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THEMA: Beinaheunfall
THEMA: Beinaheunfall
Bing - 29.08.08 18:42
Hallo im Netz,
was ist denn bei der Deutschen Bahn los.
Ich habe gerade diesen Artikel gelesen.
Wie kann so was passieren?
http://www.ureader.de/msg/139514964.aspx
Mit besorgten Grüßen
was ist denn bei der Deutschen Bahn los.
Ich habe gerade diesen Artikel gelesen.
Wie kann so was passieren?
http://www.ureader.de/msg/139514964.aspx
Mit besorgten Grüßen
Hallo Thomas,
da muss ich aber ein gedehntes "mooooomentchen" einwerfen. Ich kritisiere selber gerne die DBAG, aber hier muss man der Ehrlichkeit halber sagen, es waren zwei private EVU im Spiel. Eines davon, die HLB hat offensichtlich geloosed. Der Lokführer des Güterzugs konnte rechtzeitig reagieren, wohl auch, weil ihm der Fahrdienstleiter (DB Netz) ein Handzeichen gab.
Trotzdem krass
Schöne Grüße, Carsten
da muss ich aber ein gedehntes "mooooomentchen" einwerfen. Ich kritisiere selber gerne die DBAG, aber hier muss man der Ehrlichkeit halber sagen, es waren zwei private EVU im Spiel. Eines davon, die HLB hat offensichtlich geloosed. Der Lokführer des Güterzugs konnte rechtzeitig reagieren, wohl auch, weil ihm der Fahrdienstleiter (DB Netz) ein Handzeichen gab.
Trotzdem krass
Schöne Grüße, Carsten
Ein rotes Signal überfahren geht eigentlich nicht dank Indusi. Auf allen DB-Strecken ist Indusi vorhanden und die Triebfahrzeuge müssen auch diese besitzen.
Die Induktive Zugsicherung reagiert bei jedem Signal und führt bei Hp0 einen Zwangshalt aus und dokumentiert dieses dann. Daher wird wohl festzustellen sein, was da genau passiert ist.
Die Induktive Zugsicherung reagiert bei jedem Signal und führt bei Hp0 einen Zwangshalt aus und dokumentiert dieses dann. Daher wird wohl festzustellen sein, was da genau passiert ist.
Und was bitte bedeutet "geloosed " ?
Nicht jeder im Forum ist ein hundertprozentiger Kenner von Anglizismen.
Nicht jeder im Forum ist ein hundertprozentiger Kenner von Anglizismen.
Hallo z´sammen
Ja, bin ich auch gespannt, wie in diesem Zusammenhang das Verb
"to loose = verlieren" angewendet wird.
mfG
Volker
Ja, bin ich auch gespannt, wie in diesem Zusammenhang das Verb
"to loose = verlieren" angewendet wird.
mfG
Volker
und was ist wenn der Triebwagen aus welchen Gründen auch immer die Indusie abgeschaltet hatte ?? Nur das wäre kriminell
Aber ich vermute einmal das er zwar eine Zwangsbremsung erhalten hat ,aber mal wieder der Durchrutschweg zu kurz war. Schutzweiche gibt es wohl nicht.
Aber ich vermute einmal das er zwar eine Zwangsbremsung erhalten hat ,aber mal wieder der Durchrutschweg zu kurz war. Schutzweiche gibt es wohl nicht.
@3&4:
kleine Anglizismen-Korrektur:
to lose = verlieren
Dementsprechend wäre auch "Loser" die korrekte Schreibweise, bzw. "ablosen" oder "gelost".
"loose" gibt's auch, bedeutet allerdings "locker; lose".
"to loose" ist dann z.B. einen Knoten "lösen" oder in der Militärsprache etwas "abfeuern".
Ist halt nicht immer so einfach, Englisch richtig falsch ins Deutsche zu pressen
kleine Anglizismen-Korrektur:
to lose = verlieren
Dementsprechend wäre auch "Loser" die korrekte Schreibweise, bzw. "ablosen" oder "gelost".
"loose" gibt's auch, bedeutet allerdings "locker; lose".
"to loose" ist dann z.B. einen Knoten "lösen" oder in der Militärsprache etwas "abfeuern".
Ist halt nicht immer so einfach, Englisch richtig falsch ins Deutsche zu pressen
Auwei, da habe ich ja schön einen "abgefeuert" - so ist das, wenn man als alter Sack in jugendsprachlichen Gefilden wildern möchte .png)
Euch ein entspanntes Wochenende, Carsten
Kleine Statistik: Bislang beschäftigen sich 50% der Antworten mit dem Threadthema, die anderen 50% knüpfen sich an meinem Beitrag auf; danke für die Aufmerksamkeit
Euch ein entspanntes Wochenende, Carsten
Kleine Statistik: Bislang beschäftigen sich 50% der Antworten mit dem Threadthema, die anderen 50% knüpfen sich an meinem Beitrag auf; danke für die Aufmerksamkeit
@ 5: ohne Indusi (oder PZB wie die neudeutsche Bezeichnung ist) fahren bedeutet automatisch den Verlust der Zulassung und ist damit tatsächlich eine Straftat (gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr). Wollen wir mal hoffen, dass sich die Sache lückenlos aufklärt.
