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THEMA: Märklin-Pressekonferenz
THEMA: Märklin-Pressekonferenz
Bei der Märklin-Pressekonferenz wurde unter anderem folgende Aussage gemacht: "Wir sind darüber hinaus 2002 dazu über gegangen, unsere Kernkompetenzen neu zu definieren. Als Konsequenz daraus haben wir den Werkzeugbau unserer Tochter Trix in Nürnberg über ein Management-Buy-out verkauft. Dass funktioniert bislang ausgezeichnet und spart uns erhebliche Mittel."
Vielleicht gibt es unter euch einen Betriebswirtschaftler, der das in einfache Worte kleiden kann. Ich habe es nämlich nicht ganz begriffen...
Gruß
Walter aus Bayern
Vielleicht gibt es unter euch einen Betriebswirtschaftler, der das in einfache Worte kleiden kann. Ich habe es nämlich nicht ganz begriffen...
Gruß
Walter aus Bayern
eiche [Gast] - 31.10.03 20:54
Brutal:
1. Es ist eine Entschuldigung, dass RAmsch jetzt außerhalb der Firma in Formen gebracht wird.
2.
Man stellte dort fest, dass alle guten Formenbauer die Firma (altershalber ?)verlassen haben. Nun war guter Rat (in Fern..t) billig.
Gruß
Bernd
1. Es ist eine Entschuldigung, dass RAmsch jetzt außerhalb der Firma in Formen gebracht wird.
2.
Man stellte dort fest, dass alle guten Formenbauer die Firma (altershalber ?)verlassen haben. Nun war guter Rat (in Fern..t) billig.
Gruß
Bernd
Blacky [Gast] - 31.10.03 20:59
Meine Freundin arbeit bei einem großemn Konzern im Konzerneigenen IT-Haus das zum Jahreswechsel verkauft wird. Dort heißt es:"Man wolle sich auf das Kerngeschäft beschränken."
Blacky
Blacky
christoph [Gast] - 31.10.03 21:22
Ganz allgemein:
Früher gabs den Schweinezyklus, in dem die Preise und das Angebot immer hoch und runter gingen.
Heute gibts den Managementzyklus, bei dem zyklisch eine Firma sich aufbläst und die entlegendsten Arbeitsgebiete betritt, das heißt "Synergien suchen", und dann stellt man fest, daß man eigentlich garnichts richtig kann, und schrumpft runter auf das, was man vielleicht doch noch kann. Das ist dann das Kerngeschäft. Danach gehts wieder von vorne los, oder es kommt der Konkursverwalter. Dumm ist nur, wenn alle das machen, weil soviele gute Konkursverwalter gibts wohl nicht.
Das ist natürlich alles noch etwas komplizierter, aber ich glaube im Kern kommt die Beschreibung so hin. Im Moment ist die Devise "Kerngeschäft". Aber vielleicht macht irgendwann dann die Tochtergesellschaft eines großen Konzerns in Modellbahnen, weil das so toll viel mit Dynamik zu tun hat.
Christoph
Früher gabs den Schweinezyklus, in dem die Preise und das Angebot immer hoch und runter gingen.
Heute gibts den Managementzyklus, bei dem zyklisch eine Firma sich aufbläst und die entlegendsten Arbeitsgebiete betritt, das heißt "Synergien suchen", und dann stellt man fest, daß man eigentlich garnichts richtig kann, und schrumpft runter auf das, was man vielleicht doch noch kann. Das ist dann das Kerngeschäft. Danach gehts wieder von vorne los, oder es kommt der Konkursverwalter. Dumm ist nur, wenn alle das machen, weil soviele gute Konkursverwalter gibts wohl nicht.
Das ist natürlich alles noch etwas komplizierter, aber ich glaube im Kern kommt die Beschreibung so hin. Im Moment ist die Devise "Kerngeschäft". Aber vielleicht macht irgendwann dann die Tochtergesellschaft eines großen Konzerns in Modellbahnen, weil das so toll viel mit Dynamik zu tun hat.
Christoph
Björn [Gast] - 31.10.03 21:33
Die Kernkompetenz ist der Bereich, in dem ein Unternehmen herrausragend und Marktführer ist.
