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THEMA: Gleiswendel

THEMA: Gleiswendel
Startbeitrag
Jörg [Gast] - 23.09.03 09:07
Hallo!
Wer hat Erfahrungen mit dem Bau einer vierspurigen Gleiswendel? Ich muß aus Platzgründen über eine Wendel zwei Schattenbahnhöfe bedienen. Der maximal zur Verfügung stehende Platz ist 900x900 mm. Welche Radien/Steigungen würdet Ihr vorschlagen? Hat jemand einen Bauplan oder kann eine Empfehlung (Literatur, hp, ..) abgeben.
Jörg

Den Radius so groß wie möglich wählen, bei einem Gleisabstand von 25 mm und auch einem äußeren Abstand vom Wendelrand von 25 mm hätte das innerste Gleis noch einen Radius von 400 mm, das sollte gehen. Vorher lieber noch mal mit den längsten Wagen probieren, ob es bei dem Radius/Gleisabstand nicht zu Berührungen kommen kann. Die minimalste Steigung ergibt sich dann von selbst aus dem ntwendigen Abstand zwischen zwei ebenen - Plattenstärke+Gleishöhe+Gleisunterbau+max. Fahrzeughöhe+Platzz zum "Eingreifen" (so bemessen,das Arbeiten auch ohen dreifach gekröpfte Finger möglich ist.  Evtl. ist noch Oberleitung einzuplanen. Das ganze über Gewindestangen "hochziehen", dann hat man immer die Möglichkeit zur Feinjustierung. Und damit man nicht soviel Plattenmaterial benötigt, keine Kreise aussägen, sondern die Kreise aus Trapezstücken zusammensetzen, die man Abfallfrei aus Streifen zuschneiden kann. Die Abmessungen dafür aus den notwendigen Breiten des Gesamtgleisunterbaus ermitteln.
Auf
http://www.modellbahn-online.de/framesets/tipps/wendel/wendel.html  
findest du einen Vorschlag für den Bau einer Gleiswendel mit Excel-sheet zur Berechnung der benötigten Teile für den Bau der Wendel in Polygonform mit Trapezbrettchen (=fast kein Holzverschnitt)

ng
ahag

@Ismael: Ich meine, dieser Gleiswendelbautipp wäre eine Verlinkung wert.
Hallo,
ein Gleisabstand von 25 mm setzt m.W. nach einen Minimalradius von 700 mm voraus. Daher lieber 30 mm Gleisabstand wählen. Das ergibt dann einen inneren Radius von ca. 345 mm. Bei 60 mm Steigung je Wendel macht das dann innen knapp 3%. Besser wären 2%, aber das geht wohl nicht. Wie lang sollen Deine Züge werden ?
Viele Grüße Joni
Hallo Jörg und Ahag,

das Berechnungsprogramm habe ich gleich ausprobiert und bin dabei über ein paar Sachen gestolpert:
1. Das Programm berechnet den Außendurchmesser der Wendel zu 972 mm, trotzdem wird Deine Grundfläche von 900 x 900 mm nicht überschritten - weiß jetzt nicht wie ich es erklären soll.
2. Die Brettchen werden überall doppelschichtig verleimt, also es werden zwei Brettchen versetzt übereinander geleimt - ist bei der Brettstärke zu berücksichten (halbe Stärke wählen).
3. Wie er auf 7,5 cm Steigung je Wendel kommt wenn ich einen "Höhenunterschied je Wendel" von 60 mm eingebe, verstehe ich nicht - kann mir das jemand erklären ?
4. Ich habe folgende Maße eingegeben: Gleisradius innen 345 mm, außen 435 mm, Abstand zum Brettrand 15 mm, Steigung 60 mm. Damit ergeben die 16 Brettchen je Wendel eine Fläche von 0,72 qm. Eine Platte von 900 x 900 hat 0,81 qm. Da frage ich mich: Lohnt sich der Aufwand für die Brettchen ? - Ok, die Brettchen haben die halbe Stärke (siehe 2.), z.B. 3 mm statt 6 mm.

Das Programm finde ich angenehm einfach zu bedienen.

Viele Grüße Joni
1. Diese Wendeln haben keinen Kreis als Grundfläche, sondern ein Vieleck (6 oder 8?), dessen Diagonalen größer sind als der Parallelseitenabstand (geom. "Höhe").

