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THEMA: Minitrix BR103 (12514) und Lenz Gold Mini?
Jedoch funktioniert es gar nicht! Da sind zwar auch die Betriebsanleitungen auch bei der Lok dabei, aber diese sind mangels schriftlicher Beschreibung für mich eigentlich recht verwirrend. Auch merke ich, daß da nur auf den Einbau eines Selectrix-Decoders hingewiesen wird. (Da steht auch von Kürzung von etwas um 5mm, aber die Beine des Lenz-Decoders scheinen die richtige Länge zu haben - und der Decoder paßt ganz gut in den vorgesehenen Raum).
Ich war davon ausgegangen, daß es nur nötig war, den Überbrückungsstecker (oder wie das Teil mit den 6 Beinchen auch so heißt, das ursprünglich in der Schnittstelle ist!) zu entfernen, den Decoder einzustecken, und fertig. Aber es scheint nicht so zu sein - oder wenigstens scheint meine Roco Multimaus nichts zu erkennen: ich kann zwar z.B. den Wert des CV1 ändern, und etwas scheint zu passieren, insoweit die Lok den normalen kleinen Ruck macht - aber er reagiert gar nicht auf den Regler. (Bekanntlich hat das Roco-Multimaus-System noch den großen Nachteil, daß die Multimaus keine CV-Werte ablesen kann - was der Erklärung der Lage auch nicht hilft!)
Ich dachte zuerst, es liegt vielleicht an meinem Decoder - also habe ich einen anderen Decoder probiert, der bereits in einer anderen Lok gut funktioniert. Aber auch mit diesem Decoder tut sich nichts in der 103er. Also denke ich, daß es vielleicht doch an der Lok selber liegt. (Natürlich habe ich zuerst kontrolliert, daß sie einwandfrei auf Gleichstrom fährt).
Könnte mir vielleicht jemand vorschlagen, was bei meiner Lok los sein könnte? Kann es sein, daß sie nur für den Einbau eines Selectrix-Decoders vorgesehen ist? Oder muß ich noch etwas bei der bestehenden Platine oder sonst wo aus- bzw. umbauen? (Ich merke bei mtkb.de, daß die ebenfalls mit Schnittstelle versehene E93-er auch nicht so einfach bei "Plug and Play" mitspielt!)
Für jegliche Hilfe wäre ich sehr, sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüßen
Mick
Plug´n Play JA,
aber nur beim 1.Steckversuch.
Danach ist bei dem Trix-Stecker "Äpfel"!!
Aber selbst die Gehäuseabnahme ist jenseits von Plug´n Play...
Die DHL-Decoder (allg. als "Selektrix-Decoder" umschrieben) sind genau anders herum belegt als es die NEM-Abbildungen vorgibt. Hier zählt Trix von rechts nach links....
Das heist immer auf den Pin1 achten. Das ist der Motoranschluss.
Denke mal du hast den Lenz verkehrt herum gesteckt.
Wenn der Stecker noch nicht ausgeleiert ist,
und unter der Platine genügent Platz ist,
und keine Teile des Decoders mit Metallteilen in Berührung kommt,
und kein Strom auf der Lok ist,
und Du dich vorher statisch Entladen hast,
stecke den Decoder mal anders heum ein.
Und kauf Dir eine "G'scheide Zentrale".
Hans Hans
Du scheinst das gleiche Problem zu haben, wie ich es bei einer Mtx-Lok habe (gehabt habe), denn ich mußte nur einen Dekoder mit etwas längeren "Beinchen" einfügen, dann ging es. Die Beine meiner Lenz Gold waren einfach zu kurz und so habe ich einen Zimo genommen. Seit dem habe ich kein Problem. Das scheint an Kontaktschwierigkeiten dieser billigen Steckbuchse zu liegen.
Vielen Erfolg und Gruß
Karsten
Ich habe mich tatsächlich gefragt, ob es etwas mit der Länge der Beinchen zu tun haben könnte - allerdings habe ich einmal doch *etwas* Wirkung bemerkt: ich konnte anfangs feststellen, daß an einem Ende doch das Licht ankam - aber nur anfangs! Und beim Versuch mit dem (definitiv funktionierenden!) Decoder aus der anderen Lok ist das auch passiert - und wie gesagt schien die Lok auf einen "Programmierversuch" zu reagieren (also mit einem kleinen Ruck).
Ich werde versuchen, einen Decoder einer anderen Marke zu bekommen - zwar habe ich einen Lenz-Händler gerade gegenüber von meinem Büro, aber ob ich auch einen Zimo hier in Altrincham bekomme ist vielleicht fraglich...
