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THEMA: Trix-Preiserhöhungen
THEMA: Trix-Preiserhöhungen
Hensel - 07.01.09 00:03
Hallo,
Auch Trix erhöht die UVPs z.b.:
Artnr 12586(Lint"Profi")+10 Euro
Artnr 12587(Lint"Profi-Digital"+20 Euro
Artnr 12591(120er)+10 Euro
Artnr 12454(V300)+10 Euro
Artnr 12410(E52)) +10 Euro
Steht zwar schon länger auf der HP,aber hier war nix zu lesen darüber?
Mfg
Hensel,der meint "schaun mer mal"
Auch Trix erhöht die UVPs z.b.:
Artnr 12586(Lint"Profi")+10 Euro
Artnr 12587(Lint"Profi-Digital"+20 Euro
Artnr 12591(120er)+10 Euro
Artnr 12454(V300)+10 Euro
Artnr 12410(E52)) +10 Euro
Steht zwar schon länger auf der HP,aber hier war nix zu lesen darüber?
Mfg
Hensel,der meint "schaun mer mal"
Genau, schaun mer mal, wie "UV" die "P" in diesem Jahr sind .png)
Schöne Grüße, Carsten
Schöne Grüße, Carsten
Natürlich ist es beknackt, noch nicht ausgelieferte Fahrzeuge zu verteuern - dabei den 'Hobby'-Lint ausnehmend, um die magischen 99 Euro zu halten.
Aber das passt ja prima zu dem, was in diesen Tagen auf DSO über Roco geschumpfen wird. Oh je. Und ich dachte schon, nur die Berliner Politik wäre völlig ballaballa - die Modellbahnhersteller lernen es wohl auch nicht mehr.
Iceberg anyone?
Gruß,
Alexx
Aber das passt ja prima zu dem, was in diesen Tagen auf DSO über Roco geschumpfen wird. Oh je. Und ich dachte schon, nur die Berliner Politik wäre völlig ballaballa - die Modellbahnhersteller lernen es wohl auch nicht mehr.
Iceberg anyone?
Gruß,
Alexx
Ich sage es mal so,
wer kauft schon zur UVP?
grüße Uwe
wer kauft schon zur UVP?
grüße Uwe
...und wer VERkauft schon zum UVP?
fragt(rhetorisch), Uwe
fragt(rhetorisch), Uwe
"...und wer VERkauft schon zum UVP?"
(trotz rhetorischer Frage eine Antwort)
verkaufen tun einige zum UVP, allerdings kann man dann meist auch mit denen handeln. Auf der Strecke bleiben die, die sich nicht woanders informieren können.
"wer kauft schon zur UVP?"
auch wenn du die Sachen nicht zur UVP kaufst steigen die Preise um die Teuerungsrate.
(trotz rhetorischer Frage eine Antwort)
verkaufen tun einige zum UVP, allerdings kann man dann meist auch mit denen handeln. Auf der Strecke bleiben die, die sich nicht woanders informieren können.
"wer kauft schon zur UVP?"
auch wenn du die Sachen nicht zur UVP kaufst steigen die Preise um die Teuerungsrate.
Guten Morgen,
der Satz ist vollkommen richtig und wird sooo häufig ignoriert:
'auch wenn du die Sachen nicht zur UVP kaufst steigen die Preise um die Teuerungsrate.'
Ich lese in den letzten Tagen (vor allem im DSO Forum bzgl. Roco preiserhöhung) sehr oft, das das mit der preiserhöhung nicht so schlimm kommt, da 'man' (also die entsprechenden Schreiber) ja sowiwso nicht zur UVP kaufen und deshalb die Aufregung nicht verstehen.
Das ist aber doch vollkommener Quatsch (sorry). Wenn mein Händler (oder die im Internet) einen bestimmten Rabatt (in %) auf die Ware gibt, so verteuert sich auch der 'bezahlte Preis' teilweise deutlich und damit spürt JEDER die Preiserhöhung.
Und wenn dann - wie bei Roco - auch noch die max. Rabatte den Händler vorgeschrieben werden, dann wird es "doppelt" teuer, da statt 20 nur noch bis zu 10% Rabatt auf die UVP gegegeben wird (bzw. darf).
Abgesehen von Abverkaufspreisen ist für mich Licht z.B. fast zur Apotheke geworden. Ende 2007/Anfang 2008 war er 'immer' einer der günstigsten und man konnte fast blind kaufen.
Heute liegt er preislich - wie auch einige andere I-net Händler - deutlich näher an der UVP...
lg,
Oliver
(der sehr wohl gemerkt hat, wie selbst günstige Mtx Loks in eBay bei verschiedenen Händlern über Nacht (Anfang 2009) mal eben 10-20 Euro teurer wurden)
der Satz ist vollkommen richtig und wird sooo häufig ignoriert:
'auch wenn du die Sachen nicht zur UVP kaufst steigen die Preise um die Teuerungsrate.'
Ich lese in den letzten Tagen (vor allem im DSO Forum bzgl. Roco preiserhöhung) sehr oft, das das mit der preiserhöhung nicht so schlimm kommt, da 'man' (also die entsprechenden Schreiber) ja sowiwso nicht zur UVP kaufen und deshalb die Aufregung nicht verstehen.
Das ist aber doch vollkommener Quatsch (sorry). Wenn mein Händler (oder die im Internet) einen bestimmten Rabatt (in %) auf die Ware gibt, so verteuert sich auch der 'bezahlte Preis' teilweise deutlich und damit spürt JEDER die Preiserhöhung.
Und wenn dann - wie bei Roco - auch noch die max. Rabatte den Händler vorgeschrieben werden, dann wird es "doppelt" teuer, da statt 20 nur noch bis zu 10% Rabatt auf die UVP gegegeben wird (bzw. darf).
Abgesehen von Abverkaufspreisen ist für mich Licht z.B. fast zur Apotheke geworden. Ende 2007/Anfang 2008 war er 'immer' einer der günstigsten und man konnte fast blind kaufen.
Heute liegt er preislich - wie auch einige andere I-net Händler - deutlich näher an der UVP...
lg,
Oliver
(der sehr wohl gemerkt hat, wie selbst günstige Mtx Loks in eBay bei verschiedenen Händlern über Nacht (Anfang 2009) mal eben 10-20 Euro teurer wurden)
@6 Oliver
Müsste es nicht heißen: "vorgeschlagen" werden? Vorschreiben kann und darf man keine Endverbraucherpreise (und damit auch keine Rabatte), und das schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Dass mit subtilen Mitteln immer wieder versucht wird, eine Art Preisbindung der Dritten Hand doch wieder einzuführen, ist klar, aber kein Händler muss müssen.
Gruß
K.U.Müller
Zitat
Und wenn dann - wie bei Roco - auch noch die max. Rabatte den Händler vorgeschrieben werden,
Müsste es nicht heißen: "vorgeschlagen" werden? Vorschreiben kann und darf man keine Endverbraucherpreise (und damit auch keine Rabatte), und das schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Dass mit subtilen Mitteln immer wieder versucht wird, eine Art Preisbindung der Dritten Hand doch wieder einzuführen, ist klar, aber kein Händler muss müssen.
Gruß
K.U.Müller
@7
Vorschreiben kann der Hersteller die Preise nicht, aber er kann beschließen, daß bestimmte Rabatte seinem Geschäft schaden und entsprechende Händler nicht mehr beliefern.
"Kein Mensch muß müssen": der Händler muß den Hersteller nicht im Programm haben, und der Hersteller muß den Händler nicht beliefern....
Und der Verbraucher muß nichts kaufen, was er sich nicht leisten kann.png)
Schöne Grüße, Christoph
Vorschreiben kann der Hersteller die Preise nicht, aber er kann beschließen, daß bestimmte Rabatte seinem Geschäft schaden und entsprechende Händler nicht mehr beliefern.
"Kein Mensch muß müssen": der Händler muß den Hersteller nicht im Programm haben, und der Hersteller muß den Händler nicht beliefern....
