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THEMA: Neues Spur N Gleis, Teil 2
Wenn das wirklich so ist, dann kann man da stolz drauf sein.
Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich wenig bis keine Erfahrung damit und deshalb war es auch (wie ich ebenfalls erwähnte) eine Vermutung, dass es da zu Probleme kommen könnte.
Umso beeindruckter bin ich, wenn das wirklich alles so funktioniert.
Zitat
mit nahezu maßstäblichen Spurkränzen
Gruß
Tomi
wenn dem so sein sollte, dass GFN + MTX über ein gemeinsames Gleis nachgedacht haben und dies jetzt "auf Eis liegt", kann es sein, dass...
...die MäTrix-Insolvenz für Eiszeit sorgt?
...oder...
...Heilsbronn-GFN jetzt anders denkt als Nürnberg-GFN dachte?
Grüße
Werner K.
Zitat
Wie ist das "nahezu" zu bewerten? Mich würde das echt mal interessieren, wie die Toleranzen bei der Spur N sind.
zu Toleranzen allgemein, mußt Du Dir die NEM-Normen unter http://www.miba.de/morop/index.htm ansehen. Es sind die NEM310 und 311
Die Spurkranzhöhe soll max. 0,9mm sein. Dieser Wert wird von den Großserienherstellern i.d.R. verwendet und eingehalten.
Finescale reduziert sowohl die Radbreite als auch die Spurkranzhöhe. Die Spurkranzhöhe muß zwischen 0,25 - 0,5mm liegen. Schaust Du hier: http://www.raw-nette.de/fn_rs1.htm
Es gibt sogar Versuche mit "N-pur" bei denen der Spurkranz bis auf 0,1 - 0,15 mm (das entspricht dem Originalmaß) reduziert wird. Hier müssen aber sowohl das Fahrwerk (Stichwort Dreipunktlagerung) als auch das Gleis, sehr sauber gebaut werden.
Beste Grüße,
Olaf
Wer sich auf 5 Loks und 30 Wagen beschränken mag, wird hier gegebenenfalls Freude dran haben.
Wer allerdings wie ich Fahrzeuge direkt aus der Schachtel einsetzen möchte, wird Probleme bekommen.
Gruß
Klaus
meiner Meinung nach sage ich mal provokant, GFN sollte seine sämtlichen N-Gleissysteme (Profigleis, Roco-Gleis), sowie auch das H0-Profigleis langsam auslaufen lassen. Für H0 sollten sie die Roco Line- und geoLine-Gleise übernehmen, für N eine adaptierte Version der Line- und geoLine-Gleise herausbringen.Von der Geometrie her sind die Roco-H0-Gleise doch super. Sowas nach N übernommen, mit Code 55 und innen verminderter Höhe der Kleineisen, so das alte Radsätze (außer Asbach-Uralt-Pizzaschneidern) darauf problemlos laufen, so wie bei Peco, das wäre für mich optimal. Wer viel altes Gleismaterial hat, kann Übergangsgleise verwenden oder sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Immerhin hat es im H0-Markt in den letzten Jahren mehrere Einführungen von neuen Gleissystemen gegeben, sei es von Roco oder MäTrix, nur bei uns N-Bahnern herrscht tote Hose. Die Entwicklungskosten würden nicht nochmal neu auftreten, nur die passenden Maschinen müssten noch geschaffen werden.
LG
Thomas
Jetzt mal meine Meinung.
Was ihr euch da wünscht ist doch alles viel zu teuer.
Und kann sich daher nicht am Markt behaupten.
In der derzeitigen Situation würde ich den Modellbahnfirmen raten, ein Gleissystem mit niedrigen Anschaffungskosten, aber natürlich betriebssicher, im Sortiment zu haben.
Es geht doch darum, wieder mehr Kunden zu gewinnen, auch im jüngeren Segment.
Wer in den Laden gehen kann und sich ein paar zusammensteckbare Schienen kaufen kann, mit preiswerten Ausbaumöglichkeiten, der wird eher ein Moba Kunde/Einsteiger, als wenn er im Laden nur filigranes, teures Gleismaterial findet und für 2 Weichen mit Kreis 200 Euro zahlen muß.
Wer schlau ist, greift heute sowieso zu Peco, aber das nutzt der deutschen Wirtschaft nicht und bringt auch keinen dazu, mit der Moba anzufangen, da man wie gesagt, ins nächste Geschäft gehen will, zusammenstecken und fahren.
Solange die Hersteller sowas nicht auf die Reihe kriegen, auch wenn sie, um das realisieren zu können erstmal 60% "abspecken" müssen, dann sieht es für die Zukunft düster aus.
Für die Freaks könnte man dann, wenn der Deckungsbeitrag stimmt, eventuell ein zweites Gleissystem entwickeln. Das wäre dann wieder das Thema dieses Threads.
Also, ich würde mich primär erstmal nicht im Detail verlieren, sondern versuchen ein stabiles, einfaches, betriebssicheres Gleissystem für Jedermann anzubieten, zu Preisen wie Peco in England und auc das rollende Material vom Preis anzupassen, dann kann man eventuell mal weitersehen.
Gruß
Thomas
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Der Chefredakteur des N-Bahner hat sich lange auf der Nürnberger Messe mit einem der Entwickler von ATLAS unterhalten.
Das neue ATLAS Code-65 Spur-N Gleis (mit Schotterbettung) wurde entwickelt, denn auch viele Amis fahren noch mit Pizzaschneidern und wollen das auch weiterhin, da es auch in den USA neben den wenigen echten Freaks zu 90% Schachtelbahner gibt (Modelle verschiedenster Hersteller aus der Schachtel - auf das Gleis - und gut is! --- aber eben nicht auf Atlas Code 55, das wirklich nur ab RP 25 geeignet ist - das aber wurde von den Entwicklern schlichtweg "übersehen" bzw. falsch eingeschätzt. Auf Code 65 fährt jetzt wieder alles - und die Amis haben ihr Atlas wieder lieb
#####
Wenn ich dann wieder unser Code 40 Taliban höre/lese dann ...... .
Sorry, liebe Code 40 Talibans nehmt einfach mal euere Scheuklappen ab und schaut euch mal die Anlagen um euch (weiteres Umfeld) genauer an.
Glaubt ihr tatsächlich, daß auf diesen Modelle mit schmaleren Rädern und niederen Spurkränzen laufen? Da gibt es schon mit RP25 Radsätzen Probleme.
Schaut euch dann auch diese Modellbahner genauer an. Glaubt ist tatsächlich daß alle das Geschick haben Gleis selbst zu bauen und das auch noch mit funktionierenden Weichen, welche mit schmalen Rädern und 0,25mm Spurkränzen 100% befahrbar sind?
eigentlich nur eine Elitäre Spur und der Rest soll sich zu den ferngesteuerten Fliegern/SchiffenAutos verkrümmeln.
Seit ihr wirklich so naiv zu glauben, daß dann noch eine 1:160 Industrie lebt die noch was liefert?
Aber wenn man Scheuklappen vor den Augen und eine Schaltafel vor dem Kopf hat ist es halt sehr schwer zu sehen. Vor allem wenn man sich nur in einem sehr engen und begrenzten Kreis bewegt, nicht über den Tellerrand sieht und vor allem nicht nachdenken/sehen will.
Das Groh der Modellbahner (egal welche Spur) will funktionierendes und keinen Frust.
Liebe Code 40 Taliban´s auch ihr habt einmal als ICE-Tempo-Kreiselbahner angefangen und sind nicht schon als Gurus mit Code 40 auf die Welt gekommen.
Besinnt euch doch einfach selbst an euere Beginnzeit zurück und hört auf euch selbst etwas vorzumachen.
mfG.
"tattoo"
ihr braucht ja nur die Fotos hier in Forum von Anlagen anzusehen, glaubt iht tatsächlich das darüber euer gesupertes Rollmaterial ohne Probleme läuft?
Wieviele Spur-N Anlagen in Deutschland, Österreich, Schweiz, ....... in Europa schauen genauso aus?
10%, 50% 75%, 80%,.... oder 90%?
mfG.
"tattoo"
@6 tattoo: Stimme Dir zu, dass sich Code 40 massiv verbreitet, halte ich kurzfristig für extrem unwahrscheinlich. Aber dass man peu à peu ein niedrigeres Gleisprofil einführen kann, sieht man in H0, wo Roco mittlerweile auf Code 83 mit RP 25-Radsätzen fährt. Insofern halte ich die Einführung eines "massentauglichen" Code 55-Gleises für möglich.
