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THEMA: V100 Motor scheint verzogen (Fleischmann)
THEMA: V100 Motor scheint verzogen (Fleischmann)
Zermalmer - 27.11.08 01:23
Hallo,
vielleicht hat jemand eine Idee.
Ich habe hier eine ältere V100 Diesellok.
Meine ersten Tests führten zu gestank, also habe ich mir den Motor genauer angeschaut.
Als erstes Problem waren die Kohlen verkehrt herum eingebaut *seufz* (die verjüngte Seite war zum motor hin).... dann habe ich die spalten an der Achse zwischen den kontakten gereinigt.
Ist der Motor nicht im Rahmen, läuft er meiner Meinung nach Perfekt.
Setze ich ihn allerdings in den rahmen ein, so habe ich den eindruck, das er etwas unter Spannugn steht und es ruckzuck der Fall, das der komplette Block sehr warm wird und es auch wieder zu riechen anfängt.
Ist da alles verzogen, oder woran kann das liegen?
Randbemerkung:Die Lok wurde einem versierten Modellbahner übergeben, der aber seine arbeit nie vollenden bzw. beginnen konnte.
Ich kann nur noch dazu sagen, das das Gehäuse unversehrt ist, weswegen ich mir einen Sturz kaum vorstellen kann.
Wie schaut es mit der Beleuchtung aus? Ich ahbe ein defektes Lämpchen getauscht, doch es leuchtet nicht (ein gesinderter test zeigt, das es problemlos funktioneirt). Hab ich was übersehen?
Grüße
Andreas
vielleicht hat jemand eine Idee.
Ich habe hier eine ältere V100 Diesellok.
Meine ersten Tests führten zu gestank, also habe ich mir den Motor genauer angeschaut.
Als erstes Problem waren die Kohlen verkehrt herum eingebaut *seufz* (die verjüngte Seite war zum motor hin).... dann habe ich die spalten an der Achse zwischen den kontakten gereinigt.
Ist der Motor nicht im Rahmen, läuft er meiner Meinung nach Perfekt.
Setze ich ihn allerdings in den rahmen ein, so habe ich den eindruck, das er etwas unter Spannugn steht und es ruckzuck der Fall, das der komplette Block sehr warm wird und es auch wieder zu riechen anfängt.
Ist da alles verzogen, oder woran kann das liegen?
Randbemerkung:Die Lok wurde einem versierten Modellbahner übergeben, der aber seine arbeit nie vollenden bzw. beginnen konnte.
Ich kann nur noch dazu sagen, das das Gehäuse unversehrt ist, weswegen ich mir einen Sturz kaum vorstellen kann.
Wie schaut es mit der Beleuchtung aus? Ich ahbe ein defektes Lämpchen getauscht, doch es leuchtet nicht (ein gesinderter test zeigt, das es problemlos funktioneirt). Hab ich was übersehen?
Grüße
Andreas
Hallo Andreas,
bei dem Lamperl ist wahrschienlcih das Selenblättchen (Diode) defekt.
Tauschen ist etwas "fummelig". Man kann es aber herausnehmen, die Befestigung festlöten mit einm kleinen Punkt Lötzinn. Und in die Platine eine kleine SMD-Diode einlöten.
Wie läuft denn der Motor wenn Du jeweils ein Drehgestell entfernst?
Meine mal eines oder auch beide Abtriebsritzel von den Drehgestellbefestigung nicht mit einbauen.
Wenn jetzt der Motot erhitzt dann ist der Rahen verzogen...
Vorausgesetzt der Motor ist, wie Du schreibst, noch OK ist.
Mein Tipp: Schau mal in die EBucht, hier werde nsehr oft optisch defekte GFN V!00 angeboten.
Nicht über 20,-Euro bieten. Aber am beste erst kurz vor/nach Weihnachten...
Hans-G.
bei dem Lamperl ist wahrschienlcih das Selenblättchen (Diode) defekt.
Tauschen ist etwas "fummelig". Man kann es aber herausnehmen, die Befestigung festlöten mit einm kleinen Punkt Lötzinn. Und in die Platine eine kleine SMD-Diode einlöten.
Wie läuft denn der Motor wenn Du jeweils ein Drehgestell entfernst?
Meine mal eines oder auch beide Abtriebsritzel von den Drehgestellbefestigung nicht mit einbauen.
Wenn jetzt der Motot erhitzt dann ist der Rahen verzogen...
Vorausgesetzt der Motor ist, wie Du schreibst, noch OK ist.
