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THEMA: benötige Hilfe bei Wendelbau

THEMA: benötige Hilfe bei Wendelbau
Startbeitrag
nSpurler - 24.08.09 17:17
Hallo,

ich habe mir das Material für eine Wendel besorgt wie folgt:

- 10mm Sperrholz
- Gewindestangen

Die Wendeltrasse hat eine Trassenbreite von 110mm und beherbergt die Radien R3/R4 von GFN (430mm / 396,4mm). Die Durchfahrtshöhe ist ohne Kork 55mm bei ca 2,4%

Ich habe vier Vollkreise ausgeschnitten und diese alle an gleicher Stelle getrennt. Nach Testaufbau zeigt, dass das Ganze mit den Gewindestangen recht stabil ist. Die Trasse weist jedoch eine spürbare Spannung auf.

Wie verbinde ich am besten die Trassenstücke? Ich habe überlegt, mit 3mm dickem Sperrholz auf der Trasse zu überlappen. Die 3mm würden dann durch das Kork ausgeglichen.

Geht das und wie am besten? Alle vier Trassen aufeinmal an den Trennstellen mit Ponal verkleben und dann auf die Gewindestangen setzen?

Danke vorab und herzliche Grüße,
Martin

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Hallo Martin,

ich würde die Trassenstücke mit Holzdübeln oder Lamellos verbinden und nach Aushärten auf die Gewindestangen setzen.

Gruß, Roland
Ich habe die Trassenbrettchen mittels Karosseriescheiben mit den Gewindestangen verbunden. Ist vielleicht alles etwas grobmotorig, aber einfach und sehr stabil!
Gruß
Werni

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Vielleicht noch zwei Gewindestangen auf der anderen Seite der Spalte, also da wo die langen Stücke "in der Luft" hängen. Dann kanst du den Übergang gut einjustieren. Bei 10mm Dicke kannst du auch den Übergang noch verstärken indem du Holzdübel (4mm? 5mm?) einsteckst und verleimst. Während dem Aushärten die Fuge zwischen zwei Brettchen einzwingen. Da ich nicht im Zwischengeschoß Gleise verlegen mag, würd ich mich wahrscheinlich Stück für Stück vorarbeiten.

Gruß,
Harald.
Hallo,

danke für die Anworten.

Ich werde morgen mal nach Holzdübeln schauen. Zur Justierung werde ich den Vorschlag von Harald (@3) beherzigen und zwei weitere Gewindestangen einsetzen. Dies wird dann wohl auch etwas "Druck" aus der Trasse nehmen.

Grüße,
Martin
Hy Martin,

ich habe bei meiner Wendel die Stöße einfach stumpf auf einen 4mm Harfaserstreien geleimt. dieser dient zugleich auch für die Befestigung der Gewindestangen. (siehe Bild)

Der Gedanke mit den Dübeln (egal ob runde oder Lamello) ist gut, aber ohne entsprechendes Werkzeug nicht sauber umzusetzen.

Georg

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Hallo Martin
ich würde es mit glasfaser und glasfaserspachtel machen (es funktioniert sogar ganz gut)

Gruß Passi
Hallo Georg,

was für eine lichte Höhe hast Du in Deiner Wendel (Oberkante Kork -> Unterkante darüberliegende Trasse) und kannst Du dort E-Loks mit ausgefahrenem Pantografen fahren?

Ich denke, dass ich auch mit einer zusätzlichen Platte auf oder unter der Trasse diese verleimend verbinde. Das passende Werkzeug um Holzdübel oder Lammelos zu setzen habe ich nicht.

Grüße,
Martin
Martin ich habe 52mm lichte Höhe zwischen Kork und Trassenbrett. nicht bei allen geht es mit ausgefahrenen Pantos, aber die werden dann eh in einer gewissen Höhe fixiert.