Und der Verbraucher muß nichts kaufen, was er sich nicht leisten kann
Schöne Grüße, Christoph
@8
Richtig. Ein Verbraucher muss nichts kaufen, auch wenn er es sich leisten kann..png)
Ich bezweifele allerdings, dass es sich irgendein Hersteller leisten wird (leisten kann), einen sehr umsatzstarken Händler nicht zu beliefern, weil der darauf besteht, nicht bevormundet zu werden.
Gruß
K.U.Müller
Zitat
Und der Verbraucher muß nichts kaufen, was er sich nicht leisten kann
Richtig. Ein Verbraucher muss nichts kaufen, auch wenn er es sich leisten kann.
Ich bezweifele allerdings, dass es sich irgendein Hersteller leisten wird (leisten kann), einen sehr umsatzstarken Händler nicht zu beliefern, weil der darauf besteht, nicht bevormundet zu werden.
Gruß
K.U.Müller
@KU Müller:
War da nicht mal was mit Lokshop und Roco? Lokshop wurde doch auch nicht mehr beliefert und ist nicht wirklich ein kleiner Laden...
Aber Du hast recht, dass es 'rechtlich' gesehen natürlich nur 'vorgeschlagen' heißen darf.
Trotzdem sind ALLE (zumindest mit bekannten) Händler auf diesen Vorschlag eingegangen.
Das geht sogar soweit, dass einige Händler auf Roco-Produkte eine preisgarantie geben, dass es den Artikel nirgends billiger gibt. Ansonsten erhält man das Produkt zu dem Preis...
Es ist natürlich nur ein böses Gerücht, dass besagte Händler dann bei Roco die Händler anschwärzen würden, die sich nicht an die Vorschläge halten...
lg,
Oliver
War da nicht mal was mit Lokshop und Roco? Lokshop wurde doch auch nicht mehr beliefert und ist nicht wirklich ein kleiner Laden...
Aber Du hast recht, dass es 'rechtlich' gesehen natürlich nur 'vorgeschlagen' heißen darf.
Trotzdem sind ALLE (zumindest mit bekannten) Händler auf diesen Vorschlag eingegangen.
Das geht sogar soweit, dass einige Händler auf Roco-Produkte eine preisgarantie geben, dass es den Artikel nirgends billiger gibt. Ansonsten erhält man das Produkt zu dem Preis...
Es ist natürlich nur ein böses Gerücht, dass besagte Händler dann bei Roco die Händler anschwärzen würden, die sich nicht an die Vorschläge halten...
lg,
Oliver
@Oliver
Ja, da habe ich auch so etwas in Erinnerung, weiß aber nicht mehr, welchen Händler das betraf.
Dass alle gemeinsam, Händler und Hersteller, bestrebt sind, die Preise hochzuhalten, kann ich nachvollziehen. Nur: Das Verhalten ist strenggenommen wettbewerbswidrig und wäre ein Fall für das Kartellamt. Ich verstehe insofern auch die Hersteller nicht: Denen kann es eigentlich wurscht sein, zu welchen Endverbraucherpreisen verkauft wird. Wichtig ist für die doch nur, dass sie ihren Werksabgabepreis erzielen. Wenn sich Händler als selbständige Kaufleute ruinieren wollen, ist das doch deren Sache.
Offenbar glaubt man aber nach wie vor, auf den stationären Händler in der Breite als Verteiler nicht verzichten zu können. (Oder man fürchtet sich vor wenigen, aber starken Händlern, die dann ganz anders verhandeln könnten). Aber der Internethandel ist auf dem Vormarsch, und im Übrigen gilt die Binsenweisheit der Marktwirtschaft: Überholte Strukturen kann man auch künstlich nur begrenzte Zeit am Leben halten.
Gruß
K.U.Müller
Ja, da habe ich auch so etwas in Erinnerung, weiß aber nicht mehr, welchen Händler das betraf.
Dass alle gemeinsam, Händler und Hersteller, bestrebt sind, die Preise hochzuhalten, kann ich nachvollziehen. Nur: Das Verhalten ist strenggenommen wettbewerbswidrig und wäre ein Fall für das Kartellamt. Ich verstehe insofern auch die Hersteller nicht: Denen kann es eigentlich wurscht sein, zu welchen Endverbraucherpreisen verkauft wird. Wichtig ist für die doch nur, dass sie ihren Werksabgabepreis erzielen. Wenn sich Händler als selbständige Kaufleute ruinieren wollen, ist das doch deren Sache.
Offenbar glaubt man aber nach wie vor, auf den stationären Händler in der Breite als Verteiler nicht verzichten zu können. (Oder man fürchtet sich vor wenigen, aber starken Händlern, die dann ganz anders verhandeln könnten). Aber der Internethandel ist auf dem Vormarsch, und im Übrigen gilt die Binsenweisheit der Marktwirtschaft: Überholte Strukturen kann man auch künstlich nur begrenzte Zeit am Leben halten.
Gruß
K.U.Müller
da kann ich nur sagen so machen die Herstelle ihr zukunft kapput welcher "kleine" Junge will dann noch Modellbahn als Hobbyund somit als Erwachsener weiter Sammeln..
Und ich persönlich würde mir nie ne lok für über 100 € kaufen...
Und ich persönlich würde mir nie ne lok für über 100 € kaufen...
Hallo allerseits,
melde mich erstmalig bei euch. Habe zwar schon lange im Forum gelesen, war aber bisher nicht aktiv dabei. N-Bahner bin ich seit Januar 1977. Daraus folgert, dass ich wohl schon etwas älter sein muss. Daher nehme ich gerne mal zur Preisgestaltung Stellung.
Nach meiner Ansicht haben die Hersteller den Schuß nicht gehört. In der augenblicklichen wirtschaftlichen Lage zeugt eine Preiserhöhung in der anzunehmenden Form nicht von besonders ausgeprägtem Gefühl für den Markt. Produkte zu sehr moderaten Preisen, wie gehabt von Roco und Fleischmann, am Markt plaziert, da die Läger sehr gut bestückt waren (vorsichtig ausgedrückt) ist die eine Seite, Formen und andere Produktionsmittel in verschiedene Länder zuschaffen, um dort besonders günstig zu produzieren und Preiserhöhungen veranlassen zu wollen, die dem Verbraucher vorgaukeln sollen, dass in "Germany" gebastelt wurde, ist die andere Seite. Für mich nicht akzeptabel.
Über diese, wie ich glaube, überzogenen Preise, wird zumindest für interessierte Neueinsteiger das Hobby unbezahlbar. Ist ja schön, dass es günstige Anfangspackungen gibt, was aber kommt dann?? Eine Lok für 259 Euro (oder um mal das Zahlenspiel zurecht zu rücken: mehr als 500 D-Mark). Als sogen. Familienvater mit mittelprächtigem Einkommen (macht euch bitte selbst Gedanken über die heute gezahlten Nettoeinkommen), der evtl. zwei Kinder und eine Frau zu seiner Familie zählt, ist es doch kaum mehr möglich diese Hobby evtl. mit dem Sohn zusammen zu betreiben. Es fallen also reichlich Käufer aus. Die Produktionskosten müssen auf weniger Produkte verteilt werden. Und natürlich der Gewinn - besonders der kalkulierte Gewinn der Kapitalgeber. Alles andere interessiert nicht.
Für mich steht fast fest, dass ich aussteige, es sei denn, der Virus wirkt weiter. Ich fühle mich aber inzwischen als ausgenommen. Sonderserien, natürlich limitiert, damit man auch ja den Ganzzug auf einen Schlag kauft, sofern das Bestellte auch geliefert wird - und nicht nur eine Teilmenge. Kennt wohl jeder. Alte ausgelutschte Modelle (Formen), die das zarte Alter von mehr als zwanzig Jahren hinter sich haben, zu Preisen von mehr als 35 Euro. Wer folgsam ist und noch während der Messe die Neuheiten bestellt, ist sicher beim Produzenten gern gesehen, denn damit läßt sich trefflich kalkulieren, im Laufe des Jahres und auch des Folgejahres ist er allerdings der angeschmierte, da alle anderen zu weitaus günstigeren Konditionen die gewünschte Ware kaufen. Hatten wir doch gerade wieder. Und mehr dieser Dinge, die ihr alle kennt.
