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THEMA: Bausatz ET171 (fortführend ab 101...)

THEMA: Bausatz ET171 (fortführend ab 101...)
Startbeitrag
Frank - 06.06.08 15:19
Moin

Solange wir das Thema (welche Antriebsdrehgestelle nun?) nicht komplett geregelt haben, bitte ich die anderen Interessenten ersteinmal keine Antriebsspenderlok im Vorraus zu kaufen, weder eine V90 noch eine BR215.

- gegen die V90 spricht die schlechte Lieferbarkeit der letztem Marge, und ungeklärte eventuelle technische Probleme.

- gegen die 215 spricht die kleinere Getriebeuntersetzung, die zusätzlichen Kosten für einen passenden Motor (der Maxon RE10 sieht wohl am geeignetsten aus), und dass 3 Besteller sich bereits eine V90 gekauft haben.

Es lohnt sich nicht hier öffentlich darüber zu spekulieren was nun geschieht (bitte sein lassen), wenn jemand aber technisch sachdienliche Hinweise hat, dann soll das gern hier niedergeschrieben werden.

Wir werden die sinnvollste Lösung herausfiltern.

Bis in Kürze - mit vielen Grüßen aus Berlin,

Frank.

Hallo, ein Update zur Entwicklung,

Zur Antriebsmöglichkeit: Nachdem ich mit Roco endlich alle Punkte bezüglich der Fragen um die Triebdrehgestelle der V90 abklären konnte, stellt sich die Lage wie folgt dar:

Verfügbarkeit; Man kann die für uns Eingangs als Spenderfahrzeug vorgesehene Roco V90 zwar als 'Ganze' nicht mehr kaufen, jedoch würden die für unser Anliegen nötigen Baugruppen 91498 (Getriebe, komplett - UVP 13,55 Euro), 90069 (Radsatz ohne Haftring - UVP 3,95 Euro) und 109538 (Radsatz mit 2 Haftringen - UVP 4,50 Euro) des Modelles noch in für uns ausreichen Mengen bei Roco liegen.
Man könnte sie also über Fachhändler beziehen.

Technik: Dem Lieferstopp der V90 lagen laut dem Roco-Service allerdings technische Probleme zu Grunde, welche sich aus den Punkten, 1. lautem dreipoligen Motor, 2. schlechte Kraftübertragung, und 3. zu weitem Axialspiel der Antriebs-Achsen innerhalb des Drehgestelles zusammensetzten. Dies führte insgesamt dazu, dass die ausgelieferte letzte Marge der Lok (unter starker Motorbelastung) recht schlecht und laut lief. Enige Modelle fuhren nur einige Meter und der Motor verabschiedete sich. Das war der Grund für die Einstellung der weiteren Auslieferung.

Punkte 1 und 2 sind für uns nicht relevant, da ich in der Konstruktion weder den Motor, noch die Art der Kraftübertragung übernommen hätte.
Ich habe jetzt die mir vom Klaus Lübbe eingesandte nocheinmal auf den Punkt 3 (Axialspiel) hin 'inspeziert', und so leid es mir tut: Der Roco-Service hat Recht. Das Axialspiel der Radsätze ist für die Schwergängigkeit der Getriebe verantwortlich und damit für die hohe Motorbelastung verantwortlich.

Daher nehme ich von der Anpassung an die Baugruppen der V90 Abstand.
Schade, die Verwendung des Moduls 0,2 in der ersten Getriebestufe hätten mir gefallen. Aber der Antrieb muß vor Allem gut funktionieren.
Dem Klaus und den Anderen Interessenten welche sich schon ein solches Modell im Voraus gekauft haben, würde ich raten das Modell aufgrund technischer Mängel zurückzugeben (Roco ist sich der Probleme bewusst.)