Und Management-buyout bedeutet die Übernahme der Aktien- bzw. Anteilsmehrheit eines Unternehmens durch das im Unternehmen beschäftigte Management
Ich verstehe das so: Das angestellte Management bei Trix ist jetzt selbst für die Formen verantwortlich und liegt nicht mehr Märklin auf der Tasche. D.H. Trix muss selber zusehen wie sie mit den neuen Formen klar kommen.
Daher dauert es vermutlich länger in der Beschaffung liquider Mittel für neue Formen. Wieder ein Schritt Richtung Eigenständigkeit, korrigiert mich bitte wenn ich da falsch liege.
Und Management-buyout bedeutet die Übernahme der Aktien- bzw. Anteilsmehrheit eines Unternehmens durch das im Unternehmen beschäftigte Management
Ich verstehe das so: Das angestellte Management bei Trix ist jetzt selbst für die Formen verantwortlich und liegt nicht mehr Märklin auf der Tasche. D.H. Trix muss selber zusehen wie sie mit den neuen Formen klar kommen.
Daher dauert es vermutlich länger in der Beschaffung liquider Mittel für neue Formen. Wieder ein Schritt Richtung Eigenständigkeit, korrigiert mich bitte wenn ich da falsch liege.
Blacky [Gast] - 31.10.03 22:13
Eine weitere mögliche Erklärung wäre, die besser Kalkulation.
Die Formenbauer vielleicht Mieter in Märklin-Immobilen. M* bekommt dafür eine fixe Miete und kauft die Formen zu festen Preisen. Das Risiko des Formenbaus geht auf kosten anderer.
Wir als Moba werden davon nicht viel haben bzw. merken.
Das ganze mache ich gerade in unser Firma durch. Es wird anders- aber nicht besser.
Blacky
Die Formenbauer vielleicht Mieter in Märklin-Immobilen. M* bekommt dafür eine fixe Miete und kauft die Formen zu festen Preisen. Das Risiko des Formenbaus geht auf kosten anderer.
Wir als Moba werden davon nicht viel haben bzw. merken.
Das ganze mache ich gerade in unser Firma durch. Es wird anders- aber nicht besser.
Blacky
Ulrich [Gast] - 31.10.03 22:38
Wenn sich derzeit alle Firmen aufs Kerngeschäft konzentrieren ....
.... wohin sollen wir dann eigentlich mit den ganzen Kernen ?
.... wohin sollen wir dann eigentlich mit den ganzen Kernen ?
Ricola [Gast] - 31.10.03 23:02
Björn hat es richtig formuliert. Ein Teil der Arbeit wurde an die Mitarbeiter von Trix ausgelagert, oder übertragen, oder verkauft, wie man es nennen will.
Gruss Ricola
Gruss Ricola
Volker [Gast] - 31.10.03 23:21
Das bedutet im Klartext den Anfang vom Ende "echter" Trix-Modelle, und damit auch das absehbare Ende von Minitrix. Management-Buy-Outs werden nämlich in der Regel nur bei sehr wenig lukrativen Geschäftsteilen gemacht, meist in der Hoffnung damit wenigstens noch einen Teil der Arbeitsplätze zu retten, und enden oft genug vor dem Konkursrichter. Denn Manament-Buy-Out werden eigentlich nur dann gemacht, wenn sich kein anderer Käufer gefunden hat.
Gruß, Volker
Gruß, Volker
Ricola [Gast] - 31.10.03 23:37
Nun mal langsam, es wird jetzt nicht schon wieder schwarz gemalt? Das Interesse von Minitrix an N ist ungebrochen! Wieso? Warten wir Nürnberg ab, dann sehen wir, wo die Firma hin will. Die Manager werden mir wohl die Wahrheit gesagt haben! Weiss jemand von Euch ob M* und MTX auch eine konfuse Informationspolitik hat? Ich nicht.
Ich wünsche der Trix Familie viel Erfolg.
Gruss Ricola
bitte der Ram ist nun Geschichte und Geschichte ist nicht ändebar, nur die Zukunft ist verbesserungswürdig, durch jeden Einzelnen von uns.