@ 8:
Immer mit der Ruhe. Wenn die Indusi wegen einer Störung ausgeschaltet werden muß, dann ist das noch lange keine Straftat. Die Zugfahrt kann auf jeden Fall noch beendet werden.
Man sollte erst mal abwarten, bis feststeht, wie der Tf überhaupt an dem haltzeigenden Signal vorbeigekommen ist. (Und ob es überhaupt Halt gezeigt hat.) Vorher ist alles reine Spekulation.
mfg
Andre
Immer mit der Ruhe. Wenn die Indusi wegen einer Störung ausgeschaltet werden muß, dann ist das noch lange keine Straftat. Die Zugfahrt kann auf jeden Fall noch beendet werden.
Man sollte erst mal abwarten, bis feststeht, wie der Tf überhaupt an dem haltzeigenden Signal vorbeigekommen ist. (Und ob es überhaupt Halt gezeigt hat.) Vorher ist alles reine Spekulation.
mfg
Andre
Vor einigen Monaten ist eine Stadtbahn in Baden-Baden mit abgeschalteter Indusi über Hp0 gefahren und an der Schutzweiche in die Lärmschutzwand gekracht. Der Fahrer hatte das Signal des Nachbargleises verwechselt - dort kam kurz danach ein Güterzug durchgefahren. Dank der Schutzweiche ging das ganze relativ glimpflich aus. Warum allerdings die Indusi abgeschaltet war? Dazu habe ich noch keine Infos finden können.
Gruß Tobias
Gruß Tobias
Blechbahner - 30.08.08 11:49
Moin ins Forum,
reicht es eigentlich nicht, wenn sich Fachlaien und Pseudoexperten in anderen Foren
über jeden Pups und jeden Beinaheunfall auslassen und Spekulatius backen, wollte
sagen Spekulationen verbreiten und Gerüchte kochen.
Wäre eigentlich schön, wenn wir das in diesem Forum nicht auch noch einführen
würden.
Bei DSO sind alle Zeitungsartikel verlinkt. Daraus geht hervor, dass der HLB Tf wohl
von Friedberg kommend das Signal überfahren hat und so in den Fahrweg des aus
Richtung Gelnhausen kommenden Containerzuges geraten ist. Glücklicherweise
haben sowohl der Weichenwärter wie auch der Tf des Containerzuges richtig und
schnell reagiert, so das es eben nicht zu einem Auffahrunfall gekommen ist.
MfG Hartmut
reicht es eigentlich nicht, wenn sich Fachlaien und Pseudoexperten in anderen Foren
über jeden Pups und jeden Beinaheunfall auslassen und Spekulatius backen, wollte
sagen Spekulationen verbreiten und Gerüchte kochen.
Wäre eigentlich schön, wenn wir das in diesem Forum nicht auch noch einführen
würden.
Bei DSO sind alle Zeitungsartikel verlinkt. Daraus geht hervor, dass der HLB Tf wohl
von Friedberg kommend das Signal überfahren hat und so in den Fahrweg des aus
Richtung Gelnhausen kommenden Containerzuges geraten ist. Glücklicherweise
haben sowohl der Weichenwärter wie auch der Tf des Containerzuges richtig und
schnell reagiert, so das es eben nicht zu einem Auffahrunfall gekommen ist.
MfG Hartmut
Eisenbahner1983 - 30.08.08 11:56
Was sagt uns das ! Privatbahn fui Staatsbahn hui .png)
Duck und weck
Duck und weck
Wolfgang Sch. - 30.08.08 12:03
Hallo,
ich lese aber nicht in anderen Foren, weil ich nur 1zu160 so gut finde, daß ich hier täglich reinschaue. Und warum soll nicht über Vorfälle der "großen Bahn" berichtet werden? Immerhin ist dieser Thread in der Kategorie "Vorbild" eingetragen. Wer sich nur für Modellbahn interessiert (was ich absolut respektiere), braucht Vorbild-Threads ja nicht zu lesen.
Spekulationen und Gerüchte mag ich auch nicht, dieser Kritik schließe ich mich an. Aber ich finde es gut, daß aufmerksame FreuNde auch Themen aus den Randbereichen hier an die interessierte Forumsgemeinschaft herantragen, vor Allem wenn es mit objektiven Links geschieht wie in Eröffnungsposting. Und über die Sicherheitstechnikl bei der Bahn wissen Viele wesentlich mehr als ich, also lese ich das gerne.
Ich wünsche Euch ein unfallfreies Wochenende!
Wolfgang
ich lese aber nicht in anderen Foren, weil ich nur 1zu160 so gut finde, daß ich hier täglich reinschaue. Und warum soll nicht über Vorfälle der "großen Bahn" berichtet werden? Immerhin ist dieser Thread in der Kategorie "Vorbild" eingetragen. Wer sich nur für Modellbahn interessiert (was ich absolut respektiere), braucht Vorbild-Threads ja nicht zu lesen.