Sonstiges:

Es gab noch Einiges an konstruktiven Änderungen, welche die
Montage erleichtern sollen, und einige Ergänzungen. So werden die
Bodenbaugruppen nun fertige Kunststoffgußbauteile sein. Auch die Dächer werden
fertige Baugruppen sein, da das Biegen der Dächer (beziehungsweise der Punkt,
dabei die daran hängende Außenhaut der Seitenwände frei von Verzug zu belassen)
sich als meiner Meinung nach zu problematisch herausgestellt hat (zumindest für
Anwender mit weniger großartigen feinmotorischen Fähigkeiten).
Damit dürfte der einer der beiden komplizierten Teile des Bausatzes entfernt
sein (der andere Punkt sind die Türgriffe ...aber das läßt sich wohlkaum anders
lösen).

Dann gibt es alle 3 Formvarianten des Zuges:

- die Bauart 1939 (ET/EM171 001-029) mit eckigen Schiebetürfenstern, und einer Führerstandstür im Triebwagen (Epoche2 und höher)

- die Bauart 1939 (ET/EM171 ab 030) mit eckigen Schiebetürfenstern, und zwei Führerstandstüren im Triebwagen (Epoche2 und höher)

- die Bauart 1954/55 und 58 (ET/EM171 ab 061) mit gerundeten Schiebetürfenstern, und zwei Führerstandstüren im Triebwagen (Ep.3 und höher)

Zur Erläuterung: Die Bauart 1939 besaß in den Schiebetüren noch nicht die später eingebauten Fenster mit den abgerundeten Ecken.
Ebenso unterscheiden sich die in Fahrtrichtung rechten Seiten der ET-Traglastenabteile der frühen Bauart 1939 (durch ein Doppelfenster und die noch fehlende vordere rechte Schiebetür) im Gegensatz zu späteren Bauart 1939 und 1954/55/58.

Als kleines Gimmick sind nun sogar die Holzbänke nachgebildet worden. Die typischen windfangenden Trennwände für den Innenraum gibt es ebenfalls.
Auch schön detaillierte Scharfenbergkupplungs-Atrappen werden fertig beiliegen.
Die Detaillierung der Drehgestellblenden samt deren Stromabnehmern wird (ich
denke und hoffe das natürlich...) auch für zufriedene Gesichter sorgen.

Es wird zwei Bögen mit Beschriftungen geben (ein Satz Anreiber für Symbole/Ziffern/Buchstaben, und ein Satz Naßschieber für Zierlinien),
Auch ozeanblau/beige Varianten wurden berücksichtigt, und da insbesondere die Anreiber ein teurer Spaß sind, schreibe ich vor der Produktion nochmal alle Interessenten an, welche Variante sie genau benötigen

Insgesamt bin ich bis hierhin wirklich sehr zufrieden mit dem Bausatz, und es geht gut vorwärts (wenn auch etwas anders, und leider nicht ganz so schnell wie geplant).

Viele Grüße aus Berlin, Frank.

Bitte nur sachdienliche Beiträge


Beitrag editiert am 15. 07. 2008 14:44.
Hallo Frank,

schön zu hören, daß es weiter geht.
Mich kannst du auf jeden Fall für Version 1 DRG mit einer Führerstandstür einplanen.

Gruß Roland
HOME: http://deutschereichsbahn.de.tl

Beitrag editiert am 15. 07. 2008 14:54.
Klasse Frank :) Gibt es irgendwo die Möglichkeiten, sich die 3 Varianten zu beschauen?
Beitrag von mir gelöscht, wg. OT

Beitrag editiert am 15. 07. 2008 21:06.
Hallo Frank,

Danke für das Update. Ich warte dann mal auf die angekündigte E-Mail.

Gruss (auch an alle anderen Besteller)

RS
ich bin ehrlich gesagt sehr unzufrieden.
Ob ich die Lok jetzt noch zurück geben kann, sehe ich als sehr zweifelhaft an. Ich habe sie schließlich vor einem Vierteljahr gekauft und sie fährt.
Jetzt kommen also auf mich auch noch die Kosten für einen weiteren (schlechteren) Antrieb hinzu, den ich eigentlich gar nicht haben will.
Klaus
Hallo,

naja, mit der Entscheidung gegen die V90 bin ich auch nicht im höchsten Maße zufrieden, ich habe hier halt auch schon eine liegen - die natürlich gut läuft, sonst hätte ich sie nicht gekauft. Im übrigen gebraucht erworben - da ist nix mit Rückgabe, allerdings hält sich der eventuelle finanzielle Schaden im Rahmen.

