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THEMA: Decoder einbauen? SX od DCC
THEMA: Decoder einbauen? SX od DCC
Hallo,
nachdem mein gesamtes N-Material derzeit mangels Bauplatz in der Vitrine schmort, sich aber ein verfügbarer Kellerraum abzeichnet (juchhu!), bin ich heftigst am planen ... und bin dabei auf den Gedanken gekommen, auf digital umzurüsten - zumindest zum Fahren, Schalten werd' ich wohl analog.
Da stellt sich jetzt die Frage des Decoder-Einbaus - habe (auch nach Studium dieses Forums) mich wohl für SX entschieden, aber die Frage ist davon unabhaengig - gibt's bei den Decodern eine Anleitung wo in welcher Lok der Dekoder wie passt? Oder gibt's Erfahrungsberichte im Netz?
Danke vorab für Hinweise!
Gruss
Mike
nachdem mein gesamtes N-Material derzeit mangels Bauplatz in der Vitrine schmort, sich aber ein verfügbarer Kellerraum abzeichnet (juchhu!), bin ich heftigst am planen ... und bin dabei auf den Gedanken gekommen, auf digital umzurüsten - zumindest zum Fahren, Schalten werd' ich wohl analog.
Da stellt sich jetzt die Frage des Decoder-Einbaus - habe (auch nach Studium dieses Forums) mich wohl für SX entschieden, aber die Frage ist davon unabhaengig - gibt's bei den Decodern eine Anleitung wo in welcher Lok der Dekoder wie passt? Oder gibt's Erfahrungsberichte im Netz?
Danke vorab für Hinweise!
Gruss
Mike
Peter [Gast] - 18.11.02 07:27
Willi [Gast] - 18.11.02 08:22
Hi Mike,
schau mal unter http://www.deserno-bahn.de , dort sind recht viele Decodereinbauten beschrieben.
schau mal unter http://www.deserno-bahn.de , dort sind recht viele Decodereinbauten beschrieben.
Willi [Gast] - 18.11.02 08:22
Hi Mike,
schau mal unter http://www.deserno-bahn.de , dort sind recht viele Decodereinbauten beschrieben.
schau mal unter http://www.deserno-bahn.de , dort sind recht viele Decodereinbauten beschrieben.
Mike [Gast] - 25.11.02 22:51
Hallo,
beide Sites sind super Tips, danke schoen!
Jetzt wird's wohl bald losgehen.
Gruss
Mike
beide Sites sind super Tips, danke schoen!
Jetzt wird's wohl bald losgehen.
Gruss
Mike
holreini [Gast] - 26.11.02 00:45
Hi, die Seite von Deserno ist ja auch super gemacht. Danke für den Tip.
Grüße Holger
Grüße Holger
Edward [Gast] - 30.11.02 10:04
Hi zusammen,
Selectrix? Na ja, ich weis nicht.... Wenn man ein System mit ungewisser Zukunft und wenigen (2) Herstellern haben möchte genau das richtige.
Ich bin auch früher Sx gefahren, weil es nix anderes mit kleinen Decodern gab.
Aber die Möglichkeiten gegenüber NMRA-DCC sind doch recht beschränkt. Hinter DCC steht auch ein viel größerer Markt (USA) und vile mehr Hersteller als bei Sx. Hersteller: Zimo, Tran, Uhlenbrock, Digitrax, Lenz, GFN, Kühn um nur die wichtigsten zu nennnen. Und hochfrequent geregelte Decoder, die auch noch sehr klein sind, gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer. Wer will da noch mit 31 Fahrstufen und 110 Adressen rumorgeln, wenn es 128 Fahrstufen, freie Motor-Kennlinie, die dollsten Zusatzfunktionen und einen Adressumfang von über 10000 Stück gibt?.png)
Bevor jetzt einer behauptet, er hätte nicht mehr als 110 Loks, dem gebe ich den Tipp, dass er die Loknummer als Adresse nehmen kann. Da kann man sich das Tabellensuchen sparen. Und im Verein kann jeder seine Lok ohne Adressänderung sofort einsetzen. Bei Sx wird das schon bei 11 Leuten mit je 10 Loks knapp.
Grüße
Edward
Selectrix? Na ja, ich weis nicht.... Wenn man ein System mit ungewisser Zukunft und wenigen (2) Herstellern haben möchte genau das richtige.
Ich bin auch früher Sx gefahren, weil es nix anderes mit kleinen Decodern gab.
Aber die Möglichkeiten gegenüber NMRA-DCC sind doch recht beschränkt. Hinter DCC steht auch ein viel größerer Markt (USA) und vile mehr Hersteller als bei Sx. Hersteller: Zimo, Tran, Uhlenbrock, Digitrax, Lenz, GFN, Kühn um nur die wichtigsten zu nennnen. Und hochfrequent geregelte Decoder, die auch noch sehr klein sind, gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer. Wer will da noch mit 31 Fahrstufen und 110 Adressen rumorgeln, wenn es 128 Fahrstufen, freie Motor-Kennlinie, die dollsten Zusatzfunktionen und einen Adressumfang von über 10000 Stück gibt?
Bevor jetzt einer behauptet, er hätte nicht mehr als 110 Loks, dem gebe ich den Tipp, dass er die Loknummer als Adresse nehmen kann. Da kann man sich das Tabellensuchen sparen. Und im Verein kann jeder seine Lok ohne Adressänderung sofort einsetzen. Bei Sx wird das schon bei 11 Leuten mit je 10 Loks knapp.
Grüße
Edward
[N]-Fan TF [Gast] - 01.12.02 10:13
Hallo Mike, da muß ich Edward zustimmen. Dazu kommt, daß man mit der billigsten Lenz-Zentrale schon 99 Loks steuern kann, mit sx nur 9 Stück. Und seit es die Tran-Deocoder gibt, hat man geregelte 16kHz-Decoder bei nahezu gleicher Baugröße zum günstigeren Preis. Die Kühndecoder habe ich (ungeregelte) für einen Preis von 30 DM bekommen, reichen für meine kleinen Triebwagen aus. Vom Einbau ergeben sich die gleichen Vor- bzw. Nachteile. Die Einbauvorgehensweise ist die genau so wie bei sx. Schnittstellen nutze ich nur zum Einlöten, da ich mit dem Stecken viele Probleme hatte. Überlege es Dir genau! Beste Grüße,
[N]-Fan Thomas
p.s. ich bin nicht gegen SX, aber sehe keine rechten Vorteile mehr darin! Die so superhafte Regelung wird auch durch TRAN oder Zimo realisiert!
[N]-Fan Thomas
p.s. ich bin nicht gegen SX, aber sehe keine rechten Vorteile mehr darin! Die so superhafte Regelung wird auch durch TRAN oder Zimo realisiert!
Peter [Gast] - 02.12.02 10:52
Hallo,
na, eines Tages musste es ja kommen... nachdem der Fachhandel es nicht geschafft hat, SX kaputtzureden, machen es jetzt die Modellbahner selber.
Inzwischen gibt es 3 Systemanbieter für Zentralen und weiterhin eine große Menge an Innovationen, ich denke an Rückmeldedecoder, die Ihre Adresse zurückmelden usw.
DCC ist nicht immer vollkompatibel und bei großen Anlagen auch lahm. Also liegen nicht alle Vorteile bei DCC! Das ist etwas kurz gesprungen!
Ich denke, dass die Zukunft "Multidecoder"-"Multizentrale" heissen sollte, so wie die IB! Das wäre das Klügere.
Peter
na, eines Tages musste es ja kommen... nachdem der Fachhandel es nicht geschafft hat, SX kaputtzureden, machen es jetzt die Modellbahner selber.
Inzwischen gibt es 3 Systemanbieter für Zentralen und weiterhin eine große Menge an Innovationen, ich denke an Rückmeldedecoder, die Ihre Adresse zurückmelden usw.
DCC ist nicht immer vollkompatibel und bei großen Anlagen auch lahm. Also liegen nicht alle Vorteile bei DCC! Das ist etwas kurz gesprungen!
Ich denke, dass die Zukunft "Multidecoder"-"Multizentrale" heissen sollte, so wie die IB! Das wäre das Klügere.
Peter
Edward [Gast] - 02.12.02 14:33
Hallo Peter,
du schriebst:
> na, eines Tages musste es ja kommen... nachdem der Fachhandel es > nicht geschafft hat, SX kaputtzureden, machen es jetzt die
> Modellbahner selber.
Nein, es geht nicht um "kaputtreden" oder liest hier die oberste Entscheidungsebene von Märklin mit?
Es gibt nur mittlerweile Alternativen, die ernst zu nehmen sind. Oder darf man nichts negatives zu Sx sagen, damit Digital-Einsteiger und die Märlin-Chefs ja nicht auf andere Ideen kommen? Was soll so eine Selbstzensur bringen, steht es um die Zukunft von Sx so schlecht? Das wäre Schade für alle Sx-ler
> Inzwischen gibt es 3 Systemanbieter für Zentralen und weiterhin
> eine große Menge an Innovationen
Ja, trotzdem kann man die Hersteller an einer Hand aufzählen. Wenn da einer abspringt/pleite macht etc sieht es schnell verdammt dunkel aus, siehe Arnold bei den Fahrzeugmodellen.
> DCC ist nicht immer vollkompatibel und bei großen Anlagen auch
> lahm. Also liegen nicht alle Vorteile bei DCC! Das ist etwas kurz > gesprungen!
Was ist bei DCC nicht vollkompatibel?
Ich habe hier Decoder von 5 Herstellern, dazu noch selbstgebaute.
Bislang ist da nix inkompatibel. Natürlich gibt es Decoder mit nicht so tollen Fahreigenschaften, insbesodere ältere. Das hat sich aber in den letzten 1-2 Jahren dank Zimo, Tran und Lenz erledigt.
Zum "lahm Argument": Beim Fremo werden in H0 teilweise Arrangements mit 600m Streckenlänge aufgebaut, wo mehr Tfz drauf sind, als Sx Adressen hat
Und wenn DCC theoretisch bei 100 Loks langsamer wird, was hat das in der Praxis für eine Relevanz? Wann kann mit so vielen Loks gleichzeitig _gefahren_ werden? Eine abgestellte Lok bekommt nach einiger Zeit keine Daten mehr, ein vollgestellter Shbf ist somit kein Problem.
> Ich denke, dass die Zukunft "Multidecoder"-"Multizentrale"
> heissen sollte, so wie die IB! Das wäre das Klügere.
Das war jetzt selbst zu kurz gesprungen!
