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THEMA: NBM6/2003 -Balckes Leitartikel
THEMA: NBM6/2003 -Balckes Leitartikel
Hallo alle,
so, jetzt ist es also raus:
1. der gemeine N-Bahner ist schuld das die Firmen die N-Produktion schließen.
Grund ist, das der Kunde zu wenig kauft.
2. Firmen die noch produzieren, müssen den Preis erhöhen.
Grund: siehe 1
Fazit: Nur wenn der N-Bahner alles kauft was er nicht braucht und auch was er sich vielleicht nicht leisten kann wird wieder alles besser.
Was ist das für eine Logik wo mangelnder Umsatz durch Preiserhöhung aufgefangen wird? Moderne Kaufmannslogik?
Mir beginnt`s zu grauen..........
Wer es noch nicht getan hat: bitte unbedingt den Leitartikel vom Gernot Balcke lesen!!!!!!!
Günter
so, jetzt ist es also raus:
1. der gemeine N-Bahner ist schuld das die Firmen die N-Produktion schließen.
Grund ist, das der Kunde zu wenig kauft.
2. Firmen die noch produzieren, müssen den Preis erhöhen.
Grund: siehe 1
Fazit: Nur wenn der N-Bahner alles kauft was er nicht braucht und auch was er sich vielleicht nicht leisten kann wird wieder alles besser.
Was ist das für eine Logik wo mangelnder Umsatz durch Preiserhöhung aufgefangen wird? Moderne Kaufmannslogik?
Mir beginnt`s zu grauen..........
Wer es noch nicht getan hat: bitte unbedingt den Leitartikel vom Gernot Balcke lesen!!!!!!!
Günter
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 18:25
so unrecht hat er nicht. Es wird zu wenig gekauft, das Angebot ist ja durchaus da. Nur: egal, was kommt - es ist _immer_ falsch. Es gibt nämlich fast nichts, was genug N-Bahner noch brauchen....
Und die wenigen Angebote, die dann doch mal gebraucht werden (Post!), gehen ja dann auch mit dem gleichen Tempo weg, wie in H0.
Was wir daher dringend brauchen sind mehr N-Bahner - VIEL MEHR N-Bahner.
Ansonsten kann man vielleicht auch mal das Abspruchsdenken wenigstens um eine Stufe zurückfahren und nicht jede Niete mit der Hand zählen.
Und die wenigen Angebote, die dann doch mal gebraucht werden (Post!), gehen ja dann auch mit dem gleichen Tempo weg, wie in H0.
Was wir daher dringend brauchen sind mehr N-Bahner - VIEL MEHR N-Bahner.
Ansonsten kann man vielleicht auch mal das Abspruchsdenken wenigstens um eine Stufe zurückfahren und nicht jede Niete mit der Hand zählen.
Klaus Lübbe [Gast] - 30.10.03 18:32
Fakt ist, dass ich in diesem Jahr mehr in die Modellbahn investiert habe als in allen vorherigen Jahren. Ich habe aber überwiegend Produkte von Trix, Fleischmann und Peco erworben. Früher waren deren Anteile kleiner.
Offensichtlich können und wollen Roco und Brawa mit dem Neuheitenvolumen von Trix nicht mithalten. In Summe wird uns N-Bahnern mehr denn ja angeboten, aber es kommt fast alles aus Nürnberg (Minitrix und Fleischmann).
Die Neuheiten von diesen beiden Firmen verschlingen meinen ganzen Modellbahn-Etat.
Grüße
Klaus
Offensichtlich können und wollen Roco und Brawa mit dem Neuheitenvolumen von Trix nicht mithalten. In Summe wird uns N-Bahnern mehr denn ja angeboten, aber es kommt fast alles aus Nürnberg (Minitrix und Fleischmann).
Die Neuheiten von diesen beiden Firmen verschlingen meinen ganzen Modellbahn-Etat.
Grüße
Klaus
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 18:40
Klaus: das hilft uns nicht wirklich weiter.. Das die N-Bahner weniger Brawa- als Trix-Neuheiten kaufen, leuchtet jeden ein, es gab 12,3mal so viele! Nur anscheinend werden sogar mehr als 12,3mal so viele Trix-Modelle gekauft...
Micha [Gast] - 30.10.03 18:58
na ja,ich hätte gerne von Brawa ne V160 EP III,
nur als die rauskam,hatte ich das Geld nicht,jetzt gibt
es sie nicht mehr (bei Brawa).
Außerdem sind viele Preise zu hoch geworden,um noch
Mengen zu kaufen! Ich habe einen kleinen Etat für die Moba,der ist
in den letzten Jahren nicht gewachsen,woher auch,
aber die Preise sind unheimlich angezogen.
Ich kann halt nicht mit weniger Geld mehr teurere Sachen kaufen!
Früher hab ich bei 300,-DM bei einer Lok geschluckt und ein Jahr!
darauf gespart.Jetzt will man bis zu 500,-DM haben!
Ich kann halt nicht mehr ausgeben,als ich habe! Fakt!!
Und wenn ich fürs selbe Geld weniger bekomme,kann ich nicht
mehr kaufen,denn mehr Geld is halt nicht.
Als Rocos Hechte kamen, habe ich zugeschlagen,reichte für zwei
Züge (je 8 Wagen),aber damit war mein Erspartes für ne Lok weg!
Viele Preise sind zu hoch,so das halt weniger gekauft wird.
Micha
nur als die rauskam,hatte ich das Geld nicht,jetzt gibt
es sie nicht mehr (bei Brawa).
Außerdem sind viele Preise zu hoch geworden,um noch
Mengen zu kaufen! Ich habe einen kleinen Etat für die Moba,der ist
in den letzten Jahren nicht gewachsen,woher auch,
aber die Preise sind unheimlich angezogen.
Ich kann halt nicht mit weniger Geld mehr teurere Sachen kaufen!
Früher hab ich bei 300,-DM bei einer Lok geschluckt und ein Jahr!
darauf gespart.Jetzt will man bis zu 500,-DM haben!
Ich kann halt nicht mehr ausgeben,als ich habe! Fakt!!
Und wenn ich fürs selbe Geld weniger bekomme,kann ich nicht
mehr kaufen,denn mehr Geld is halt nicht.
Als Rocos Hechte kamen, habe ich zugeschlagen,reichte für zwei
Züge (je 8 Wagen),aber damit war mein Erspartes für ne Lok weg!
Viele Preise sind zu hoch,so das halt weniger gekauft wird.
Micha
RubiNH0 [Gast] - 30.10.03 19:02
Die neue Volkswirtschaftliche Theorie (nach Gern-Not): Wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage, steigen die Preise. Demnach müssten Arnold-Produkte alsbald verschenkt werden.
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 19:08
dauernd reden alle von "zu teuer", aber wenn mal was getan wird, um die Preise zu senken (keine Gehäuseanpassung für die Abarten der MaK G1205/1206, Beibehalten von funktionierenden alten Antrieben ohne Schwungmasse, keine Lagerhaltung beim Hersteller mehr, Streichen kostenintensiver kleiner Händler, Fertigung in Ländern mit geeigneteren Lohnkosten für derart Arbeitsintensive Montagen) wird geschimpft ohne Ende. Wenn ich mal davon ausgehe, dass die Fragerei bei wobu ( http://www.modellbau-buschmann.de ) halbwegs repräsentativ ist, ist das Interesse an Loks für 70? nicht größer, als an den Doppelstockwagen von Heris - welche wohl kaum mehr als 1000 Einheiten abwerfen werden... So ist ein wirklich preisgünstiges Sortiment nicht in Ansätzen machbar.
StP [Gast] - 30.10.03 19:12
@ Micha:
Die V160.137 (einzeln) oder V160.100 (aus dem Set mit der Cargo-Lok) läßt sich aber noch finden ... viele Händler haben die noch, zB Menzel in Düsseldorf.
Die V160.137 (einzeln) oder V160.100 (aus dem Set mit der Cargo-Lok) läßt sich aber noch finden ... viele Händler haben die noch, zB Menzel in Düsseldorf.
eiche [Gast] - 30.10.03 19:16
HWO hat im N-Bahner 53 (heute erschienen) das Internet für einen verteilteren Markt als Ursache ausgemacht. Wünsche nach kleineren Serien können heute schneller gesammelt und transportiert werden. Durch höhere Stückzahlen werden plötzlich Kleinserienmodelle nicht billig, aber manchmal doch erschwinglich. Und was da ausgegeben wird fehlt naturgemäß den großen Firmen. HWO hat recht: Wenn dies die großen Firmen nicht endlich begreifen - werden sie die falschen Modelle verkaufen wollen und letztlich nicht bestehen. Gruß Bernd
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 19:22
klar ist das ein Grund. Und ich hab noch einen: Ebay!
Früher war es eher selten, dass man gebrauchte Modelle kaufte, wenn dann für Wucherpreise auf Börsen. Heute kauft man sich doch gut und gerne 50% bei Ebay - meistens für 1/3 des Neupreises und weniger.
Früher war es eher selten, dass man gebrauchte Modelle kaufte, wenn dann für Wucherpreise auf Börsen. Heute kauft man sich doch gut und gerne 50% bei Ebay - meistens für 1/3 des Neupreises und weniger.
N-Realist [Gast] - 30.10.03 22:38
Ach, was soll denn das Klagen! Die N-Bahner sind doch selber schuld, wenn sie nicht genug kaufen, dann suchen die Hersteller sich eben andere Märkte. Wie sieht es denn mit TT aus? 1 Hersteller! Oder Spur 0?
Das ist doch hier Pfeifen im dunklen Walde.
Die Hersteller sollen nur die richtigen Modelle bauen? Ha, das ich nicht lache! Wenn die das wüssten, dann würden sie es doch tun! Epoche 3? Da ist doch alles mehr schlecht als durch, warum kommt den kein richtiger VT98? Weil man schon zwei Schrottmodelle hat und der Markt das Geld für einen ordentlichen nicht hergibt.
Die meisten Nler sind halt recht anspruchslos: Fein bedruckte Modelle auf lächerlichen Fahrwerken holpern über grobe Spielzeugschienen. Da kommt Freude auf, wenn man über eine DKW kommt ohne zu entgleisen oder stehen zu bleiben.
Wo bleiben denn richtige Gleise statt der Epoche 3 Spielzeugware? Lohnt sich nicht, die Nler kommen ja nicht mal mit Peco zurecht. Oder trauen sich nicht. Ja, da ist das Weinen nach den rostigen Arnoldgleisen nun groß, aber selber verschuldet, man war ja immer zufrieden.
Baut ein Hersteller anspruchsvolle Modelle mit Auslauf geht das Geheule wieder los: Zu teuer! Rutscht an der Blockstrecke durch! Habe ich schon 1971 gekauft!
Außerdem geben immer mehr N Bahner auf oder sterben weg, die Modelle aus der N-Zeit (70er) kommt haufenweise zu Ebay und auf die Börsen und bindet da Kaufkraft für Neuentwicklungen.
Heris, hurra, ein neuer Hersteller! Was neues für N, der ersetzt Roco und Brawa zusammen mit ein paar Exoten-Doppelstöckern und irgendwas unbekanntem. Ersetze Heris durch Bemo und du kennst die Zukunft. Oder wo ist der VT624?
N wird so enden wie TT und 0: Ein Nieschenprodukt mit eventuell einem Großen Hersteller (Ob Trix oder Fleischmann ist egal und zufällig). Herrn Hergermann und die anderen Kleinserienfrickler wird es freuen, denn sie können weiter für die Unbelehrbaren produzieren.
Die Modellbahn und besonders N hat die Zukunft schon hinter sich gelassen, was jetzt kommt ist nur noch Siechtum, da hilft auch kein Jammern.
Nix für Ungut, geht zu Aldi und tauscht die Startpackung gegen Märklin, da bekommt ihr auch schlechte Gleise und hopsende Fahrzeuge. Und jedes Jahr viiiiiiele Neuheiten.
N-Realist
Das ist doch hier Pfeifen im dunklen Walde.
Die Hersteller sollen nur die richtigen Modelle bauen? Ha, das ich nicht lache! Wenn die das wüssten, dann würden sie es doch tun! Epoche 3? Da ist doch alles mehr schlecht als durch, warum kommt den kein richtiger VT98? Weil man schon zwei Schrottmodelle hat und der Markt das Geld für einen ordentlichen nicht hergibt.
Die meisten Nler sind halt recht anspruchslos: Fein bedruckte Modelle auf lächerlichen Fahrwerken holpern über grobe Spielzeugschienen. Da kommt Freude auf, wenn man über eine DKW kommt ohne zu entgleisen oder stehen zu bleiben.
Wo bleiben denn richtige Gleise statt der Epoche 3 Spielzeugware? Lohnt sich nicht, die Nler kommen ja nicht mal mit Peco zurecht. Oder trauen sich nicht. Ja, da ist das Weinen nach den rostigen Arnoldgleisen nun groß, aber selber verschuldet, man war ja immer zufrieden.
Baut ein Hersteller anspruchsvolle Modelle mit Auslauf geht das Geheule wieder los: Zu teuer! Rutscht an der Blockstrecke durch! Habe ich schon 1971 gekauft!
Außerdem geben immer mehr N Bahner auf oder sterben weg, die Modelle aus der N-Zeit (70er) kommt haufenweise zu Ebay und auf die Börsen und bindet da Kaufkraft für Neuentwicklungen.
Heris, hurra, ein neuer Hersteller! Was neues für N, der ersetzt Roco und Brawa zusammen mit ein paar Exoten-Doppelstöckern und irgendwas unbekanntem. Ersetze Heris durch Bemo und du kennst die Zukunft. Oder wo ist der VT624?
N wird so enden wie TT und 0: Ein Nieschenprodukt mit eventuell einem Großen Hersteller (Ob Trix oder Fleischmann ist egal und zufällig). Herrn Hergermann und die anderen Kleinserienfrickler wird es freuen, denn sie können weiter für die Unbelehrbaren produzieren.
Die Modellbahn und besonders N hat die Zukunft schon hinter sich gelassen, was jetzt kommt ist nur noch Siechtum, da hilft auch kein Jammern.
Nix für Ungut, geht zu Aldi und tauscht die Startpackung gegen Märklin, da bekommt ihr auch schlechte Gleise und hopsende Fahrzeuge. Und jedes Jahr viiiiiiele Neuheiten.
N-Realist
Mike [Gast] - 30.10.03 22:41
Klar, aber die Sachen bei Ebay hat doch auch irgendwann mal irgendwer bei einem Händler gekauft. u.U. auch über Ebay. Neulich z. B. hab ich eine Minitrix 120 mit 9 Wagen bei einem Händler in Ebay für 170 Oiro ersteigert. Neuwert beim günstigsten Internetanbieter von allem zusammen wäre über 300 gewesen. Somit sind offensichtlich auch günstigere Preise - auch über den Fachhandel realisierbar. Möglicherweise hat der Händler auch draufgezahlt - ist mir dann aber auch egal.
Gruß
mike
Gruß
mike
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 22:43
don't feed the Troll.
1% Wahrheit ist drin: nach 'nem VT98 schreien alle - wo ist er???