Auf jeden Fall werde ich mir erstmal keine 215 kaufen, sondern werde mir den Bausatz dann erstmal ansehen und überlegen, ob die V90-Drehgestelle nicht doch zu verwenden sind.

Sehr gut finde ich die Idee, die Dächer fertig geliefert zu bekommen; das Biegen der Dächer hatte mich schon ein wenig mit Sorge erfüllt.

Mit der Verzögerung der Auslieferung kann ich gut leben, habe irgendwie genug andere Dinge zu tun .

Grüße,

Udo.
Hallöchen,

Udo in #7 spricht mir aus dem Herzen...

Da meine V90 ebenfalls problemlos läuft (es ist allerdings eine gebraucht erworbene aus der früheren Serie), würde mich schon interessieren, was da genau bei der letzten den Lieferstopp verursachenden Serie an den Drehgestellen geändert wurde, was jetzt zu dem "zu weitem Axialspiel der Antriebs-Achsen innerhalb des Drehgestelles " führen mag.

Kann hier jemand bitte genaueres sagen?

Gruß
Horst

Edit: Achja ich möchte für die frühe Epoche 3 bauen. Deshalb, wenn ich schon wählen darf, für mich dann bitte die Ausführung in der Bauart 1954/55/58. Danke.



Beitrag editiert am 16. 07. 2008 15:04.
Hallo nochmal,

Horst:
Am Besten kann das vielleicht ebenfalls der Roco Kundendienst erklären (Telefon: 0180 - 191 92 92, Dienstag: 8.00 - 11.00 Uhr, sowie Donnerstag: 14.00 - 17.00 Uhr).
Bei Roco haben sie noch rd. 400 Bestellungen für das Modell offen, sie haben sich trotzdessen gegen die weitere Auslieferung entschlossen.

Udo:
Die Konstruktionen der Drehgestellaufnahmen der V90 und der BR215 unterscheiden sich komplett. Trotzdem rate ich noch gar kein Modell zu kaufen, die nächste Kauf-Empfehlung gebe ich auch erst wenn alles abgeschlossen ist. (ich habe sicherlich verständlicherweise wenig Lust auf eine weitere solche Situation)

Allgemein:
Dass Roco seine neue V90 technisch mißlingt und einstellt, ist sicher ärgerlich.
Auch ich habe natürlich bei Ankündigung der Neuauflage des Modelles nicht mit solchen Umständen gerechnet.
Aber besser als wenn der Fehler verschwiegen wird, und wir mit der Anpassung des ET171 an die fehlerbehafteten Antriebsbaugruppen ein Problemkind auf die Räder stellen.
Unser aller Focus sollte ein gut funktionierendes Endergebnis sein. Was sollte es jetzt bringen, wenn ich das Fahrgestell an die V90-Drehgestelle anpasse, und uns neben der lauten Betriebsgeräuschkulisse alle paar Betriebsstunden z.B. ein teurer Mashima- oder gar Maxon-Motor abraucht... Spätestens dann hätte ich verständlicherweise die Beschwerden über die "Unfähigkeit vernünftige Entscheidungen zu treffen" im eMail-Briefkasten....

Ich denke es ist sicherlich sachlich verständlich dass man eine Neukonstruktion nicht an solche Voraussetzungen (an einen nicht mehr erhältlichen technischen Problemfall) anpasst. Das wäre Irrsinn.
Mein Anliegen ist es natürlich ein funktionierendes Produkt auf die Beine zu stellen, und keinen Servicefall zu gebären.

Also lasst uns die Diskussion begraben, die Anpassung an die technisch problematische und nicht mehr erhältliche neue V90 von Roco werde ich sinnvollerweise nicht umsetzen.
Es macht einfach keinen Sinn und wäre eine absehbare Quelle von potenziellen Ärgernissen und Unzufriedenheiten.