Ich wünsche der Trix Familie viel Erfolg.
Gruss Ricola
bitte der Ram ist nun Geschichte und Geschichte ist nicht ändebar, nur die Zukunft ist verbesserungswürdig, durch jeden Einzelnen von uns.
Volker [Gast] - 31.10.03 23:47
M* verlangt von jedem Bereich mindestens 20% Rendite auf das eingesetzte Kapital (war einstens im NBM, anläßlich der Trix-Übernahme zu lesen), sonst wird sich davon getrennt. Da man sich vom Trix-Formenbau, und damit quasi von "Herzen" des Trixbereiches getrennt hat, hat Trix wohl sein "Plansoll" nicht erfüllt. Mit dem Management-Buy-Out versucht man wohl die Kostenstruktur zu "optimieren", aber Wunder werden die leute auch nicht vollbringen können. Und wenn der Trix-Formenbau dann erst mal ganz weg vom Fenster ist, gibt es unter dem Namen "Trix" nur noch umetikettierte M*-Modelle. Und da Tante M* nun mal selbst keine N-Modelle herstellt.....
Gruß, Volker
Gruß, Volker
christoph [Gast] - 01.11.03 11:45
So ein MBO (Management Buy-Out) kann auch ganz gut laufen, weil z.B. die Entscheidungswege kürzer werden, und auch mal kleine Aufträge angenommen werden können, die für eine große Firma einfach zu klein wären, weil pro Auftrag zu viele Fixkosten draufkämen.
Damit kann der ausgelagert Formenbau durchaus auch Formen für Modelle bauen, die dann in China gefertigt werden. Dem Management könnte man das damit verkaufen, daß sie das neue Modell als Vormuster aus der Form schon sehen, bevor es in die Fertigung geht.
Das Problem ist meistens, daß es mit den Finanzreserven eng wird und die neue Firma dann zumacht, weil sie keine Mittel (auch Überbrückungskredite) bekommt, bzw. Fehlschläge nicht wegstecken kann.
Gruß Christoph,
der jetzt lieber mit der Eisenbahn spielen geht, zur Ablenkung
Damit kann der ausgelagert Formenbau durchaus auch Formen für Modelle bauen, die dann in China gefertigt werden. Dem Management könnte man das damit verkaufen, daß sie das neue Modell als Vormuster aus der Form schon sehen, bevor es in die Fertigung geht.
Das Problem ist meistens, daß es mit den Finanzreserven eng wird und die neue Firma dann zumacht, weil sie keine Mittel (auch Überbrückungskredite) bekommt, bzw. Fehlschläge nicht wegstecken kann.
Gruß Christoph,
der jetzt lieber mit der Eisenbahn spielen geht, zur Ablenkung
RubiNH0 [Gast] - 01.11.03 12:00
Für die Ex-Trixer hat das den Vorteil, dass sie sich Aufträge (ohne den Ruch des Spielzeugherstellers) auch woanders holen können: von der Automobil-Industrie (so wie einst Arnold) , von Handy-Herstellern, von GFN [
] ... . Der hochwertige Formenbau buhmt in Deutschland, nicht zuletzt, weil hier (und in der CH) die besten Maschinen dafür gebaut werden (trotz www ist der direkte Kontakt immer noch am besten). Montieren kann man anderswo auch und billiger.
Interessant ist aber, dass Märklin den Formenbau nicht zu den Kernkompetenzen zählt - ein Armutszeugnis. Doch es stimmt, um einen diesellokähnlichen Hammer herzustellen, braucht man nicht viel Know-how. Kernkompetenzen von Märklin sind: das Knechten der Händler (die das offensichtlich mögen) und das Vera..... der Kunden.
Interessant ist aber, dass Märklin den Formenbau nicht zu den Kernkompetenzen zählt - ein Armutszeugnis. Doch es stimmt, um einen diesellokähnlichen Hammer herzustellen, braucht man nicht viel Know-how. Kernkompetenzen von Märklin sind: das Knechten der Händler (die das offensichtlich mögen) und das Vera..... der Kunden.
christoph [Gast] - 01.11.03 12:07
@RubiNH0 :
daß der Formenbau nicht mehr Kernkompetenz ist, nährt meine Vermutung, daß inzwischen alles komplett in Fernost läuft, man schickt nur noch Zeichnungen oder vielleicht CAD-Files (ist nicht mein Kerngeschäft, wissen andere wahrscheinlich besser).
