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THEMA: BR 18 Arnold

THEMA: BR 18 Arnold
Startbeitrag
Escaton - 27.09.08 14:05
Hallo zuammen,

von Arnold ist die BR 18 (Art. Nr. 2007) ja zur Zeit im Aktions-Angebot (ca. 130€).

Mich würde interessieren, ob diese Lok empfehlenswert ist, Optisch macht sie einen Super Eindruck auf der Fotos, ob das alles 100%ig Originalgetreu ist, ist mir eigentlich wurscht.

Also: Wer kann was z den Fahreigenschaften sagen? Umbau auf Digital machbar?

PS: Bei spurweite-n.de habe ich keine bewertungen gefunden, seltsam eigentlich ;)

Grüße,
Manuel

Hallo Manuel,

ich habe meine vor kurzem mal wieder auf dem Testkreis probefahren lassen.

Im Vergleich zu den GFN-Dampfern finde ich sie sehr laut (Resonanzen des Tendergehäuses) und die Stromaufnahme war mit 250mA recht hoch.

Bevor ich diese Lok in den Regelbetrieb übernehme, spendiere ich ihr einen Glockenankermotor.

Der Digitalumbau sollte kein Problem sein.

Grüße Michael Peters
Hallo,

Digitalisierung: Eine Steckschnittstelle ist vorhanden, allerdings etwas "eigenartig" eingebaut. Der Trix-Decoder mit seinen langen steifen Anschlusskabeln passt da aber recht gut, da man denn dann zurechtbiegen kann - Foto siehe hier:
http://www.1zu160.net/test/arnold-drg18.php

lg
ismael
Hmm,

wirklich schade, dass die Fahreigenschaften wohl nicht so doll sind...

Für die (nicht vorhandene) Vitrine brauch ich sie nicht ;)

Ok, dann warten wir mal, was die Angebote der anderen Hersteller so bringen ;)

Grüße,
Manuel
Hallo Manuel,

die anderen Hersteller: Da gibt es sonst nur (man korrigiere mich) Minitrix, falls Du nach der ehemaligen S 3/6 bzw. deren Nachbauten suchst. Die 18er gab es von Arnold schon länger - sowohl in einer Uralt-Version, als auch in einer Neuauflage.
Zu dieser Kategorie gehören: 18.4 und 18.5 (S 3/6 + Nachbau) und 18.6 (Umbaulok DB).
Weitere 18er wären die 18.3 (bad. IVh / Hobbytrain) und 18.1 (württemb. C / Hobbytrain).
Und natürlich noch die Rekoloks der DR (z.B. 18 314 auf Basis der IVh).

Gruß
Georg
Das sind alles unterschiedliche Loks: die bay. S 3/6 wurden mit den Badischen und den "schönen Württenbergerinnen" von der Reichsbahn in der Baureihe 18.xxx aufgenommen, weil alle 2C1 h4 Loks waren, also 4-Zylinder-Heißdampfloks in "Pacific"-Bauweise.

Von den S 3/6 Modellen ist die Arnold m.E. die Hübschere im Vergleich mit  den Minitrix-Modellen (obwohl diese auch nicht übel sind).
Viele sagen ja, dass die S 3/6 die schönste Dampflok aller Zeiten wäre.
Ich sage: stimmt.
Im Wesentlichen ist alles gesagt.
Ergänzen möchte ich noch, daß die Fahreigenschaften wie Ismael schon beschrieben hat tatsächlich nach einiger Einfahrzeit deutlich besser werden und ich sie dann als gut bezeichnen würde. (natürlich nicht mit Glockenankermotoren zu vergleichen)
Allerdings neigt der Tender, bedingt durch das Drehmoment der Kardanwelle dazu sich schräg zur Lokachse zu stellen. Wenn genug Wagen gezogen werden ist das aber auch weg. Im Vergleich zu den anderen S3/6 (und ich habe den Vergleich fast aller DRG S3/6) ist das Modell in Optik und Technik in Relation zum jetzigen Preis  schon als sehr gut zu bewerten