Wenn 2 Protokolle auf einem Stromkreis übertragen werden, dann sinkt die Datenrate um min 50%! Bei Sx muss immer ein kompletter Rahmen übertragen werden, da Sx kein dynamisches Protokoll besitzt. Also 1x kompletter Sx-Rahmen mit allen 120 Adressen, Lücke, alle aktiven DCC Adressen, Lücke, weiteres Protokoll, Lücke Sx.... Damit ist man den Vorteil des schnellen Format von Sx garantiert quitt. Abgesehen davon braucht man spezielle Multiprotokoll-Booster, die vergleichsweise teuer sind.
Der Multiprotokoll-Decoder von MÜT ist doch nur der Versuch auf eine ordentliche Stückzahl zu kommen, damit sich die Produktion lohnt. Der hat einen DCC -> Sx Protokollkonverter als extra Platine drauf und ist dafür doppelt so dick, passt prima in N Loks.png)
Der Einbau lohnt sich nur, wenn man ein Tf abwechseln mit Sx und DCC betreibt, z.B. im Club und daheim.
Aber es bleibt jedem überlassen, was er fährt. Im Fremo gibt es auch ein paar Halbnuller, die Sx fahren. Das hat sich aber nie in der breiten Masse durchgesetzt: 98% DCC-ler, 2% Sx-ler. Und das, obwohl Sx vor DCC eingeführt wurde. Ich glaube, das nennt man Abstimmung mit den Füßen.png)
Beide Protokolle/Systeme haben ihre Macken und Vorteile. Letzlich ist entscheidend, was man mit dem System machen möchte und wie viel Geld das kosten darf. Meine Vorlieben lassen sich am einfachsten und preiswertesten mit DCC realisieren.
Grüße
Edward
du schriebst:
> na, eines Tages musste es ja kommen... nachdem der Fachhandel es > nicht geschafft hat, SX kaputtzureden, machen es jetzt die
> Modellbahner selber.
Nein, es geht nicht um "kaputtreden" oder liest hier die oberste Entscheidungsebene von Märklin mit?
Es gibt nur mittlerweile Alternativen, die ernst zu nehmen sind. Oder darf man nichts negatives zu Sx sagen, damit Digital-Einsteiger und die Märlin-Chefs ja nicht auf andere Ideen kommen? Was soll so eine Selbstzensur bringen, steht es um die Zukunft von Sx so schlecht? Das wäre Schade für alle Sx-ler
> Inzwischen gibt es 3 Systemanbieter für Zentralen und weiterhin
> eine große Menge an Innovationen
Ja, trotzdem kann man die Hersteller an einer Hand aufzählen. Wenn da einer abspringt/pleite macht etc sieht es schnell verdammt dunkel aus, siehe Arnold bei den Fahrzeugmodellen.
> DCC ist nicht immer vollkompatibel und bei großen Anlagen auch
> lahm. Also liegen nicht alle Vorteile bei DCC! Das ist etwas kurz > gesprungen!
Was ist bei DCC nicht vollkompatibel?
Ich habe hier Decoder von 5 Herstellern, dazu noch selbstgebaute.
Bislang ist da nix inkompatibel. Natürlich gibt es Decoder mit nicht so tollen Fahreigenschaften, insbesodere ältere. Das hat sich aber in den letzten 1-2 Jahren dank Zimo, Tran und Lenz erledigt.
Zum "lahm Argument": Beim Fremo werden in H0 teilweise Arrangements mit 600m Streckenlänge aufgebaut, wo mehr Tfz drauf sind, als Sx Adressen hat
> Ich denke, dass die Zukunft "Multidecoder"-"Multizentrale"
> heissen sollte, so wie die IB! Das wäre das Klügere.
Das war jetzt selbst zu kurz gesprungen!
Wenn 2 Protokolle auf einem Stromkreis übertragen werden, dann sinkt die Datenrate um min 50%! Bei Sx muss immer ein kompletter Rahmen übertragen werden, da Sx kein dynamisches Protokoll besitzt. Also 1x kompletter Sx-Rahmen mit allen 120 Adressen, Lücke, alle aktiven DCC Adressen, Lücke, weiteres Protokoll, Lücke Sx.... Damit ist man den Vorteil des schnellen Format von Sx garantiert quitt. Abgesehen davon braucht man spezielle Multiprotokoll-Booster, die vergleichsweise teuer sind.
Der Multiprotokoll-Decoder von MÜT ist doch nur der Versuch auf eine ordentliche Stückzahl zu kommen, damit sich die Produktion lohnt. Der hat einen DCC -> Sx Protokollkonverter als extra Platine drauf und ist dafür doppelt so dick, passt prima in N Loks
Der Einbau lohnt sich nur, wenn man ein Tf abwechseln mit Sx und DCC betreibt, z.B. im Club und daheim.
Aber es bleibt jedem überlassen, was er fährt. Im Fremo gibt es auch ein paar Halbnuller, die Sx fahren. Das hat sich aber nie in der breiten Masse durchgesetzt: 98% DCC-ler, 2% Sx-ler. Und das, obwohl Sx vor DCC eingeführt wurde. Ich glaube, das nennt man Abstimmung mit den Füßen
Beide Protokolle/Systeme haben ihre Macken und Vorteile. Letzlich ist entscheidend, was man mit dem System machen möchte und wie viel Geld das kosten darf. Meine Vorlieben lassen sich am einfachsten und preiswertesten mit DCC realisieren.
Grüße
Edward
holreini [Gast] - 03.12.02 01:37
Alles "Geschmackssache", aber ich finde Selectrix einfach praxisnäher. Mal ehrlich, wer vermag noch 31 von 128 Fahrstufen zu unterscheiden (meist wird sowieso wegen der schnelleren Befehlsübermittlung mit weniger als 30 Fahrstufen gefahren) und wer braucht 10.000 Adressen, wenn die Weichen und Signale sowieso analog geschaltet werden, wie es bei mir aus letztlich auch aus wirtschaftlichen Erwägungen geschieht. Und wer läßt 100 Loks, die man zudem ja auch jederzeit und kurzfristig umprogrammieren könnte, gleichzeitig fahren. Einzig die Eingabe- und Displayanzeigemöglichkeit der vollständigen Loknummer, bei Sx derzeit noch nicht möglich, könnte mich hinter dem Ofen hervorlocken. Nicht umsonst fährt auch das Modulbau Team Köln Bonn, eine Abspaltung von Troisdorfer Club, letztlich Selectrix.
Es reduziert sich m.E. auf die Frage, will ich mit der Elektronik spielen, oder benötige ich Elektronik zur Unterstützung des (Modellbahn-)Spiels.
N-Grüße
Holger
Es reduziert sich m.E. auf die Frage, will ich mit der Elektronik spielen, oder benötige ich Elektronik zur Unterstützung des (Modellbahn-)Spiels.
N-Grüße
Holger
Edward [Gast] - 03.12.02 08:34
Hallo Holger,
du schriebst:
> Alles "Geschmackssache", aber ich finde Selectrix einfach praxisnäher. Mal ehrlich, wer vermag
> noch 31 von 128 Fahrstufen zu unterscheiden
Gibt es etwas praxisnäheres, als den Fred? Reinstöpseln und losfahren? Was ich von der Bedienung der verschiedenen
Sx Handregler mitbekommen habe fand ich nicht so überzeugend: Mit Pappe überklebte Taste, damit man die Loknummer nicht verliert
Mir ist die kleinste Fahrstufe von Sx immer zu schnell gewesen, besonders bei Faulis, aber meine Preferenzen liegen nun mal beim langsamen rangieren.
Die Sprünge der ersten 3-4 Fahrstufen sieht man sehr gut. Bei 128 FS sieht man garantiert nix, das ist wie ein Analogregler. Im Fremo wird grundsätzlich mit 128 FS gefahren.
> wer braucht 10.000 Adressen,
Ich
Keine Adressänderungen beim Treffen, pro Lok ein Handregler. Einfacher geht es nicht mehr: Lok aufs Gleis, Handregler einstöpseln und losfahren, wenn es der Fdl erlaubt.
So sind auch garantiert Fehler der Art: "Warum fährt die Lok nicht?", "Doch tut sie, nur am anderen Ende der Anlage, weil man die falsche Adresse eingestellt hat!" ausgeschlossen.
Das ist bei Modulanlagen, die man nicht mehr überblicken kann, sehr wichtig.
Von mir aus kann jeder sein Geld ausgeben, wofür er mag, sogar für den TEE Ram (grusel).png)
Ich halte Sx für ein Auslaufmodell: Zuwenig Hersteller, zu wenige Kunden, aus technischer Sicht ein Kind der 80er.
EOT
Edward
du schriebst:
> Alles "Geschmackssache", aber ich finde Selectrix einfach praxisnäher. Mal ehrlich, wer vermag
> noch 31 von 128 Fahrstufen zu unterscheiden
Gibt es etwas praxisnäheres, als den Fred? Reinstöpseln und losfahren? Was ich von der Bedienung der verschiedenen
Sx Handregler mitbekommen habe fand ich nicht so überzeugend: Mit Pappe überklebte Taste, damit man die Loknummer nicht verliert
Mir ist die kleinste Fahrstufe von Sx immer zu schnell gewesen, besonders bei Faulis, aber meine Preferenzen liegen nun mal beim langsamen rangieren.
Die Sprünge der ersten 3-4 Fahrstufen sieht man sehr gut. Bei 128 FS sieht man garantiert nix, das ist wie ein Analogregler. Im Fremo wird grundsätzlich mit 128 FS gefahren.
> wer braucht 10.000 Adressen,
Ich
So sind auch garantiert Fehler der Art: "Warum fährt die Lok nicht?", "Doch tut sie, nur am anderen Ende der Anlage, weil man die falsche Adresse eingestellt hat!" ausgeschlossen.
Das ist bei Modulanlagen, die man nicht mehr überblicken kann, sehr wichtig.
Von mir aus kann jeder sein Geld ausgeben, wofür er mag, sogar für den TEE Ram (grusel)
Ich halte Sx für ein Auslaufmodell: Zuwenig Hersteller, zu wenige Kunden, aus technischer Sicht ein Kind der 80er.
EOT
Edward
Christian [Gast] - 03.12.02 10:32
Hallo liebe NG,
lieber Edward,
Du darfst natürlich Deine Meinung vertreten - aber warum machst Du etwas "runter" wenn es Dich doch gar nicht interessiert -> Sx ?? Du verwendest DCC, in Ordnung.
Wenn es bei DCC einen ebenso kleinen Decoder (6x8x2)wie für Sx gibt könnte man DCC verwenden. Gibt es aber nicht!