Spekulationen und Gerüchte mag ich auch nicht, dieser Kritik schließe ich mich an. Aber ich finde es gut, daß aufmerksame FreuNde auch Themen aus den Randbereichen hier an die interessierte Forumsgemeinschaft herantragen, vor Allem wenn es mit objektiven Links geschieht wie in Eröffnungsposting. Und über die Sicherheitstechnikl bei der Bahn wissen Viele wesentlich mehr als ich, also lese ich das gerne.
Ich wünsche Euch ein unfallfreies Wochenende!
Wolfgang
Moin,
Björn sowas ist ja schon fast hinterhältig......png)
Wenn es wirklich stimmt das der Tf der HLB über das Haltzeigende Hauptsignal gedonnert ist,ist es wahrscheinlich abgelaufen wie fast immer.Ne Zwangsbremsung kassiert nicht gewusst warum,sich aus der Zwangsbremsung befreit und weitergefahren.Nur der schnellen reaktion des FDL´s ist es zu verdanken das nichts schlimmeres passiert ist.
Aus u.a. solchen gründen steht in der KoRil auch das nach JEDER Zwangsbremsung gemeinsam mit dem FDL die ursache der Zwangsbremsung festgestellt werden muss.Ausschlaggebend für dafür war ein vorfall bei der ausfahrt aus Hannover richtung Hamburg als der Tf eines ICE sich nach einer Zwangsbremsung am Hauptsignal befreite und weiterfuhr.Bin mir jetzt nicht sicher ob`s ne Flankenfahrt oder ein entgegenkommender Zug war.Privatbahn pfui Staatsbahn hui?!?! Deppen gibts überall!!
(ob mit 6 oder 36 Jahren Betriebszugehörigkeit
)
MFG
Michael
Björn sowas ist ja schon fast hinterhältig.....
Wenn es wirklich stimmt das der Tf der HLB über das Haltzeigende Hauptsignal gedonnert ist,ist es wahrscheinlich abgelaufen wie fast immer.Ne Zwangsbremsung kassiert nicht gewusst warum,sich aus der Zwangsbremsung befreit und weitergefahren.Nur der schnellen reaktion des FDL´s ist es zu verdanken das nichts schlimmeres passiert ist.
Aus u.a. solchen gründen steht in der KoRil auch das nach JEDER Zwangsbremsung gemeinsam mit dem FDL die ursache der Zwangsbremsung festgestellt werden muss.Ausschlaggebend für dafür war ein vorfall bei der ausfahrt aus Hannover richtung Hamburg als der Tf eines ICE sich nach einer Zwangsbremsung am Hauptsignal befreite und weiterfuhr.Bin mir jetzt nicht sicher ob`s ne Flankenfahrt oder ein entgegenkommender Zug war.Privatbahn pfui Staatsbahn hui?!?! Deppen gibts überall!!
(ob mit 6 oder 36 Jahren Betriebszugehörigkeit
MFG
Michael
@ Björn,
wenn jetzt alle Opfer der Staatsbahn sich bei Dir melden würden hättest Du eine verdammt lange Schlange vor der Tür. Zum größten Teil auch dort menschliches Versagen.
Sollte die PZB ausgeschaltet sein darf nur äusserst vorsichtig gefahren werden. Sollte trotz PZB-Auslösung sich aus der Zwangsbremsung befreit werden gehört der Triebfahrzeugführer ins Werk, ab zum Schrauben sortieren oder Hof fegen.
Seien wir einfach nur froh, dass nix passiert ist. Sooft kommt es Gott sei Dank immer nur zu "Beinahe"-Unfällen, wo man kräftig durchatmen sollte, 2 Kreuzzeichen machen und daraus lernen sollte.
Genügend Idis, die trotzdem beim nächsten Mal bei blinkendem Warnlicht über den Bahnübergang rasen oder trotz Schilder, Zäune oder sonstiger Warnanlagen über Gleise latschen gibt es satt & genug. Und wenn es dann nicht klappt sind natürlich wieder die böse Sonne (was muss sie auch so tiefstehen?) oder die blöde Bahn (warum muss die auch gerade dann kommen, wenn ich es eilig habe?) oder beide schuldig.
wenn jetzt alle Opfer der Staatsbahn sich bei Dir melden würden hättest Du eine verdammt lange Schlange vor der Tür. Zum größten Teil auch dort menschliches Versagen.
Sollte die PZB ausgeschaltet sein darf nur äusserst vorsichtig gefahren werden. Sollte trotz PZB-Auslösung sich aus der Zwangsbremsung befreit werden gehört der Triebfahrzeugführer ins Werk, ab zum Schrauben sortieren oder Hof fegen.
Seien wir einfach nur froh, dass nix passiert ist. Sooft kommt es Gott sei Dank immer nur zu "Beinahe"-Unfällen, wo man kräftig durchatmen sollte, 2 Kreuzzeichen machen und daraus lernen sollte.