@5 Thomas: Andererseits bringen Innovationen auch immer wieder Leute dazu, sich Neues anzuschaffen, mehr Geld auszugeben, als eigentlich gewollt. Dass sieht man z.B. in der Autoindustrie, wo nur durch immer wieder neue Modelle, die auf den Markt gebracht werden, teilweise nur mit einem "Facelifting", der Absatz angekurbelt wird. Ein neues, schöneres, fahrsicheres Gleis könnte Manchen dazu bringen, sein altes Gleismaterial zu verhökern und die nächste Anlage auf niedrigerem Profil anzufangen, als das alte Gleismaterial erneut zu verwenden.
LG
Thomas
@tattoo
meine Zustimmung
Gruß
Andi - der sich immer noch wundert, warum der Initiator der damaligen Umfrage nichts dazu sagt.
da ich meine Fahrzeuge nicht alle umbauen möchte, baue ich meine Gleise + Weichen mit Code 40, aber mit Rillenmaß nach NEM. Da fahren alle "Standard-Fahrzeuge" problemlos. Aber wie schon erwähnt: der Gleisbau ist nicht jedermanns Sache.
Gruß Tobias
eigentlich ist es doch völlig überflüssig, dieses Thema hier überhaupt noch zu diskutieren.
Da wird ein neues Gleissystem gefordert, das besser sein soll als alles, was derzeit an Großserienmaterial auf dem Markt ist, gleichzeitig soll sich aber hinsichtlich der überalterten Normen, die man wegen ihrer breiten Streuung besser nur als Empfehlungen bezeichnen sollte, nicht das geringste ändern.
Da kann doch gleich alles so bleiben wie es ist!
Garantiert normfreie Weichen gibt es zur Genüge, und wenn es dann ein Hersteller wagt, einen Wagen mit einem annähernd maßstäblichen Fahrwerk auf den Markt zu bringen, ist das Geschrei groß - siehe die leidige Oppeln - Diskussion.
Was mir aber ganz gewaltig stinkt, ist die pauschale Verunglimpfung all derer, die als Konsequenz aus dem Großserien - Gleisschrott deutscher Fertigung ihr Gleismaterial selbst bauen.
Das darauf ganz nebenbei auch Loks und Wagen nach NEM, also aus der Schachtel, ohne weiteres fahren könen, wird hier ganz bewußt ignoriert.
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
Dann frage ich mich allerdings, wieso das auf meiner Anlage funktioniert.
Mit Grüßen, Bernd
... der die Schn.... von dem albernen Taliban - Geschwätz gestrichen voll hat......
Edit : Fipptehler
Die von 58er zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Glauben kann ich das ganze aber nicht so recht! vor allem wenn man die verschiedenen Meinungen hier verfolgt dürfte es schwer sein für einen Hersteller diesen Schritt zu wagen.Bei Trix weiss ich das man vor einigen Jahren über ein neues Gleissystem nachgedacht hat aber da hat man in den nächsten Jahren bestimmt ganz andere Pröbleme zu lösen!
Peco,Atlas und ein neues System würde doch eigentlich für fast alle reichen wenn auch einige auf Ihre Marke xy schwören.Auch beim Digitalsystem wurde viel Geld in der Entwicklung eines eigener Hausmarke verschleudert,statt gemeinsam eine Plattform zu entwickeln.
Den Talibanvergleich find ich auch nicht sehr gelungen!Musikverbot,keine Bildung und Ärzte für Frauen und Fußballstadions für Hinrichtungen sind bei den Taliban angesagt!Da ist das Verteidigen seines Gleisvorstellung doch etwas harmloseres und der Vergleich mit Taliban höchstens verharmlosend für die "Gottesschüler".Bei den Taliban gibt es auch keine Diskusionen ,da gibt es nur eine richtige Meinung oder mitelalterliche Strafen!
Gruß
Thomas
Jeder hat ein Recht auf seine Meinung-solange es meine ist! (meinte einmal ein berümter Fußballtrainer1)
Guten Tag Bernd,
Zitat
... der die Schn.... von dem albernen Taliban - Geschwätz gestrichen voll hat......
Du weißt das es funktioniert, ich weiß es und viele Andere auch. Und jeden den es interessiert, wie gut und problemlos Code40 wirklich funktioniert, der hat ganz sicher Gelegenheit sich davon zu überzeugen!
Auf das hirnlose Geschwätze von irgendwelchen Theoretikern braucht man sich ja nicht einzulassen.
Beste Grüße,
Olaf
Salü Bernd
bin eigentlich auch der Meinung, dass die Disskussion nicht viel bringt, denn hier diskutieren die falschen Leute. MOBAner mit Erfahrung finden sicher sicher bereits heute für sie passendes Schienenmaterial, wichtig wäre aber ein funktionierendes, robustes Geleise für die Startpackungen, damit bei den Kids auch nach dem 3. Teppichaufbau der Spass an der Sache nicht verloren geht.
So ein Geleise könnte problemlos mit Code 55 Profilen hergestellt werden und so konzipiert sein, dass es mit masstäblichen Weichen und Flexgleis auch für "echte" MOBAner verwendet werden könnte. So eine Mischung aus Fleischmann(Sotiment+grosse Bogenweiche), Peco (Profil) und Tomix (Verbinder und Schotter) könnte ich mir schon Vorstellen
Übigtens, für die Spur TT ist letztes Jahr eine neuer Hersteller auf den Markt gekommen, und wenn es dort geht, müsste es doch auch bei uns klappten.
Mit Gruss
Walo
grab mal die alten Threads dazu aus und du siehst warum der Vergleich mit den Talibans nicht hinkt.
Auch hier kommt wieder die Forderung nach einem neuen Gleis.
Hat ATLAS ja mit seinem neuen Code 55 gemacht und ist dabei ...... . Warum glaubt ihr haben die von ATLAS jetzt sehr schnell noch ein komplett neues Code 65 Gleis rausgebracht?
Nur aus Jux und Tollerei, oder weil das Klientel für das Code 55 doch geringer ist als wie zuerst geglaubt.
Welchen Anreiz hat es so ein Gleis zu verwenden wo nicht mal die neuen Loks der eigenen Firma darüber laufen, geschweige den die von den anderen Mitbietern?
Eigentlich benötigt es in Spur-N 3 !!!! Gleis-Systeme
a.) ein Beginner/Starter Gleis nach Plug and Play Bauweise, so wie es KATO und TOMIX anbietet.
b.) ein Master-Gleis-System ala PECO Code 55, welches mit normalen Radsätzen genauso befahrbar ist , genauso wie mit RP25.
c.) ein Fine-Scale Bausatzsystem, mit welchem jeder seine Weichen und sein Gleis selbst bauen kann das er benötigt.
Sorry, glaubt ihr wirklich, daß ein Großteil der Spur-N Bahner das Rollmaterial umrüstet?
Oder gar in die Mülltonne schmeißt, weil es nicht mehr fahrbar ist?
Keiner meiner mir bekannten Spur-N Bahner denkt das nur ansatzweise. Da ist PECO Code 55 schon ......
Es ist leicht zu sagen, sich auf weniges Rollmaterial zu besinnen, aber was macht man wenn man schon zig hat? Nur in der Vitrine stehen lassen?
Aber die Code 40 Talibans können ja sicher sagen was der Umbau eines Big Boy kosten würde.
Sorry, auch der neue Big Boy von ATHEARN mit eigentlich RP25 Radsätzen rumpelt beim ATLAS Code 55 Gleis.
Ich bewundere und achte jeden der sich an den Gleis-Selbstbau herantraut und dann zur Krönnung auch noch das Rollmaterial ändert.
Aber das ist nicht das Groh der Spiel/Modellbahner sondern eine sehr, sehr kleine Gruppe.
Auch wenn deren Grundidee ideal wäre, ist sie für das Groh niemals umsetztbar, sondern wirkt nur als Vertreibungsmittel aus dem Hobby.
Warum gibt es außer bei FREMO so wenige Code 40 Anlagen auf Messen, Ausstellungen zu sehen, auf welchen auch tatsächlich gefahren wird?
Wenn das alles sooooo super ist, warum dann nicht?
Bitte beantwortet mir einfach nur diesmal diese Frage ohne mich wieder polemisch zu knüppel.
.... und ich befasse mich mit Selbstbau, habe aber noch keine für mich brauchbare und akzeptable Lösung gefunden!!
mfG.
"tattoo"
Zitat
Es gibt sogar Versuche mit "N-pur" bei denen der Spurkranz bis auf 0,1 - 0,15 mm (das entspricht dem Originalmaß) reduziert wird. Hier müssen aber sowohl das Fahrwerk (Stichwort Dreipunktlagerung) als auch das Gleis, sehr sauber gebaut werden.