Mein Tipp: Schau mal in die EBucht, hier werde nsehr oft optisch defekte GFN V!00 angeboten.
Nicht über 20,-Euro bieten. Aber am beste erst kurz vor/nach Weihnachten...
Hans-G.
Hallo Andreas,
das selbe Problem hatte ich schon mit anderen GFN Loks. Bei meinen war der Fall, daß die Schnecken auf der Motorwelle nicht richtig positioniert waren. Somit tritt genau Dein erster Eindruck ein. Alle diese Loks hatte ich gebraucht und schon mit mehreren Jahren auf dem Buckel gekauft. Diese Schnecken lassen sich auf der Motorwelle verschieben. Der Abstand zum Wellenende sollte auf beiden Seiten gleich sein.
Einfach mal ausprobieren, sollte es nichts bringen, mail mich einfach an, ich habe 2 V100 von GFN, dann werde ich eine zerlegen und den Abstand messen.
Gruß
Berti
das selbe Problem hatte ich schon mit anderen GFN Loks. Bei meinen war der Fall, daß die Schnecken auf der Motorwelle nicht richtig positioniert waren. Somit tritt genau Dein erster Eindruck ein. Alle diese Loks hatte ich gebraucht und schon mit mehreren Jahren auf dem Buckel gekauft. Diese Schnecken lassen sich auf der Motorwelle verschieben. Der Abstand zum Wellenende sollte auf beiden Seiten gleich sein.
Einfach mal ausprobieren, sollte es nichts bringen, mail mich einfach an, ich habe 2 V100 von GFN, dann werde ich eine zerlegen und den Abstand messen.
Gruß
Berti
Zweisystemlok - 27.11.08 09:45
Die Motorwelle guckt 1 mm raus, wenn die Schnecke richtig sitzt.
Gruß, Michael
Gruß, Michael
Vielen Dank für Eure Antworten...
ich werde mich mit euren Tipps mal am Wochenende der Lok widmen und Euch berichten.
Grüße
Andreas
ich werde mich mit euren Tipps mal am Wochenende der Lok widmen und Euch berichten.
Grüße
Andreas
ok...es hat mir keine ruhe glassen ;)
das mit dem Selen-Plättchen habe ich mir schon fast gedacht... welche SMD Diode lötet man da als Alternative ein?
Hab zwar Elektronik gelernt, aber ist einfach schon ne Ewigkeit her... langt da ne SMD Variante der Diode 1N4148 (oder wie die Universaldiode damals hies), oder was 'stärkeres'?
Die Abstände der Schnecken dürfte auf den Wellen ca. 1mm sein. (Werde morgen nochmal mit der Schieblehre nachgucken)...aber es dürfte eigentlich stimmen.
Ich muss nochmal einen beidseitigen Vergleichstest mit abgekoppelten Drehgestellgetriebe durchführen, aber irgendwie scheint sie, nach nochmaligem reinigen der Kollektorflächen nochmals besser zu laufen. 'eingelaufen' sehen sie Kollektorflächen trotz reinigung trotzdem aus :/
Selbst bei maximaler Aufregelung (Minitrix Trafo) kommt es mir vor, dass sie nur in 'hektischer' Rangiergeschindigkeit unterwegs ist... oder sind die Übersetzungen zwischen der Minitrix und der GFN so unterschiedlich, das die eine losrast und die andere eher gemütlich unterwegs ist?
Wie gesagt, ich messe morgen nochmal die Position der Schnecken und mache nochmal Tests mit jeweils abgekoppeltem Drehgestell, um das ganze eingrenzen zu können.
Grüße
Andreas
das mit dem Selen-Plättchen habe ich mir schon fast gedacht... welche SMD Diode lötet man da als Alternative ein?
Hab zwar Elektronik gelernt, aber ist einfach schon ne Ewigkeit her... langt da ne SMD Variante der Diode 1N4148 (oder wie die Universaldiode damals hies), oder was 'stärkeres'?
Die Abstände der Schnecken dürfte auf den Wellen ca. 1mm sein. (Werde morgen nochmal mit der Schieblehre nachgucken)...aber es dürfte eigentlich stimmen.
Ich muss nochmal einen beidseitigen Vergleichstest mit abgekoppelten Drehgestellgetriebe durchführen, aber irgendwie scheint sie, nach nochmaligem reinigen der Kollektorflächen nochmals besser zu laufen. 'eingelaufen' sehen sie Kollektorflächen trotz reinigung trotzdem aus :/
Selbst bei maximaler Aufregelung (Minitrix Trafo) kommt es mir vor, dass sie nur in 'hektischer' Rangiergeschindigkeit unterwegs ist... oder sind die Übersetzungen zwischen der Minitrix und der GFN so unterschiedlich, das die eine losrast und die andere eher gemütlich unterwegs ist?
