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THEMA: Entsetzen ü. Preise + Technik

THEMA: Entsetzen ü. Preise + Technik
Startbeitrag
Uli [Gast] - 04.11.03 11:40
Hallo!
Ich habe vor Kurzem nach vielen Jahren rein zufällig einen grossen Koffer wieder entdeckt, in dem als Grundstock Gleise, Waggons, etc. lagern, mit denen ich vor ca. 20 Jahre eine 1:160-Anlage bauen wollte. Wieder Blut geleckt habe ich mich im Internet, bei Händlern, etc. mal wieder versucht auf einen halbwegs aktuellen Stand zu bringen. Und ich muss leider sagen, ich bin über einige Dingen enttäuscht, erschreckt und entsetzt. In diesen 20 Jahren haben sich die Preise verzwei- bis verdreifacht, aber bei absoluten "Bassiproblemen", wie Kontaktsicherheit und Langsamfahreigenschaften, hat sich scheinbar überhaupt nichts getan. Ausser der Einführung der (sehr kostspieligen) Digitaltechnologie gibt es keinerlei signifikante Entwicklung. Mein anfänglicher Enthusiasmus hat sich deswegen wieder etwas gelegt.
Gruss
Uli

Hallo!

Na ja - Neuentwicklungen bringen in Verbindung mit Digitaltechnik Langsamfahreigenschaften an den Tag, das du inzwischen einen Kaffee trinken gehen kannst und wenn du wieder kommst, ist die Lok 10 cm weiter gefahren.

Ich denke schon, dass sich in Sachen Laufverhalten und auch Kontaktsicherheit in den letzten 20 Jahren einiges getan hat. Was die Preise betrifft: Die sind in der gesamten Moba-Branche in gleichem Maße gestiegen - dass ist kein N-spezifisches Problem.

lg
ismael
Klar, die Preise sind gestiegen. Oft die Qualität aber ebenfalls. Ja, natürlich gibt es Ausnahmen: Modelle die seit 20 nahezu unverändert au dem Markt sind.
Die Loks der letzten 10 Jahre haben aber größtenteils gute Fahreigenschaften, die den Preis meistens rechtfertigen. Viele Modelle, wie die V60 oder V36 von minitrix sind überarbeitet worden oder haben, wie die GFN 218 eine Schwungmasse bekommen.
Die Stromabnahme ist ebenfalls kein so großes Problem mehr, allerdings müssen Gleise und die Räder aller Fahrzeuge regelmäßig und richtig gesäubert werden. Ich benutze dazu Dichtungsfilz und Alkohl, das ist preiswert und verkratzt die Schienen nicht.
Wenn du ein Triebfahrzeug kaufen möchtest, dann schadet es sicher nicht, hier im Forum nach den Erfahrungen zu fragen. Mein derzeitiger Tipp: Eine Brawa V160 Diesellok: Die gibt es schon für 50€ und die fährt super: Sowohl langsam als auch ausgewogen schnell.

Edward
also die Kontakteigenschaften sind dank Schwungmasse erheblich besser. Die Physik kann man ja auch nicht außer Kraft setzen.
Und das die Preise sich in 20 Jahren verdoppeln, schafft jeder - nicht nur Modellbahn.
...richtig Kai.

Ich denke auch, hier hat sich in der Technik schon einiges getan.
Uli, vor allem mit dem teuer ist relativ, da es doch ganz normal ist, das die Preise in 20 Jahren ansteigen. Du hast ja auch heute keinen Std-Lohn wie vor 20 Jahren. Im Verhältniss gesehen hat sich da nicht sehr viel getan.
Die Leute sind ja auch bereit diesen Preis zu bezahlen, wenn nicht sogar noch mehr, siehe Ebay.

