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THEMA: ET 403 soll wieder aufgearbeitet werden ?!

THEMA: ET 403 soll wieder aufgearbeitet werden ?!
Startbeitrag
Eisenbahner1983 - 09.07.09 15:03
Hallo FreuNde,

drei Garnnituren des ET 403 stehen bei der Prignitzer Eisenbahn abgestellt, welche auch im Beszitz der Züge ist. Sie sollten nun verschrottet werden, da eine Aufarbeitung zu teuer erschien und sie Asphest verseucht sind. Nun habe ich aber auf

http://www.hochgeschwindigkeitszuege.com/germany/index_et_403.htm

gelesen dass laut Stand: Februar 2009 nun doch die Züge der Nachwelt erhalten werden sollen und wieder aufgearbeitet werden. Gibt es noch mehr Informationen ? Weiß jemand mehr ?

Gruß Björn


Zitat

Im Oktober erhielt ich eine E-Mail, dass nun bedauerlicherweise endgültig alle drei ET 403 verschrottet werden sollen. Derzeit hätten sie aber noch eine "Gnadenfrist", weil die Kapazitäten für die Verschrottung der Züge noch nicht da sind. Im Februar 2009 bekam ich die Information, dass die ET 403-Triebwagenzüge doch wieder aufgearbeitet werden.




Quelle: http://www.hochgeschwindigkeitszuege.com


P.S. Als Modell wird Lemke in Zusammenarbeit mit L.S. uns diesen Zug ja bringen


Habe noch etwas gefunden ...

http://www.bahninfo.de/artikel/8035

http://www.suedwestbezirk.de/lae.htm (Bei diesen Bildern, glaube ich an keine Aufarbeitung)

Gruß Björn

Hallo Björn,

hoffen wir mal, dass es gelingt wenigstens einen der für meinen Geschmack formschönsten DB-Triebwagenzüge zu erhalten.

Er ist als Limamodell übrigens dass einzige "DB-Fahrzeug" in meinem N-Bestand und darf auch mal mit älteren Triebwagen-"Geschwistern" , ET 25, SVT Hamburg, SVT Kölln und VT Görlitz auf meiner Anlage verkehren.

Gruß
Roland
Hi.

Wäre das nicht ein Sponsor-Betätigungsfeld für Lemke / HT?

WE
Ja, dass wäre eine gute Idee ! Das von jedem gekauften Modell ein bestimmter Teil für die Aufarbeitung abgegeben wird !


Gruß Björn


P.S. Als Gegenzug müßte dann wie damals von Roco bezuschusste Aufarbeitungen Lemke / L.S. am Führerstand aufgeklebt werden mit einer kleinen Infotafel Modell / Vorbild




Gibt es eine Einschätzung von unabhängigen Ing. und Tech. über den wirklichen Zustand des Zuges in Bezug zu einer betriebsfähigen Aufarbeitung?
Liegt schon eine "grobe" Kalkulation über die Kosten der Aufarbeitung vor?
Fahrgestell
Aufbauten
elektrische Ausrüstung
Innenausbau
Gibt es ein Konzept zur Vermarktung des dann betriebsfähigen Zuges?

Nur mal so einige Punkte

Andy

Bei einem Sponsoring wäre ich mit dabei

Betriebsfähige Aufarbeitung halte ich erst einmal für unwahrscheinlich. Aber eine Äußerliche sowie Innerliche wäre ja schon mal wünschenswert. Evtl. Könnte der Zug irgendwo überdacht als Restaurant dienen oder in einen Eisenbahnmuseum ausgestellt werden. Schöne wäre natürlich auch eine betriebsbereite Aufarbeitung. Schade dass sich das DB Verkehrsmuseum dem nicht annimt ...

Gruß Björn
Lieber in private Hände, im DB Museum fängt es nur Feuer.

Kleiner Scherz.

Kann man die Züge am derzeitigen Standpunkt besichtigen?

Andy
Hallo

Also in Putlitz kann man sich den Zug anschauen. Zwar nicht ganz so offiziell, aber man kommt hin. Leider ist der Zustand des dort abgestellten Zuges sehr erbärmlich.


Viele Grüße aus München
Guido

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Oh je, diese Fotos tun einem echt in der Seele weh

Hier wäre vielleicht auch eine Briefaktion an den neuen Bahnchef Grube eine Option?
Die ET403 sind ein Stück unverzichtbare DB-Historie, die kann man doch nicht so vergammeln lassen.

Viele Grüße

Stephan
Tja wenn der VT601 schon nicht geklappt hat, dann der ET 403 erst recht nicht ! Hier sind dann eher Eisenbahnfreunde gefragt die spenden würden und die Firma Lemke / L.S. die dann durch die Modelle die in HO und N kommen sollen einen Betrag für die Aufarbeitung weiterreichen. Hat Roco ja auch so gemacht, nur ob da Lemke und L.S. mit dabei sind ?

