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THEMA: Gleisbild auf Modulen

THEMA: Gleisbild auf Modulen
Startbeitrag
Cox [Gast] - 11.09.03 14:14
Ich habe eigentlich nie viel über Module nachgedacht, zwischenzeitlich aber durch die Karlsruher und Orthenauer Anlagen interessiert geworden.

Was mich immer an der Konzeption gestört hat ist das doch recht simple, wenn auch vorbildgerechte Gleisbild, dessen Eindruck eigentlich nur durch clevere Landschaftsgestaltung aufgelockert werden kann.

Ich habe da einige gezielte Fragen:

#  Wie lang muß ein Modul sein, damit ich sanft "schlängeln" kann?
#  Sind die Gleisanschlüsse symmetrisch, kann ich also ein Modul 180° drehen?
#  Gibt es Konzepte, wo ich zwecks Kurvenbildung zwischen vier (!)  Gleisanschlüssen wählen kann? Das wäre beispielsweise auch interessant für eine parallele eingleisige Strecke.
#  Gibt es Konzepte mit unterirdischer Gleisrückführung, also Doppelstockkonzepte?
#  Können Steigungen realisiert werden? Ist ein Höhenversatz möglich?

Prinzipiell könnte man ja seine eigenen Module gestalten wie man will, lediglich die Schnittstelle zum Nachbar muß universell sein. Gibts sowas?

Das Thema würde ich gerne mal ohne jede Denkschablone diskutieren.

Gruss
Cox

Wie du deine Module gestaltest steht dir völlig frei, was deinen Ansprüchen gerecht wird ist gut. Von der Handhabbarkeit (dem Sinn der Module) her hat sich ein Maß von ca. 1m x 0,5-0,6m als günstig erwiesen.
Eine universelle Schnittstelle gibt es wohl nicht, aber ein simples Module mit einer Seite eigener Norm und anderer Seite Standardmodulnorm (Fremo oder was auch immer) sollte wohl nicht so schwierig sein. Das größte Problem ist dabei wohl die Elektrik.
Zu deinen Fragen im einzelnen
1) Wenn dir ein Modul dafür zu kurz ist, nimm ein Doppelmodul
2) Hängt von der Modulnorm ab, es gibt beide Varianten
3) ist mir nicht bekannt (als Norm)
4)  wie 3)
5) die Standardmodulübergänge haben immer eine genormte Höhe, ist auch eine Frage der guten Betrachtbarkeit

Auch Modelbahner, die Standardmodule bauen verwenden immer wieder Mehrfachmodule die nur an den Enden der Norm entsprechen, im Modulverbund aber den Ansprüchen der Gestaltung genügen. d.h. so ein Verbund kann immer nur als Ganzes eingesetzt werden (Bahnhöfe,Betriebswerke, Schluchten, Bergstrecken, Endstücke (Kehrmodule),...)

Thomas
Hallo Cox, willkommen bei den Modulerinnen und Modulern
Im Prinzipp kannst Du Dein Modul oder sogar mehrere Module so freizügig gestalten wie Du willst. Dein Nachbar ist Dir einfach dankbar wenn sich seine mit den Deinigen Geleisen treffen. Vielleicht machst Du ein Übergangsmodul. Wichtig ist der gleiche Nenner des Fahrbetriebs / Stroneinspeisung der Geleise . Wie Du das andere Elektrische, Weichen, Lampen, etc. auf Deinem Modul betreibst sollte Dir überlassen sein. Ebenso Steigungen kannst Du machen, wenn Du wieder auf eine Normhöhe am Kopfstück des Moduls kommst. Mach doch ein unterirdischer Bahnhof, das durch die Seitenwände betrachtet werden kann. Schwierige Bedienung bei Entgleisunge.

Was zu bedenken ist bei einem gemeinsamen Fahbetrieb, ob die Module eine Rastergrösse aufweisen muss, oder ob freizügig die Halle/Raum mit den Modulen bestückt werden kann!