Gruss Thommy

@Uli
Lieber Uli!
Die Preise haben sich seit 20 Jahren um ca.165% erhöht! (Verbraucherpreisindex)Das bedeutet, daß ein Artikel der damals umgerechnet 100 Euro gekostet hat jetzt 265 Euro kostet! Daß bedeutet aber auch, daß wenn du damals 200 Mark verdienst hast heute 265 Euro oder mehr verdienen solltest.

Gerade technisch hat sich soviel getan, daß Spur-N ohne Probleme zu fahren ist. Beispiele dafür sind der Glockenankermotor, die DCC Norm und Digitaltechnik im Besonderen. Wenn du die Detailtreue der Artikel vergleichst, ist 20 Jahre alte Ware geradezu grob gegenüber der heutigen Ware.

Ich habe auf der Messe eine alte Arnold Lok gesehen, die mittels Digitaldecoder 30cm pro Stunde gefahren ist.

So gesehen ist die Qualität der Ware in Bezug auf Detailtreue und Funktionalität heute höher denn je zuvor. Zumal hat jeder die Möglichkeit, sein Rollmaterial durch Digitaltechnik upzugraden.

Also nicht schwarzmalen - Forum lesen und weitermachen!

LG,FRED
Hallo,

auch ich hatte nach langer Pause erst einmal einen Schreck bekommen. Gott sei Dank brauch ich als "Nebenbahner" nicht so viel rollendes Material.
Die Neukonstruktionen bzw. überarbeiteten Modelle sind einfach klasse, wenn man sie mit den alten Hobeln vergleicht. Allerdings haben das wohl etliche Händler auf den Börsen vergessen: für die alten Prügel wollen die auch noch richtig Geld sehen. Daher muss man auch bei Börsen und Ebay ein bischen aufpassen.

Peter A.
Ein bischen rechnen.
3% Inflation, 20 jahren, dass ist 1.03^20=1.80.
165% Preiserhoehung ist wenniger als 180%, die Preise sind Gesunken!

Gruss
R. Moddemeijer
Leider ich habe nicht gut gelesen, Ihr 165% ist 100%+165%=265%, ist ein multiplicator von 2.65
Peter A: bei Ebay geht es insofern, dass die Preise dort ja gnadenlos von der Nachfrage bestimmt werden.

R. Moddemeijer: 3% Inflation sind für die letzten Jahre eher hoch gegriffen
Hallo...
als "Wiedereinsteiger" verdrehen sich bei mir bei manchen Artikeln (z.B. Trix) auch die Augen - aber ich hab noch nen "alten" Brawa Katalog von `95 gefunden. Auf jeden Fall sind die Preise dort - umgerechnet in Euro und bei gleichen Artikeln - genau dieselben. Sicher, kommt an Preise von '85 wohl nicht ran. Ist aber mal ganz interessant zu wissen, dass einige Artikel seit ca. 10 Jahren denselben Preis haben.
Hallo!
Die Berechnungsmethode ist im Prinzip egal.
Über 20 Jahre ist einiges geschehen, da sind 265% noch ok.
Wenn´s nicht ein PC ist (gibt es schon 20 Jahre!) ist vieles über Inflation teurer geworden. Ihr könnt ja euren Mikrozensus abfragen. Oder beim Finanzamt anrufen.

Egal, allemal bekommt man für´s "gleiche" Geld erheblich mehr, und vor allem bessere Ware bei Moba.

LG,FRED
Hallo,
' bin zuerst mal überrascht, dass niemand hier in mein "Wehklagen" - zumindest die Preise betreffend - einstimmt.
Um das mit der Inflationsrate richtig zu rücken: Seit 1980 haben sich die Preise um 74% erhöht und nicht um 165% oder sogar noch mehr (Nachzulesen z.B. bei http://www.ihk-nordwestfalen.de/volkswirtschaf...rate_Deutschland.pdf ). Etwas, was Anfang 1980 100 DM kostete, sollte also heute ca. 89 EUR kosten.

