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THEMA: Zahnschmerzen ÖBB 1044

THEMA: Zahnschmerzen ÖBB 1044
Startbeitrag
MarkusR - 03.09.09 21:08
Hallo,

bei meiner Roco ÖBB 1044 ist mir schon die zweite Achse mit Kunststoffritzeln kaputt gegangen. Die Lok stammt aus einer der ersten Serien und ist ca. 25 Jahre alt. Habt ihr speziell mit dieser Lok schon ähnliche Erfahrungen gemacht?  

Schöne Grüße
Markus Richta

Hallo Markus,

mit der 1044 hatte ich noch nie Probleme.

Zahnradbruch fast nur bei den bekannten: Wittfeld, V188, V200

Einziger Ausreißer: DB 150 orientrot mit Schwungmasse. Da ging mir mal auch ein Achszahnrad flöten.

Bei Dir ist es demnach die 1044, die noch zwei Antriebsachsen hat. Habe da nur eine, aber hier noch nie Probleme - läuft wie am ersten Tag.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo Markus

Habe zwei der 1044. Eine davon dürfte so um die 20 Jahre alt sein. Keinerlei Probleme damit... laufen hervorragend.

Gruß
Tomi
Ja, kompletter Zahntod bei einer Roco 1044 neu gekauft vor ca. 15 Jahren. Zahnräder wurden von Fachwerkstatt durch solche aus Metall ersetzt. Hoffentlich ist jetzt Ruhe.

Gruß
Eglod
Hallo,
ich habe auch zwei Roco 1044 (beide mit 4 angetriebenen Achsen). Die Loks zeigen das Phänomen, dass sie ein eine Richtung problemlos laufen aber in die andere vernehmbar laut "knacken".
Kann das auch an den Zahnrädern liegen?
Ich hatte beide Loks schon mal komplett demontiert und die Getriebe gefettet (mit Industrie-Teflon Schmiermittel) aber der Effekt ist vorhanden.
Danke und Grüsse
Manuel
Hallo,

wenn sie KNACKEN (tack-tack-tack) ist das Zahnrad kaputt, wenn sie nur Rattern oder Knarzen ist es OK (etliche Serien haben das, die Ursache ist mir bislang unbekannt).

Grüße, Peter W.
Hi!
Wenn dieses Modell auch zu denen gehört, deren Zahnräder platzen können, hier ein guter Rat, wenns noch nicht zu spät ist:
Bloss kein Fett ans Getriebe, sondern lieber mal öfter leichtes Öl nehmen. Mit Fett, egal wie weich es auch sein mag, gibt man den Zahnrädern uU. den Rest.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo,
vielen Dank für die Antworten. Ich werde das Geräusch mal genauer analysieren, aber zumindest hört es sich nciht so an, wie mein ICE3 von MTX.
LG
Manuel
Hallo,

wir hatten im Verein schon mal eine (wirklich nur 1 Stk.!) 1044 mit echtem Zahnradbruch, und das hörte sich bei dem groben Modul schon arg an.

Grüße, Peter W:
Hallo,

mit den Kunststoffzahnrädern ist das wohl "Glückssache".
Meine V200 läuft bis heute mit den Originazahnrädern ebenso wie neine BR144. Bei der V320 waren aber vor ca. 1/2 Jahr die Zahnräder in beiden Drehgestellen futsch und mussten ausgetauscht werden, obwohl die Lok mehr als 10 Jahre in der Vitrine stand! (alle Loks Anfang der 90iger Jahre gebraucht von einer Vereinsanlage gekauft). Der Reparateur meinte zu mir, dass die Kunststoffzahnräder auch im Stand deswegen kaputt gehen, weil im Lauf der Zeit der Kunststoff ausgast und brüchig wird ...