Gruß Roland
HOME: www.deutschereichsbahn.de.tl  


Beitrag editiert am 01. 10. 2008 08:46.
Meine Arnold 18er  2557 ausgerüstet mit dem SB Bausat z (Maxon Glockenanker) war ein Grund die Trix wieder zu verkaufen.Mangelnde Zugkraft und schlechteres Aussehen(zu hochbeinig) war der Hauptgrund.130.-€ für die Lok + 60.-€ für den Umbausatz ,da ist man immer noch preiswerter als die Minitrix Lok.Und die Lok zieht einiges mehr weg.

wolfgang(berlin)
Ich habe gestern meine Br18 erhalten.
Es ist ein sehr schoenes Modell, nach 1-2 Stunden Einlaufzeit zieht die 18 jetzt mit Dekoder N025 P ihre Runden.
Der Einbau des Dekoders funktioniert absolut simpel.
Der Tenderaufbau wird abgenommen,der Analogstecker entfernt
und der Dekoder eingesteckt (ein wenig isolieren der darunten liegenden Platine)
Der N025 steckt  schief in der Schnittstelle , aber der Tenderaufbau passt und die Laufeigenschaften  sind prima .(hat ca. 5 Minuten gedauert)
Wie vorher schon gesagt , der Antrieb ist laut,aber dafuer zieht die Lok sehr gut.
Gruss
Ralf
Moin Allerseits,

@8, Ralf:

Ich habe mal eine Frage bezüglich Digital:

Ist die Frontbeleuchtung mit dem Decoder verdrahtet und schaltbar oder ist die Beleuchtung immer an?

Wenn schaltbar, wie ist denn der Übergang Tender-Lok gelöst?

Hintergrund: Ich habe noch die 18505 von Arnold und möchte die gerne digitalisieren.

MfG

Jens
@9
Hi Jens,

Das Licht bei der 18 ist schaltbar (beide Seiten), der Dekoder ist im Tender,
Tender und Lok sind mit einer Kupplung verbunden
und diese scheint Stromfuehrend zu sein, da es keine Kabelverbindung gibt.
(Ersatzteilnummer Hornby: HS1620 Tenderkupplung)

Gruss

Ralf
Hallo Ralf,

danke erstmal für die Antwort. Eine stromführende Kupplung hat meine auch schon (zweipolig). Nun stellt sich die Frage, ob die bei deiner Lok nun dreipolig ist, oder ob von der Lok nur noch von einer Seite der Strom zum Tender geführt wird.

Wenn du darauf noch eine Antwort geben könntest, wäre ich dankbar.

MfG

Jens
Hallo Jens

Dreipolige Kupplung in N von "Harnold"?
Habe ich da irgend etwas verschlafen, oder träume ich noch?

Bei meinen etwas älteren Modellen der 18.5 neigt der Tender zum ".weggieren".
Er will, um es mal lustig auszudrücken, die fahrbahre Dampfmaschine  links überholen und dabei aus dem Gleis hüpfen. Da kommt ihm jede Kurve recht.

Da gib es keine  Abhilfe, außer man ersetzt die Haftreifenrädchen, das mindert ein "bisserl". Dann könnte die S/6 immer noch als Lokzug unterwegs sein. Am besten Tender vorraus...

Hängt man aber, an die reguläre hochhaxige 18.5 (ja ich weis: preussischer Nachbau), einen schönes längeres Züglein an, dann ist der Überholeffekt verschwunden.

Einer Fahrt von Lindau durchs Allgäu nach Kempten oder Kaufbäuren steht dann nichts mehr im Wege.

Auch ein regulärer Rheingold, wenn die Achsen mit Schleifkontakten ausgerüstet sind, halten den Tender im Zaum und "stromkontaktend" in den Bögen.

Aber dass ist doch schon seit über 10 Jahren vielen Arnold -S3/6-Fahrern bekannt.

Bei der neuen Ausgabe der 18.5 von Harnold scheint es noch ganauso zu sein.

Hans-G.


Edit: Stil und Syndax und und etc..

Hallo Hans.G.,

wie sollte es sonst funktionieren?

Wenn die Kupplung, wie bei meiner BR18 505, zweipolig ist, dann wird von der Lok bei der aktuellen Ausführung nur von einer Rad-Seite Strom abgenommen, da der andere Pol zum Schalten der Beleuchtung genutzt wird.

Daher meine Frage.

