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THEMA: Modul-/Segmentübergänge
THEMA: Modul-/Segmentübergänge
Bei meiner im Bau befindlichen An-der-Wand-Anlage muss ich einen Anlagenteil, herausnehmbar machen. (Wie soll ich auch sonst ins Zimmer kommen?)
Meine Fragen dazu wären:
a.) Wie groß ist die Gefahr dass das herausnehmbare Stück durch Temperatur-/Luftfeuchtigkeitsschwankungen nicht mehr passt? Was ist hier zu beachten?
b.) Aus welchem Material würdet Ihr so ein herausnehmbares Stück gestalten?
c.) Kann man die Gleise schräg auf das herausnehmbare Teilstück führen, oder sind rechtwinklige Übergänge notwendig?
Gruß Klaus
Meine Fragen dazu wären:
a.) Wie groß ist die Gefahr dass das herausnehmbare Stück durch Temperatur-/Luftfeuchtigkeitsschwankungen nicht mehr passt? Was ist hier zu beachten?
b.) Aus welchem Material würdet Ihr so ein herausnehmbares Stück gestalten?
c.) Kann man die Gleise schräg auf das herausnehmbare Teilstück führen, oder sind rechtwinklige Übergänge notwendig?
Gruß Klaus
Albi [Gast] - 04.11.03 09:24
Hallo Klaus
zu a und b) Bei großen Temperaturschwankungen kann es immer passieren, daß es sich verzieht. Im gut getrockneten Zustand den Kasten bauen (Buchenholz - schrauben und verleimen - Länge nicht über einen Meter) und dann allseitig mit farblosen Lack versehen. Wenn du viel investieren willst, dann nimm das wasserrestistente Sperrholz - Deckschichten sind schon braun eingefärbt.
zu c) normalerweise ist der gerade Übergang leichter, aber wenn du sauber arbeitest, an der Trennstelle gut fixierst (anlöten !) - dann kann der Gleisverlauf auch schräg sein.
Servus Albi
zu a und b) Bei großen Temperaturschwankungen kann es immer passieren, daß es sich verzieht. Im gut getrockneten Zustand den Kasten bauen (Buchenholz - schrauben und verleimen - Länge nicht über einen Meter) und dann allseitig mit farblosen Lack versehen. Wenn du viel investieren willst, dann nimm das wasserrestistente Sperrholz - Deckschichten sind schon braun eingefärbt.
zu c) normalerweise ist der gerade Übergang leichter, aber wenn du sauber arbeitest, an der Trennstelle gut fixierst (anlöten !) - dann kann der Gleisverlauf auch schräg sein.
Servus Albi
Edward [Gast] - 04.11.03 09:50
A) Die Gefahr ist immer gegeben. Im Sommer nimmt das Holz Feuchtigkeit auf und quillt, im Winter gibt es die an die trockene Heizungsluft ab und schrumpft.
Zu beachten ist, dass nicht nur das Teilstück die Länge ändert, sondern auch die Anlage drum herum. Eventuell an anderer Stelle eine Dehnungsfuge einplanen, 2-3mm reichen oft schon Je länger ein Teil ist, umso größer die Änderung, den Durchgang so kurz wie möglich bauen. Die Schienenköfe bieten einen wunderbaren Fanghaken für Strickkleidung, kleine senkrecht zu befestigende Abdeckplatten wirken als guter Schutz
B) Du kannst mit HDF-Platte oder mit Siebdruckplatten bauen. Die nehmen kaum Wasser auf. Ansonsten gut gelagertes Material verwenden, gilt auch für den Rest. Holz 2-3 Monate im Raum aklimatisieren lassen, nicht im Hochsommer oder im stark geheizten Raum verbauen, was natürlich abhängig von der Wohnung und dem Raum ist.
C)Die Müssen nicht rechtwinkelig sein, aber an schrägen Übergängen ist bei einem kleinen seitlichen Versatz die Entgleisung vorprogrammiert. Die Innenseite des Schienenkopfes mit einer feinen Feile etwas anschrägen hilft etwas. Ein Schräges Gleis von ein paar Grad macht aber keine Probleme.
Mein Tipp: Epoxidplatine mit Cu-Beschitung auf die Grundplatte schrauben und darauf das Gleis löten. Die oft empfolene Schraubenkopfmethode hat bei mir nie zu guten Ergebnissen geführt, entweder des Gleis war krumm oder es löste sich irgendwann, weil die Lötfläche zu klein war. 100% fluchtende Übergänge bekommt man, wenn man "in situ" baut: Segmenete zusammenfügen, Flexgleis mit teilweise entfernten Schwellen auflöten und mit einer ganz feinen Metallsäge (Uhrmacher oder Laubsäge) trennen. Trennstelle entgraten. Erst durchschneiden, wenn alle Gleise aufgelötet sind.