Gruß

Peter
Hallo Kollegen

Da es immer wieder zu solchen Beiträgen kommt, bei denen es um defekte Zahnräder oder ähnliches geht, sollte man doch vielleicht mal genauer nachforschen, WARUM es überhaupt zu solchen Ausfällen bzw. Defekten kommt.
Sicher gibt es gelegentlich Probleme mit qualitativ schlechtem Material (wie z.B. dem ICE3 von Minitrix), aber das ist ja nicht die Regel.
Der Grund, warum ich der Meinung bin, dass man die Ursachen mal genauer erforschen sollte, ist folgender:
Ich habe mir seit fast 30 Jahren nicht gerade wenig Züge und Loks zugelegt, von denen KEINE EINZIGE mit einem solchen Defekt "liegengeblieben" ist (der ICE3 von Minitrix mal ausgenommen).
Gerade in der Anfangszeit fuhren die Züge bei mir oft mit Höchstgeschwindigkeit (das lag wohl am Alter des "Fahrdienstleiters" ) und bis heute ist noch kein Zahnrad erneuert worden.
Generell habe ich selten an meinen Loks etwas reparieren müssen. Gelegentlich muss man mal die Kohlen erneuern oder die Lok reinigen und ölen, aber bisher wurden extrem wenig Ersatzteile verbaut.
Wäre es da nicht auch einmal interessant, wenn jeder mal erläutert, wie er seine Loks pflegt?
Ich für meinen Teil nutze seit zig Jahren Wähleröl (von der guten alten Deutschen Post). Fett oder andere Substanzen wurden im Normalfall nicht verwendet.
Loks, die bei mir in der Vitrine stehen, haben auch nach längerer Standzeit keinerlei Verkrustungen oder ähnliches, so dass ich mir auch eine Reinigung nach einem Vitrinenaufenthalt sparen kann.
Bei mir wird mindestens einmal jährlich eine "Inspektion" durchgeführt. Diese beinhaltet aber meist eine Sichtprüfung und endet mit einem Tropfen Wähleröl.

Was verwenden denn andere Moba-Kollegen so an Schmiermittel? Vielleicht kann man da Rückschlüsse ziehen auf eventuell gehäuft auftretende Lager- oder Zahnradschäden?

Viele Grüße
Tomi
zu 10:

Hallo Tomi,
ich habe ziemlich viele (ca. 35) gebrauchte Loks und kann natürlich über die Schmiermittel der Vorbesitzer nicht allzuviel konkretes sagen. Was ich jedoch öfter gefunden habe, war sehr viskoses weißes Fett auf der Getriebeschnecke, auch bei Kunststoffschnecken. Dies ist sicher keine gute Wahl. Wenn ich meine Loks nach der Reinigung neu öle, verwende ich (sündhaft teures) synthetisches Uhrenöl Nr.2, das trotz guter Fließfähigkeit nicht verläuft. Fett verwende ich gar nicht.

Gruß
Peter
Hallo Peter

Auch ich habe in den letzten Jahren einen Großteil meiner Loks gebraucht gekauft (da ja bekanntlich manche Hersteller bezüglich der Preise zum übertreiben neigen ).
Die Loks bzw. die wichtigen beweglichen Teile werden in den meisten Fällen gereinigt und bekommen dann das von mir genannte Wähleröl. Auch alle gebrauchten Loks hatten bisher bei mir noch keinen Schaden.
Wenn Du kein Fett verwendest, sondern auch nur spezielles Öl, und auch keine Ausfälle hast, wäre das vielleicht schon der erste Gedanke, ob es vielleicht am Fett liegt?
Ein Moba-Kollege von mir hatte auch schon verschiedene Problem mit den Antrieben bzw. Zahnrädern usw. Werde da auch mal nachforschen.
Vielleicht können wir mittels dieser Informationen ja den ein oder anderen Schaden abwenden.