Habe auch am Anfang gedacht, ich hätte den Decoder falsch herum reingesteckt - aber ich habe beide Richtungen probiert. Was mir auch nicht geholfen hat, ist daß die Schnittstelle auf der 103 überhaupt kein Zeichen zu haben scheint, welche Seite für die "Pin 1" bestimmt ist - darum hilft es eher wenig, daß die Pin 1 auf dem Decoder selber deutlich markiert ist! Kann mir jemand bitte sagen, wie das so reingehen sollte.
Übrigens stimmt das auch über die Zentrale - die von Roco ist sehr verwirrend, finde ich, vor allem eben wenn man eine neue Lok "einfügen" will: habe ich Unrecht (ich habe's nämlich seit einigen Monaten nicht mehr gemacht), oder wenn der Decoder noch auf die Default-Loknummer 3 programmiert ist (also wenn man keine derartigen Eingriffe gemacht hat), müßte die Zentrale doch gleich die neue Lok erkennen, oder? Oder habe ich eine Stufe vergessen?
Ach, und noch ein Letztes: wenn ich auf eine andere DCC-Zentrale umsteigen wollte, welche würdet Ihr empfehlen? Natürlich will ich 100%-ig NMRA-konform bleiben, und ich will etwas, was CV-Werte ablesen kann - da denkt man natürlich an Lenz, aber gibt es andere gute Alternative? Lenz ist nämlich nicht gerade billig bei uns - erst recht jetzt, wo der Pfund Sterling ungefähr an den Wert des zimbabwischen Dollars festgebunden zu sein scheint...... Aber vielleicht lohnt es sich doch.
Danke nochmals
Schönen Abend noch und Grüße aus dem herbstlich-sonnigen Cheshire!
Mick
Zitat
wenn ich auf eine andere DCC-Zentrale umsteigen wollte, welche würdet Ihr empfehlen?
Ich selbst habe verschiedene Zentralen in Gebrauch (zu Testzwecken), setze aber für meine privaten Modellbahnspielereien nur noch Lenz ein.
Falls Du Interessen an einer solchen Zentrale hast, dann schau mal nach einem Set inkl. Handregler, da sparst Du einige Euro.
Viele Grüße
Tomi
> andere DCC-Zentrale
Digitrax funktioniert auch, ob du dich aber mit der Bedienung anfreunden kannst musst du selber ausprobieren. Also zuerst mal Gebrauchsanweisung runterladen, das Gerät ist allerdings besser als die Anleitung.
Die IB/Twincenter wird schon recht alt, vielleicht auf dem Gebrauchtmakt?
Die Frage ist wie immer: Welcher Handregelerbus. Das haben wir ja schon mal diskutiert
Auch Gruß aus sonnig-kaltem Stockholm,
Harald.
Zitat: "Und kauf Dir eine "G'scheide Zentrale".
Warum soll sich "37201xoIM" eine andere Zentrale kaufen wenn er Probleme
mit einen Decodereinbau hat.??????????
Damit würde er das Problem doch wohl kaum lösen oder??????????????
Besitze auch die Multimaus inkl. Zentrale und Booster von Roco und bin mehr als zufrieden damit.
Das Trafoproblem ist relativ günstig zu lösen, und um die CV-Werte am PC auszulesen gibt es auch günstige Alternativen.
Und das Geld was ich für die Anschaffung einer anderen Zentrale spare gebe ich lieber für Lokdecoder aus.
Grüße
Technofreak
Also nochmals ein Dank für die weitere Hilfe.
Technofreak: das mit der Zentrale ist doch nicht völlig daneben - ich habe nämlich erwähnt, daß ich es einfacher gefunden hätte, wenn die Multimaus die CV-Werte hätte auslesen können. Aber auch deine Bemerkungen bezügl. Multimaus sind relevant! Ich habe ja nach Meinungen zu Zentralen gefragt.
Ehrlich gesagt, es ist jetzt schon fast ein Jahr her, seit ich zum letzten Mal eine neue Lok in das System eingefügt habe, ich finde die Betriebsanleitung der Multimaus nicht unbedingt das Beste, und das hat also auch nicht geholfen! Eigentlich bin ich mir gar nicht sicher, ob ich es richtig gemacht habe - obwohl ich zu 95% sicher bin, daß dieser Decoder in dieser Lok ohnehin nicht funktioniert hat!
Bitte um Entschuldigung, wenn das alles ein bißchen dumm klingt...!