Ich könnte auch kurz sagen; ich glaube ich soll für dumm verkauft werden.
Noch kurz zur Info: ich nage nicht am Hungertuch und gelte fast schon als Hardcore-NBahner. Trotzdem denke ich, dass es an der Zeit ist Verzicht zu üben. Zumindest für einen längeren Zeitraum. Den Herstellern muss doch mal gezeigt werden, wer den Markt sehr stark beeinflussen kann. Nun könnte solch ein Vorgehen Arbeitsplätze in Produktion und Handel gefährden, aber nur die Arbeitsplätze, die noch nicht gefährdet sind. Gibt es sowas noch?? Habt ihr alle schon ein neues Auto bestellt, wegen der Arbeitsplätze?? Neue Möbel?? Und jetzt zum Schluß noch die Frage, was bekommt man sonst noch alles für 259 Euro, welch Wunderwerke der Technik?? Denkt bitte mal ganz kurz darüber nach. Dann kann man schon auf den Gedanken kommen, dass die Verhältnisse nicht so ganz stimmen, damit auch nicht die viel gepriesenen Gründe für die verlangten Preise und die nunmehr anvisierten Preiserhöhungen.
Jetzt ist Ende und ich verspreche nie wieder so viel Text in einem Stück zu schreiben.
Mit der Bitte um Entschuldigung
IngoR (oder wie meine Mutter sagt Ronald Ingo)
melde mich erstmalig bei euch. Habe zwar schon lange im Forum gelesen, war aber bisher nicht aktiv dabei. N-Bahner bin ich seit Januar 1977. Daraus folgert, dass ich wohl schon etwas älter sein muss. Daher nehme ich gerne mal zur Preisgestaltung Stellung.
Nach meiner Ansicht haben die Hersteller den Schuß nicht gehört. In der augenblicklichen wirtschaftlichen Lage zeugt eine Preiserhöhung in der anzunehmenden Form nicht von besonders ausgeprägtem Gefühl für den Markt. Produkte zu sehr moderaten Preisen, wie gehabt von Roco und Fleischmann, am Markt plaziert, da die Läger sehr gut bestückt waren (vorsichtig ausgedrückt) ist die eine Seite, Formen und andere Produktionsmittel in verschiedene Länder zuschaffen, um dort besonders günstig zu produzieren und Preiserhöhungen veranlassen zu wollen, die dem Verbraucher vorgaukeln sollen, dass in "Germany" gebastelt wurde, ist die andere Seite. Für mich nicht akzeptabel.
Über diese, wie ich glaube, überzogenen Preise, wird zumindest für interessierte Neueinsteiger das Hobby unbezahlbar. Ist ja schön, dass es günstige Anfangspackungen gibt, was aber kommt dann?? Eine Lok für 259 Euro (oder um mal das Zahlenspiel zurecht zu rücken: mehr als 500 D-Mark). Als sogen. Familienvater mit mittelprächtigem Einkommen (macht euch bitte selbst Gedanken über die heute gezahlten Nettoeinkommen), der evtl. zwei Kinder und eine Frau zu seiner Familie zählt, ist es doch kaum mehr möglich diese Hobby evtl. mit dem Sohn zusammen zu betreiben. Es fallen also reichlich Käufer aus. Die Produktionskosten müssen auf weniger Produkte verteilt werden. Und natürlich der Gewinn - besonders der kalkulierte Gewinn der Kapitalgeber. Alles andere interessiert nicht.
Für mich steht fast fest, dass ich aussteige, es sei denn, der Virus wirkt weiter. Ich fühle mich aber inzwischen als ausgenommen. Sonderserien, natürlich limitiert, damit man auch ja den Ganzzug auf einen Schlag kauft, sofern das Bestellte auch geliefert wird - und nicht nur eine Teilmenge. Kennt wohl jeder. Alte ausgelutschte Modelle (Formen), die das zarte Alter von mehr als zwanzig Jahren hinter sich haben, zu Preisen von mehr als 35 Euro. Wer folgsam ist und noch während der Messe die Neuheiten bestellt, ist sicher beim Produzenten gern gesehen, denn damit läßt sich trefflich kalkulieren, im Laufe des Jahres und auch des Folgejahres ist er allerdings der angeschmierte, da alle anderen zu weitaus günstigeren Konditionen die gewünschte Ware kaufen. Hatten wir doch gerade wieder. Und mehr dieser Dinge, die ihr alle kennt.
Ich könnte auch kurz sagen; ich glaube ich soll für dumm verkauft werden.
Noch kurz zur Info: ich nage nicht am Hungertuch und gelte fast schon als Hardcore-NBahner. Trotzdem denke ich, dass es an der Zeit ist Verzicht zu üben. Zumindest für einen längeren Zeitraum. Den Herstellern muss doch mal gezeigt werden, wer den Markt sehr stark beeinflussen kann. Nun könnte solch ein Vorgehen Arbeitsplätze in Produktion und Handel gefährden, aber nur die Arbeitsplätze, die noch nicht gefährdet sind. Gibt es sowas noch?? Habt ihr alle schon ein neues Auto bestellt, wegen der Arbeitsplätze?? Neue Möbel?? Und jetzt zum Schluß noch die Frage, was bekommt man sonst noch alles für 259 Euro, welch Wunderwerke der Technik?? Denkt bitte mal ganz kurz darüber nach. Dann kann man schon auf den Gedanken kommen, dass die Verhältnisse nicht so ganz stimmen, damit auch nicht die viel gepriesenen Gründe für die verlangten Preise und die nunmehr anvisierten Preiserhöhungen.
Jetzt ist Ende und ich verspreche nie wieder so viel Text in einem Stück zu schreiben.
Mit der Bitte um Entschuldigung
IngoR (oder wie meine Mutter sagt Ronald Ingo)
Ingo,
da hast Du meine volle Zustimmung!!!
Mir geht es ähnlich wie dir, irgendwann ist der Zug für Neuheiten ab gewissem Preisgefüge abgefahren. Man wartet dann auf Lagerabverkauf etc. Weiter wird sehr viel selbst gebastelt.
Es gibt wahrlich wichtigere Belange als die Modellbahn mit immer neuen Loks etc. zu erweitern.
Beim Auto sieht es so aus, daß ein gut eingefahrenes 4/5 Jahre altes Auto gekauft und dann noch wieder 8 - 10 Jahre gefahren wird. Die Industrie und vor allem die Sharholder, bzw. Kapitalgeber, Aktionäre etc. müssen sich wieder an normale Renditen gewöhnen. Dann kommt wieder vieles ins Lot.
Werni
da hast Du meine volle Zustimmung!!!
Mir geht es ähnlich wie dir, irgendwann ist der Zug für Neuheiten ab gewissem Preisgefüge abgefahren. Man wartet dann auf Lagerabverkauf etc. Weiter wird sehr viel selbst gebastelt.
Es gibt wahrlich wichtigere Belange als die Modellbahn mit immer neuen Loks etc. zu erweitern.
Beim Auto sieht es so aus, daß ein gut eingefahrenes 4/5 Jahre altes Auto gekauft und dann noch wieder 8 - 10 Jahre gefahren wird. Die Industrie und vor allem die Sharholder, bzw. Kapitalgeber, Aktionäre etc. müssen sich wieder an normale Renditen gewöhnen. Dann kommt wieder vieles ins Lot.
Werni
dem ist nichts mehr hinzuzufügen
Unterschrift Handrick
Unterschrift Handrick
Hallo Ingo,
volle Zustimmung auch meinerseits. Habe übrigens meine erste N-Bahn auch 1976 zu Weihnachten erhalten.