Alles, was ich brauche, bietet mir Sx..png)
Herzliche Grüße
Christian aus Rödermark
lieber Edward,
Du darfst natürlich Deine Meinung vertreten - aber warum machst Du etwas "runter" wenn es Dich doch gar nicht interessiert -> Sx ?? Du verwendest DCC, in Ordnung.
Wenn es bei DCC einen ebenso kleinen Decoder (6x8x2)wie für Sx gibt könnte man DCC verwenden. Gibt es aber nicht!
Alles, was ich brauche, bietet mir Sx.
Herzliche Grüße
Christian aus Rödermark
Edward [Gast] - 03.12.02 14:41
Hallo Christian!
Du meintest:
> Du darfst natürlich Deine Meinung vertreten - aber warum machst Du etwas "runter" wenn es Dich
> doch gar nicht interessiert -> Sx ?? Du verwendest DCC, in Ordnung.
Wieso interessiert es mich nicht? Woher willst du das denn wissen?
Die Frage war doch von Mike zum Digitaleinstieg. Scheinbar wird hier im Forum nur über Sx geschrieben.
Warum darf ich dann nicht NMRA-DCC ins Spiel bringen? Ist das dann sofort "runtermachen"?
Ich könnte jetzt die These aufstellen, dass Sx-User genauso intollerant sind wie die restlichen Märklinkäufer.
> Wenn es bei DCC einen ebenso kleinen Decoder (6x8x2)wie für Sx gibt könnte man DCC
> verwenden. Gibt es aber nicht!
O.K., du hast mir ja schon mangelndes Interesse unterstellt, trotzdem würde mich ein Link mit
Informationen zu dem Decoder interessieren. Ist der käuflich erhältlich?
Wenn es um kleine und billige Decoder geht empfehle ich dir einen Blick auf:
http://www.fremo.utwente.nl/selfmade_decoder/deco.html
oder auf
http://home.t-online.de/home/finescale.n/dec_vt95.htm
Nicht ärgern...
Bis dann
Edward
Du meintest:
> Du darfst natürlich Deine Meinung vertreten - aber warum machst Du etwas "runter" wenn es Dich
> doch gar nicht interessiert -> Sx ?? Du verwendest DCC, in Ordnung.
Wieso interessiert es mich nicht? Woher willst du das denn wissen?
Die Frage war doch von Mike zum Digitaleinstieg. Scheinbar wird hier im Forum nur über Sx geschrieben.
Warum darf ich dann nicht NMRA-DCC ins Spiel bringen? Ist das dann sofort "runtermachen"?
Ich könnte jetzt die These aufstellen, dass Sx-User genauso intollerant sind wie die restlichen Märklinkäufer.
> Wenn es bei DCC einen ebenso kleinen Decoder (6x8x2)wie für Sx gibt könnte man DCC
> verwenden. Gibt es aber nicht!
O.K., du hast mir ja schon mangelndes Interesse unterstellt, trotzdem würde mich ein Link mit
Informationen zu dem Decoder interessieren. Ist der käuflich erhältlich?
Wenn es um kleine und billige Decoder geht empfehle ich dir einen Blick auf:
http://www.fremo.utwente.nl/selfmade_decoder/deco.html
oder auf
http://home.t-online.de/home/finescale.n/dec_vt95.htm
Nicht ärgern...
Bis dann
Edward
holreini [Gast] - 03.12.02 23:19
Hallo Ihr liebeN N-Kundler,
nur keinen Streit vermeiden, das bringt doch Stimmung ins Forum. Oder?
Also Pappdeckelchen klebe ich nicht auf meine Tasten. Ich finden meine Privatlösung eigentlich recht gut, denn ich habe da noch für wenig Geld (70,-- DM pro Stück) einen Posten der alten Lok-Control-Handregler (66812) erstanden, also nicht die neuen teuren Handys, die ich nicht ausreizen würde, da ich sowieso ein stationäres Lok-Control 2000 habe. Bei den Handreglern wird die Adresse einer Lok über ein kleines Steckkärtchen aufgerufen, eines für jede Lok. Das Programmieren der Adresse erfolgt über einen Bleistiftstrich oder eine kleine Lötverbindung, wenn’s auf Dauer sein soll. Auf das Steckkärtchen wird dann noch mit einem Permanentstift die Loknummer geschrieben, damit die Zugehörigkeit erkennbar ist. Das wars dann schon. Natürlich bleibt zudem immer noch der Zugriff über Lok-Control 2000 oder Central-Control 2000 erhalten, dann allerdings über die Eingabe der Code-Nummer. Und über einen Tastendruck geht das Kommando dann auch wieder an den Handregler zurück, von Handregler aus. Vorteil des Sx-Bus.
Normalerweise geht das so:
Steckkarte der Zuglok einschieben, Handregler einstecken und ab geht die Post (bzw. der Zug). Der Zug wird von mir begleitet und kann nötigenfalls mit den Handregler in ausreichendem Maße korrigiert werden (Tempo, Vor/Rück, Licht an/aus, Signalhorn, Nothalt Zug oder Gesamtanlage). Auf jedem Modul befindet sich zudem ein Anschluß für den Handregler. Also einfach umstecken, wenn man die Kabellänge des Reglers überschreiten will, ohne das dabei irgend etwas passiert hinsichtlich der eingestellten Steuerung, d.h. alle vorherigen Eingaben bleiben erhalten (bis zur nächsten Änderung".
Nun soll der Zug "ausruhen" und abgestellt werden. Ich lege das Steckkärtchen neben der Lok ab. Neben der Lok des nächsten Zuges liegt bereits das Steckkärtchen, was nun benutzt wird. Reinstecken und mit dem neuen Zug weiterfahren. Also recht einfach und narrensicher, da man sich keine Codenummer merken braucht, die jedes Mal einzutippen wären. Deshalb halte ich auch nichts von einer digitalen Weichen- und Signalsteuerung. Da müsste man auch ständig irgendwelche Nummern eintippen und auch im Kopf behalten, will man nicht an jedem Magnetartikel ein Nummerschildchen anbringen. Das geht doch über ein analoges Gleisbildstellwerk – Marke Eigenbau – viel einfacher.
Was sieht man daraus? Nicht immer muß das Neueste auch praktischer sein, es sei denn, man Steuert die Anlage mit dem PC. Wer das will, o.k., aber für mich wäre das nichts, sich im Sessel zurücklehnen und durch die Automatik die Züge kreisen lassen. Da schlafe ich dann immer ein!
Noch etwas scheint beim Sx-System vorteilhaft, die einheitliche Datenstruktur mit ihrer hohen Datengeschwindigkeit durch den allgegenwärtigen Datenbus (Sx). Aber das ist Technik-Kram, der eigentlich weniger interessieren sollte, ist das Ganze doch nur Mittel zum Zweck. Als "Streckenfahrer" sollte das ausreichen.
Bei E d w a r d liegen die Dinge womöglich ein wenig anders, da er besonderen Wert auf vorbildgetreue Rangierfahrten legt, obwohl bei Sx auch hierfür ein "Mittelchen" zur Verfügung steht, und zwar über die siebenstufige Voreinstellung der Geschwindigkeit, die auf jeder Stufe, auch der langsamsten Stufe, trotzdem immer noch 31 Fahrstufen garantiert. Das ergibt eigentlich, wenn ich richtig gerechnet habe, 217 mögliche Abstufungen.
Nun. Das ist wie im richtigen Leben: einer liebt die Mutter, der andere die Tochter und ein Dritter liebt alle beide. Ich will nun keinen zu einen Sx-System überreden, aber gelegentlich wird von Digital-Einstiegsinteressenten nach den Erfahrungen mit den unterschiedlichen Systemen gefragt. Und das hier ist meine Antwort. Aber eigentlich liegen wir hier ja etwas neben dem Thema "Decoder einbauen". Oder?
N-Grüße
Holger
nur keinen Streit vermeiden, das bringt doch Stimmung ins Forum. Oder?
Also Pappdeckelchen klebe ich nicht auf meine Tasten. Ich finden meine Privatlösung eigentlich recht gut, denn ich habe da noch für wenig Geld (70,-- DM pro Stück) einen Posten der alten Lok-Control-Handregler (66812) erstanden, also nicht die neuen teuren Handys, die ich nicht ausreizen würde, da ich sowieso ein stationäres Lok-Control 2000 habe. Bei den Handreglern wird die Adresse einer Lok über ein kleines Steckkärtchen aufgerufen, eines für jede Lok. Das Programmieren der Adresse erfolgt über einen Bleistiftstrich oder eine kleine Lötverbindung, wenn’s auf Dauer sein soll. Auf das Steckkärtchen wird dann noch mit einem Permanentstift die Loknummer geschrieben, damit die Zugehörigkeit erkennbar ist. Das wars dann schon. Natürlich bleibt zudem immer noch der Zugriff über Lok-Control 2000 oder Central-Control 2000 erhalten, dann allerdings über die Eingabe der Code-Nummer. Und über einen Tastendruck geht das Kommando dann auch wieder an den Handregler zurück, von Handregler aus. Vorteil des Sx-Bus.
Normalerweise geht das so:
Steckkarte der Zuglok einschieben, Handregler einstecken und ab geht die Post (bzw. der Zug). Der Zug wird von mir begleitet und kann nötigenfalls mit den Handregler in ausreichendem Maße korrigiert werden (Tempo, Vor/Rück, Licht an/aus, Signalhorn, Nothalt Zug oder Gesamtanlage). Auf jedem Modul befindet sich zudem ein Anschluß für den Handregler. Also einfach umstecken, wenn man die Kabellänge des Reglers überschreiten will, ohne das dabei irgend etwas passiert hinsichtlich der eingestellten Steuerung, d.h. alle vorherigen Eingaben bleiben erhalten (bis zur nächsten Änderung".
Nun soll der Zug "ausruhen" und abgestellt werden. Ich lege das Steckkärtchen neben der Lok ab. Neben der Lok des nächsten Zuges liegt bereits das Steckkärtchen, was nun benutzt wird. Reinstecken und mit dem neuen Zug weiterfahren. Also recht einfach und narrensicher, da man sich keine Codenummer merken braucht, die jedes Mal einzutippen wären. Deshalb halte ich auch nichts von einer digitalen Weichen- und Signalsteuerung. Da müsste man auch ständig irgendwelche Nummern eintippen und auch im Kopf behalten, will man nicht an jedem Magnetartikel ein Nummerschildchen anbringen. Das geht doch über ein analoges Gleisbildstellwerk – Marke Eigenbau – viel einfacher.
Was sieht man daraus? Nicht immer muß das Neueste auch praktischer sein, es sei denn, man Steuert die Anlage mit dem PC. Wer das will, o.k., aber für mich wäre das nichts, sich im Sessel zurücklehnen und durch die Automatik die Züge kreisen lassen. Da schlafe ich dann immer ein!