1% Wahrheit ist drin: nach 'nem VT98 schreien alle - wo ist er???
herbertS [Gast] - 30.10.03 22:59
Da hat Micha mit Nr. 4 nicht ganz unrecht !
Die Preise für Modellbahnartikel haben in den letzten Jahren derart angezogen, daß man sich sehr genau überlegt, was man noch kauft oder wo man kauft.
Früher habe ich auch jede Neuheit erworben, heute überlege ich sehr genau und setze mir ein Kostenlimit.
Wenn man bedenkt, daß man 1990 eine Arnold T3 für 70.-DM nachgeschmissen bekam und heute für die gleiche, technisch unveränderte Lok 150.-€ zahlen soll ( siehe Internetangebote bei diversen Händlern ) , dann weiß ein jeder mit einem Minimum an Verstand, was gemeint ist und wer die Umsatzmisere tatsächlich verschuldet hat.
Herbert
Die Preise für Modellbahnartikel haben in den letzten Jahren derart angezogen, daß man sich sehr genau überlegt, was man noch kauft oder wo man kauft.
Früher habe ich auch jede Neuheit erworben, heute überlege ich sehr genau und setze mir ein Kostenlimit.
Wenn man bedenkt, daß man 1990 eine Arnold T3 für 70.-DM nachgeschmissen bekam und heute für die gleiche, technisch unveränderte Lok 150.-€ zahlen soll ( siehe Internetangebote bei diversen Händlern ) , dann weiß ein jeder mit einem Minimum an Verstand, was gemeint ist und wer die Umsatzmisere tatsächlich verschuldet hat.
Herbert
Frank (N-Realist) [Gast] - 30.10.03 23:03
@Kai -don't feed the Troll.
Ist halt einfach, mich in diese Ecke zu schieben. Besonders wenn man mal was unbequemes schreibt.
Ich war neulich mal etwas unterwegs in Deutschland und aus Gewohnheit klappere ich die örtlichen Händler ab, heuer war es im Südwesten. N wird entweder verschleudert (Arnold -50%, die Kassiererin hat beim Chef nachfragen müssen, weil sie es nicht glauben konnte) oder ist nur mit einem kleinen Alibiangebot (Märklin im Programm = Zwangs-Minitrix-Händler) vertreten, dafür aber saftig teuer.
Fazit: Der Einsteiger geht zu Aldi (DC) oder Märklin (AC).
Schaut euch doch mal die Rückseite vom NBM an, ja, die große Trixwerbung! (Wahrscheinlich der einzige Grund, warum es die Zeitung noch gibt) Toll bedrucktes Modell aber Beweis für die Rückständigkeit von N! Die Räder vom Modell sollen nicht retuschiert sein? Zum Vergleich mal ein Blick auf den Vorläufer
vom Foto unten. Hochwertige Antriebstechnik? Mal sehen, vermutlich so hochwertig, dass es keiner kaufen will, schließlich ist das Geld ja bei Ebay für den 70er-Schrott draufgegangen.
Jaja, beschimpft mich nur als Troll, aber die nächsten Neuheitenkataloge für N werden verdammt dünn!
N-Realist Frank
Ist halt einfach, mich in diese Ecke zu schieben. Besonders wenn man mal was unbequemes schreibt.
Ich war neulich mal etwas unterwegs in Deutschland und aus Gewohnheit klappere ich die örtlichen Händler ab, heuer war es im Südwesten. N wird entweder verschleudert (Arnold -50%, die Kassiererin hat beim Chef nachfragen müssen, weil sie es nicht glauben konnte) oder ist nur mit einem kleinen Alibiangebot (Märklin im Programm = Zwangs-Minitrix-Händler) vertreten, dafür aber saftig teuer.
Fazit: Der Einsteiger geht zu Aldi (DC) oder Märklin (AC).
Schaut euch doch mal die Rückseite vom NBM an, ja, die große Trixwerbung! (Wahrscheinlich der einzige Grund, warum es die Zeitung noch gibt) Toll bedrucktes Modell aber Beweis für die Rückständigkeit von N! Die Räder vom Modell sollen nicht retuschiert sein? Zum Vergleich mal ein Blick auf den Vorläufer
vom Foto unten. Hochwertige Antriebstechnik? Mal sehen, vermutlich so hochwertig, dass es keiner kaufen will, schließlich ist das Geld ja bei Ebay für den 70er-Schrott draufgegangen.
Jaja, beschimpft mich nur als Troll, aber die nächsten Neuheitenkataloge für N werden verdammt dünn!
N-Realist Frank
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 23:09
herbertS: nur ist die Frage, woher diese Preise kommen - sicherlich nicht durch irgendeine Bereicherung der Hersteller-Bosse.... Vor allem ruiniert man sich mit exotischen Modellen die Stückzahlen was die Kosten insgesamt hochtreibt. Dann verursachen viele kleine Händler mehr kosten als sie einbringen (für den Vertreter ist es gleich, ob der Händler eine oder 10.000 Loks verkauft!)... Kurzum: die Fixkosten sind für die Stückzahlen, auf die umgelegt werden können extrem hoch!
Frank (N-Realist) [Gast] - 30.10.03 23:22
Ganz einfach, wo die Preise herkommen:
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb eines N Modells sind vergleichbar mit einem H0 Modell. Das bischen gesparter Kunstoff und Farbe machen den Kohl nicht fett.
Dafür wollen die Nler aber nicht so viel zahlen, weil ist ja kleiner als H0 und war schon immer billiger. Dabei wird vergessen, dass in den 70ern viele Modelle wesentlich einfacher ausgeführt waren.
Wo soll nun das Geld für neue Modelle herkommen? Entweder die neuen Modelle werden unbezahlbar oder die alten Schätzchen müssen noch was Geld in die Kasse spülen, um die neuen Teile vorzufinanzieren. Haha! Ist fast so wie in unserem Rentensystem, da klappt das auch nicht mehr.
Euer N-Realist Frank
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb eines N Modells sind vergleichbar mit einem H0 Modell. Das bischen gesparter Kunstoff und Farbe machen den Kohl nicht fett.
Dafür wollen die Nler aber nicht so viel zahlen, weil ist ja kleiner als H0 und war schon immer billiger. Dabei wird vergessen, dass in den 70ern viele Modelle wesentlich einfacher ausgeführt waren.
Wo soll nun das Geld für neue Modelle herkommen? Entweder die neuen Modelle werden unbezahlbar oder die alten Schätzchen müssen noch was Geld in die Kasse spülen, um die neuen Teile vorzufinanzieren. Haha! Ist fast so wie in unserem Rentensystem, da klappt das auch nicht mehr.
Euer N-Realist Frank
Volker [Gast] - 30.10.03 23:34
Die mageren Zeiten kommen - nicht nur für N-Bahner, und nicht nur bei der Modellbahn. Man braucht nur mal einen Blick auf die Lohn-/Preisentwicklung der letzten Jahre zu werfen, auf den Arbeitsmarkt und auf die Zukunftsprognosen - besser wird es nicht. Vielleicht werden wir uns in zehn Jahren an die "guten alten Zeiten" erinnern als man noch Zeit und Geld genug hatte um sich einen Luxus, wie die Modellbahn zu leisten, und nicht seine ganze Zeit und Energie in den täglichen Überlebenskampf stecken musste. Guckt mal nach England, wie der dortige Modellbahnmarkt aussieht, die haben das schon hinter sich, was wohl auf uns noch zukommt.
Gruß, Volker
Gruß, Volker
weso [Gast] - 30.10.03 23:35
Langfristig ist aber ein dichtes Händlernetz für die MoBa-Industrie
lebensnotwendig.
Den Reiz einer Modellbahn kann man nur spüren, wenn man sie
auch tatsächlich vor sich sieht. Wie soll denn der Nachwuchs an
die Modelleisenbahn geführt werden, wenn der nächste Händler
erst 20 km entfernt zu finden ist?
lebensnotwendig.
Den Reiz einer Modellbahn kann man nur spüren, wenn man sie
auch tatsächlich vor sich sieht. Wie soll denn der Nachwuchs an
die Modelleisenbahn geführt werden, wenn der nächste Händler
erst 20 km entfernt zu finden ist?
Frank (N-Realist) [Gast] - 30.10.03 23:40
Wo soll überhaupt der Nachwuchs herkommen, wenn es heute in weiten Landstrichen keine Eisenbahn mehr gibt und ein nicht geringer Prozentsatz der Jugend noch nie in einem Zug saß?
Übrigens wird in England sehr intensiv Modellbahn betrieben, nur dass dort nicht Geweint wird über die bösen Hersteller und Händler sondern im Zweifel lieber selbst gebaut oder improvisiert wird.
Scheinbar können die deutschen Mobahner nur fertig kaufen?
Euer N-Realist Frank
Übrigens wird in England sehr intensiv Modellbahn betrieben, nur dass dort nicht Geweint wird über die bösen Hersteller und Händler sondern im Zweifel lieber selbst gebaut oder improvisiert wird.
Scheinbar können die deutschen Mobahner nur fertig kaufen?
Euer N-Realist Frank
herbertS [Gast] - 30.10.03 23:41
KaiL , Frank , ich gebe euch beiden recht, jedem auf seine Art !
Aber es lässt sich nicht verheimlichen, daß die Moba-Hersteller nach der Teuro-Umstellung gewaltig zugeschlagen haben.Ich gebe zu, daß die besagte T3 ein Extrembeispiel ist.
Wir Endverbraucher machen die Preise nicht, wir sollen sie nur zahlen.
Aber wir können nur das Geld ausgeben, das wir haben, zumal für ein Hobby.
Wenn die neuen Modelle unbezahlbar sind, ist das nicht durch uns so geschehen.Und preiswertere Kaufbedingungen zu finden , ist unser gutes Recht als Verbraucher. Wenn die Moba-Hersteller das nicht begreifen, ist es ihr Problem. In Zeiten nachlassender Nachfrage sollten die Preise sinken, und nicht extrem steigen, das weiß jeder mit einer Ahnung von Betriebswirtschaft. Seltsamerweise ist es bei der Moba-Industrie umgekehrt.
Ich fürchte, unser Hobby wird schon seit einigen Jahren systematisch kaputtgemacht. Von Wem ?
Von uns N-Bahnern bestimmt nicht ! Und auch nicht von E-Bay-Käufern.
Mancher Moba-Hersteller wird wohl in den nächsten Jahren lernen, daß das Leben den bestraft, der zu spät reagiert.
herbert
Aber es lässt sich nicht verheimlichen, daß die Moba-Hersteller nach der Teuro-Umstellung gewaltig zugeschlagen haben.Ich gebe zu, daß die besagte T3 ein Extrembeispiel ist.
Wir Endverbraucher machen die Preise nicht, wir sollen sie nur zahlen.
Aber wir können nur das Geld ausgeben, das wir haben, zumal für ein Hobby.
Wenn die neuen Modelle unbezahlbar sind, ist das nicht durch uns so geschehen.Und preiswertere Kaufbedingungen zu finden , ist unser gutes Recht als Verbraucher. Wenn die Moba-Hersteller das nicht begreifen, ist es ihr Problem. In Zeiten nachlassender Nachfrage sollten die Preise sinken, und nicht extrem steigen, das weiß jeder mit einer Ahnung von Betriebswirtschaft. Seltsamerweise ist es bei der Moba-Industrie umgekehrt.
Ich fürchte, unser Hobby wird schon seit einigen Jahren systematisch kaputtgemacht. Von Wem ?
Von uns N-Bahnern bestimmt nicht ! Und auch nicht von E-Bay-Käufern.
Mancher Moba-Hersteller wird wohl in den nächsten Jahren lernen, daß das Leben den bestraft, der zu spät reagiert.
herbert
Volker [Gast] - 30.10.03 23:51
Wenn heutzutage Renditerwartungen von 20 oder mehr % die Regel sind, und Banken ihren Kunden Kreditkonditionen eben auch nach Kapitalrendite einrämen, wird es für "Exoten" eng. Da wird dann versucht, die Rendite durch kräftige Preiserhöhungen "anzupassen". Wenn sich am derzeitgen "Raubritterkapitalismus" nichts ändert, und danach sieht es eigentlich nicht aus, dann wird Limarnold nicht der letzte Hersteller sein, der den Bach runter geht.
Gruß, Volker
Gruß, Volker
Günter König [Gast] - 30.10.03 23:52
@ N-Realisten Frank:
Aber Hallo, du bist ja wirklich gut drauf. Sicher, sicher hast du nicht so ganz Unrecht in Punkto Entwicklung und dergleichen.
Aber es ist doch auch gängige Praxis, einem alten Modell xyz einen neuen Farbkleckser zu geben, die ganze Sache als überarbeitete Jubiläums-Edition zu präsentieren, den alten DM Preis 1 zu 1 x 1,5 zum Euro konvertieren und dann jammern das keiner kauft. Und es ist ja sooooo einfach, alle Schuld beim Kunden zu suchen zumal die unsere Politiker uns diese Praxis täglich vorleben.
Hat es in den letzten 10 Jahren eigentlich von den Herstellern mal eine Umfrage gegeben, was der N-Bahner eigentlich will und was er bereit ist dafür zu zahlen? Hierbei ist es nicht relevant welche Modelle ihm fehlen, sondern mehr die Betrachtung der MoBa als Spiel- oder Wertanlage.... Insofern wäre es vielleicht interessanter, wie sich das Kaufverhalten in dem Zeitraum der letzten 5 Jahre geändert hat und warum.
Aber wie ich Eingangs schon sagte, mir beginnts zu grausen.......
Günter
Aber Hallo, du bist ja wirklich gut drauf. Sicher, sicher hast du nicht so ganz Unrecht in Punkto Entwicklung und dergleichen.
Aber es ist doch auch gängige Praxis, einem alten Modell xyz einen neuen Farbkleckser zu geben, die ganze Sache als überarbeitete Jubiläums-Edition zu präsentieren, den alten DM Preis 1 zu 1 x 1,5 zum Euro konvertieren und dann jammern das keiner kauft. Und es ist ja sooooo einfach, alle Schuld beim Kunden zu suchen zumal die unsere Politiker uns diese Praxis täglich vorleben.
Hat es in den letzten 10 Jahren eigentlich von den Herstellern mal eine Umfrage gegeben, was der N-Bahner eigentlich will und was er bereit ist dafür zu zahlen? Hierbei ist es nicht relevant welche Modelle ihm fehlen, sondern mehr die Betrachtung der MoBa als Spiel- oder Wertanlage.... Insofern wäre es vielleicht interessanter, wie sich das Kaufverhalten in dem Zeitraum der letzten 5 Jahre geändert hat und warum.
Aber wie ich Eingangs schon sagte, mir beginnts zu grausen.......
