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THEMA: Optimale Geschwindigkeit

THEMA: Optimale Geschwindigkeit
Startbeitrag
Cox [Gast] - 20.10.03 13:41
Mich würden Eure subjektiven Erfahrungen mit der Geschwindigkeitseinstellung bei konstanter Einspeisung interessieren.

Parameter:
Züge bis 11 IC-Wagen, Steigung oder Gefälle bis 2%

Wieviel Volt speist ihr für Steigung / Ebene / Gefälle ein?

Vielen Dank im Voraus
Gruss
Cox

volle 12V. Wer rennt, wird irgendwie (Decoder, Getriebe...) eingebremst.
Wir fahren die Hauptstrecken (Blockbetrieb) mit ca. 9V Konstant.
Hallo Cox,

nach meiner Erfahrung erreichen die meisten Loks bei etwa zu 60 % aufgedrehtem Regler die vorbildgerechte Höchstgeschwindigkeit, also passen 9 V ganz gut. Bergauf werden sie ohnehin vorbildgerecht langsamer, bergab jedoch  rennen sie vorbildwidrig los ... ein weiteres Argument für Digital mit regelnden Decodern.

Gruß

RubiNH0
@Cox
Bis vor Kurzem fuhr analog. Sämtliche Gleisabschnitte wurden über separate Geschwindigkeitsregler bedient. Gefällestrecken, insbesondere die Gleiswendel zum Schattenbahnhof wurde mittels Dioden (1N4001) in der Spannung reduziert. Zur Reduktion um 3-4Volt lassen sich auch Z-Dioden einsetzen, einfach in Reihe zum Motor d.h. das Minus-Gleis wird um die Zenerspannung "hochgelegt". Die genauen Werte mußt Du ausprobieren. Soll die Geschwindigkeitsreduzierung in einem Gleisabschnitt bidirektional  funktionieren, der Zenerdiode in Reihe eine 1N4001 in Durchlaßrichtung vorschalten und das gleiche nochmals antiparallel schalten.
Viel Spaß beim ausprobieren, und nicht nur mit einem Zug.
Michael Peters
@ Alle
Danke schön für die Tipps. Ich habe 3 Trafos vorgesehen:

1 Fleischmann fürs Gefälle
1 Fleischmann für die Ebene
1 Titan für die Bergstrecken

Das hatte ich geplant, um einen großen Trafo von Lauer mit den Festspannungen
9 / 11 / 13 V zu ersetzen. Diese nichteinstellbaren Lauer-Spannungen sind nichts Dolles. Deshalb die oben genannten Fahrregler.

Ich habe 9 Blöcke und muss damit rechnen, mit jeder Spannung 2 Züge gleichzeitig versorgen zu müssen.

Auch vorher schon, mit dem Lauer musste ich, wie von Michael vorgeschlagen, mit Widerständen (nicht Dioden) anpassen. War nichts Berauschendes. Ich hatte sie in Plus, war das falsch? In Minus traue ich mich nicht, weil das die Schiene ist, die in Fahr- und Halteabschnitte unterteilt ist und auf welche die Lauer-Blocksteuerung reagiert.

9 Volt gefallen mir. Ich will das noch heute realisieren und bitte um Meinungen zu folgender Konzeption:

Ich nehme den Titan und speise mit 10 - 11V in die Bergstrecken. Ich denke, für den Berg reichen die 9 nicht ganz. Optional könnte ich auch den 11V des Lauer weiter nutzen. Der hat nämlich 5A, ich weiss nicht, ob mir nicht der Titan da bei 2 Zügen verreckt.

Die beiden Fleischmänner dann mit 9V und 7V für Ebene und Talfahrt. Reichen hier jeweils 1A für 2 Züge?

Eventuelle Problemstellen dann mit Dioden reduziert. Aber das geht in Plus???