Noch etwas scheint beim Sx-System vorteilhaft, die einheitliche Datenstruktur mit ihrer hohen Datengeschwindigkeit durch den allgegenwärtigen Datenbus (Sx). Aber das ist Technik-Kram, der eigentlich weniger interessieren sollte, ist das Ganze doch nur Mittel zum Zweck. Als "Streckenfahrer" sollte das ausreichen.
Bei E d w a r d liegen die Dinge womöglich ein wenig anders, da er besonderen Wert auf vorbildgetreue Rangierfahrten legt, obwohl bei Sx auch hierfür ein "Mittelchen" zur Verfügung steht, und zwar über die siebenstufige Voreinstellung der Geschwindigkeit, die auf jeder Stufe, auch der langsamsten Stufe, trotzdem immer noch 31 Fahrstufen garantiert. Das ergibt eigentlich, wenn ich richtig gerechnet habe, 217 mögliche Abstufungen.
Nun. Das ist wie im richtigen Leben: einer liebt die Mutter, der andere die Tochter und ein Dritter liebt alle beide. Ich will nun keinen zu einen Sx-System überreden, aber gelegentlich wird von Digital-Einstiegsinteressenten nach den Erfahrungen mit den unterschiedlichen Systemen gefragt. Und das hier ist meine Antwort. Aber eigentlich liegen wir hier ja etwas neben dem Thema "Decoder einbauen". Oder?
N-Grüße
Holger
Reinhard [Gast] - 04.12.02 07:32
Hallo Holger,
natürlich hast Du recht, dass sich die hier geführte Diskussion komplett vom Thema wegentwickelt hat. Ismael könnte allerdings überlegen, ob er in seiner Datenbank das Thema patcht, damit auch neue Besucher dieser Website gleich erkennen können, worum es eigentlich geht.
Das wollte ich aber nur am Rande erwähnen. Du hast nämlich einen Aspekt in die Diskussion gebracht, der in der von Dir gebrachten Form nicht unwidersprochen bleiben darf, Zitat:
Was sieht man daraus? Nicht immer muß das Neueste auch praktischer sein, es sei denn, man Steuert die Anlage mit dem PC. Wer das will, o.k., aber für mich wäre das nichts, sich im Sessel zurücklehnen und durch die Automatik die Züge kreisen lassen. Da schlafe ich dann immer ein!
Zitat Ende
Die Steuerung durch den PC dient sicherlich nicht als gewolltes Schlafmittel für Modellbahner. Die von Dir erwähnte Funktionalität ist wohl lediglich etwas für Leute, die auf Messen ausstellen.
Es ist hingegen extrem reizvoll und programmiertechnisch eine Schlaflosigkeit erzeugende Herausforderung, mit dem PC einen Fahrplanbetrieb für Regelzüge aufzubauen, einschliesslich aller dazugehörenden Sicherungsmechanismen, und dann in diesen Betrieb hinein manuell Rangier- oder Sonderfahrten einzuschleusen. Stelle Dir doch nur einmal vor, die Anlage hat eine Paradestrecke, aber keinen Hauptbahnhof. Dann kann kein ICE, kein IC und kein EC jemals woanders zum Halt kommen, als im Schattenbahnhof. Versuche jetzt mal mit Handbetrieb und Weichentastern dahinein auch nur noch einen Interregio einzuschleusen, der in dem Bahnhof halten darf, ganz zu schweigen von einer Sonderfahrt der Eisenbahnromantik mit Dampfbespannung.
Du siehst, man kann den PC auch wirklich spannend einsetzen und noch genug manuell spielen.
Uebrigens ist die Sache im Prinzip unabhängig von der Weltanschauungsdiskussion Sx contra DCC. Ich fahre mit Twincenter und bin offen nach beiden Seiten.
Damit niemand denkt, dass es sich hier um den Beitrag eines jugendlichen, Internet infizierten, Hackers handelt:
Ich stamme noch aus der Generation, die ihre Eisenbahnkarriere mit einer Aufzieheisenbahn von Bub begonnen hat (kostete 1954 DM 5,90 bei Karstadt).
Reinhard Skorczyk
natürlich hast Du recht, dass sich die hier geführte Diskussion komplett vom Thema wegentwickelt hat. Ismael könnte allerdings überlegen, ob er in seiner Datenbank das Thema patcht, damit auch neue Besucher dieser Website gleich erkennen können, worum es eigentlich geht.
Das wollte ich aber nur am Rande erwähnen. Du hast nämlich einen Aspekt in die Diskussion gebracht, der in der von Dir gebrachten Form nicht unwidersprochen bleiben darf, Zitat:
Was sieht man daraus? Nicht immer muß das Neueste auch praktischer sein, es sei denn, man Steuert die Anlage mit dem PC. Wer das will, o.k., aber für mich wäre das nichts, sich im Sessel zurücklehnen und durch die Automatik die Züge kreisen lassen. Da schlafe ich dann immer ein!
Zitat Ende
Die Steuerung durch den PC dient sicherlich nicht als gewolltes Schlafmittel für Modellbahner. Die von Dir erwähnte Funktionalität ist wohl lediglich etwas für Leute, die auf Messen ausstellen.
Es ist hingegen extrem reizvoll und programmiertechnisch eine Schlaflosigkeit erzeugende Herausforderung, mit dem PC einen Fahrplanbetrieb für Regelzüge aufzubauen, einschliesslich aller dazugehörenden Sicherungsmechanismen, und dann in diesen Betrieb hinein manuell Rangier- oder Sonderfahrten einzuschleusen. Stelle Dir doch nur einmal vor, die Anlage hat eine Paradestrecke, aber keinen Hauptbahnhof. Dann kann kein ICE, kein IC und kein EC jemals woanders zum Halt kommen, als im Schattenbahnhof. Versuche jetzt mal mit Handbetrieb und Weichentastern dahinein auch nur noch einen Interregio einzuschleusen, der in dem Bahnhof halten darf, ganz zu schweigen von einer Sonderfahrt der Eisenbahnromantik mit Dampfbespannung.
Du siehst, man kann den PC auch wirklich spannend einsetzen und noch genug manuell spielen.
Uebrigens ist die Sache im Prinzip unabhängig von der Weltanschauungsdiskussion Sx contra DCC. Ich fahre mit Twincenter und bin offen nach beiden Seiten.
Damit niemand denkt, dass es sich hier um den Beitrag eines jugendlichen, Internet infizierten, Hackers handelt:
Ich stamme noch aus der Generation, die ihre Eisenbahnkarriere mit einer Aufzieheisenbahn von Bub begonnen hat (kostete 1954 DM 5,90 bei Karstadt).
Reinhard Skorczyk
Peter [Gast] - 04.12.02 08:23
Hallo,
Hilfe, so eine Diskussion wollte ich nicht lostreten! Jedem ist ja schließlich überlassen, was er für ein Digitalsystem haben möchte.
Aber als alter "Trixer" (schon zu Zeiten, als Märklinisten Trix "Bazarware" genannt haben..), habe ich ein dünnes Häutchen, wenn es darum geht, dass alles was aus Nürnberg von Trix kommt, als "Sackgasse" (war ein damaliger Kommentar zu EMS) oder als "Quatsch" (ein Händlerkommentar zu Trix 2000, so hieß Selectrix bei der Einführung). TRIX war der Pionier (obwohl nicht selber, aber die Erfinder waren vorher in Göppingen und wurden nicht berücksichtigt), das Selectrix-System ist offen und hat, wird jeder DCC-ler zugeben, auch Sachen, die DCC (noch) nicht bietet.
Selectrix hat jetzt 3 unabhängige Hersteller, von den Leuten, die einen Schaltpläne und Ätzvorlagen anbieten noch abgesehen, hat MM das? Die Zukunft geht nur GEMEINSAM. Gönnen wir nicht den Halbnullen, dass wir uns in gerade mal 18 % Marktanteil auch noch gegenseitig den Schädel einschlagen, da schaffen andere mit 18 % auch schon ....
Peter
Hilfe, so eine Diskussion wollte ich nicht lostreten! Jedem ist ja schließlich überlassen, was er für ein Digitalsystem haben möchte.
Aber als alter "Trixer" (schon zu Zeiten, als Märklinisten Trix "Bazarware" genannt haben..), habe ich ein dünnes Häutchen, wenn es darum geht, dass alles was aus Nürnberg von Trix kommt, als "Sackgasse" (war ein damaliger Kommentar zu EMS) oder als "Quatsch" (ein Händlerkommentar zu Trix 2000, so hieß Selectrix bei der Einführung). TRIX war der Pionier (obwohl nicht selber, aber die Erfinder waren vorher in Göppingen und wurden nicht berücksichtigt), das Selectrix-System ist offen und hat, wird jeder DCC-ler zugeben, auch Sachen, die DCC (noch) nicht bietet.
Selectrix hat jetzt 3 unabhängige Hersteller, von den Leuten, die einen Schaltpläne und Ätzvorlagen anbieten noch abgesehen, hat MM das? Die Zukunft geht nur GEMEINSAM. Gönnen wir nicht den Halbnullen, dass wir uns in gerade mal 18 % Marktanteil auch noch gegenseitig den Schädel einschlagen, da schaffen andere mit 18 % auch schon ....
Peter
Peter [Gast] - 04.12.02 08:25
Hallo,
Hilfe, so eine Diskussion wollte ich nicht lostreten! Jedem ist ja schließlich überlassen, was er für ein Digitalsystem haben möchte.
Aber als alter "Trixer" (schon zu Zeiten, als Märklinisten Trix "Bazarware" genannt haben..), habe ich ein dünnes Häutchen, wenn es darum geht, dass alles was aus Nürnberg von Trix kommt, als "Sackgasse" (war ein damaliger Kommentar zu EMS) oder als "Quatsch" (ein Händlerkommentar zu Trix 2000, so hieß Selectrix bei der Einführung). TRIX war der Pionier (obwohl nicht selber, aber die Erfinder waren vorher in Göppingen und wurden nicht berücksichtigt), das Selectrix-System ist offen und hat, wird jeder DCC-ler zugeben, auch Sachen, die DCC (noch) nicht bietet.
Selectrix hat jetzt 3 unabhängige Hersteller, von den Leuten, die einen Schaltpläne und Ätzvorlagen anbieten noch abgesehen, hat MM das? Die Zukunft geht nur GEMEINSAM. Gönnen wir nicht den Halbnullen, dass wir uns in gerade mal 18 % Marktanteil auch noch gegenseitig den Schädel einschlagen, da schaffen andere mit 18 % auch schon ....
