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THEMA: bessere Trafos als Fleischmann(für Anfahren)?

THEMA: bessere Trafos als Fleischmann(für Anfahren)?
Startbeitrag
NoName - 26.11.08 13:39
Hallo liebe Leute,

ich hab den GFN Trafo 6755, d.h. mit Halbwellensteuerung etc.
Mich stört manchmal folgendes: Wenn ich den Regler vorsichtig auf die erste Fahrstufe stelle, fahren manche Loks schon mit einem Schlag los. Das beobachte ich sowohl in H0 als auch in N.

Mir wärs viel lieber so: Wenn ich aufdrehe, bewegt sich die Lok zuerst noch nicht. Erst mit steigenden Fahrstufen regt sich dann langsam der Motor und die Lok fährt langsam an. Sicher wisst Ihr, was ich meine?

Irgendwann hatte ich mal den Geistesblitz, ob es vielleicht einfach daran liegt, dass GFN-Trafos recht alt sind und auf der kleinsten Fahrstufe schon verhältnismäßig viel Saft abgeben, so dass heutige, aktuelle Motoren gleich zügig anfahren?? Kann das sein?

Mit anderen Worten - gibt es Trafos anderer Hersteller, mit denen man die Loks besser, langsamer, weicher anfahren lassen kann als mit GFN? Und die zudem nicht in einem zu hohen Preissegment liegen?

Bitte keine Verweise auf bessere Fahreigenschaften in Digital, das ist mir durchaus bewusst...  :)

Vielen lieben Dank!
Grüße NoName

Hallo,

das hat mit dem Alter des Trafos nichts zu tun sondern mit der Bauweise und Schaltung. Leider sind die Modelle halt allesamt sehr unterschiedlich. Manche brauchen fahren quasi bei jedem Elektron schon los, andere brauchen fast schon Kraftstrom

Wenn Du eine billige Lösung möchtest, schalte einfach mehrere Dioden 1N400x (Serie 1N4001...1N4007) in die Zuleitung. Immer zwei und zwei antiparallel, und mehrere Paare hintereinander (in Serie). Das drückt die Spannung um ca. 0,5 Volt pro Diodenpaar.

Ansonsten schau Dich nach Fahrgeräten bei den Firmen Titan, SB modellbau, Heißwolf usw. um. Besonders die speziell für Faulhabermotoren geeigneten Geräte beginnen mit gerinsten Spannungen. Das ist auch für aktuelle Modelle mit modernen, schräg genuteten Motoren gut.

Das langsame Anfahren von Loks mit Antrieben alter Bauert wird aber nur mit Fahrpulten im oberen Preissegment zufriedenstellend funktionieren.

Grüße, Peter W.
Hallo,

ich kann Dir nur den Heißwolf empfehlen.
Er ist zwar nicht billig, aber er erfüllt alle Deine Anforderungen.

Gruß Kalle
Hallo,

Kann Kalle voll und ganz bestätigen.  Der Heißwolf Regler ist so ziemlich das Beste, was man von Analog Reglern erwarten kann.  Er offeriert verschiedene Einstellungen, und das Gelbe vom Ei ist, daß man für jede Lok die Einstellungen individuell optimieren und speichern kann.  Mit dem Regler fahren selbst meine 20 Jahre alten Minitrix and Arnold Modelle um Klassen besser.  Wenn Du bei analog bleibst, ist der Heißwolf sehr empfehlenswert.

Gruß,

Andy
Hallo Marcel,

fahre selbst seit März 2005 mit Heißwolf.

So etwas gutes habe ich noch nie gehabt. Hatte schon Selbstbau, Roco ASC 2000 und Titian. Das Titan-Pult (gibt es nicht mehr) war das einzige, das bis dahin für mich gebrauchbar war. Dann kam der Heißwolf.

Ich habe unter meinen über 400 Loks eine einzige, die der Heißwolf keine Kultur beibringen kann - Arnold Uralt S 3/6, sonst laufen alle, vor allem die alten Gurken absolut spitze - richtige Einstellung vorausgesetzt. Und mit Glockenankermotoren gibts auch kein Problem, er kann Implusweiten und glatten Gleichstrom gleichermaßen und auch gemischt.

Nur jetzt bei der MTX-Köf falle ich mit dem Heißwolf anscheinend ins Loch, aber mit Umbau (siehe Umbauvorschläge) wirds dann auch wieder gehen.