Gruss
Cox

auch wenn es viele nicht gern hören:
bei der mpc von gahler&ringstmeier gibt es auch hier die optimale lösung!
also, auf nach <www.gahler.de> und handbuch downloaden!
Ich fahre auch mit einer Konstantspannung von 9 Volt auf den Strecken, die Bahnhöfe werden mit getrennten Reglern gesteuert, das hatte den Nachteil, das beim Überfahren der Trennstelle, Bahnhof-Strecke, die Loks einen "Sprung" machten, wie die alten M-Loks beim Umschalten der Fahrrichtung, da die Loks aus ZWEI Trafos Spannung bekamen. Ich habe nun folgendes gemacht: im Bhf wird mit einem Trafo rangiert aber zur Aus-oder Einfahrt wird das Gleis auf die Strecke geschaltet, ABER über einen Pot, der die Spannung aus dem Streckentrafo erhält (extra Kurzschlußsicherung ist erforderlich). Dadurch verhindere ich die momentane Überspannung und ich habe NIE mehr als die Streckenspannung im Bhf und an den Trennstellen. Hoffentlich ist das klar genug. Gruß aus Canada und schönen Sonntag Wolfgang
@ Wowe
Ja ist klar, das heisst, wenn Du durchfährst, schaltest Du auch die 9 Volt in den Bahnhof? Oder umgekehrt, nur wenn Du anhalten willst, überlagerst Du das manuell. Gute Idee.

@ enrail
das Handbuch habe ich gelesen und wundere mich ein bisschen. Das Zusammenklipsen eines Waggonbausatzes ist den meisten zu kompliziert aber dieses Handbuch nur zu lesen, geschweige denn die Steuerung zu Programmieren und zu Bedienen nicht. Dass G&R das kann, ist mir klar, hilft mir aber nicht weiter. Soll ich für 2000,- Euro Elektronik in den Schrott werfen, nur weil wieder mal eine neue Heilslehre auf dem Markt ist?

Gruss
Cox

@Cox
Mit den Dioden funktioniert das auch in der +-Leitung, an den Dioden fällt ja nur etwas Fahrspannung ab, wie bei einem Widerstand. Selbst im Blockstreckenbetrieb (ich hatte für den Analogbetrieb selbstgebaute Belegtmelder für den Selbstblockbetrieb gebaut, die - oh Wunder- auch im Selectrixbetrieb wunderbar funktionieren) klappt das mit den Dioden gut, wenn sie elektrisch zwischen Gleis und Blockstreckenelektronik auf der Minusseite liegen. Elektrisch bewirken ja die Dioden in Bezug auf die Blockstreckenelektronik ja nichts andereres, als das sie einen etwas höheren Widerstand darstellen. Also probieren geht über studieren, kaputtgehen kann nichts.

Gruß
Michael Peters
Hi Wowe, Gruß nach Ontario..... Hallo N-Bahner
Mit 9 V fahr ich ebenfalls auf meinen Strecken, die Bahnhöfe hab ich vom Einfahrtsignal bis zum Bahnhofende von der Strecke getrennt. Im Stellpult habe ich einen Taster für jedes Durchfahrgleis von Brawa mit 4 Umschaltern eingebaut. So kann ich die 10 Bahnhofsgleise der verschiedenen Strecken auf einen Trafo, der nur für den Bahnhof zuständig ist, umschalten. So hab ich die Möglichkeit mit einem Trafo über alle Gleise im Bahnhof zu Fahren, wenn die Züge auf Strecke sind. Da in den Bahnhöfen wie geschrieben mehrer Strecken zusammen kommen, kann ich durch die Schaltung erstens über alle Bahnhofgleise rangieren und fahren und zweitens die Gleise bei denen gerade ein Zug vor dem Einfahrsignal steht oder kommt, auf "Strecke" umschalten und der Zug fährt bis zu seiner Stelle am Bahnsteig oder fährt durch, so wie ich es eben am Stellpult eingestellt hab. Nur auf meiner schweizer Stecke, die einen großen Höhenunterschied überwinden muß, hab ich die Berg, Tal und Flachstrecken über verschiede Trafos geregelt, auch 9 V . Im Grenzbahnhof hab ich ebenfalls die Schaltung wie oben beschrieben eingebaut, damit ich Kurswagen vom Deutschen auf den Schweizer Teil übergeben kann..

Jürgen 01


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