Peter
Hilfe, so eine Diskussion wollte ich nicht lostreten! Jedem ist ja schließlich überlassen, was er für ein Digitalsystem haben möchte.
Aber als alter "Trixer" (schon zu Zeiten, als Märklinisten Trix "Bazarware" genannt haben..), habe ich ein dünnes Häutchen, wenn es darum geht, dass alles was aus Nürnberg von Trix kommt, als "Sackgasse" (war ein damaliger Kommentar zu EMS) oder als "Quatsch" (ein Händlerkommentar zu Trix 2000, so hieß Selectrix bei der Einführung). TRIX war der Pionier (obwohl nicht selber, aber die Erfinder waren vorher in Göppingen und wurden nicht berücksichtigt), das Selectrix-System ist offen und hat, wird jeder DCC-ler zugeben, auch Sachen, die DCC (noch) nicht bietet.
Selectrix hat jetzt 3 unabhängige Hersteller, von den Leuten, die einen Schaltpläne und Ätzvorlagen anbieten noch abgesehen, hat MM das? Die Zukunft geht nur GEMEINSAM. Gönnen wir nicht den Halbnullen, dass wir uns in gerade mal 18 % Marktanteil auch noch gegenseitig den Schädel einschlagen, da schaffen andere mit 18 % auch schon ....
Peter
Reinhard [Gast] - 04.12.02 08:31
Hallo Peter,
ich finde es gar nicht schlecht, dass Du diese Diskussion losgetreten hast. Und von Schädel einschlagen kann meines Erachtens nicht die Rede sein. Liest man die Beiträge unter Auslassung der weltanschaulichen Randbemerkungen, dann gerät das hier allmählich zu einem Leitfaden für Digitaleinsteiger. Und das ist doch sicherlich gut, oder?
Allerdings bleibt das Thema, unter dem diese Diskussion entstanden ist, wirklich irreführend.
Reinhard
ich finde es gar nicht schlecht, dass Du diese Diskussion losgetreten hast. Und von Schädel einschlagen kann meines Erachtens nicht die Rede sein. Liest man die Beiträge unter Auslassung der weltanschaulichen Randbemerkungen, dann gerät das hier allmählich zu einem Leitfaden für Digitaleinsteiger. Und das ist doch sicherlich gut, oder?
Allerdings bleibt das Thema, unter dem diese Diskussion entstanden ist, wirklich irreführend.
Reinhard
Christian [Gast] - 04.12.02 09:11
Hallo liebe NG,
lieber Edward,
... OK, ich habe mich bei der Größe etwas vergallopiert (da war wieder der Wunsch der Vater des Gedanken). Der kleinste Decoder ist natürlich nicht 8x6x2 sondern 13x6,8x2
Aber immer noch der kleinste Decoder!? Zu finden unter http://www.mdvr.de/slx831.htm
Herzliche Grüße
Christian
lieber Edward,
... OK, ich habe mich bei der Größe etwas vergallopiert (da war wieder der Wunsch der Vater des Gedanken). Der kleinste Decoder ist natürlich nicht 8x6x2 sondern 13x6,8x2
Aber immer noch der kleinste Decoder!? Zu finden unter http://www.mdvr.de/slx831.htm
Herzliche Grüße
Christian
ismael [Gast] - 04.12.02 09:14
Hallo!
Habe jetzt versucht, das Thema auf Decoder einbauen? SX od DCC umzuändern - aber irgendwie klappt das nicht bei allen Einträgen - keine Ahnung wieso.
lg
ismael
Habe jetzt versucht, das Thema auf Decoder einbauen? SX od DCC umzuändern - aber irgendwie klappt das nicht bei allen Einträgen - keine Ahnung wieso.
lg
ismael
Edward [Gast] - 04.12.02 16:19
Hi zusammen!
@Holger
Bis auf die, wie ich finde ziemlich geniale Idee mit den Steckkarten, ist deine Beschreibung mit dem identisch, was ich bei mir mache.
Dem Handregler (FRED) wird eine Loknummer von der Zentrale übergeben und die beibt da fest drinnen, bis ich eine neue zuweise. Egal ob eingesteckt oder ausgesteckt.
So kann man dem Zug wunderbar folgen, ohne sich über Nummernsalat und vertipper zu ärgern.
Natürlich kann man den Zug auch noch über die Zentrale steuern.
Im übrigen, da sind sich bestimmt alle Benutzer einig, ist ein Drehregler das einzig wahre. Mit den "schneller"/"langsamer" Tastern bin ich nie glücklich geworden.
Die Automatikgeschichte find ich auch viel zu langweilig. Gut, ich kann mir das noch vorstellen, wenn man Ausstellungen macht oder nur alleine fährt.
Und das kostet richtig viel Schotter - leider den vom Konto- für Rückmelder, PC, Interface etc. Aber o.k., das ist auch ein Hobby im Hobby.
Zum Langsamfahren und den Decodereinstellungen. Ich kenne die Vmax-Einstellung von Sx noch gut. Es gibt aber bei DCC wesentlich umfangreichere Einstellmöglichkeiten:
Vmin, Geschwindigkeitskennline, Vmax sowie mehrere Regelparameter. Klasse finde ich eine Einstellung, wie stark die Regelung bei höherer Geschwindigkeit abnimmt. Dadurch kann man die Getriebereibung beim anfahren kompensieren und
trotzdem kommt ein beladener Zug nur langsam den Berg hoch. Gut gefällt mir auch eine Umschaltung zw. Rangier und Streckengang mit einem Taster am Handregler.
Kann man bei Sx eine Lok wirklich vorbildgerecht beleuchten? Wechselndes Spitzenlich ist klar, aber was ist mit Schlusslicht bei Wendezugloks ohne das weiße Spitzenlicht. Oder mit Rangierlicht (beide Seiten weiß).
Sieht bei der Brawa V160 super aus.
Ok, ok, vielleicht Spielerei... Aber vorbildgerecht!
Grüße
Edward
@Holger
Bis auf die, wie ich finde ziemlich geniale Idee mit den Steckkarten, ist deine Beschreibung mit dem identisch, was ich bei mir mache.
Dem Handregler (FRED) wird eine Loknummer von der Zentrale übergeben und die beibt da fest drinnen, bis ich eine neue zuweise. Egal ob eingesteckt oder ausgesteckt.
So kann man dem Zug wunderbar folgen, ohne sich über Nummernsalat und vertipper zu ärgern.
Natürlich kann man den Zug auch noch über die Zentrale steuern.
Im übrigen, da sind sich bestimmt alle Benutzer einig, ist ein Drehregler das einzig wahre. Mit den "schneller"/"langsamer" Tastern bin ich nie glücklich geworden.
Die Automatikgeschichte find ich auch viel zu langweilig. Gut, ich kann mir das noch vorstellen, wenn man Ausstellungen macht oder nur alleine fährt.
Und das kostet richtig viel Schotter - leider den vom Konto- für Rückmelder, PC, Interface etc. Aber o.k., das ist auch ein Hobby im Hobby.
Zum Langsamfahren und den Decodereinstellungen. Ich kenne die Vmax-Einstellung von Sx noch gut. Es gibt aber bei DCC wesentlich umfangreichere Einstellmöglichkeiten:
Vmin, Geschwindigkeitskennline, Vmax sowie mehrere Regelparameter. Klasse finde ich eine Einstellung, wie stark die Regelung bei höherer Geschwindigkeit abnimmt. Dadurch kann man die Getriebereibung beim anfahren kompensieren und
trotzdem kommt ein beladener Zug nur langsam den Berg hoch. Gut gefällt mir auch eine Umschaltung zw. Rangier und Streckengang mit einem Taster am Handregler.
Kann man bei Sx eine Lok wirklich vorbildgerecht beleuchten? Wechselndes Spitzenlich ist klar, aber was ist mit Schlusslicht bei Wendezugloks ohne das weiße Spitzenlicht. Oder mit Rangierlicht (beide Seiten weiß).
Sieht bei der Brawa V160 super aus.
Ok, ok, vielleicht Spielerei... Aber vorbildgerecht!
Grüße
Edward
ismael [Gast] - 04.12.02 16:32
Hallo!
Wie machst du das bei der V160? Dazu bräuchtest du doch 4 Lichtausgänge, um alles getrennt ansteuern zu können.
ismael
Wie machst du das bei der V160? Dazu bräuchtest du doch 4 Lichtausgänge, um alles getrennt ansteuern zu können.
ismael
Edward [Gast] - 04.12.02 19:54
Hi Ismael,
ja, richtig vermutet, da braucht man 4 Lichtausgänge, beim Selbstbaudecoder reichen auch 3 mit Tricks.
Die roten "Schlussleuchten" kommen an die beiden Ausgänge (F0, F1), die normalerweise das Spitzenlicht steuern, nur eben in der Fahrtrichtung vertauscht. Jetzt kann man die ein/ausschalten und schalten automatisch bei Richtungswechseln um.
Die beiden weißen Spitzenlichter kommen an die zusätzlichen Ausgänge (F2,F3). Mit dem, von dir perfekt beschriebenen, Function Mapping legt man die auf zweite und dritte Funktionstaste am Handregler. Die kann man nun einfach völlig unabhänig schalten.
Ich versuche mal eine Tabelle, Fx bedeutet Augang eingeschaltet.
Lok fährt alleine: F0 (rot), F1 oder F2 (einseitig weiß+rot)
Lok rangiert (Rangierfahrt): F1 und F2 (beiderseits weiß)
Lok zieht Zug (Zugfahrt): F1 oder F2 (einseitig weiß)
Lok schiebt Wendezug: F0 (rot)
Lok ist abgestellt: Nix.png)
So ist man dem Vorbild wieder ein Stück näher gekommen.
In der Brawa V160 ist genung Platz für einen großen Decoder, ich habe einen Zimo MX61 genommen. Der Motor der Brawa ist so klasse, dass der mit einer gut eingestellten Decoder-Regelung genausogut wie ein Fauli läuft! Es geht also doch in Großserie...
Nur so am Rande: Wer mit amerikanischen Vorbildern liebäugelt, sollte DCC nehmen, weil man da die diversen Lichteffekte (Gyro-, Strobe-, Marslight) der Loks prima nachbilden kann. Hierzulande taugen die aber noch für ein Büchsflackern. Oder kann Sx das mittlerweile?
Ein Kollege, Georg Ziegler, hat das sogar soweit bei seinen Selbstbaudecodern getrieben, dass das Büchsflackern bei schneller Fahrt wesentlich häufiger und regelmäßiger kommt. Schießlich muss der Heizer öfter was nachlegen.png)
Grüße
Edward
ja, richtig vermutet, da braucht man 4 Lichtausgänge, beim Selbstbaudecoder reichen auch 3 mit Tricks.