Ich kann daher nur den Udo und den Horst nur bitten, versetzt eure beiden V90-Modelle bei eBay o.ä., und besorgt solange auch vorab nichts Anderes. Und seid mir nicht allzu 'sauer', dass ich die Gesamtauflage aufgrund oben genannter Aufführungen nicht an die V90-Konstruktion anpassen werde.

Weiteres bezüglich dieser Einzelfälle (Klaus, Udo & Horst) bitte direkt per eMail.

Gruß, Frank.

Beitrag editiert am 18. 07. 2008 21:27.
Moin,

Vor einer Stunde habe ich wie angekündigt ein Mail-Rundschreiben zur Varianten-Abfrage versendet... und schon habe ich auch die ersten Mailer-Daemon-Antworten bekommen...

Wer also diese Mail nicht erhalten hat, sollte sich nochmal bei mir mleden, unter:
info   (at)    meistermodell   (punkt)    de

Viele Grüße aus Berlin, Frank.
Hallo,

vielleicht nicht ganz uninteressante Info für die ET171-Besitzer in spe: Die Roco 215 ist gerade im Sonderangebot, z.B. bei Kramm für knapp 36 EUR.

Grüße,

Udo.
Danke für den Hinweis; ich würde aber gern wie weiter oben nochmal empfehlen, solange nichts zu kaufen, bis ich da eine definitive Kaufempfehlung abgeben kann.

Viele Grüße, Frank.
Hallo Frank,

natürlich hast Du recht, und ich hätte es dazuschreiben sollen. Andererseits findet da gerade der Abverkauf der Modelle statt, die Roco aus dem Programm schmeißt.

Will ja nicht drängeln, aber wenn die definitive Kaufempfehlung für die 215 erst kommt, wenn die 215 im Laden nicht mehr verfügbar, weil nicht mehr im Roco-Programm ist, ist das etwas unglücklich. Insbesondere dann, wenn gleichzeitig dafür die Händler funktions- und lauffähige 290 bekämen.

Naja, wir sind da jeder auf seine Art Leidtragende der Roco-Politik, kein großes Lager anzulegen. Andererseits sind wir über den Preis natürlich Hauptnutznießer dieser Politik.

Entspannte Grüße,

Udo.
Wieso Abverkauf? Bei Roco sind die 215er immer noch zum Preis von 55Euro gelistet.
Wo werden die denn abverkauft? Hat sich gerade erledigt. Schon gesehen.

Beitrag editiert am 28. 07. 2008 23:09.
Update 30.09.08:

Kurz und bündig; Die Entwicklungsarbeit ist abgeschlossen.

Konstruktive Änderungen gab es am Aufbau der Wagenkästen (bezüglich der Dächer, wie schon weiter oben beschrieben), der Integration von kulissengeführten Kurzkupplungen, und der Laufdrehgestelle (Diese werden nun zur Stromabnahme mit herangezogen).

Detailveränderungen:

Die Türklinken-Montage hat mich ebenfalls gewurmt, sodass jetzt jedem Bausatz eine Montagehilfe beiliegt. Eine weitere Montagevereinfachung dürften die fertig ausgelaserten Fenstereinsätze sein.
Desweiteren liegen den Bausätzen Ausdrucke zur Innenverkleidung bei.
Die Scheinwerfereinsätze sind jetzt keine einfachen Durchbrüche mehr, sondern etwas dreidimensional nachgestaltet. Ebenfalls sind nun auch die Scheibenwischer nachgestaltet.
Neben den Sitzreihen und Trennwänden in den Fahrgasträumen sind nun auch die Führerstände mit einer dem Vorbild entsprechenden Führerstandsrückwand und einem detaillierten Fahrstand vorhanden.

Wer sein Modell mit einem Antrieb ausstatten möchte...

Für den Aufbau eines fahrfähigen Zuges wird das Modell des ICE3 von Minitrix (Artikelnummer 12793) benötigt. Von diesem werden alle Antriebsbaugruppen, die kulissengeführten Kurzkupplungen, sowie die Platine mit der DSS verwendet. Beim Kauf bitte darauf achten, dass man ein Modell mit Produktionsdatum Mai 2008 oder jünger bekommt.