Viele Grüße
Tomi

PS. Ich werde mal einen neuen Thread für dieses spezielle Thema eröffnen, sonst fühlt sich hier manch einer wieder auf den Schlips getreten *G*
Hi!
Das leuchtet ja auch ein, finde ich:
Wenn diese Plastikrädchen da schon auf den geriffelten Teil der Achse aufgepresst werden, so steht das Zahnrad ohnehin schon unter diesem mechanischen Druck. Auch bei Nichtbenutzung der Lok können die Dinger einfach so wegplatzen, einfach nur so oder weil sich der Kunststoff mit der Zeit verändert.
Wenn nun noch Fett ins Getriebe kommt, wird der mechanische Widerstand noch grösser und das Fett hilft mit, das Rädchen platzen zu lassen. Ganz bestimmt noch eher, wenn mit der Lok schwere Arbeit verrichtet wird oder schnelle Geschindigkeits/-Richtungswechsel vorgenommen werden. Schwungmasse erhöht den Druck auf die Zahnräder dann auch noch und dann knackts halt.
Das erklärt zwar nur den Schaden bei in Betrieb befindlichen Loks, bei Standmodellen bleibt nur die erstgenannte Erklärung.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo,

ich denke das es nicht am Schmiermittel liegt. Kunststoff muss prinzipell eigentlich nicht geschmiert werden. Es liegt vermutlich nur am Weichmacher im Kunststoff und den Fertigungstoleranzen der Ritzel und der Achsen.
Das der Weichmacher bekanntlich ausgast  und den Kunststoff spröde macht ist  ein alter Hut. Das Problem ist auch von Reifen bekannt. Das ausgasen des (krebserregenden) Weichmachers ist nur eine Frage der Zeit und jedes (!) Kunststoffteil wird dadurch spröde und bricht unterer Belastung. Die Achsen der 1044 sind übrigens auch in der Baureihe 181.2 verbaut
worden. Die Zeitbombe tickt also...

Die Frage warum die Zahnräder bei einem 5, 10 oder 20 Jahre halten ist auch stark vom "Betreiber" der Lok abhängig. Auf einer kleinen Anlage mit kurzen Zügen werden die Zanräder sicher weniger belastet. Meiner 1044 wurde zum Verhängniss das sie einen 4 m langen Güterzug einer Fleischmann 151 übernahm - beim anfahren krachte es...

Von daher bin ich an dieser Situation nicht ganz unschuldig. Ich muss mich wohl an Zahnarzt Dr. Baier wenden

Schöne Grüße
Markus Richta

Hallo Markus

Da hast Du vollkommen Recht, dass es auch stark vom Betreiber abhängt. In meinem Falle ist gerade die 1044 aber doch sehr stark im Einsatz gewesen. Und zwar vor einem Autoreisezug mit 6 Personenwagen und 5 Autotransportwagen. Die Konstellation Autoreisezug mit der 1044 fuhr hier immer durch unseren Bahnhof und ich hatte versucht, diese Zusammenstellungen auf meiner Anlage nachzubilden. Auch war meine alte Anlage nicht nur eine kleine 2qm-Bahn mit zwei Kreisen, sondern es ging über 4 Ebenen (teilweise ziemlich große Steigungen mit engen Radien) mit vielen vielen Metern Gleisanlage. Von daher kann man (zumindest in meinen Fall) davon ausgehen, dass diese Lok (und viele andere) nicht immer geschont wurden. Auch die Fahrzeiten bzw. Betriebsstunden waren teilweise erheblich (da wurde des öfteren am Wochenende 10 - 12  Stunden mit kleinen Unterbrechungen Betrieb gemacht).
Aber um herauszufinden, ob es wirklich am Schmiermittel liegt, habe ich ja einen anderen Thread für dieses Thema eröffnet.

Viele Grüße
Tomi
Ich bin mit meiner 1044 nicht viel gefahren. Ich fürchte, daß da einfach kalendarische Kunststoffalterung vorliegt.
Allerdings habe ich ein Glasmachergetriebe drin, so daß der Motor immer relativ hoch dreht...

Gruß
Eglod
Hallo,

ich habe heute meine vier Achsen mit Messingzahnrädern von Hr. Baier zurück bekommen. Bei der Gelegenheit liess ich gleich die Haftreifen diagonal aufziehen. Das Ergebniss ist eine sehr sauber laufende Lok.
Gekostet hat der ganze Spaß inkl. Porto 11,40 €. Da kann man echt nicht meckern!

Schöne Grüße
Markus Richta


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