Ach, noch ein letztes: kann mir bitte jemand sagen, wo bei der Trix-Schnittstelle (angenommen, sie funktioniert!) die "Pin 1" hingehört? Damit wäre mir viel geholfen!
Nochmals danke an alle für die Hilfe.
MfG
Mick
Pin 1 in den MTX-Loks:
In Steckrichtung rechts.
Aber der Stecker ist unbrauchbar, wenn mehr als zwei mal gesteckt wurde.
Nachbiegen der Kontakte hift selten.
Empfehle löten lassen, aber bitte erst nach einem Funktionstets.
Hans Hans
schau mal da
http://www.trixshop.de/service/et/listengenerat...p;cl=sparepartslists
Dort, wo die Ziffer "11" steht, ist Pin 1.
Zur Klärung:
Fuhr die Lok mit dem Analogstecker im Analogbetrieb?
Zum Testen des Digitalbetriebs kannst du die Mtx-Schnittstelle auch vorsichtig "nacharbeiten": Klipse den schwarzen Kunststoffbügel, der über den 6 Kontakten liegt, vorsichtig aus. Dann kannst du die zum Vorschhein kommenden 6 federnden Kupferplättchen ein bisschen nachbiegen, dass sie mehr Druck auf die Decoder-Pins bringen. Dann den schwarzen Bügel wieder aufklipsen. Hat bei mir schon geklappt.
Besser ist auf jeden Fall das Einlöten eines Decoders. Das ist übrigens kein irreversibler Vorgang. Wenn du "anständig" lötest, kann diese Lötstelle ohne Probs auch wieder gelöst werden.
Gruß Gerhard
Zitat
Wenn du "anständig" lötest, kann diese Lötstelle ohne Probs auch wieder gelöst werden.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.
duckunwech
Hans Hans
Edith: eigendlich ist ein Lenz-Gold viel zu gut für den Trix-Hobel...
Zitat
Fuhr die Lok mit dem Analogstecker im Analogbetrieb?
Zitat
eigendlich ist ein Lenz-Gold viel zu gut für den Trix-Hobel...
Kommt mir eigentlich ein bißchen hart vor!
Wie auch immer, danke noch einmal für die weiteren Ratschläge - vor allem den Hinweis auf die Abbildung. Werde es zuerst einmal wieder mit meinem Decoder aus der anderen Lok probieren (ist ja auch ein Lenz Gold Mini), damit ich feststellen kann, ob ich den für die Lok vorgesehenen Decoder schon kaputtgemacht habe!
MfG
Mick
Danke eurer Hilfe habe ich die Lok doch wieder testen können, und mit ein bißchen Wackeln am Decoder aus meiner anderen Lok habe ich die 103er doch digital in Fahrt bringen können - und ich habe also festgestellt, daß der für die Lok bestimmte Decoder wie gefürchtet kaputt ist. Möglicherweise habe ich den beim ersten Versuch "gekocht", als ich ihn verkehrt herum eingesteckt habe - oder aber er hat auch nie funktioniert: ich habe den Decoder bei E-Bay gekauft, und da kann man nicht unbedingt 100%ig sicher sein, was man bekommt...!
Also morgen geht's in der Mittagspause zu Waltons of Altrincham für einen neuen Decoder - und hoffentlich habe ich bald darauf doch eine schön weich fahrende, digitale 103er..... hoffentlich!
Danke nochmals an alle für die Beratung!
Mick
Zitat
Möglicherweise habe ich den beim ersten Versuch "gekocht", als ich ihn verkehrt herum eingesteckt habe
gekocht hast du ihn dadurch sehr wahrscheinlich nicht. Durch das verkehrt herum Einstecken sollte dem Decoder eigentlich nichts passieren können, da du nur Licht und Motor vertauschst.
Liebe Grüße aus Berlin,
André
Eigentlich auch meine Meinung, aber wie sieht das bei der 103 mit dem Licht aus? Hat die Schaltung zwei Dioden (um einen Pluspol zu erzeugen) oder sind das LED oder gar Lämpchen gegen Schienenpotential?
Der Vorteil der Lenz ist ja die großzügige Garantieregelung, kann einen Versuch wert sein.
Gruß,
Harald.