2. und 3. Ich vermute, dass man die lichte Höhe eingeben muss und das Programm Brettstärke und Gleishöhe (H0) dazurechnet.

4. Die Herstellung ist viel einfacher (Baumarkt) und verschnittärmer als Anreißen und Zuschnitt der Bögen. Die überstehenden Ecken bzw. Innenflächen sind ideal für die Gewindestangen. 3 mm erscheinen mir zu wenig, 4 mm sind Standarddicke; ich würde zumindest mit Pappelsperrholz mindestens 2 x 6 mm nehmen, was allerdings dann zu über 60 mm Steigung (E-Lok-Betrieb) führt.

Gruß
RubiNH0
Bei einem Abstand von 30 mm (auch zur Umgrenzung) kommst Du mit 60 mm Hub (incl Trasse ) je 360° auf 22 %o; allerdings natürlich nur im Aussengleis: 24%o, 26,5%o; und ganz innen 30 %o. Das wird dann mit dem Einfluss des kleineren Rad. schon problematisch.
Gibt es keine andere Mögl.?
CU
WE
Bin ich doch nicht in der Lage eine Antwort dort zu schreiben wo sie auch hingehört. Vielleicht kann jemand zwecks Übersicht die überflüssigen Einträge von mir löschen.

Erst mal danke an die Hilfreichen. Die Datei habe ich runtergeladen und siehe da kein funktionierendes WINZIP auf dem Rechner.
Kann mir jemand die Datei mehlen?
joerg.jungnickel@t-online.de

Jörg
Hallo!

Hat schon jemand eine Trasse mit den Trapetzen gebaut?

Was mir eventuell problematisch vorkommt: da es nur rechteckige Flächen sind und die Wendel aber steigt und die Fahrbahn daher auch stetig seine Richtung ändert, kann es bei diesen geraden Flächen möglicherweise etwas schwer werden, eine durchgehende saubere Steigung zu erreichen. Hat da jemand schon Erfahrung?

lg
ismael
@ Jörg
Wozu brauchst Du da WINZIP??
Der Link für doch zum Download einer Exceldatei (wendelberechnung.xls).

Oder meintes Du kein Excel auf dem Rechner? Geht übrigens auch mit OpenOffice!
Ich habe mir das Excel mal angeschaut und habe so meine Zweifel an der Richtigkeit: Wenn ich den kleinen Radius mit 192 mm (R1) angebe so kommt für die kurze Trapezseite ein negativer Wert ( - 66 mm) heraus. Das kann wohl nicht ganz stimmen, oder habe ich da etwas übersehen?
(Ich weiß, man sollte R1 nicht verwenden, dennoch sollte auch dafür ein korrektes Ergebnis herauskommen.)
Dann warst Du wohl genau so clever wie ich. Man muß für Inneren UND Äußeren Kreis den Wert eintragen!!
Wenn nämlich der Äußere kleiner ist als der Innere dann wird das Ergebnis zwar mathematisch richtig (eben negativ), nur im Zuschnitt dürfte man damit seine Probleme haben!
Das gleiche trifft wohl auch zu, wenn man bei einem Gleis nur den inneren Wert ändert, wenn man für beide 192 eingibt, ergibt sich ein positives Ergebnis!
@ Ismael:
Nach meiner Erinnerung sind es keine Rechtecke, sondern Trapeze.

@ ThomasK:
Fehler kann ich nicht ausschließen, obwohl das Programm nicht von mir ist.
Ein negativer Wert kann sehr wohl herauskommen und richtig sein, wenn der Radius klein und die Trasse breit ist; ist der Wert <= 0, wird aus dem Trapez ein Dreieck und aus der Wendel eine Schraube ohne "Auge". Ob das bei 192 mm schon der Fall ist, bezweifle auch ich. Aber man sollte die Warnung ernst nehmen (vor R1).
Hallo Ismael,

wenn Du den Originalvorschlag von Rüdiger ausführst, dann dürfte es damit keine Probleme geben: Jede Wendel besteht aus zwei Lagen à 8 Segmenten, die versetzt zu einander übereinander geklebt werden. Damit ergibt sich ein durchgehendes (!), stabiles Achteck. Sind damit Deine Bedenken ausgeräumt ? Falls Du die Wendeln einlagig ausführst, dann teile ich Deine Bedenken.

Hallo Jörg,

bei dem Link (Antwort 2) habe ich die Datei ungepackt vorgefunden. Ich konnte sie direkt öffnen und damit arbeiten, sogar ohne speichern zu müssen.

