Anzeige:
THEMA: Kurvenreibung
THEMA: Kurvenreibung
Hallo miteinander,
hat sich schon mal jemand Gedanken zu der Kurvenreibung gemacht ?
Mir geht es darum, wie man (-n , frau
)) ) diese Berechnen kann, um diese Berechnung bzw. das Ergebnis in Steigungshöhenberechnungen von Gleiswendeln ist und/ oder Kurven einfließen zu lassen.
Wäre nett, wenn sich dazu alle "Hobby"-Physiker mal auslassen könnten.
Schon jetzt Dank allen und ständig Hp1
Grüße
Rainer
hat sich schon mal jemand Gedanken zu der Kurvenreibung gemacht ?
Mir geht es darum, wie man (-n , frau
Wäre nett, wenn sich dazu alle "Hobby"-Physiker mal auslassen könnten.
Schon jetzt Dank allen und ständig Hp1
Grüße
Rainer
RW [Gast] - 04.11.03 19:37
mach's nich so kompiziert, Rainer, das hängt von verschiedenen Faktoren ab, die den ganzen Aufwand ziemlich in die Höhe treiben:
- Größe des Radius (vor allem bei Waggons ohne Drehgestelle)
- Einzelachsen- oder Drehgestellwaggons
- Achsabstand
- Form der Gleisoberseite
- Laufflächenform (Arnold haben zylindrische Räder, die anderen konische)
- Material der Waggonräder
- seitliches Spiel der Achsen
Am besten baust Du ne Versuchsgleiswendel mit Gewindestangen (würde ich so oder so empfehlen), dann kannst Du das empirisch ermitteln und einen ca.-Faktor ermitteln, und immer wieder anpassen und ändern bzw. die Gleiswendel um eine oder zwei Ebenen ergänzen. Generell würde ich sagen: keine Gleiswendel mit Radien unter unter 50 cm. Dann hast Du 6 cm Höhenunterschied auf 3,6 m, das sind weniger als 2%. Damit läßt es sich leben und reduziert die maximale Zuglänge in etwa auf 60-70% gegenüber der Ebene. Grüße, Ralf
- Größe des Radius (vor allem bei Waggons ohne Drehgestelle)
- Einzelachsen- oder Drehgestellwaggons
- Achsabstand
- Form der Gleisoberseite
- Laufflächenform (Arnold haben zylindrische Räder, die anderen konische)
- Material der Waggonräder
- seitliches Spiel der Achsen
Am besten baust Du ne Versuchsgleiswendel mit Gewindestangen (würde ich so oder so empfehlen), dann kannst Du das empirisch ermitteln und einen ca.-Faktor ermitteln, und immer wieder anpassen und ändern bzw. die Gleiswendel um eine oder zwei Ebenen ergänzen. Generell würde ich sagen: keine Gleiswendel mit Radien unter unter 50 cm. Dann hast Du 6 cm Höhenunterschied auf 3,6 m, das sind weniger als 2%. Damit läßt es sich leben und reduziert die maximale Zuglänge in etwa auf 60-70% gegenüber der Ebene. Grüße, Ralf
Schorsch [Gast] - 04.11.03 20:12
Hallo Rainer,
keine mathematische Formel aber ein Tipp aus der Praxis: Notgedrungen mußte ich einen Gleiswendel mit Radis 33 cm bauen (frei Höhe Gleisoberkante - Unterseite der nächsten Lage 36mm). -> E-Loks Phantos schleifen an der nächsten Lage:
Roco 1044 - 6-7 Eurofimawagen ok - mehr Wagen -> Doppeltraktion erforderlich
Kato 4/4 8 Eurofirmawagen ok - mehr Wagen-> Doppeltraktion erforderlich
Kurze Züge z.B. 211 + Umbauwagen -> kein Problem
Daher: jeder cm im Radius zählt!!!
Gruß
Schorsch
keine mathematische Formel aber ein Tipp aus der Praxis: Notgedrungen mußte ich einen Gleiswendel mit Radis 33 cm bauen (frei Höhe Gleisoberkante - Unterseite der nächsten Lage 36mm). -> E-Loks Phantos schleifen an der nächsten Lage:
Roco 1044 - 6-7 Eurofimawagen ok - mehr Wagen -> Doppeltraktion erforderlich
Kato 4/4 8 Eurofirmawagen ok - mehr Wagen-> Doppeltraktion erforderlich
Kurze Züge z.B. 211 + Umbauwagen -> kein Problem
Daher: jeder cm im Radius zählt!!!
Gruß
Schorsch
RubiNH0 [Gast] - 04.11.03 21:45
Vereinfacht könnte man die Formel für die Umschlingung ansetzen:
F1/F2 = e^µ*a
e ist die Eulersche Konstante ca. 2,78 , wenn ich mich richtig erinnere (weiß jeder Schülertaschenrechner)
µ ist der Reibwert und bei so einem dynamischen Vorgang wie dem Rad-Schiene-System allenfalls empirisch zu ermitteln (hat jemand gerade eine Doktorarbeit geplant?)
a soll eigentlich ein Alpha sein und gibt den Umschlingungswinkel (den der Zug im Bogen beansprucht) im Bogenmaß an (60° °= 1)
Ob Formeln der echten Bahn weiterhelfen ist fraglich, aber nicht ganz ausgeschlossen (-> Google).