Ich finde es aber trotzdem sehr interessant, was die ein oder anderen da so hinbekommen.
@Thomas
Zitat
Wer schlau ist, greift heute sowieso zu Peco
Gruß
Tomi (der mit seinem Peco-Code55 vollkommen zufrieden ist und bei der geplanten Anlagengröße seine Gleise nicht selbst zusammenbauen möchte)
PS. Sollte mal das Code40-Gleis als Großserienprodukt hergestellt werden, würde ich da vermutlich aus den ähnlichen Gründen wie Klaus schon geschrieben hat
Zitat
Wer sich auf 5 Loks und 30 Wagen beschränken mag, wird hier gegebenenfalls Freude dran haben.
Wer allerdings wie ich Fahrzeuge direkt aus der Schachtel einsetzen möchte, wird Probleme bekommen.
wenn ich hier die Beträge in den diversen Thread´s lese und kombiniere, dann ist die Diskusion hier in dem Thread eigentlich pervers.
Wenn zu lesen ist ...... wie verlegt man Flexgleise....., ..... ich möchte Fixgleise, weil ich mich nicht getraue Flexgleise zu legen....., usw., aber hier von einem Fine-Scale Gleissystem fantasiert wird, dann ist sehr augenscheinig wie extrem weit die Fakten auseinanderklaffen.
Liebe Code 40 Taliban´s laßt auch die Code 80/100, Plug and Play, Spielbahner leben. Denn es besteht die gute Chance, daß der eine oder andere sich mit der Zeit auch mit Code 40 infiziert, wenn er nicht vorher auf eine andere Spur, oder zu den RC-Modellen vertrieben wird.
mfG.
"tattoo"
Da versaut sich die Industrie ihren eigenen Nachwuchs. Und wenn die Leute das nicht in den Kopf kriegen sage ich es nochmals: dann stimmt mit den Füßen ab und kauft fürs Spielen Tomix und Kato und für die Anlage Peco bis die Plüschetage das kapiert.
Du kannst es aber auch nicht lassen, oder. Was soll eigentlich dieser Schwachsinn mit den "Code 40 Taliban"??? Hast Du eigentlich sehr viel Spass am Leute provozieren.
Auf Code 40 Gleisen laufen tatsächlich die Modelle aus der Packung OHNE Umbau. Willst Du das nicht verstehen. Warum soll es keine "Plug and Play" Code40-Gleise geben? Was spricht dagegen?
Code 40 ist nicht generell gleich zu setzen mit fiNescale oder N-Pur... DAS ist völliger Blödsinn! Da kommt es nämlich nicht nur auf die Höhe der Profile an als vielmehr auf die Spaltbreiten... Aber anscheinend willst Du das gar nicht verstehen, oder?
Auch die recht manipulative Frage nach der BigBoy und dem ""nichtlaufen" auf dem Atlas Gleissystem... Liegt ja wohl dann an der Befestigung der Profile am Unterbau. Ist dann wohl bei Atlas ein wenig groß und klobig ausgefallen, oder... Das es ja nun geht, wie auch Du bemerkt hast, hat Peco bewiesen... Warum sollte das nicht mit einem Großseriengleis in Code 40 auch funktionieren?
Sicher werden auch dort dann keine Uralt-Pizzaschneider-Modelle rüberrollen, aber man kann ja auch gerne weiterhin Minitrix, Arnold oder sonstwasfürnzeug mit Radius 1 nutzen...
Sven
Zitat
Wir brauchen was Anständiges, Bezahlbares und Klares für den Anfänger. Es reicht nicht, dass ein neu Infizierter einen mittleren Zusammenbruch bekommt, weil eine dusselige Weiche + Antrieb 40,- Euro kostet! Der kauft nie wieder was!
Vollste Zustimmung, jedoch brauchen wir auch was Anständiges, Bezahlbares und Klares für den Fortgeschrittenen. Und das ist meiner Meinung nach Peco.
Viele Grüße
Tomi (der trotz seiner Festlegung auf Peco Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen ist)
Sven, ich provoziere nicht, sondern mir gehen einfach gewisse Aussagen ganz schön auf den Sack. Denn genau solche sind es die den Beginnern den Spaß am Hobby Modelbahn und insbesonders der Spur N versauen. Habe solche Talibans schon in mehreren Vereinen erlebt und auch wie sie Leute die noch nicht auf ihrem -hohen Niveau- waren, richtiggehend rausgeekelt haben.
Sven, ich bin seit 1981 US-Spur N Bahner und mit meinen Ausstellungsanlagen war ich auf vielen Messen/Ausstellungen. Ich persönlich habe zuerst PECO Code 80 verwendet und dann als es auf den Markt kam PECO Code 55.
Ich habe ein Testoval+Weichen mit dem neuen ATLAS Code 55 Gleis und ein Testoval+Weichen mit Micro Engineering Code 55 Gleis wo ich alles Rollmaterial in der Praxis selbst testen kann.
Seit den Threads (unten) beschäftige ich mich eingehend mit Gleis-Selbstbau und habe mir:
a.) alle möglichen Informationen über alle derzeit gängigen Selbstbausysteme im Netz rausgesucht.
b.) diverses Material besorgt
Ich weiß, daß mit Code 40 auf Pertinaxschwellen o. Schwellenrosten auch Rollmaterial mit normalen Spurkränzen läuft.
Aber diejenige Anlage die ich live gesehen habe konnte mich absolut nicht überzeugen, den mit Lötzinnklexen an der Außenseite, sorry.....
Sven, bitte sag mir wie du dir jetzt ein Code 40, Plug and Play Gleis für Beginner vorstellst, wo alles (fast) Rollmaterial darüber läuft. Also mit breiten Laufflächen und höheren Spurkränzen genauso wie RP25 mit schmaleren Laufflächen und niedereren Spurkränzen. Wo logischerweise auch die Spurmaße unterschiedlich sind.
Und wie kann dieses Gleis-System -Plug and Play- sein, also nicht beim 2. Zusammenstecken schon lottern wie die meisten derzeitigen. Das kann nur gehen mit Schotterbettung, so wie KATO oder Tomix.
Und du weißt ja, daß der Beginner auf 2m² Anlagenfläche agiert. Also mit verhältnismäßig engeren Weichen und engeren Radien.
Aber würden die Code 40 Freaks so was akzeptieren?
Sicher nicht, denn gerade sie lieben doch die schönen, langen schlanken Weichen; großzügige Radien mittels Flexgleis und eine natürliche Schotterung und keine Kunststoff-Schotterbettung.
Und genau hier liegt der Hund begraben.
ATLAS hat es ja versucht und hat jetzt 3 !!!!!! Spur-N Gleissysteme
http://www.atlasrr.com/Trackmisc/ncode80.htm
http://www.atlasrr.com/Trackmisc/ncode55.htm
http://www.atlasrr.com/Trackmisc/ncode65truetrack.htm
mfG.
"tattoo"
In diesen Threads wurde ich wegen meinen Aussagen geprügelt:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=226177
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=223350
könnt ihr euch vorstellen wieviele Spur N Bahner mit der gesuperten BR 80 o. BR 81 von Hammerschmid umgehen können.
http://www.hammerschmid.de/fahrzeuge.html
Und wieviel Spur N Bahner bereit sind soviel zu bezahlen?
Genau hier liegt ja auch der Reiz von fiNeScale, genauer, detailgetreuer, usw. zu werden.
Aber man muß auch akzeptieren, daß das Groh der Spur N Bahner diesen Schritt aus diversen Gründen (Geld, Feinmotorik, ect.) nicht gehen kann.
Und genau hier sollten wir Toreranz haben. Uns einerseits an tollen Dioramen, Anlagen, Modellen erfeuen die andere Bauen und andererseits auch diejenigen leben lassen die mit Code 80/100 als Spielbahner glücklich sind.
Hauptsache man hat Spaß und Freude mit dem Hobby Modellbahn und der Spur N.
Ansonsten dürfen wir uns nicht mehr wundern über mangelnden Nachwuchs, ergo weniger Marktanteil, ergo schwindende Anbieter, ergo zum Schluß nur noch eine kleine elitäre Schicht von Kleinstanbietern und Selberbauern.
Und damit im PC-Zeitalter noch Nachwuchs begeisten zu können, bei so viel Handwerklichem Aufwand ........., sorry dann zieht Modellbahn garantiert den kürzeren.
mfG.