Na dann viel Spass Cox. Komm nach Stuttgart und lass Dich inspirieren und beraten. Modellbahn-Süd mit vielen N-Spur-Modulen

Gruss Ricola
.
Hallo Cox,

interessant zu hören dass Du trotz Deiner großen Anlage an Module denkst.

Zu Deinen Fragen:
3) Verstehe ich nicht
4) Ich meine, ich hätte so was schon mal gesehen, weiß aber nicht mehr wo
5) Ein Karlsruher Modul, bestehend aus vier Teilen (5 bis 6m), hat eine Steigung (Kuppe), an beiden Enden aber Normhöhe. Bedenke aber: Wenn Du 1% bis 2% Steigung hast, brauchst Du 10m bis 5m Länge für 10cm Höhenunterschied.

Viele Grüße Joni
@cox
Wie kommst denn das DU über Module nachdenkst ????
Wie sieht es den aus mit HesseN-Modulen, das wolltet ihr doch mal diskutieren, oder? Das wäre doch ein Betätigungsfeld für dich.
Doch warum müssen Gleisanlagen kompliziert sein, ausserdem was soll bei einem Modul großartig drauf. 10gleisiger Hauptbahnhof ? Geht auch bei entsprechender Länge ( siehe German-N-Trak, das solltest du dir unbedingt mal antun)
Die Großzügigkeit ist ja gerade der Vorteil von Modulanlagen, ist das was wirkt. Und das man auch mal fertig wird

zu 1. was verstehts du unter schlängeln ? Einzelmodule mit bis zu 125 cm Länge lassen sich jedenfalls besser händeln. Kurvenradien möglichst nicht unter 100cm.

zu 2. kommt auf die Norm an, gibt solche und solche

zu 3. wieder Gegenfrage:zwecks Kurvenbildung zwischen vier (!)  Gleisanschlüsse wählen  , das verstehe ich nicht. Meinst du 4gleisige Modulnorm a´la N-Trak ?

zu 4. gibt es, meistens aber ungenutzt, da meist großzügige Schattebbahnhöfe mit Wendeschleife vorhanden sind.

zu 5. Steigungen sind kein Problem, wird halt lang. Bei Höhenversatz denke ich an 2 unterschiedlich hohe Gleisübergänge, falls du das meinst, ist auch kein Problem, habe ich bei meinen Heimmodulen genügend. Muss halt sehr gewissenhaft gebaut werden.
Zu empfehlende Literatur: Miba Spezial-Module, Alba-Module ( Da ist ein toller Klappbahnhof mit 4 Metern Länge drin, das würde mich noch jucken, aber habe keinen Platz dafür, da ich ja zusätzlich eine Heimanlage besitze, und nur für auf den Speicher zu stellen macht die ganze Arbeit keinen Sinn)
Gruß Uwe
Hallo Cox,

unter http://www.miba.de/spezial/spezial/52/index.htm findest Du ein MIBA Spezial (Nr.52), das sich mit Modulen und Segmenten beschäftigt. Da könntest Du einige Deiner Fragen klären,auch wenn's sicher noch viele, nicht im Heft aufgeführte "Normen" gibt

Weitere Info findest Du in Gunnar Selbmann's "Modellbahn – Module - Dioramen - Segmente" vom Alba-Verlag

Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael

Hallo Cox,

neben der Standardlösung von Modulanlagen (zweigleisige Hauptstrecke mit Wendemodulen an beiden Enden) habe ich auf Plänen auch schon Anlagen mit Abzweigungen, mehreren Bahnhöfen und Kopfbahnhöfen gesehen. Hier dürfte dann ein recht abwechslungsreicher Betrieb möglich sein. Frage mal Klaus L.

Kleine bis mittlere Heimanlagen sehen vom Betrieb ähnlich aus wie einfachere Modulanlagen: Bahnhof mit beidseitigem Schattenbahnhof bzw. Wendemöglichkeit und vielleicht noch einen Nebenbahnabzweig. Das Ganze dann oft verschlungen auf mehreren Ebenen. Erst große Heimanlagen haben verschiedene Fahrtmöglichkeiten.