Ein Tipp für "mehrgeschossige" Wendeln: Werden gleichlange Röhrchen gesägt, dann können sie über die Gewindestangen geschoben werden und die Distanz von Wendel zu Wendel herstellen.
Vorteil: Es braucht nur eine Wendel justiert werden.
Nachteil: Eine spätere Korrektur der Steigung ist mit viel Aufwand verbunden.

Viele Grüße Joni
@wobu: Ich habe den durchmesser für den außeren Kreis unverändert bei 437,5mm gelassen. Er ist also durchaus größer als der innere Kreis. Daher meine Vermutung, dass da etwas nicht passt.
@Joni: Wenn du die Röhrchen um eine Mutterndicke kürzer machst und zusätzlich eine Mutter aufschraubst, kannst du auch die Korrekturen einfach durchführen. Alternative: eine U-förmige Lehre zum groben Justieren beim Aufbau, die du als Anschlag für die Mutter über die Gewindestange steckst und dann wieder abziehst, damit du in beide Richtungen justieren kannst.
ich habe meine Wendel aus 4mm Pappelsperrholz und, da vorhanden M 8 er Gewindestäbe gebaut. Zuerst habe ich mir eine Fläche aus Pappe mit der Grundgröße genommen. Darauf wurde dann mittels Zirkel ( Kordel, Stift und Reißzwecke) die Wendel auf die Pappe gezeichnet. Da ich mit 8 Seitenteilen ( Trapeze) die Wendel baue, wurde der Kreis entsprechend in 8 Segmente aufgeteilt. Jetzt habe ich mit Stift und Lineal die größe der 8 Teile aufgezeichnet. Mit diesen Maßen konnte ich mir das sperrholz gesägt beim Baumarkt beschaffen. An den Stellen wo der Gewindestab das Holz durchtrennt habe ich eine entsprechende  Langlochbohrung bei allen  Originalpappelsperrholzbrettchen geschaffen. Unter diesen Brettchen wurde jeweils am Zusammentreffen der Brettchen eine Karosseriescheibe gelegt und auch auf den Brettchen. Es werden pro zwei zusammenstoßenden Brettchen 8 Muttern 4 Karosseriescheiben benötigt. So kann ich die Wendel relativ einfach aufbauen und auch verstellen. Die Pappelsperrholzbrettchen habe ich mit im Baumarkt beschafft. Wenn man will, kann man aus den Trapezen die Rundung innen und Außen noch mit der Laubsäge etc. aussägen. Der Rahmen der Wendel mit den verschraubten Gewindestangen besteht aus 12 mm Sperrholz. diese Konstruktion ist äußerst stabil und noch kostengünstig herstellbar.
H-W
Joni + Ismael.
Es ergibt sich eine 3D Steigung und das ist mit Poligonzügen allerdings ein Problem:
Ein kreis lässt sich homogener tordieren, das passiert nämlich mit dem Querschnitt der Trasse: Weil: Innen Steigung > aussen; (darum fahre ich mit meinem Mountainbike wenn geht aussenkehren den Berg hoch)
Ein aus Trapezen oder was auch immer zusammengeleimtes teil verhält sich beim (Twisten) schon anders und die Steigung wird inhomogen.
CU
WE
PS: Zu den anderen Vorschlägen (Gew Stange Rohr Mutter etc) erlaube ich mir auf unser Projekt zu verweisen:
www.eipo-modelle.de
Ich stand persönlich vor dem Probleme wie alle Werndelbauer und hab mir da was einfallen lassen.
Hallo Thomas, @alle

die Berechnung habe ich überprüft und komme auf die gleichen Ergebnisse (wenn ich mal eine Abweichung von 1% vernachlässige).

Allerdings ist eine Randbedingung zu beachten: Der äußere Radius darf höchstens etwa doppelt so groß wie der innere Radius sein. Da wird dann aus dem Trapez ein Dreieck. In der Mitte bleibt schon noch ein Loch (Auge) übrig. Bei noch größerem äußeren Radius funktioniert seine Konstruktion nicht mehr.

[Genauer: Der äußere Radius plus Abstand Gleismitte-Brettrand darf das ca. 2,25-fache von (inneren Radius minus Abstand Gleismitte-Brettrand) nicht übersteigen.]

