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THEMA: Gleisübergänge zwischen Modulen

THEMA: Gleisübergänge zwischen Modulen
Startbeitrag
Markus81 - 27.03.09 13:14
Hallo zusammen,

Langsam aber sicher komme ich mit meinem Gleisplan (oder bessergesagt mit den zwei Varianten, die ich noch im Kopf habe) voran.
Ich denke aber gerade darüber nach, die Anlage von vornherein modular, zerlegbar zu bauen.

Nun meine Frage: Leider läßt sich einer meiner Entwüre nur so verwirklichen, dass ziemlich viele Gleise auf mehreren Ebenen, die auch größtenteils nicht im rechten Winkel zur Stoßkante laufen getrennt werden müssten.
Ist sowas überhaupt vernünftig machbar?
Oder soll ich dann lieber gleich andrs planen? (Bei meinem anderen Plan wären es nur 5 Gleise auf einer ebene alle 90° zur Kante )

Ich bin auch dankbar über jegliche Tips zur konkreten Ausführung.

Gruß
Markus

Servus,

bis 20-30° ist problemlos.... dann wirds allmählich schwieriger bzw. die Toleranzen machen sich bemerkbar. Letzlich gilt es zu verhindern das die Radkränze auf den Spitzen Winkeln auflaufen. Im Prinzip eine ähnliche Problematik wie bei Weichen auch. Die Profile leicht anschrägen hilft meist schon.

Wenn man mit Passbolzen arbeitet kann man das Spiel reduzieren. Es ist auch ratsam die Profilenden zu verlöten, beispielsweise auf Messingschrauben oder Platinen (gibt es auch gefräst). Dann kann man auch mit Radlenkern arbeiten usw., je genauer desto besser.

Grüßle
Elvis
Hi.

Null Problemo. ich hab sogar eine Weiche zerschnitten, die schräg liegt;

Vorgehen: Verlegen in Zusammengesetztem Zustand der Module (Am besten mit Zentrierbuchsen/Stift a la NFM oder System Jörger)
Wenn alle Gleise sauber verlegt und befestigt sind: Kleben / Löten der Schienen auf kupferkasch. Pertinax oder MS Schrauben, dann trennen......

CU
WE
Hallo,

ich dachte auch erst daran, zuerst die Gleise zu verlegen und nachträglich zu trennen..
Aber denn hab ich ja den Trennschnitt, wo mir dann das Material fehlt und ein Spalt im Gleis ist.

Gruß
Markus
Moin,

Zum Fixieren von Gleisenden am Modul-Übergänge hat N-Detail was schönes Erfunden:
http://www.ndetail.de/bausatz-gleisanker.html

Grüße aus Assen (NL)
Jan
Die sehen doch mal gut aus.
ich denke wenn ich schaue, dass nur gerade Gleise und keine Bogen über die Trennstellen gehen, dann sollte es damit klappen auch wenn die Gleise nicht rechtwinklig verlaufen.
Gruß
Markus
Hm,

das Thema; Passung oder keine Passung ist eine Glaubensfrage.
Ich selbst habe mit Passungen nur schlechte Erfahrungen gemacht. Bei allen meinen Ausstellungsanlagen habe ich danach nie Passungen angewendet. Eher die Bohrung sogar ein bißchen größer als die Schraubenbolzen.
Auf etlichen Ausstellungen mußte ich spätestens am Samstag Abend nochmals Nachjustieren. Die Extremen Temperaturschwankungen machten sich bemerkbar. (Transport im Hänger bei Minus, dann in die Klimatisierten Hallen mit trockener Luft)

Aber das einzig wichtige bei den Segment/Modul Übergängen bei den Gleisen ist:
#### die Schienen müssen 100% gerade fluchten (egal ob sie 90° oder 50° zur Modulkante sind) sie dürfen keinen Knick bilden und sei er noch so klein.####

Wenn du die Schiene an den Übergängen an den Innenseiten leicht anschleifst.

mfG.
"tattoo"
Markus,
Spalte von 1 mm - 1,5 mm sind unkritisch - das ist meine Erfahrung aus vielen Jahren Modularrangements, bei denen auch etliche Gleise in "schrägen" Winkeln über Trennkanten geführt werden, sowohl gerade als auch im Bogen auf einem Abzweigmodul.
Allerdings ist, wie bereits gesagt wurde, die horizontale Gleislage wichtig, dann klappt es auf jeden Fall betriebssicher.
Viel Spaß beim Segmente bauen,
Chris
Mit einem Juweliersägeblatt kann man Trennschnitte ausführen, die ca. 0,15 mm breit sind. Funktioniert bei PECO Weichen einwandfrei (ich hätte mir das füllen der Lücke mit PS sparen können).

Den Schnitt am Modul-Ende würde ich ebenso ausführen. Diese Art Lücke macht gar keine Probleme.

Peter.