Wer sein Modell ohne Antrieb ausstatten möchte...

...benötigt lediglich die kulissengeführten Kurzkupplungen des Modells.
Es werden jeweils 4 Stück von folgenden Bauteilen benötigt (Minitrix-Artikelnummern):

- Kulisse 329 619
- Feder 329 022
- Kupplungsträger 329 617

Beleuchtung:

Für die Beleuchtung der Scheinwerfer werden passende LEDs, Widerstände und etwas Litze benötigt. Man benötigt gekoppelte LEDs (rot/warmweiß) im PLCC2-Gehäuse (beispielsweise erhältlich via eBay beim Verkäufer 'ledbaron'). Für die Verkabelung des Modells allgemein wird ebenfalls etwas Litze benötigt.

Desweiteren werden für die Lackierung Farben und Grundierung (die Angaben der verschiedenen RAL-Nummern finden sich in der Anleitung) benötigt. Einen normalen und einen schwach ausgasenden Sekundenkleber (z.B. Weicon VA 8312 und Weicon VA 1460), etwas Feinwerkzeug, etc. sollte ebenfalls vorhanden sein...

Alles andere ist im Bausatz enthalten.
Für die Produktion der Baugruppen sowie das erstellen der Anleitung werden noch ca. 8-10 Wochen notwendig sein.

Die Entwicklung ist abgeschlossen, und ich will keine Diskussionen anregen, welche letztlich dunkle Stimmungswolken über das Projekt ziehen lassen. Daher die wichtigsten Gründe für den Punkt, von dem ich ahne dass er Fragen aufwirft:

"Warum ausgerechnet der ICE3 als Spenderfahrzeug?..."

- der Antrieb läuft einfach sehr gut, und bietet sehr(!) gute Langsamfahreigenschaften
- der Antrieb läuft sehr leise bis nahezu geräuschlos
- der Antrieb besitzt bereits zwei Schwungmassen
- er bringt Triebdrehgestelle mit zum EM171 passenden Achsstand und geringer Bauhöhe mit
- die einzige Veränderung an den Antriebsbaugruppen bei der Adaption an den EM171 ist das Kürzen der Kardanwellen.
- das Modell bringt eine passende Platine samt NEM651-Digitalschnittstelle mit
- das Modell bringt 4 passende kulissengeführte Kurzkupplungen für den 3-Wagen-Zug mit
- er ist preiswert zu bekommen.

Weitere Fragen zum Antrieb bitte direkt an mich:
info  (ät)  meistermodell  (punkt)  de

Ich hoffe, eins wird deutlich: Mir selbst ist halt wichtig, keinen 'Schrott' auszuliefern. Die qualität soll stimmen, der Bausatz soll 'zu Ende gedacht' sein. Die Besteller sollen letztlich zufrieden mit dem sein, was sie erhalten.

Daher habe ich auch die erste (und die angedachte. zweite) Antriebslösung gecancelt, die Konstruktion bezüglich des Aufbauprinzips nochmal geändert, einige Form-Varianten geschaffen und viele Detaillösungen erstellt, die entweder den Aufbau erleichtern oder das Modell in seinen Details vervollkommnen.

Ich denke das Ergebnis der Gesamt-Entwicklung kann sich wirklich sehen lassen, auch wenns dafür etwas länger gedauert hat.

Viele Grüße aus Berlin, Frank.

Beitrag editiert am 02. 10. 2008 17:11.
Hallo Frank,
ich habe den Eintrag den ich eigentlich schreiben wollte wieder gelöscht und nicht hier eingestellt !
Nur soviel: Meine Begeisterung hält sich in Grenzen
Gruß
Joachim
Hallo Frank,

mir geht's genauso wie Joachim: Meine Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen. Der Rest hört sich ja nach sinnvollen Verbesserungen an, für die ich auch dankbar bin. Aber einen dem demnach optisch vielversprechenden Modell das ICE-Tempo zu verpassen, schmälert in meinen Augen die ganze Sache doch irgendwie erheblich (Langsamfahreigenschaften nützen nix bei Streckenblock-Betrieb)... Naja, die Frage dazu per Mail.