"tattoo"
es stimmt, eine 600€-Maschine (oder teurer) ist die bessere Lösung. Denn mit solch einem Gerät kann man Sachen machen die mit anderem Gerät nicht machbar sind, gerade in der Räderproduktion und -bearbeitung. Hier geht es aber ausschließlich um die Reduktion vorhandener Spurkränze und dafür ist einfachstes Bastlergerät ausreichend.
Eine kleine Drechselbank aus dem Baumarkt (letztes Jahresende um 60 €) mit Dreibackenfutter. Dazu eine Aufnahme für ganze Radsätze incl. Gegendruckplatte (ab etwa 80 €). Die Gegendruckplatte wird an Stelle der mitlaufenden Gegenspitze eingesetzt, sie hält das jeweils zu bearbeitende Rad gerade wenn man mal etwas zu stark drückt. Dazu eine feine Feile mit scharfen Kanten und einen Anschlag für die Feile (selber basteln, z. B. aus Holz). Zum Anschlag Unterlagen um ihn an unterschiedliche Raddurchmesser anzupassen.
Der eingespannte Radsatz wird in Drehung versetzt, die Feile auf den Anschlag gelegt und sanft aber bestimmt an den Spurkranz gedrückt bis der seitliche Anschlag erreicht ist. Feile von oben an den Spurkranz bis zum Anschlag. Kanten mit feinem Sandpapier runden/versäubern. Nächstes Rad.
Die Produktion und Justierung des Anschlags kann mehrere Stunden dauern. Anschließend kann man aber viele Radsätze "fast ohne hinzusehen" modellbahntauglich machen.
Ach ja, beim Anschlag sollte die Auflagefläche der Feile mit Blech belegt sein. Alternativ wird eine Feilenfläche geglättet, z. B. mit Kleber ausgießen.
@99 Georg,
die Kurvengängigkeit hat fast nichts mit den Spurkränzen zu tun. Fahrzeuge die bisher ohne Zwängen um die Ecke kamem werden es auch mit maßstäblichen Spurkränzen schaffen. Du müsstest lediglich die Geschwindigkeit halbwegs maßstäblich einhalten.
@0 neu Tomi,
bei sauberer Gleislage sind 0,2 mm Spurkranzhöhe problemlos. Darunter ist Dreipunklagerung sinnvoll um "Restunsauberkeiten" der Gleislage auszugleichen.
Allgemein begünstigt Dreipunktlagerung die Stromabnahme.
@3 Klaus,
... wenn die Fahrzeuge aber falsch geliefert werden? Wieviele verändern hier ihre Radsätze damit die Anlagensteuerung wenigstens halbwegs funktioniert oder kleben Magnete unter ihre Fahrzeuge?
@5 Thomas,
>>Was ihr euch da wünscht ist doch alles viel zu teuer.<<
Das stimmt einfach nicht. Auch dann nicht wenn es tausendfach wiederholt wird. Bei einer Neukonstruktion ist eine maßstäbliche Ausführung preisgleich mit einer nicht maßstäblichen.
@21 Tattoo,
auch 15°-Weichen kann man mit 1 mm-Schienen herstellen.
@ Allgemein
Ein neues Gleissystem mit einem Unterbau wie beim Kato-Gleis und darauf 1 mm hohe Schienen wäre sogar für Teppichbahnen tauglich, genauso wie für "richtige" Modellbahnanlagen und alles was dazwischen liegt. Und aus welchem Grund sollte es teurer sein als das Kato-Gleis?
Mein Lehrmeister sagte mir einst: "Egal, was du tust, mach es richtig oder lass es! Halbe Sachen sind Pfusch! Es gibt nichts schlimmeres!"
Also lasst uns doch endlich mal was Richtiges anstreben.
Grüße
Günter
ich wiederhole: Finescale als Rad-Schienesystem hat nichts mit gesuperten Fahrzeugen zu tun und auch nicht mit Feinmotorik. Es kommt ausschließlich auf die Rillenweite von Weichen, etc. an und auf die Dicke und Höhe der Spurkränze. Wenn dir oder sonst jemandem danach ist kannst du mit Finescale-Radsätzen auf 3 mm hohen Schienen fahren, Hauptsache, die Herzstück- und Radlenkerrillen haben 0,5 mm Breite. Auch die Räder dürfen dann 3 mm breite Laufflächen haben wenn nur die Spurkränze maximal 0,3 mm dick und maximal 0,5 mm hoch sind. Aber mit diesen Rillen-und Spurkranzmaßen ist relativ einfache Annäherung an tatsächlich maßstäbliche N-Fahrzeuge möglich, ganz nach den persönlichen Vorlieben. Und mit Sicherheit wird kein Neueinsteiger von kleinen Spurkränzen und engen Spurrillen vertrieben, da kenne ich sogar gegenteilige Beispiel.
Wer die jetzigen N-Fahrzeuge aufs Gleis bekommt würde auch maßstäbliche aufs Gleis bekommen. trau' doch anderen mal was zu.
Grüße
Günter
ich noch mal. Wenn wir hier über ein längst überfälliges, neues Gleissystem diskutieren, lasst es uns positiv machen. Wenn es kommt müssen wir die nächsten Jahrzehnte damit leben! Das Neue sollte doch wohl deutlich besser, modellmäßiger sein als die alten. Immer wieder fünfzig Jahre alten Mist einfordern kann ja wohl kein produktiver Beitrag sein.
Wenn jedoch die Mehrheit hier kein wirklich neues Gleissystem will, brauchen wir auch nicht darüber zu diskutieren.
Günter
auf alle Fälle wüsste ich gerne woran ich bin...Nächstes Jahr werde ich wohl mit meiner großen Anlage anfangen. Bis dahin sollte dann hoffentlich schon bekannt sein wie es weiter geht...sonst muss ich NOCH länger warten...
Grüße aus dem verschneiten Nürnberg
Ralph
Günter, das Problem am gesamten ist, das das was die Industrie (aus Wirtschaftlichkeit und Markanalyse) fertigt und das was wir Hoch-Niveau-Modellbahner wollen, sich spießt.
ATLAS Hat das ja mit dem neuen Code 55 Gleis vorgemacht. Ein top Gleis mit super Schwellen und und richtig schön in der Optik.
ATLAS hat aber damit den Benutzer gezwungen sein Rollmaterial für dieses Gleis tauglich zu machen, ergo auf RP25 umrüsten, oder auf das Rollmaterial zu verzichten das nicht darüber läuft.
Aber wenn dann Loks von ATLAS die neu auf den Markt kommen selbst Probleme beim eigen Gleis haben, oder Loks die der Konkurent rausbringt, obwohl mit RP25 ausgerüstet nur über das Gleis rumpeln, dann ist die Aktzepanz (kaufen) nicht mehr groß.
Ergo was glaubst du was passiert wenn Fleischmann ein Gleis rausbringt, das alle Fleischmannfahrer zwingt ihr älteres Rollmaterial (auch das Fleischmann) zu verkaufen oder auf RP25 umzurüsten?
Was glaubst du wäre dann hier im Forum los und in den Fachmagazinen?
Was glaubst du wäre der Erfolg von Fleischmann? Und wie Hoch der Umsatz an diesem, neuen Gleis?
mfG.
"tattoo"
Zitat
Aber diejenige Anlage die ich live gesehen habe konnte mich absolut nicht überzeugen, den mit Lötzinnklexen an der Außenseite
Lötzinnklexe? Sowas gibt's bei mir nicht; und wie gesagt: da läuft der ganz normale Fuhrpark von Trix und Flm drüber...
Gruß Tobias
Die von Sir-Toby zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich bin kein Hoch-Niveau-Modellbahner, ich bin Modellbahner.
Ein maßstäbliches oder feinscaliges Rad-Schienesystem ist bei Neukonstruktion genauso teuer wie ein grob unmaßstäbliches.
Wenn natürlich die eigenen Fahrzeuge auf dem eigenen Gleissystem nicht fahren...
Wenn Fleischmann... zu den alten Fahrzeugen neue Tauschradsätze rausbringt...
Was gab es für ein Geschrei als Fleischmann die KKK einführte, "das brauchen wir nicht, das kann nicht funktionieren, das kann man nicht anfassen..." Heute schreien die Gegner von einst am lautesten wenn ein Fahrzeug keine KKK hat.
u.s.w.
Grüße
Günter
" ... Aber diejenige Anlage die ich live gesehen habe konnte mich absolut nicht überzeugen, den mit Lötzinnklexen an der Außenseite, sorry....."
Da stimme ich Tobias (28) zu: es ist etwas sinnig, ein System bereits dann als untauglich einzustufen, nur weil es (in einem Einzelfall) mangelhaft umgesetzt ist.