Die roten "Schlussleuchten" kommen an die beiden Ausgänge (F0, F1), die normalerweise das Spitzenlicht steuern, nur eben in der Fahrtrichtung vertauscht. Jetzt kann man die ein/ausschalten und schalten automatisch bei Richtungswechseln um.
Die beiden weißen Spitzenlichter kommen an die zusätzlichen Ausgänge (F2,F3). Mit dem, von dir perfekt beschriebenen, Function Mapping legt man die auf zweite und dritte Funktionstaste am Handregler. Die kann man nun einfach völlig unabhänig schalten.
Ich versuche mal eine Tabelle, Fx bedeutet Augang eingeschaltet.
Lok fährt alleine: F0 (rot), F1 oder F2 (einseitig weiß+rot)
Lok rangiert (Rangierfahrt): F1 und F2 (beiderseits weiß)
Lok zieht Zug (Zugfahrt): F1 oder F2 (einseitig weiß)
Lok schiebt Wendezug: F0 (rot)
Lok ist abgestellt: Nix
So ist man dem Vorbild wieder ein Stück näher gekommen.
In der Brawa V160 ist genung Platz für einen großen Decoder, ich habe einen Zimo MX61 genommen. Der Motor der Brawa ist so klasse, dass der mit einer gut eingestellten Decoder-Regelung genausogut wie ein Fauli läuft! Es geht also doch in Großserie...
Nur so am Rande: Wer mit amerikanischen Vorbildern liebäugelt, sollte DCC nehmen, weil man da die diversen Lichteffekte (Gyro-, Strobe-, Marslight) der Loks prima nachbilden kann. Hierzulande taugen die aber noch für ein Büchsflackern. Oder kann Sx das mittlerweile?
Ein Kollege, Georg Ziegler, hat das sogar soweit bei seinen Selbstbaudecodern getrieben, dass das Büchsflackern bei schneller Fahrt wesentlich häufiger und regelmäßiger kommt. Schießlich muss der Heizer öfter was nachlegen
Grüße
Edward
Edward [Gast] - 04.12.02 20:51
Hi, ich nochmal .png)
@Peter
Nein, keine Chance, ich schlage keine Schädel ein und die Halbnuller können sich noch viel besser über Gleich- und Wechselstrom streiten..png)
Ist ja auch o.k., wenn man sich mit einem Hersteller identifiziert - du kennst sicher auch die lustigen Diskusionen zw. Audi, Benz und BMW Fahrern.png)
Es stimmt natürlich, dass Trix mit Sx eins der ersten funktionsfähigen Digitalsysteme auf den Markt gebracht hat.
Nur ist seit dem die Enwicklung wahrlich nicht stehen geblieben und sie wird bestimmt auch weitergehen. Sx steht, von der Technik aus betrachtet, noch vergleichsweise gut da. Wirklich unzeitgemäß ist mittlerweile Motorola, aber das klebt dem Marktführer nun an den Füßen. Da werden Innovationen schwer!
Aber genauso, wie heute Sx zusehens Konkurenz von NMRA-DCC bekommt, wird sich auch NMRA-DCC irgendwann überlebt haben.
Hinter DCC steht ein riesiger Markt: USA und Europa. Und nicht 3 unabhänige Hersteller, sondern über 20. In Deutschland sind alleine Decoder von 22 Herstellern erhältlich. Bei Zentralen hat man ebenfalls die freie Auswahl, von spartanisch (z.B. Lokmaus von Roco) bis zu Schnickschnack (Intellibox). Und wer will, nimmt einen uralten PC und eine Handvoll Bauteile und lötet sich seine Zentrale selbst zusammen. Da findet jeder etwas passendes für seinen persönlichen Bedarf.
Jeder User hat seine persönlichen Bedürfnisse: Was will er machen(autom. Fahren, Rangieren, Schalten)? Was will er ausgeben? Wie lange will er seine Investition nutzen? Wie lange möchte er Teile nachkaufen können? Wie abhängig möchte er von einem oder wenigen Herstellern und deren Preispolitik sein? Wie wichtig ist ihm eine Marke? Wie wichtig ist ihm Herstellerunterstützung, neudeutsch "After-Sales-Support"? Gibt es Freunde/Clubs, mit denen man zusammen Betrieb machen möchte und die schon ein System verwenden?
Mein Tipp für Einsteiger:
Zuerst die Fragen, es gibt bestimmt noch mehr, gewichten.
Dann ehrliche Antworten finden, nicht "Alleswollen".
Nun nimmt man sich die Fragen und überprüft die Systeme der einzelnen Hersteller, in wie weit die die Anforderungen erfüllen.
Das System, dass am besten passt, sollte dann gekauft werden.
Die Händler und Bekannte können dabei eine Hilfe sein, aber wer sich auf seinen örtlichen Modellbahndealer verlässt kann auch leicht "Quatschantworten" bekommen. Eine richtige Beratung zu DCC habe ich in einem Modellbahnladen noch nie bekommen
Bis dann
Edward
@Peter
Nein, keine Chance, ich schlage keine Schädel ein und die Halbnuller können sich noch viel besser über Gleich- und Wechselstrom streiten.
Ist ja auch o.k., wenn man sich mit einem Hersteller identifiziert - du kennst sicher auch die lustigen Diskusionen zw. Audi, Benz und BMW Fahrern
Es stimmt natürlich, dass Trix mit Sx eins der ersten funktionsfähigen Digitalsysteme auf den Markt gebracht hat.
Nur ist seit dem die Enwicklung wahrlich nicht stehen geblieben und sie wird bestimmt auch weitergehen. Sx steht, von der Technik aus betrachtet, noch vergleichsweise gut da. Wirklich unzeitgemäß ist mittlerweile Motorola, aber das klebt dem Marktführer nun an den Füßen. Da werden Innovationen schwer!
Aber genauso, wie heute Sx zusehens Konkurenz von NMRA-DCC bekommt, wird sich auch NMRA-DCC irgendwann überlebt haben.
Hinter DCC steht ein riesiger Markt: USA und Europa. Und nicht 3 unabhänige Hersteller, sondern über 20. In Deutschland sind alleine Decoder von 22 Herstellern erhältlich. Bei Zentralen hat man ebenfalls die freie Auswahl, von spartanisch (z.B. Lokmaus von Roco) bis zu Schnickschnack (Intellibox). Und wer will, nimmt einen uralten PC und eine Handvoll Bauteile und lötet sich seine Zentrale selbst zusammen. Da findet jeder etwas passendes für seinen persönlichen Bedarf.
Jeder User hat seine persönlichen Bedürfnisse: Was will er machen(autom. Fahren, Rangieren, Schalten)? Was will er ausgeben? Wie lange will er seine Investition nutzen? Wie lange möchte er Teile nachkaufen können? Wie abhängig möchte er von einem oder wenigen Herstellern und deren Preispolitik sein? Wie wichtig ist ihm eine Marke? Wie wichtig ist ihm Herstellerunterstützung, neudeutsch "After-Sales-Support"? Gibt es Freunde/Clubs, mit denen man zusammen Betrieb machen möchte und die schon ein System verwenden?
Mein Tipp für Einsteiger:
Zuerst die Fragen, es gibt bestimmt noch mehr, gewichten.
Dann ehrliche Antworten finden, nicht "Alleswollen".
Nun nimmt man sich die Fragen und überprüft die Systeme der einzelnen Hersteller, in wie weit die die Anforderungen erfüllen.
Das System, dass am besten passt, sollte dann gekauft werden.
Die Händler und Bekannte können dabei eine Hilfe sein, aber wer sich auf seinen örtlichen Modellbahndealer verlässt kann auch leicht "Quatschantworten" bekommen. Eine richtige Beratung zu DCC habe ich in einem Modellbahnladen noch nie bekommen
Bis dann
Edward
Peter [Gast] - 05.12.02 16:21
Hallo,
das große Problem, was Sx hatte, war Trix. Die wollten das alleine vertreiben. Riesen-Dummheit. Erinnert mich an damals, als es noch Cassetten-Recorder gab. Da gab es ein Super-Rauschunterdrückungssystem von Telefunken, hieß High-Com. Die waren auch so blöd, und wollten das alleine verkaufen. Also blieb Dolby Marktführer.
Trix hatte die Weiterentwicklung von Sx wahrscheinlich aufgrund wirtschaftlicher Probleme einfach verpennt. Jetzt gibt es endlich mehrere, die für Sx herstellen und schon kommen Innovationen. Jetzt erst wird Sx auch für Neulinge ein interessantes Digitalsystem (ich empfehl mal als Lektüre den Artikel in Mibas Digitalheft 3!) Also warten wir mal ab, was die Zukunft noch bringt! Am Anfang sah es bei Farbfernsehen auch so aus PAL oder SECAM. Heute kann jeder Fernseher beides.
Peter
das große Problem, was Sx hatte, war Trix. Die wollten das alleine vertreiben. Riesen-Dummheit. Erinnert mich an damals, als es noch Cassetten-Recorder gab. Da gab es ein Super-Rauschunterdrückungssystem von Telefunken, hieß High-Com. Die waren auch so blöd, und wollten das alleine verkaufen. Also blieb Dolby Marktführer.
Trix hatte die Weiterentwicklung von Sx wahrscheinlich aufgrund wirtschaftlicher Probleme einfach verpennt. Jetzt gibt es endlich mehrere, die für Sx herstellen und schon kommen Innovationen. Jetzt erst wird Sx auch für Neulinge ein interessantes Digitalsystem (ich empfehl mal als Lektüre den Artikel in Mibas Digitalheft 3!) Also warten wir mal ab, was die Zukunft noch bringt! Am Anfang sah es bei Farbfernsehen auch so aus PAL oder SECAM. Heute kann jeder Fernseher beides.
Peter
holreini [Gast] - 06.12.02 00:28
Hi Edward,
ich sehe schon, ich lerne noch dazu. Da ich DCC nicht habe (außer dem Steuergerät), kann ich nur über meine Erfahrungen, Ansprüche und Erkenntnisse berichten. Und soll ich Sx verschrotten. Aber vielleicht kaufe ich mir mal probeweise einen Lenz-Dekoder zum Kennenlernen, denn der läuft ja bereits schon unter dem Central-Control 2000 von Trix, entweder ausschließlich oder sogar im Mischbetrieb, Selektrix-Loks auf ungerader und Dcc-Loks auf gerader Adresse. Das ist wohl ähnlich, wie beim Fl.-Twin-Dekoder (FMZ und DCC).