Also wenn Du etwas wertiges, analoges haben willst, nimm den Heißwolf. Auch wenn er in der Anschaffung etwas teuer ist.

Unter www.heisswolf.net  findest Du alle Informationen und auch eine Betriebsanleitung zum Download.

Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Ich habe auch einen Heißwolf, aber daneben auch einen amerikanischen MRC Tech, den der Sammler-Service mal als Sonderversion für deutsche Verhältnisse verkauft hat (also 220V/50Hz und GS-Zeichen).  Für die allermeisten Loks ist er sehr gut geeignet.  Allerdings gibt es diese Version nicht mehr, es war wohl kein Markt da.  Der Trick ist, daß der untere Spannungsbereich wirklich bei 0V anfäng, während die deutschen Trafos schon mit etwas höherer Spannung starten.
Meinem Vater ist der Heißwolf zu kompliziert, weil er sich nicht merken kann, welche Einstellung zu welcher Lok passt  (ich habe nicht pro Lok eine extra Einstellung, sondern nur etwa 10 verschiedene).

Schönen Abend noch, Christoph
Hallo,

altbacken, aber immer noch saugut und sehr billig ist die verschachtelte Halbwelle von Conrad. Die beruht auf einer ELO-Schaltung der späten siebziger, es wird zuerst (elektronisch nachgebildet) eine Halbwelle erzeugt, sobald diese eine gewisse Höhe hat, wird die zweite Halbwelle dazwischen geschachtelt und dann beide auf volle Höhe gefahren.
Dieses Prinzip ist speziell für den Besitzer älterer Modelle sehr empfehlenswert, auch die alten Dreipoler mit schlechten Laufeigenschaften reagieren sehr gut. Neuere Motoren natürlich auch und die Glockenanker sind damit auch gut bedient, weil keine steilen Impulse produziert werden - es spielt sich alles mit reinen Sinusformen ab.
Im Katalog ist der Bausatz nicht mehr zu finden, sobald man aber die Bestellnummer eingibt, erscheint er als lieferbar.
Best.Nr.: Conrad 19 60 88 - 62
Preis: 28,99 Euro

Ich habe das Ding in Benutzung, ich will nur dieses !

Gruß aus Bonn

Wilhelm Hesse
Hallo,
ich habe die Titan Trafos, leider gibt es die nicht mehr wie Christian schon sagte, aber Du koenntest in ebay nachschauen, ob noch welche im Umlauf sind..
Titan Trafos lassen auch Loks gleichmaessig ueber Steigungen laufen
.
Moin,

Ein direkten Link zu dieser Artikel: http://www.conrad.de/goto.php?artikel=196088

Wilhelm, Gab /gibt's zu diesen Bausatz auch ein Gehause?


Grüße aus Assen (NL)
Jan
Hallo, vielen Dank für die bisherigen Antworten!

Zum Heißwolf: Hab mir die Anleitung durchgelesen. Hört sich gut an, aber er scheint mit Impulsbreitensteuerung zu arbeiten. Genau die soll man aber z.B. bei diversen Minitrix-Loks nicht anwenden. Klar kann man die Impulse abschalten beim Heißwolf, aber dann verpufft wohl seine gute Wirkung und unterscheidet sich kaum noch von anderen Trafos, oder?

Hallo Marcel,

aber genau das ist das, was mir am Heißwolf so gefällt. Ich kann mir aussuchen ob ich mit PWM (Impulsbreitensteuerung) oder Gleichstrom fahren will, bzw. ab welcher Spannung.

Prinzipiell geht jede Lok damit, außer es ist ein Decoder drin (wie z. B. MTX-Köf), der dann Probleme mit der Analogerkennung bekommt oder schlimmstenfalls abqualmt.

Ich betreibe auch Glockenankermotoren zuweilen mit PWM und hatte noch keine Probleme oder Defekte damit. Bei einigen Loks habe ich so eingestellt, daß bis 5 bzw. 7 Volt Pulswelle mit 100 Hz fürs Anfahren kommt und dann glatter Gleichstrom für den den Dauerbetrieb. Die meisten Glockenanker laufen da sogar früher und langsamer an als mit Gleichstrom von 0 weg.

Ich bin mir sicher, daß Du beim Heißwolf keine Probleme mit den Loks haben wirst, solange kein Digitalbaustein bzw. -decoder drin verbaut ist. Die Motore können auf jeden Fall beides ab.


Gruß aus Freising

Christian Strecker


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