MfG

Jens
Hallo Jens,
ich moechte die Lok ungerne oeffnen, aber mit einem Multimeter habe ich ein wenig gemessen.
Lok und Tenderraeder sind beidseitig elektrisch miteinander verbunden,  
es muss also eine 3 Polige Verbindung sein, da ansonsten das Licht nicht geschaltet werden koennte
Bei Draufsicht sehe ich 2 Kabel durch die Kupplung  gehen, aber auch noch Kontakstellen
an der Kupplung.
Ralf
Hallo Ralf,

danke für die Info, dann ist es klar.

Es ist die bereits bei meiner Lok vorhandene, zweiploige Kupplung (Deichsel) mit zwei weiteren Kabeln. Die zusätzlichen Kabel fehlen bei den "alten" Ausführungen.

MfG

Jens

Die neue 18.5 von Arnold hat eine 4-polige Kupplung vom Tender zur Lok.
Die alte Deichsel (2polig mit Schleifkontakten unter dem Füherhaus wurde beibehalten) wurde einfach mit 2 dünnen roten Kabeln  jeweils links und rechts under der Deichsel ergänzt, die der seperaten Lichtsteuerung dienen.

Zu #12
Hans, was du da schreibst, ist zwar nett aber falsch.
Ich bin weiß Gott kein Nietenzähler und will hier auch nicht der Besserwisser sein, aber
du benutzt da Begriife deren Bedeutung du offensichtlich gar nicht kennst.
Eine "reguläre hochhaxige 18.5" gab es nicht.
Mit 'hochhaxig' wurden nur die Serien d +e = 18 441-458 bezeichnet, weil sie 2000mm Treibraddurchmesser hatten. Alle anderen 1870mm.
Diese 18.4 gibt es aber als N Modell gar nicht.
Und was ist ein 'preus. Nachbau' ?
Die 18.5 (18.509 ff) wurden ab 1926 durch die DRG nachbestellt.
Die hat nichts mit Länderbahn oder Preussen zu tun.

Gruß Roland
HOME: www.deutschereichbahn.de.tl

Hallo Roland,
danke für die Richtigstellung.


Hans-G.
Na, "preussischer Nachbau", da diese bei Henschel, Kassel (damals Preussen, heute für Bayern ja noch immer....). Schön fand ich ein grantelnden Bayern, der mit einem japanischen Touristen nicht zurechtkam und dann sagte "Saupreiss, Japanischer"....

OK, 18 531-18 548, also auch die Arnold 18 535 sind bei Henschel gebaut worden.
Wenn ihr denn unbedingt wollt: meinetwegen 'preussischer Nachbau'.
Sorry Hans.

Gruß Roland
Jawohl,
Ihr wisst  was ich damit ausdrücken wollte.

Und mit "hockaxig" meinte ich die tollen Spurkränze der ersten und dritten Treibachsen der Arnold-Lok..

Die 18 470 gibts ja von MTX.

Die hochbeinige 18 444 stand viele Jahre lang bei uns in Hof, in Naila und in Marxgrün, als Heizlok.
Also im "preussischen Bayern".

Hans-G.

Edit: Als Quelle zu empfehlen: Eisenbahn-Kurier Spezial 88 1.Quartal 2008. "100 Jahre S3/6 Königin der Schnellzugloks".

Beitrag editiert am 06. 10. 2008 17:23.
Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage zu dem Kardanantrieb der neuen BR 18.
Wie bekomme ich den ausgehangen?
Ich habe ein wenig die Befürchtung das mir die Kardanwelle bricht, wenn ich da zu stark dran gehe. Den Versuch die Tenderkupplung zu demontieren habe ich fallen gelassen - die 2 zusätzlichen Kabel machen da nicht mit.
Um die Kupplung auf GFN zu wechseln muß ich das Tendergehäuse abnehmen, lösen ist einfach, aber durch die Kardanwelle bekomme ich es nich runter.

Ist die Hintere Beleuchtungsplatine  einfach nur gesteckt? Und was ist das für ein Gummiteil was an der Platine dran klebt? das sitzt denau über den Klammern des Abdeckbleches der Kupplungskammer.