Zusätzlich saß ich die letzten Tage vor meinem Compi und mit der Digicam bewaffnet und habe meinen "Fuhrpark" erfasst. Es ist schon erstaunlich, was sich die Jahre über angesammelt hat. Noch viel erstaunlicher ist die Preisentwicklung, da auf vielen Schachteln noch die Preise drauf sind. Den Vogel hat bei dieser Übersicht der Steuerwagen des Fleischmann-Doppelstockwagens (Görlitz) abgeschossen. Den habe ich mal kurz nachdem er auf den Markt kam, für 45,00 DM gekauft. Im neuen Conrad-Katalog steht der doch für sage und schreibe 92,50 € - in Worten: zweiundneunzig Euro und fünfzig Cent - zur Debatte.
"Meckermodus an" - Da erübrigt sich für mich jeglicher Komentar. Zwar nicht so krass, aber ähnlich sieht es mit nahezu jedem anderen Modell aus. Was vor ca. 5 bis 10 Jahren in DM hingelegt werden musste, da reicht heute nicht mehr der Austausch der Währungseinheit. Nur zeige mir den Arbeitnehmer, der in der entsprechenden Zeit 100 % NETTO-Lohnerhöhung erhalten hat. "Meckermodus aus"
LG Sven
volle Zustimmung auch meinerseits. Habe übrigens meine erste N-Bahn auch 1976 zu Weihnachten erhalten.
Zusätzlich saß ich die letzten Tage vor meinem Compi und mit der Digicam bewaffnet und habe meinen "Fuhrpark" erfasst. Es ist schon erstaunlich, was sich die Jahre über angesammelt hat. Noch viel erstaunlicher ist die Preisentwicklung, da auf vielen Schachteln noch die Preise drauf sind. Den Vogel hat bei dieser Übersicht der Steuerwagen des Fleischmann-Doppelstockwagens (Görlitz) abgeschossen. Den habe ich mal kurz nachdem er auf den Markt kam, für 45,00 DM gekauft. Im neuen Conrad-Katalog steht der doch für sage und schreibe 92,50 € - in Worten: zweiundneunzig Euro und fünfzig Cent - zur Debatte.
"Meckermodus an" - Da erübrigt sich für mich jeglicher Komentar. Zwar nicht so krass, aber ähnlich sieht es mit nahezu jedem anderen Modell aus. Was vor ca. 5 bis 10 Jahren in DM hingelegt werden musste, da reicht heute nicht mehr der Austausch der Währungseinheit. Nur zeige mir den Arbeitnehmer, der in der entsprechenden Zeit 100 % NETTO-Lohnerhöhung erhalten hat. "Meckermodus aus"
LG Sven
Hallo alle,
es war wohl 1966 als ich meine erste Minitrix in Händen hielt. Irgendwann zu der Zeit habe ich auch meinen VT98 bekommen - der Preis 39.- DM. Mein Vater und Sponsor hatte einen Bruttolohn von 3,10 pro Stunde musste also ca. 12 - 13 Bruttolohnstunden für meinen VT hinblättern. Jeder kann mal für sich die heutigen Preise
hochrechnen. Was mich oft dann abschreckt ist die Tatsache, dass man am Tage der Lieferung schon kaum noch an Ersatzteile kommt. In den Anfangszeiten konnte man Ersatzteile über Jahre noch erhalten - und Heute? Sich einen Zug zusammenstellen? Klar - zum Geburtstag, zu Weihnacht usw. mal einen Wagen - die Lok wenn was "Großes" fällig war - auch da hatte man mal Jahre Zeit - und Heute? Neuerscheinungen kommen verspätet, haben technische und optische Mängel und sind nach kurzer Zeit oft schon nicht mehr lieferbar. Kunststoffgehäuse zerbröseln plötzlich und Zwangsdigitalisierung bring so manchen zur Verzweiflung. Qualität, Standards für Schnittstellen, zuverlässige Lieferungen und eine angemessene Versorgung mit Ersatzteilen und Ergänzungen - dann lässt sich auch über Preise reden. Wir wollen ein hochtechnisches "Spielzeug" und erwarten Perfektion - aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen wenn wir die hohen Preise akzeptieren sollen. In diesem Sinne
Gruß
Wolfgang
es war wohl 1966 als ich meine erste Minitrix in Händen hielt. Irgendwann zu der Zeit habe ich auch meinen VT98 bekommen - der Preis 39.- DM. Mein Vater und Sponsor hatte einen Bruttolohn von 3,10 pro Stunde musste also ca. 12 - 13 Bruttolohnstunden für meinen VT hinblättern. Jeder kann mal für sich die heutigen Preise
hochrechnen. Was mich oft dann abschreckt ist die Tatsache, dass man am Tage der Lieferung schon kaum noch an Ersatzteile kommt. In den Anfangszeiten konnte man Ersatzteile über Jahre noch erhalten - und Heute? Sich einen Zug zusammenstellen? Klar - zum Geburtstag, zu Weihnacht usw. mal einen Wagen - die Lok wenn was "Großes" fällig war - auch da hatte man mal Jahre Zeit - und Heute? Neuerscheinungen kommen verspätet, haben technische und optische Mängel und sind nach kurzer Zeit oft schon nicht mehr lieferbar. Kunststoffgehäuse zerbröseln plötzlich und Zwangsdigitalisierung bring so manchen zur Verzweiflung. Qualität, Standards für Schnittstellen, zuverlässige Lieferungen und eine angemessene Versorgung mit Ersatzteilen und Ergänzungen - dann lässt sich auch über Preise reden. Wir wollen ein hochtechnisches "Spielzeug" und erwarten Perfektion - aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen wenn wir die hohen Preise akzeptieren sollen. In diesem Sinne
Gruß
Wolfgang
Zitat
Irgendwann zu der Zeit habe ich auch meinen VT98 bekommen - der Preis 39.- DM. Mein Vater und Sponsor hatte einen Bruttolohn von 3,10 pro Stunde musste also ca. 12 - 13 Bruttolohnstunden für meinen VT hinblättern. Jeder kann mal für sich die heutigen Preise hochrechnen.
Hallo Wolfgang,
Minitrix verlangt für den aktuellen VT98 (bzw. BR 798) mit Beiwagen (Art.-Nr. 12554) eine UVP von 169,95. Teile das durch 12,5 und Du erhältst einen Bruttostundenlohn von 13,60. Das ist kein übertrieben hoher Stundenlohn, aus Deinem Beispiel kann man also nicht ableiten, daß die Modellbahn unangemessen teuer geworden sei. Eher im Gegenteil.
Gruß, Markus
Hallo Markus,
ich lese du hast mich verstanden - es ist nicht unangemessen teuer - das "Drumrum" stimmt nicht.
Gruß
Wolfgang
ich lese du hast mich verstanden - es ist nicht unangemessen teuer - das "Drumrum" stimmt nicht.
Gruß
Wolfgang
Wer würde einen Fernseher kaufen, der seit 1988 im Regal steht? Eben. Warum sollte man also eine piccolo-Lok kaufen, die seit 1989 im Regal liegt - und seitdem immer teurer wurde? Während ältere Fernseher (natürlich) rausgeramscht werden, um Neuem Platz zu machen, gibt es Modellbahn-Händler, die altes Zeug artig immer weiter hochzeichnen - ja, auch ich habe schon von 'Abschreibungen' gehört. Im PBerg sagte letztens ein Händler zu mir, es werde schon jemand kommen, der die Roco-220 für 69 Euro kauft, er habe Geduld. Ja, okay, seine Realität. Bei solchen Händlern kaufe ich nicht mehr - mit einer Ausnahme, auch in Berlin, aber gänzlich woanders gelegen und mit wirklich freundlichem Personal.
Fleischmanns N-Sortiment ist zum Teil wirklich fein geraten - und besteht zu einem beträchtlichen Teil aus aus richtig alten Schinken, erkennbar an silbernen Rädern oder alten Logos (IR), etc. Hier sehe ich keinen nachvollziehbaren Grund, diese bespinnwebten 'Gegenstände' (und jedes Produkt ist ja nunmal irgendwie ein Gegenstand) zum 2009er-Preis zu erwerben. Hier hat FLM geschlafen oder, ich zitiere, tasächlich 'den Schuss nicht gehört', aber man sieht ja die Konsequenzen. Inzwischen gibt es gute Angebote. Logisch.