Wie gesagt, ich messe morgen nochmal die Position der Schnecken und mache nochmal Tests mit jeweils abgekoppeltem Drehgestell, um das ganze eingrenzen zu können.
Grüße
Andreas
x-x-x [Gast] - 28.11.08 06:03
Hallo,
es stimmt schon, das die GFN nicht die allerschnellste ist - aber die hat im "echten Leben" auch keine TEE's gezogen ...
Wenn die Lok _zu_ langsam wird, wär das typisch für einen verdreckten Motor.
Gruß,
es stimmt schon, das die GFN nicht die allerschnellste ist - aber die hat im "echten Leben" auch keine TEE's gezogen ...
Wenn die Lok _zu_ langsam wird, wär das typisch für einen verdreckten Motor.
Gruß,
So... nochmal eine Rückmeldung.
Mal hat man mehr Zeit, mal weniger... aber nun habe ich endlich mir mal wiede rZeit nehmen können und hab mir die Lok nochmal vorgenommen.
Ich habe die Schnecken geprüft... die eine hatte nur ca. 0,5mm Wellenüberstand, dass habe ich vorsichtig korrigiert.
Ich habe beide Drehgestelle entfernt und nur die Zahnräder der Drehgestelle mit den Bolzen eingesetzt (mit Testlauf zwischendrin).
Ich könnte es nicht beschwören, aber der Motor scheint nicht mehr ganz so heiss zu werden, wie vorher.
Nach montage der Drehgestelle ist die Temperaturentwicklung gleich geblieben.
Es könnten also wirklich nur die 0,5mm gewesen sein.
Bei den Lämpchen habe ich die Selenblättchen und die Kontaktflächen gereinigt und den Kontakt etwas nachgebogen, damit etwas mehr Druck gegen die Lampe ausgeübt wird.
Nach zusammensetzen leuchten nun wieder beide.
Aber ich denke ich werde bei neuerlichen Problemen den Weg über die Diode gehen, da das weniger Kontaktprobleme mit sich bringt.
Einzig die Laufgeschwindigkeit ist wie oben geschildert geblieben.
Wenn die GFN Lok aber, wie von fjtreiber geschrieben, eh nie die schnellste war/ist, dann wird das wohl so sein.
Da scheint man dann ja wohl bei der Übersetzung eine recht gute wahl getroffen zu haben.
...und das die Lok in Natura auch keinen TEE in Reisegeschwindigkeit befördert ist mir auch klar.png)
Vielen Dank nochmal an alle für die Tipps und Infos.
Grüße
Andreas
Mal hat man mehr Zeit, mal weniger... aber nun habe ich endlich mir mal wiede rZeit nehmen können und hab mir die Lok nochmal vorgenommen.
Ich habe die Schnecken geprüft... die eine hatte nur ca. 0,5mm Wellenüberstand, dass habe ich vorsichtig korrigiert.
Ich habe beide Drehgestelle entfernt und nur die Zahnräder der Drehgestelle mit den Bolzen eingesetzt (mit Testlauf zwischendrin).
Ich könnte es nicht beschwören, aber der Motor scheint nicht mehr ganz so heiss zu werden, wie vorher.
Nach montage der Drehgestelle ist die Temperaturentwicklung gleich geblieben.
Es könnten also wirklich nur die 0,5mm gewesen sein.
Bei den Lämpchen habe ich die Selenblättchen und die Kontaktflächen gereinigt und den Kontakt etwas nachgebogen, damit etwas mehr Druck gegen die Lampe ausgeübt wird.
Nach zusammensetzen leuchten nun wieder beide.
Aber ich denke ich werde bei neuerlichen Problemen den Weg über die Diode gehen, da das weniger Kontaktprobleme mit sich bringt.
Einzig die Laufgeschwindigkeit ist wie oben geschildert geblieben.
Wenn die GFN Lok aber, wie von fjtreiber geschrieben, eh nie die schnellste war/ist, dann wird das wohl so sein.
Da scheint man dann ja wohl bei der Übersetzung eine recht gute wahl getroffen zu haben.
...und das die Lok in Natura auch keinen TEE in Reisegeschwindigkeit befördert ist mir auch klar
Vielen Dank nochmal an alle für die Tipps und Infos.
Grüße
Andreas
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