Gruß Detlef

Edit: der Duden war zur Rechtschreibkontrolle da

Beitrag editiert am 08. 10. 2008 21:39.
Mal nach oben schieben,

ich wollte nicht unbedingt einen neuen Thread aufmachen, obwohl ich dann mein Problem in die Überschrift reinbringen könnte

Gruß Detlef
Hallo,

habe da mal eine Frage zur alten Version der BR 18. ??? der Deutschen Reichsbahn.
Lohnt sich da eine digitalisierung ohne Motorumbau ?
Ist die auch wie die anderen Arnold Varianten von damals mit einem Rauchgenerator nachrüst bar ?
Und wenn ja welcher passt da rein und kostet wieviel ?


Gruß Holger
Moin,

Habe heute, nach langer Wartezeit, meine Arnold 18.5 von Licht erhalten, zu einem echten Schnäppchen-Preis.  Das Warten hat sich aber gelohnt; die Lok läuft, nach einigen Minuten Einlaufzeit, relativ leise, ruhig und mit angemessener Höchstgeschwindigkeit über die Gleise.  Die (Zweilicht-)Spitzenbeleuchtung sieht zwar etwas "kühl" aus, aber damit kann ich leben.  Die Zugkraft habe ich noch nicht messen können, aber für'n paar Wagen wird's schon reichen.

Alles in allem sehr empfehlenswert!

Gruß,

Andy
Ja.ja,
die schöne Badenserin.

Sie hat von Licht sogar eine längere Feuerbüchse erhalten, das steht ihr auch sehr gut, finde ich.

Wem das dritte Spitzen-Licht fehlt, der kann es auch nachrüsten....

Und sie ist auch, wie die bayrische S3/6, eine Tochter  aus dem Hause Maffei.

Hans Hans
Wie - eine 18.5 IST doch eine von der DRG nachgebaute S3/6, also bayerisch ...
Frank
Hallo Frank, Hallo Hans Hans,

nicht ganz. Die Firma Henschel/Kassel hat z.B. die  Serie o  Betriebsnummern 18 531-18 548 gebaut. Damit sind die Loks dieses Bauloses (und somit auch das Arnold-Modell 18 535) schöne Hessinen

Gruß, Marc

Oha,
da habe ich doch glatt was verwechselt!!

Bitte vielmals um Endschuldigung.

JA, für die DRG wurde bei Henschel die 18er nachgebaut.

Oje,oje
Hans Hans
@ 27: Kassel gehörte damals zu Preussen, also...
@ Peter:

Notgedrungen. Sag mal einem echten Kurhessen, daß er Preuße ist. Da kannst Du aber laufen. Kurhessen Kassel hat im letzten Deutsch-Deutschen Krieg auf Seiten Österreichs gegen Preußen gekämpft. Dafür wurden wir ann von den Preußen besetzt.

Wir sind Hessen und keine Preußen! Nordhessen um genau zu sein. Und damals eben Hessen-Nassau.
*Seufz* wir Westfalen wollten auch nie Preussen werden (waren aber Teil des Königreich Westfalen mit Hauptstadt Kassel und König "Lustig"...) - nach Napoleon kamen eben die Preussen und blieben hier auch.
Leute,

Das soll doch hier nicht in eine (historische) Geographiestunde ausarten.  Für mich als alten Fischkopp gilt doch noch immer, daß alles südlich der Elbe zu Nordbayern gehört (so auch Hessen), und alles südlich des Mains ist Norditalien.  Wie hieß es doch früher immer beim Bund, wenn die Kameraden aus Nordrhein-Westfalen aufliefen: Kreiswehrersatzamt Palermo...

Gruß,

Andy
Noch schlimmer Andy,

große Teile Nordbayerns haben bis
zu den Napolionischen Feldzügen zu Preussen gehört.

Das Kurfürstentum Bayreuth-Ansbach.

Das war ungefähr zu der Zeit (1804ff) als James Watt noch jung war.

Hans Hans
@ 32: ja is klar... Palermo... Mit Köln hättest Du recht, da sagen genügend Leute, dass das die nördlichste Stadt Italiens ist...

Es ging letztlich darum, das "ausgerechnet" die letzten bayerischen Schönheiten im verbundtriebwerkkritischen Preussen gefertigt wurden, bei einer der allerdings legendärsten Lokfabriken in Deutschland, die Gott sei Dank auch noch heute im Betrieb ist.


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