Eine Anfrage wäre auf jeden Fall mal nicht schlecht.

Gruß Björn
Wo hat Roco das gemacht? Die Sache mit der Weltrekord-Lok? Da hatte Roco ja einen nutzen bezüglich Werbung. Wenn dann müsste Lemke auf dem Original werben, wie es auch Roco gemacht hat. Nur die Weltrekord-Lok war ja eine einzige Werbefläche und Roco war auch nicht die einzig Firma die geworben hat. Wenn da jetzt 20 Firmen auf dem "Donald Duck" werben würden, fänd ich das persönlich nicht so schön (vom optischen Gesichtspunkt). Vom finanziellen her wäre das natürlich eher positiv.

Hoffen wir mal, dass es einige Clubs und Vereine angehen und vielleicht einen der schönsten Züge, die Deutschland je hatte, wieder zum leben erwecken.

Gruß
Tomi (der früher extra mehrere Male wegen dem Lufthansa-Express von Würzburg nach Frankfurt-Flughafen gefahren ist.)
Hallo Stephan,

die DB = Deutsche Bundesbahn gibet es nicht mehr und die DBAG = Deutsche Bahn AG hat keine Historie, keine Zeit oder kein Geld dazu .
Hier http://www.rheinstrecken.de/bilder.cfm?kategorien_id=12& ein paar Fotos aus bessern Tagen des ET 403.

Johannes
Da eine betriebsfähige Restauration eines 403 wegen der Materialermüdungen so ziemlich einem Neubau gleich kommen dürfte, halte ich es für sinnvoller, mit den finanziellen Mitteln stattdessen den "nur verunfallten" Gläsernen Zug wieder auf die Schienen zu bringen...
So gerne ich dem "Donald" eine Zukunft gönnen würde, realistisch ist sie in meinen Augen vor diesem Hintergrund aber schlicht nicht.

meint
Roger
Zitat

halte ich es für sinnvoller, mit den finanziellen Mitteln stattdessen den "nur verunfallten" Gläsernen Zug wieder auf die Schienen zu bringen...


Das sind zwei Paar Schuhe und verschiedene Eigentümer. Die ET403/404 gehören derzeit der Priegnitzer Eisenbahn, einem Eisenbahnverkehrsunternehmen was auch irgendwie zusehen muß wie es am Leben bleibt, und gammelt vor sich hin.
Der ET491 wird von der BSW-Gruppe "Gläserner Zug" betreut, und wird von dem Verein wieder aufgearbeitet. Um den Gläsernen bemühen sich also schon einige Leute (von denen ich einige auch kenne) und es ist nur eine Frage der Zeit wann der wieder in schön auf den Schienen stehen wird, zu besichtigen ist er recht regelmäßig.  
Beim 403/404 gibt es soweit ich weiß derzeit noch kein Verein der sich der Erhaltung und Rekonstruktion der Züge angenommen hat, der Eigentümer hat mittlerweile kein Interesse mehr daran nachdem der geplante komerzielle Fernverkehrseinsatz nicht durchführbar ist, da besteht also Nachholebedarf.

Viele Grüße aus München
Guido

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@ 11

Roco hat  Aufarbeitungen unterstützt und auch Werbung auf bereits betriebsbereiten Loks die ins Modell umgesetzt wurden mit einen kleinen Roco Logo und einen Text am Führeraufstieg versehen.

@ 12

Die Deutsche Bundesbahn gibt es nicht mehr, wohl wahr. Aber die DB AG ist im 100%igen Besitz des Bundes und somit noch ein Staatsunternehmen. Die Privatiesierung ist ja jetzt erst einmal aufgeschoben worden, einige von uns Berufseisenbahnern hoffen dass es gar keine Privatisierung mehr geben wird oder es bei diesen kleinen Teil von 5 % einer Teilprivatisierung bleibt. Das wird sich dann wohl nächstes Jahr entscheiden. Trotzdem kümmert sich auch die neustrukturierte DB aus dem Zusammenschluss der alt DB und DR um seine Historie. Betreibt auch weiterhin ein eigenes Firmenmuseum (Das DB Museum in Nürnberg), mit Außenstellen und einen großen Fuhrpark, der teils durch BSW Gruppen oder direkt durch das Museum betrieben und unterhalten wird.

@ 13

Ich glaube auch nicht an eine Betriebsbereite Aufarbeitung, schön wäre es aber einen Zug zu erhalten, indem man ihn äußerlich und auch von innen aufarbeitet und in ein Museum ausstellen kann. Der Bahnpark Augsburg würde sich dafür gut machen ... Warten wir es ab was mit ihm passiert.