Das Gefühl, dessen ich mich nicht ganz erwehren kann: Trotz anfänglicher offener Diskussion hier im Forum ist das dann doch nicht anders als bei anderen Herstellern: Der Hersteller ist halt der Hersteller und nutzt seine Konstruktionshoheit.

Grüße,

Udo.
Hallo Udo + Joachim,

ist doch klasse wenn Frank ein Top Modell konstruiert !
Wenn sich während der Entwicklung Verbesserungen oder für uns als 'Bauherren' Vereinfachungen ergeben ist das meiner Meinung nach nur zu Begrüßen.
Dann bin ich auch bereit etwas länger zu warten, auch wenn ich den Zug lieber jetzt schon hätte.
Udo, was hast du für ein Problem mit Steckenblock und Höchstgeschwindigkeit ?
Wenn du den Zug mit konstanter Spannung fahren willst und dir die Geschwindigkeit dann zu hoch ist, kannst du doch am Zug mit Widerständen oder elektronisch die Geschwindigkeit begrenzen.
Für die Meisten sind die Langsamfahreigenschaften wichtig.

Ich denke, Kritik können wir anbringen wenn die Züge ausgeliefert sind und nicht alles so ist wie Frank jetzt verspricht. Dann bin ich der Erste der reklamiert!
Aber im Vorfeld schon so rumzumosern, obwohl niemand außer Frank den Zug bisher gesehen hat, ist fehl am Platz.

Gruß Roland
Home: www.deutschereichsbahn.de.tl




Hallo Roland,

> Wenn sich während der Entwicklung Verbesserungen oder für uns als 'Bauherren'
> Vereinfachungen ergeben ist das meiner Meinung nach nur zu Begrüßen.

Stimme Dir da 100% zu, hatte ja auch geschrieben, dass ich die restlichen Verbesserungen gut finde.

Nur musst Du mir dann auch zugestehen, dass Veränderungen, die für mich als 'Bauherrn' Verkomplizierungen ergeben nicht begrüßt werden.

Und eine solche Veränderung ist das ICE3-Fahrgestell, wegen des Tempos - aus leidvoller Erfahrung. Vorschalten von Widerständen geht nur begrenzt, dann setzt es irgendwann mit dem Moment des Motors aus und/oder der Zug bleibt bei kleinen Spannungsabsenkungen liegen. Wie gesagt. weiß ich aus eigener Erfahrung mit anderen Triebwagen, von Loks zu schweigen.  

Und für die Sache mit der elektronischen Reduzierung habe ich noch keine brauchbare Lösung gefunden - letzter Anlauf war mit Digitaldecodern im Analog-Modus und programmierbarer HG, leider bisher ohne brauchbares Resultat, obwohl ich als Analogbahner mir da natürlich Hilfe geholt habe (ein renommierter Digitalbahner hier aus dem Forum).

Für weitere Lösungsansätze bin ich natürlich offen!

Mit den bis vor kurzen favorisierten Spenderloks hätte es bekannte Lösungen zum Tempo gegeben, beim ICE3 muss ich nun erstmal suchen & überlegen, da ich keine Lösungen kenne - es gibt keine Schnecke von Glasmachers und was ein SB-Antrieb macht, weiß ich nicht, vermute aber aufgrund der relativ niedrigen Drehzahlen der neuen MTX-Motoren, dass da nicht sonderlich viel rauszuholen sein wird. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Und das alles dämpft natürlich meine Begeisterung.

> Ich denke, Kritik können wir anbringen wenn die Züge ausgeliefert sind

Die Fahreigenschaften des ICE3 sind bereits bekannt, egal wann das Modell von Frank kommt.

