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THEMA: Zinkpest an Waggonmodellen...

THEMA: Zinkpest an Waggonmodellen...
Startbeitrag
sago - 30.03.09 20:05
...in diesem Fall an Minitrix 13627, Staubgutwagen EVA!

Ich habe jetzt bei mir auch den ersten Fall von Zinkpest  (oder ähnlichem) entdeckt.

Am Sonntag habe ich an einigen Waggons die Hammerschmid-Kupplungen gegen Normkupplungen getauscht. Dabei viel mir auf das ein Drehgestell doch sehr schwergängig ging. Da ich erst dachte ich hätte dieses falsch aufgesteckt und verklemmt fing ich also an das Drehgestell abzunehmen (das dann natürlich die "Minifeder" aus der Kupplung fiel und mir fast den Verstand raubte...) und wieder "richtig" zu montieren.

Leider wurde das Drehverahlten nicht besser und so schaute ich genauer und stellte fest das ich das offensichtliche völlig übersehen habe. Unterhalb und Oberhalb des Chassis  hat sich eine "Blase" gebildet. Ich habe die Blase auf der Unterseite weggefräst um den Wagen weiterhin einsetzen zu können. Meine anderen beiden Waggons diesen Typs haben solche Fehler "noch" nicht (schnellaufholzklopf...)

Hat sonst noch jemand bisher solche Beulen an seinen Waggons bemerkt?

Anbei noch ein paar Bilder (auf dem sehr unscharfen sieht man es am besten )

Gruß, Sven

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Zitat

Hat sonst noch jemand bisher solche Beulen an seinen Waggons bemerkt?



Oh Schreck !!!
Ich hab gerade nachgeschaut, von 3 Wagen sind bei mir zwei betroffen

Die Schadstellen sind ebenfalls wie bei dir auf der Bühnenseite. Allerdings sind die Beulen noch nicht so groß wie auf deinem Bild.

Mal sehen, wie der vierte Wagen aussieht. Ich habe gerade noch einen ersteigert. In der Artikelbeschreibung stand nichts davon.

Viele Grüße - Udo
Hallo ,

ich habe gerade keine Wagen auf der Anlage - aber zuletzt hatte sich ein Drehgestell eines Torpedowagens komplett zerlegt

gaga
Hallo

Ich habe zwar nur einen,aber auch der hat eine "Blase".Habe gerade das das Drehgestell demontiert(gingen eure auch so schwer ab?)Meine Blase ist aber nur auf der Oberseite.

Viele Grüße
Michael
Bei der dreiachsigen SBB-Dieselrangierlok Em3/3 wurde ein ähnliches Phänomen auch schon beschrieben: Ausbuchtung am Gehäuse.
Heinzpeter
Zitat

Bei der dreiachsigen SBB-Dieselrangierlok Em3/3 wurde ein ähnliches Phänomen auch schon beschrieben: Ausbuchtung am Gehäuse


genau so wie an den Tendergehäusen diverser Dampfloks (03, 41, 042)

Viele Grüße - Udo
Und Windleitblechen an 52er, hier in der Bucht, bitte Bild Vergrößern.

War bei meiner gleichen Maschine auch, nur die andere seite.

http://cgi.ebay.de/BR-52-Steifrahmentender-DR-E...12|39%3A1|240%3A1318

Gruß Jürgen
Bei einer solch relativ neuen Lok auch?...unglaublich!

Bei meiner MTX 85 von vor 20 Jahren ist auch eine kleine Stelle zu erkennen...der Lack ist ein wenig abgebröckelt und eine Delle ist zu ertasten...aber eine solch dicke Beule??

Gruß
Andy
Hallo,

bei mir war ein Arnold Bauzugwagen so brüchig im Untergestell, dass beim Wechsel der Radsätze das Untergestell förmlich unter meinen Fingern zerbröselt ist.
Gottseidank habe ich keine weiteren Fahrzeuge gleichen Alters / Typs im Bestand, aber ich befürchte weitere Schäden. Die anderen Hersteller haben auch nur mit Wasser gekocht, bzw. mit den gleichen Legierungen gearbeitet.
Schöne Aussichten .....