Viele Grüße Joni
PS: Wenn für die kurze Seite des Trapezes ein negativer Wert heraus kommt, dann ist die von mir beschriebene Grenze überschritten und eine andere Konstruktion zu wählen.
@ Joni.
Dann müsste man vom Trapez weg und dann wären die Vorteile (kaum Verschnitt) flöten?
Lösung?
CU
WE
@WE,

dazu brauche ich etwas Zeit, morgen vielleicht.

Viele Grüße Joni
Hallo WE und Joni,
ist Euere Diskussion nicht etwas akademisch? Wie sollte denn eine Situation entstehen, in der man Ra:Ri>2,25 braucht, achtspurig und innen 192 mm Radius? Mit R1 kommt man auf über 5 % Steigung. Die Zuglängen, die man dann noch hochbringt, kann man auch in einem Paternoster verstauen.
Gruß
RubiNH0

PS: Ein ganz großer Vorteil der Polygonlösung ist, dass man ganz einfach Leisten anbringen kann, die Abstürze verhindern und das Ganze versteifen.
Mal ne kurze Frage.
Gleiswendel = Steigung   oder? also kein rechter Winkel.
Gewindestange für Gleiswendel,einbau senkrecht = rechter Winkel.
Wenn ich damit gleich an die Trassenbrettchen gehe (Bretter klingt bei N
so gewaltig), und noch Karosseriescheiben verwende,dann noch ne Mutter von oben,
drücke ich dann nicht die Trasse in die Waagerechte???


Micha
der darüber nachgrübelt
@Micha
Theortetisch ja, Micha. Praktisch drückt sich ein Ende ein bisschen ins Holz. Wenn Du nicht gerade 5% realisierst, machts nichts.

Gruss
Cox
Micha, daher mein Lösungsvorschlag a la EIPO. Die Site ist noch nicht fertig aber ich könnte Euch Bilder senden wenn Ihr wölltet. Beschreibung bei www.eipo-modelle.de. Sorry ich mach ungerne Eigenwerbung, doch habe ich schon einige GWs gebaut und binn dann zu dieser Lösung gekommen, die mich voll überzeugt. Auch die "Schrägen" Winkel der Gewindestangen werden da berücksichtigt.
CU
WE
PS: Bilder?
MailAdr! bitte
@WE
Nein, die Trapezmethode kann bleiben, man muß nur ein Polygon mit mehr Ecken verwenden.

ThomasK
ThK
Wenn ich aber die Gew Stange an den Durchbruchstellen mit Scheiben ordentlich klemme, dann zwinge ich ja die Trasse in den 90° Winkel (ebene), den sie durch Steigung ja eben nicht hat.
Trepez und Polygon ist klar.
CU
WE
Man muß ja die Schrauben nicht mit 900 Nm festziehen
Wenn die korrekte Lage erreicht ist, kann man die Muttern ja mit einem Kleber fixieren (wenn man denkt, das ganze rüttelt sich im Betrieb lose) oder man fertigt sich kleine Keile an, die man dann zw. Scheibe und Trassenbrett legt.
@Joni: Frage 3: Es wird einfach der Höhenunterschied pro Wendel, den du im mm angibst, durch 8 dividiert und in cm ausgegeben. Was das allerdings soll, weiß ich nicht. Es wird also nicht eine lichte Höhe plus Brettstärke gerechnet.
Zu deiner Antwort bez. negativer Länge: ich hatte übersehen, daß die Trapeze "verkehrt" verwendet werden, also kurze Seite außen. Daher das Ergebnis.

@WE: Wenn du leicht gebogene Scheiben nimmst, können sie sich anpassen.
Ps: Bekommt man im Eisenwarenfachhandel (Bezeichnung weiß ich nicht), oder biegt die Scheiben selber etwas.