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine 500-mm-Kehre (180°) weniger bremst als 1 % Steigung. Allerdings ist nach o. g. Formel der Widerstand in einem 250°-Kreis (gleiche Bogenlänge, doppelter Winkel) fast drei mal so groß.
F1/F2 = e^µ*a
e ist die Eulersche Konstante ca. 2,78 , wenn ich mich richtig erinnere (weiß jeder Schülertaschenrechner)
µ ist der Reibwert und bei so einem dynamischen Vorgang wie dem Rad-Schiene-System allenfalls empirisch zu ermitteln (hat jemand gerade eine Doktorarbeit geplant?)
a soll eigentlich ein Alpha sein und gibt den Umschlingungswinkel (den der Zug im Bogen beansprucht) im Bogenmaß an (60° °= 1)
Ob Formeln der echten Bahn weiterhelfen ist fraglich, aber nicht ganz ausgeschlossen (-> Google).
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine 500-mm-Kehre (180°) weniger bremst als 1 % Steigung. Allerdings ist nach o. g. Formel der Widerstand in einem 250°-Kreis (gleiche Bogenlänge, doppelter Winkel) fast drei mal so groß.
eiche [Gast] - 04.11.03 23:18
Hallo Rainer! Kein Hobbyphysiker - habe das ganz real gemacht. Daher: Vergiß dies mit den Berechnungen und probiere es in 1zu160 aus. Es gibt Bereiche, da ist man erstaunt, dass in 1zu1 und 1zu160 die gleichen Formeln gelten, aber der Bogenwiderstand ist dies nicht. Die Überschlagsformel nach Röckl ergibt (bei R kleiner 300m) 500 / R - 30. Aber was willst Du damit? Und wenn Du genauer rechnen willst (z.B. Frank, Hanker, Hiller, Schramm etc.) gehen da Dinge, wie der Schienenkopf, die Radkranzausbildung und die schon genannten Reibungsverhältnisse in die Formeln ein. Spätestens dann wird klar, dass 1zu1 hier nicht 1zu160 ist. Was ich auf Anlagen allerdings oft sehe ist, dass gerade Steigungsstrecken mit der gleicher Steigung in Gleiswendel überführt werden. Sieht harmonisch aus, weil es dann keine Ausrundungen zwischen zwei verschiedenen Steigungen gibt. Fahrdynamisch ist dies wegen dem Bogenwiderstand Unsinn - die Steigung der Wendel muß geringer sein, als der geraden Steigungsstrecke, wenn der Zug sein Geschwindigkeit beibehalten soll. Aber im digitalen Zeitalter ist ja nachregeln auch kein Problem. Gruß Bernd
Klaus Lübbe [Gast] - 04.11.03 23:26
ich habe zwar mal Physik studiert (im Nebenfach), aber meine experimentellen Erfahrungen sagen, dass 3% Steigung und 30cm Radius für die meisten Loks kein Problem bei 7 Reisezugwagen sind.
Grüße
Klaus
Grüße
Klaus
Rainer [Gast] - 05.11.03 07:29
nicht der Rainer von ganz oben!!
also bei mir laufen 4 D-Zugwagen und 8 Güterwagen - Gesamtlänge ca. 1,7 m problemlos eine Gleiswendel aus Mtx R3 / R4 hoch. Man kann sogar anhalten und wieder anfahren, problemlos.
MfG
Rainer
also bei mir laufen 4 D-Zugwagen und 8 Güterwagen - Gesamtlänge ca. 1,7 m problemlos eine Gleiswendel aus Mtx R3 / R4 hoch. Man kann sogar anhalten und wieder anfahren, problemlos.
MfG
Rainer
R. Moddemeijer [Gast] - 05.11.03 08:58
Meine Erfahrungen sind:
1. Die Kupplungen sind wichtig. Gute Kupplungen, leicht bewegbare, geben weniger Reibung. Die Kupplungsfeder pressen die Wagen gegen die Schienen.
2. Das Baujahr der Modellen ist wichtig. Neue Modellen sind viel leichter und laufen besser. Alte Roco Modellen haben mehr Reibung wie neue. Das Modell und das Nummer im Katalog ist noch immer dasselbe, aber die neue Wagen laufen besser wie die alten.
1. Die Kupplungen sind wichtig. Gute Kupplungen, leicht bewegbare, geben weniger Reibung. Die Kupplungsfeder pressen die Wagen gegen die Schienen.
2. Das Baujahr der Modellen ist wichtig. Neue Modellen sind viel leichter und laufen besser. Alte Roco Modellen haben mehr Reibung wie neue. Das Modell und das Nummer im Katalog ist noch immer dasselbe, aber die neue Wagen laufen besser wie die alten.
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