Günter
Kai Lahmann [Gast] - 30.10.03 23:56
Frank: im letzten Posting hast du zur Abwechslung mal recht, dazu kommt gleich das Beispiel
herbertS: doch, wir machen die Preise! Mit der Nachfrage! Es ist nur leider so, dass weder günstige noch teure Modelle nachgefragt werden. Kramm bietet die 216 DB Cargo von Brawa für 50EUR an - wieso rennen da jetzt nicht alle, die irgendwas mit Epoche 5 anfangen können los? Und wer lackieren kann: eine günstigere Umlackier-Basis wird man auch nimma finden.
weso: in jeder anderen Bastel-Branche sind all diese Dinge (die 20km oder auch fehlende Werbung) kein Problem - wieso sollten sie es bei der Modellbahn so extrem sein? Ich denke, dass kurzfristig dadurch 80% der Vertriebskosten und 5% des Umsatzes wegfallen - langfristig ist mit Modellbahn eh nichts mehr zu holen, dafür fehlt leider fast jeder Nachwuchs - nicht nur in N. Mehr Präsenz hilft hier nicht, im Gegenteil: wenn man sowieso in die nächste Stadt fahren muss, sobald das kleinste Interesse da ist, wird dieses wenigstens nicht von der grausamen Darbietung bei _allen_ mir bekannten Mini-Händlern gleich wieder vernichtet. Für N ist das ganze sogar von Vorteil: haben diese mini-Läden N nie gehabt, ist es für einen größeren unumgänglich, wenn er sich nicht die Rabatte ruinieren will - die wiederrum braucht er, weil er ja mit jedem Online-Shop EU-Weit konkurriert!
herbertS: doch, wir machen die Preise! Mit der Nachfrage! Es ist nur leider so, dass weder günstige noch teure Modelle nachgefragt werden. Kramm bietet die 216 DB Cargo von Brawa für 50EUR an - wieso rennen da jetzt nicht alle, die irgendwas mit Epoche 5 anfangen können los? Und wer lackieren kann: eine günstigere Umlackier-Basis wird man auch nimma finden.
weso: in jeder anderen Bastel-Branche sind all diese Dinge (die 20km oder auch fehlende Werbung) kein Problem - wieso sollten sie es bei der Modellbahn so extrem sein? Ich denke, dass kurzfristig dadurch 80% der Vertriebskosten und 5% des Umsatzes wegfallen - langfristig ist mit Modellbahn eh nichts mehr zu holen, dafür fehlt leider fast jeder Nachwuchs - nicht nur in N. Mehr Präsenz hilft hier nicht, im Gegenteil: wenn man sowieso in die nächste Stadt fahren muss, sobald das kleinste Interesse da ist, wird dieses wenigstens nicht von der grausamen Darbietung bei _allen_ mir bekannten Mini-Händlern gleich wieder vernichtet. Für N ist das ganze sogar von Vorteil: haben diese mini-Läden N nie gehabt, ist es für einen größeren unumgänglich, wenn er sich nicht die Rabatte ruinieren will - die wiederrum braucht er, weil er ja mit jedem Online-Shop EU-Weit konkurriert!
Cox [Gast] - 31.10.03 00:11
Leute, das ist doch Jammern auf hohem Niveau. Mir sind doch die Neuheiten völlig Bummi, ich habe garnicht soviel Geld um mir schon das jetzt Existierende alles zu kaufen. Schließlich gibts ja noch ein Leben neben der Modellbahn mit all seinen Verpflichtungen.
Was auch immer vergessen wird: Das richtige Holz geht für das Beiwerk drauf. Die Loks sind doch nur die Aushängeschilder an denen alles festgemacht wird. Die Preise für eine alberne Massenweiche sind mindestens genauso skandalös. Bahnsteigkanten von Brawa, die fertigkonfektionierten Korkstreifen, Signale.... preislich ein Albtraum.
Solange Ebay 135 Seiten N-Bahn bietet, mache ich mir da keine Sorgen.
Frank, so unrecht hast Du nicht. Viele verstehen das erst, wenn es überspitzt formuliert ist. Die nach "Hochwertigem" schreien, werden sich noch wundern. Ich glaube nämlich, dass das der Nischenmarkt wird, auf dem sich die Kleinserienanbieter tummeln. Ich verdiene nicht schlecht aber ich werde definitiv keine Lok kaufen, die teurer als 125 Euro ist. Absolute Schallgrenze. Mehr ist das nicht wert. Und Ihr solltet das auch nicht tun. Das ist ein ganz probates Mittel, den Herstellern, die sich an der Euro-Umstellung eine Nase verdient haben, wieder auf den Teppich zu holen. In den alten Zeiten hätte auch kaum jemand einen 400er Euroscheck plattgemacht hätte, um eine alberne N- Standardlok zu kaufen.
Was ist denn hochwertig? Es soll gut funktionieren, und das muss für das Geld machbar sein.
Brawa habe ich nie ernstgenommen, und Arnold mit seinen fürchterlichen Schienen hatte sowieso die besten Zeiten hinter sich. Marktbereinigung nennt man das. Zeit genug, sich etwas einfallen zu lassen, hatten sie ja. Roco tut weh, mir gefällt das garnicht aber die Politik ist nachvollziehbar. Das haißt aber nicht, dass sie nicht irgendwann mit einer ganzen Palette wieder rauskommen.
Warten wir es ab.
Gruss Cox
Was auch immer vergessen wird: Das richtige Holz geht für das Beiwerk drauf. Die Loks sind doch nur die Aushängeschilder an denen alles festgemacht wird. Die Preise für eine alberne Massenweiche sind mindestens genauso skandalös. Bahnsteigkanten von Brawa, die fertigkonfektionierten Korkstreifen, Signale.... preislich ein Albtraum.
Solange Ebay 135 Seiten N-Bahn bietet, mache ich mir da keine Sorgen.
Frank, so unrecht hast Du nicht. Viele verstehen das erst, wenn es überspitzt formuliert ist. Die nach "Hochwertigem" schreien, werden sich noch wundern. Ich glaube nämlich, dass das der Nischenmarkt wird, auf dem sich die Kleinserienanbieter tummeln. Ich verdiene nicht schlecht aber ich werde definitiv keine Lok kaufen, die teurer als 125 Euro ist. Absolute Schallgrenze. Mehr ist das nicht wert. Und Ihr solltet das auch nicht tun. Das ist ein ganz probates Mittel, den Herstellern, die sich an der Euro-Umstellung eine Nase verdient haben, wieder auf den Teppich zu holen. In den alten Zeiten hätte auch kaum jemand einen 400er Euroscheck plattgemacht hätte, um eine alberne N- Standardlok zu kaufen.
Was ist denn hochwertig? Es soll gut funktionieren, und das muss für das Geld machbar sein.
Brawa habe ich nie ernstgenommen, und Arnold mit seinen fürchterlichen Schienen hatte sowieso die besten Zeiten hinter sich. Marktbereinigung nennt man das. Zeit genug, sich etwas einfallen zu lassen, hatten sie ja. Roco tut weh, mir gefällt das garnicht aber die Politik ist nachvollziehbar. Das haißt aber nicht, dass sie nicht irgendwann mit einer ganzen Palette wieder rauskommen.
Warten wir es ab.
Gruss Cox
Kai Lahmann [Gast] - 31.10.03 00:15
Brawa ist genau die Firma, die lange Zeit nur Modelle angeboten hat, die *weit* unter dem üblichen Preisniveau sind - und noch heute fallen mir ganze 3 Brawa-Loks über 100? ein. Bei Trix müsste ich nachdenken, ob es da 4achser unter 100? gibt...
Frank (N-Realist) [Gast] - 31.10.03 00:45
Ah, ich dachte schon: "Mich versteht hier eh keiner", gell Kai!?
Die Hersteller können gar nicht anders, als so zu reagieren.
Erstmal haben die total verköchertet Vertriebsstrukturen: 1x im Jahr Ordermesse in Nürnberg, Vertreter mit Gebietsschutz, lokale Händler mit Vitrinenzwang, die dazu oft die Kunden mehr verprellen als beraten können. Hier herrscht immer noch der Mief der Epoche 3: Nur schön die Konkurenz unter den Händlern verhindern!
Die Hersteller sind größtenteils Klitschen, da erreicht ein gut geführtes Tankcenter auf der grünen Wiese einen höheren Umsatz als macher Mobahersteller. D.h. es fehlt Geld für gute Werbung um neue Käuferschichten zu erschießen. Jeder kenn die grottenschlechten mini Fleischmannanzeigen im Spiegel? Lächerlich!
Die verstrahlten Händer werden dann auf der Messe befragt, was sie denn gut verkaufen und was der Kunde so erwartet. Aua, da kann man ja nix erwarten. Marktforschung=unbekanntes Wort in Herstellersprache!
Dann operieren die Hersteller in einem gesättigten schrumpfenden Markt in schwierigen Wirtschftlichen Umfeld. Da wird gerne ein nicht lukrativer Markt, es müssen noch nicht mal Verluste gemacht werden, aufgegeben (Roco & Brawa) um alle Kraft auf einen Markt zu lenken, von dem man glaubt, dass der mehr Gewinn verspricht, eben H0. Außerdem kann man so kurzfristig Personal loswerden um die Banken zu erfreuen. Mittlerweile werden sogar Abteilungen ausfirmiert und das Personal dahin verschoben. Das erhöt die Rendite extrem, jedenfalls kurzfristig. Dann beutet man die Ausgegliederten so lange aus, bis se platt sind. Märklin macht das schon richtig.
Preise runter? Wer sagt, dass der verknöcherte Vertriebsweg die nicht direkt wieder aufschlägt? Wer sagt, dass mit niedrigeren Preisen mehr Umsatz gemacht wird? Wo sollen die Stückkosten herkommen?
Billiger klappt auch nicht immer, warum ist wohl AeroLloyd platt?
Was können die Hersteller tun?
Ein Hochpreisangebot aufbauen und es versuchen über Exklusivität an den Kunden zu bringen: Märklin/minitrix Vorsicht, wenn nicht klappt ist minitrix schnell dicht, als man plonk sagen kann.
Wietermachen wie bisher und die Preise anheben und auf bessere Zeiten hoffen: Fleischmann. Wenn der Atem reicht...
Geschäftsfelder aufgeben und auf eine Kundengruppe konzentrieren: Roco und nun Brawa.
Versuchen mit neuen Vertriebswegen und fest kalkulierten Serien das Risiko zu minimieren: Electrotren&Post
Sich verzetteln und Pleite machen: Arnold/Lima
Neue Geschäftsfelder antesten und sich wieder zurückziehen: Bemo und 2005 Heris
Alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen und so die Entwicklungskosten sparen: Lemke/Kato
Wie das so läuft zeigt und die Geschichte: Grundig, Triumpf-Adler (war sogar ein Wachstumsmarkt), AEG
@Günther: Moba als Wertanlage? Das erleben wir nicht mehr, dass N Bahnsammlungen wirklich wertvoll werden.
So, nun freut euch darauf, dass es bestimmt ein N Hersteller schaffen wird und wenn ihr noch lange genug lebt, dann bringt der bestimmt alle Modelle, von denen ihr heute nacht träumt. Ich für meinen Teil gehe nun ins Bett, denn ich muss früh raus und nach Hilden fahren und die 216 für 50 Tacken zu kaufen. Da habe ich schön was zum umbauen und muss mich gar nicht über Brawa grämen, denn die hätten eh nie ne mkb Lok rausgebracht!
Euer N-Realist Frank
Die Hersteller können gar nicht anders, als so zu reagieren.
Erstmal haben die total verköchertet Vertriebsstrukturen: 1x im Jahr Ordermesse in Nürnberg, Vertreter mit Gebietsschutz, lokale Händler mit Vitrinenzwang, die dazu oft die Kunden mehr verprellen als beraten können. Hier herrscht immer noch der Mief der Epoche 3: Nur schön die Konkurenz unter den Händlern verhindern!
Die Hersteller sind größtenteils Klitschen, da erreicht ein gut geführtes Tankcenter auf der grünen Wiese einen höheren Umsatz als macher Mobahersteller. D.h. es fehlt Geld für gute Werbung um neue Käuferschichten zu erschießen. Jeder kenn die grottenschlechten mini Fleischmannanzeigen im Spiegel? Lächerlich!
Die verstrahlten Händer werden dann auf der Messe befragt, was sie denn gut verkaufen und was der Kunde so erwartet. Aua, da kann man ja nix erwarten. Marktforschung=unbekanntes Wort in Herstellersprache!
Dann operieren die Hersteller in einem gesättigten schrumpfenden Markt in schwierigen Wirtschftlichen Umfeld. Da wird gerne ein nicht lukrativer Markt, es müssen noch nicht mal Verluste gemacht werden, aufgegeben (Roco & Brawa) um alle Kraft auf einen Markt zu lenken, von dem man glaubt, dass der mehr Gewinn verspricht, eben H0. Außerdem kann man so kurzfristig Personal loswerden um die Banken zu erfreuen. Mittlerweile werden sogar Abteilungen ausfirmiert und das Personal dahin verschoben. Das erhöt die Rendite extrem, jedenfalls kurzfristig. Dann beutet man die Ausgegliederten so lange aus, bis se platt sind. Märklin macht das schon richtig.
Preise runter? Wer sagt, dass der verknöcherte Vertriebsweg die nicht direkt wieder aufschlägt? Wer sagt, dass mit niedrigeren Preisen mehr Umsatz gemacht wird? Wo sollen die Stückkosten herkommen?
Billiger klappt auch nicht immer, warum ist wohl AeroLloyd platt?
Was können die Hersteller tun?
Ein Hochpreisangebot aufbauen und es versuchen über Exklusivität an den Kunden zu bringen: Märklin/minitrix Vorsicht, wenn nicht klappt ist minitrix schnell dicht, als man plonk sagen kann.
Wietermachen wie bisher und die Preise anheben und auf bessere Zeiten hoffen: Fleischmann. Wenn der Atem reicht...
Geschäftsfelder aufgeben und auf eine Kundengruppe konzentrieren: Roco und nun Brawa.
Versuchen mit neuen Vertriebswegen und fest kalkulierten Serien das Risiko zu minimieren: Electrotren&Post
Sich verzetteln und Pleite machen: Arnold/Lima
Neue Geschäftsfelder antesten und sich wieder zurückziehen: Bemo und 2005 Heris
Alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen und so die Entwicklungskosten sparen: Lemke/Kato
Wie das so läuft zeigt und die Geschichte: Grundig, Triumpf-Adler (war sogar ein Wachstumsmarkt), AEG
@Günther: Moba als Wertanlage? Das erleben wir nicht mehr, dass N Bahnsammlungen wirklich wertvoll werden.
So, nun freut euch darauf, dass es bestimmt ein N Hersteller schaffen wird und wenn ihr noch lange genug lebt, dann bringt der bestimmt alle Modelle, von denen ihr heute nacht träumt. Ich für meinen Teil gehe nun ins Bett, denn ich muss früh raus und nach Hilden fahren und die 216 für 50 Tacken zu kaufen. Da habe ich schön was zum umbauen und muss mich gar nicht über Brawa grämen, denn die hätten eh nie ne mkb Lok rausgebracht!
Euer N-Realist Frank
Frank (N-Realist) [Gast] - 31.10.03 00:51
Noch mal kurz:
@Cox
Warum Bahnsteigkanten für viel Geld kaufen? Polstyrolplatten gibt es sehr preiswert: Aus einer kann man 20m Bahnsteige und das Bahnhfsgebäude dazu bauen. Sowas kapiere ich nicht: Wenn zu teuer ist wird gejammert statt nach Alternativen zu suchen.