Grüße,

Udo.
Udo:

Meine beiden Minitrix-ICE3 fahren bei gleicher Spannung lediglich etwas mehr als halb so schnell wie z.B. die Roco BR215, und vielleicht 20-30 Prozent schneller als die Roco V90. Die beiden Modelle reagieren übrigens auch auf schwache Spannungen lange bevor sich z.B. bei der BR215 etwas bewegt. Teste mal einen Zug...

Zur Konstrukterhoheit:  

Mir war klar, dass die Wahl des Antriebes, egal welcher es nun sein wird, nicht allen passen wird. Aber ich bin hier sicher nicht stur geradeaus gegangen, sondern habe mehrere Möglichkeiten sondiert und getestet, Kompromisse abgewogen, und nach langem Grübeln so manchen möglichen Lösungsansatz aus verschiedenen Gründen auch wieder abgewählt, weil mir das ganze in der Summe nicht gut genug erschien.

Letztlich bin ich beim ICE3 hängengeblieben. In der Summe der Gewichtungen (aus nutzbaren Baugruppen, guten Fahreigenschaften, passenden Abmessungen, vertretbarem Umbauaufwand und günstigem Beschaffungspreis) halte ich das Modell für einen guten Kompromiss.
Dass die Eigenschaften je nach Anwender etwas verschieden wiegen, und man es deswegen sicherlich auch nicht Allen recht machen kann, liegt auch auf der Hand. (Und alles Gute ist bei keinem Spenderfahrzeug zusammen).
So will der Eine unbedingt einen Glockenankermotor, und der Andere möglichst nichts bezahlen, der Nächste braucht zwingend einen Digitaldecoder, für den Übernächsten ist selbst die Platine, egal ob mit oder ohne Schnittstelle rausgeworfenes Geld...
Einer hätte gern Platz für einen Lautsprecher, der andere ärgert sich dann über das Loch im Wagenboden... Das ist nicht leicht als Konstruteur, was die einen für löblich halten, empfinden die anderen als schwachsinnig
Ich versuche dann die Möglichkeiten sinnvoll gegeneinander abzuwiegen.
Denn ich habe ja letzlich den Hut auf (die Verantwortung für das 'Verbrechen'), und habe nachher die begründeten Beschwerden im Briefkasten wenn ich irgendwo mit 'zu spezieller' Gewichtung entschieden habe.

Joachim:

Sende mir doch dein Anliegen am Besten per Mail.

Viele Grüße aus Berlin, Frank.

Beitrag editiert am 02. 10. 2008 17:10.
Hallo Frank,

danke für die Antwort hier. Ist mir schon klar, dass Du verschiedenste Aspekte unter einen Hut bringen musstest und da einen Kompromiss gefunden hast, mit dem viele Dinge abgedeckt sind. Doof für mich, dass ein für meine Interessen wesentlicher Aspekt halt hintenruntergefallen ist. Naja, irgendwen musste es ja treffen.

Den MTX ICE3 kenne ich von meinem Bruder, er hat ein Exemplar der ersten Serie (mit mittlerweile erneuerten Achszahnrädern). Der ist auf keinen Fall langsamer als die Roco 215, eher schneller. Allerdings gibt's bei Roco aber auch Unterschiede in den Lok-Geschwindigkeiten, so dass solche Vergleiche immer schwierig sind. Vielleicht sind die neueren ICE3 langsamer geworden? Wer weiß.

Gibt's eigentlich einen konstruktiven Grund für die Forderung des Produktionszeitraums ab Mai 2008 für den Fahrgestellspender? Oder ist es bloß die Haltbarkeit der Zahnräder? (Ich frage mal hier, da das wohl jeden Besteller des ET171 interessieren würde, schicke Dir die Anfrage aber auch noch gerne per Mail ).

Der Punkt für mich war, dass für die Roco 290 und auch die 215 unterschiedliche Möglichkeiten der Geschwindigkeitsanpassung verfügbar sind, für den ICE3 halt nicht.

Abschließend möchte ich nochmal betonen, dass ich die weiteren von Dir beschriebenen Änderungen sehr begrüße.