Also N-FreuNde, kein Grund zur Panik, was Ihr auch kauft, DCC ist eigentlich immer mit von der Partie, wenn man gesteigerten Wert darauf legt.
Und wenn wir den PC als Beispiel nehmen, auf bei der digitalen Modellbahn wird immer etwas Neues kommen, denn die Hersteller wollen ja verkaufen und sich einen möglichst großen Teil am Elektronik-Kuchen sichern. Das läuft letztlich darauf hinaus, daß alte Systeme möglichst immer wieder ganz verschwinden. Ich habe mal versucht, für einen alten Pentium 66 eine stinknormale , aber neue, Soundkarte zu bekommen. Trotz des angeblichenen Industriestandards Fehlanzeige – gibts nicht mehr.
Übrigens ist es für Einsteiger besonders schwer eine System-Entscheidung zu treffen, da sie ja der Sache zunächst vermutlich recht hilflos gegenüberstehen, ich spreche da aus Erfahrung. Und objektive Händlerberatung findet doch in den seltensten Fällen statt, oder diese ist zielorientiert, will sagen, der Händler versucht ein ganz bestimmtes Fabrikat loszuschlagen, aus Rabattgründen etc. Der Einsteiger hat normalerweise auch keine Möglichkeit, die einzelnen Systeme kennen zu lernen. Selbst einschlägige Zeitschriften, wie MIBA oder andere machen die Entscheidung nicht gerade leicht, ob ihrer nicht gerade einsteigergerechten Beiträge. Allzuoft wird da ausschließlich Fachchinesisch geredet.
N-Grüße
Holger
ich sehe schon, ich lerne noch dazu. Da ich DCC nicht habe (außer dem Steuergerät), kann ich nur über meine Erfahrungen, Ansprüche und Erkenntnisse berichten. Und soll ich Sx verschrotten. Aber vielleicht kaufe ich mir mal probeweise einen Lenz-Dekoder zum Kennenlernen, denn der läuft ja bereits schon unter dem Central-Control 2000 von Trix, entweder ausschließlich oder sogar im Mischbetrieb, Selektrix-Loks auf ungerader und Dcc-Loks auf gerader Adresse. Das ist wohl ähnlich, wie beim Fl.-Twin-Dekoder (FMZ und DCC).
Also N-FreuNde, kein Grund zur Panik, was Ihr auch kauft, DCC ist eigentlich immer mit von der Partie, wenn man gesteigerten Wert darauf legt.
Und wenn wir den PC als Beispiel nehmen, auf bei der digitalen Modellbahn wird immer etwas Neues kommen, denn die Hersteller wollen ja verkaufen und sich einen möglichst großen Teil am Elektronik-Kuchen sichern. Das läuft letztlich darauf hinaus, daß alte Systeme möglichst immer wieder ganz verschwinden. Ich habe mal versucht, für einen alten Pentium 66 eine stinknormale , aber neue, Soundkarte zu bekommen. Trotz des angeblichenen Industriestandards Fehlanzeige – gibts nicht mehr.
Übrigens ist es für Einsteiger besonders schwer eine System-Entscheidung zu treffen, da sie ja der Sache zunächst vermutlich recht hilflos gegenüberstehen, ich spreche da aus Erfahrung. Und objektive Händlerberatung findet doch in den seltensten Fällen statt, oder diese ist zielorientiert, will sagen, der Händler versucht ein ganz bestimmtes Fabrikat loszuschlagen, aus Rabattgründen etc. Der Einsteiger hat normalerweise auch keine Möglichkeit, die einzelnen Systeme kennen zu lernen. Selbst einschlägige Zeitschriften, wie MIBA oder andere machen die Entscheidung nicht gerade leicht, ob ihrer nicht gerade einsteigergerechten Beiträge. Allzuoft wird da ausschließlich Fachchinesisch geredet.
N-Grüße
Holger
Peter [Gast] - 06.12.02 10:01
Hallo,
tja, die Zeitschriften leben doch von Anzeigen und "wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing..". Daneben ist es doch so, daß es wenige Fachhändler gibt. Bei manchen habe ich den Eindruck, dass die noch vor einer Woche an der Fleischtheke bei Edeka standen...
Als Anfänger im Thema ist es sehr schwer sich zu entscheiden.
Bücher für Anfänger schreiben viel Blödsinn oder sind auch auf ein System eingefahren. Es kommt wirklich darauf an, wass einer sich von seinem Digitalsystem vorstell. Für eine Anlage mit 5 Weichen lohnt es sich nicht, Digital zu schalten. Der kommt mit ganz was Kleinem aus. Vielleicht müsste eine wirklich neutrale Beratung organisiert werden. Und das können nur Leute, die sich wirklich mit dem Thema beschäftigt haben. Leider nicht der Handel. Bleiben die Verbände.
Peter
tja, die Zeitschriften leben doch von Anzeigen und "wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing..". Daneben ist es doch so, daß es wenige Fachhändler gibt. Bei manchen habe ich den Eindruck, dass die noch vor einer Woche an der Fleischtheke bei Edeka standen...
Als Anfänger im Thema ist es sehr schwer sich zu entscheiden.
Bücher für Anfänger schreiben viel Blödsinn oder sind auch auf ein System eingefahren. Es kommt wirklich darauf an, wass einer sich von seinem Digitalsystem vorstell. Für eine Anlage mit 5 Weichen lohnt es sich nicht, Digital zu schalten. Der kommt mit ganz was Kleinem aus. Vielleicht müsste eine wirklich neutrale Beratung organisiert werden. Und das können nur Leute, die sich wirklich mit dem Thema beschäftigt haben. Leider nicht der Handel. Bleiben die Verbände.
Peter
Edward [Gast] - 06.12.02 12:16
Hi Digitalos!
@Horst
---Zitat---
vielleicht kaufe ich mir mal probeweise einen Lenz-Dekoder zum Kennenlernen, denn der läuft ja
bereits schon unter dem Central-Control 2000 von Trix, entweder ausschließlich oder sogar im
Mischbetrieb, Selektrix-Loks auf ungerader und Dcc-Loks auf gerader Adresse.
---Zitat----
Neee, damit wirst du nicht glücklich werden. Das CC2000 hat zwar DCC draufstehen, aber so richtig kann es das nicht.
Ich glaube, das kann nur 28 Fahrstufen und Programmieren entweder garnicht oder nur die ersten 7 Register. Das ist mehr so eine Mogelpackung von Tix
So kann man als Hersteller natürlich auch erreichen, dass DCC nix taugt
Aber verkaufen musst du, oder wer auch immer, natürlich nichts! Solange du mit dem System zufrieden bist und du Decoder bekommst. Es sei denn, du hast zuviel Geld über.png)
Ich habe Sx verkauft, weil ich genervt war, dass man nierdendwo (vor 3 Jahren) Decoder bekam, beim Fremo-H0 DCC eingeführt wurde und das besser zu meinen Ansprüchen an eine Steuerung passte.
Bereut habe ich den Umstieg bislang nicht.
Grüße
Edward
@Horst
---Zitat---
vielleicht kaufe ich mir mal probeweise einen Lenz-Dekoder zum Kennenlernen, denn der läuft ja
bereits schon unter dem Central-Control 2000 von Trix, entweder ausschließlich oder sogar im
Mischbetrieb, Selektrix-Loks auf ungerader und Dcc-Loks auf gerader Adresse.
---Zitat----
Neee, damit wirst du nicht glücklich werden. Das CC2000 hat zwar DCC draufstehen, aber so richtig kann es das nicht.
Ich glaube, das kann nur 28 Fahrstufen und Programmieren entweder garnicht oder nur die ersten 7 Register. Das ist mehr so eine Mogelpackung von Tix
So kann man als Hersteller natürlich auch erreichen, dass DCC nix taugt
Aber verkaufen musst du, oder wer auch immer, natürlich nichts! Solange du mit dem System zufrieden bist und du Decoder bekommst. Es sei denn, du hast zuviel Geld über
Ich habe Sx verkauft, weil ich genervt war, dass man nierdendwo (vor 3 Jahren) Decoder bekam, beim Fremo-H0 DCC eingeführt wurde und das besser zu meinen Ansprüchen an eine Steuerung passte.
Bereut habe ich den Umstieg bislang nicht.
Grüße
Edward
Peter [Gast] - 06.12.02 13:44
Hallo
@Edward -> die Twin von GFN ist dann ja auch ne Mogelpackung, weil Sx Decoder damit auch nicht programmieret werden können..
Zum Programmieren nimmt man dann den Fachhändler oder den Kumpel, den das andere System hat...
Peter
@Edward -> die Twin von GFN ist dann ja auch ne Mogelpackung, weil Sx Decoder damit auch nicht programmieret werden können..
Zum Programmieren nimmt man dann den Fachhändler oder den Kumpel, den das andere System hat...
Peter
Peter [Gast] - 06.12.02 13:45
Hallo
@Edward -> die Twin von GFN ist dann ja auch ne Mogelpackung, weil Sx Decoder damit auch nicht programmieret werden können..
Zum Programmieren nimmt man dann den Fachhändler oder den Kumpel, den das andere System hat...
Peter
@Edward -> die Twin von GFN ist dann ja auch ne Mogelpackung, weil Sx Decoder damit auch nicht programmieret werden können..
Zum Programmieren nimmt man dann den Fachhändler oder den Kumpel, den das andere System hat...
Peter
Edward [Gast] - 06.12.02 15:03
Hi!
@Peter: Das Twin ist nur eine um, wie nannte sich das noch, FMZ erweiterte Intellibox.
Die IBX kann Sx programmieren, das habe ich schon ausprobiert. Das TwinCenter nicht? Ich bin erstaunt! Wahrscheinlich wieder so eine wohlüberlegte Firmenpolitik
Dazu passt auch der Deckel auf dem Lokmausport!
Im Übrigen würde ich jedem, der die Wahl zw. IBX und Twincenter hat, dringend vom Twincenter abraten. GFN muss für jedes Update an Uhlenbrock löhnen und entsprechend dürftig sind die Updates (hat es noch nie gegeben).
Ausserdem ist die Uhlenbrockhotline kompetenter. Na ja, so kann GFN eben bei den armen FMZ'lern abkassieren und sein Haussystem leise sterben lassen.
Die DCC-Implementierung ist bei dem CC2000 nur ein Marketinggag, mehr nicht. Mit Multiprotokollzentrale hat das nichts zu tun.
Warum ich von Multiprotokoll nix halte, habe ich schon geschrieben. Mein Fernseher muss auch nicht _abwechselnd_ ein Bild Secam und Pal bei einem Sender wiedergeben.png)
Grüße
Edward
@Peter: Das Twin ist nur eine um, wie nannte sich das noch, FMZ erweiterte Intellibox.