ThomasK
Es gibt Keilscheiben, allerdings eben nicht in der Gradzahl, die wir bei 20 %o so benötigen würden.
Nun mein Wendel steht (bin I froh!) und hält sicher einen Flugzeugabsturz aus.
CU
WE
Wenn ich hier so mitlese, so beschleicht mich die Vermutung, dass der thread eigentlich nicht "Gleiswendel" heissen sollte, sondern "Errichtung eines Parkhauses in Turmform zu Venedig"
Zum Einpressen der Beilagscheiben: Wenn man für die untere/obere Haltung des Trassenbrettchens den Klappteil eines Fischer-Metallklappdübel verwendet, ist das Problem elegant gelöst. Über den Preis schweige ich mich aber aus
http://www.fischerwerke.de/befestigung/service/katalog/hohlraum.pdf  
Seite4, Abb.4.
Ansonsten könnte man das Poygon nicht 8eckig sondern 12eckig ausführen, der Schnittwinkel beträgt dann anstatt 45° nur mehr 30°, das modifizieren des Excel-sheet ist kein Problem

ng
ahag
ahag.
Ich kann mich aber auch beherschen!
Da kröpfe ich lieber die Aufnahmelaschen meiner Joche im genauen Winkel!!
Das hat Hand und Fuss und kommt sicher günstiger.
Trotzdem heisser Tipp die "Angler Seite"
CU
WE
Meine 4-spurige Gleiswendel die gerade im Bau ist, besteht aus einem Achteck. Es werden M5-Gewindestangen aus dem Baumarkt benutzt (Festigkeit 4.8 reicht vollkomen aus). Damit sich die Muttern nicht losrappeln können, hab ich sogenannte Stopmuttern verwendet. ein Problem war wie ich die Stopmutter auf der Unterseite der Platte auf die Gewindestange drehen konte, ohne den Plastikeinsatz zu zerstören. Die Mutter wurde zuerst "normal rum" auf eine Schraube gedreht, so dass ein Gewindeabdruck im Plastikteil vorhenden war. Anschließend wurde die Mutter mit einem Ratschenschlüssel an die richtige Position auf der Gewindestange gedreht. Dies ist zugegebener maßen etwas mühselig, aber man hat keine Probleme mit sich losrappelnden Muttern.

Zu beachten ist aber bei den o.g. Konstruktionsansätzen, dass die meisten die Abmessungen des Trapez aus einem 2-dimensionalen Kreis ermitteln. Dabei wird vernachlässigt, dass durch die Steigung eine zusätzliche Länge benötigt wird. Hat man nun eine Gleiswendel mit 5 oder mehr Ebenen, so kann dies zu großen Problemen führen. Bei meiner Wendel hab ich die parallelen Seitenlänge des Trapez mittels Phytagoras ermittelt.

Gruß Klaus
191001.
Respekt!
Das mit dem 3D Längenzuwachs war mir auchklar. daher werden meine Kreissegmente eben nicht miteinander verleimt oder dgl, was nach x Umdrehungen den fehler aufsummieren würde, sondern durch die Tragjoche verbunden.
Eine "Montagespinne" sichet das Lotrechtstehen der Tragepylone (idR Gew Stangen). Die Joche sorgen für freien Lichtraum im Wendel.
CU
WE
Hallo RubiNH0,
hast recht (Nr. 22).
Hast auch Recht Joni.
Aber mal echt:
S war nicht mein erster STW und ich kenne viele Typen, die auch negat. Erfahrungen mit STW gemacht hatten. Konzeptprobleme. Und da ich mal wirklich etwas mit Hand und Fuss haben wollte.........
Weisst Du ich kenne viele "tolle" Vorschläge zumal aus einschlägingen Fachzeitungen; Dinge, die so sicherlich nie jemand gebaut hat, denn sonst hätte er s nie veröffentlicht oder zumindest nach einem Jahr wieder abgerisssen.
Egal.
Ich hatte keinen Bock mehr auf halbe Sachen. Durch meinen Wendel sollen Züge mit bis zu 15 Reisezugwagen einen guten halben Meter hoch oder runter rollern. Und dabei will ich kein Risiko eingehen.
CU
WE
Mal was anderes:
Wie sichert Ihr den Schattenbahnhof gegen Wagen, die sich in der Wendel aushängen? Am steigenden Gleis tun es Schutzweichen, die im Normalfall aufgeschnitten werden; aber wenn ein Wendezug mit hintener Lok auf dem Runter-Gleis aufgeht, dann rauschen die Wagen los und durch den SB und drüben u. U. ein Stück hoch ...
Ui .
Gute Frage. Also ich weiss nicht wie viele meiner Wagen selbst "runter wöllten".
Aber ich hätte da an Plan:
Die Einfahrweiche zum Abstellbereich zeigt bis kurz vor der Einfahrt einer Garnitur auf das immer freie Umfahrgleis. Erst kurz vor Erreichen der Einfahrt stellt die letzte Weiche den Weg in die Abstellgruppe...........
CU
WE
Hallo,

ich war im Urlaub und dann gleich auf Geschäftsreise und FREMO-Treffen, daher melde ich mich jetzt zu den unklaren Punkten bzgl. "meines" Wendelrechners.