Damit würde sich Märklin mehr den U.S. Herstellern annähern. Wir werden es sehen.
Gruß Christoph (der grade ein Paket mit US Modellen bekommen hat und total neugierig ist :) )
daß der Formenbau nicht mehr Kernkompetenz ist, nährt meine Vermutung, daß inzwischen alles komplett in Fernost läuft, man schickt nur noch Zeichnungen oder vielleicht CAD-Files (ist nicht mein Kerngeschäft, wissen andere wahrscheinlich besser).
Damit würde sich Märklin mehr den U.S. Herstellern annähern. Wir werden es sehen.
Gruß Christoph (der grade ein Paket mit US Modellen bekommen hat und total neugierig ist :) )
Hermann [Gast] - 01.11.03 15:29
Von meinem Modellbahnhändler habe ich erfahren, dass viele Konstruktionen für Trix über Kato (somit Asien) kommen!!! Deshalb ist doch nicht wunderlich dass der selbe Triebwagen von Minitrix als Sonderserie angekündigt ist, wie schon von Kato gibt. Märklin bzw. Trix wollen bei den Entwicklungskosten sparen.
Ein Modellbahnhersteller muss heute doch nicht alles mehr selber herstellen bzw. entwickeln. Nehmt doch mal die Automobilindustrie, da wird schon seit Jahrzehnte dies fabriziert. Es gibt den Automobilhersteller und er bezieht die Teile von vielen verschiedenen Systemlieferanten und Zulieferanten, dann werden die Autos zusammenmontiert, lackiert etc. Viele Entwicklungen werden auch nicht vom entsprechenden Automobilhersteller durchgeführt, da alle Zulieferanten (z.B. für Klimaanlagen, Navigationssystem, Fernbedienungen, Schlüssel, Leuchten, Airbags, Armaturenbrett, Mittelkonsole, Sitze, Elektrik, Motorenteile etc.etc.) die Entwicklungen machen. Das interessante ist, dass diese Zulieferanten, von anderen Zulieferanten und die auch noch von anderen Zulieferanten die Teile fertigen und entwicklen lassen.
Auch Playmobil (Brandstätter) lässt viele Kunststoffteile von fremden Spritzgußfirmen spritzen/herstellen- Kennt Ihr noch die Playmobileisenbahn, mit den richtigen Schienen, diese Schienen waren die gleichen Schienen wie die von Lehmann (LGB)! Es ist auch bekannt, dass Modellbahnhersteller die Formen von Formenhersteller fertigen lassen. Somit wundere ich mich nicht über solche Aussagen von Märklin.
Ein Modellbahnhersteller muss heute doch nicht alles mehr selber herstellen bzw. entwickeln. Nehmt doch mal die Automobilindustrie, da wird schon seit Jahrzehnte dies fabriziert. Es gibt den Automobilhersteller und er bezieht die Teile von vielen verschiedenen Systemlieferanten und Zulieferanten, dann werden die Autos zusammenmontiert, lackiert etc. Viele Entwicklungen werden auch nicht vom entsprechenden Automobilhersteller durchgeführt, da alle Zulieferanten (z.B. für Klimaanlagen, Navigationssystem, Fernbedienungen, Schlüssel, Leuchten, Airbags, Armaturenbrett, Mittelkonsole, Sitze, Elektrik, Motorenteile etc.etc.) die Entwicklungen machen. Das interessante ist, dass diese Zulieferanten, von anderen Zulieferanten und die auch noch von anderen Zulieferanten die Teile fertigen und entwicklen lassen.
Auch Playmobil (Brandstätter) lässt viele Kunststoffteile von fremden Spritzgußfirmen spritzen/herstellen- Kennt Ihr noch die Playmobileisenbahn, mit den richtigen Schienen, diese Schienen waren die gleichen Schienen wie die von Lehmann (LGB)! Es ist auch bekannt, dass Modellbahnhersteller die Formen von Formenhersteller fertigen lassen. Somit wundere ich mich nicht über solche Aussagen von Märklin.