Die IBX kann Sx programmieren, das habe ich schon ausprobiert. Das TwinCenter nicht? Ich bin erstaunt! Wahrscheinlich wieder so eine wohlüberlegte Firmenpolitik
Im Übrigen würde ich jedem, der die Wahl zw. IBX und Twincenter hat, dringend vom Twincenter abraten. GFN muss für jedes Update an Uhlenbrock löhnen und entsprechend dürftig sind die Updates (hat es noch nie gegeben).
Ausserdem ist die Uhlenbrockhotline kompetenter. Na ja, so kann GFN eben bei den armen FMZ'lern abkassieren und sein Haussystem leise sterben lassen.
Die DCC-Implementierung ist bei dem CC2000 nur ein Marketinggag, mehr nicht. Mit Multiprotokollzentrale hat das nichts zu tun.
Warum ich von Multiprotokoll nix halte, habe ich schon geschrieben. Mein Fernseher muss auch nicht _abwechselnd_ ein Bild Secam und Pal bei einem Sender wiedergeben
Grüße
Edward
holreini [Gast] - 07.12.02 00:08
Hallo N-FreuNde,
danke für den Hinweis, ich werde mir dann lieber doch keinen DCC-Dekoder probeweise anschaffen. Der Sx ist zudem auch nicht teurer.
N-Grüße
Holger R.
danke für den Hinweis, ich werde mir dann lieber doch keinen DCC-Dekoder probeweise anschaffen. Der Sx ist zudem auch nicht teurer.
N-Grüße
Holger R.
holreini [Gast] - 07.12.02 00:08
Hallo N-FreuNde,
danke für den Hinweis, ich werde mir dann lieber doch keinen DCC-Dekoder probeweise anschaffen. Der Sx ist zudem auch nicht teurer.
N-Grüße
Holger R.
danke für den Hinweis, ich werde mir dann lieber doch keinen DCC-Dekoder probeweise anschaffen. Der Sx ist zudem auch nicht teurer.
N-Grüße
Holger R.
Peter [Gast] - 10.12.02 08:48
@ Edward
Nochmal hallo,
also das mit dem nichtprogrammiernkönnen von Sx bei dem Twin hab ich von Fleischmanns Homepage. Kann natürlich sein, dass diese auch nur die 1/2- Wahrheit erzählen.. steht dort aber.
Im Prinzip hast Du recht, dass "Multiprotokoll" die ganze Sache ganz schön verlangsamt. Dafür gibt es aber die Möglichkeit, dass einer mit seiner Sx-Lok auch mal auf der Vereins-DCC-Anlage seine Runden dreht, oder nicht?
Und wir sind ja alle so lieb, und wollen keinen vor dem Kopf stossen...
Peter
Nochmal hallo,
also das mit dem nichtprogrammiernkönnen von Sx bei dem Twin hab ich von Fleischmanns Homepage. Kann natürlich sein, dass diese auch nur die 1/2- Wahrheit erzählen.. steht dort aber.
Im Prinzip hast Du recht, dass "Multiprotokoll" die ganze Sache ganz schön verlangsamt. Dafür gibt es aber die Möglichkeit, dass einer mit seiner Sx-Lok auch mal auf der Vereins-DCC-Anlage seine Runden dreht, oder nicht?
Und wir sind ja alle so lieb, und wollen keinen vor dem Kopf stossen...
Peter
[unbekannt] [Gast] - 10.12.02 11:14
Hi!
Peter schrieb:
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Im Prinzip hast Du recht, dass "Multiprotokoll" die ganze Sache ganz schön verlangsamt. Dafür
gibt es aber die Möglichkeit, dass einer mit seiner Sx-Lok auch mal auf der Vereins-DCC-Anlage
seine Runden dreht, oder nicht?
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Wahrscheinlich nicht! Es hängt an den Boostern, den Verstärkern für die Fahrspannung, die man bei größeren Anlagen benötigt.
Das Problem ist die Wellenform des Signals am Gleis.
Bei DCC liegt dort eine Wechselspannung ohne 0 Volt Pausen an- ein Rechtecksignal, etweder -14V oder +14V.
Bei Sx hat die Gleisspannung 3 Zustände: -18V, +18V _und_ 0V. Normale DCC-Booster können so ein Signal nicht erzeugen. Nur Spezielle Multiprotokollbooster können das.
Wenn ein Club z.B. eine Intellibox und normale Lenzbooster, dann wird das nix.
Einziger Ausweg: Der Decoder in der Lok versteht DCC und Sx.
Grüße
Edward
Peter schrieb:
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Im Prinzip hast Du recht, dass "Multiprotokoll" die ganze Sache ganz schön verlangsamt. Dafür
gibt es aber die Möglichkeit, dass einer mit seiner Sx-Lok auch mal auf der Vereins-DCC-Anlage
seine Runden dreht, oder nicht?
----
Wahrscheinlich nicht! Es hängt an den Boostern, den Verstärkern für die Fahrspannung, die man bei größeren Anlagen benötigt.
Das Problem ist die Wellenform des Signals am Gleis.
Bei DCC liegt dort eine Wechselspannung ohne 0 Volt Pausen an- ein Rechtecksignal, etweder -14V oder +14V.
Bei Sx hat die Gleisspannung 3 Zustände: -18V, +18V _und_ 0V. Normale DCC-Booster können so ein Signal nicht erzeugen. Nur Spezielle Multiprotokollbooster können das.
Wenn ein Club z.B. eine Intellibox und normale Lenzbooster, dann wird das nix.
Einziger Ausweg: Der Decoder in der Lok versteht DCC und Sx.
Grüße
Edward
ismael [Gast] - 10.12.02 11:19
Hallo!
Zum TC: Offiziell kann das TC ja nicht mal Selectrix. Wenn ich mich aber nicht ganz irre, dann kann das TC schon Sx programmieren - zumindest im gleichem Umfang wie die IB.
Ich glaube aber, micht daran erinnern zu können, dass nicht alle Einstellungen programmiert werden können. Leider habe ich keinen Sx-Decoder (sind bei uns in .at sehr schwer erhältlich), sodass ich auch keine Tests durchführen kann.
-- Mal kurz nachgeforscht:
Laut http://www.uli-johann.de/ folgendes:
Selectrix-Decoder sind tw. ab Werk auf Analog eingestellt. Diese Einstellung kann nur von Sx-Zentralen umprogrammiert werden und nicht vom TC.
Folgende Einstellungen können geändert werden:
Adresse
Höchstgeschwindigkeit
Anfahren/Bremsen
Impulsdauer
Signalabschnitte
Ich empfehle aber auf jeden Fall die Seiten von Uli Johann!
lg
ismael
Zum TC: Offiziell kann das TC ja nicht mal Selectrix. Wenn ich mich aber nicht ganz irre, dann kann das TC schon Sx programmieren - zumindest im gleichem Umfang wie die IB.
Ich glaube aber, micht daran erinnern zu können, dass nicht alle Einstellungen programmiert werden können. Leider habe ich keinen Sx-Decoder (sind bei uns in .at sehr schwer erhältlich), sodass ich auch keine Tests durchführen kann.
-- Mal kurz nachgeforscht:
Laut http://www.uli-johann.de/ folgendes:
Selectrix-Decoder sind tw. ab Werk auf Analog eingestellt. Diese Einstellung kann nur von Sx-Zentralen umprogrammiert werden und nicht vom TC.
Folgende Einstellungen können geändert werden:
Adresse
Höchstgeschwindigkeit
Anfahren/Bremsen
Impulsdauer
Signalabschnitte
Ich empfehle aber auf jeden Fall die Seiten von Uli Johann!
lg
ismael
holreini [Gast] - 13.12.02 01:58
Hallo Decoder-Einbauer,
da ich eine Lok beim Modulbau Team Köln Bonn ( www.wiencirz.de ) nicht gefunden hatte - belgische Diesellok von Roco und anno Tobak - hatte ich den Club angemailt und gefragt, ob eine derartige Lok schon mal "decodert" worden ist. Tags drauf kam die Antwort, daß das nicht der Fall sei, aber der Verein bot mir einen Umbau an, nach Einsendung des Modells. Umbaukosten 20 Teuro, bei notwendigen Fräsarbeiten 30 Teuro. Scheint mir ein faires Angebot zu sein, besonders für N'ler mit zwei linken Händen..png)
H-Grüße
Holger
da ich eine Lok beim Modulbau Team Köln Bonn ( www.wiencirz.de ) nicht gefunden hatte - belgische Diesellok von Roco und anno Tobak - hatte ich den Club angemailt und gefragt, ob eine derartige Lok schon mal "decodert" worden ist. Tags drauf kam die Antwort, daß das nicht der Fall sei, aber der Verein bot mir einen Umbau an, nach Einsendung des Modells. Umbaukosten 20 Teuro, bei notwendigen Fräsarbeiten 30 Teuro. Scheint mir ein faires Angebot zu sein, besonders für N'ler mit zwei linken Händen.
H-Grüße
Holger
Christian [Gast] - 13.12.02 09:50
Hallo NG,
Ismael schrieb:
Laut http://www.uli-johann.de/ folgendes:
Selectrix-Decoder sind tw. ab Werk auf Analog eingestellt. Diese Einstellung kann nur von Sx-Zentralen umprogrammiert werden und nicht vom TC.
Folgende Einstellungen können geändert werden:
Adresse
Höchstgeschwindigkeit
Anfahren/Bremsen
Impulsdauer
Signalabschnitte
Wenn man mit dem TC die Höchstgeschwindigkeit einstellen kann, dann kann man den Sx-Decoder auch von Analog- auf Sx-Betrieb umstellen. Für die Geschwindigkeitsstufen gilt:
00 = analog
01-07 = digitale Höchstgeschwindigkeit
Herzliche Grüße
Christian
Ismael schrieb:
Laut http://www.uli-johann.de/ folgendes:
Selectrix-Decoder sind tw. ab Werk auf Analog eingestellt. Diese Einstellung kann nur von Sx-Zentralen umprogrammiert werden und nicht vom TC.
Folgende Einstellungen können geändert werden:
Adresse
Höchstgeschwindigkeit
Anfahren/Bremsen
Impulsdauer
Signalabschnitte
Wenn man mit dem TC die Höchstgeschwindigkeit einstellen kann, dann kann man den Sx-Decoder auch von Analog- auf Sx-Betrieb umstellen. Für die Geschwindigkeitsstufen gilt:
00 = analog
01-07 = digitale Höchstgeschwindigkeit
Herzliche Grüße
Christian
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