über dazu bereit gestellte Systemadressen seine Info weiter geben.

MfG  Walter Radtke   Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR
Hallo Herr Radtke,

da muss ich mal Einspruch erheben.
Das Gleissignal von der CC 2000 ist zwar taktsynchron mit den SX0-Bus der CC 2000, doch aber nicht  mit dem von mir aufgebauten Schaltbus mit der SC02 (Minizentrale mit 2 Bussen) und HC 10 (dient doch nur der Anzeige der Loknummernrückmeldung).

Das Gleisignal wurde bei mir von der CC200 zur Verfügung gestellt (Zentrale 1).
Der zweite Bus stellte die SC02 zur Verfügung (Meldebus).
Damit keine Gleichtakt zwischen Gleissignal und Bus.,

Beim RMX muß doch auch ein gültiges SX-Protokoll entstehen wo sich der Decoder rückmelden kann.

Wie oft wird denn eine in Betrieb befindliche  SX-Adresse einer Lok ohne Änderung der Werte (Fahrstufen,Licht usw.) auf das Gleis pro Sekunde übertragen?

Ist etwas bekannt, ob MÜT auch auf den RMX-Bus aufspringt?

Gruß
Katerchen

Hallo Katerchen

Da muss ja bei Ihnen was funktionieren, was eigentlich nicht sein könnte! Denn der Rückmeldeimpuls kommt doch dann wenn die Information von der Fahrzentrale gerade kommt. In diesem Moment gibt der lokdecoder nun seinen Impuls in der Taktpause aus. Woher weiss denn jetzt der Besetztmelder der in einem anderen nicht taktshynchronen Bus sitzt um welche Adresse es sich gerade gehandelt hat? Dies ist mir schleierhaft und dann müsste ich hier ja falsche informationen von Herrn Haass oder auch von Herrn Stollner haben.
Vielleicht gibt es ja eine Weiterentwicklung die an mir vorbei gegangen ist und es wird jetzt vom Besetztmelder auch das Gleissignal überprüft!
Das Gleissignal der RMX-Zentrale kann bei 7 lokadressen aus einem Untertelegramm 16mal schneller als der SX-Bus sein.

MfG  Walter Radtke  Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR
Hallo Herr Radtke!

Ich kann die Beobachtung von Katerchen bestätigen. Meine Konstellation ist: MÜT-Zentrale MC 2004 zum Fahren und Schalten, Selectrix Control 02 mit einem Bus zum Melden und einem zum Schalten. Auch damit funktioniert die Rückmeldung der Lokadresse.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo zusammen,

ich habe vor einiger Zeit ebenfalls Versuche mit dem BM8i gemacht. Dabei habe ich sowohl verschiedene Dekoder als auch die Trix Gleisbox mit SXII incl. eigener Protokollvarianten probiert.
Auch meine Versuche geben Katerchen recht. Leider habe ich einige Probleme entdecken müssen, die die Nutzung des BM8i auf reines SX beschränken, also kein SXII, keine Adressdynamik und -das nehme ich an, habe es aber nicht probiert- auch kein RMX.

Hier meine Versuche und Ergebnisse:

Läuft die Gleisbox im SX+SXII-Betrieb, so funktioniert die Adressrückmeldung nicht mehr, sobald SXII-Loks aufgerufen werden. Die Adressrückmeldung ist für alle SX-Loks gestört, die in einem SX-Frame adressiert sind, das nach einem belegten SXII-Frame kommt. Ich nehme an, und das bestätigen weitere Versuche mit modifizierten Gleisprotokollen, dass der BM8i tatsächlich das Gleissignal auswertet um die aktuell am Gleis übertragene Adresse zu bestimmen. Mit SXII kommt er nicht klar, da er ein SXII-Frame als SX-Frame interpretiert. Das Sync nach dem SXII-Frame kommt damit für den BM8i zu früh. Er überliest es und bekommt den Anfang des nächsten SX-Frames nicht mehr mit.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der BM8i auch mit RMX nicht mehr funktioniert sobald SXII-Loks aufgerufen werden, ist damit recht groß. Adressen von SXII-Loks kann er ohnehin nicht melden, da er noch kein SXII kennt. Vielleicht kommt ja rgendwann mal eine neue Version des BM8i, die diese Probleme löst.

Zu den Dekodern:

Alle auf dem DHL160 basierenden Dekoder haben einwandfrei funktioniert.
Einen Adressdynamic-Decoder (SLX890) jedoch konnte ich auch im reinen SX-Modus (ohne Adressdynamik) nicht zu einer Adressrückmeldung bewegen. Ich nehme an, Adressrückmeldung ist in diesen Dekodern nicht mehr realisiert. Vielleicht kann Herr Radtke hier ja Klarheit schaffen und mich ggf. korrigieren. Eine Angabe, welche Rautenhaus-Dekoder Adressrückmeldung unterstützen wäre sehr hilfreich.