Kai Lahmann [Gast] - 01.11.03 16:07
RubiNH0: genau das denke ich auch, man will die durch das eigene Sortiment nicht ansatzweise ausgelastenen Kapazitäten für andere öffnen.
Hermann: wenn die Trix-Modelle bei Kato produziert werden würden, wäre das ob der Preise entweder ein Armutszeugnis für die Kostenstruktur im Märklin-Vertrieb, oder irgendwer macht da bald Bill Gates Konkurrenz.
Hermann: wenn die Trix-Modelle bei Kato produziert werden würden, wäre das ob der Preise entweder ein Armutszeugnis für die Kostenstruktur im Märklin-Vertrieb, oder irgendwer macht da bald Bill Gates Konkurrenz.
RubiNH0 [Gast] - 01.11.03 16:58
Das machte M* doch schon lange vor MS: Marktführerschaft mit Murks, aber gutem Marketing.
Wenn der Jungmilliardär identifiziert ist, sagt mir bitte Bescheid. Vielleicht hat er eine hübsche Tochter (Trixi?).
Wenn der Jungmilliardär identifiziert ist, sagt mir bitte Bescheid. Vielleicht hat er eine hübsche Tochter (Trixi?).
Eckhard [Gast] - 01.11.03 17:57
Hallo, habe auf der M* seite die Texte der Pressekonferenz gelesen. Hier mal ein paar Zitate:
Die Zeitspanne, das eingesetzte Kapital zurückzuverdienen, wird also auch bei Märklin immer kürzer. Damit hat sich das schnelle Umsetzen von Ideen zum kritischen Faktor für unsere Wettbewerbsfähigkeit entwickelt.
Im Schnitt verschlingt der Bau einer Lokomotive in der Spur H0 bis zur Serienreife rund eine Millionen Euro.
Sieht man sich den Trend in den vergangenen Jahren an, zeigt sich: Die Eisenbahn verlor keine Marktanteile; im Gegenteil, die Modellbahn ist und bleibt ein verlässlicher, ja zunehmend wichtiger Umsatzbringer für den Handel.
Weil wir die Stärken der Einzelhändler kennen, unterstützen wir sie. Sprich: Märklin kümmert sich intensiv um die Kundenansprache und die Produktpräsentation mehr als jeder andere Hersteller im Markt. Aus der Vielzahl der Maßnahmen möchte ich nur einige herausstellen:
Fazit
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir haben dargelegt, dass Märklin ein erfolgreiches Jahr 2002 hatte. Wir haben Ihnen gezeigt, dass wir gleichsam die Basis für künftiges Unternehmenswachstum gelegt haben. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir auch 2003 mit guten Kennzahlen bei Umsatz und Ertrag abschließen
Ich fands interessant und habe alle Berichte gelesen. Man mag zu M* stehen wie mal will, aber ihr Geschaft verstehen die.
gruß eckhard
Die Zeitspanne, das eingesetzte Kapital zurückzuverdienen, wird also auch bei Märklin immer kürzer. Damit hat sich das schnelle Umsetzen von Ideen zum kritischen Faktor für unsere Wettbewerbsfähigkeit entwickelt.
Im Schnitt verschlingt der Bau einer Lokomotive in der Spur H0 bis zur Serienreife rund eine Millionen Euro.
Sieht man sich den Trend in den vergangenen Jahren an, zeigt sich: Die Eisenbahn verlor keine Marktanteile; im Gegenteil, die Modellbahn ist und bleibt ein verlässlicher, ja zunehmend wichtiger Umsatzbringer für den Handel.
