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THEMA: gegen abkuppeln sichern ?

THEMA: gegen abkuppeln sichern ?
Startbeitrag
saarkarl [Gast] - 19.10.03 15:24
Hallo zusammen,

hat von euch jemand eine gute Idee , oder Erfahrung , wie man Kupplungen ( standart ) sichern kann , damit ein Zug nicht ungewollt getrennt wird ???

Gruß KLaus

Hallo Klaus,

im Stand werden die wenigsten Kupplungen ungewollt getrennt (wg. "standart")  
Ich kenne nur eine Möglichkeit, ungewollte Trennungen zu minimieren: Gleise sorgfältig verlegen; plötzliche Richtungswechsel (R1, R2) vermeiden, v. a. nach oben und unten (sanfte Übergänge); auf richtige Lage der Schraubenfeder im Schacht achten; evtl. Grate im Schacht und an der Kupplung entfernen (die Kupplungen an den Roco-Restposten stellen sich im Schiebebetrieb gerne auf und gehen dann nicht mehr zurück.

Interessant wäre zu wissen, wie man Steigungen (z. B. Wendeln sichert, damit völlig losgelöste Wagen keinen Schaden anrichten; das ist vor allem bei "geschobenen" (Wende-)Zügen bergab nicht so einfach; bergauf mit Lok voran genügen Schutzweichen.

Gruß
RubiNH0

PS: Leider werde ich die nächsten 7 Tage aushäusig und deshalb nicht dabei sein, wenn Ihr die 99. Seite voll macht.
Klaus, auch wenns sich blöd liest: Unsere allseits geliebten Großserienhersteller verwenden auf ihren Messeanlagen Sekundenkleber damit sich nicht diese peinliche Situation einstellt.
Wenn Du Deine Züge nicht mehr trennen willst ist das die sicherste Lösung.
Gruß, Reiner

ich habe mir auch schon gedacht kleine doppelseitige klebeband abschnitte......
Trennen will ich sie ja bestimmt auch mal wieder

oder mit einem O-Ring oder kleines gummi oder eine kleine drahtklammer........

Klaus
Ich habe mir aus "dünnem Gummifaden" (wie auch immer das eigentlich heißt, gibts auf kleinen Rollen) Mini- Gummiringe gemacht, einfach zusammengebunden und über die Kupplung geschoben. Wenn du schwarzen Gummi nimmst fällt das nicht auf.

Flo
Hallo an alle,
Tillig produziert starre Kupplungsdeichseln, die in die KK-Aufnahme der N-Wagen passen. Bei Ganzzügen oder Zügen, die ich nur selten trenne, würde ich nur diese Deichsel verwenden. Ist nicht einmal so teuer.
Gruß Engelbert
Hier ein Tipp, der sich bei unserer Modulanlage seit Jahren bewährt hat:

Keinen Sekundenkleber - der geht nicht mehr ab und kriecht in alle feinen Ritzen.

Einfach aushärtenden, nicht elastischen Ponal verwenden, trocknet relativ schnell und läßt sich nach getaner Arbeit leicht rausbrechen, da die Kupplungsteile eine glatte Oberfläche haben und nicht mit Ponal reagieren

So verbundene Zuggarnituren fahren dann den ganzen Tag, ohne abzukuppeln.