Genügend Idis, die trotzdem beim nächsten Mal bei blinkendem Warnlicht über den Bahnübergang rasen oder trotz Schilder, Zäune oder sonstiger Warnanlagen über Gleise latschen gibt es satt & genug. Und wenn es dann nicht klappt sind natürlich wieder die böse Sonne (was muss sie auch so tiefstehen?) oder die blöde Bahn (warum muss die auch gerade dann kommen, wenn ich es eilig habe?) oder beide schuldig.
Hallo Carsten, du hast recht. Ich hätte die Frage anders stellen sollen:
Was ist auf den Gleisen der DB Netz AG los?
Denn der Triebwagen ist von Hanau gekommen, demzufolge mit wirksamer PZB!!
Der Güterzug wäre von hinten an den Triebwagen gestoßen--> demzufolge war der Fahrweg für den Güterzug gestellt gewesen!!
Ganz nebenbei, wo, wenn nicht hier, kann man sich mit diesen Themen austauschen!!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Was ist auf den Gleisen der DB Netz AG los?
Denn der Triebwagen ist von Hanau gekommen, demzufolge mit wirksamer PZB!!
Der Güterzug wäre von hinten an den Triebwagen gestoßen--> demzufolge war der Fahrweg für den Güterzug gestellt gewesen!!
Ganz nebenbei, wo, wenn nicht hier, kann man sich mit diesen Themen austauschen!!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo Thomas,
da tummelt sich so einiges, auf den Gleisen der DBAG
Ich finde den Trend nicht grundsätzlich falsch, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber die Sicherheit darf nicht darunter leiden.
Ich schließe mich deiner rhetorischen Frage an und denke, dass dieses Forum kein verkehrter Ort für Themen wie dieses ist.
Übrigens, immer her mit Infos, falls du was Neues zum Vorfall findest.
Schöne Grüße, Carsten
da tummelt sich so einiges, auf den Gleisen der DBAG
Ich schließe mich deiner rhetorischen Frage an und denke, dass dieses Forum kein verkehrter Ort für Themen wie dieses ist.
Übrigens, immer her mit Infos, falls du was Neues zum Vorfall findest.
Schöne Grüße, Carsten
Guten Morgen Carsten,
nach Abgleich der Meldung mit den gegebenheiten erstelle ich folgende These:
Der Triebwagen ist am Haltsignal vorbeigefahren (Stellwerk E 43, PZB eingeschaltet) und ist auf die Fahrstraße des Güterzugs gefahren. Demzufolge muss er die Weichen aufgeschnitten haben. Ist eine wilde Annahme, aber so oder so ähnlich muss es wohl gewesen sein.
Mit feundlichen Grüßen
Thomas
nach Abgleich der Meldung mit den gegebenheiten erstelle ich folgende These:
Der Triebwagen ist am Haltsignal vorbeigefahren (Stellwerk E 43, PZB eingeschaltet) und ist auf die Fahrstraße des Güterzugs gefahren. Demzufolge muss er die Weichen aufgeschnitten haben. Ist eine wilde Annahme, aber so oder so ähnlich muss es wohl gewesen sein.
Mit feundlichen Grüßen
Thomas
@ 18:
Er hat die Weiche aufge"fahren", beim Auf"schneiden" wäre er entgleist.
mfg
Andre
Er hat die Weiche aufge"fahren", beim Auf"schneiden" wäre er entgleist.
mfg
Andre
Hallo Andre,
kannst du den Unterschied erläutern, ich kannte bisher bloß den Begriff "aufschneiden".
Danke und Grüße, Carsten
kannst du den Unterschied erläutern, ich kannte bisher bloß den Begriff "aufschneiden".
Danke und Grüße, Carsten
Hallo@20
ZB.
ÖBB Dienstvorschrift V3, Abschnitt1, §4, Pkt 7
Das Auffahren von Weichen ist verboten,falls dies nicht ausdrücklich zugelassen ist(Bsb).Ein versehentliches Auffahren muss sofort dem Fdl gemeldet werden.......usw.
Gruß Josef
ZB.
ÖBB Dienstvorschrift V3, Abschnitt1, §4, Pkt 7
Das Auffahren von Weichen ist verboten,falls dies nicht ausdrücklich zugelassen ist(Bsb).Ein versehentliches Auffahren muss sofort dem Fdl gemeldet werden.......usw.
Gruß Josef
@ Josef
damit das Du erklärst, dass es verboten ist Weichen aufzufahren, erläuterst Du doch nicht, was der unterschied zu aufschneiden ist, oder?
@Carsten
Aufschneiden bedeutet, dass die Weiche in der falschen Lage befahren wird, und sich dabei das Rad (bzw der Spurkranz) an der äußeren Schiene zwischen die anliegende Zunge und und die entspechende äußere Schiene (die Backenschiene) schiebt. Das wäre so, als wenn Du mit dem Fingernagel auf der Modellbahn zwischen die anliegende Zung und die Backenschiene gehst.