Gruß aus Bonn

Wilhelm Hesse
Hallo,

Beulenbildung bei Minitrix-Modellen ist hier schon öfter besprochen worden (z.B. http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=351824 / http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=239990 / http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=360564 ), allerdings nur für Lokomotiven, noch nicht bei Wagen, daher danke für die Meldung.

Eigentlich auch verständlich, dass es auch Wagen mit Metallteilen treffen kann, da wohl ähnliches oder dasselbe Material von Minitrix verwendet wurde.

Zinkpest ist es übrigens nicht.

Grüße,

Udo.
Hi!

Zitat


Zinkpest ist es übrigens nicht



Was dann?  :-[

Ich kannte bei Wagen bisher nur die vom Rost des Ballastgewichts aufgedrückten Wagenböden . (bei mir Arnold, Ibertren-alt, Roco)

Irgendwann machts keinen Spaß mehr ....

Gruß
Hedi
Hallo miteinander

Ich habe zwei solche Wagen, sicher seit 10 Jahren, einen mit Beule, einen ohne. Am gleichen Ort, wie auf Bild 3 am Anfang, nicht aber die gleiche Form.
Der Wagen sieht heute noch genausogleich aus, wie beim Kauf. Ich denke, keine Zinkpest, kein zerbröselndes Modell - Einfach eine Beule.

Gruss Jürg
Zitat

Zitat

Zinkpest ist es übrigens nicht


Was dann?  :-[


Schau mal hier:
http://www.herimo.de/Board/viewtopic.php?p=17688#p17688

Viele Grüße - Udo
Hi!

@Udo  ...   herzlichen dank für den Link !  

Bei mir gibts - Gott sei Dank- noch keine Beulenpest im Stall !

LG
Hedi
Hallo,
bei mir ist das Dach der BR 58 in sächsischer Ausführung betroffen. 2 Beulen
Da gibt es nicht mal Ersatz, wie bei den Tendern.
MfG
Torsten
Hallo,

mein Minitrix EVA-Staubsilowagen 13627 hat´s mir gestern während der Fahrt in Einzelteile zerlegt. Der Wagen hat ebenfalls an der Oberseite eine Blase. Das eingekippste Drehgestell inkl. der KK-Aufnahme hält nicht mehr in der Aussparung. Es scheint so als ob sich das Metall aufgeweitet hätte. Abgebrochen ist jedenfalls nichts. Ich habe die KK-Aufnahme nach der Federjustage jetzt mit Pattex eingeklebt.

Grüße
Markus
Ich hatte bisher von dem ganzen Thema noch nichts gehört und dachte es wäre nur bei Uralt-Modellen ein Problem. Das das aber auch mit China-Neu-Wahre auftritt ist ja übel.

Na da bin ich mal gespannt wie werthaltig so eine Modellbahnsammlung ist

Wie auch immer, wie wäre es wenn man an geeigneter Stelle mal eine Liste aller betroffenen Fahrzeuge listet. Hier wäre ja einfach, wenn man einfach immer die Liste voll zitiert und seinen Eintrag anhängt, falls das gewünscht wäre... Fahrzeug bzw. Wagennummer wäre hilfreich, denn dann kann man ggf. ohne bekannte Artikelnummer auch schnell was finden.

Ich würde dann mal mit

MTX 12053  85-007 Windleitblech

anfangen.
Wobei ein aussagekräftiges Foto sicher auch hilfreich wäre...
Gruß Hermann
Zitat

Das das aber auch mit China-Neu-Wahre auftritt ist ja übel.



Der Wagen erschien bereits 1992! Ich gehe daher mal davon aus das er nicht in China hergestellt wurde. Der Murks kommt noch aus Nürnberg.