Weil wir die Stärken der Einzelhändler kennen, unterstützen wir sie. Sprich: Märklin kümmert sich intensiv um die Kundenansprache und die Produktpräsentation mehr als jeder andere Hersteller im Markt. Aus der Vielzahl der Maßnahmen möchte ich nur einige herausstellen:
Fazit
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir haben dargelegt, dass Märklin ein erfolgreiches Jahr 2002 hatte. Wir haben Ihnen gezeigt, dass wir gleichsam die Basis für künftiges Unternehmenswachstum gelegt haben. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir auch 2003 mit guten Kennzahlen bei Umsatz und Ertrag abschließen
Ich fands interessant und habe alle Berichte gelesen. Man mag zu M* stehen wie mal will, aber ihr Geschaft verstehen die.
gruß eckhard
Kai Lahmann [Gast] - 01.11.03 18:00
seltsam ist nur die 1Mio. EUR, die erscheinen doch sehr hoch, wahrscheinlich hat man da so einiges mit reingerechnet, was keine Entwicklungskosten sind.
Werner [Gast] - 01.11.03 18:02
Als MBO wird der Kauf eines Unternehmens durch das darin beschäftigte Management bezeichnet. Ziel ist eine selbstständige Weiterführung des Unternehmens bzw. die Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens und Sicherung der Arbeitsplätze.
Die bisherigen Aktionäre werden durch Aufkauf ihrer Anteile abgefunden. Die Finanzierung erfolgt im Regelfall durch Kreditfinanzierung. Die Kreditbesicherung erfolgt durch die Aktiva des Unternehmens.
Im Rahmen der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen versuchen viele Großunternehmen, Geschäftsbereiche abzustoßen. Im vorliegenden Fall hat M* ; Trix abgestoßen. Der Verkauf an einen Konkurenten ist aus vielfältigen Gründen oft nicht möglich. ( an wen auch?
)
Die übliche Rechtsform des gekauften oder ausgegliederten Unternehmens ist eine GmbH. Diese wird von einer Beteiligungsgesellschaft erworben, die den involvierten Managern gehört.
Ich arbeite selbst bei einer Gesellschaft welche ein MBO durchgeführt hat und dieser geht es heute erheblich besser als vorher. Der Ebit(Gewinn vor Zinsen und Steuern) liegt heute bei stabil 18%. Der Rohertrag sogar bei 43%.
Gruß
einer dieser von euch ungeliebten BWL'er
Die bisherigen Aktionäre werden durch Aufkauf ihrer Anteile abgefunden. Die Finanzierung erfolgt im Regelfall durch Kreditfinanzierung. Die Kreditbesicherung erfolgt durch die Aktiva des Unternehmens.
Im Rahmen der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen versuchen viele Großunternehmen, Geschäftsbereiche abzustoßen. Im vorliegenden Fall hat M* ; Trix abgestoßen. Der Verkauf an einen Konkurenten ist aus vielfältigen Gründen oft nicht möglich. ( an wen auch?
Die übliche Rechtsform des gekauften oder ausgegliederten Unternehmens ist eine GmbH. Diese wird von einer Beteiligungsgesellschaft erworben, die den involvierten Managern gehört.
Ich arbeite selbst bei einer Gesellschaft welche ein MBO durchgeführt hat und dieser geht es heute erheblich besser als vorher. Der Ebit(Gewinn vor Zinsen und Steuern) liegt heute bei stabil 18%. Der Rohertrag sogar bei 43%.
Gruß
einer dieser von euch ungeliebten BWL'er
jojo [Gast] - 01.11.03 18:16
Die kosten von Zeichnung bis zum Formenbau und der ersten Lok sind so hoch.
Die BR 18 hat damals von Arnold schon fast 1 Million gekostet. Wenn man die ersten Hausbausätze in H0 von Faller nimmt, sind erst im letzten Jahr die kosten lt. Faller gedeckt worden.
jojo
Die BR 18 hat damals von Arnold schon fast 1 Million gekostet. Wenn man die ersten Hausbausätze in H0 von Faller nimmt, sind erst im letzten Jahr die kosten lt. Faller gedeckt worden.
jojo
Oliver [Gast] - 01.11.03 18:27
"Management Buy In" wäre besser gewesen...........
Ulrich [Gast] - 01.11.03 18:31
Bedeutet "MBO" etwa auch, daß zukünftig den Aussendungen des Trix-Prof-Clubs nicht mehr soviel Märklin-Reklamematerial beiliegen wird ?
