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THEMA: Faulhaber-Motoren für Spur N

THEMA: Faulhaber-Motoren für Spur N
Startbeitrag
Markus [Gast] - 14.09.03 16:39
Hallo,
hat hier jemand Erfahrung bezüglich der Umrüstung von Spur N-Triebfahrzeugen (speziell Dampfloks von Minitrix, Fleischmann, Arnold, Roco und Kato). Mich würde interessieren, welcher Faulhaber-Motor für welches Modell, Einbau problematisch bzw. unproblematisch und die Kosten.

Danke für Tipps an E-Mail:

mrtorpedo@freenet.de



ICE1 von Fleischmann: 75,- Material und 75,- Montagekosten in 2002
@Markus

Antworten und Tipps werden generell hier zur allgemeinen Diskussion veröffentlicht, damit auch alle etwas davon haben.

Danke und Gruss Ricola
Richtig Ricola, diese Erkenntnisse würden mich auch brennend interesieren.

Sollte sich in der Diskussion eine tabellenwürdige Zusammenstellung ergeben, dann ist das sicher eine gute Ergänzung unter Ismael´s Elektrikseiten.
Mit dem Gedankenanstoss sollten auch mal dazu hier informative HP´s erscheinen.

Danke an die Mitleser und deren Hilfe dazu-

Servus  Albi
Was die Motoren und die Fräszeiten betrifft, daß findet man auf der Seite von sb-modellbau. Anscheindend verwendet auch sb-modellbau jetzt immer mehr MAXON-Motoren für Ihre Umbausätze.
Grüsse Michael
Hallo Markus,
ich habe schon diverse Loks auf Fauli's umgerüstet, sowohl mit Umbausätzen von sb-modellbau, als auch mit Eigenkonstuktionen. Fauli's kaufst Du am günstigsten bei LEMO-SOLAR (www.lemo-solar.de). Dort bekommst Du sowohl die Motoren als auch Schwungmassen und Schnecken im Modul 0,3 u. 0,4. (Kosten pro Motor ca 35 Euro). Schwierig wird der Eigenumbau, wenn Du die Achsen verlägern mußt, die recht ungewöhnliche Maße von 1,5 bzw 0.8mm Durchmesser haben. Auch das Platzschaffen in den Lok- bzw Tendergehäusen ist nicht ganz einfach.
Einfach ist der Umbau bei mn BR41, Kato BR57 (beide 1216-Motoren), fm BR98 (0816-Motor), ar BR93 (1216) ist schon etwas schwieriger.
Tip: zuerst Standard-Motor der ausbauen und vermessen, dann erst Fauli bestellen. Ein guter Anhalt ist die Umbauliste von sb-modellbau, danach kannst Du abschätzen (anhand der Schwierigkeitsgrades) ob Du dir das zutrauen willst. Ebenso ist schon in der Liste der Motortyp angegeben und ob eine Schwungmasse eingebaut werden kann.
Gruß
Michael
Meine erfahrung ist:  Umbau lohnt sich nur, wenn das Getriebe der Lok  was taugt.  In N werden meist nur die Motoren getauscht, das bringt nix, wenn das Getriebe klemmt.
Habe eine Ar 95 umgebaut, ohne nennenswerten Erfolg, das Getriebe klemmt immer noch.  Flm 78 ging, weil der Motor besser läuft.
Überlege, ob ich meine Ar 93 mal an SB einschicke zum Umbau.

Gruß, Christoph
Hallo bei uns im Club  haben einige Modelle umbauen lassen. (Ich leider nicht, da ich die angegebenen Modelle nicht besitze oder mit das Vergnügen zu teuer ist)
Arnold Köf - Ein Traum - Auslauf 80 cm
Arnold 211 - Ein Traum, Auslauf ca. 60cm
Roco BR 44 - Fahrgeräusch und Fahrvehalten super, Zugkraft na ja...
Roco E-44 - Fahrverhalten und Fahrgeräusch super, Auslaf ca. 10 cm
Hobbytrain RE 4/4I - Umbau lohnend und Fahrverhalten mit wenig Auslauf super
Roco V 200 - Super Fahrdynamik
Minitrix RE 4/4 II - Super Auslauf und Topp Fahreigenschaften
FL BR 86 - Der Hammer, Auslauf ohne Ende, kann milimetergenau rangiert werden, der beste Umbau von allen.
FL VT 97 - lohnender Umbau ..

Der Haken ist der Preis - so ab EUR 160 aufwärts
Der Umbau finder bei der Firma Euromodell statt und der "Meister" hat auch einmal Wartezeiten von bis zu einem Jahr ....

Wie gesagt: Ich bin schon ein wenig Neidisch auf die Fahreigenschaften der Modelle der Clubkollegen ... und ich glaube irgendwann werde ich mit der FL BR 86 doch beginnen.

Gruß

SCH
Auslauf gut und schön, aber das eine umgebaute Köf einen Auslauf von 80 CM
haben soll, kann und will ich nicht glauben (jedenfalls nicht in N). Und die 211 mit
60 CM kommt mir auch sehr weit vor ... sollten das nicht eher MM sein ???

Weil, wenn man weiterliest, und die Roco E 44 "nur" 10 cm hat, würd ich sagen,
ist der Umbau nicht gelungen ...