Davon geht der Verschluss der Weiche mit an sicherheitgrenzender Warscheinluchkeit kaputt, da er die anliegende Zunge ja fest an der Backenschiene halten muss, damit die Weiche in der richtigen Lage einen durchgehende Fahrweg hat. Eventuell entgleist auch der Zug weil die Spurkränze in der Engestelle aufsteigen.
Eigentlich kann man aber eine Weiche so nicht aufschneiden, da man sie vorher "auffährt", dabei passiert folgendes:
Angenommen Du befährst eine Weiche stumpf, und kommst vom rechten Gleis, die Weiche ist aber so eingestell, dass man von links kommen kann. Dann liegt die in Fahrtrichtung rechte Zunge an, die linke nicht. Dadurch, dass die linke nicht anliegt, wird die Spur für den Zug der von der falschen Seite kommt immer schmaler, da die Spur ja um den Wert, den die Zunge von der Backenschiene abliegt enger wird.
Diese abliegende Zunge ist nicht so fest fixiert wie die anliegende, da sie ja eigentlich nicht befahren wird und somit nicht so eine hohe Belastung aushalten muss. Wenn der Zug nun falsch kommt drückt er die lose abliegende Zunge zur Seite und legt diese somit an die andere Backenschiene an, um wieder die richtige, breite der Spur zu erreichen. Da die beiden Zunge miteinander verbunden sind (es ist zwar keine starre Stange wie auf der Modellbahn, aber es gibt einen Zusammenhang, den Spitzenverschluss) wird die anliegende Zunge von der Backenschiene weggezogen, die Weiche also vollständig umgestellt, bevor es zum aufschneiden kommen kann.
Das hat den Vorteil, das die Fahrt nicht entgleist und die Weiche meistens nicht beschädigt wird.
Nun stellts sich die Frage, wie eine Weiche augeschneiden kann, wenn sie vorher schon aufgefahren wird...
Weichen auf Stellwerken mit mechanischer Technik die mit mehr als 50km/h mit Reisezügen spitz befahren werden, sind zusätzlich geriegelt, das heißt, die Zungen werden neben dem Spitzenverschluss nocheinmal extra fixiert. Nun kann der Zug die abliegende Zunge nicht mehr zur Seite drücken. Nun könne zwei Sachen passieren (manchmal auch bedes zusammen).
Duch die verengte Spur entgleist der Zug auf der Seite der abliegende Zunge, rutscht noch weiter und kann dann die anleigen Zunge aufschneiden oderaber er drückt die abliegnde Zunge trozdem in die andere Lage. Da hat zur Folge, dass Antrieb und Spitzenverschluss sich in Ihre Einzelteile zerlegen, die Anliegende Zunge bleibt weiter anliegend und kann jetzt aufgeschnitten werden.
Weichen mit beweglichen Herzstückespitzen können ebenfalls nicht ohne Beschädigung aufgefahren werden, da hier das Herzstück fest fixiert ist und es somit ebenfalls zur Entgleisung und/oder zur Zerstörung der Weiche kommt
Erklärung nachvollziehbar?
@Michael:
Die ehemalige KoRil ist mittlerweile nur noch eine Ril.
Gruß
Dirk
damit das Du erklärst, dass es verboten ist Weichen aufzufahren, erläuterst Du doch nicht, was der unterschied zu aufschneiden ist, oder?
@Carsten
Aufschneiden bedeutet, dass die Weiche in der falschen Lage befahren wird, und sich dabei das Rad (bzw der Spurkranz) an der äußeren Schiene zwischen die anliegende Zunge und und die entspechende äußere Schiene (die Backenschiene) schiebt. Das wäre so, als wenn Du mit dem Fingernagel auf der Modellbahn zwischen die anliegende Zung und die Backenschiene gehst.
Davon geht der Verschluss der Weiche mit an sicherheitgrenzender Warscheinluchkeit kaputt, da er die anliegende Zunge ja fest an der Backenschiene halten muss, damit die Weiche in der richtigen Lage einen durchgehende Fahrweg hat. Eventuell entgleist auch der Zug weil die Spurkränze in der Engestelle aufsteigen.
Eigentlich kann man aber eine Weiche so nicht aufschneiden, da man sie vorher "auffährt", dabei passiert folgendes:
Angenommen Du befährst eine Weiche stumpf, und kommst vom rechten Gleis, die Weiche ist aber so eingestell, dass man von links kommen kann. Dann liegt die in Fahrtrichtung rechte Zunge an, die linke nicht. Dadurch, dass die linke nicht anliegt, wird die Spur für den Zug der von der falschen Seite kommt immer schmaler, da die Spur ja um den Wert, den die Zunge von der Backenschiene abliegt enger wird.
Diese abliegende Zunge ist nicht so fest fixiert wie die anliegende, da sie ja eigentlich nicht befahren wird und somit nicht so eine hohe Belastung aushalten muss. Wenn der Zug nun falsch kommt drückt er die lose abliegende Zunge zur Seite und legt diese somit an die andere Backenschiene an, um wieder die richtige, breite der Spur zu erreichen. Da die beiden Zunge miteinander verbunden sind (es ist zwar keine starre Stange wie auf der Modellbahn, aber es gibt einen Zusammenhang, den Spitzenverschluss) wird die anliegende Zunge von der Backenschiene weggezogen, die Weiche also vollständig umgestellt, bevor es zum aufschneiden kommen kann.