Schön wär's ja ....
Schön wär's ja ....
Werner [Gast] - 01.11.03 18:33
Warum Oliver?
MBI bedeutet doch nur, dass eine externe Beteiligungsgesellschaft sich in das Unternehmen einkauft. Im schlimmsten Fall dann mit Managern die in keinster Weise einen Bezug zum Unternehmen haben. Die MBO-Lösung ist für mich dann doch schon besser auch wenn nicht unbedingt gewährleistet ist dass das Unternemen damit überlebt.
MBI bedeutet doch nur, dass eine externe Beteiligungsgesellschaft sich in das Unternehmen einkauft. Im schlimmsten Fall dann mit Managern die in keinster Weise einen Bezug zum Unternehmen haben. Die MBO-Lösung ist für mich dann doch schon besser auch wenn nicht unbedingt gewährleistet ist dass das Unternemen damit überlebt.
Kai Lahmann [Gast] - 01.11.03 18:36
vielleicht will man ja auch die Aufgabenteilung zwischen Märklin und Trix komplett neu regeln?
Oliver [Gast] - 01.11.03 18:43
@ Werner
MBO mag durchaus sein Bestand haben. Aber meistens gehört es auch dazu mal ein paar Leute auszutauschen.
Vielleicht sehen Leute die damit nichts zu tun haben die Sache nüchterner und werden eher was bewegen als jemand der schon zu lange dabei ist. Vor allem den Laden mal aufräumen und Lieferranten wegkicken die zu teuer sind.
Es ist zu kompliziert und würde den Rahmen hier sprengen alles zu erläutern.
Wer länger dabei ist, ist meistens auch dem Laden emotional verbunden.....
Ich werde es nicht definieren können, aber dazu fehlt mir das Hintergrundwissen zu Trix und deren betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
Wichtig ist aber meines erachtens das der Laden bestehen bleiben sollte. Das sollte das Ziel sein und nicht nur die HO Sparte sondern auch N.
MBO mag durchaus sein Bestand haben. Aber meistens gehört es auch dazu mal ein paar Leute auszutauschen.
Vielleicht sehen Leute die damit nichts zu tun haben die Sache nüchterner und werden eher was bewegen als jemand der schon zu lange dabei ist. Vor allem den Laden mal aufräumen und Lieferranten wegkicken die zu teuer sind.
Es ist zu kompliziert und würde den Rahmen hier sprengen alles zu erläutern.
Wer länger dabei ist, ist meistens auch dem Laden emotional verbunden.....
Ich werde es nicht definieren können, aber dazu fehlt mir das Hintergrundwissen zu Trix und deren betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
Wichtig ist aber meines erachtens das der Laden bestehen bleiben sollte. Das sollte das Ziel sein und nicht nur die HO Sparte sondern auch N.
Werner [Gast] - 01.11.03 18:51
Grundsätzlich gebe ich dir Recht eine Mischung aus beidem wäre vieleicht die suboptimalste Lösung aber das wichtigste hast du zum Schluß gesagt und so soll es sein. Und am besten wäre dann noch ein VT08
)
Grüße
Werner
Grüße
Werner
Georg [Gast] - 01.11.03 20:24
Wenn Märklin Trix, den Formenbau nicht als Kernkompetenz sieht ist dies nur richtig. Ein guter Werkzeugmacher kann seine Maschinen ganz anders auslasten und amortisieren, als eine Firma deren Kompetenz im Entwickeln und Montieren /lackieren und Marketing liegt.
Formenbau ist ein Kapitel für sich. Märklin Trix fragt die Formen bei vielen an, der günstigste (Preis und Lieferzeit bekommt den Zuschlag, und zwar zum Festpreis)
Somit kann der Preis für eine Entwicklung besser kalkuliert werden.
Geht mal auf eine Fachmesse für die Kunststoffindustrie, und schaut mal wer da alles Modellbahnteile als Referenz ausstellt.