Das Karussell des Minitrix-Sortiments wird leider recht hysterisch gedreht; andererseits kann man sicher sein, aktuelle Ware zu erwerben. Diese ist zwar nicht wirklich immer in Deutschland gefertigt *hüstel*, aber inzwischen sind viele Fahrzeuge dabei, die recht preiswert, und trotzdem in Ordnung sind - E 10, V60, BR 185, ICE3, Lint - immerhin. Diese Fahrzeuge sind ihren Preis 'wert'. Dass mit anderen Loks auch wieder Geld reingeholt wird, ist natürlich klar. Aber mir ist bekannt, dass die Marke Minitrix guten Gewinn erbringt - auch durch uns!
Dass die Preise Rocos sommerlicher Abverkaufsaktion nicht 'normal' waren, ist wohl jedem von uns klar - hier ging es um eine Lagerräumung. Die Preise am Markt sind aber trotzdem kaputt, und es kann spannend werden, mit welchen Argumenten Roco-Loks vielleicht neu und normalpreisig wieder angeboten werden.
Preise von märklins-H0-Loks sind N-Bahnern vielleicht weithin unbekannt; es sollte aber erwähnt sein, dass eine BR 45 von mä im Holzkistchen 569 Euro kostet (FÜNFHUNDERT NEUN UND SECHZIG EURO). Die Jubiläumsvariante der "Butter-und-Brot-Lok BR 01 kostet laut Liste (!) sogar 439 Euro - da ist mir der Sound auch schiet-egal. Das ist richtig fett Schotter. istig verkaufte Roco letztens seine Neubaukessel-01 in AC digital aber ohne Sound für 199 Euro... Insofern sind wir N-Bahner eigentlich noch gut dran - Hanuller leiden deutlich mehr.
Dass dennoch ein Denken der Vernunft erforderlich ist, zeigt, wie teuer landauf landab ausgerechnet die Gleise sind - die wortwörtliche Basis des Hobbys ist so teuer, dass die Weichen-Preise noch immer nicht taschengeld-kompatibel sind. In H0 hat Piko das mit seinem A-Gleis richtig gemacht: Da hieß es anfangs, jede normale Weiche kostet 9,99 Euro, jedes Gleis nen Euro - basta. Das Zeug sieht gut aus, und inzwischen sind auch die Weichenzungen stabil. Mit Pikos A-Gleis kann man eine Anlage aufbauen, ohne nach Gebraucht-Artikeln schauen zu müssen. Man mag es ja vielleicht auch mal neu - und Preis-WERT.
http://www.modelleisenbahn-haertner.de/images/p...pup_images/55220.jpg
Wir werden ja sehen, welche Hersteller dieses Jahr 2009 tatsächlich überleben. Ich nehme an, nur die, die begriffen haben, in welchem Zeitalter wir uns jetzt befinden. Für die anderen, die sich noch immer in den 80er Jahren wähnen, kommt vermutlich jede Hilfe zu spät - auch wenn hier in diesem Fred schon wirklich kluge Sätze geschrieben wurden - zumal von langjährig erfahrenen Modellbahnern, denen ich dank ihrer Lebenserfahrung gewissen Respekt zolle: Allein in den Köpfen der sogenannten 'Entscheider' kommen viele dieser Wahrheit nicht an. Und zwar nicht etwa, weil sie das hier nicht lesen - sie lesen ja sehr wohl mit. Die Tragik ist, dass viele von denen zu borniert sind (früher sagte man auch 'dumm'), um die aktuelle Gefahr als solche zu erkennen.
Nun. Der Vorteil der N-Bahn ist ja vor allem die weltweite Kompatibilität.
Und deswegen mache ich mir gerade um die N-Bahn wenig Sorgen, ich glaube, gerade wir können uns ein bisschen entspannen - aber in H0 gehts gerade erst richtig los, und ich hoffe, dass die N-Bahn, egal welches herstellers davon unbeeindruckt bleibt. Na dann: Another slice anyone?
Gruß,
Alexx
Fleischmanns N-Sortiment ist zum Teil wirklich fein geraten - und besteht zu einem beträchtlichen Teil aus aus richtig alten Schinken, erkennbar an silbernen Rädern oder alten Logos (IR), etc. Hier sehe ich keinen nachvollziehbaren Grund, diese bespinnwebten 'Gegenstände' (und jedes Produkt ist ja nunmal irgendwie ein Gegenstand) zum 2009er-Preis zu erwerben. Hier hat FLM geschlafen oder, ich zitiere, tasächlich 'den Schuss nicht gehört', aber man sieht ja die Konsequenzen. Inzwischen gibt es gute Angebote. Logisch.
Das Karussell des Minitrix-Sortiments wird leider recht hysterisch gedreht; andererseits kann man sicher sein, aktuelle Ware zu erwerben. Diese ist zwar nicht wirklich immer in Deutschland gefertigt *hüstel*, aber inzwischen sind viele Fahrzeuge dabei, die recht preiswert, und trotzdem in Ordnung sind - E 10, V60, BR 185, ICE3, Lint - immerhin. Diese Fahrzeuge sind ihren Preis 'wert'. Dass mit anderen Loks auch wieder Geld reingeholt wird, ist natürlich klar. Aber mir ist bekannt, dass die Marke Minitrix guten Gewinn erbringt - auch durch uns!
Dass die Preise Rocos sommerlicher Abverkaufsaktion nicht 'normal' waren, ist wohl jedem von uns klar - hier ging es um eine Lagerräumung. Die Preise am Markt sind aber trotzdem kaputt, und es kann spannend werden, mit welchen Argumenten Roco-Loks vielleicht neu und normalpreisig wieder angeboten werden.
Preise von märklins-H0-Loks sind N-Bahnern vielleicht weithin unbekannt; es sollte aber erwähnt sein, dass eine BR 45 von mä im Holzkistchen 569 Euro kostet (FÜNFHUNDERT NEUN UND SECHZIG EURO). Die Jubiläumsvariante der "Butter-und-Brot-Lok BR 01 kostet laut Liste (!) sogar 439 Euro - da ist mir der Sound auch schiet-egal. Das ist richtig fett Schotter. istig verkaufte Roco letztens seine Neubaukessel-01 in AC digital aber ohne Sound für 199 Euro... Insofern sind wir N-Bahner eigentlich noch gut dran - Hanuller leiden deutlich mehr.
Dass dennoch ein Denken der Vernunft erforderlich ist, zeigt, wie teuer landauf landab ausgerechnet die Gleise sind - die wortwörtliche Basis des Hobbys ist so teuer, dass die Weichen-Preise noch immer nicht taschengeld-kompatibel sind. In H0 hat Piko das mit seinem A-Gleis richtig gemacht: Da hieß es anfangs, jede normale Weiche kostet 9,99 Euro, jedes Gleis nen Euro - basta. Das Zeug sieht gut aus, und inzwischen sind auch die Weichenzungen stabil. Mit Pikos A-Gleis kann man eine Anlage aufbauen, ohne nach Gebraucht-Artikeln schauen zu müssen. Man mag es ja vielleicht auch mal neu - und Preis-WERT.
http://www.modelleisenbahn-haertner.de/images/p...pup_images/55220.jpg
Wir werden ja sehen, welche Hersteller dieses Jahr 2009 tatsächlich überleben. Ich nehme an, nur die, die begriffen haben, in welchem Zeitalter wir uns jetzt befinden. Für die anderen, die sich noch immer in den 80er Jahren wähnen, kommt vermutlich jede Hilfe zu spät - auch wenn hier in diesem Fred schon wirklich kluge Sätze geschrieben wurden - zumal von langjährig erfahrenen Modellbahnern, denen ich dank ihrer Lebenserfahrung gewissen Respekt zolle: Allein in den Köpfen der sogenannten 'Entscheider' kommen viele dieser Wahrheit nicht an. Und zwar nicht etwa, weil sie das hier nicht lesen - sie lesen ja sehr wohl mit. Die Tragik ist, dass viele von denen zu borniert sind (früher sagte man auch 'dumm'), um die aktuelle Gefahr als solche zu erkennen.