Das hat den Vorteil, das die Fahrt nicht entgleist und die Weiche meistens nicht beschädigt wird.
Nun stellts sich die Frage, wie eine Weiche augeschneiden kann, wenn sie vorher schon aufgefahren wird...
Weichen auf Stellwerken mit mechanischer Technik die mit mehr als 50km/h mit Reisezügen spitz befahren werden, sind zusätzlich geriegelt, das heißt, die Zungen werden neben dem Spitzenverschluss nocheinmal extra fixiert. Nun kann der Zug die abliegende Zunge nicht mehr zur Seite drücken. Nun könne zwei Sachen passieren (manchmal auch bedes zusammen).
Duch die verengte Spur entgleist der Zug auf der Seite der abliegende Zunge, rutscht noch weiter und kann dann die anleigen Zunge aufschneiden oderaber er drückt die abliegnde Zunge trozdem in die andere Lage. Da hat zur Folge, dass Antrieb und Spitzenverschluss sich in Ihre Einzelteile zerlegen, die Anliegende Zunge bleibt weiter anliegend und kann jetzt aufgeschnitten werden.
Weichen mit beweglichen Herzstückespitzen können ebenfalls nicht ohne Beschädigung aufgefahren werden, da hier das Herzstück fest fixiert ist und es somit ebenfalls zur Entgleisung und/oder zur Zerstörung der Weiche kommt
Erklärung nachvollziehbar?
@Michael:
Die ehemalige KoRil ist mittlerweile nur noch eine Ril.
Gruß
Dirk
Dirk, vielen Dank für die erklärende Worte und noch einen schönen Sonntag!
Schöne Grüße, Carsten
Schöne Grüße, Carsten
@ 23 Hallo Dirk,
also deine Ausführungen sind echt toll, aber m.E. ist der Unterschied zwischen auffahren und aufschneiden folgender.
"Normale" Weichen können nur aufgefahren werden, da sie Stumpf befahren werden.
Doppelkreuzungsweichen (DKW) können Aufgeschnitten werden! Da wird nämlich immer spitz befahren!
Das es dabei zu Entgleisungen kommen kann ist mir neu. Kann vorkommen, ist aber nicht gewollt. Auch das die Weiche anschließend defekt ist kann ich nicht bestätigen. Sicherlich kann dies vorkommen, ist aber nicht zwangsläufig der Fall.
Denn der Weichenantrieb (Stellmotor) wird über die Rutschkupplung geschützt. Selbstverständlich muss anschließend die Funktion der Spitzenverschlüsse der Weiche auf Funktion geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
also deine Ausführungen sind echt toll, aber m.E. ist der Unterschied zwischen auffahren und aufschneiden folgender.
"Normale" Weichen können nur aufgefahren werden, da sie Stumpf befahren werden.
Doppelkreuzungsweichen (DKW) können Aufgeschnitten werden! Da wird nämlich immer spitz befahren!
Das es dabei zu Entgleisungen kommen kann ist mir neu. Kann vorkommen, ist aber nicht gewollt. Auch das die Weiche anschließend defekt ist kann ich nicht bestätigen. Sicherlich kann dies vorkommen, ist aber nicht zwangsläufig der Fall.
Denn der Weichenantrieb (Stellmotor) wird über die Rutschkupplung geschützt. Selbstverständlich muss anschließend die Funktion der Spitzenverschlüsse der Weiche auf Funktion geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Maximilian - 31.08.08 19:19
Hallo,
@25
>"Normale" Weichen können nur aufgefahren werden, da sie Stumpf befahren werden.
>Doppelkreuzungsweichen (DKW) können Aufgeschnitten werden! Da wird nämlich
>immer spitz befahren!
Das stimmt so leider nicht.
Auch eine Dkw kann aufgefahren werden, wenn der in Fahrtrichtung hintere Antrieb
falsch steht.
Davon mal abgesehen, es gibt keiner Vorschrift der DB den Begriff aufschneiden bei
Weichen, sondern nur auffahren. Weder in der FV noch ín den Baudienstvorschriften.
Gruß
Maximilian
@25
>"Normale" Weichen können nur aufgefahren werden, da sie Stumpf befahren werden.
>Doppelkreuzungsweichen (DKW) können Aufgeschnitten werden! Da wird nämlich
>immer spitz befahren!
Das stimmt so leider nicht.
Auch eine Dkw kann aufgefahren werden, wenn der in Fahrtrichtung hintere Antrieb
falsch steht.
Davon mal abgesehen, es gibt keiner Vorschrift der DB den Begriff aufschneiden bei
Weichen, sondern nur auffahren. Weder in der FV noch ín den Baudienstvorschriften.