Alfred ist nen super Beispiel:
Der rennt innen Baumarkt und kauft Splinte statt im Mobaladen für zig Euros Geländer oder wasauchimmer zu kaufen. So hat er viel mehr Spaß und noch Geld für die Sachen über, die man nicht so einfach selber bauen kann.
Das ist Fortschritt, alles ander ist wirklich Jammern auf hohem Niveau!
Frank, nacht!
@Cox
Warum Bahnsteigkanten für viel Geld kaufen? Polstyrolplatten gibt es sehr preiswert: Aus einer kann man 20m Bahnsteige und das Bahnhfsgebäude dazu bauen. Sowas kapiere ich nicht: Wenn zu teuer ist wird gejammert statt nach Alternativen zu suchen.
Alfred ist nen super Beispiel:
Der rennt innen Baumarkt und kauft Splinte statt im Mobaladen für zig Euros Geländer oder wasauchimmer zu kaufen. So hat er viel mehr Spaß und noch Geld für die Sachen über, die man nicht so einfach selber bauen kann.
Das ist Fortschritt, alles ander ist wirklich Jammern auf hohem Niveau!
Frank, nacht!
Kai Lahmann [Gast] - 31.10.03 01:04
mit dem Wegfall dieser Moba-Fremden Artikel würden wohl alle sparen: Die Hersteller könnten sich sparen, diesen Krempel in homöopatischen Dosen zu verpacken, die Händler hätten den Bruch nicht rumliegen und die Kunden müssen ihn nicht teuer bezahlen - aber anscheinend kauft man die Kork-Platte lieber, wenn da Brawa, Faller oder Noch draufsteht, als im Baumarkt und der Draht kommt halt von Fleischmann oder Märklin toller als eben dort...
Was das Thema Bemo angeht, haben wir das problem wohl eher dem NCI zu verdanken.... Da ranzugehen bringt es aber erst, wenn der Rest der Hersteller zuhört - die Strukturen hast du ja eindrucksvoll (und wohl auch zu wahr) beschrieben. Immerhin fängt man jetzt an, das viel zu dichte Händlernetz aufzuweichen und die Preise werden eh von allen unterboten - echte Händler-Konkurrenz eben! Dagegen vorgehen kann kein Hersteller: wäre illegal. Außerdem: wer legt sich gerne mit den großen Versendern (kramm, lokshop, weiss, smdv, etc.) an?
Was das Thema Bemo angeht, haben wir das problem wohl eher dem NCI zu verdanken.... Da ranzugehen bringt es aber erst, wenn der Rest der Hersteller zuhört - die Strukturen hast du ja eindrucksvoll (und wohl auch zu wahr) beschrieben. Immerhin fängt man jetzt an, das viel zu dichte Händlernetz aufzuweichen und die Preise werden eh von allen unterboten - echte Händler-Konkurrenz eben! Dagegen vorgehen kann kein Hersteller: wäre illegal. Außerdem: wer legt sich gerne mit den großen Versendern (kramm, lokshop, weiss, smdv, etc.) an?
H-W [Gast] - 31.10.03 08:32
in vielen Punkten muß ich Frank recht geben. Mit mehr Eigeninitiative, Eigenbau, der ja auch viel Spaß macht und ein echtes Erfolgserlebnis bringt, allerdings Zeit in anspruch nimmt, lassen sich enorme Kosten sparen.
Zu Fertigungs-Werkzeug-und Planugskosten für rollendes Material wurde schon des öfteren auf mehr Synergieeffekte durch Vereinfachung und Spezialisierung der einzelnen Hersteller geschrieben. Warum müssen alle Hersteller ihre eigenen Getriebe, Motore, Gehäuse usw. fertigen?
Zubehörteile sollen die dafür spezialisierten Firmen fertigen. Gleise, Weichen etc. in vernünftiger Ausfertigung könnte auch einer für alle fertigen.
Ich meine. es ließe sich schon an der ganzen derzeit negativen Situation etwas machen.
Werbung könnte ja auch von allen N-Herstellern mal generell für die N-Spur gemacht werden. Es muß mehr gemeinsam und gebündelt aufgetreten werden. In einer N-Spurwerbung können ja alle Hersteller mit Teilen ihrer Produkte gezeigt werden. In anderen Branchen wird ja auch geminsam geworben und nicht jeder für sich.
Ich denke, es gibt noch einige Möglichkeiten was zu verbessern und zu optimieren.
H-W
Zu Fertigungs-Werkzeug-und Planugskosten für rollendes Material wurde schon des öfteren auf mehr Synergieeffekte durch Vereinfachung und Spezialisierung der einzelnen Hersteller geschrieben. Warum müssen alle Hersteller ihre eigenen Getriebe, Motore, Gehäuse usw. fertigen?
Zubehörteile sollen die dafür spezialisierten Firmen fertigen. Gleise, Weichen etc. in vernünftiger Ausfertigung könnte auch einer für alle fertigen.
Ich meine. es ließe sich schon an der ganzen derzeit negativen Situation etwas machen.
Werbung könnte ja auch von allen N-Herstellern mal generell für die N-Spur gemacht werden. Es muß mehr gemeinsam und gebündelt aufgetreten werden. In einer N-Spurwerbung können ja alle Hersteller mit Teilen ihrer Produkte gezeigt werden. In anderen Branchen wird ja auch geminsam geworben und nicht jeder für sich.
Ich denke, es gibt noch einige Möglichkeiten was zu verbessern und zu optimieren.
H-W
Peter A. [Gast] - 31.10.03 08:47
Hallo,
leider muss ich dem sehr zynischen N-Realisten in (fast) allen Punkten rechtgeben.
Leider fehlt es an neuen Ideen und frischen Geld. Mit der "machen wir seit 30 Jahren so" Mentalität wird wohl ein Hersteller nach dem Anderen zumachen.
Ein wenig Hoffnung habe ich aber: Es gibt auch in Übersee (Bachmann!!!) Hersteller, die für den US und japanischen Markt vieel produzieren. Evtl. kommt ja durch die eine oder andere "Marktbereinigung" einiges an Werkzeugen und Formen nach Fernost. Dann sind akzeptable Preise möglich.
Leider muss ich mich wiederholen: die europäische Textilindustrie ist auch durch die asiatische zerstört worden. Beispiel: Levis hat für seine Produkte immer schon 30 - 40 Mark pro Hose mehr genommen und musste trotzdem alle Werke jetzt in USA und Europa schliessen. Wenn H+M Kinderjeans in Asien komplett für unter 4,- US-Dollar kaufen kann.....
In Deutschland sind in den letzten 10 Jahren pro Jahr im Schnitt 300.000 (!) Industriearbeitsplätze gestorben. Ja, ja aber der Tourismus blüht!
Dann geht leider auch die deutsche/europäische Modellbauindustrie einen dunklen Gang. Denn Innovation kann ich weder bei GFN noch bei M* oder auch bei Roco hoffen...
Peter A.
leider muss ich dem sehr zynischen N-Realisten in (fast) allen Punkten rechtgeben.
Leider fehlt es an neuen Ideen und frischen Geld. Mit der "machen wir seit 30 Jahren so" Mentalität wird wohl ein Hersteller nach dem Anderen zumachen.
Ein wenig Hoffnung habe ich aber: Es gibt auch in Übersee (Bachmann!!!) Hersteller, die für den US und japanischen Markt vieel produzieren. Evtl. kommt ja durch die eine oder andere "Marktbereinigung" einiges an Werkzeugen und Formen nach Fernost. Dann sind akzeptable Preise möglich.
Leider muss ich mich wiederholen: die europäische Textilindustrie ist auch durch die asiatische zerstört worden. Beispiel: Levis hat für seine Produkte immer schon 30 - 40 Mark pro Hose mehr genommen und musste trotzdem alle Werke jetzt in USA und Europa schliessen. Wenn H+M Kinderjeans in Asien komplett für unter 4,- US-Dollar kaufen kann.....
In Deutschland sind in den letzten 10 Jahren pro Jahr im Schnitt 300.000 (!) Industriearbeitsplätze gestorben. Ja, ja aber der Tourismus blüht!
Dann geht leider auch die deutsche/europäische Modellbauindustrie einen dunklen Gang. Denn Innovation kann ich weder bei GFN noch bei M* oder auch bei Roco hoffen...
Peter A.
Cox [Gast] - 31.10.03 09:23
@ Frank 27
also so ein Idiot bin ich nun auch wieder nicht. Ich nehme die Bahnsteigkanten von Peco und halte sie mal kurz an die Kreissäge. Kork aus Baumarktplatten.
Das sind aber Anfängerfehler, die ich vor 10 Jahren gemacht habe und sie wiederholen sich bei den heutigen Anfängern wieder und immer wieder.
@ Peter A. 30
Ein bisschen liegt das aber auch an den Käufern. Für die Moba wird ein Schweinegeld bezahlt, mit Maulen und Plärren, aber es wird bezahlt. 1 Woche Mallorca darf aber nur ein paar Euro kosten. DVD-Player für 100 Euro bei Media. Geiz ist ja so geil. Wo sollen sie die Ware denn besorgen? Aus Deutschland, wo für 6 Wochen Nichtstun auch noch Urlaubsgeld bezahlt wird? Wo einer nach 4 Wochen Kur mit zweifelhaftem Effekt auch noch 6 Wochen Urlaub nehmen kann und damit mehr als 20% der Arbeitszeit ausfällt? Wo sich gesunde 55-jährige auf Staatskosten entsorgen lassen und sich fortan nur noch ihren Hobbies widmen dürfen? Die Insel der Glückseligen im internationalen Vergleich.
Klar sind die Arbeitsplätze futsch, aber wir beide wollen ja auch nicht mehr für die Ware bezahlen. Das ist die Konsequenz. Irgendwie zahlen wirs über die Abgaben doch.
Gruss
Cox
also so ein Idiot bin ich nun auch wieder nicht. Ich nehme die Bahnsteigkanten von Peco und halte sie mal kurz an die Kreissäge. Kork aus Baumarktplatten.
Das sind aber Anfängerfehler, die ich vor 10 Jahren gemacht habe und sie wiederholen sich bei den heutigen Anfängern wieder und immer wieder.
@ Peter A. 30
Ein bisschen liegt das aber auch an den Käufern. Für die Moba wird ein Schweinegeld bezahlt, mit Maulen und Plärren, aber es wird bezahlt. 1 Woche Mallorca darf aber nur ein paar Euro kosten. DVD-Player für 100 Euro bei Media. Geiz ist ja so geil. Wo sollen sie die Ware denn besorgen? Aus Deutschland, wo für 6 Wochen Nichtstun auch noch Urlaubsgeld bezahlt wird? Wo einer nach 4 Wochen Kur mit zweifelhaftem Effekt auch noch 6 Wochen Urlaub nehmen kann und damit mehr als 20% der Arbeitszeit ausfällt? Wo sich gesunde 55-jährige auf Staatskosten entsorgen lassen und sich fortan nur noch ihren Hobbies widmen dürfen? Die Insel der Glückseligen im internationalen Vergleich.
Klar sind die Arbeitsplätze futsch, aber wir beide wollen ja auch nicht mehr für die Ware bezahlen. Das ist die Konsequenz. Irgendwie zahlen wirs über die Abgaben doch.
Gruss
Cox
Günter König [Gast] - 31.10.03 09:47
@ Cox:
Nu mach aber mal halblang, mit den 55ern die sich nur noch ihren Hobbys widmen ist das wohl etwas anders. Da hat doch wohl die Industrie selbst mit angefangen. Die guten erfahrenen Leute wurden doch in rauhen Mengen in die Altersteilzeit und dann in die Rente geschoben.
Günter, noch 51 und stellenloser, arbeitssuchender Anarchist
Nu mach aber mal halblang, mit den 55ern die sich nur noch ihren Hobbys widmen ist das wohl etwas anders. Da hat doch wohl die Industrie selbst mit angefangen. Die guten erfahrenen Leute wurden doch in rauhen Mengen in die Altersteilzeit und dann in die Rente geschoben.
Günter, noch 51 und stellenloser, arbeitssuchender Anarchist
eNrail [Gast] - 31.10.03 09:50
balcke weiss nun auch nicht alles!
statt sich jetzt hier die köpfe heiss zu reden, wäre es vielleicht sinnvoller eine gemeinsame plattform der n-bahner zu schaffen. die derzeitige zerrissenheit verleitet einige hersteller m.e. geradezu so zu handeln (oder auch nicht), wie wir es sehen.
ich setze meine hoffnungen jetzt etwas auf die ländertreffs der n-bahner. vielleicht können sie die n-bahner-gemeinde, immerhin die zweitgrösste modellbahner-gemeinde, etwas mehr zusammenbringen.
übrigens, im neuen n-bahner steht ein leserbrief als abgesang auf roco, die wortwahl ist nicht sehr glücklich. ganz im gegenteil, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn dieser brief angesichts der derzeitigen roco-massnahmen nicht veröffentlicht worden wäre. man muss den leuten nicht noch unbedingt in die hacken treten. hier ist doch kein fussballfeld, beweis: seht eure gehaltszettel mal an!
nichts desto trotz, wir halten zusammen, vielleicht wird ja alles (oder zumindest fast alles) wieder gut!
in diesem sinne schönen tag noch!
eNrail
statt sich jetzt hier die köpfe heiss zu reden, wäre es vielleicht sinnvoller eine gemeinsame plattform der n-bahner zu schaffen. die derzeitige zerrissenheit verleitet einige hersteller m.e. geradezu so zu handeln (oder auch nicht), wie wir es sehen.
ich setze meine hoffnungen jetzt etwas auf die ländertreffs der n-bahner. vielleicht können sie die n-bahner-gemeinde, immerhin die zweitgrösste modellbahner-gemeinde, etwas mehr zusammenbringen.
übrigens, im neuen n-bahner steht ein leserbrief als abgesang auf roco, die wortwahl ist nicht sehr glücklich. ganz im gegenteil, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn dieser brief angesichts der derzeitigen roco-massnahmen nicht veröffentlicht worden wäre. man muss den leuten nicht noch unbedingt in die hacken treten. hier ist doch kein fussballfeld, beweis: seht eure gehaltszettel mal an!
nichts desto trotz, wir halten zusammen, vielleicht wird ja alles (oder zumindest fast alles) wieder gut!
in diesem sinne schönen tag noch!
eNrail
Ulrich [Gast] - 31.10.03 10:01
Wenn die Multinationalen schon ihre Kosten durch Kinderarbeit in Indonesien und Zwangsarbeit in chinesischen Gefängnissen senken, dann sollten wir wenigstens finanziell an der Ausbeutung der 3. Welt durch Preissenkungen mit profitieren können .... 
Günter König [Gast] - 31.10.03 10:10
Kein Label "Made in Germany" mehr auf Produkte die in irgend einer Form in 3. Welt Länder bearbeitet oder gefertigt werden !!!!
Nieder mit Regierungen, die nur Schergen der Industrie sind!!!!
Günter
(der sich langsam überlegt, ob er den ganzen N-Kram nicht entsorgen soll......)