Ich war dann neulich aus lauter Neugier bei einem Händler und bin drei kleinere Loks (V60, V100, BR64(?)) "Probe gefahren". Langsamfahreingeschaften waren nur bei den digital gesteuerten Loks gut. Über Weichen fuhr keine 100%ig ohne zu stocken oder gar stehen zu bleiben.
Im Internet habe ich die Angebote der Online-Händler mit den Preisen verglichen, die ich von damals noch habe (hauptsächlich Gleise, Weichen und Wagen). Unter'm Strich kommt nun mal raus, dass die Erhöhung nicht nur 74%, sondern deutlich, teilweise sogar sehr deutlich darüber liegt.
Aufgrund der technischen Entwicklung und im Zeitalter des Internetversands hätte ich eigentlich gedacht, dass ich heute zum gleichen (=74% höheren) Preis bessere Ware zu kaufen bekomme. Der digitale Fortschritt ist zwar schön und würde mich auch reizen, aber ich halte ihn für verdammt teuer.
Gruss
Uli
@uli

mir gings genauso wie dir. mich hat nach 20 jahren moba-absenz auch wieder die sucht gepackt und bin jetzt angefressener denn je. ich habe auch noch ein paar alte loks von damals (Arnold BR 23, BR41, T2, ) . die maschinchen laufen noch, habe sie allesamt digitalisiert. wenn ich sie allerdings mit neuem material vergleiche, zB BR 58 MTX, BR 56 GFN ( Fleischmann im allgemeinen ) dann laufen die dinger viiiiel besser als die alten loks. ich habe peco verbaut ( meistens mit polarisiertem herzstück, und altes arnold material im nicht sichtbaren bereich. bei den neuen loks bleibt nur ganz selten mal eine stehen auf den weichen, meist liegt dann das problem an der weiche und nicht am fahrzeug. auch die langsamfahreigenschaften sinderheblich besser als früheer und kommen bei guten loks locker an dasjenige von HO ran!

dass die preise gestiegen sind....na ja...wie bei allem anderen halt auch. das bier war vor 20 jahren auch nur halb so teuer

LG  Alex
@Tobi

Bei BRAWA gleiche Preise wie '95 (oder hab' ich da was falsch verstanden ?)
Meine neue BR 202 (V 100) kostet 89 € (Listenpreis 95 €) - vor drei Jahren gab's die BR 201 (V 100) noch für ca. 60 € !

@Uli

In der Tat machen sich nur wenig Händler die Mühe, ihre Vorführgleise öfters mal zu reinigen, oder auch nur anständig zu verlegen.
Oft erlebe ich, daß bei Platzmangel Kisten oder sonstiges Gerümpel auf den Vorführgleisen abgestellt werden.
Händler sind selber schuld, wenn beim Vorführen Loks auf ihren Schmutzweichen stehen bleiben.
Die Minitrix V60 sollte eigentlich mit dem neuen Antrieb (störende Haftreifen besitzt sie nicht) sicher über alle Weichen gleiten ! Und die V 100 von Trix erst recht.
Vielleicht nutzt Dein Händler beim nächsten Mal die Gelegenheit, Dir einen Umstieg auf H0 nahe zu legen.

Gruß Ulrich
Zum Thema Technik würde ich z.B. die GFM 78 und 94 von ca. 1990 mit der BR 62 und 64 von heute vergleichen.  Die alten Gürkchen mußte ich damals mit Faulhaber umbauen, weil die originalen Langsamfahreigenschaften besch... ware.  Die neuen Loks sehen tadellos aus und fahren auch einwandfrei.  Ich denke schon, daß sich da was getan hat.
Allerdings fahre ich noch analog, und kann zu den fahreigenschaften von digitalen Loks nichts sagen.
Ich bin allerdings erst 1986 in N eingestiegen, und habe ganz bewußt möglichst keine alten Konstruktionen gekauft, z.B. keine alte 50kab, erst als die neue kam mußte ich sie haben.

Zu den Preisen kann ich nicht so viel sagen, ich müßte mal meine Liste konsultieren und die Preise mit den Jahren korrelieren.