Also danke für eure weiteren Gedanken. Also eigentlich hätte ich auch nicht gedacht, daß ein einfaches Falsch-Reinstecken den Decoder kaputtgemacht, es sei denn vielleicht, ich habe versehentlich einen Kurzschluß oder sowas erzeugt - aber sogar bei meiner "Begabung" in dieser Richtung kommt das mir eher unwahrscheinlich vor... Durchaus möglich, daß der Decoder gleich von Anfang an kaputt war - zwar habe ich den bei E-Bay ersteigert (allerdings als Neuware), aber zum Glück hat mir der Verkäufer bereits eine Rückgabe angeboten.
Habe übrigens heute gerade einen spottbilligen Mini-Decoder von Bachmann gekauft (13 Pfund!) - angeblich müßte er genauso gut funktionieren wie der Lenz-Silver-Mini... Tja, mal sehen........!
MfG
Mick
ganz so gut sind die Lenz Decoder nun auch wieder nicht.
Hans Hans
Zitat
ganz so gut sind die Lenz Decoder nun auch wieder nicht.
Na komisch, daß du das sagst... die 103er fährt jetzt schön mit dem Lenz Gold aus meiner anderen Lok (die jetzt mit dem billigen Bachmann-Decoder ausgestattet ist!) - der andere Lenz von EBay war schon kaputt: ich habe nochmals versucht, ihn in eine Lok einzubauen - das Licht ging an, es wurde ganz warm im Zimmer, dann roch es plötzlich nicht sehr schön, das Licht ging wieder aus... und nichts mehr. Das hatte ich auch vermutet - nur warte ich darauf, von dem EBay Verkäufer zu hören...
Allerdings... irgendwie scheint es mir, daß die 103er mit dem Lenz-Decoder nicht ganz so sanft fährt wie vorher bei Gleichstrom-Betrieb - zwar sind die Langsamfahreigenschaften ganz gut, und beschleunigen tut sie auch schön... aber irgendwie kommt mir die Fahrt doch ein bißchen, also, nicht ruckartig, eher etwas "zitternd" vor - irgendwie fast so, als es vielleicht wäre, wenn man einen Gleichstrom-Motor über eine Diode mit Wechselstrom speisen würde! Selbstverständlich waren die Fahreigenschaften des Decoders in der vorigen Lok absolut tadellos (es handelt sich da übrigens um eine Roco BR1099 in H0e!) - und darum vermute ich, daß ich vielleicht einen oder mehrere der CV-Werte für diese Lok ändern sollte.
Sind diese Symptome vielleicht Anderen bekannt, und sind sie etwas, was ich durch Änderung der CV-Werte beseitigen könnte? Und (offensichtliche Frage!) wenn schon, welche und auf was?
Wie gesagt, die Lok fährt ja nicht gerade schlecht - nur vermute ich, sie könnte doch besser sein! Dazu kommt auch, daß ich noch mehrere Loks von Minitrix habe, die ich ebenfalls mit Lenz Decodern versehen möchte (hatte nämlich mehrere gekauft!).
Wie immer, danke für eure Ratschläge!
Mick
den "Reglereinfluss" verringern.
Bei einem PJD-Regler wäre dass erstmal der Integralanteil.
Dort wo ein Decoder das Gehäuse oder die Platine berührten könnte, bitte immer Klebeband auf den Decoder. Die andere Seite frei lassen für Kühlung.
Der Decoder hat normalerwiese einen Kurzschluss-Schutz der bei zu großem Ausgangsstrom abschaltet.
Bei defekten Ausgangs-Transistoren regelt er normalerweise erst gar nicht hoch, da fast kein Strom abgenommen wird.
Testen des Motorausganges mit einem Lastwiderstand (mit so etwa: >1W; 100-250Ohm).
Leider weis ich im Augenblick nicht welche CV die goldigen Lenz(en) heutzutage benützen.
Der Kommentar in @16 ist "reine" Ironie, wenn nicht schon Sarkasmus...
Hans Hans
Zitat
Leider weis ich im Augenblick nicht welche CV die goldigen Lenz(en) heutzutage benützen.
Schlag nach bei ... nein, nicht Shakespeare sondern digital-plus.de:
Gold, Silver, Standard
http://digital-plus.de/pdf/b_90005_d.pdf
Gold +, Silver +, Standard +
http://digital-plus.de/pdf/b_90008_d.pdf
Grüße, Peter W.
Zitat
Der Kommentar in @16 ist "reine" Ironie, wenn nicht schon Sarkasmus...
Keine Sorge, Hans - so habe ich es auch verstanden!