Viele Grüße
@Cox

Um dir einen Eindruck zu verschaffen - unsere HP funzt wieder: http://www.n-f-m.de

Geh mal auf den Menü-Punkt  >Austellungen<. Da sind einige aufgelistet. Das neueste ist der Entwurf unseres Anlagenteils für Stuttgart. Da sieht man, was alles möglich ist. Nicht dabei ist hier der Abzweig auf eine eingleisige Nebenstrecke.
Wir haben - siehe Norm - nur eine Tiefe von 35 cm mit einer asymetrischen Gleislage. Wenn du die Kopfplatten drehst, dann ergibt sich über zwei Module automatisch ein schlängendes Gleisbild.
Der Abstand vom Boden zur Schienenoberkante scheint sich - auch - anläßlich Stuttgart - auf einen Meter festzuschreiben.
Darunterliegende Rückführungen haben wir schon in einem frühen Stadium vergessen, dafür haben wir größere Bahnhöfe mit Abstellmöglichkeiten und ein Aufgleisareal. In einer Wendeschleife können wir auch bis zu 5 Garnituren puffern.

Wie schon Mosi schrieb - besuch uns in Stuttgart

Servus  Albi
Hallo Cox,

zu 2)
180-Grad-Drehung ist nur möglich, wenn das oder die (meist) zwei Gleise genau in der Mitte liegen. Wenn nicht, dann

zu 1)
könntest Du auch sanft schlängeln, bei einer 180er Drehung. Bei dem einen Modul wären dann die Gleise vorn, dann kommt der Schlängel, und beim nächsten Modul wären dann die Gleise hinten. Aber in der Praxis haben die meisten Module eine schönere Betrachter- und eine weniger elegant ausgearbeitete Rückseite (Bedienerseite) und hinten meist Bedienelemente etc.

zu 3)
Diese Idee "quält" mich auch schon seit geraumer Zeit. Deshalb habe ich jetzt ein Raster-Modul erdacht (52 bzw. mit Rückwand 53 cm tief) mit 16 Gleisen, wobei die Gleise 8 und 9 als Anschluß-Standard vorgesehen sind. Aber auch die Gleise 4 und 5, sowie 12 und 13 sind als weiterer Standard für Module vom NCI vorgesehen (davon habe ich nämlich zwei). Die kann man dann vorn oder (gedreht) auch rückseitig andocken. Von diesen Gleisen 4/5 und 12/13 ist dann die sanfte Schwingung zu Gleis 8/9 nötig. Ich grüble jetzt nur noch über den Gleisabstand. Bei NCI (N-Club-International) sind es (mit Ausnahme der erwähnten Gleisrückführungs-U-Bahn) 30 mm, besser sieht aber 25 mm aus. Für die Gleise 4/5 und 12/13 wäre diese Fragen schon beantwortet, also 30 mm. Die restlichen Gleise sind dann für den Eigenbedarf, wenn man mehrere Module sein eigen nennt, oder man einigt sich mit den Kollegen auf zusätzliche Normanschlüsse.

zu 4)
Eine Gleisrückführung (4gleisig) gibt es bei den NCI-Modulen. Die ist 12 cm unter dem oberen Gleis (Modulkasten 15 cm hoch, 40 cm Kopfbreite, was nach meiner Erfahrung zu schmal ist). Gleisabstand ist dort unten nur 25 mm. Beim NCI wird mit Paßstiften und Metallschablone gearbeitet. Da paßt bei genauer Arbeit alles auf Anhieb, auch im "U-Bahn"-Bereich.

zu 5)
Theoretisch ist auch ein Höhenversatz, also eine Steigung, möglich, nur müssen dann die anschließenden Module längere oder kürzere Beine haben. In der Praxis habe ich solche Module mal bei einer HOm-Anlage (Bernina-Bahn) auf der Messe in Köln gesehen. Wegen sparsamer Landschaftsgestaltung hat mich das aber nicht sehr überzeugt.

Dein letzter Satz macht ja den eigentlichen Sinn der Modulerei aus. Jedes Modul paßt an das nächste. Was zwischendrinn passiert, ist letztlich egal. Kann man das dann aber als "universell" bezeichnen?.

Gruß Holger


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