Gruß Christoph
Uli: gerade die 3 von dir genannten Loks verwundern mich jetzt, gehören sie doch zu den besten am Markt. Kann es sein, dass über das Testgleis nur alle paar Jahre mal eine N-Lok rollt?
@Uli
Deine Inflationsrate betrifft alle Waren! Und wie schon gesagt kosten PC´s ca 20% von dem was sie gekostet haben. Als Volkswirtschafter mache ich mir meinen eigenen Warenkorb. Und  meine 265% sind durchaus repräsentativ.
In D ist die Inflation noch höher als in Ö und das /Kopf BIP ist niedriger als in Ö.

Meine V100 GFN aus der Anfangspackung hat eine 100 Stunden Dauerfahrt über DKW´s genausogut  überstanden wie die  - neue" BR64 (die Alte war ein Graus!).

Mir kommt vor, daß du die schlechte finanzielle Situation Deutschlands (und damit wahrscheinlich auch deine) auf das "Luxushobby" Modelleisenbahn umlegen willst.
Natürlich ist nichts umsonst. Natürlich ist MoBa ein Luxus. Und natürlich gehen monatlich 100erte Euros in das Hobby.
Bei uns sagt man halt: "wer sich´s nicht leisten kann, bleibt halt daheim"

Ich bleibe bei meiner Meinung: die Qualität der Ware in Bezug auf Detailtreue und Funktionalität heute höher denn je! Und das um weniger Geld als vor 20 oder auch 10 Jahren.

LG, FRED
ich glaube, daß die Euroeinführung nochmals bei vielen schamlos zu einer Umrechnungsanpassung nach oben genutzt wurde. Am meisten ist das in der Gastronomie aufgefallen. Bei Mobaartikeln aber auch mit Spuren. Die Hersteller versuchen schon ein Maximum für ihre Ware im Preis herauszuholen. So ist das halt im Geschäftsleben. Allerdings klappt hier eines nicht. Angebot und Nachfrage. Bei sinkender Nachfrage und vorhandenem Angebot, müßten die Preise sinken. Tun sie aber nicht, eher wird das Angebot der Nachfrage angepaßt.
Bei den Loks ist in der Tat in den letzten 10 Jahren einiges hinsichtlich besserem Fahrverhalten passiert. Leider nicht genug, denn es werden immer noch Konstruiktionen aus den Siebzigern genutzt und produziert. Solche älteren Konstruktionen habe ich und werde ich mittels Glasmachers Getriebeumbau optimieren. Dann fahren selbst ehemalige Rennsemmel und andere Holperer einwandfrei in Analog. Wenn meine nächsten Umbauten zurück sind, werde ich darüber berichten. Uli versuche Deine alten Möhrchen, wenn möglich durch Neuloks zu ersetzen, oder die Getriebe zu optimieren. Bei schlechtem Getriebe helfen auch keine Faulis. Hier im Forum ist diesbezüglich schon viel geschrieben worde. Gehe mal ins FAQ, dort findest Du Tips usw.
H-W
Hallo,

jede Statistik darf nur von denen geglaubt werden, die sie selber fälschen....
Es ist doch so, dass sich längst nicht alle Preise linear verteuert haben. Das ist doch Quatsch. Auf einer Feier hatte neulich einer festgestellt, dass ein Bier genau so teuer ist wie 1982, jetzt jedoch in Euronen....
Ich komm aus der Kunststoffbranche, unsere Preise liegen unter(!) dem Niveau von 1980, weil aufgrund des Wettbewerbdrucks die Produktivitätsvorteile die Preise drückt.
Anders: mein erster Neuwagen (VW-Golf) kostete 1988 ganze DM 18000,-. Da kriegste heute gerade einen Kleinstwagen!
Daher ist das auch schon eine sehr komplizierte Sache mit der Inflation.....