Tut mir leid, aber ich bin mir nicht so ganz sicher, was in diesem Zusammenhang "Reglereinfluß" bedeutet - ich habe auch (danke, Peter!) das bei Shakespeare durchgelesen. (Ist auch wesentlich besser als das, was den Decodern in der Schachtel beiliegt. Obwohl wir auch in der Schule Macbeth hatten, was noch besser war). Hat vielleicht das mit dem Reglereinfluß etwas mit CV50 (also Motortypen) zu tun? Aber (Entschuldigung!) genau was sollte ich eigentlich verringern?
Eigentlich muß ich jetzt dumm zugeben, daß ich deine Ratschläge a propos Kurzschluß und Motorausgang testen nicht so richtig verstanden habe, Hans. Oh dear... Ich hätte angenommen, ein Kurzschluß beim Decoder müßte doch eher zu seinem vollständigen Ausfall (bzw. seinem automatischen Abschalten) führen, als zu diesem leicht ungleichmässigen Fahren? Oder zielten deine Bemerkungen eher auf den Grund, weshalb der andere Decoder kaputtgegangen sein könnte?
Sorry, komme mir heute Abend schon ein bißchen dämmlich vor... war ja ein langer Tag...! Ich will eure Geduld nicht unbedingt überfordern...
Danke und beste Grüße
Mick
ist ein elektronischer Baustein.
Da geht was rein und da kommt was raus.
Und damit das heraus kommt, was man möchte sollte man sich ein bisserl mit der Materie befassen.
So einfach geht ein Decoder nicht kaputt.
Da müssen schon wichtige Sachen passiert sein.
Das übersieht und vergisst man nicht.
Die Motore der neuen 103/151 von MTX sind quergenutete fünf Poler.
Sollte der Decoder defaultmäßig auf Dreipoler eingestellt sein,
muß er halt angepaßt werden.
Das macht ein "gescheider" Decoder heuzutage selbständig beim ersten Losfahren.
Wenn man natürlich "deppert" losfährt dann kommt nichts ordenliches dabei heraus.
Sorry, aber das sind Grundlagen.
Der Regler des Decoders versucht die Lok bei gleicher Geschwindigkeit zu halten.
Egal ob bergauf/ab oder langer/kurzer Zug.
Dazu wird der Strom gemessen der zum Motor fließt.
Mit dem Regelungseinfluss kann man bestimmen wie intensiv die Nachregelung wird.
Weniger Nachregeln bedeutet aber auch dass die Lok nicht ganz so hart genommen wird.
Sie läuft weicher.
Da hilft halt nur ausprobieren, und die Lok mal schön losfahren, ohne Waggons ein paar Runden. Denn jeder Motor reagiert etwas anders.
Hans Hans
Edit: In der Lenz Beidenungsanleitung ist es doch lehrbubenmäßig gut erklärt.
Einfach mal ausprobieren. Wichtige Defaultwerte und deren Änderungen immer notieren.
Vielleicht habe ich meine letzte Posting schlecht formuliert - was ich sagen wollte, ist, daß ich die Lenz Bedienungsanleitung laut Peters Vorschlag gelesen hatte, und war mir immer noch nicht so ganz sicher, gerade welche CV-Werte die betroffenen sind. Das relevanteste schienen mir die "Auswahl des Mototyps", also CV50 (evtl. auch CV113 und 114), zu sein - was auch für die Lastregelung von Bedeutung sein müßte - laut der Beschreibung... "RTFM" verstehe ich ja auch...
Danke für die Hinweise bezgl. 5- bzw. 3-Pol-Motor. Ich vermute, auch das müßte über dieselbe CV-Werte geregelt werden.
Allerdings gebe ich natürlich offenbar zu, daß ich hier ein "Newbie" bin - habe auch nichts anderes angegeben.
Mick
ich habe zwar einige dieser Loks,
aber ohne Lenz Decoder.
Somst hätte ich dir gerne Werte für CV50 vorgeschlagen.
Ich könnte allerdings diesen Decoder mal in eine 103/151 einauen.
"DEPPERT" ist kein Deutsches Wort, sondern der bairische Ausdruck für unvorsichtig.
Jedenfalls in dem Sinn wie ich esgemeint habe.
Es kann sein dass der Antrieb bei einer gewissen Umdrehungs-Geschwindigkeit eine Resonanzerscheinung zeigt.
Einfach mal ausprobieren, das empfiehlt Lenz auch.
Weil halt jede 103 etwas anders läuft.
Hans Hans
MfG
Mick
Zitat
Die Motore der neuen 103/151 von MTX sind quergenutete fünf Poler.
Schräg genutet ja, aber 3polig.