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Hallo

INGESAMT HABE ICH 38 TRENNUNGEN EINGEBAUT:AUCH IN KURVEN
WERDEN ALLERDINGS NIE GETRENNT AUSSER  BEI UMZUG.

GRUß

Manfred

Die von Manfred M zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Markus,

Übergangsstücke wie sie Manfred (@9) verwendet gibt es auch in Schwellenform. Sieh mal hier:

http://www.mago-finescale.de/html/gleise__weichen___zubehor.html
Gerades Gleis, die benötigte Länge abschneiden. Das Schwellenband bekommst du auch mit seitlichem "Futter", dann kannst du es anschrauben.

Die Segmente mit zwischengelegten Scheiben in Schnittbreite verschrauben, Gleise drüber legen und befestigen, Gleis trennen.

Grüße
Günter
Hallo Markus!
Zu deinem Problem gab es ja viele Tipps. Aber wie oben schon erwähnt, es ist eine Glaubensfrage.

Fakt ist und bleibt jedoch, gerade bei unserer kleinen Spur, eine saubere und feste Verlegung am Übergang.

Habe auch schon einiges ausprobiert, von zurückschiebbaren Gleisverbinder bis hin zum Vario-Gleis. Bei unterirdischer Gleisverlegung kommen diese Variationen wohl kaum in Frage. Aus persönlicher Erfahrung und durch Abgucken bei anderen Modulbauern kann ich für mich nur eine Methode wählen: Eine feste Verbindung des Gleises am Modulende mit dem Gleisbett (vielleicht auf den letzten 3 - 5 cm statt Kork eine Holzunterlage) geklebt mit Zwei-Komponenten-Kleber und dann ein feiner Schnitt. Wenn möglich vielleicht auch Gleisverlegung bis ans Modulende, das nächste Modul anschrauben und weiterbauen.

Kann nur sagen, bei fester und exakter Verlegung am Übergang kann man auf Verbinder jeder Art verzichten. Der kleine Spalt stellt eigentlich kein Problem dar, wie weiter oben schon berichtet.
Das A und O ist eine Saubere Verlegung und die Möglichkeit, an den Verbindungsstellen der Module oder Segmente diese noch ein klein wenig justieren zu können. Und dann klappt das schon mit den Übergängen. Viel Spaß beim "Fummeln", ich kämpfe auch gerade damit.

Schönes Wochenende!
Richard
Hallo Markus,

Bei einer Austellungs-/Modulanlage habe ich die in meinen Augen einfachste und betriebssicherste Variante gesehen. Im Bereich der Übergänge arbeiten die bei der Gleisverlegung, so das immer ein Gleis in Standardlänge von 111mm (GFN 9101)  da rein muß.

Ich will jetzt nichts falsches von mir geben, aber ich meine das es die Jungs vom FEC-Fürth.


Gruß Detlef
hoi Markus
ich hbe bei meiner N-anlage über 40 Modultrennstellen. Die Module schraube ich mit M6 6-Kantschrauben ztusammen. Damit die löcher nicht ausleiern habe ich auf beiden seiten einschlagmiuttern eingesetz. Bei der einen mutter habe ich das gewinde soweit ausgebort das die schraube satt passt. Soweit zum zusammenbau der module. Die schinen habe ich auf dem trasse verlegt und darauf geachte das im übergangsbereich  die geleise genau fluchtend sind(beidseit 5-10 cm). Teilweise sind sie jedoch nicht rechtwinklig zum modul. Beim aufbau habe ich die eine seite fertig ferlegt, dann bündig zur Mmodulkannte verschliffen. Dann das andere ende bündig anstossen verlegt (eventuel 1mm distanzstück zwischen modul einlegen beim aufbau des anschlusses und anschliessend bündig verschleifen. Bei nicht rechtwinkliger anordnung oder steigung recht heikel). Anschliessend habe ich die schwellen mit heiskleber fixiert. Achtung die schienen sollten eher etwas kürzer als das modul sein, ein spalt von 1mm verdaut das n-System loker. Wenn das modul öffters transportiert wird lohnt es sich eine schutzplatte aufzuschrauben damit die  gleisanschlüsse nicht verletzt werden.

gruss

huk
@12 Hallo Detlef,

machen wir bei unserer Ausstellungsanlage auch. (Segmente)

http://mec-luthe.de/index.php?option=com_phocag...;id=1&Itemid=104

Gruß, Roland
Hallo zusammen,

zur Gestaltung von Modulübergängen wurde im Forum schon viel geschrieben. Es ist schade, dass jetzt schon wieder ein neuer Thread eröffnet wird, weil es dadurch nicht gerade übersichtlicher wird.