Nieder mit Regierungen, die nur Schergen der Industrie sind!!!!
Günter
(der sich langsam überlegt, ob er den ganzen N-Kram nicht entsorgen soll......)
Cox [Gast] - 31.10.03 10:28
Das ist doch absolut unqualifiziertes und auch ziemlich naives Nachplappern von Szene-Sprüchen. So etwa vom Kaliber: Gegen die Startbahn West demonstrieren aber 2 x jährlich in Urlaub fliegen....
Mein Gott, macht Ihr Euch Sorgen! Wenn es nun wirklich mal in 2030 kein N mehr geben sollte, dann fahrt Ihr eben was anderes! Zur Not auch Märklin :)))
Die Trix-Express-Fahrer haben sich schließlich auch arrangiert.
Gruss
Cox
Mein Gott, macht Ihr Euch Sorgen! Wenn es nun wirklich mal in 2030 kein N mehr geben sollte, dann fahrt Ihr eben was anderes! Zur Not auch Märklin :)))
Die Trix-Express-Fahrer haben sich schließlich auch arrangiert.
Gruss
Cox
eNrail [Gast] - 31.10.03 10:32
@günter könig
kann es sein, dass du die veranstaltung verwechselt hast?
was soll denn der mist!?
vielleicht steigst du besser auf irgenein anderes hobby um und suchst dir dort dein forum.
kann es sein, dass du die veranstaltung verwechselt hast?
was soll denn der mist!?
vielleicht steigst du besser auf irgenein anderes hobby um und suchst dir dort dein forum.
Günter König [Gast] - 31.10.03 10:33
Ist nur dumm, das die Kameraden die damals am lautesten gegen die Startbahn West geblöckt haben heute ganz oben sitzen.......
Günter
Günter
MHAG [Gast] - 31.10.03 12:01
@ H-W #29:
Der Spruch "baut wieder mehr selber" wird von mir nach möglichkeit auch verfolgt. Aber manche Sachen lassen sich nicht so einfach selbst herstellen. Oft wäre es angenehm, wenn man "Halbzeug" kaufen könnte.
So als Beispiel: beinahe auf jeder Messe versuche ich, Kibri davon zu überzeugen, Fensterspritzlinge (die haben da recht schöne Fenster im Sortiment) in eine Plastiktüte zu stecken und anzubieten (Stichwort "Bastlers Fundgrube"). Manchmal wird man wenigstens angehört, um dann abgewimmelt zu werden, meist will aber von den gelangweilten älteren Herren nicht mal einer zuhören. Bei Faller/Pola, so Ansprechpartner überhaupt da sind, sieht's ähnlich aus. Unisono kriegt man zu hören: "Kaufen Sie doch die Bausätze, da sind die Fenster drin!" Den Rest von für mich unbrauchbarem Plastik darf ich dann lagern oder entsorgen...
Solche Sachen sollten auch auf unserer Wunschliste an die Hersteller stehen: Halbzeuge/Ersatzteile zu vernünftigen Preisen (denn es ist nicht gerade sinnvoll, wenn ein komplettes Modell billiger ist als zwei Ersatzteile)! Und wenn diese Teile angeboten werden, dann bitte auch verfügbar (nicht nur als Druckfarbe auf Papier).
Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Der Spruch "baut wieder mehr selber" wird von mir nach möglichkeit auch verfolgt. Aber manche Sachen lassen sich nicht so einfach selbst herstellen. Oft wäre es angenehm, wenn man "Halbzeug" kaufen könnte.
So als Beispiel: beinahe auf jeder Messe versuche ich, Kibri davon zu überzeugen, Fensterspritzlinge (die haben da recht schöne Fenster im Sortiment) in eine Plastiktüte zu stecken und anzubieten (Stichwort "Bastlers Fundgrube"). Manchmal wird man wenigstens angehört, um dann abgewimmelt zu werden, meist will aber von den gelangweilten älteren Herren nicht mal einer zuhören. Bei Faller/Pola, so Ansprechpartner überhaupt da sind, sieht's ähnlich aus. Unisono kriegt man zu hören: "Kaufen Sie doch die Bausätze, da sind die Fenster drin!" Den Rest von für mich unbrauchbarem Plastik darf ich dann lagern oder entsorgen...
Solche Sachen sollten auch auf unserer Wunschliste an die Hersteller stehen: Halbzeuge/Ersatzteile zu vernünftigen Preisen (denn es ist nicht gerade sinnvoll, wenn ein komplettes Modell billiger ist als zwei Ersatzteile)! Und wenn diese Teile angeboten werden, dann bitte auch verfügbar (nicht nur als Druckfarbe auf Papier).
Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
H-W [Gast] - 31.10.03 13:57
@ Michael,
ganz klar, irgendwann ist das Selbstbauen an seine Grenzen angelangt. Dann ist man gekniffen und muß eben sehen wo die benötigten Teile usw. zu beschaffen sind. Da geht es mir so wie Dir.
H-W
ganz klar, irgendwann ist das Selbstbauen an seine Grenzen angelangt. Dann ist man gekniffen und muß eben sehen wo die benötigten Teile usw. zu beschaffen sind. Da geht es mir so wie Dir.
H-W
Cox [Gast] - 31.10.03 15:26
Ich bin von meinem Onkel infiziert worden, der hatte Trix Express H0 und dafür alle Häuschen aus Zigarrenkisten gebaut. Sah garnicht mal so schlecht aus. Aber das ist auch eine Frage des Maßstabs, ein ziemliches Gefummele in N. Wichtig ist auch, dass die hochdetaillierten Loks sich nicht allzusehr vom Selbstgebauten abheben.
Aber ich denke, hier trennen sich die Lager. Wer eine Anlage baut und fährt, setzt andere Prioritäten als ein Sammler und ihm sind die Hersteller auch nicht allzu wichtig weil er viel weniger Geld für Fahrzeuge als für die übrige Anlage ausgibt. Dazu kommt noch das bauliche Limit welches nur eine bestimmte Maximalanzahl der Fahrzeuge zulässt. Natürlich kann man immer die Bestände aus den Schränken einwechseln aber abendfüllend ist das auch nicht.
Brawa's Problem ist doch, dass sie nur Fahrzeuge und ein bisschen Zubehör haben und sonst nix. Ein austauschbarer Nischenergänzer. Hart wirds doch eigentlich nur, wenn ein Lieferant von Gleisen aussteigt. Und selbst dann haben wir als Kunden doch endlich mal wieder einen Vorwand, eine neue Anlage zu bauen :)) "Mutti, ich muss abreissen ab, Arnold baut keine Schienen mehr"
DAS ist doch das Argument, auf das einige gewartet haben! Sehts mal positiv :))
In diesem Sinne
Gruss
Cox
Aber ich denke, hier trennen sich die Lager. Wer eine Anlage baut und fährt, setzt andere Prioritäten als ein Sammler und ihm sind die Hersteller auch nicht allzu wichtig weil er viel weniger Geld für Fahrzeuge als für die übrige Anlage ausgibt. Dazu kommt noch das bauliche Limit welches nur eine bestimmte Maximalanzahl der Fahrzeuge zulässt. Natürlich kann man immer die Bestände aus den Schränken einwechseln aber abendfüllend ist das auch nicht.
Brawa's Problem ist doch, dass sie nur Fahrzeuge und ein bisschen Zubehör haben und sonst nix. Ein austauschbarer Nischenergänzer. Hart wirds doch eigentlich nur, wenn ein Lieferant von Gleisen aussteigt. Und selbst dann haben wir als Kunden doch endlich mal wieder einen Vorwand, eine neue Anlage zu bauen :)) "Mutti, ich muss abreissen ab, Arnold baut keine Schienen mehr"
DAS ist doch das Argument, auf das einige gewartet haben! Sehts mal positiv :))
In diesem Sinne
Gruss
Cox
Günter König [Gast] - 01.11.03 08:37
@ eNrail (37)
Nun mache mal nicht ganz so dolle und denke doch bitte mal nach.
Kurz vor Ende der 80er Jahre habe ich schon langjährig in einem großen japanischen Konzern gearbeitet. Unzählige Tochterunternehmen gabs entlang der damaligen "Zonengrenze". Gelder für die Ansiedlung an Derselben gabs ja vom Staate genug (Zonenrandförderung).
Ich sage dir, die vielen damaligen DDR - Mitbürger saßen noch in Prag in der Botschaft als unsere Kaufleute schon freudig erregt und sabbernd am Rechnen waren, wie hoch den der prozentuale Satz an Personalkosteneinsparungen sein würde wenn man die Produktion gen Osten verlagert.
Nur zur Info: Es handelte sich um eine Art europäische Zweigstelle eines japanischen Konzerns mit fast 600Mitarbeitern. Anhängig waren weitere Produktionsstätten entlang der damaligen Zonengrenze mit als 1500 weiteren Mitarbeitern und div. deutschen Zulieferern.
Und Heute??
Keine Produktion mehr in Deutschland, ist alles im Osten wo nicht mit Euronen gezahlt wird. Zulieferfirmen? Null...
Lagen früher die Personalkosten im oberen zweistelligen prozentualen Bereich liegen sie heute unter 5 %. Wobei sich viele der Produzierenden sich das Endprodukt nur nach intensivstem Sparen leisten können. Übrigens, die Zonenrandförderung wurde noch bis in die späten 90er Jahre kassiert und freudig von unseren Regierungen gezahlt.
Billiger geworden ist das Produkt nicht.............
Und: Auf den mittlerweile noch weiter östlich gefertigten (siehe EU-Erweiterung) Produkten wird nach wie vor das Label "Made in Germany" eingeprägt.
Auch MT verfährt so.Ich habe vor wenigen Tagen Gleise gekauft, auf dem Karton steht "Made in Germany". Obwohl doch nun mittlerweile jeder weiß, das dies nicht stimmen kann (evt.: Barcodeleser wissen mehr??!!). Oder bezieht sich das Label nur noch auf die Verpackung????
Warum?? Möglicherweiser wäre "Designed" richtiger, aber was solls.
eNrail, wenn ich dir mit meinen kurz gefassten Gedanken im Threat Nr. 35 auf den Schlips getreten bin, dann will ich mich dafür entschuldigen. Meine Meinung ändern werde ich aber nicht, es sei denn das du sie widerlegen kannst.
Und wieso soll ich mir ein anderes Forum suchen? Nur weil ich mich nicht drauf beschränke geradeaus zu sehen?
ein schönes Wochenende wünsche ich,
Günter
(der auch weiterhin nur das kauft was er braucht und das Hobby nicht aufgibt)
Nun mache mal nicht ganz so dolle und denke doch bitte mal nach.
Kurz vor Ende der 80er Jahre habe ich schon langjährig in einem großen japanischen Konzern gearbeitet. Unzählige Tochterunternehmen gabs entlang der damaligen "Zonengrenze". Gelder für die Ansiedlung an Derselben gabs ja vom Staate genug (Zonenrandförderung).
Ich sage dir, die vielen damaligen DDR - Mitbürger saßen noch in Prag in der Botschaft als unsere Kaufleute schon freudig erregt und sabbernd am Rechnen waren, wie hoch den der prozentuale Satz an Personalkosteneinsparungen sein würde wenn man die Produktion gen Osten verlagert.
Nur zur Info: Es handelte sich um eine Art europäische Zweigstelle eines japanischen Konzerns mit fast 600Mitarbeitern. Anhängig waren weitere Produktionsstätten entlang der damaligen Zonengrenze mit als 1500 weiteren Mitarbeitern und div. deutschen Zulieferern.
Und Heute??
Keine Produktion mehr in Deutschland, ist alles im Osten wo nicht mit Euronen gezahlt wird. Zulieferfirmen? Null...
Lagen früher die Personalkosten im oberen zweistelligen prozentualen Bereich liegen sie heute unter 5 %. Wobei sich viele der Produzierenden sich das Endprodukt nur nach intensivstem Sparen leisten können. Übrigens, die Zonenrandförderung wurde noch bis in die späten 90er Jahre kassiert und freudig von unseren Regierungen gezahlt.
Billiger geworden ist das Produkt nicht.............
Und: Auf den mittlerweile noch weiter östlich gefertigten (siehe EU-Erweiterung) Produkten wird nach wie vor das Label "Made in Germany" eingeprägt.
Auch MT verfährt so.Ich habe vor wenigen Tagen Gleise gekauft, auf dem Karton steht "Made in Germany". Obwohl doch nun mittlerweile jeder weiß, das dies nicht stimmen kann (evt.: Barcodeleser wissen mehr??!!). Oder bezieht sich das Label nur noch auf die Verpackung????
Warum?? Möglicherweiser wäre "Designed" richtiger, aber was solls.
eNrail, wenn ich dir mit meinen kurz gefassten Gedanken im Threat Nr. 35 auf den Schlips getreten bin, dann will ich mich dafür entschuldigen. Meine Meinung ändern werde ich aber nicht, es sei denn das du sie widerlegen kannst.
Und wieso soll ich mir ein anderes Forum suchen? Nur weil ich mich nicht drauf beschränke geradeaus zu sehen?
ein schönes Wochenende wünsche ich,
Günter
(der auch weiterhin nur das kauft was er braucht und das Hobby nicht aufgibt)
Cox [Gast] - 01.11.03 09:41
@ Günter König
Nee Günter bleib mal hier, es gibt zuwenige, die über den Tellerrrand schauen. Ich habe aber genauso wie eNrail auf einen der Weltverbesserer aus der Sponti-Szene getippt, als ich Deinen Beitrag gelesen habe. Und diese schrägen Vögel stehen mir wirklich bis Oberkante Unterlippe.
Wir waren früher Mannesmann und der Konzern hatte mit einem deutschen Unternehmen nichts mehr zu tun. Die Anteile waren zu 60% in ausländischem Besitz. Ich behaupte, dass es sowieso grössere rein deutsche Firmen nicht mehr gibt. Wenn heute in Deutschland gestreikt wird, fahren wir in unserem Tochterwerk in Pennsylvania die Produktion hoch. Köstlich ist die Naivität der Gewerkschaften: Wenn sie es hier schaffen, eine Lohnerhöhung durchzusetzen, steht am Quartalsende das Lohnkosten-Equivalent an Belegschaft auf der Straße oder ausscheidende Pensionäre werden nicht mehr ersetzt. Das deckt sich mit Deiner Bemerkung, dass die Lohnkosten gefallen sind.
Wer sich heute noch einbildet, Deutschland sei eine unabhängige Insel im internationalen Wettbewerb, hat mit Zitronen gehandelt. Ich habe nicht das geringste gegen ausländische Fertigung. Sie ist nicht immer billiger (Korea) aber die Maschinen können aufgrund der flexibleren Arbeitszeiten besser ausgenutzt werden. So gesehen ist es natürlich unter dem Strich doch preiswerter.
Ich mache hydraulische Systeme für Hafenmaschinen und mir ist es heute ziemlich egal, wo ich sie fertigen lasse. Mit den Kommunikationsmöglichkeiten kann ich in Japan oder Korea genauso mit meinen dortigen Kollegen arbeiten wie mit den Deutschen, die 200m weit weg sind. Umgekehrt passiert das aber auch, so dass es sich unter dem Strich ausgleicht.