Nun. Der Vorteil der N-Bahn ist ja vor allem die weltweite Kompatibilität.
Und deswegen mache ich mir gerade um die N-Bahn wenig Sorgen, ich glaube, gerade wir können uns ein bisschen entspannen - aber in H0 gehts gerade erst richtig los, und ich hoffe, dass die N-Bahn, egal welches herstellers davon unbeeindruckt bleibt. Na dann: Another slice anyone?
Gruß,
Alexx
Leute leute............
Nicht Meckern, der Zeit wird lernen was laufen wird. Schau mal auf Ebay wie die Preise runter sind zb Lackylock oder Lacasa. Du bist der Jenige der bestimmt ob Du wass Kauft. Wenn Mann die ersten sein will muss mann auch dem Hauptpreis bezahlen. Oder wenn mann unbedingt etwas haben will so wie hier http://cgi.ebay.nl/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&a...mp;item=290286439885
Also Ich kaufe keine FLM 185 für mehr als 115 Euris und da gibts genugend moglichkeiten wie zb hier (das bin Ich ubrigens) http://cgi.ebay.nl/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330288657720.
Ich will nur angeben dass Wir bestimmen wass gekauft wird egal wass die Producenten für UVP machen. Ubrigens dass vorteil vom Hoheren UVP ist dass mann mehr Rabatt geben kann also dem Kaufer ein gutes Gefühl gibt weil er viel vom Preis runter gekriegt hat).png)
MFG Rob
Nicht Meckern, der Zeit wird lernen was laufen wird. Schau mal auf Ebay wie die Preise runter sind zb Lackylock oder Lacasa. Du bist der Jenige der bestimmt ob Du wass Kauft. Wenn Mann die ersten sein will muss mann auch dem Hauptpreis bezahlen. Oder wenn mann unbedingt etwas haben will so wie hier http://cgi.ebay.nl/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&a...mp;item=290286439885
Also Ich kaufe keine FLM 185 für mehr als 115 Euris und da gibts genugend moglichkeiten wie zb hier (das bin Ich ubrigens) http://cgi.ebay.nl/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330288657720.
Ich will nur angeben dass Wir bestimmen wass gekauft wird egal wass die Producenten für UVP machen. Ubrigens dass vorteil vom Hoheren UVP ist dass mann mehr Rabatt geben kann also dem Kaufer ein gutes Gefühl gibt weil er viel vom Preis runter gekriegt hat
MFG Rob
@20:
Danke Alexx! Du hast das geschrieben was ich und wohl viele andere auch denken!
Selbst Märklin denkt um und produziert bereits für die Pickelbahner Loks um unter 100 Euro die schön und brauchbar sind!
Warum Roco und Fleischmann so aufs Gaspedal bei den Preisen gestiegen sind, weiß wohl nur der Teufel!
Das die Roco Preis Schleuder Aktionen nicht ewig dauern konnten war mir selbstverständlich klar!
LG
Hedi
Danke Alexx! Du hast das geschrieben was ich und wohl viele andere auch denken!
Selbst Märklin denkt um und produziert bereits für die Pickelbahner Loks um unter 100 Euro die schön und brauchbar sind!
Warum Roco und Fleischmann so aufs Gaspedal bei den Preisen gestiegen sind, weiß wohl nur der Teufel!
Das die Roco Preis Schleuder Aktionen nicht ewig dauern konnten war mir selbstverständlich klar!
LG
Hedi
@20:
Alexx - ich habe gestern zum ersten Mal die UVP von Mtx Weichen mit leitendem Herzstück gesehen: 30,50 Euro !!!
Ungläubig schaute ich auf die Webseite und suchte den eingebauten Miniaturantrieb oder Weichendekoder - nix!
Eine handbediente Weiche mit leitendem Herzstück soll mittlerweile 30,50 Euro kosten?
Wahnsinn! So kann man Epoche VI (nur die absolut nötigen Gleise, Rückbau aller nicht benötigten Weichen) pushen! Epoche III kann man sich ja quasi nicht mehr leisten...
Wahrlich der Hammer!
(Und Flm ist ähnlich teuer - und für Einsteiger bzw. Otto-Normal-Bahner gibt es in N nur die beiden Gleise...)
Alexx - ich habe gestern zum ersten Mal die UVP von Mtx Weichen mit leitendem Herzstück gesehen: 30,50 Euro !!!
Ungläubig schaute ich auf die Webseite und suchte den eingebauten Miniaturantrieb oder Weichendekoder - nix!
Eine handbediente Weiche mit leitendem Herzstück soll mittlerweile 30,50 Euro kosten?
Wahnsinn! So kann man Epoche VI (nur die absolut nötigen Gleise, Rückbau aller nicht benötigten Weichen) pushen! Epoche III kann man sich ja quasi nicht mehr leisten...
Wahrlich der Hammer!
(Und Flm ist ähnlich teuer - und für Einsteiger bzw. Otto-Normal-Bahner gibt es in N nur die beiden Gleise...)
@20 Alexx
Du beschreibst sehr eindrucksvoll die Denkweise vieler Moba-Händler, die - würde man sie z. B. mit dem Lebensmittelhandel vergleichen - im Tante-Emma-Zeitalter stehengeblieben sind. Und an solche "vertriebspartner" dürften sich die Hersteller m. E. nicht mehr klammern.
Ich möchte ein weiteres Beispiel anführen: Vor einigen Tagen besuchte ich ein sehr großes Moba-Geschäft hier in NRW. Das Angebot war beeindruckend, aber die Warenpräsentation eine Katastrophe. Die recht große Ladenfläche war als Labyrinth gestaltet; einige Vitrinen hatten Ausmaße, die einen fast dazu zwangen, sich am Boden zu wälzen, um die letzten drei Reihen überhaupt ansehen zu können (hier könnten Moba-Händler von den großen Ketten lernen, wie man Regale bestückt. Aber ich habe seit Jahrzehnten den Eindruck, dass Moba-Händler überhaupt keinen Lagerraum vorhalten, sondern zu diesem Zweck ihren Laden mißbrauchen, der dann auch aussieht wie ein Lager). Es war wenig nach Baugrößen geordnet; N-Artikel fand ich an den verschiedensten Ecken des Ladens. Hie und da standen Vorführteile herum, natürlich außer Betrieb und ohne Bedienung oder Erklärung. Auch die kleine Bahn im Schaufenster war außer Betrieb, obwohl es im Digital- und Computerzeitalter doch möglich sein müsste, vollautomatisch einen attraktiven Hingucker ans Laufen und die Kunden auf den Geschmack zu bringen. Im Laden bewegten sich u. a. 5 Menschen, die ich als Mitarbeiter identifizieren konnte. Drei von ihnen standen nett beisammen und diskutierten über irgendeine Museumsbahn. Die Kunden schlängelten sich derweil ohne Betreuung durch das Labyrinth. Von den dreien interessierte sich keiner für dieses Umsatzpotential. Es machte einen fast verrückt, zu sehen, was in diesem gut besuchten Laden für Möglichkeiten ungenutzt blieben, Umsatz zu generieren.