Zitat
Sollte der Decoder defaultmäßig auf Dreipoler eingestellt sein,
Das weiß kein Mensch ausser vielleicht der Programmierer von Lenz...
Die Lenz Regelung ist meiner Meinung nach H0-orientiert, läuft aber z.B. mit GFN "Uhrwerksmotoren" auch "deppert." Ebenso waren die Fahreigenschaften mit einem Roco N 5poler (getestet mit VT11.5 letzte Auflage) saumässig, wobei so ziemlich egal war was man einstellt.
Aber: Dann habe ich den Lenz mini (in meinem Fall "Gold", ist aber gleich) in eine MTX MAK eingebaut, die hat denselben schräg genuteten 3poler. Man glaubt es kaum, aber die Lok fährt mit der Werkseinstellung ausgezeichnet.
Zitat
Das macht ein "gescheider" Decoder heuzutage selbständig beim ersten Losfahren
Leider ist Lenz und "gescheite" Decoder ein Widerspruch. Das ist nicht nur meine Meinung. Die Leute von Lenz verfolgen da irgendwie einen eigenen Ansatz.
Grüße, Peter W.
Übrigens, Peter: habe ich da eigentlich recht gehabt: handelt es sich hier um die CV-50-Werte, die die Motorregulung, err, regeln?
Danke
MfG
Mick
steht doch groß in der Anleitung!
Auf der Seite 24
Hast Du die Motortypeinstellungen schon ausprobiert?
Nur Mut.
Hans Hans
Hallo Mick!
Zitat
aber irgendwie kommt mir die Fahrt doch ein bißchen, also, nicht ruckartig, eher etwas "zitternd" vor
Zitat
Sind diese Symptome vielleicht Anderen bekannt, und sind sie etwas, was ich durch Änderung der CV-Werte beseitigen könnte? Und (offensichtliche Frage!) wenn schon, welche und auf was?
Ja, kommen mir bekannt vor...
Siehe z.B. hier: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...%20lenz%20zimo%20620
Ich habe den Lenz ausgebaut, die verklausolierten Bezeichnungen haben mir nicht gefallen (das Fahrverhalten auch nicht). PID-Parameter kann man meines Wissens nicht einstellen, dafür aber den Dutycycle, die Wiederholrate oder den min. PWM-Wert. Damit dürfte doch alles klar sein, oder??
Vielleicht gibt es aber mittlerweile eine neuere Version, bei der man das kann, keine Ahnung.
Letztendlich fährt jetzt meine 103er mit einem Zimo 620 noch etwas besser als mit dem SX Multi den ich auch eingebaut hatte. Wirklich 100% ruckelfrei ist die Maschine aber nicht. Evtl. bekommst Du sie mit der neuen Firmware des MX620 aber perfekt eingestellt, zumindest meine GFN 103er (auch so ein Problemkandidat) fährt damit super!
Achja, CV 50 ist laut meinem Handbuch (3.Edition) richtig für die Motortypeinstellung, d.h. Bit 0-3. D.h. mal alle Werte zwischen 0 und 5 ausprobieren. Es gab hier mal einen Thread in dem die Motortypen näher beschrieben waren, weiß aber nicht mehr wo das war. Suche hilft vielleicht.
Bei Typ 4 und 5 kannst Du auch noch an Parameter 113 und 114 rumschrauben, frag jetzt aber nicht was die machen, das weiß ich bis heute nicht (und will es eigentlich auch nicht mehr wissen).
Der MiniTrixEinsteiger
Evt. meint Thorsten diesen Link : http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb3=twingo#x240836
Gruß Thomas
Nein, ich habe noch nicht die Möglichkeit gehabt, die anderen Einstellungen zu probieren, da ich mich dieses Wochenende eher mit dem Vorbild beschäftigt habe! (War ja Diesel Gala bei der East Lancashire Railway....!) Aber das werde ich auf jeden Fall machen.
Danke nochmals
MfG
Mick
ich bin gestern mit zehn Trix103 Loks "um die Wette gefahren".
Sowie auch mit 151; und GFN 103 und151
Gleise:
Fleischmann, Trix und Peco Code55 Gleise, mittelmäßig gereinigt.
Decoder: Tran DCX74; DHL160; Trix66838; Tams LD-G20.
Ein Wackeln ist ab einer höheren Geschwindigkeit bei so gut wie allen Maschinen zu beobachten.
Das liegt weder an den Decodern noch an den Motoren,
sonder schlicht und einfach am Rad- Schienen- Kontakt.
Hans Hans
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