Gruss
Cox
Nee Günter bleib mal hier, es gibt zuwenige, die über den Tellerrrand schauen. Ich habe aber genauso wie eNrail auf einen der Weltverbesserer aus der Sponti-Szene getippt, als ich Deinen Beitrag gelesen habe. Und diese schrägen Vögel stehen mir wirklich bis Oberkante Unterlippe.
Wir waren früher Mannesmann und der Konzern hatte mit einem deutschen Unternehmen nichts mehr zu tun. Die Anteile waren zu 60% in ausländischem Besitz. Ich behaupte, dass es sowieso grössere rein deutsche Firmen nicht mehr gibt. Wenn heute in Deutschland gestreikt wird, fahren wir in unserem Tochterwerk in Pennsylvania die Produktion hoch. Köstlich ist die Naivität der Gewerkschaften: Wenn sie es hier schaffen, eine Lohnerhöhung durchzusetzen, steht am Quartalsende das Lohnkosten-Equivalent an Belegschaft auf der Straße oder ausscheidende Pensionäre werden nicht mehr ersetzt. Das deckt sich mit Deiner Bemerkung, dass die Lohnkosten gefallen sind.
Wer sich heute noch einbildet, Deutschland sei eine unabhängige Insel im internationalen Wettbewerb, hat mit Zitronen gehandelt. Ich habe nicht das geringste gegen ausländische Fertigung. Sie ist nicht immer billiger (Korea) aber die Maschinen können aufgrund der flexibleren Arbeitszeiten besser ausgenutzt werden. So gesehen ist es natürlich unter dem Strich doch preiswerter.
Ich mache hydraulische Systeme für Hafenmaschinen und mir ist es heute ziemlich egal, wo ich sie fertigen lasse. Mit den Kommunikationsmöglichkeiten kann ich in Japan oder Korea genauso mit meinen dortigen Kollegen arbeiten wie mit den Deutschen, die 200m weit weg sind. Umgekehrt passiert das aber auch, so dass es sich unter dem Strich ausgleicht.
Gruss
Cox
Günter König [Gast] - 01.11.03 11:43
@Cox (43)
Moin auch Cox,
dank dir, ist ja fast wie Balsam.....deine Worte .
Aber eigentlich hast du und eNrail in Bezug auf Weltverbesserer und Sponti-Szene recht. Nur das sich dieses bei mir schon vor mehr als 30 Jahren abgespielt hat. Da sind wir wirklich wie dumm blökende Schafe den Brüdern hinterhergerannt die heute das Sagen haben und mehr oder weniger jetzt ihren Ursprung verleugnen. Wenn ich´s so überlege, vielleicht wird´s Zeit für ´ne neue Sponti Generation weil die Alte orientierungslos ...
)
Tja, meine Firma nannte sich damals Matsushita mit all ihren Unternehmungen (Blaupunkt, Panasonic, Technics, MB-Video (MB = Matsushita-Bosch)usw.). Ganz schlimm haben die Kaufleute von Matsushita dann ja in England gewütet.
Deine Meinung über die Gewerkschaften teile ich voll. Die Brüder leben wirklich auf einer Insel. Sieht man ja auch daran, das die Mitgliedsbeiträge mehr für Selbstbeweihräucherung und den Erhalt der starren inneren Struktur verschwendet werden. Beruflich Angestellte der Gewerkschaft leben nicht im Paradies, die Gehälter bewegen sich teilweise unter dem Niveau vergleichbarer Industrie-Jobs.
Denn auch in der Gewrkschaft gilt,um Bewegung zu initialisieren müssen erst mal Ausschüsse und Gremien gebildet werden, die dann auch eine eigene Verwaltung brauchen und dazu sind dann auch neue Verwaltungs - und Bürogebäude erforderlich.
Nun denn, ich habe vor einigen Jahren meinen Gewerkschaftslöffel abgegeben.
Dummerweise glauben die verbliebenen Mitglieder immer noch an die alten Ideale.
Aber was solls, die derzeitige Regierung lebts vor, die kommende sicher auch.
Was mich letztlich so erschüttert (um mal wieder auf den Artikel vom Gernot zurück zu kommen), ist die geforderte Gefolgstreue um jeden Preis. Nur wenn wir kaufen was die Industrie vorgibt, wird die die Industrie überleben (angeblich zum Wohle aller).
Überträgt man dieses Verhalten auf die Kfz-Industrie hätte man schon fast ex-DDR Zustände. Ein Auto für alle oder, ein Lieferant für alles!
Cox, ich will meine N-Bahn, ich will an meinem 10Jahres-Plan für den Neuaufbau festhalten, ich will auch weiterhin hierfür alles kaufen was erforderlich ist. Und ich will bei E-bay oder HOOD schauen und erwerben. Und ich baue vieles selbst und bin Stammkunde in Baumärkten. Und bin immer wieder erstaunt über das was machbar ist.
Aber ich will nicht das die MOBA Industrie mir unter Androhung von evt. kommender Geschäftsaufgabe vorschreibt was ich kaufen soll!
@eNrail:
wie schon gesagt, ´tschuldige. Aber du solltest dir wirklich mal den Artikel vom Gernot durchlesen, auch so richtig auf der Zunge zergehen lassen und in dich gehen.
Möglicherweise wirst du mich und meine Worte anschliessend als nicht mehr so überflüssig empfinden.
so, jetzt aber genug rees,
Gruß,
Günter
Moin auch Cox,
dank dir, ist ja fast wie Balsam.....deine Worte .
Aber eigentlich hast du und eNrail in Bezug auf Weltverbesserer und Sponti-Szene recht. Nur das sich dieses bei mir schon vor mehr als 30 Jahren abgespielt hat. Da sind wir wirklich wie dumm blökende Schafe den Brüdern hinterhergerannt die heute das Sagen haben und mehr oder weniger jetzt ihren Ursprung verleugnen. Wenn ich´s so überlege, vielleicht wird´s Zeit für ´ne neue Sponti Generation weil die Alte orientierungslos ...
Tja, meine Firma nannte sich damals Matsushita mit all ihren Unternehmungen (Blaupunkt, Panasonic, Technics, MB-Video (MB = Matsushita-Bosch)usw.). Ganz schlimm haben die Kaufleute von Matsushita dann ja in England gewütet.
Deine Meinung über die Gewerkschaften teile ich voll. Die Brüder leben wirklich auf einer Insel. Sieht man ja auch daran, das die Mitgliedsbeiträge mehr für Selbstbeweihräucherung und den Erhalt der starren inneren Struktur verschwendet werden. Beruflich Angestellte der Gewerkschaft leben nicht im Paradies, die Gehälter bewegen sich teilweise unter dem Niveau vergleichbarer Industrie-Jobs.
Denn auch in der Gewrkschaft gilt,um Bewegung zu initialisieren müssen erst mal Ausschüsse und Gremien gebildet werden, die dann auch eine eigene Verwaltung brauchen und dazu sind dann auch neue Verwaltungs - und Bürogebäude erforderlich.
Nun denn, ich habe vor einigen Jahren meinen Gewerkschaftslöffel abgegeben.
Dummerweise glauben die verbliebenen Mitglieder immer noch an die alten Ideale.
Aber was solls, die derzeitige Regierung lebts vor, die kommende sicher auch.
Was mich letztlich so erschüttert (um mal wieder auf den Artikel vom Gernot zurück zu kommen), ist die geforderte Gefolgstreue um jeden Preis. Nur wenn wir kaufen was die Industrie vorgibt, wird die die Industrie überleben (angeblich zum Wohle aller).
Überträgt man dieses Verhalten auf die Kfz-Industrie hätte man schon fast ex-DDR Zustände. Ein Auto für alle oder, ein Lieferant für alles!
Cox, ich will meine N-Bahn, ich will an meinem 10Jahres-Plan für den Neuaufbau festhalten, ich will auch weiterhin hierfür alles kaufen was erforderlich ist. Und ich will bei E-bay oder HOOD schauen und erwerben. Und ich baue vieles selbst und bin Stammkunde in Baumärkten. Und bin immer wieder erstaunt über das was machbar ist.
Aber ich will nicht das die MOBA Industrie mir unter Androhung von evt. kommender Geschäftsaufgabe vorschreibt was ich kaufen soll!
@eNrail:
wie schon gesagt, ´tschuldige. Aber du solltest dir wirklich mal den Artikel vom Gernot durchlesen, auch so richtig auf der Zunge zergehen lassen und in dich gehen.
Möglicherweise wirst du mich und meine Worte anschliessend als nicht mehr so überflüssig empfinden.
so, jetzt aber genug rees,
Gruß,
Günter
christoph [Gast] - 01.11.03 15:19
@Günter:
mich wundert es immer, daß Spontis jung sein müssen. So ein junger eifriger sieht die Zustände doch meist viel rosiger.
Die älteren, zumindest die, die noch nicht ganz aufgegeben haben, die sehen doch die Misere am schärfsten, oder?
"Alte Mitarbeiter sind die, die an der falschen Stelle lachen"
Jetzt aber genug davon, und Euch allen ein recht schönes Modellbahn-Wochenende
wünscht Christoph
(der diese Diskussion unheimlich gut findet, weil hier IMHO mehr Vernunft zu lesen ist als an vielen anderen Stellen)
mich wundert es immer, daß Spontis jung sein müssen. So ein junger eifriger sieht die Zustände doch meist viel rosiger.
Die älteren, zumindest die, die noch nicht ganz aufgegeben haben, die sehen doch die Misere am schärfsten, oder?
"Alte Mitarbeiter sind die, die an der falschen Stelle lachen"
Jetzt aber genug davon, und Euch allen ein recht schönes Modellbahn-Wochenende
wünscht Christoph
(der diese Diskussion unheimlich gut findet, weil hier IMHO mehr Vernunft zu lesen ist als an vielen anderen Stellen)
herbertS [Gast] - 01.11.03 16:46
@ Günter
dubist mal einer, der auf meiner welle schwimmt.
Wir sind von der gleichen Generation, stecken in der gleichen Situation und haben wies scheint auch die gleichen fehler im leben gemacht.
Als Fazit dieser diskussion kann ich nur sagen :
Ich MUSS nichts von der Moba-Industrie kaufen !
Mit dem, was sich bei mir in 25 Jahren angesammelt hat, kann ich gemütlich die nächsten 25 Jährchen vor mich hin fahren und trotzdem bei guter Pflege alle 5 Jahremit meinem alten Material eine neue Anlage bauen.
Diese Tatsache sollten die Kaufleute mal kapieren.
Modellbahn ist ein hobby, keine Notwendigkeit !
mfG
herbert
dubist mal einer, der auf meiner welle schwimmt.
Wir sind von der gleichen Generation, stecken in der gleichen Situation und haben wies scheint auch die gleichen fehler im leben gemacht.
Als Fazit dieser diskussion kann ich nur sagen :
Ich MUSS nichts von der Moba-Industrie kaufen !
Mit dem, was sich bei mir in 25 Jahren angesammelt hat, kann ich gemütlich die nächsten 25 Jährchen vor mich hin fahren und trotzdem bei guter Pflege alle 5 Jahremit meinem alten Material eine neue Anlage bauen.
Diese Tatsache sollten die Kaufleute mal kapieren.
Modellbahn ist ein hobby, keine Notwendigkeit !
mfG
herbert
Tijssen [Gast] - 02.11.03 11:48
Eigenartiger Weise ist mir noch bekannt, dass mein Vater in vergangener Zeit 650 DM brutto monatlich verdient hat. Eine schöne H0-Lok kostete 80 DM brutto. Das sind ungefähr 12% des Monatsbruttos. Ein Bekannter von mir hat heute einen gleichartigen Beruf. Er verdient 5500 EUR, davon 12% wären 660 EUR für eine H0 Lok. Irgendwie komme ich da nicht ganz auf die Überteuerung der Artikel. Das wären ja Traumpreise für die Händler.
Oder hinkt da mein Vergleich ?
Es war in Stuttgart fast nicht möglich die schönen N-Anlagen zu bewundern. Ständig musste ich mein Patenkind nach vorne drängen, da die Anlagen von begeisterten Modellbahnern geradezu belagert wurden, wie die Ritter im Mittelalter eine Burg belagerten. Bei Z und H0 war die kein Problem. Bei Carrera wiederum dasselbe wie bei N.
Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr. Dem Leitartikel kann ich nur Recht geben. Niemand soll wie verrückt jetzt irgendwelche Modelle kaufen. Besser regelmässig immer wieder was, satt ewig auf jedem und allem herumzuhauen.
Ich musste früher auch darauf warten, dass ich mir einen wagen kaufen konnte, eine Lok vom reichen Onkel bekam oder meine Eltern mir wieder etwas zum Geburtstag geschenkt haben.
Wenn der PC mal nicht mehr das neueste Game spielen kann, dann wird doch auch einfach ein neuer angeschafft. Kostet beim Lebensmitteldiscounter doch nur soviel wie 30 N-Wagen oder 8 Loks. Macht nix braucht man eben fürs Vergnügen.
Oder hinkt da mein Vergleich ?
Es war in Stuttgart fast nicht möglich die schönen N-Anlagen zu bewundern. Ständig musste ich mein Patenkind nach vorne drängen, da die Anlagen von begeisterten Modellbahnern geradezu belagert wurden, wie die Ritter im Mittelalter eine Burg belagerten. Bei Z und H0 war die kein Problem. Bei Carrera wiederum dasselbe wie bei N.
Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr. Dem Leitartikel kann ich nur Recht geben. Niemand soll wie verrückt jetzt irgendwelche Modelle kaufen. Besser regelmässig immer wieder was, satt ewig auf jedem und allem herumzuhauen.
Ich musste früher auch darauf warten, dass ich mir einen wagen kaufen konnte, eine Lok vom reichen Onkel bekam oder meine Eltern mir wieder etwas zum Geburtstag geschenkt haben.
Wenn der PC mal nicht mehr das neueste Game spielen kann, dann wird doch auch einfach ein neuer angeschafft. Kostet beim Lebensmitteldiscounter doch nur soviel wie 30 N-Wagen oder 8 Loks. Macht nix braucht man eben fürs Vergnügen.
Cox [Gast] - 02.11.03 12:11
@ Tijssen
Eckhart, und wieviele Steuern und Miete hat er von diesen 850 Mark gezahlt?
Eckhart, und wieviele Steuern und Miete hat er von diesen 850 Mark gezahlt?
Klaus B [Gast] - 02.11.03 12:28
HerbertS/No.46
Du hast den Nagel genau da getroffen, wo es ihm am meissten weh tut. Mein Material stammt noch aus den fruehen 70 Jahren. Uber die letzten Jahre habe ich kaum mehr als 5 Loks gekauft. Einesteils der finanziellen Verfuegbarkeit wegen und anderenteils passt das neuere Angebot nicht in mein Programm (Ep. 2/3) Muss aber sagen, dass Roco bei mir am besten abgeschnitten hat.