Und ein ziviles Hobby mit politischen Schlagworten anreichern - ich weiß nicht ...
Letztendlich könnt ihr euch die Köpfe heiß reden und die Finger wund schreiben, ich glaube nicht, dass das die Hersteller großartig beeinflusst.
Adrian
Zitat
Letztendlich könnt ihr euch die Köpfe heiß reden und die Finger wund schreiben, ich glaube nicht, dass das die Hersteller großartig beeinflusst.
Richtig!
Ich habe das mal so ausgedrückt, daß wir paar "Hanseln" hier im Forum ganz sicher nicht meinungsbildend sind.
Und meine Meinung zum neuen Gleissystem an sich, habe ich in früheren Threads schon zum Ausdruck gebracht.
Wenn es trotzdem Eines gibt - sehr schön. Ich persönlich brauche es nicht!
Und ich bin mir ganz sicher, daß die die am lautesten nach einem neuen Gleis schreien, dieses dann doch nicht kaufen! Zu teuer - zu empfindlich - ja schön aber es gibt keine Bogenweiche im Radius xy - ja, aber meine V200 von Arnold Baujahr 1968 entgleist auf der Weiche - usw.usw.
Beste Grüße,
Olaf
Tobias,
bis du "alle" Code 40 Verwender
Es gibt auch Leute, die Handwerklich nicht so gut drauf sind und so eine Anlage habe ich live gesehen.
Günter,
man kann alle Radsätze selbst abdrehen. Aber glaubst du, daß alle Spur-N Bahner auch da erforderliche Handwerkliche Geschick dazu haben? Sicher es sind nur Mindesanforderungen, aber selbst ei diesen scheitern genug. (Praktische Beispiele gibt es genügend).
Sven,
stell dir einfach mal folgendes vor:
Du baust eine Anlage mit ATLAS Code 55, weil du von der originalnahen Optik begeistert bist.
Aber selbst Loks von ATLAS sie nach dem Erscheinen des ATLAS Code 55 Gleise auf den Markt kommen, klemmen an den Weichen.
Was würdest du dann machen?????
Oder du kauft 4 Jahre nach Gleisbau dieser Anlage einen neu erscheinenden Big Boy von ATHEARN (das Modell ist eine komplette Neuentwicklung und kein Retro). Du wilst sie auf deiner Anlage (ATLAS Code 55) fahren lassen und merkst, daß Spurkränze auf den Kleineisenimitationen auflaufen und rattern. Dies obwohl eigentlich die Räder in RP25 sind.
Sven, was machst du dann????
a.) Versuchen, daß der Händler das 400,-€ Modell retour nimmt, nur weil es auf deiner Anlage nicht läuft?
b.) Das 400,-€ in die Vitrine stellen?
c.) Versuchen die betreffenden Spurkränze abzudrehen?
d.) Das Modell an eine Firma geben, die die Spurkränze abdreht?
e.) Anlage Abreißen und .....
Aber du hättest garantiert eine riesige Freude mit allem, oder sollte ich mich gar täuschen?
Versteht mich nicht falsch!
Auch ich bin absolut der Meinung, daß es ein neues Master-Gleis-System braucht, das funktionssicher, optisch entsprechend, mit schlanken Weichen und polarisierbaren Herzstücken, aber auch in einem vernünftigen Preislichen Rahmen.
Nur (!) ich bin Realist und glaube nicht, daß sich einer der N-Riesen (ROCO, Fleischmann, Minitrix, ect.) soweit aus dem Fenster begibt wie es ATLAS mit dem Code 55 Gleis-System tat.
Wenn irgend einer dieser Branchen-Riesen ein neues Gleis-System auf den Markt bringt, wird es sicher eines sein, das tolerant genug ist auch normales (altes) Rollmaterial darauf fahren lassen zu können.
Und nur für einen kleinen Potzentsatz an Modellbahnern wird keiner der Riesen extra ein neues Gleis-System auf den Markt bringen. Dazu ist der Umsatz zu gering. Das wird immer eine Marktnische für Kleinanbieter wie Jens Ehrmann, ect. bleiben.
mfG.
"tattoo"
ich verstehe Deine Einwände; in Bezug auf Atlas Code 55 scheinen sie berechtigt zu sein.
Aber wenn andererseits erwiesen ist, dass normale N-Fahrzeuge auf Code40-Gleisen fahren können, dann muss Atlas hier irgendetwas falsch gemacht haben, ja, man kann hier wohl von einem sehr groben Fehler sprechen (denn die Funktionsfähigkeit der eigenen Fahrzeuge hätte man doch wohl auf einem Gleis-Prototypen vor der Serienfertigung des Gleises testen können). Altlas kann also nicht repräsentativ sein. Und warum sollte ein hiesiger Hersteller, wenn er ein neues Gleissystem entwickeln und anbieten würde, denselben, groben Fehler wie Atlas machen?
Ich gebe darum Günter Pereira in allem, was er geschrieben hat, Recht. Ein neues Gleis "richtig" zu machen kostet nicht mehr, als es "falsch" zu machen. (Das sieht man doch an Peco Code55. Das ist schon besser als alles hiesige Material und kostet nur einen Bruchteil dessen, was man für Uralt-Material von MT, ROC oder GFN bezahlen muss). Nur: Es müsste sich in der für Moba-Hersteller sicher recht schwierigen Zeit erst einer finden, der den Mut zu einer solchen Entwicklung hat. Unter Berücksichtigung von Olafs Befürchtungen sehe ich den leider auch nicht.
Gruß
K.U.Müller
Zitat
bis du "alle" Code 40 Verwender
das hab ich nicht gesagt; nur wenn ich nicht in der Lage bin, die Lotklumpen abzuschleifen, warum soll ich dann überhaupt Code40 bauen? Wenn ich ein optisch hochwertiges Schienenprofil will, dann sollte es auch so ausschauen, sonst macht das ganze keinen Sinn...
Und bring nicht ständig den Vergleich mit Atlas code55; nur weil die solche Kleineisen hinbauen, dass ihre eigenen Fahrzeuge nicht mehr laufen, dann gehört da in der Kontruktionsabteilung jemand gefeuert. Wenn's richtig gemacht wird, dann laufen auch auf niedrigem Profil alle aktuellen Standard-Radsätze. (von alten Pizza-Schneider mal abgesehen).
Gruß Tobias
Edit: Da war KUMüller schneller als ich... übrigens heißt der erwähnte Jens Emmermann...
Günter, ich stimme dir zu, daß es für einen Produzenten absolut nicht teurer ist ein Maßstäbliches Rad in eine Lok zu geben.
Wir US-Bahner haben ja bereits bei allen gängigen Anbietern nur noch RP25 Radsätze (nur Micro Trains legt sie bei), aber auch hier gibt es vereinzelnte Probleme.
Habe das selbst bei meiner PECO Code 80 Anlage erlebt, wo RP25 Radsätze eines Anbieters an Weichen entgleisten. Habe dann als Versuch bei einer Weiche wie in den Fachliteraturen angegeben, einen dünnen Plastikstreifen an die Innenseite der Radlenker angeklebt. Sie da diese Radsätze liefen dann ohne Probleme über diese Weiche, dafür haben Modelle mit älteren Radsätzen über diese Weichen Probleme bereitet.
Habe mir dann die Mühe gemacht mittels Schiebelehre die Maße zu eruieren und sie mittels NMRA Tabellen verglichen.
(habe die Plastikstreifen wieder von den Radlenkern geschnitten und die problembereitenden RP25 Radsätze gegen andere RP25 Drehgestelle von einem anderen Anbieter getauscht, die keine Probleme bereiten.
Es gibt sicher viele Spur-N Anlagen die im Gleisbau so gut gebaut sind, das feinere Modell darauf fahren können.
Aber ich selbst kenne einige N-Anlagen (auch hier sind Fotos von solchen zu sehen) wo ich ernsthaft bezweifle, das Modelle mit feineren Rädern darüber laufen können.
Jetzt eine ernsthafte Frage: "Was würdet ihr solchen Anlagenbesitzern sagen?"
Vor allem wenn sie dann über diese Modelle schimpfen, weil sie auf ihrer Anlage entgleisen.
mfg.
"tattoo"
Ps: Der sich die Anfertigung von 1:160 Winchester-Gewehren für das Schaufenster des Gun-Shop´s antut.
[das zum Thema fineScale]
Zitat
...ich selbst kenne einige N-Anlagen (auch hier sind Fotos von solchen zu sehen) wo ich ernsthaft bezweifle, das Modelle mit feineren Rädern darüber laufen können.