Viele Grüße
Peter

Hallo Peter
Hallo Elmar

Danke für die Infos, sieht man doch das es auch Sachen gibt die ich nicht weiss bzw. deren Änderung ich nicht mitbekommen habe.
Bei den Lokdecodern kann ich aber bestätigen das diese Funktion in den Adressdynamik- Lokdecodern nicht vorhanden ist, weil hierzu der Platz im Prozessor nicht mehr zur Verfügung stand und auch nur die Arbeitsadresse zurückgemeldet werden würde, die ja dem Anwender bei Adressdynamik gar nicht bekannt wäre. Alle anderen Lokdecoder beherschen die Adressrückmeldung.

MfG  Walter Radtke    Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR
Hallo zusammen,

ich denke bzgl. dem 8i von Müt sollte nochmal differenziert herausgestellt werden:
1) Er funktioniert bzgl. einer normalen Belegtanzeige (also ohne Adressrückmeldung) an jedem SX-System, wo der GBM an einen reinen SX1-Bus (damit meine ich das SX1-Busprotokoll) angeschlossen ist. Ergo funktioniert der 8i als normaler GBM auch am RMX-System, wenn der 8i am RMX1-Bus (= der "alte" SX1-Bus) angeschlossen ist. An Zentralen (und die, die manchmal so verstanden werden), welche ein SX2-Bus (Trix Gleisbox, FCC) erzeugen, funktioniert der 8i nicht, da dieser mit dem SX2-Busprotokoll seine Probleme hat (siehe #34). Werden die eben genannten Zentralen im SX1-Busprotokoll-Modus betrieben, funktiert der 8i ganz normal.
2) DIe Adressrückmeldung des 8i funktioniert nur in einer reinen SX-Umgebung, also wo Gleis und Meldebus das reine SX1-Busprotokoll führen. Dabei benötigt der 8i keine Synchronität zwischen Gleis und Meldebus (siehe #33), da er die aktuelle Adresse auf dem Gleis aus dem Gleissignal rückgewinnt und mit den "Morsezeichen" des DHL-Decoders vergleicht. Wenn Adresse richtig erkannt, wird diese auf den Meldebus geschrieben.

Fazit: der 8i funktioniert an RMX, jedoch ohne das Feature Adressrückmeldung.

Grüße
SX1-Norbert

PS: Bitte die Gleisbox nicht als Zentrale verstanden wissen - das wäre zuviel des Guten Sie funktioniert als "Spielbox", jedoch sollte man ihr nicht den Betrieb auf größeren Anlagen zumuten, schon gar nicht Schalten und Melden, da die Gleisbox einen Bug/Fehler beim SX-Bus-Timing hat und sich dieser sehr nervend im Schalt- und Meldebetrieb äußert (Forum-Suche: Trix Gleisbox Bitverschiebung), würde ich die Gleisbox nicht als repräsentativ für Testergebnisse im Schalt- und Meldebetrieb sehen.
Hallo SX1 Norbert

Danke für die Erklärung! Da war ich ja tatsächlich auf dem Holzweg und habe das Auslesen des Gleissignals durch den 8i nicht gekannt. Das liegt natürlich an der fehlenden Kominikation zwischen Herr Stollner und mir. Mit echten Wettbewerbern hat man natürlich Kontakt, bekommt aber auch nicht immer jede Entwicklung direkt und richtig mit. So geht es Herrn Stollner natürlich auch mit unserem RMX. Aber da wir auch unterschieliche Philosophien haben, und räumlich sehr weit getrennt sind ist das wohl auch verständlich.
Soweit ich weiss, war das jahrelange Problem der 8i Rückmeldung auch die höhe des Impulses in der Taktpause. Hier lag ein Rechenfehler von Herrn Haass vor, wodurch dieser Impuls viel geringer war wie gewollt. Wie sich die 8i Rückmeldung weiterentwickelt ist abzuwarten, da es bei den neueren SX 2 Decoder auch etwas anders gemacht werden kann. Hier haben wir im Moment aber noch keine genaueren Informationen vorliegen, es wird aber an dieser Rückmeldung gearbeitet. Ob diese dann auch später in unsere Produkte mal einfliesst wird sich zeigen. Grundsätzlich bin ich aber immer noch der Meinung das man eine Lokadressen Rückmeldung bei PC-Steuerung nicht umbedingt benötigt, und das es bei einer Stellpultlösung mit vielen zusätzlichen Anzeigen ziemlich teuer wird. Zudem hat man ja in einem Multiprotokoll-System wie RMX auch das Problem das man dieses Feature dann nur für neue SX 2 Decoder oder ältere SX 1 Decoder anbieten könnte, und somit ältere Decoder oder DCC Lokdecoder ausgeschlossen wären. Auch muss nach meinem Wissen (vielleicht weis es ja Elmar aus Erfahrung besser) auf einiges beim 8i geachtet werden. Bei Glühlämpchen müssen Dioden in die Lok mit eingebaut werden und es soll auch zu Problemen kommen wenn beleuchtete Wagen auf dem Gleis stehen.