Klaus
Du hast den Nagel genau da getroffen, wo es ihm am meissten weh tut. Mein Material stammt noch aus den fruehen 70 Jahren. Uber die letzten Jahre habe ich kaum mehr als 5 Loks gekauft. Einesteils der finanziellen Verfuegbarkeit wegen und anderenteils passt das neuere Angebot nicht in mein Programm (Ep. 2/3) Muss aber sagen, dass Roco bei mir am besten abgeschnitten hat.
Klaus
dietgert [Gast] - 02.11.03 12:33
Was der Leitartikel überhaupt nicht beachtet und hier auch nur gestreift wurde:
Ich habe den Eindruck das der N-Markt auseinanderdriftet. Es findet (so zumindest mein Eindruck) eine massive Aufspaltung der Interessen in diverse Epochen statt.
Zustände wie in den 70er`n wo man mit einer Epoche III-Ausführung alle glücklich gemacht hat wird es in Zukunft immer weniger geben. Mit dem verschwinden diverser
Vorbildfahrzeuge in der Neuzeit wird das problem noch verschärft. Hier sehe ich für die zukunft das größte problem: Wohl ist in N der Gesammtmarkt da, es gelingt den Herstellern aber immer weniger mit ihren Modellen diesen Markt als ganzes anzusprechen. Da kann die neueste Elok noch so detailliert umgesetzt sein, preisgünstig und mit feinen Fahreigenschaften, egal, dieses Modell werde ich mir nicht kaufen. Gleiches trifft auf die fleischmann-V.200.1 zu: die werde ich in zehn Jahren nicht gekauft haben, weil mich diese Lok schlichtweg nicht interessiert.
Mit diesen Modellen erreicht man mich nicht...
Umgekehrt tut sich da natürlich ebenfalls ein Loch auf: dem ohnehin immer geringer werdenden Modellbahnernachwuchs wird man mit epoche III - Modellen
nicht begeistern und für das Hobby interessieren, mit Ep II will ich hier gar nicht erst anfangen. Dieses auseinanderdriften des N-Marktes nach vielen nur schwer miteinander zusammenzubringenden Interessen sehe ich als das hauptproblem von N an. Was in H0 aufgrund der größe des Marktes (noch) kein Problem ist wird in N böse Folgen haben. Das sehe ich als das derzeitige und zukünftige Hauptproblem an. alles andere ist nebensächlich.
Mario
Ich habe den Eindruck das der N-Markt auseinanderdriftet. Es findet (so zumindest mein Eindruck) eine massive Aufspaltung der Interessen in diverse Epochen statt.
Zustände wie in den 70er`n wo man mit einer Epoche III-Ausführung alle glücklich gemacht hat wird es in Zukunft immer weniger geben. Mit dem verschwinden diverser
Vorbildfahrzeuge in der Neuzeit wird das problem noch verschärft. Hier sehe ich für die zukunft das größte problem: Wohl ist in N der Gesammtmarkt da, es gelingt den Herstellern aber immer weniger mit ihren Modellen diesen Markt als ganzes anzusprechen. Da kann die neueste Elok noch so detailliert umgesetzt sein, preisgünstig und mit feinen Fahreigenschaften, egal, dieses Modell werde ich mir nicht kaufen. Gleiches trifft auf die fleischmann-V.200.1 zu: die werde ich in zehn Jahren nicht gekauft haben, weil mich diese Lok schlichtweg nicht interessiert.
Mit diesen Modellen erreicht man mich nicht...
Umgekehrt tut sich da natürlich ebenfalls ein Loch auf: dem ohnehin immer geringer werdenden Modellbahnernachwuchs wird man mit epoche III - Modellen
nicht begeistern und für das Hobby interessieren, mit Ep II will ich hier gar nicht erst anfangen. Dieses auseinanderdriften des N-Marktes nach vielen nur schwer miteinander zusammenzubringenden Interessen sehe ich als das hauptproblem von N an. Was in H0 aufgrund der größe des Marktes (noch) kein Problem ist wird in N böse Folgen haben. Das sehe ich als das derzeitige und zukünftige Hauptproblem an. alles andere ist nebensächlich.
Mario
Günter König [Gast] - 02.11.03 12:41
@ Tijssen
Folgendes: Gleichartige oder vergleichbare Berufe bedingen doch nicht auch gleiches Salär.
5500 Euronen sind sicher nicht unbedingt der Durchschnittsverdienst eines Standard N-Bahners. Ich meine, dies ist noch nicht mal der Durchschnittsverdienst des real arbeitenden Bundesbürgers.
Oder soll vielleicht das Hobby den besserverdienenden Bürgern vorbehalten bleiben? Na denn gute Nacht.....
Vor allem, ich plane meine MB Ausgaben lieber nach dem Nettoeinkommen.....
Günter
Folgendes: Gleichartige oder vergleichbare Berufe bedingen doch nicht auch gleiches Salär.
5500 Euronen sind sicher nicht unbedingt der Durchschnittsverdienst eines Standard N-Bahners. Ich meine, dies ist noch nicht mal der Durchschnittsverdienst des real arbeitenden Bundesbürgers.
Oder soll vielleicht das Hobby den besserverdienenden Bürgern vorbehalten bleiben? Na denn gute Nacht.....
Vor allem, ich plane meine MB Ausgaben lieber nach dem Nettoeinkommen.....
Günter
Georg [Gast] - 02.11.03 12:47
zu 50
moderne Maschinen die in vielen Ländern laufen können aber auch ein Chance darstellen. Viele Farbvarianten und viele Länder mit einer Entwicklung zu versorgen sollte die Preis im Keller halten, der Nachwuchs möchte Lieber ICE usw......
Gruß Georg
moderne Maschinen die in vielen Ländern laufen können aber auch ein Chance darstellen. Viele Farbvarianten und viele Länder mit einer Entwicklung zu versorgen sollte die Preis im Keller halten, der Nachwuchs möchte Lieber ICE usw......
Gruß Georg
Cox [Gast] - 02.11.03 14:03
@ Georg
Ich würde die Epochenwahl nicht so sehr am Alter festmachen, Georg. In der Konsequenz dürften nur 80jährige Epoche I oder II fahren. Auch wenn die Jugendlichen heute noch den ICE lieben weil sie den täglich vor der Tür sehen heißt das noch lange nicht, daß die Leidenschaft später nicht einmal umschwenkt. Momentan kennen sie halt noch nichts anderes.
Ich interessiere mich auch erst für Holländer,seit ich öfters dort mit dem Zug fahre. Viel wichtiger ist, daß man zu der Epoche die man darstellen möchte, irgendeine Beziehung hat...... woher auch immer die kommen mag. Wenn ich DR darstellen will, muß ich wissen, wie es im Osten ausgesehen hat und ich muß das mögen! Niemals würde ich, und sicher andere auch nicht, eine Epoche darstellen, die mir zuwider ist. Ich würde mir auch keine Züge aus einem Land kaufen, das ich nicht mag.
Ich fahre IV und V weil ich zu der Welt in der ich lebe eine positive Beziehung habe. Außerdem kann ich täglich Impulse aus der Umgebung umsetzen, weil sie der Epoche auf der Bahn entspricht. Ich denke auch, daß isolierte Themen wie beispielsweise die Rhätische Bahn schnell langweilig werden. Wenn man eine Modellbahn plant, sollte man unbedingt Ausweichmöglichkeiten auf andere Themen und Epochen berücksichtigen. Stichwort: Winterlandschaft. So schön cdas ist, ich hätte keine Lust, mir 10 Jahre lang Schnee anzuschauen.
Ist schwierig rüberzubringen, aber ich denke, Ihr versteht was ich meine.
Gruss
Cox
Ich würde die Epochenwahl nicht so sehr am Alter festmachen, Georg. In der Konsequenz dürften nur 80jährige Epoche I oder II fahren. Auch wenn die Jugendlichen heute noch den ICE lieben weil sie den täglich vor der Tür sehen heißt das noch lange nicht, daß die Leidenschaft später nicht einmal umschwenkt. Momentan kennen sie halt noch nichts anderes.
Ich interessiere mich auch erst für Holländer,seit ich öfters dort mit dem Zug fahre. Viel wichtiger ist, daß man zu der Epoche die man darstellen möchte, irgendeine Beziehung hat...... woher auch immer die kommen mag. Wenn ich DR darstellen will, muß ich wissen, wie es im Osten ausgesehen hat und ich muß das mögen! Niemals würde ich, und sicher andere auch nicht, eine Epoche darstellen, die mir zuwider ist. Ich würde mir auch keine Züge aus einem Land kaufen, das ich nicht mag.
Ich fahre IV und V weil ich zu der Welt in der ich lebe eine positive Beziehung habe. Außerdem kann ich täglich Impulse aus der Umgebung umsetzen, weil sie der Epoche auf der Bahn entspricht. Ich denke auch, daß isolierte Themen wie beispielsweise die Rhätische Bahn schnell langweilig werden. Wenn man eine Modellbahn plant, sollte man unbedingt Ausweichmöglichkeiten auf andere Themen und Epochen berücksichtigen. Stichwort: Winterlandschaft. So schön cdas ist, ich hätte keine Lust, mir 10 Jahre lang Schnee anzuschauen.
Ist schwierig rüberzubringen, aber ich denke, Ihr versteht was ich meine.
Gruss
Cox
H-W [Gast] - 02.11.03 14:41
@ Tijssen,
der von Dir gebrachte Vergleich hinkt stark. Um überhaupt etweas in Relation zu setzen, dürfen keine Birnen mit Bananen verglichen werden. Ich sehe mal für den Normalverdiener von heute einen Monatsbruttolohn von 2000 - 3000 Euro ( 4000 - 6000 DM ). Alles was darüber liegt, dürfte keine Normalverdiener mehr sein.
Von diesem Brutto ziehe bitte mal so 35 - 45 % Abgaben jeglicher Art ab. Dann weisst Du, was dem normalen N-Bahner so zum Leben und Hobby übrig bleibt. Bei Deinen Vergleichszeiten mit den 850 DM Brutto gingen vielleicht 20 % insgesamt ab. Die Mieten und sonstigen Kosten berücksichtige bitte entsprechend.
Wenn Du also von Deinen Vergleichszahlen ausggehst, ist das Mobahobby nur noch was für Golfspieler oder ähnliche Verdiener. Wenn dann jetzt die ganze Mobaindustrie samt Händler wie Du diese Zahlen als normal betrachtest, ist wirklich bald Schluß mit Moba. Dann lebt die Moba nmur noch von ebay.
Denk mal bitte darüber nach.
H-W
der von Dir gebrachte Vergleich hinkt stark. Um überhaupt etweas in Relation zu setzen, dürfen keine Birnen mit Bananen verglichen werden. Ich sehe mal für den Normalverdiener von heute einen Monatsbruttolohn von 2000 - 3000 Euro ( 4000 - 6000 DM ). Alles was darüber liegt, dürfte keine Normalverdiener mehr sein.
Von diesem Brutto ziehe bitte mal so 35 - 45 % Abgaben jeglicher Art ab. Dann weisst Du, was dem normalen N-Bahner so zum Leben und Hobby übrig bleibt. Bei Deinen Vergleichszeiten mit den 850 DM Brutto gingen vielleicht 20 % insgesamt ab. Die Mieten und sonstigen Kosten berücksichtige bitte entsprechend.
Wenn Du also von Deinen Vergleichszahlen ausggehst, ist das Mobahobby nur noch was für Golfspieler oder ähnliche Verdiener. Wenn dann jetzt die ganze Mobaindustrie samt Händler wie Du diese Zahlen als normal betrachtest, ist wirklich bald Schluß mit Moba. Dann lebt die Moba nmur noch von ebay.
Denk mal bitte darüber nach.
H-W
Lothar Kesseböhmer [Gast] - 02.11.03 15:37
Hallo zusammen!
Also von 5000 €uronen kann ich nur träumen und Nordwest-Lotto spielt auch nicht so richtig mit.png)
Zu meinem Kaufverhalten: Ich habe ca. 130 Loks und 600 Wagen und stoße langsam an räumliche Grenzen. Nun kommen auch noch Neuheiten wie die V200 von Fleischmann (habe ich seit 10 Jahren von Trix) und die Mitteleinstiegswagen (habe ich ebensolange von Arnold). Ansonsten sind für mich diesmal nicht wirklich interessante Neuheiten dabei. Trix legt einige alte Wagen neu auf, die aber auch schon in früheren Jahren den Weg in meine Sammlung gefunden haben.
E52, und BR45 sind nicht wirklich meine Epoche und ob ich mir den SVT "Hamburg" zulegen werde, muß ich mir auch noch dreinmal überlgen, da ich Triebzüge generell eher langweilig finde.
Trix könnte mit universell einsetzbaren Varianten der DE 1002 bei mir punkten, Ebenso Arnold mit V80 und der G1202. Also kommen meine €uros auf die Bank und werden da wieder weggeholt, wenn Sachen kommen, die mich interessieren, so zum Beispiel die N-Citaros von Rietze.
Ferner habe ich die "Neuheitenflaute" in diesem Jahr genutzt, ältere Zuggarnituren zu vervollständigen, vielfach durch Gebrauchtkäufe, aber auch Neufahrzeuge waren dabei.
Gruß Lothar
Also von 5000 €uronen kann ich nur träumen und Nordwest-Lotto spielt auch nicht so richtig mit
Zu meinem Kaufverhalten: Ich habe ca. 130 Loks und 600 Wagen und stoße langsam an räumliche Grenzen. Nun kommen auch noch Neuheiten wie die V200 von Fleischmann (habe ich seit 10 Jahren von Trix) und die Mitteleinstiegswagen (habe ich ebensolange von Arnold). Ansonsten sind für mich diesmal nicht wirklich interessante Neuheiten dabei. Trix legt einige alte Wagen neu auf, die aber auch schon in früheren Jahren den Weg in meine Sammlung gefunden haben.
E52, und BR45 sind nicht wirklich meine Epoche und ob ich mir den SVT "Hamburg" zulegen werde, muß ich mir auch noch dreinmal überlgen, da ich Triebzüge generell eher langweilig finde.
Trix könnte mit universell einsetzbaren Varianten der DE 1002 bei mir punkten, Ebenso Arnold mit V80 und der G1202. Also kommen meine €uros auf die Bank und werden da wieder weggeholt, wenn Sachen kommen, die mich interessieren, so zum Beispiel die N-Citaros von Rietze.
Ferner habe ich die "Neuheitenflaute" in diesem Jahr genutzt, ältere Zuggarnituren zu vervollständigen, vielfach durch Gebrauchtkäufe, aber auch Neufahrzeuge waren dabei.
Gruß Lothar
Tijssen [Gast] - 02.11.03 21:30
Es wurde hier ja gut erkannt, dass die sonstigen Ausgaben, die das Brutto zum absoluten Netto machen überproporzional im Vergleich zu den Moba-Preisen angestiegen sind. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht damit erklären.
Miete damals 190 qm Wohnung 150 DM. Diese Wohnung gibt es noch. Der mir zuletzt bekannte Mietpreis (1996) bekannt ist, war damals 1800 DM. 12 mal mehr. dann wären wir bei 960 DM (490 €) für so eine Lok.
Das wären die Proportionen. Wäre dies so, dann wäre dies sehr traurig.