Jetzt eine ernsthafte Frage: "Was würdet ihr solchen Anlagenbesitzern sagen?"
Vor allem wenn sie dann über diese Modelle schimpfen, weil sie auf ihrer Anlage entgleisen.
@35 Tattoo,
dem sage ich gar nichts. Wenn er's sehen will zeige ich ihm wie es richtig geht. Ansonsten findet er jede Menge Material im Netz um weiter zu pfuschen, was er dann auch darf. Wenn's ihm denn Spaß macht...
Siehst du einzelne Fehler vieler Anwender als Grund dafür ein gutes Produkt abzulehenen?
Grüße
Günter
@Günter:
Nur weil ich ein neues, vernünftiges Gleissystem haben möchte, bin ich doch noch lange nicht bereit dazu, Spurkanze zu tauschen oder mich an eine Drehbank zu setzen. Sorry, diese Forderung/Voraussetzung halte ich für total überzogen.
Und mal im Ernst, wer heute bereits seine Gleise selber baut, Spurkränze abdreht etc. der kann doch nicht im Ernst die Zielgruppe für ein neues Gleis sein !? Ein Gleis, das dieser Gruppe der Modellbahner passt, wird es doch nie geben.
Auch ein neues Gleissystem muss ein Kompromis sein, damit eben auch der bestehende Fuhrpark problemlos darüber läuft. Also massentauglich ohne Modifikationen am Fuhrpark.
Andi
bei beschränktem Budget (und das haben die nächste unabsehbare Zeit alle dt. Modellbahnunternehmen) könnte man in der Modellbahnindustrie ja versuchen, ein Gleis wie TOMIX oder KATO in Lizenz zu vertreiben. Die Japaner haben kein Interesse an Europa, und mit einem Bums hätte man schon einmal ein solides, günstiges Einsteigergleis, das breit verfügbar wäre.
Märklin hat wohl all seine Einsteiger über ein Gleissystem gewonnen, das in N in D praktisch nicht verfügbar ist.
Klar macht man sich damit abhängig von einem Partner, aber wer als Unternehmen kein Geld hat, aber (wieder) wachsen muss, hat nicht soo viel Optionen.
Oder wollen die Japaner nachweisbar nicht kooperieren? Wäre auch dumm für sie...
Servus
Thomas
bin übrigens immer noch auf der Suche nach dem Ultimativen Gleis für meine neue Anlage.
Code 40 o. max 55,
US-Kleineisenimitationen (Schienenägel-Andeutung)
Holz- oder Plastikschwellen (Pertinax überzeugt mich nicht)
nicht rein nur geklebt (ist nicht dauerhaft wie schon der Wasserburger schreibt)
tolerant befahrbar (Bei Sessions mit Kollegen sollen sie ihr Rollmaterial mitbringen können und auf der Anlage fahren lassen können ohne, daß es heißt --only RP25--.
Tobias,
das Problem der Fertigung ist, daß die Kleineisen die Schiene halten. Wenn zu klein wie beim ME Gleis, dann ist die Gefahr des Ausrisses ergo Spuränderung sehr groß.
Ich weiß nicht ob PECO auf sein Code 55 Schienenprofil Patent angemeldet hat. Ansonsten frage ich mich schon lange wieso die Kontrukteure bei ATLAS nicht ihr Code 55 Gleis nach dem selben Schienenprofil-System wie PECO gefertigt haben.
Vor allem wäre der Aufwand absolut nicht groß. Ein Flexgleis, 2 Schlanke Weichen-Typen, eventuell eine schlanke Bogenweiche und die notwendigen US-Kreuzungen. Keine zig Festgleise. Dieses Gleis wäre der Hammer und würde sicher von viel mehr Leuten angenommen werden.
Die fiNe-Scaler sind mit Fast Track sicher besser bedient, denn nur so sind individuelle Weichen möglich.
Tobias, es soll sogar Modellbahner geben die nicht mal eine Litze als Gleisanschluß sauber an die Schiene löten können, ohne die Schwellen zu schmelzen oder einen Lötzinn-Patzer zu machen.
Leider sind nicht alle Menschen handwerklich und feinmotorisch gleich begabt.
Adrian, es nützt nichts das noch so tope System anbieten zu wollen, wenn die meisten damit nicht umgehen können. Dann wird der Anbieter/Erzeuger auf Dauer auch keinen Umsatz machen, ergo das Produkt wieder vom Markt nehmen.
Warum gibt es z.B. Railino nicht mehr?
Weil die Nachfrage so groß war?
....übrigens heißt der erwähnte Jens Emmermann
weiß ich, und auf seinen Anleitungen sind Löttips, damit die Weichenbausätze mit den Pertinax- Schwellenrosten nicht aufgebogen werden oder die Kupferkaschierungen reißen.
(das zum Thema Löten
mfG.
"tattoo"
mir würden bestimmt noch mehr Argumente gegen ein "richtiges" Gleissystem einfallen. Statt dessen verweise ich auf @25 und dazu passende Einträge.
Nochmal: Niemand wäre gezwungen etwas besser zu machen. Die alten Puuschen wären betimmt noch länger als zehn Jahre problemlos erhältlich.
Günter
Günter, nur mit dem zeigen seiner eigenen Anlage, damit derjenige sieht was man machen kann, ist es alleine nicht getan. Ich habe schon etlichen Spur-N Bahner versucht auf ihren Anlagen zu zeigen wie sie ihr normales Gleis legen sollen, damit es keine Achter-Bahn ist.
Aber ........
Du weißt selbst wieviel Pfusch es gibt und ich wundere mich immer wieder daß da überhaupt was läuft.
Du weiß aber sicher auch wie genau man schon im Rahmenbau, Trassenbau, Bettungsbau, Gleislegung arbeiten muß um wirklich ein sauberes, ebenes, gerades Gleis hinzubekommen.
Gerade der Flexgleisbau ist so ne Sache. Die einen knallen es einfach hin mit den bekannten Ergebnissen. Ich weiß nicht wieviele Male ich ein Flexgleis bearbeite bis ich 100% sicher bin einen ja fliesenden Übergang zum anderen Flexgleis zu haben [kein Ecken an der Stoßstelle] oder ja einen schönen, harmonisch verlaufenden Übergangsbogen zu haben.
mfG.
"tattoo"
es geht nicht darum, die alten Puschen weiter zu behalten, sondern es geht darum, dass nicht jeder in der Lage oder Willig ist, groß rumzubasteln.
Plug & Play heisst da das Stichwort.
Vielen wäre wahrscheinlich mit einem Kato/Tomix-ähnlichen System mit Bogenweichen und Flexgleisen geholfen. Also nix drehen, fräsen, löten, trallala!
Gruß
Andi
Es geht DARUM, dass Neulinge nicht sofort abgeschreckt werden. Die *#*~Weichen, die hohen Preise und die lausige Qualität lassen doch jeden Neuling frustriert zurück!
Schlimm genug, dass der Fachhandel das nicht peilt, aber das hier auch noch solche Diskussionen auftreten!
Der Kunde, der handelsübliche Fahrzeuge im Laden von Trix, Brawa, Fleischmann, Kato oder Arnold kauft will das diese Fahrzeuge ohne Gedöns und Aufwand einfach auf einem Gleissystem funktionieren. Punkt. Da ist nicht drüber zu diskutieren "ja man könnte": nein, die Fahrzeuge müssen aufs Gleis gesetzt werden können und rollen. Fertig.
Alles Anderes wäre Pommes und Kontraproduktiv
Zitat
Du weißt selbst wieviel Pfusch es gibt und ich wundere mich immer wieder daß da überhaupt was läuft.
Du weiß aber sicher auch wie genau man schon im Rahmenbau, Trassenbau, Bettungsbau, Gleislegung arbeiten muß um wirklich ein sauberes, ebenes, gerades Gleis hinzubekommen.
Hier stimme ich dir zu. Aber - man muß es auch sauber wollen und - wer nicht will der hat schon. Aber selbst so Jemand hätte durch 1 mm.Profile keinen Nachteil.
@42 Andi,
lies dir noch einmal die Beiträge von Olaf S. durch. Ich mag sie jetzt nicht raussuchen, ich muss jetzt weg.
Grüße
Günter
Günter, das Problem ist nicht das wollen, sondern das können.
Ich gratuliere dir wenn du in allen Lebensbereichen ein Alleskönner bis. Leider gibt es ehr viele Menschen die das nicht können.
Ich z.B. bin Handwerklich und Technisch nicht ungeschickt und traue mir sehr viel zu, aber wenn ich am PC ein Programm instalieren muß und es nicht Plug and Play ist dann verzweifle ich und muß einen anderen zu Hilfe holen.