Peter A.
Ihr schreibt immer, dass die V60 jetzt recht ordentliche Fahreigenschaften hat. Nach vielen Pleiten mit der Alten, möchte ich mir eine Neue zulegen. Da ich aber meinem Händler da nicht ganz traue - und MTX die Katalognummern nicht umstellt - wer kann mir die Loknummer der neuen V60 sagen?

Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,

diese fette Pute willst Du Dir antun? Vergleiche mal mit der V 90 von Roco!

Gruß

RubiNH0
@Wolfgang
Lass dir doch von deinem Händler schriftlich geben, dass es eine mit Schwungmasse und aus neuer fertigung ist. Wenn er das nicht will oder kann, dann kaufst du halt woanders. Wenn es falsch ist, dann ist der Kaufvertrag nichtig und du kannst dein Geld zurück verlangen,
Oder du kaufst gleich woanders, wo es keine alten Möhren zu neuen Preisen gibt

Die V60 ist zwar etwas du "dick", aber lange nicht so doll, wie z.B. die 1:150 V100 von GFN. Ich sage: Trotzdem kaufen!

Edward
Ein Dolchstoß in den Rücken eines Verbündeten! Die Finescaler sind auch nicht mehr das, was sie früher waren. O tempora, o mores!
@23
LOL

Allerdings gebe ich dir Recht: Neben einer Roco V90 sollte man die nicht abstellen, dann fällt es wirklich auf
Es ist wirklich erstaunlich: Uli äussert sich aus der Distanz und sagt unbefangen, was ihm ins Auge gesprungen ist. Fakten, die hier von nahezu jedem täglich irgendwie geschrieben werden.
Und auf einmal mimt das halbe Forum den Hersteller-Versteher! Beschwert sich aber in jedem 2. Thread über Preise und Technik. Da werden Briefe an Trix geschrieben und von 300 Leuten unterzeichnet. Ja was den jetzt? Friede Freude Eierkuchen?

Gruss
Cox

PS: Auch die Technik kann nicht 1:1 mit der Historie verglichen werden. Die heute verfügbaren Werkzeugmaschinen und Konstruktionsmittel wie CAD waren damals auch noch nicht so verbreitet. Sie erlauben weit günstigere Fertigungen. Die Preise anhand des Warenkorbs hochzurechnen, ist zu simpel.
Eine Ware hat immer den Wert, den ein anderer bereit ist dafür zu zahlen.
Cox: guck mal in andere Bereiche - auch PCs sind nicht (wesentlich) günstiger geworden, nur schneller.
Hallo,

@ Kai, da irrst Du. Mein "erster" Computer war der liebenswerte C 64 "Brotkasten". Kostete damals 699,- DM ohne Floppy, ohne alles. Floppy nochmal das gleiche, dazu 100,- DM für einen gebrauchten Farbfernseher + Joystick und Diskettenbox und und und.
Waren dann also 1530,- DM OHNE Software mit EINEM Floppylaufwerk.
Wenn ich das umrechne, bekomme ich für diese Kohle heute einen neuen PC - etwas veraltet- incl. Festplatte/CD-DVD-Laufwerk mit gutem Monitor PLUS grosses Softwarepaket. Also ist die Sache erheblich billger geworden.
Ein Data Becker-Programm hat damals auch min. 100,- Märker gekostet.

Peter A.
der Rechner war damals Stand der Technik. Und genauso ist auch heute der Rechner für 1530 DM Stand der Technik. Beobachte mal die Preise der Aldi-PCs. zwar immer schneller, aber der Preis ist seit ewig der gleiche.
Hmmmm, Kai,
1986 billiger 286iger (Tulip) 2500 DM+ 14´Monchrom Monitor 900DM (billig!) = 3400 DM
2003  Medion billig Rechner + billiger Monitor = 940? (gerade auf der Medionseite nachgesehen).
Wenn du einen Drucker noch mitreinrechnest, wirds noch deutlicher.... Ich kann mich aber leider nicht so genau erinnern, was die (Nerven-)Nadeldrucker damals gekostet haben - es war aber heftig. Ach, ja, bis auf Dos auch keine Software - und Word hat nicht Wort, wohl aber Preis gehalten :)