Bei Gelgenheit kann ich mal ein Foto machen und einstellen.

Grüße
Markus
Hallo,

das Thema ausbeulender Minitrix-Metallwerkstoff ist hier im Forum schon mehrmals aufgetaucht, z.B.:

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=351824
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=239990

Macht die Sache sicher nicht besser, aber die Spekulationen über Ursache (Zinkpest / China-Ware) muss man ja nicht doppelt machen ...

Viele Grüße,

Udo.
Hallo,

hier mal wie versprochen zwei Fotos von dem vierachsigen VTG-Staubsilowagen:

Bild 1: Beule von oben

http://img257.imageshack.us/img257/7757/dscf84351zu160.jpg


Bild 2: Geklebte Kinematikaufnahme von unten

http://img204.imageshack.us/img204/8448/dscf84361zu160.jpg

Grüße
Markus
Hallo,
ich habe auch eine Beule an der gleichen Stelle. Der Staubgutwagen wurde ca.1995 gekauft.
Die Beule ist ca.2mm x 2mm groß.

Grüße
Heiko
Hallo

Beim Staubgutwagen kann mans ja noch gut reparieren und es ist auch nicht so doll sichtbar aber  am Gehäuse der Em3/3 wird's schwer. Meine ist rot und da fällts richtig schön auf .

Lg
Nico


Hallo,
so eine Beule sitzt bei meinen 4 Wagen exakt an der gleichen Stelle.
Hat aber bis jetzt noch keine Auswirkungen auf die Funktion der Kulisse.

Wenn es doch mal zu einer Funktionsstörung kommen sollte werde ich die Beule ausbohren / -fräsen und das so entstandene Loch mit Stabilit wieder verschließen.

Viele Grüße ÷ Udo
Hallo,

gestern stellte ich mit Erschrecken fest, dass sich an 3 meiner 13 Minitrix Sgss auch Beulen gebildet haben, ich bemerkte es, weil sich einige Kupplungen nicht mehr bewegen ließen. Ich habe auf der Unterseite die Wagen-Kulissen entfernt und die Stellen abgefräst. Die Oberseiten lassen sich mit Containern kaschieren. Auf Dauer sind die Wagen wohl nicht zu retten

Grüße
Andreas

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"Auf Dauer sind die Wagen wohl nicht zu retten"

…schwer zu sagen, denn wie hier schon gesagt wurde: Das Phänomen gibt es bei Trix-Modellen aus der Zeit öfters, aber mehr als solche Bläschen gibt es auch nach den jetzt 30 Jahren nicht zu beobachten.

Gruß Kai
@ Andreas,

dafür sind diese Wagen, gerade die älteren bekannt........habe mehrmals ältere Wagen in der Bucht gekauft, fast alle hatte diese Beulen.
Und wie ich sehe steht da noch "Germany". Also sind die Wagen noch vor der Chinafertigung....
Ob die noch zu retten sind denke ich aber schon.....


Gruß
Uwe
Zinkpest...

Gibt es nicht!

Sagt Trix zu den vielfachen Mängelbekundungen bei den bekannten Torpedopfannenwagen.

Gruß aus Nordertown
Alles mangelnder Korrosionsschutz.
Steht die MoBa im leicht feuchten und kalten Keller, kommt es um so schneller zur Beulenpest.
Da sind Kunststoffgehäuse klar im Vorteil.

Hallo Robert #28,

wenn der Kunststoff Polystrol ist zB. wie bei den Roco-Rungenwagen und der Weichmacher sich daraus verflüchtigt hat,brechen die Rungen schon beim hinsehen ab.Also "auch nicht das gelbe vom Ei".

mf Gruß
Werner V.
Hallo,

ich denke jetzt nicht, dass alle Modelle mit Beulen immer im feuchten Keller standen. Meine z.B. haben das auch in der Schachtel im Schrank in ziemlich trockener Umgebung.
Viele der betroffenen Teile wurden ja aus Gewichtsgründen nicht in Kunststoff hergestellt.