Edward
Zu beachten ist, dass nicht nur das Teilstück die Länge ändert, sondern auch die Anlage drum herum. Eventuell an anderer Stelle eine Dehnungsfuge einplanen, 2-3mm reichen oft schon Je länger ein Teil ist, umso größer die Änderung, den Durchgang so kurz wie möglich bauen. Die Schienenköfe bieten einen wunderbaren Fanghaken für Strickkleidung, kleine senkrecht zu befestigende Abdeckplatten wirken als guter Schutz
B) Du kannst mit HDF-Platte oder mit Siebdruckplatten bauen. Die nehmen kaum Wasser auf. Ansonsten gut gelagertes Material verwenden, gilt auch für den Rest. Holz 2-3 Monate im Raum aklimatisieren lassen, nicht im Hochsommer oder im stark geheizten Raum verbauen, was natürlich abhängig von der Wohnung und dem Raum ist.
C)Die Müssen nicht rechtwinkelig sein, aber an schrägen Übergängen ist bei einem kleinen seitlichen Versatz die Entgleisung vorprogrammiert. Die Innenseite des Schienenkopfes mit einer feinen Feile etwas anschrägen hilft etwas. Ein Schräges Gleis von ein paar Grad macht aber keine Probleme.
Mein Tipp: Epoxidplatine mit Cu-Beschitung auf die Grundplatte schrauben und darauf das Gleis löten. Die oft empfolene Schraubenkopfmethode hat bei mir nie zu guten Ergebnissen geführt, entweder des Gleis war krumm oder es löste sich irgendwann, weil die Lötfläche zu klein war. 100% fluchtende Übergänge bekommt man, wenn man "in situ" baut: Segmenete zusammenfügen, Flexgleis mit teilweise entfernten Schwellen auflöten und mit einer ganz feinen Metallsäge (Uhrmacher oder Laubsäge) trennen. Trennstelle entgraten. Erst durchschneiden, wenn alle Gleise aufgelötet sind.
Edward
MHAG [Gast] - 04.11.03 14:18
Hallo,
das meiste haben meine "Vorredner" ja schon geschrieben.
Eventuell macht es Sinn, das Teil nicht rechtwinklig, sondern trapezförmig zu bauen; denn dann kann man es in Richtung der breiteren Längsseite leichter herausziehen, ohne daß an den Kanten viel kaputt gehen kann (die Kanten bewegen sich ja dabei voneinander weg).
Eine kleine Ergänzung noch zum "in situ": zwischen die Segmente einen Karton in der Dicke des Sägeblatts/der Trennscheibe einklemmen und dann erst die Gleise über die Trennlinie verlegen (löten). Wenn nach dem Schnitt der Karton entfernt wird, sind die Lücken im Gleis kleiner ==> die Räder müssen weniger weit "springen".
Viel Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
das meiste haben meine "Vorredner" ja schon geschrieben.
Eventuell macht es Sinn, das Teil nicht rechtwinklig, sondern trapezförmig zu bauen; denn dann kann man es in Richtung der breiteren Längsseite leichter herausziehen, ohne daß an den Kanten viel kaputt gehen kann (die Kanten bewegen sich ja dabei voneinander weg).
Eine kleine Ergänzung noch zum "in situ": zwischen die Segmente einen Karton in der Dicke des Sägeblatts/der Trennscheibe einklemmen und dann erst die Gleise über die Trennlinie verlegen (löten). Wenn nach dem Schnitt der Karton entfernt wird, sind die Lücken im Gleis kleiner ==> die Räder müssen weniger weit "springen".
Viel Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Albi [Gast] - 04.11.03 14:30
in Ergänzung zu MHAG
wenn an den Kopfenden die Gleise festgelötet sind, dann sollten in der Mitte Trennfugen - ca. 0,4 - 0,8 mm, entgratet - wegen der Längenausdehnung sein.
wenn an den Kopfenden die Gleise festgelötet sind, dann sollten in der Mitte Trennfugen - ca. 0,4 - 0,8 mm, entgratet - wegen der Längenausdehnung sein.
MHAG [Gast] - 04.11.03 15:19
Hallo albi,
danke, hatte ich vergessen zu erwähnen...
Noch ein Vorschlag an Ismael:
Nachdem das Thema "Modul-/Segmentübergänge" ja doch häufiger auftaucht, könnte man aus diesem Thread nicht was für die 1zu160-Rubrik "Anlagenbau -- Bautipps" machen?