Genauso kenne ich Modell-Bahner die absolut zwei linke Hände haben und sich von mir die Anlagen bauen lassen.
Diese Leute würden sehr gerne wenn sie könnten!
Aber wenn man in diesem Thread Teil 1 und 2 es genauer durchliest, dann ist hier schon ersichtlich wie groß die einzelnen Unterschiede sind.
Je größer der Unterschied je höher das Niveau.
Ich spreche jetzt nicht vom Beginner -Plug and Play Gleis-System ala KATO und Tomix, sondern vom Master-Gleis-System für den gehobeneren Anlagenbauer. Auch nicht vom fiNeScale Gleis-System des Deluxe-Anlagen/Dioramen-Baues.
Es wäre jetzt mal ganz interessant welche Voraussetzungen jeder hier von dem neuen Gleissystem erwartet.
# Code 40 o. max. 55
# Schlanke Weichen (9,5° oder schlanker)
# Polarisierte Herzstücke
# Kleineisenimitationen
# Passender Schwellenabstand (nicht mein US)
# nur Flexgleis
# tolerant, so daß auch normales Rollmaterial (älteres) darüber fahren kann
also wie schaut euers aus?
Günter der Vergleich mit der KKK ist nicht ganz treffend. Denn auf dem derzeitigen Schienenmaterial kanneigentlich alles industrielle Rollmaterial fahren. Egal ob KKK, oder 3-pol. Motor oder schnelles Getriebe.
Du stellst es drauf und es fährt mit abstrichen
ein KKK Zug natürlich obtisch geschlossener als einer ohne die KKK, aber auch der fährt.
eine 3-pol. Motor Lok sicher nicht so langsam und fein wie eine 5-pol. Verschränkt-Motor-Lok
eine Lok mit schnellem Getriebe sicher nicht so fein und langsam wie eine mit einer langsamen Getriebeübersetzung.
aber sie fahren alle.
Bei einer Einschränkung im Gleis-System gibt es auch unweigerlich eine Einschränkung im Rollmaterial.
Ansonsten muß das Gleissystem so tolerant sein alles zu zu lassen, was aber mit den Spurmaßen und den Rillenmaßen zum Konflikt wird.
(Praxisbeispiel: ATLAS Code 55 nicht nur daß die hohen Spurkränze auf den Kleineisen rattern, sondern auch diese Radsätze klemmen in den Weichen [=genaueres Spurmaß, engere Abstände der Radlenker zu den Backenschienen, engere Rillen im Herzstückbereich]
mfG.
"tattoo"
Hallo Andi,
falls es Dich wirklich interessiert, hier der Beitrag den Günter (wahrscheinlich) gemeint hat und den ich unter @31 zumindest ansatzweise erwähnt hatte http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=340177
Beste Grüße,
Olaf
Es ist so ähnlich wie mit den Autos-auch da gibt es für manche nur die EINE wirklich richtige Marke oder nur die eine Fahrzeugart(Kombi,Sportwagen,Stufenheck).....-wenn da nun nur eine einzige Grube bestimmen würde was für ein PkW gebaut werden dürfte....-dann müssten wir alle z.B einen Porsche fahren-sehr praktisch um eine 4 köpfige Familie mit Gepäck günstig in den Urlaub zu bringen
Also ein Gleis für Anfänger,Spielbahner und Modellbahner.Die Quadratur des Kreises eben
Gruß
Thomas
ergänzend zu Nr. 45 meine Wünsche:
# integrierbarer Weicheantrieb
# auch 15° Weichen für Nebenbahn/Industrie oder Schattenbahnhof (platzsparend)
# brüniertes Profil (wie bei Tillig Elite)
Grüße
Roberto
Zitat
Also ein Gleis für Anfänger,Spielbahner und Modellbahner.
Aber genau das gibt es doch schon alles! Einem Anfänger oder Spielbahner ist doch z.B. der Schwellenabstand völlig schnuppe. Der engagierte Modellbahner nimmt meist Peco Code55 und ärgert sich darüber, daß die Weichen nicht nach DB-Vorbild sind. Und ein paar "Abgedrehte" bauen sich ihre Gleise selber.
Selbst wenn es diese Gleise und Weichen geben würde - die meisten haben gar nicht den Platz sie zu verbauen bzw. gibt es genug Anlagen bei denen man eine großen Bahnhof mir riesigem Bw auf 2 qm aufbaut. Da werden dann aus Platzgründen 24° Weichen verbaut...
Ich möchte eine Wette eingehen, daß die die am lautesten nach einem neuen Gleissystem schreien, sich nicht ein Teil davon kaufen würden!
Ich war irgendwann auch nicht mehr zufrieden mit dem was es gab. Dann habe ich eine Alternative gesucht - und gefunden.
Beste Grüße,
Olaf
@38:
Zitat
Märklin hat wohl all seine Einsteiger über ein Gleissystem gewonnen, das in N in D praktisch nicht verfügbar ist.
Und ich persönlich finde es optimal, dass dies in der Spur N nicht so ist bzw. war. Jeder Hersteller hatte sein eigenes Gleissystem und jeder Modellbahner konnte sich kaufen, was er wollte. Der eine nahm Fleischmann, weil er keine Lust hatte, die Gleise zu schottern, der nächste nahm Arnold, weil die Schienen da schon dunkel waren, der übernächste nahm Minitrix, weil die (damals) so günstig waren.
Wenn es jetzt um eine neues Gleissystem geht, dann sollte das doch für alle Modellbahner einsetzbar sein. Aus diesem Grunde wäre es nur sinnvoll, wenn auf diesem Gleis dann auch alle Modellbahner ihren gesamten Fuhrpark einsetzen könnten. Etwas anderes zu entwickeln, was vielleicht nur von einem Bruchteil der Kunden gewünscht ist, wäre das Geld zum Fenster hinaus geworfen.
Meiner Ansicht nach wäre es viel wichtiger, dass die Hersteller vielleicht das vorhanden Gleismaterial aufwerten oder mit neuen Produkten ergänzen, denn unterschiedliche Gleise für unterschiedliche Anforderungen gibt es doch zu genüge:
Fleischmann/Minitrix/Roco/Arnold - Für den "normalen" Modellbahner optimal (Bitte nicht falsch verstehen, der Begriff "normal" ist hier nicht abwertend gemeint)
Kato/Tomix - Für den "Teppichbahner" sehr gut geeignet
Peco/Atlas - Für denjenigen der vorbildlicher (in Bezug auf schlankere Weichen oder Schienenprofil) bauen möchte
Selbstbaugleis - Für diejenigen, die viel Zeit und Muse haben und möglichst naturgetreu bzw. maßstabsgerecht bauen
Also bitte, da haben wir doch für jeden etwas, oder???
Gruß
Tomi (der sich nicht ärgert, dass seine Peco-Code55-Weichen nicht nach DB-Vorbild sind, sondern der sich viel mehr darüber freut, dass sein gesamter Fuhrpark perfekt auf dem betriebssichersten Großserienhersteller-Gleis fährt)
habe gestern 200m Flexgleis und 40 Stk. Weichen PECO Code 55 in England bestellt.
Dies ist das was im unsichtbaren Bereich verbaut wird.
Obwohl ich ca. 300m Flex und ca. 65 Weichen in PECO Code 80 lagernd habe.
Für mich ist PECO Code 55 sicherer und zukunftsorientierter.
Nur der Sichtbare Gleisbereich ist immer noch nicht gelöst.
# ATLAS Code 55: nicht tolerant für Rollmaterial
# ME Code 55: keine Schlanke Weiche verfügbar
# Selbstbau: Kein System gefunden das mich persönlich wirklich überzeugt hat.
mfG.
"tattoo"
Der 20m Gleis und ca. 14 Weichen im Sichtbaren Anlagenbereich in US-Schwellenabstand haben möchte.
dadie eineregende Wollmichsau (Neues Gleis) was füe alle und jeden geeignet und gedacht ist wird nicht kommen. (Sagt mir mein Blick in die Glaskugel)
Die Anforderungen, die an das Gleis gestellt werden - wie man hier liest - kann es nicht erfüllen.
Und sollte sich meinen Glaskugel doch täuschen - sie war an einer Stelle etwas milchiig - dann möchte ich mal wissen wer seine Anlage, die er über Jahre aufgebaut hat, abreißt um dann mit dem "Ultimativen" Gleis wieder neu anzufangen.
wer mehrere m² mit GFN, MTX, ROCO, ARNOLD verbaut hat, wird diese kaum wegen eines neuen Gleismateriels abreissen, Anbauten und ergäzungen schon, wenn es eine gewisse komtaibilität gibt schon.