Ansonsten, Hut ab ... N-Jörn ...
JEDER FH Umbau ist lohnend, solange das Getriebe der Lok funktioniert.
Das Ergebnis hängt aber stark vom Aufwand ab, den man treiben will.
Bei Euromodell muss man die Lok einschicken, es gibt keine Bausätze. Dafür aber gigantischen Auslauf bis zu 1 Meter (!). Das gilt übrigens für die Köf tatsächlich auch, meine brachte es "nur" auf 40 cm und überfuhr locker jede Signaltrennstelle (hab deswegen die Schwungmasse halbiert).
Bei SB gibts Bausätze, die man in der Regel (bis Schwierigkeitsgrad II) mit der Kleinbohrmaschine selbst bauen kann für ca 60 €. Hier ist der Auslauf ein paar cm.
Preisgünstigste Version ist kompletter Selbstbau, ca 35 € für den Motor bei Lemo-Solar. Braucht aber einige Erfahrung und am besten eine Drehbank.
Als Motoren werden i.A. die Typen 0816, 1016, 1219 und 1319 verwendet, wobei der 1319 der leistungsfähigste ist. Mit den Maxon Motoren, die SB neuerdings einbaut, habe ich noch keine Erfahrungen.
Übrigens: selbst wenn nur 1 cm Auslauf dabei herausspringt, sind isolierte Herzstücke kein Thema mehr.
M.E. der wichtigste Vorteil ist aber die geringere Stromaufnahme (ca 50 mA) und die geringere Verschmutzung (die Kohlebürsten-Dreckschleudern fallen weg). Die Wartunsgintervalle werden deutlich grösser. Und die Motoren sind praktisch nicht kaputt zu kriegen.
Hallo SCH,
meine Roco-44er hatte nach kurzer Laufzeit Zugkraft 0. Nach einem Hafftreifenwechsel auf Fleischmann-Gummis zieht sie mehr als die Arnold 96 (beide Loks fahren mit Serienmotoren, die Faulis müssten mit hoher Untersetzung mindestens genau so viel ziehen)!
Gruß
RubiNH0
Der Motor ist nur ein Glied in der Antriebskette. In gewissem Umfang kann man damit andere Schwächen ausgleichen.
Die gewerblich angebotenen Umbausätze sind teilweise auch nur ein Kompromiss in Richtung einfacher Umbau und etwas bessere Fahreigenschaften - wer nahezu das Optimum sucht, der muss sich etwas mehr Mühe geben.

Generell ist es hilfreich den größt möglichen Motor einzubauen - also den, der das größte Drehmoment entwickelt.
Ein großes Drehmoment überwindet die unterschiedlichen Hemmkräfte im Getriebe (insbesondere beim Anfahren) ohne dass die Geschwindigkeit sich merklich verändert. Auch kann man so den Motor mit geringerer Spannung betreiben um so Drehzahl und Endgeschwindigkeit zu reduzieren.

unter

http://home.t-online.de/home/finescale.n/j_lokumb.htm

gibt es ein paar Beispiele dazu.

In einen Kato BR515 habe ich z.B. einen 24V FH1319 eingebaut. Nun paßt die Endgeschwindigkeit trotz eigentlich zu geringer Getriebeuntersetzung.

die Glockenankermtoren von Maxon sind sehr interessant, da sie bei gleichen Bauvolumen etwas mehr Leistung entwickeln - was entscheident sein kann - das ganze bei niedriegerer Drehzahl !!
- der 10mm Motor von Maxon  hat fast die doppelte Leistung des Faulhaber 1016 - und kann so bei niedriger Drehzahl etwa das doppelte Drehmoment erzeugen. Auch besitzt dieser Motor eine Durchgehende 1mm Welle - der FH hat nur eine 0,8mm Welle, die auf der einen Seite mit einer Muffe vergrößert ist.......
Auch aus mechanischer und elektrischer Sicht sind große Motoren oft günstiger.
die FH1319 Motoren gibt es mit 12V, 15V und 24V - damit kann mann also die Endgeschwindigkeit begrenzen/einstellen......  
Diese 13mm Motoren haben dann auch eine 1,5mm Welle die relativ unproblematisch ist bei langen Wellenenden oder bei großen Schwungmassen und deren Montage .... ist also einfacher für das Arbeiten ohne Spezial-Werkzeug.

Der Auslauf ist abhängig von der Größe der Schwungscheibe und von der Eigenreibung in der Lok. Loks mit zwei Schnecken und vielen Zahnrädern und Achsen bremsen halt deutlich mehr......

In Digital-Loks machen Mega Schwungscheiben nicht so viel Sinn - aber ganz ohne Schwungmassen sollte man bei Glockenankermotoren auch nicht arbeiten, da diese bei fehlender Spannung sofort stehen bleiben und über die Schnecke das Getriebe blockieren.
  
Auch mich halten die notwendendigen Fräsarbeiten vom Umbau ab. Wieso werden eigentlich nicht gleichzeitig passende Gewichte angeboten? So ein Bleiklotz kann doch nicht allzuviel kosten. Oder gibt es so einen Anbieter ?

Gruß Ralf


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