Gruß
Maximilian
Hallo Maximilian,
wäre dann "aufschneiden" umgangssprachlich für "auffahren" zu verstehen?
Schöne Grüße, Carsten
wäre dann "aufschneiden" umgangssprachlich für "auffahren" zu verstehen?
Schöne Grüße, Carsten
beuteostfriese - 31.08.08 21:51
Hallo!
Die Sache mit der PZB kann noch anders verlaufen sein. Möglicherweise hat der Triebwagen am Signal zunächst gehalten und ist dann wieder angefahren. In diesem Fall wirkt die Indusi nicht. (Auf ähnliche Weise ist vor Jahren einmal in Schneverdingen ein Zusammenstoß zweier 628-er Triebwagen passiert.)
Wie gut, daß an der betreffenden Stelle noch ein Fahrdienstleiter vorhanden war. Wäre der entsprechende Abschnitt schon per Fernsteuerung bedient worden, dann wäre anstelle des Beinahe-Unfalls ein "echter" Unfall passiert. Denn ein Fahrdienstleiter in einer Fernsteuerzentrale (z. B. Frankfurt) hätte im günstigsten Fall rätselhafte Anzeigen auf seinem Bildschirm registriert. Und bis er herausgefunden hätte, was los ist, hätte es bereits geknallt.
Skeptische Grüße
Elmar
Die Sache mit der PZB kann noch anders verlaufen sein. Möglicherweise hat der Triebwagen am Signal zunächst gehalten und ist dann wieder angefahren. In diesem Fall wirkt die Indusi nicht. (Auf ähnliche Weise ist vor Jahren einmal in Schneverdingen ein Zusammenstoß zweier 628-er Triebwagen passiert.)
Wie gut, daß an der betreffenden Stelle noch ein Fahrdienstleiter vorhanden war. Wäre der entsprechende Abschnitt schon per Fernsteuerung bedient worden, dann wäre anstelle des Beinahe-Unfalls ein "echter" Unfall passiert. Denn ein Fahrdienstleiter in einer Fernsteuerzentrale (z. B. Frankfurt) hätte im günstigsten Fall rätselhafte Anzeigen auf seinem Bildschirm registriert. Und bis er herausgefunden hätte, was los ist, hätte es bereits geknallt.
Skeptische Grüße
Elmar
...irgendwie erinnert mich das an den Unfall mit dem "Gläsernem Zug "
Wurde damals eigentlich die >Schuldfrage< geklärt ?
Gruß: Werner S.
Wurde damals eigentlich die >Schuldfrage< geklärt ?
Gruß: Werner S.
@22
Dirk,Du hast natürlich recht.Es heisst inzwischen weder FV noch KoRil sondern inzwischen Ril 408.Um Deine ausführungen mal verständlich zu machen.Wenn man eine Weiche auffährt weil man sie in der falschen lage befährt muss man zwangsläufig entgleisen weil man,da das Spurmass enger wird aufläuft und aus dem Gleis gedrückt wird,was aber wiederum nicht passieren kann da die abliegende Weichenzunge nicht durch die stellstange so starr fixiert ist wie auf der Modellbahn.Eine entgleisung also nicht möglich ist.(?)Aha....
Und zu @29.
Auch interressant.Wenn ich also auf ein Haltzeigendes Signal zufahre davor zum stehen komme und dann beschleunige wirkt die Indusi nicht(?).Gegen Haltzeigende Hauptsignale wird nicht angefahren das ist schonmal ne Betriebsgefahr.Und wenn ich vor dem Signal stehe hab ich bei der PZB im regelfall 500 Hz leuchtmelder und wechselblinken ich komme also über 25Km/h nicht hinaus.
Der unfall in Schneverdingen ist mir noch in erinnerung allerdings weiss ich die genauen umstände nicht mehr.Was mir aber einfällt ,in den Heidepark könnt ich auch mal wieder.Werbung ende.
MFG
Michael
Dirk,Du hast natürlich recht.Es heisst inzwischen weder FV noch KoRil sondern inzwischen Ril 408.Um Deine ausführungen mal verständlich zu machen.Wenn man eine Weiche auffährt weil man sie in der falschen lage befährt muss man zwangsläufig entgleisen weil man,da das Spurmass enger wird aufläuft und aus dem Gleis gedrückt wird,was aber wiederum nicht passieren kann da die abliegende Weichenzunge nicht durch die stellstange so starr fixiert ist wie auf der Modellbahn.Eine entgleisung also nicht möglich ist.(?)Aha....
Und zu @29.
Auch interressant.Wenn ich also auf ein Haltzeigendes Signal zufahre davor zum stehen komme und dann beschleunige wirkt die Indusi nicht(?).Gegen Haltzeigende Hauptsignale wird nicht angefahren das ist schonmal ne Betriebsgefahr.Und wenn ich vor dem Signal stehe hab ich bei der PZB im regelfall 500 Hz leuchtmelder und wechselblinken ich komme also über 25Km/h nicht hinaus.