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
danke, hatte ich vergessen zu erwähnen...
Noch ein Vorschlag an Ismael:
Nachdem das Thema "Modul-/Segmentübergänge" ja doch häufiger auftaucht, könnte man aus diesem Thread nicht was für die 1zu160-Rubrik "Anlagenbau -- Bautipps" machen?
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
sandra [Gast] - 04.11.03 16:05
ich habe meine moba an der wand entlang und an der tuer vorbei. habe ein simples brett genommen, dass ich mit kellertuer schiebe riegeln mit den zwei segmenten verbinde. die dinger wo man vorhaengeschloesser dranhaengt. durch die laeuft dann auch der strom, damit auch immer schoen strom da ist, wenn die gleise mal nicht hundertprozent anliegen. eure sandra mit den komischen ideen
Roschi [Gast] - 04.11.03 21:42
@191001
Nuja, als Schreiner empfehle ich dir als Zwischenstück eine Multiplexplatte zu verwenden ca 25mm stark. Mit einer konischen Verbindung(abschrägen der Kanten im einhängebereich bist du auf der sicheren Seite. Dieser Holzwerkstoff ist sehr stabil und gegen verziehen und schwankungen im Maßbereich gefeit. Die Oberfläche mit absperrgrund behandeln. Mit einem Verschluß für diese zur Zeit beliebten silbernen Koffer die man im Baumarkt erhält kannst du das Zwischenstück schnell und sicher aretieren da es ja durch die konische bearbeitung sicher und fest gegen verschieben anliegt.
Gruss Roschi
Nuja, als Schreiner empfehle ich dir als Zwischenstück eine Multiplexplatte zu verwenden ca 25mm stark. Mit einer konischen Verbindung(abschrägen der Kanten im einhängebereich bist du auf der sicheren Seite. Dieser Holzwerkstoff ist sehr stabil und gegen verziehen und schwankungen im Maßbereich gefeit. Die Oberfläche mit absperrgrund behandeln. Mit einem Verschluß für diese zur Zeit beliebten silbernen Koffer die man im Baumarkt erhält kannst du das Zwischenstück schnell und sicher aretieren da es ja durch die konische bearbeitung sicher und fest gegen verschieben anliegt.
Gruss Roschi
191001 [Gast] - 05.11.03 08:39
@alle
Erst mal danke für die vielen guten Tipps.
Das Problem bei mir dürfte die Gleisführung auf dem Zwischenstück sein.
Denn die Gleisführung wird Y-förmig sein, und wenn ich Edward richtig verstehe sollten die Schienen möglichst im rechten Winkel geschnitten werden.
Daraus ergibt sich bei mir ein 5-eck mit den unterschiedlichsten Winkel. Und dies dürfte Schwierigkeiten beim einhängen machen. Hab aber die Hoffnung das es mit entsprechenden Abschrägungen doch funktioniert.
@Roschi
Ich hab schon öfter den Begriff Multiplexplatte gehört, aber was ist das genau?
Gruß Klaus
Erst mal danke für die vielen guten Tipps.
Das Problem bei mir dürfte die Gleisführung auf dem Zwischenstück sein.
Denn die Gleisführung wird Y-förmig sein, und wenn ich Edward richtig verstehe sollten die Schienen möglichst im rechten Winkel geschnitten werden.
Daraus ergibt sich bei mir ein 5-eck mit den unterschiedlichsten Winkel. Und dies dürfte Schwierigkeiten beim einhängen machen. Hab aber die Hoffnung das es mit entsprechenden Abschrägungen doch funktioniert.
@Roschi
Ich hab schon öfter den Begriff Multiplexplatte gehört, aber was ist das genau?
Gruß Klaus
Roschi [Gast] - 05.11.03 18:03
Multiplexplatten bestehen aus vielen dünnen(ca 2mm) schichten Holz. Bei jeder lage ändert sich die Wuchsrichtung. Also länges, quer, längs, quer usw. Man nennt das absperren. Durch diese Methode entsteht eine sehr robuste Platte. Es gibt aber auch bei dem verwendeten Holz mitlerweile gravierende Qualitätsstufen. Leider sind diese Platten sehr teuer, besonnders im Baumarkt. So ca 45 € pro qm können da schon berechnet werden. Billiger sind sie im Holzfachhandel zu bekommen da kommt man mit 25 bis 35 € pro qm hin, aber das liegt in der unterschiedlichen Kalkulation der jeweiligen Händler.
Gruss Roschi
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