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THEMA: Modell

THEMA: Modell
Startbeitrag
Christain [Gast] - 22.10.03 22:16
Hallo zusammen,

hat sich eigentlich schon mal jemand an den Bau eines Rottenkraftwagens gewagt? Oder gibt’s vielleicht sogar eine Edelschmiede, die so etwas herstellt? Mir ist zwar ein Messingmodell zum Selbstbau schon "in die Quere" gekommen, doch hat es keinen eigenen Motor. Ich meine, dass im Zeichen der Miniaturisierung heute Einiges möglich sein müsste. Eine Anfrage bei Brawa (als Versuchsballon) vor vielen Monaten hatte jedoch ergeben, dass man so ein Modell zumindest damals nicht auflegen wolle.

Gruß an alle von

Christian

Ich kenne im Moment nur diesen Anbieter:
http://www.wiencirz.de/Firmen/Klunker.htm
Gruß
Bernd
Moin,

meinst du etwa so etwas: http://www.beier-modellbahn.de/liste5c.htm ?
Die sind jedoch ohne Motor und ob man da einen einbauen kann...

Gruß
Kai
Hallo Kai,

ja, das Bild des Klv53 hatte ich so etwa im Sinn. Hab' schon mal an den Umbau eines Arnold-Köf-Untergestells gedacht, aber Ideen entwickeln sich erst langsam.

Und für Bernd:  Genau das "Klunker-Modell" habe ich. Aber zum Umbau halte ich es z.Z. auch für ungeeignet.

Gruß

Christian
Hallo,
Herr Sackarnd hat auch einige Rottenkraftwagen. In Messing-geätzt, zu selbstbauen. Motiersierung möglich. Kann über uns bezogen werden.
Anfragen bei: info@kh-modellbahnbau.de
Gruss
Kurt Hegermann
Hallo Christian,

nach erfolgreichem Produkt-Start in TT und HO wird der SKL25 der DR (ähnlich dem KLUNKER-Modell, aber mit neuem größerem Führerhaus) auch in N aufgelegt. Aber: der SKL selber nur als rollfähiges Modell ohne Motor. Für den Antrieb soll später (wie auch in TT) ein entsprechender Beiwagen sorgen,für den es ein Vorbild mit längerem Achsstand gibt.
Stellt euch bloß nicht so einfach vor, daß in den Rottenwagen ein (vernünftiger!) Antrieb unterzubringen ist.
Da wären erhebliche Kompromisse an die Maßstäblichkeit und Detailtreue nötig, die ich nicht eingehen will. Ich kenne viele Modellbahner, die das Modell nur im Bw oder in der Vitrine haben und gerne zugunsten der Detailtreue auf einen schlecht funtionierenden Antrieb verzichten.
Folglich wird es einen motorisierten Beiwagen geben, auf dem mit entsprechender Beladung der Antrieb verdeckt werden kann.

HP1 aus Waldeck

KUSWA
Nr.1 und Nr 4 sind wohl Bausätze.Nr. 2 sind Fertigmodelle.
Was meinst Du jetzt mit "Bau" Christain (ian)? Das gesamte Modell oder nur den Motoreinbau? Gruß Bernd
Nr. 5 Glaub ich sofort, das dies sehr schwierig, wenn nicht unmöglich ist einen Antrieb zu realisieren. Und es stimmt auch - irgendwann hört bei jedem die Kompromissbereitschaft auf. Können Sie "später" (für den Antriebswagen) näher ausführen? Oder hängt dies von Bestelleingang ab? Gruß Bernd
Hallo zusammen,

meine Frage war eigentlich nicht zwingend auf ein bestimmtes Modell bezogen, sondern mehr auf die Thematik an sich. Die beschränkten Platzmöglichkeiten in so einem Modell sind sicherlich für eifrige Bastler und auch für die großtechnische Fertigung eine Herausforderung. Klar, dass Firmen so ein Teilchen nur auflegen würden, wenn dann auch genügend Besteller existieren. Also bleibt offenbar zur Zeit nur das Philosophieren oder mal wieder das o.a. Abwarten.

Da ich die Aufbewahrung in der Vitrine aber nicht als so prickelnd empfinde sondern gerade der Gag, dass so ein Modellchen auch fährt, werde ich mich weiter an die Lösung herantasten. Ich meine trotzdem es müsste was gehen, wenn man an die superkleinen Miniautos mit Fernsteuerung denkt, die auf manchem Esstisch schon ihre Kreise gezogen haben!

Gruß

Christian

Nr. 8 Dann halt mich auf dem laufenden... Gruß Bernd
Hallo Christian,

einen Motor als "Gag" einzubauen ist heutzutage sicher möglich, allerdings lassen die Fahreigenschaften dann sehr zu wünschen übrig.
Die verfügbaren Mini-Motoren haben zudem wesentlich geringere Betriebsspannungen als unsere Modellbahn. Jens Emmermann hat bereits einem Akkuschlepper EL16 motorisiert und das Spannungsproblem mit einem Digitaldecoder gelöst.
Aber das Problem der sauberen Stromabnahme, vorbildgerechten Geschwindigkeit und Überbrückung von Weichen trotz des geringen Achsstandes läßt sich nur mit einem entsprechenden Getriebe und Dreipunkt-Fahrwerk realisieren. Bei den kleinen Bahndienstfahrzeugen treffen nämlich alle Probleme zu: Einsatz im weichenintensiven Bahngelände, niedrige Geschwindigkeiten, kurzer Achsstand und vor allem ein "Fliegengewicht", wenn nach Einbau des Antriebs kein Ballast mehr ins Gehäuse paßt.

HP1 aus Waldeck von Gerd Kuswa
PS zu Bernd,

der Antriebswagen wird gebaut, sobald ich den passenden Motor gefunden habe; mit dem Faulahber 0816 oder MAXON RE8 wird noch sehr viel Beladung benötigt, um den Antrieb zu verdecken. Die kleineren Motoren mit 8-12V sind leider mit Eisenkern und bremsen die kleinen Schwungmassen zu sehr ab.

Gruß aus Waldeck Gerd Kuswa
Hallo,
neulich habe ich einen kleinen Schrittmotor (im Medizinbereich) gesehen, so ca. 10x10mm und um die 5mm dick. Ein großes Untersetzungsgetriebe könnte doch da (bis auf Schnecke/Schneckenrad) entfallen, und wenn man dazu einen Decoder baut, der so einen Motor direkt ansteuert... Eine Schwungmasse dürfte aber Probleme machen. Wäre sowas nicht für Selbstbauer und Bastler interessant? Oder hat schon jemand sowas probiert? Bezugsquellen?
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Hallo,

unter: http://www.mikroantriebe.de  findet man - noch dazu zu moderaten Preisen - so Einiges an Mikromotoren, - getrieben, -zahnrädern usw.

Gruß - Bernie
Bei sb-modellbau (Olching) gibt es seit Sinsheim zwei Geisterwagen,  mit denen Kleinstfahrzeuge bewegt werden können. Sie passen allerdings nicht unbedingt zum Rottenkraftwagen. Die Lösung von Gerd Kuswa wird bestimmt stimmiger.


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