Das Programm ist nicht von mir, sondern wurde von diversen Nutzern von Modellbahn-Online erstellt und fortgeschrieben. Ich selber habe einen Wendel danach gebaut und hatte keien Probleme. Ich konnte mich allerdings mit dem hier beschriebenen Problemen noch nicht beschäftigen, werde das aber mal tun....

M. f. G.

Rüdiger Bäcker

http://www.modellbahn-online.de
Hallo,

ich befinde mich im Moment voll im Bau meiner neuen Anlage *freu*. Da sind auch zwei Gleiswendel vorgesehen. Diese haben einen Durchmesser von 60cm (nur Gleise)(Außenradius 30cm), 2-gleisig. Es sollen ICs mit 6-7, manchmal auch 8 Wagen mit ner 101,103,120 oder 2x218 und so was an den 5000er-Erzzug mit 2x151angelehnt gefahren werden. Da ich erst den Rahmen aufgebaut hab, kann ich einen der beiden Gleiswendel (der mit dem größeren Höhenunterschied) noch ändern. Allerdings ist das kein normaler Gleiswendel, also ganz rund, sondern, wegen Weichen mit 111mm-Geraden dazwischen.
Also so was: (=)
Sieht net danach aus, aber die Klammern sollen die Kurven sein und das Gleich die Geraden. Demnach ergibt sich eine Streckenlänge pro Umdrehung von etwa 116cm (30cm*pi [3,14...]+2*11cm).
Da ich leider kein Excel hab (nur Works) kann ich das Programm nicht öffnen.
Daher meine Frage: Reicht diese Gleiswendelgröße für diese Züge aus oder wirds kritisch und ich muss einen Teil meines Güterbahnhofes auf dem Papier mal wieder Ausradieren?

Vielen Dank

Tobi
Ach so, den Bogen mache ich mit Flexgleisen (für das Maß gibts ja nix passendes, oder?)

Tobi
Jörg, vielleicht hilft dir meine bescheidene Seite ein bisschen weiter
http://home.arcor.de/enby/gleiswendel.htm
Norman.
Moin,

wenn du deine Formel mal berichtigst (Umfang = 2*r*3,14 => ca. 220 cm) und nicht wesentlich mehr als 5 cm Höhengewinn pro Umdrehung eingeplant hast, sollte es eigentlich klappen...

Gruß
Kai
Hallo Jörg,
auch nach meinen Erfahrungen ausreichend!
Grüße
Klaus
Eine prima Alternative für Wendel : die bei Zungenanlagen möglichen Rampen als "Paradestrecken" ausführen - man sieht mehr von seinen Zügen und durch die hier möglichen Geraden und größeren Radien verringert sich die Kurvenreibung : es werden längere Züge möglich. (oft auf Zeichnungen von Ivo Cordes zu sehen)
Schon schön die Rampe sichtbar zu machen, aber ich benötige über 18 m für meine Höhendiff. Das geht nicht ohne Wendel.
Ausserdem; bedenke, dass meist der Schattenbhf unten liegt. Dann hast Du die Stecke davor. Das verschlechtert den Zugriff.
CU
WE
Moin Werner
bei mir sinds 2 Rampen a 26 m für 26 cm Höhendifferenz - davon liegt gut die Hälfte im sichtbaren Bereich. Platz wäre zwar auch für 120cm Wendel vorhanden gewesen. Ich ziehe aber eine sanftere Steigung vor und genieße ausreichend lange Züge auf sehr langen Geraden und großen Radien. Haftreifen sind bis auf wenige Ausnahmen überflüssig..
Gruß Alfred
Wow!

Kann ich das mal (wo?) sehen?

CU
WE
Aber sicher doch; wenn Du mal im Raum Düsseldorf bist - Fotos gibts noch keine - so wie auch von den Modellen - die ersten Fotos (beim NRW Treff geknipst) sollten in Deinem Postfach liegen.
Joh. Die NRW Treff Bilder sind da!
Leider komm ich als Biker und Skifahrer 10 hoch 3 mal öfters gen Süden......
Also wenn Du dann mal Bilder haben solltest, einfach senden.
CU
WE


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