Du hast auch völlig Recht, dass es nahezu lächerlich ist, für das total veraltete Gleismaterial diese horrenden Preise zu verlangen (eine polarisierbare GFN-Weiche ohne Antrieb kostet bei Kramm z. B. 25,16 EUR, also knapp 50 DM). Aber hier haben wir doch zur Zeit allerbeste Möglichkeiten, auszuweichen. Ich habe gerade vor ein paar Tagen nach drei Jahren mal wieder für einen Kollegen und mich Peco-Weichen und Flexgleise in England bestellt. Eine zur GFN-Weiche vergleichbare Peco-Weiche kostet knapp 9 EUR, die Peco-DKW 30,-- EUR. Damit liegen diese Preise für optisch und technisch besseres Material deutlichst unter denen der hiesigen Hersteller und auch um die 50 % unter den Preisen, die hiesige Händler im Allgemeinen für Peco-Material verlangen. Selbst wenn ich die Transportkosten auf's Stück umlege, sind die Preise unschlagbar. Macht Euch die Mühe, und druckt Euch die Preisliste eines hiesigen Händlers für die Gleise aus und schreibt Euch die Preise aus England daneben. Das wird zu einem Aha-Erlebnis. Übrigens: Die Ware war innerhalb von drei Tagen bei mir.
Es liegt also auch an uns selbst, ob wir die Ignoranz einer großen Zahl hiesiger Hersteller und Händler unterstützen. Die Welt ist dank Internet ein Dorf, und wir Nbahner können davon insbesondere profitieren.
Gruß
K.U.Müller
Du beschreibst sehr eindrucksvoll die Denkweise vieler Moba-Händler, die - würde man sie z. B. mit dem Lebensmittelhandel vergleichen - im Tante-Emma-Zeitalter stehengeblieben sind. Und an solche "vertriebspartner" dürften sich die Hersteller m. E. nicht mehr klammern.
Ich möchte ein weiteres Beispiel anführen: Vor einigen Tagen besuchte ich ein sehr großes Moba-Geschäft hier in NRW. Das Angebot war beeindruckend, aber die Warenpräsentation eine Katastrophe. Die recht große Ladenfläche war als Labyrinth gestaltet; einige Vitrinen hatten Ausmaße, die einen fast dazu zwangen, sich am Boden zu wälzen, um die letzten drei Reihen überhaupt ansehen zu können (hier könnten Moba-Händler von den großen Ketten lernen, wie man Regale bestückt. Aber ich habe seit Jahrzehnten den Eindruck, dass Moba-Händler überhaupt keinen Lagerraum vorhalten, sondern zu diesem Zweck ihren Laden mißbrauchen, der dann auch aussieht wie ein Lager). Es war wenig nach Baugrößen geordnet; N-Artikel fand ich an den verschiedensten Ecken des Ladens. Hie und da standen Vorführteile herum, natürlich außer Betrieb und ohne Bedienung oder Erklärung. Auch die kleine Bahn im Schaufenster war außer Betrieb, obwohl es im Digital- und Computerzeitalter doch möglich sein müsste, vollautomatisch einen attraktiven Hingucker ans Laufen und die Kunden auf den Geschmack zu bringen. Im Laden bewegten sich u. a. 5 Menschen, die ich als Mitarbeiter identifizieren konnte. Drei von ihnen standen nett beisammen und diskutierten über irgendeine Museumsbahn. Die Kunden schlängelten sich derweil ohne Betreuung durch das Labyrinth. Von den dreien interessierte sich keiner für dieses Umsatzpotential. Es machte einen fast verrückt, zu sehen, was in diesem gut besuchten Laden für Möglichkeiten ungenutzt blieben, Umsatz zu generieren.
Du hast auch völlig Recht, dass es nahezu lächerlich ist, für das total veraltete Gleismaterial diese horrenden Preise zu verlangen (eine polarisierbare GFN-Weiche ohne Antrieb kostet bei Kramm z. B. 25,16 EUR, also knapp 50 DM). Aber hier haben wir doch zur Zeit allerbeste Möglichkeiten, auszuweichen. Ich habe gerade vor ein paar Tagen nach drei Jahren mal wieder für einen Kollegen und mich Peco-Weichen und Flexgleise in England bestellt. Eine zur GFN-Weiche vergleichbare Peco-Weiche kostet knapp 9 EUR, die Peco-DKW 30,-- EUR. Damit liegen diese Preise für optisch und technisch besseres Material deutlichst unter denen der hiesigen Hersteller und auch um die 50 % unter den Preisen, die hiesige Händler im Allgemeinen für Peco-Material verlangen. Selbst wenn ich die Transportkosten auf's Stück umlege, sind die Preise unschlagbar. Macht Euch die Mühe, und druckt Euch die Preisliste eines hiesigen Händlers für die Gleise aus und schreibt Euch die Preise aus England daneben. Das wird zu einem Aha-Erlebnis. Übrigens: Die Ware war innerhalb von drei Tagen bei mir.
Es liegt also auch an uns selbst, ob wir die Ignoranz einer großen Zahl hiesiger Hersteller und Händler unterstützen. Die Welt ist dank Internet ein Dorf, und wir Nbahner können davon insbesondere profitieren.
Gruß
K.U.Müller
Hallo K.U.,
die hiesigen Händler haben bei Peco Produkten ein großes Problem, sie MÜSSEN über den Generalimporteur einkaufen.
Als Endkunden können wir und jeder Kaufmann würde sagen "Blöd, es nicht zu tun!". Im Grunde verhalten wir Kunden uns nicht anders, wie die Hersteller und nutzen die Vorteile der Globalisierung. Gleismaterial deutscher Hersteller wird offensichtlich immer noch reichlich verkauft, vermutlich weil den meisten Kunden sowohl Peco, als auch die Möglichkeit des Eigenimports unbekannt sind.
Schöne Grüße, Carsten
die hiesigen Händler haben bei Peco Produkten ein großes Problem, sie MÜSSEN über den Generalimporteur einkaufen.
Als Endkunden können wir und jeder Kaufmann würde sagen "Blöd, es nicht zu tun!". Im Grunde verhalten wir Kunden uns nicht anders, wie die Hersteller und nutzen die Vorteile der Globalisierung. Gleismaterial deutscher Hersteller wird offensichtlich immer noch reichlich verkauft, vermutlich weil den meisten Kunden sowohl Peco, als auch die Möglichkeit des Eigenimports unbekannt sind.
Schöne Grüße, Carsten
Moin,
kleiner Nachtrag: Was wollen wir erwarten von Händlern, die darüber nachdenken, Fachzeitschriften auszusortieren, weil deren Kleinanzeigen mit den niedrigen Preisen dem eigenen Geschäft den Umsatz verderben? So erdacht 2002 in Köln, allerdings nicht umgesetzt - natürlich nicht.
Übrigens kostet eine normale Arnold-Weiche inzwischen ebenfalls 17,90 Euro Liste - natürlich 'made in China', und keineswegs konstruktiv verbessert (zum Glück möchte man fast sagen).
Vielleicht setzt man bei Minitrix ja auf das Fahrgestell der BR 185 den 'Eurorunner' und hat damit eine ebenso preiswerte moderne Diesellok - mit Lint, ICE3, 185 und ER 20 lässt sich dann eine abwechslungsreiche, preiswerte und vor allem moderne Fahrzeugflotte aufbauen.
Gruß,
Alexx
kleiner Nachtrag: Was wollen wir erwarten von Händlern, die darüber nachdenken, Fachzeitschriften auszusortieren, weil deren Kleinanzeigen mit den niedrigen Preisen dem eigenen Geschäft den Umsatz verderben? So erdacht 2002 in Köln, allerdings nicht umgesetzt - natürlich nicht.
Übrigens kostet eine normale Arnold-Weiche inzwischen ebenfalls 17,90 Euro Liste - natürlich 'made in China', und keineswegs konstruktiv verbessert (zum Glück möchte man fast sagen).
Vielleicht setzt man bei Minitrix ja auf das Fahrgestell der BR 185 den 'Eurorunner' und hat damit eine ebenso preiswerte moderne Diesellok - mit Lint, ICE3, 185 und ER 20 lässt sich dann eine abwechslungsreiche, preiswerte und vor allem moderne Fahrzeugflotte aufbauen.
Gruß,
Alexx
Stimmt nicht ganz!