Miete damals 190 qm Wohnung 150 DM. Diese Wohnung gibt es noch. Der mir zuletzt bekannte Mietpreis (1996) bekannt ist, war damals 1800 DM. 12 mal mehr. dann wären wir bei 960 DM (490 €) für so eine Lok.
Das wären die Proportionen. Wäre dies so, dann wäre dies sehr traurig.
Cox [Gast] - 02.11.03 22:18
......und so nebenbei, Eckehart, das wäre die Lok auch nicht annähernd wert. Der Vergleich hinkt auch stark. Schau Dir doch mal an, wie HiFi- und IT-Artikel bei rationeller Fertigung gesunken sind. Sie steigen hoch ein und wenn sich Fertigung und Wettbewerb stabilisiert haben, bemühen sie sich, günstig anzubieten. Taschenrechner, Walkmen, DVD-Player und so weiter.
Lass man den Conrad mit seinen chinesischen Einkaufsquellen in die Vollen gehen. Dann müssen sich die ganzen Platzhirsche hier warm anziehen.
Und das Getöse über die hohen Herstellkosten: Guck mal bei Kramm nach. Eine Roco 216 für unter 50 Euro. Glaubst Du, auch wenn die Formen ausgelutscht sind, die verkaufen mit Verlust? Hier ist seit Jahren die ganz grosse Verarsche Hersteller Hand-in-Hand mit den Händlern im Gange.
Keine andere Branche könnte sich das erlauben. Lustig ist, und ich wette, das kommt jetzt bestimmt auch wieder, wie sich das halbe Forum bemüht, dieses Showbusiness zu rechtfertigen. Die Kunden rechtfertigen den Lieferanten, wohlgemerkt! Solche Kunden hätte ich auch gerne :))
Gruss
Cox
Lass man den Conrad mit seinen chinesischen Einkaufsquellen in die Vollen gehen. Dann müssen sich die ganzen Platzhirsche hier warm anziehen.
Und das Getöse über die hohen Herstellkosten: Guck mal bei Kramm nach. Eine Roco 216 für unter 50 Euro. Glaubst Du, auch wenn die Formen ausgelutscht sind, die verkaufen mit Verlust? Hier ist seit Jahren die ganz grosse Verarsche Hersteller Hand-in-Hand mit den Händlern im Gange.
Keine andere Branche könnte sich das erlauben. Lustig ist, und ich wette, das kommt jetzt bestimmt auch wieder, wie sich das halbe Forum bemüht, dieses Showbusiness zu rechtfertigen. Die Kunden rechtfertigen den Lieferanten, wohlgemerkt! Solche Kunden hätte ich auch gerne :))
Gruss
Cox
Kai Lahmann [Gast] - 02.11.03 22:21
Cox: nur waren IT-Artikel damals etwas für wenige, heute hat fast jeder mehrere. Der Modellbahn-Markt ist dagegen eben nicht um einige zehntausend % gewachsen, sondern bestenfalls gleich geblieben. Parallel dazu ist das Angebot in allen Baugrößen heute viel breiter, als damals. Man beachte, dass um 1970 die erste T18 in H0 auf den Markt kam - heute gibt es vermutlich in Spur Z mehr, als damals insgesamt.
Tom [Gast] - 02.11.03 22:54
Eigentlich war ich noch nie der große N-Neuwarekäufer. Habe meist von Privatleuten (Hobbyaufgabe, Sammlungsauflösungen) oder eben auf Modellbahnbörsen Gebrauchtware gekauft. War Stammkunde auf den Modellbahnbörsen und SecondHand-Eisenbahnläden in der Umgebung und nicht selten konnte ich echte Schnäppchen ergattern. Leider ist das seit der Euroeinführung vorbei (zumindest auf Börsen). Ich hatte den Eindruck, dass sich viele Händler die Umrechnung sehr einfach gemacht haben: 1 DM = 1 Euro. Die Gebrauchtwarenpreise für Spur N sind enorm gestiegen, die Neuwarenpreise fast unbezahlbar geworden.
Mangelnden Absatz über höhere Preise auszugleichen funktioniert maximal bis die Schmerzgrenze der Masse von Ottonormal-Modellbahnern oder Neueinsteigern erreicht ist. Die Hardcore-Modellbahnfans, die jede Neuheit zu jedem Preis kaufen werden das Loch nicht schliessen können.
Schätze, es werden noch mehr Hersteller Ihren N-Bereich reduzieren oder gar ganz einstellen. Leider!
Gruß
Tom
Mangelnden Absatz über höhere Preise auszugleichen funktioniert maximal bis die Schmerzgrenze der Masse von Ottonormal-Modellbahnern oder Neueinsteigern erreicht ist. Die Hardcore-Modellbahnfans, die jede Neuheit zu jedem Preis kaufen werden das Loch nicht schliessen können.
Schätze, es werden noch mehr Hersteller Ihren N-Bereich reduzieren oder gar ganz einstellen. Leider!
Gruß
Tom
Hemmi [Gast] - 03.11.03 00:24
Dietgert hat völlig recht!
Bestes Beispiel: Ich selber!! Als reiner Epoche-5-Fahrer kaufe ich mir Modelle, die es vor 10-15 Jahren noch nicht mal im Vorbild gab! Dieses Anwachsen möglicher Lok- und Wagenmodelle MUSS die Hersteller irgendwann vor die Wahl stellen: Was sollen wir denn jetzt produzieren? Was wird vom Markt verlangt? Da ich keinen Goldesel habe und bestenfalls mittelmäßig verdiene, muss ich mich auf die Modelle beschränken, die absolut und unbedingt auch in meine Epoche passen, d. h. ich bin zwar Modellbahner und gebe auch (nicht wenig) Geld dafür aus, allerdings hebe ich damit nicht die Nachfrage für die Epochen 1 - 4.
Auch die zunehmenden technischen Möglichkeiten wie zum Beispiel Elektronikbauteile oder gar die Digitalisierung bindet Ausgabemöglichkeiten aller Mobahner.
Gruß
Hemmi
Bestes Beispiel: Ich selber!! Als reiner Epoche-5-Fahrer kaufe ich mir Modelle, die es vor 10-15 Jahren noch nicht mal im Vorbild gab! Dieses Anwachsen möglicher Lok- und Wagenmodelle MUSS die Hersteller irgendwann vor die Wahl stellen: Was sollen wir denn jetzt produzieren? Was wird vom Markt verlangt? Da ich keinen Goldesel habe und bestenfalls mittelmäßig verdiene, muss ich mich auf die Modelle beschränken, die absolut und unbedingt auch in meine Epoche passen, d. h. ich bin zwar Modellbahner und gebe auch (nicht wenig) Geld dafür aus, allerdings hebe ich damit nicht die Nachfrage für die Epochen 1 - 4.
Auch die zunehmenden technischen Möglichkeiten wie zum Beispiel Elektronikbauteile oder gar die Digitalisierung bindet Ausgabemöglichkeiten aller Mobahner.
Gruß
Hemmi
Kai Lahmann [Gast] - 03.11.03 00:30
dietgert: genau das Problem sehe ich eigentlich auch etwas, zusätzlich scheinen N-Bahner nur ungerade Epochen zu fahren (1, 3 und 5) - nur sind Loks selten mehr als 3 Epochen im Einsatz, was dafür sorgt, dass man nur mit Loks, die in Epoche 3 kamen und in Epoche 5 noch da sind genug Leute erreicht.
Klaus Lübbe [Gast] - 03.11.03 11:12
Mich hat das Gehalt von 5500Euro im Monat schon etwas verwirrt.
Ist das ein Durchschnittsgehalt in Baden-Würtemberg???
Traumhafte Zustände!
Grüße
Klaus
Ist das ein Durchschnittsgehalt in Baden-Würtemberg???
Traumhafte Zustände!
Grüße
Klaus
Günter König [Gast] - 03.11.03 12:56
möglicherweise gehören solche mächtig gewaltigen "Durchschnittsverdienste" zu den Kalkukalitionsgrundlagen des produzierenden und handelnden Gewerbes. Dann könnte nämlich auch der Schwund auf dem Markt erklärt werden.
Wie wärs mit einer Umfrage im Forum über die Löhne und Gehälter? Dann kann man ja mal den Durchschnittsverdienst (natürlich dann Netto) der Gemeinde ermitteln. Um vielleicht einigen mal die Augen zu öffnen.
Günter,
der nun weiter an der Bahn weiterwerkelt
Wie wärs mit einer Umfrage im Forum über die Löhne und Gehälter? Dann kann man ja mal den Durchschnittsverdienst (natürlich dann Netto) der Gemeinde ermitteln. Um vielleicht einigen mal die Augen zu öffnen.
Günter,
der nun weiter an der Bahn weiterwerkelt
ismael [Gast] - 03.11.03 12:59
@Günter:
Wenn ich das mache, gibt es einen Riesen-Aufschrei, von wegen Privatspähre, kann man das nachvollziehen etc......png)
lg
ismael
Wenn ich das mache, gibt es einen Riesen-Aufschrei, von wegen Privatspähre, kann man das nachvollziehen etc.....
lg
ismael
Kai Lahmann [Gast] - 03.11.03 13:30
nun haltet euch fest:
Nicht nur Sie waren entsetzt über die Zeilen im Editoral des N-Bahn
Magazins, zumal davon gar keine Rede war.
Wir haben bereits darum gebeten, dass diese Veröffentlichung wieder
korrigiert wird. BRAWA-Modelle für die Spur N wird es auch weiterhin in der
gewohnten Qualität geben.
Wie Sie vielleicht feststellen konnten, haben wir auf der Umschlagsseite des
N-Bahn Magazins eine ganzseitige Anzeige geschaltet um auch den neuen Spur N
Talent Connex zu bewerben.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude mit Ihrem Hobby Modelleisenbahn.
Wir gehen davon aus, dass das N-Bahn Magazin im nächsten Heft alles wieder
berichtigen wird.
Mit freundlichen Grüssen
BRAWA Artur Braun GmbH + Co.
I.A. Birgit Maurer
Nicht nur Sie waren entsetzt über die Zeilen im Editoral des N-Bahn
Magazins, zumal davon gar keine Rede war.
Wir haben bereits darum gebeten, dass diese Veröffentlichung wieder
korrigiert wird. BRAWA-Modelle für die Spur N wird es auch weiterhin in der
gewohnten Qualität geben.
Wie Sie vielleicht feststellen konnten, haben wir auf der Umschlagsseite des
N-Bahn Magazins eine ganzseitige Anzeige geschaltet um auch den neuen Spur N
Talent Connex zu bewerben.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude mit Ihrem Hobby Modelleisenbahn.
Wir gehen davon aus, dass das N-Bahn Magazin im nächsten Heft alles wieder
berichtigen wird.
Mit freundlichen Grüssen
BRAWA Artur Braun GmbH + Co.
I.A. Birgit Maurer
RubiNH0 [Gast] - 03.11.03 13:49
Gegen eine anonyme Befragung wäre nichts einzuwenden, zumal keiner mitmachen muss.
Aber es gibt ja schon die Frage nach dem durchschnittlichen Moba-Etat, und die ist wesentlich. Denn die Brutto-Gehälter sagen gar nichts, sind doch die Lebenssituationen völlig unterschiedlich.
Wenn ich mich richtig erinnere, lag das deutsche Durchschnitss-Bruttoeinkommen zum DM-Ende bei 4.800 DM (Jahreseink./12). Das verfügbare Jahreseinkommen pro Haushalt dürfte derzeit zwischen 35.000 und 40.000 € betragen.
Aber es gibt ja schon die Frage nach dem durchschnittlichen Moba-Etat, und die ist wesentlich. Denn die Brutto-Gehälter sagen gar nichts, sind doch die Lebenssituationen völlig unterschiedlich.
Wenn ich mich richtig erinnere, lag das deutsche Durchschnitss-Bruttoeinkommen zum DM-Ende bei 4.800 DM (Jahreseink./12). Das verfügbare Jahreseinkommen pro Haushalt dürfte derzeit zwischen 35.000 und 40.000 € betragen.
Günter König [Gast] - 03.11.03 13:57
@ Ismael:
war mir schon klar das dieses so einfach nicht zu realisieren ist.......... Es war nur mal so ein Gedankenspielchen.
@ Kai:
Woher stammt diese Veröffentlichung?
Günter,
der jetzt seine Gleisklammern für die Flexgleise sucht....
war mir schon klar das dieses so einfach nicht zu realisieren ist.......... Es war nur mal so ein Gedankenspielchen.
@ Kai:
Woher stammt diese Veröffentlichung?
Günter,
der jetzt seine Gleisklammern für die Flexgleise sucht....
RubiNH0 [Gast] - 03.11.03 13:58
@65
Es war allenthalben zu lesen, dass es *2004* keine N-Neuheiten geben werde, aber 2005 oder später durchaus wieder damit zu rechnen sei. Vielleicht entsinnt man sich ja darauf, dass der DB-Markt für N doch der größere ist und es viele Triebfahrzeuge noch nicht oder nur in jämmerlicher Ausführung gibt ... Nein, ich zähle jetzt keine auf.
Es war allenthalben zu lesen, dass es *2004* keine N-Neuheiten geben werde, aber 2005 oder später durchaus wieder damit zu rechnen sei. Vielleicht entsinnt man sich ja darauf, dass der DB-Markt für N doch der größere ist und es viele Triebfahrzeuge noch nicht oder nur in jämmerlicher Ausführung gibt ... Nein, ich zähle jetzt keine auf.
Peter A. [Gast] - 03.11.03 14:00
Hallo,
aber wieviel jeder für sein Hobby aufbringen kann ist doch unterschiedlich. Komm mal mit 1500,- Euro im Monat in Frankfurt oder Stuttgart klar!
Bei uns dagegen auf dem "platten" Münsterland kriegste schon für 4,50 Euro/qm eine Wohnung, "warm" incl. Nebenkosten!
Daher kann ich mir als Selbständiger auch ein bischen MoBahnerei "leisten". Dafür hab ich extra das Rauchen aufgegeben. Sprich 3 Euro pro Tag = 1000 Euro im Jahr fürs Hobby. Statt Marboro Minitrix (oder statt Camel Kato oder so...)
Peter A.
aber wieviel jeder für sein Hobby aufbringen kann ist doch unterschiedlich. Komm mal mit 1500,- Euro im Monat in Frankfurt oder Stuttgart klar!
Bei uns dagegen auf dem "platten" Münsterland kriegste schon für 4,50 Euro/qm eine Wohnung, "warm" incl. Nebenkosten!
Daher kann ich mir als Selbständiger auch ein bischen MoBahnerei "leisten". Dafür hab ich extra das Rauchen aufgegeben. Sprich 3 Euro pro Tag = 1000 Euro im Jahr fürs Hobby. Statt Marboro Minitrix (oder statt Camel Kato oder so...)
Peter A.
Kai Lahmann [Gast] - 03.11.03 16:06
Günter: die Antwort kam im Zusammenhang mit der V160-Anfrage.
Günter König [Gast] - 03.11.03 16:23
@ Kai:
Alles klar, habe ich nicht gelesen.
Günter
Alles klar, habe ich nicht gelesen.
Günter
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