Gruß Björn



Danke für die Info, Björn.
Mir war bisher nur die Weltrekord-Lok als Werbeträger bekannt.

Gruß
Tomi
Moin Björn,

Zitat

Trotzdem kümmert sich auch die neustrukturierte DB aus dem Zusammenschluss der alt DB und DR um seine Historie. Betreibt auch weiterhin ein eigenes Firmenmuseum (Das DB Museum in Nürnberg), mit Außenstellen und einen großen Fuhrpark, der teils durch BSW Gruppen oder direkt durch das Museum betrieben und unterhalten wird.



ich glaube, daß die http://www.rendsburger-eisenbahnfreunde.de/ darüber etwas anderes behaupten würden...

Zitat

Ich glaube auch nicht an eine Betriebsbereite Aufarbeitung, schön wäre es aber einen Zug zu erhalten, indem man ihn äußerlich und auch von innen aufarbeitet und in ein Museum ausstellen kann. Der Bahnpark Augsburg würde sich dafür gut machen



Haben die denn eine Halle, die lang genug ist? Denn, wenn er nach der Aufarbeitung draußen bei Wind und Wetter und Sprayer steht, lohnt es sich nicht wirklich...

Gruß
Kai
Hallo,

letztens bei der Jubiläumsfahrt des "Ismaninger Krautexpress" mit dem ET 420 001 habe ich von einem der ET-Betreuer erfahren, das der ET wohl nächstes Jahr abgestellt wird, weil die Frist abläuft. Wegen brüchiger Kabelisolierungen müßte die komplette Verkabelung ausgetauscht werden. Lohnt sich wohl nicht -- schade...
Der ET403 stammt doch aus der gleichen Zeit und ist mit dem 420 sehr nah verwandt, wahrscheinlich gibt's da -- zusätzlich zum Asbest -- auch noch dieses Problem.
Laut dem ET-Betreuer sei es einfacher, ältere oder neuere Fahrzeuge zu erhalten, da diese anderes Isoliermaterial bei den Kabeln verwendet haben.

Viele Grüße
Michael
Hallo

Wie es in dem 403 diesbezüglich ausschaut weiß ich nicht, ich kann nur soviel sagen daß da wo man hinschauen konnte in dem von mir gezeigten 403 gar nix mehr an Elektronik drin war, der Führerstand komplett ausgeschlachtet.
Der 420 001 hat dieses erwähnte Problem, weshalb die nächstes Jahr fällige Revision verdammt teuer werden würde, und wenn sich keiner findet der das bezahlt der Karren nach derzeitigem Stand abgestellt werden muß. Wenn wir vom Verein 300.000 Euro zusammen bekommen könnten wir das übernehmen, aber das ist Wunschdenken. Zumal das ja auch nicht alles ist, aber 420001 ist ein anderes Thema ...

Viele Grüße
Guido, u.a. Tf des 420001
Die Chancen einer betriebsfähigen Aufarbeitung eines der drei existierenden 403/404-Züge sind längst bei Null angekommen. Schon als die Züge nagelneu waren, waren wirtschaftliche Einsätze nicht möglich, da der hier betriebene Technikaufwand auch bei Vollbesetzung des vierteiligen Zuges viel zu hoch war.

In der letzten Zeit scheint aber geringe Bewegung in die Aussicht zu kommen, zumindest einen Triebkopf wieder rollfähig und äußerlich aufarbeiten zu können. Die Eigentümerin PEG wird sich da nach eigenen Aussagen wohl nicht gegen sperren, wenn sich dafür jemand findet. Die restlichen Wagen werden mit großer Sicherheit in näherer Zukunft verschrottet werden.

Hallo im Netz,
soweit mir bekannt ist, wurde der ET 403 auf technischer Basis des ET 420 gebaut. Natürlich gibt es erhebliche Unterschiede. Allerdings nur im Bereich mechanischer Antrieb. Ich denke, mit einigen Ersatzteilen aus dem 420 könnte man schon einiges machen. Ob allerdings dies ein Verein "stemmen" kann, bezweifele ich stark.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas
@21

Ich hatte erst jüngst die Gelegenheit, mit einem Fahrzeugkonstrukteur zu sprechen, der sich berufsbedingt bestens mit dem 403/404 auskennt. Natürlich basiert der elektrische Teil des 403/404 teilweise auf dem 420. Damit wäre die Ersatzteilfrage aber bestenfalls zu 2% geklärt. Die Aufarbeitung der teils völlig maroden Wagenkästen, der Inneneinrichtung und der notwendigen Neuverkabelung einer einzelnen vierteiligen Garnitur würde einen mehrfachen Millionenaufwand erfordern! Hinzu kommt das Unvermögen wirtschaftlicher Einsatzbarkeit.

Da ist bestenfalls eine rollfähige Aufarbeitung drin.


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