VG Nico
Hallo Robert,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Alles mangelnder Korrosionsschutz.
Steht die MoBa im leicht feuchten und kalten Keller, kommt es um so schneller zur Beulenpest.



Das wurde hier schon öfter Diskutiert (vor Deiner Zeit ), dass Zinkest eben keine klassische Korrosion ist, sondern von innen heraus kommt, also ein Fehler IM Material und nicht in der Veredlung. Hat auch wenig mit der Lagerung zu tun.

Viele Grüße

Dirk
Hallo,

Die Zinkpest ist eine ‘intergranulare Korrosion‘.

Gebrauchsmetalle bestehen aus ‚Körnern‘, Bereiche bei denen (fast) alle Atome regelmäßig angeordnet sind (‚Einkristalle‘). Stoßen zwei Körner unterschiedlicher Orientierung zusammen (‚Korngrenzen‘), können sich hier Verunreinigungen einlagern und das Gefüge ist schwächer. Bei Zink diffundiert Wasser aus Luftfeuchtigkeit in die Korngrenzen ein und verursacht Korrosion mit Volumenvergrößerung, die das Teil schließlich sprengt. Der Prozess läuft immer weiter, es gibt kein Gegenmittel.

Ursache sind Fremdmetalle wie Cadmium oder Zinn, die beim Herstellungsprozess nicht entfernt wurden. Um wenige Cents pro kg zu sparen, wird also ein minderwertiges Ausgangsmaterial verwendet. Diese Verunreinigungen müssen im Werkstück auch nicht gleichverteilt sein.

Beschleunigt wird der Prozess durch die Menge an Verunreinigungen, Temperaturwechsel und Luftfeuchtigkeit. Also trocken und bei möglichst gleichbleibender Temperatur lagern.
Besonders hart sind Märklin- und Trixsammler der Jahre 1938 bis 1952 betroffen.

Polystyrol (#29) kann in der Tat Weichmacher verlieren, aber auch das ist eine Frage der Verwendung minderwertiger Materialien. Während Minitrixwagen der 1990er Jahre manchmal zerbröseln, sind meine Minitrix/Roco aus den 70ern so stabil wie beim Kauf. Meine Revell- und Lindberg-Modelle aus den 50ern sind auch nicht betroffen.

Viele Grüße
Nimmersatt

Edit. Fotos Triebtender Rivarossi/Atlas


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Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name:

Steht die MoBa im leicht feuchten und kalten Keller, kommt es um so schneller zur Beulenpest.



also meine Modellbahn ist in der Wohnung und somit nicht in feuchter und kalter Umgebung.

Insofern sollte es an Produktionsfehlern im Metall liegen. Interessant an meinen in #24 gezeigten Wagen finde ich auch, dass die Beulen immer an den Wagenenden auftreten und nicht z.B. mittig im Rahmenbereich.

Grüße
Andreas
Hallo,
ich möchte nochmal zum Ausgangspunkt zurückkommen, dem Staubgutwagen MTX 13627. Ich habe jetzt auch so einen mit Beule. Ich habe beobachtet, daß das schwarze Fahrgestell und die Drehgestellhalter komplett aus Plastik sind, kein Metall. Also kann es auch keine Zinkpest sein. Das metallene Gewicht scheint sich in den 4 grauen Silos zu befinden.
Ich mußte aber auch feststellen, daß sich die Drehgestellhalter sehr leicht vom Fahrgestell lösen lassen: Nur ein wenig die Drehgestelle nach außen schieben (an den Puffern ziehen) und schon kommt einem Drehgestellhalter, Deichsel und Stabfeder entgegen. Ist das normal? Wie lassen sich die Drehgestellhalter am besten arretieren?

Gruß,
Wini


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