Stephan

Stephan
@Rechner
Mein erster PC (und um den geht es, nicht um "Spielzeug-C64" und Co)  kostete vor 20 Jahren mit Peripherie (Floppy ect., mußte man damals noch dazukaufen) 236.000 ATS oder 34.000 DM !
Das war ungefähr der Wert von zwei nagelneuen Audi 100!
Wenn mir jemand erzähl, er habe eine AS400 oder eine VAX zu Hause (die den Wert von 2 neuen Audi A6 repräsentieren) neige ich ehrfürchtig mein Haupt.

Ansonsten empfehle ich wirklich und auf "uns" umgelegt, nicht Piko-Startpackungsloks mit Lemaco-Modellen zu vergleichen.

LG,FRED
Hallo
@ 31, ja ich hab auch noch RPG II an einem IBM-System 3 gelernt, noch "richtig"
mit Lochkarten an der MFKE gelernt. Damals nannte man RPG eine Programmiersprache. Also weiss ich wohl, was ein Computer ist. Anfang der 80er bekamen wir dann den Vorläufer der 400er, ein System 38.

Ich habe neben Ballerspielen allerdings kaufmänn. Programme auf dem 64er geschrieben, die hier in der Umgebung in einigen Handwerksbetrieben und Einzelhandelsbetrieben verwendet wurden, weil der 64 viel mehr konnte als nur Spiele. Für meinen Bruder hatte ich (da haben die Herrn Prüfstatiker gestaunt, als sie hörten dass das Programm auf einem C 64 lief) ein Finite Elemente Stabwerkprogramm umgeschrieben. Die Mathematik war für mich zwar unverständlich, jedoch ging es gut, das FORTRAN-Programm in C64 Basic umzufrokkeln.
Der musste zwar immer die Ergebnisse auf die Floppy schmeissen, weil der Speicher zu klein war, aber es funzte. Ein Hallenrahmen dauerte zwar knappe 20 Minuten, aber rechne mal zu Fuss!

Peter A., der es noch heute nicht gut haben kann, wenn der Brotkasten nicht ernst genommen wird.
Lieber Peter!
Ich gratuliere dir zu den Leistungen, die du deiner fliegenden Brotdose entlockt hast! Btw. Ich hatte einen Atari, der natürlich 1000x besser war

Ich sprach aber von einem PC. OS CPM+ oder DOS. Kompatibel mit allen anderen PC´s.  Ich habe darauf auch - COBOL - für Banken und die VOEST programmiert.

Aber darin liegt der Hund begraben. C64 und Co waren Einzelplatzlösungen für Amateure. Ein PC war damals wie heute mit allen anderen PC´s kompatibel.
(Wenn Kai das liest geht er die Wand hoch )

Ich kenne jemand der heute noch mit C64 encryptet - was wohl.
Und Musiker ohne Atari sind sicher auch undenkbar.
Aber Business war und ist Domain des PC.

LG,FRED


Aber, um beim PC zu bleiben und gleichzeitig auf Moba zurück zu kommen.

Wenn die Firma Äppel (Limarossi o. ä.) mit heutigem Datum einen C 64 (BR 141) für heute 1500 Euronen anbieten würde, käme wohl auch so etwas wie Unglaube auf, oder?
So richtig ist Preisgemeckere doch nur gerechtfertigt, wenn für Altplastik aus den frühen 70-ern, Neupreise verlangt werden. Was hat eine Weiche vor 20 Jahren gekostet, was kostet der gleiche Müll heute?
The Signal Box hat was davon.