MfG   Walter Radtke    Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR
@36 Hallo Norbert,

Zitat

Fazit: der 8i funktioniert an RMX, jedoch ohne das Feature Adressrückmeldung.



Das Feature Adressrückmeldung ist nach meinem Verständnis ein reines Müt Feature, auch hier wieder mit dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen Sx.

Ich hatte auch darüber nachgedacht, allerdings konnte mir niemand von den Erfahrenen mitteilen, wie der 8i bei Doppeltraktionen in einem Meldeabschnitt reagiert.

Sicherlich einsetzbar bei Anlagen mit überschaubarer Anzahl an Zügen, wenn man immer weiss, was hinter der Lok, also dem Dekoder, hängt.

Die Entwicklung geht weiter, was daraus wird, wird sich zeigen. Sicher hat der 8i auch seine Fangemeinde.

LG Claus
Hallo Claus,
der 8i kann bis zu 4 Lokadressen in einem überwachten Gleisabschnitt identifizieren.
Also Doppel-, Dreifach-, und Vierfachtracktionen kein Problem. Alles wie oben schon berichtet im reinen SX-Betrieb.
LG Dirk
Mit den bekannten Problemen bei beleuchteten Wagen....

Einer der Hauptgründe, warum andere Sx-Hersteller dieses Feature nicht nutzen.

Das sind aber keine Inkompatiblitäten, sondern die "reine Lehre" ist davon nicht beeinflusst.
@37
Hallo Walter!
Da Du mich in @37 direkt angesprochen hast, antworte ich, wenn auch mit einigen Tagen Verspätung, die durch die Herbstferien bedingt waren.

Die Zugerkennung mit dem Belegtmelder 8i von MÜT ist eine vielschichtige Angelegenheit.
Nicht erkannt werden: ältere Trix-Decoder, Decoder mit Adreßdynamik, die von Trix eingebauten Decoder in der Köf II und im Schienenbus.
Zwischen Decoder und Glühbirnen muß in der Tat eine Diode eingebaut werden. Bei vielen Lokumbauten habe ich dafür einfach eines der beiden Selenplättchen umgedreht. Bei älteren Trix-Lokomotiven sind noch "richtige" Dioden eingebaut. Da muß dann einfach eine umgedreht werden.
Schwieriger ist es bei Loks mit Schnittstellen und Glühbirnen. Hier müssen die Leiterbahnen vom Decoder zu den Glühbirnen aufgetrennt und Dioden eingefügt werden. Ohne diese Maßnahme werden die Loks nur bei ausgeschalteter Beleuchtung erkannt. Oder man ersetzt die Glühbirnen durch LED's.
Bei Loks mit LED-Beleuchtung gibt es keine Probleme.
Beim Thema Innenbeleuchtung habe ich die Beobachtung gemacht, daß die Beleuchtung von Mayerhofer die Zugerkennung nicht beeinträchtig, wohl aber eine billigere LED-Beleuchtung oder Beleuchtung mit Glühbirnen.

Und dann gibt es noch so manche "Wunder". Ich habe zum Beispiel eine uralte Lollo von Trix. Wenn die auf ein Gleis mit Zugerkennung kommt, erkennt der Belegtmelder gleich vier Loks, nur die Lollo ist nicht dazwischen. Es liegt eindeutig nicht am Melder, sondern an der Lok. Aber wo genau die Ursache liegt, habe ich noch nicht ergründen können. Mißlich ist, daß solch eine Fehlmeldung ein Programm wie TrainController völlig durcheinanderbringen kann. Denn bei der Einfahrt der Lollo meldet der Belegtmelder möglicherweise eine Lok, die in Wirklichkeit ganz woanders steht. Dann gibt es bei TrainController natürlich eine Fehlermeldung.
Ein anderes Beispiel ist mein 614-er. Der ist doppelt motorisiert und daher mit zwei Decodern SLX 830 (=DHL 100) ausgestattet. Alle Wagen des Zuges sind elektrisch untereinander verbunden. (s. meine Umbauberichte unter "Digital" und "Umbauten") Der Zug wird nicht erkannt. Möglicherweise liegt es auch an der Innenbeleuchtung mit Glühbirnen.
Schon vor mehr als einem Jahr sagte Herr Stollner mir, daß die Belegtmelder für Selectrix 2 weiterentwickelt werden sollten. Es soll, wenn es so weit ist, für vorhandene Melder ein Update geben. Wahrscheinlich werden dann pro Melder vier Adressen benötigt. Ob dann auch Decoder mit Adreßdynamik einbezogen werden (können), entzieht sich meiner Kenntnis.

Herzliche Grüße
Elmar


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