Servus  Albi
Hier mein Tipp:
(er bezieht sich zwar auf Profikupplungen, ist aber für  Standardkupplungen genauso praktikabel)
Ich sprühe die Kupplungsköpfe einfach mit Sprühkleber ganz kurz und leicht (!) ein.
Dazu habe ich eine Schablone angefertigt (Pappe, ca. 30 cm lang), mit dem Locher eine Lochreihe gelocht, Abstand ca. 2cm.
Ca. 10 Fahrzeuge stelle ich dann längsseitig aneinander und stecke nur die Kupplungen durch die Löcher.
Jetzt kurz einsprühen, aber bitte nur kurz,  damit die Kupplungen später nicht verkleben.  
Richtig angewendet wirkt es wie eine leichte, griffige Gummierung und hält !!
Hallo Engelbert,
noch günstiger sind z-förmig gebogene Büroklammern, aber nicht die ganz dünnen.
Gruß
RubiNH0
Ungewolltes Entkuppeln kann als Ursache die Kupplung eines mit Kulisse ausgerüsteten Wagens mit einer nicht mit Kulissenführung ausgestatteten Lok haben. Manche Wagenkupplungen neigen bei S-Kurven in Steigungsstrecken zum Aufklettern (nicht in der Ebene, da werden sie immer wieder entlastet). In diesem Fall hilft ein kleines Plättchen, welches von unten unter den Standardkopf der Wagenkupplung geklebt wird und das Aufklettern vermeidet. Die Fahrzeuge bleiben weiterhin kuppelbar, nur muß die Lokkupplung immer beim Einkuppeln über die Wagenkupplung gehen (statistisch ist das nur bei 50% der Kuppelvorgänge der Fall ).
Ich habe diese Erfahrung mit den Arnold-Rheingoldwagen und der Arnold 103 gemacht!.
Grüße
Klaus
@RubiNH0,
könntest Du mir das genauer erklären. Stehe anscheinend etwas auf dem Schlauch. Wie befestigst Du die Büroklammer? Und funktioniert der Trick nur in KK-Köpfen, oder auch bei den normalen Kupplungen ohne Kulisse?

fragt Engelbert
Hallo Engelbert,

auf dem gepackten Koffer sitzend gebe ich noch schnell die Antwort:
Funktioniert nur mit NEM-Schacht; die Klammer wird Z-förmig gebogen (am besten ein Z mit Seriphen - wie bei der Schrift Times, nicht wie bei Arial), der Abstand der parallelen Schenkel muss m. W. 14 mm + "Angstzuschlag" (Zitat) betragen. Das (Loch) im NEM-Schacht hat 1 mm, die dünnsten Heftklammern bei mir zu Hause 0,85 mm, also für lange Züge möglichst etwas dickere nehmen.

Näheres ist so etwa Februar/März 2003 mit dem Suchwort "Kupplungen" zu finden, eventuell auch in einem Hammerschmid-Thread, "Tillig" könnte ebenfalls zum Ziel führen.

Gruß
RubiNH0
Einfach langsamer fahren. Wenn mann Modellgeschwindigkeit faehrt, dann hat mann diese Problemen nicht. Die meiste Zuege rasen mit 200 kmh oder mehr ueber die Modellbahn.

Gruss
R. Moddemeijer
Es ist schon erbärmlich genug, dass man Kunstgriffe anwenden muss, damit die Züge zusammenbleiben. Bis zu diesem Thread dachte ich immer, nur mir passiert trotz gut verlegter Gleise das ungewollte Abkuppeln.

Richtig sicher sind nur starre Deichseln von Tillig oder Hammerschmidt sowie die Roco KK.

@ R. Moddemeijer: Ich habe nicht so sehr Probleme mit der Geschwindigkeit, eher mit Lastwechsel bei Talfahrt oder Blockstop.

Gruss
Cox
Hi ,
Damit habe ich bisher bei mehrstündigen Probefahrten noch keine Probleme .
Die Steigungen sind sehr moderat ausgeführt und habe große Radien nicht unter R3 mit entsprechenden Übergangsbögen .
Ich denke ,daß am Abkoppeln die Gleisverlegung schuld sein muß .Woher sollte sonst der nötige Versatz kommen ,um die Kupplungen zu trennen ?
Oder ob es bei euch am Rollmaterial liegt ? Ich habe ,da "Anfänger" keines was älter als 4 Jahre ist .

Verkuppelte Grüße ,
Jürgen H.
Hallo Cox,

täusche Dich nicht! Mir sind schon starre Kupplungen aus der Auf nahme geflutscht, allerdings erst bei Zuglängen über 10 m (in der Ebene) und auch dann nur ganz selten. Es lag immer an unsauber verlegten Schienenstößen in Kurven.

Gruß

RubiNH0
bei 10m sind wohl auch jedwede Belastungsgrenzen überschritten...:)


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