Andi, der gerne bereit ist, für vernünftige neue Ware auch einen neuen Preis zu zahlen, der aber nicht Fehler der Hersteller subventioniert.
@Cox: Du hast leider mein vorgesehenes Schlusswort vorweg genommen.

a) Meiner Ansicht nach hat sich gemessen an den gestiegenen technischen Möglichkeiten die Preis-Leistungs-Relation verschlechtert, bei Loks vielleicht weniger oder gar nicht, beim Wagenmaterial, Gleisen, etc. aber auf jeden Fall.
b) Im Forum wird jede Menge Kritik an den Herstellern geübt, aber jetzt auf einmal werden sie in Schutz genommen. Warum?
c) Im Forum sind auch einige negative Beiträge zu Laufeigenschaften ...
Aber keine Sorge: Das Thema "Uli baut 'ne N-Anlage" ist aber noch nicht da acta gelegt. Weitere Fragen folgen (Drohung!).
Gruss
Uli
@Herkules / Fred
Kein Sorge, meine eigene finanzielle Situation ist sehr gut und das Wehgeschrei in unserem Land kann ich nicht mehr hören, da es Klagen auf einem ungemein hohen Niveau ist.
Einen "individuellen" Warenkorb für den Vergleich heran zu ziehen halte ich eigentlich für nicht o.k, Die Preissteigerung meines Warenkorbs könnte ja sogar unter der allg. Inflationsrate liegen. Deinem Ansatz aber folgend, muss ich sagen, dass ich nicht verstehen kann warum die Preissteigerung für den Warenkorb "Modellbahn" nicht geringer gewesen ist, als die allg. Inflationsrate. Im PC-Bereich war sie es ja auch ....
Gruss
Uli
> dass ich nicht verstehen kann warum die Preissteigerung für den Warenkorb "Modellbahn" nicht geringer gewesen ist, als die allg. Inflationsrate. Im PC-Bereich war sie es ja auch

Frag mal, um wieviel % der PC-Markt seit 1980 gewachsen ist und um wieviel der Modellbahn-Markt.
Da ich habe ich mich leicht missverständlich ausgedrückt: Ich will nicht sagen, dass ich erwarte, dass sich die Preise so wie bei PCs hätten entwickelt sollen/müssen (schön wär's). Ich will nur sagen, dass ich nicht verstehe, warum der Warenkorb "Modellbahn" nicht wie andere "Technik-lastige" Warenkörbe einer Preissteigerung unterlag, die eher unterhalb oder wenigstens auf gleichem Niveau wie die allg. Inflationsrate liegt.
Gruss
Uli
weil diese Entwicklung nicht aus der "Technik-Lastigkeit", sondern aus dem gigantischen Wachstum dieser Bereiche kommt. Schätzungen besagen, dass 20% der Kosten für eine Lok oder einen Wagen Entwicklungskosten sind. Bei einem PC oder irgendwas vergleichbarem sind es vielleicht 2%.
Schuld am Preisdilemma ist mit Sicherheit auch der PC!

Fast jeder hat doch mindestens einen solchen Kasten zuhause stehen.
Der Rechner kostet Geld, die zusätzliche Hard- und Software, die Literatur und, und, und....
Hätte man das Geld in die MoBa gesteckt und damit die Hersteller gefüttert, wäre die Preisspirale meines erachtens nicht so abgegangen.

Aber ich seh das auch mal aus meiner Sicht. Als die angekündigte Neuheit nicht termingerecht bei meinem Händler war, hab ich die dafür vorgesehene Kohle halt in den PC gesteckt und der Händler hat "meine" Lok halt nicht verkauft.
wenn du das andersrum auch machst, hast du keine Probleme mehr, deine Moba zu finanzieren! Die Software-Industrie sind weltrekordhalter im nicht-Einheiten von Terminen, dagegen sind die oft kritisierten paar Monate bei Moba _gar nichts_. Ein Beispiel: der gemeinsame Nachfolger von Windows 95 und NT4 sollte 1997 erscheinen - am Ende kam er 2002 ;)


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