Der unfall in Schneverdingen ist mir noch in erinnerung allerdings weiss ich die genauen umstände nicht mehr.Was mir aber einfällt ,in den Heidepark könnt ich auch mal wieder.Werbung ende.
MFG
Michael
@ 26
Hallo Maximilian,
gut das wir gesprochen (geschrieben) haben.
Es ist tatsächlich so, das in der Fachsprache des Eisenbahnbetriebes vom Auffahren einer Weiche gesprochen wird. Zitat: ....unter dem Begriff "Auffahren einer Weiche" versteht man das Befahren der Weiche vom Herzstück aus...... Der Begriff "aufschneiden" ist mehr umgangssprachlich.
PZB ist scheeee....sagt der Hesse, aber was wäre gewesen, der der Tf unter 25 Km/h über den 500 Hz Magnet gefahren ist, die Zwangsbremsung (2000Hz bei HpO) ausgelöst hat und einfach weitergefahren ist??
Da nützt eine PZB wenig!!
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Maximilian,
gut das wir gesprochen (geschrieben) haben.
Es ist tatsächlich so, das in der Fachsprache des Eisenbahnbetriebes vom Auffahren einer Weiche gesprochen wird. Zitat: ....unter dem Begriff "Auffahren einer Weiche" versteht man das Befahren der Weiche vom Herzstück aus...... Der Begriff "aufschneiden" ist mehr umgangssprachlich.
PZB ist scheeee....sagt der Hesse, aber was wäre gewesen, der der Tf unter 25 Km/h über den 500 Hz Magnet gefahren ist, die Zwangsbremsung (2000Hz bei HpO) ausgelöst hat und einfach weitergefahren ist??
Da nützt eine PZB wenig!!
Mit freundlichen Grüßen
Dann hat er ne astreine Betriebsgefahr hingelegt.Das geht dann schon in den bereich "Gefählicher Eingriff in den Eisenbahnverkehr.Und das vorsätzlich.Die PZB ist auch unter 25 Km/h aktiv.Die PZB ist nur inaktiv wenn sie ausgeschaltet ist.
MFG
Michael
MFG
Michael
Etwas spät, aber besser als nie:
Wenn eine Weiche gegen die Spitze befahren wird, kann sie aufgeschnitten werden, wenn der Spurkranz zwischen die anliegende Zunge und die Backenschiene gerät. Normalerweise geht das nicht, nur wenn z.B. die Spurkränze scharfgefahren sind oder die Zunge nicht richtig anliegt. Eine Entgleisung ist dabei unvermeidlich.
Auffahren nennt man das Befahren der (falschliegenden) Weiche von der Herzstückseite. Beim Auffahren passiert normalerweise gar nichts. Schon gar keine Entgleisung. Die Weiche wird einfach umgestellt und gut ist. Der Spitzenverschluß ist so konstruiert, daß er dabei keinen Schaden nimmt. Wenn die Weiche allerdings verriegelt ist, wird mit einiger Sicherheit der Riegel beschädigt.
mfg
Andre
Beitrag editiert am 08. 09. 2008 13:30.
Wenn eine Weiche gegen die Spitze befahren wird, kann sie aufgeschnitten werden, wenn der Spurkranz zwischen die anliegende Zunge und die Backenschiene gerät. Normalerweise geht das nicht, nur wenn z.B. die Spurkränze scharfgefahren sind oder die Zunge nicht richtig anliegt. Eine Entgleisung ist dabei unvermeidlich.
Auffahren nennt man das Befahren der (falschliegenden) Weiche von der Herzstückseite. Beim Auffahren passiert normalerweise gar nichts. Schon gar keine Entgleisung. Die Weiche wird einfach umgestellt und gut ist. Der Spitzenverschluß ist so konstruiert, daß er dabei keinen Schaden nimmt. Wenn die Weiche allerdings verriegelt ist, wird mit einiger Sicherheit der Riegel beschädigt.
mfg
Andre
Beitrag editiert am 08. 09. 2008 13:30.
Maximilian - 08.09.08 13:33
Hallo Andre,
auch dann nennt es sich nicht aufschneiden, sondern auffahren.
Wie ich oben schnon schrieb, gibt es in keiner Vorschrift oder in
keiner technischen Baubeschreibung den Begriff des "Aufschneiden".
Das ist leider nur ein umgangssprachlicher Begriff, der sich hartnäckig
unter Modellbahnern hält.
Gruß
Maximilian
auch dann nennt es sich nicht aufschneiden, sondern auffahren.
Wie ich oben schnon schrieb, gibt es in keiner Vorschrift oder in
keiner technischen Baubeschreibung den Begriff des "Aufschneiden".
Das ist leider nur ein umgangssprachlicher Begriff, der sich hartnäckig
unter Modellbahnern hält.
Gruß
Maximilian
Umgangssprachlich ist das auch bei der Eisenbahn so. Vor 20 Jahren habe ich mal eine Weiche aufgeschnitten, seitdem kenne ich den Begriff, der mir vorher gar nicht bekannt war.
mfg
Andre
mfg
Andre
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