Vernuftige Veränderungen der bestehenden System der jeweiligen Hersteller wären der richtige und notwendige Weg.
1. Weichen nur noch mit polarisierten Herzstück - auch 24°Weichen
2. Schlankere Weichen zusätzlich mit ins Angebot für den der genug Platz hat.
3. Vernüftige und schaltsichere Antriebe die auch problemlos Unterflur und mit Weichenlaterne ausgerüstetet werden können.
4. Betriebssicher Bogenweichen auch R1/R2 - nicht jeder hat 20m² Platz zum "spielen"
5. gleiches gilt für DKWs
6.Gescheite Entkuppler mit ins Programm
und das ganze zu vernüftigen Preisen - auf den Inseln geht das ja auch (GB & Japan)
Gruß Detlef
Zitat
" ... Und sollte sich meinen Glaskugel doch täuschen - sie war an einer Stelle etwas milchiig - dann möchte ich mal wissen wer seine Anlage, die er über Jahre aufgebaut hat, abreißt um dann mit dem "Ultimativen" Gleis wieder neu anzufangen.
wer mehrere m² mit GFN, MTX, ROCO, ARNOLD verbaut hat, wird diese kaum wegen eines neuen Gleismateriels abreissen, Anbauten und ergäzungen schon, wenn es eine gewisse komtaibilität gibt schon..."
Och, das ist nicht schwer zu beantworten. Bei der Lektüre des (an sich sehr empfehlenswerten) Buches "Die schönsten Spur-N-Anlagen" (oder so ähnlich") habe ich öfter gelesen, dass die Leute über einen ewig langen Zeitraum planten und werkelten, etwas gebaut und dann wieder abgerissen haben. Da findet sich u. a. (die meiner Meinung nach etwas großspurige) Passage "Was sind schon zehn Jahre ?"
Es schien mir, als würde der Autor diese extreme Art und Weise, der Modellbahn zu frönen, als einzig wahre Methode betrachten. Für ihn ist es offenbar völlig natürlich, neue Erkenntnisse umgehend zu verwerten und das mit großem Aufwand zuvor Geschaffene abzureißen.
Ich persönlich habe mich dann immer gefragt, ob die Leute, deren Anlagen dort beschrieben wurden, eine Frau und/oder eine Familie haben, ob die arbeiten gehen und zu welchen zeitlichen Bedingungen, ob die auch noch Pflichten in Haushalt, Wohnung oder Haus etc. nachkommen konnten, woher nicht nur die viele Zeit, sondern für all die Erweiterungen, Umbauten, Anschaffungen das nötige Geld kam.
Ich habe immer die Befürchtung, dass es gerade diese Hobby-Extremisten (allein für die MoBa viiiiel Platz, viiiiiel Zeit, viiiiiel Geld) sind, die das Image aller Modellbahner nachhaltig schädigen.
Weil es eben irgendwann nur noch extrem ist.
Bei mir - und sicher bei vielen anderen - muss sich aber die MoBa als Hobby in das gesamte Leben einordnen.
Deshalb habe ich mich nunmehr entschieden und sehe beim bald beginnenden Bau meiner Anlage 55er Peco im sichtbaren, Roco im unsichtbaren Bereich vor. Und ganz sicher werde ich nicht in ein paar Jahren das Gleis abreißen, nur weil es dann einen Hersteller gibt, der bei seinem neuen Gleis echte Risse in den Holzschwellen und den authentischen Geruch des zur Imprägnierung verwendeten Teeröls bietet. Dazu fehlen mir sicher die Zeit, das Geld und auch die Motivation.
Adrian
Natürlich betrachtet jeder MoBahner SEINE Art der Modellbahn als die EINZIG WAHRE. Ist doch klar, denn ER macht es ja so.
Warum zanken sich die Leute über so einen Quatsch, ob analog, ob digital und wenn dann wie das Richtige ist? Warum bekommen sich erwachsene Männer über sowas Irriges wie Gleisprofilhöhe oder Detallierung von 80 Gramm Plastik und Metall in die Haare, zerstreiten sich alte Freunde über Modulköpfe oder Beflockungsmaterial? Dann lass Aussenstehende sich diese Diskussionen mal anschauen. Die drehen sich um und sagen "alle Plemm-Plemm"
Ist halt Hobby und da ist es irrational...
Modellbahn ist eigentlich wachsend, beim einen weniger beim anderen mehr.
Ich habe etliche Anlagen (von ganz klein bis mittel) gebaut und wieder abgerissen/verkauft. Aber bei jeder neuen habe ich versucht mich selbst zu steigern. Z.B. von ROCO R1+R2 auf PECO Code 80 und jetzt auf PECO Code 55 im unsichtbaren Bereich (Sichtbar ist noch nicht geklärt)
Jede Anlage hat mich gelehrt und ich hatte durch sie die Chance meine Fertigkeiten (Anlagenbau, Landschaft, usw.) zu verbessern. Auch waren meine ersten Gebäude Plastik aus der Schachtel, dann farblich bearbeitet, dann abgeändert und jetzt teilweise Selbstbau mit Plastik, Holz, Karton, ect. .
Der Zeit und Geld Faktor ist bei jedem unterschiedlich, der eine legt halt mehr wert auf Modellbahn und hat daneben wenige/keine anderen Hobby´s der andere .... .
Logischerweise ist es auch Akzeptanz des Partners, der einen hat ne Frau die darüber nur spottet und schimpft wenn er wieder im Keller ist, der andere hat eine Frau die sogar auf Messen mit geht.
Das hängt immer von den eigenen persönlichen Möglichkeiten ab.
z.B. mein Hobbybudget beträgt eine Schachtel Zigaretten pro Tag.
mfG.
"tattoo"
"..... Modellbahnerfrauen wissen wo sich ihre Männer befinden, im Keller und nicht im Wirtshaus oder Puff, denn dafür könnten sie ja wieder eine Lok kaufen von der sie länger was haben ...."
möchte nun nach der nun doch so großen Diskussion mal meine Einschätzung dafür abgeben.
Das Roco Fleischmann ein neues Gleismaterial auf den Markt bringt..könnt Ihr gleich vergessen.
Jediglich ist auf eine Überarbeitung zu hoffen, wie z.b Bogenweichen, sowie z.b bei Roco Weichen auch mit leitenden Herzstücken. Diese Gedanken gibt es wirklich in der Produktentwicklung, ob und wie weit da von etwas ralisiert wird, bleibt abzuwarten. Ich denke der gedanke/ Chance ist am größten. z.B wenn man an die neuen Weichenlaternen von Flm denkt.
Trix...muss generell abgewartet werden, was wird mit Märklin ? Was mit Trix ? Und nach Produktionsstornierungen ist da wohl erst nicht mit zu rechnen. Da gibt es andere Sorgen.
Arnold ist die jenige Firma, wo wir als erstes etwas neues zu erwarten haben. Es gibt dazu zu mindest leichte Ansätze......ich bringe mal den Gedanken Arnold / Peco auf den Tisch. Peco =England...Hornby = England ......und komisch ist das nun im Peco Neuheiten Prospekt tatsächlich 2 feste Gleisbögen als Neuheit angekündigt werden. Vielleicht für Startpackungen ?
Wie gesagt..das ist jetzt von mir mal eine reine Vermutung und keine Gerüchteküche von irgend einer Person.
Zu mal ich letztes Jahr Firma Arnold (Geschäftsführer) diesen Vorschlag gemacht habe. Würde auch Sinn machen.
Ja..jetzt wisst Ihr es...es gab den Gedanken an ein neues Gleis seitens Firma Hornby-Arnold.....da stand aber auch eine Kooperation mit Trix noch in dem Raum.
Und daher war auch meine Umfrage dazu gestartet worden.
Was aber nun noch daraus wird..steht in den Sternen.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.
Gruß
Ingo
Bogenweichen R3/R4 mit leitenden Herzstücken könnten meiner Meinung nach die Verwendbarkeit und Akzeptanz des Fleischmann Gleises massiv heben.
Roco Weichen mit serienmässigem Metallherzstück und Polarisierungsanschluß wären auch ein Hit wenn sie preismässig unter Peco angesiedelt würden.
Fehlt nur noch eine "Abmagerungskur" für die Roco Oberflur-Weichenantriebe mit Flachspule, da hier die hauseigenen Waggons mit Auftritten oder Schürzen hängen bleiben und entgleisen.
Grüße, Peter W.
Zitat
ich bringe mal den Gedanken Arnold / Peco auf den Tisch
Gruß
Tomi
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