Georg
Hallo Martin,

Zitat

Die Trasse weist jedoch eine spürbare Spannung auf.


ja das kann dann schon mal passieren da sind irgendwelche Verspannungen drin.

so wäre ich auch nicht an die konstruktion des Wendels herangegangen

Bei Verwendung von 6 Gewindestangen (Paaren), keine Vollkreise sondern nur 120° Segmente
in halber Stärke des Gesamtdicke (bei dir 5mm) diese mit 60° Versatz verleimen.  An den Übergängen kommen die Löcher für Gewindestangen. Verwendung mit entsprechend großen Unterlegscheiben  wie Werni das schon im Bild da stellt.

So und nun mal sehen wie wir die Vernen, und die Verbindung an den Übergängen hinbekommen.
Wieviel mm hast du die Löcher größer gebohrt als die Gewindestangen im Durchmesser haben? 1 bis 2 mm sollten es schon sein um ein wenig Spiel zu beommen.  dann unbedingt mit Unterlegscheiben (oben und unten) arbeiten. Und alles sehr feinmotorisch einstellen.

es gibt an sich 2 Arten von Dübeln - Runddübel und Flachdübel. Letztere würde ich empfehlen, jedoch benötigst du dafür einen entsprechende Fräse, Flachdübelfräse
http://www.hobbywood.de/tipps+tricks/flachduebel.html
Wenn du eine Schreiner in der Nähe hast kann der die Schlitze bestimmt gegen kleines Geld (Kaffeekasse?) da rein machen.

Alternativ mit Runddübeln, gibt es in der Regel aus Holz, aber auch schon aus Kunsttsoff und spezielle für verbohrte Löcher. Dazu benötigst du aber eine Dübelhife für Bohrmaschienen, alternativ geht auch eine Oberfräse. Mit letztere liessen sich aber auch die Schlitze für die Flachdübel machen, wenn auch ungleich schwieriger.

Zur Dübelhilfe: (bischen im Internet gesucht)
ich habe selbige Dübelhilfe: Dübelking von Neutechnik
http://www.neutechnik-werkzeug-shop.de/shop/cat...shop_param=cid%3D%26
Da gibt es die oben erwähmten spezielle Dübel für verbohrte Löcher

Das wär dann eine noch relativ preiswerte Lösung, eine Bohrmaschiene hast du doch, oder?

Als Dübeln und mit Holzleim leimen,
und wenn alle Gleise verlegt sind und der Wendel fertig ist, erst die abschließende Feinjustierung  vornehmen.

Gruß Detlef

PS: Meiner hat aber schon einiges mitgemacht und muß mal erneuert werden, der  jetztige ist aber auch weiterentwickelt worden, kann mit Schnellspannbohrfutter betrieben werden un d hat eine 5mm Hülse dabei.
Einziger Kritikpunkt ist der instabile Einsteller für den Tiefenanschlag, hat nicht lange überlebt und wurde durch eine Eigenkonstruktion dauerhaft ersetzt.


Hallo Martin,

auch wenn der Tipp für dich zu spät kommt, weil du ja schon alle Zuschnitte gemacht hast, gebe ich trotzdem wieder, was sich grundsätzlich am besten bewährt hat (vielleicht baust du ja irgendwann noch einen Wendel oder die stummen Mitleser haben einen Nutzen davon):

Man nimmt am besten Zuschnitte, die nur die Hälfte der beabsichtigten Trassenstärke haben. Egal, ob man mit trapezförmigen Zuschnitten arbeitet ...
(siehe: http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-/d...;total=1&start=0 ... und die dort gesetzten Links auf ausführliche Beiträge zum Thema)

... oder wie du mit halbkreisförmigen Zuschnitten: der Trick besteht darin, dass man diese Zuschnitte immer überlappend leimt, so dass man eine äußerst stabile "Endlos-Trasse" erhält und nicht einen einzigen Millimeter an lichter Durchfahrthöhe verschenkt.

Ich baue auf diese Weise auch alle meine anderen Trassen, die freischweben zwischen Spanten verlaufen und arbeite dabei mit zwei Schichten je 4 mm.