Den ein uns in Österreich führt die Peco Schienen selber aus England ein daher ein besserer Preis
http://www.modellbahntechnik.at/Peco_Preisliste_2009.htm
Andy aus Tirol
Den ein uns in Österreich führt die Peco Schienen selber aus England ein daher ein besserer Preis
http://www.modellbahntechnik.at/Peco_Preisliste_2009.htm
Andy aus Tirol
@ 26: entschuldigung: spinnen die bei Arnold? Wollen die keine Gleise verkaufen? Zu dem Kurs gibt es eine Kato-Weiche incl. Antrieb (im Böschungskörper eingebaut). Da bin ich ja froh, dass ich rechtzeitig umgesattelt habe....
Ach ja, wer noch Arnold-Weichen braucht.... fast flammneu - aber günstiger...
Ach ja, wer noch Arnold-Weichen braucht.... fast flammneu - aber günstiger...
Hallo Carsten,
dass es einen Zwang gibt, mag ich nicht glauben. Seit wann kann einem selbständigen Unternehmer ein Vertragspartner aufgezwungen werden? Ein hiesiger Händler kann zweifelsohne bei einem britischen Händler einkaufen, wer will ihm das verbieten? Peco könnte dann zwar die Belieferung solcher britischen Händler einstellen, aber das ist doch wohl eher unwahrscheinlich. Es muss darum immer wieder darauf hingewiesen werden: Wenn die Hersteller die Preise und das Verkaufsgebaren unter Einhaltung der gültigen Wettbewerbsregeln im Griff halten wollen, dann müssen sie schon bereit sein, selbst eine eigene Vertriebsorganisation aufzuziehen (in welcher Form auch immer), in der sie dann das alleinige Sagen haben. Oder aber man akzeptiert den Status des selbständigen Händlers, der natürlich selbst kalkulieren sollte, unbeeinflusst von den Vorstellungen der Hersteller. Der erste Schritt dazu wäre, die UVP zu verbieten. Sie haben keinerlei Nutzen, außer der Irritation der Verbraucher zu dienen (um es vornehm auszudrücken) - und vielleicht dem einen oder anderen Handelspartner, der nicht rechnen kann oder will.
Gruß
K.U.Müller
dass es einen Zwang gibt, mag ich nicht glauben. Seit wann kann einem selbständigen Unternehmer ein Vertragspartner aufgezwungen werden? Ein hiesiger Händler kann zweifelsohne bei einem britischen Händler einkaufen, wer will ihm das verbieten? Peco könnte dann zwar die Belieferung solcher britischen Händler einstellen, aber das ist doch wohl eher unwahrscheinlich. Es muss darum immer wieder darauf hingewiesen werden: Wenn die Hersteller die Preise und das Verkaufsgebaren unter Einhaltung der gültigen Wettbewerbsregeln im Griff halten wollen, dann müssen sie schon bereit sein, selbst eine eigene Vertriebsorganisation aufzuziehen (in welcher Form auch immer), in der sie dann das alleinige Sagen haben. Oder aber man akzeptiert den Status des selbständigen Händlers, der natürlich selbst kalkulieren sollte, unbeeinflusst von den Vorstellungen der Hersteller. Der erste Schritt dazu wäre, die UVP zu verbieten. Sie haben keinerlei Nutzen, außer der Irritation der Verbraucher zu dienen (um es vornehm auszudrücken) - und vielleicht dem einen oder anderen Handelspartner, der nicht rechnen kann oder will.
Gruß
K.U.Müller
@ 29: ich glaube kaum, dass es eine solche Vertragsklausel geben wird. Es widerspräche nämlich den europäischen Gesetzen.
OK, es ist für einen Deutschen auch schon schwer einen VW in Holland zu kaufen (viele Händler weigern sich) aber es geht. Ähnlich wird es wohl auch so sein.
Vielleicht sollte sich Peco mal überlegen, warum sie in Deutschland so wenig verkaufen... aber Briten sind nunmal leider auf ihre Insel(n) fixiert und sehen den "Rest Europas" doch etwas aus der Ferne...
OK, es ist für einen Deutschen auch schon schwer einen VW in Holland zu kaufen (viele Händler weigern sich) aber es geht. Ähnlich wird es wohl auch so sein.
Vielleicht sollte sich Peco mal überlegen, warum sie in Deutschland so wenig verkaufen... aber Briten sind nunmal leider auf ihre Insel(n) fixiert und sehen den "Rest Europas" doch etwas aus der Ferne...
@30
VW ist mehrmals mit dem EU-Wettbewerbsrecht in Konflikt geraten und musste - zu Recht - hohe Geldbußen bezahlen. Auch für den Versuch, deutschen Händlern Rabatte zu untersagen und Preisdisziplin mit unerlaubten Mitteln durchzusetzen, gab es Strafen.
http://www.netzeitung.de/spezial/konjunktur/145968.html
http://www.ariva.de/Volkswagen_EU_verhaengt_erneut_Millionenbusse_t68615?page=0
Es gibt häufig problematische Vereinbarungen in Vertriebsverträgen bzw. sogen. vertikalen Verträgen. Es gibt im EU-Kartellrecht eine sogen. "Schwarze Liste" mit unzulässigen Vertragsbestimmungen, den sogen. "Kernbeschränkungen". Diese unterliegen keiner Ausnahme und sind i.d.R. stets a priori unwirksam
Es ist unzulässig, dem Händler Vorgaben für Wiederverkaufspreise zu machen.
Insbesondere sind nicht zulässig: Vorgabe von Minimumverkaufspreisen oder indirekte Mittel der Preisbindung, wie Rabattbeschränkungen, Margenvorgaben oder Kalkulationsvorschriften.
Eine typische, unzulässige Klausel:"Der Händler verpflichtet sich, auf die Listenpreise keinen höheren Rabatt als maximal x Prozent zu geben."
Es dürfte daher auch unzulässig sein, einen Händler, der sich gegen derart gesetzwidriges Verhalten zur Wehr setzt, mit Nichtbelieferung zu "bestrafen". Ich vermute mal, dass hier das Diskriminierungsverbot greift.
Gruß
K.U.Müller
VW ist mehrmals mit dem EU-Wettbewerbsrecht in Konflikt geraten und musste - zu Recht - hohe Geldbußen bezahlen. Auch für den Versuch, deutschen Händlern Rabatte zu untersagen und Preisdisziplin mit unerlaubten Mitteln durchzusetzen, gab es Strafen.
http://www.netzeitung.de/spezial/konjunktur/145968.html
http://www.ariva.de/Volkswagen_EU_verhaengt_erneut_Millionenbusse_t68615?page=0
Es gibt häufig problematische Vereinbarungen in Vertriebsverträgen bzw. sogen. vertikalen Verträgen. Es gibt im EU-Kartellrecht eine sogen. "Schwarze Liste" mit unzulässigen Vertragsbestimmungen, den sogen. "Kernbeschränkungen". Diese unterliegen keiner Ausnahme und sind i.d.R. stets a priori unwirksam
Es ist unzulässig, dem Händler Vorgaben für Wiederverkaufspreise zu machen.
Insbesondere sind nicht zulässig: Vorgabe von Minimumverkaufspreisen oder indirekte Mittel der Preisbindung, wie Rabattbeschränkungen, Margenvorgaben oder Kalkulationsvorschriften.
Eine typische, unzulässige Klausel:"Der Händler verpflichtet sich, auf die Listenpreise keinen höheren Rabatt als maximal x Prozent zu geben."
Es dürfte daher auch unzulässig sein, einen Händler, der sich gegen derart gesetzwidriges Verhalten zur Wehr setzt, mit Nichtbelieferung zu "bestrafen". Ich vermute mal, dass hier das Diskriminierungsverbot greift.
Gruß
K.U.Müller
Okay, das klingt vielversprechend...
Wer verklagt jetzt Roco und sorgt dafür, dass die mit dem wohl illegalen Unsinn aufhören müssen?
Gruß,
Alexx
Wer verklagt jetzt Roco und sorgt dafür, dass die mit dem wohl illegalen Unsinn aufhören müssen?
Gruß,
Alexx
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