Dies ist schon seit Jahren so. Selbst sehr große Automobilzulieferer mit 3000 und mehr Angestellten betrachten den eigentlichen Fomenbau nicht unbedingt als ihr Kerngeschäft, obwohl durch das spritzen der Kunststoffteile der meiste Umsatzgemacht wird. Nur kann ein Automobilzulieferer den Kostendruck dadurch auffangen, das er Teile die zu hundertausenden produziert werden in Formen produziert, die immer mehr Formnester haben. Eine Form mit 2 Nestern ist ca.
nur noch um den Faktor 1,5 teuer als die Einfachform. Das nützt Märlin nichts, eine Form mit 16 gleichen Lokgehäusen rechnet sich halt bei 50.000 verkauften Loks nicht
Hier wurde nur der richtigee Schritt getan, auch wenn es hart erscheint
Viele Grüße Georg
Formenbau ist ein Kapitel für sich. Märklin Trix fragt die Formen bei vielen an, der günstigste (Preis und Lieferzeit bekommt den Zuschlag, und zwar zum Festpreis)
Somit kann der Preis für eine Entwicklung besser kalkuliert werden.
Geht mal auf eine Fachmesse für die Kunststoffindustrie, und schaut mal wer da alles Modellbahnteile als Referenz ausstellt.
Dies ist schon seit Jahren so. Selbst sehr große Automobilzulieferer mit 3000 und mehr Angestellten betrachten den eigentlichen Fomenbau nicht unbedingt als ihr Kerngeschäft, obwohl durch das spritzen der Kunststoffteile der meiste Umsatzgemacht wird. Nur kann ein Automobilzulieferer den Kostendruck dadurch auffangen, das er Teile die zu hundertausenden produziert werden in Formen produziert, die immer mehr Formnester haben. Eine Form mit 2 Nestern ist ca.
nur noch um den Faktor 1,5 teuer als die Einfachform. Das nützt Märlin nichts, eine Form mit 16 gleichen Lokgehäusen rechnet sich halt bei 50.000 verkauften Loks nicht
Hier wurde nur der richtigee Schritt getan, auch wenn es hart erscheint
Viele Grüße Georg
RubiNH0 [Gast] - 02.11.03 15:36
Hallo Werner,
heißt "suboptimalste" nicht "schlechtestesteste"? Dann verstehe ich aber Deine These nicht ganz. Oder hast Du einfach die "beste" Lösung gemeint?
Gruß
RubiNH0
heißt "suboptimalste" nicht "schlechtestesteste"? Dann verstehe ich aber Deine These nicht ganz. Oder hast Du einfach die "beste" Lösung gemeint?
Gruß
RubiNH0
Werner [Gast] - 02.11.03 17:02
Hallo RubiH0,
Mit suboptimal meine ich die "wahrscheinlich" beste Lösung. Ein "Optimum" kann nie erreicht werden. Denn ein "Optimum" kann garnicht definiert werden, zumindest in der Wirtschaft nicht, es geht immer noch besser(Benchmarking),bei der Moba? mh möglich , da sind aber eher die Fremo's gefragt.
Gruß
Werner
Mit suboptimal meine ich die "wahrscheinlich" beste Lösung. Ein "Optimum" kann nie erreicht werden. Denn ein "Optimum" kann garnicht definiert werden, zumindest in der Wirtschaft nicht, es geht immer noch besser(Benchmarking),bei der Moba? mh möglich , da sind aber eher die Fremo's gefragt.
Gruß
Werner
Stephan Mack [Gast] - 02.11.03 17:48
".....Als Konsequenz daraus haben wir den Werkzeugbau unserer Tochter Trix in Nürnberg über ein Management-Buy-out verkauft....."
Märklin hatte vor der Übernahme von Trix doch auch schon seinen eigenen Werkzeugbau. In der Konsequenz bedeutet es, daß der Werkzeugbau auf Göppingen konzenriert wird. Ob dasFolgen für N haben wird, bleibt abzuwarten.
Gruss
Stephan
Märklin hatte vor der Übernahme von Trix doch auch schon seinen eigenen Werkzeugbau. In der Konsequenz bedeutet es, daß der Werkzeugbau auf Göppingen konzenriert wird. Ob dasFolgen für N haben wird, bleibt abzuwarten.
Gruss
Stephan
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