Gruß --- Jürgen
Moin,

Als Wissenschaftler muß ich Dir mitteilen, Martin, daß bei Deiner Vorgehensweise Spannungen absolut zu erwarten sind.  Immerhin wird ein perfekter 360° Vollkreis aus einerm zweidimensionalen Raum in einen dreidimensionalen Raum gezwängt.  Das kann ohne Spannungen nicht abgehen, und wenn man mal die Berechnungen weiterführt, geht das auch nicht mit dem aneinanderreihen, da durch das Erhöhen eines Endes des Vollkreises ein paar mm bis cm fehlen; d.h. es bleiben weniger als 360° übrig.  Es sei denn, Du addierst noch mehr Spannung, indem Du die Kreisenden zusammenzwängst...

Es ist auf jeden Fall besser, die Kreise in Segmente aufzuteilen.  Erstens werden dadurch Spannungen verringert, und zweitens hat man auch beim Zuschneiden weniger Verschnitt.

Du kannst also entweder die Vollkreise in Segmente zersägen und wieder zusammensetzen, oder Du mußt mit den Spannungen leben und entsprechend stabil montieren.

Gruß,

Andy
Guten Morgen,

die Löcher sind entsprechend mit Spiel aufgebohrt. Zwei zusätzliche Gewindestangen sollen mit einer spannungsfreieren Feinjustierung die Übergänge unterstützen.

Die Stöße werde ich wie @5 zusammenkleben, mit Sperrholz unterfüttert. Zur Zeit möchte ich nicht weiteres Geld für Spezialwerkzeug ausgeben und denke hier eine der Situation angemessenen Lösung nahe zu kommen.

Gut, das ich nicht mit einem Großprojekt angefangen habe und mir das Ziel gesetzt habe, erst mal eine Anlage aufzubauen, um Erfahrungen und Info´s zu sammeln - und damit geht´s ja schon früh los.

Beim nächsten Wendel wird´s dann anders wie @10 geschrieben. Werde es mal so für die Trassen ausprobieren, welche noch kommen.

Grüße,

Martin
Hallo Martin,
so wie in @12 beschrieben habe ich meinen Wendel auch gebaut.
Die Unterfütterung an den verleimten Übergängen sind bei mir nicht über die volle
Breite, sondern nur 1 x 5 cm lange Sperrholzstreifen an den Außen- und
Innenseiten. Fang von unten an und verlege zeitgleich pro Kreis gleich die Schienen,
vergiß die Stromeinspeisungen an den verschiedenen Stellen nicht!
Du kommst später nur sehr schwer an die verschiedenen Stellen.

Gruß
Helmut
Hallo,

nur mal kurz zur Info. Es hat soweit alles geklappt. Die Löcher wurden aufgbohrt und die Wendeltrassen neu aufgesteckt sowie vorjustiert. Die Spannung ist weg dank der größeren Löcher. Auch lassen sich die Stoßkanten justieren.

Muss mir jetzt noch überlegen, wo die Trasse oben endet ... mal schauen

Jetzt werden die Stoßkanten im nicht zu befahrenen Teil unterfütter. Der Kork wird die Tage aufgeklebt, da er noch geliefert wird. Hab mir dazu "Pattex Kraftkleber" gekauft. Ist der in Ordnung dafür?

Und die Gleise, womit klebe ich diese am besten aufs Kork? Welcher Kleber läßt sich lösen? Auf den Ponalflaschen steht immer: "Im feuchten/nassen Zustand mit Wasser abwischbar". Und im trockenen Zustand?

Danke nochmals und herzl. Grüße,
Martin



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Es gibt bei Ponal drei Sorten: Classic (schwarz), Express (rot) und Wasserfest (blau).

Der Wasserfeste, der ist ... na? ...

...  richtig: wasserfest!    Die anderen sind es nicht.
Man muss eine Weile anfeuchten, dann lässt sich die Verbindung lösen.

Gruß --- Jürgen
Also ging´s mit dem "schwarzen" oder "roten" Ponal auf Kork.

... oder gibt es eine bessere Alternative um die GFN piccolo´s lösbar anzukleben?

Gruß Martin


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