Jetzt aber zum Thema:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Übergänge sauberer hinbekommt, wenn man die Gleise zunächst über die Modulgrenze hinaus verlegt und erst später trennt, vorrausgesetzt man berücksichtigt die Materialstärke der Trennscheibe vor dem Trennen. Folgende Verfahrensweise hat sich bewährt:

Grundvoraussetzung sind zunächst möglichst verzugsfreie Modulkopfplatten.
Dann werden die beiden angrenzenden Modulkopfplatten miteinander verbunden, so wie es beim späteren Betrieb auch sein soll. Allerdings werden zwischen den beiden Kopfplatten in Höhe jedes Gleisüberganges je 2 aufeinandergelegte Korrunt-Trennscheiben eingefügt, d.h. der Abstand der beiden Kopfplatten zueinander ist nicht plan sondern vergrößert sich um die Materialstärke von 2 Korruntscheiben. Dann wird das Gleis der Wahl über die Modulgrenze hinaus auf das andere Modul verlegt und fixiert (egal ob verschraubt oder wie in unserem Fall zur Geräuschdämmung elastisch verklebt). Anschließend wird das Gleis genau über der Modulgrenze mit einer Minibohrmaschine (Proxon, Minicraft, Dremel, o. ä.) mit einer Korruntscheibe durchgetrennt. Anschließend sind die Moduleplatten zu trennen, die Innen- und Außenkannten der Profile sanft zu entgraten bzw. zu entschärfen und die Modulkopfplatten wieder - diesmal ohne zwischengelegte Korontscheiben - wieder zu verbinden. Fertig.  
Ergänzender Hinweis noch dazu: Die einbaute Geräuschdämmung (natürlich Resorb,
mit zweistufigem Aufbau) wird nur bis vor die Kopfplatte geführt um im direkten
Übergangsbereich kein Risiko einzugehen.
Diese Gestaltung von Modulübergängen hat sich zumindest selbst bei dem verwendeten Code-40-Gleisen bewährt. Hier jetzt Bilder Code 40 Selbstbaugleis und Peco Code 55-Gleis im Testaufbau:

Hier vor dem Trennen mit den zwischen den Modulkopfplatten gelegten Korruntscheiben:

http://i112.photobucket.com/albums/n170/Poetrandy/bergang2.jpg

Nach dem Trennen und wieder Zusammenschieben der Modulplatten sieht es dann so aus
(Code 40 bereits entgratet, Code 55 noch nicht entgratet):

http://i112.photobucket.com/albums/n170/Poetrandy/bergang3.jpg


Viele Grüsse
Frank


Hallo,

danke für die zahlreichen Antworten und Anregungen.
Ich denke ich werde es auf die primitivste Art versuchen:
Nachdem ja einige von euch geschreiben haben, dass ein dünner Spalt in den Gleisen kein Problem sei.
Also Module zusammenschrauben, Gleise über die Module hinweg verlegen, dabei im Bereich des Modulübergangs extra fest verkleben und dann mit der dünnsten Schreibe die ich bekommen kann trennen und dann sauber schleifen. Das sollte doch gehen, wenn ich das richtig verstanden habe?
Auf kompliziertere Dinge wie die nachjustierbaren Übergänge möchte ich mich nicht einlassen, da ich die Anlage nicht regelmäßig transportieren möchte, sondern nur für den Fall der Fälle bei einem eventuellen Umzug mitnehmen kann, oder falls sie mal vom Keller unters Dach wandert..

Gibt es bei der Auswahl des Gleissystems irgendwas zu beachten bzgl. Moduelbauweise und Trennbarkeit? Ansonsten hab ich mich schon ziemlich aufs PECO Code 55 eingeschossen.

Gruß
Markus
Moin Markus,

Zitat

da ich die Anlage nicht regelmäßig transportieren möchte, sondern nur für den Fall der Fälle


Dann kanst du doch auch die Schienen in einen stuck über die Übergänge verlegen und dabei im Bereich des Modulübergangs extra fest verkleben?
Und wann es dann mal "die Fall der Fälle" gibt: dann mit der dünnsten Scheibe die du bekommen kannst, trennen und dann sauber schleifen.

Grüße aus Assen (NL)
Jan
Moin Markus,

Zitat

ch dachte auch erst daran, zuerst die Gleise zu verlegen und nachträglich zu trennen..
Aber denn hab ich ja den Trennschnitt, wo mir dann das Material fehlt und ein Spalt im Gleis ist.



zwei Möglichkeiten:
1. vor dem Zusammenbau der Module einen Bierdeckel dazwischen klemmen, Gleis verlegen, durchsägen und die Enden bündig feilen.
2. erst auf der einen Seite das Gleis verlegen, Module zusammen bauen und dann auf der anderen Seite das Gleis verlegen.

Gruß
Kai
Hallo Markus,

noch ein kleiner Tip am Rande:
Denk auch jetzt schon daran, das du dann die ganzen Kabel/Leitungen trennen mußt.
Da solltest du jetzt schon mit Steckern arbeiten.

Gruß Detlef


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