Grüße,

Udo.
Hallo Frank,

das mit dem Produktionszeitraums ab Mai 08 will ich auch wissen. Meiner wäre aus letztem Jahr und kommt grade frisch von Trix zurück und mit neuen Zahnrädern. Gibts da Probleme anderer Art?

Ansonsten freue ich mich schon auf den Bausatz und finde die Änderungen gut. Und das ich dafür meinen ICE3 "opfere" kommt mir gar nicht so ungelegen, hat auf der neuen Anlage eh keinen Stammplatz, im Gegensatz zur 218.

Grüße
Detlef
Hallo,

habe mal bei SB angefragt: Umbausatz mit "langsamen" Motor => Geschwindigkeit bei 12V ca. 260 km/h.

Werde mal versuchen, Stefan Glasmachers zu kontaktieren, mal sehen ob's ne passende Schnecke geben kann. Hätte da noch jemand außer mir Interesse dran?

Wie schnell ist der ICE eigentlich mit Originalmotor?

Grüße,

Udo
Zum Produktionszeitraum des ICE3:

Ja, es geht um die Achszahnräder, ab Mai 2008 hatten die ausgelieferten Modelle bereits Metallzahnräder, die vorher verwendeten Kunststoffzahnräder hatten die Neigung nach einiger Zeit mit Haarrissen zu glänzen.
Wenn man ein Modell von vor Mai '08 erwirbt muß man die Umrüstung auf Metallachsen halt noch selbst durchführen. Umgerüstet ist aber auch ein Modell von vor Mai 2008 in Ordnung.

Gruß, Frank.
Hallo nochmal,

Falls jemand einen älteres Modelles ICE3 Art-Nr. 12793 erwirbt, und bei Minitrix nach Tauschachsen anfragt (im netten Ton angefragt, habe ich die Achsen übrigens auf Kulanz zugesendet bekommen), die Artikelnummern sind:

1 x Achse 329 931
1 x Achse 329 932
1 x Achse 327 292
1 x Achse 327 293

Viele Grüße aus Berlin, Frank.
An Udo nochmal:

Hast Du den Stefan Glasmachers schon kontaktiert?
Die Möglichkeit wäre zumindest optional natürlich der Knaller.

Gruß, Frank.
Hochgeholt, damit das Update alle Interessenten erreichen kann...

Gruß, Frank.
Hallo Frank,

danke für die Information zur notwendigen ICE-3-Version, das verbilligt die Sache vermutlich.

Stefan Glasmachers habe ich noch nicht erreicht, macht vielleicht ein langes Wochenende? Sein AB weiß aber schon mal, worum es geht.

Wichtig zu wissen wäre die Original-Geschwindigkeit des ICE3, ich selbst kann die leider nicht messen. Das wäre deshalb wichtig, um die avisierte Untersetzung der Schnecke herauszufinden. Mit dem SB-Umbausatz würde eine 1:2-Schnecke ja zu etwa 130 - 140 km/h führen, was sicher im akzeptablen Bereich liegt (den Rest schaffe ich dann mit ein oder zwei Dioden). Die Frage ist, ob das für den Original-MTX-Motor ausreichen würde?
Denn der Original-Motor ist ja so schlecht nicht, dass man ihn zwingend austauschen müsste.

Mal sehen, wann ich Herr Glasmachers zu sprechen bekomme ...

Grüße,

Udo.

Beitrag editiert am 03. 10. 2008 12:03.
Hallo zusammen,

habe heute mit Stefan Glasmachers gesprochen. Leider hat er einen ICE3 noch nie in Händen gehalten, konnte daher noch nix versprechen. Er meinte jedoch, dass es sehr unwahrscheinlich wäre, keine Schnecke für 1:2-Untersetzung zu machen, eventuell ist aber auch noch mehr drin.

Wir sind so verblieben, dass ich ihm einen ICE3 zukommen lasse, sobald ich einen habe. Ich werde mich also mal um einen günstigen ICE3 kümmern und ihn dann wieder kontaktieren. Wenn es konkrete Ergebnisse gibt, werde ich mich wieder melden. Bis dahin werden allerdings sicher einige Wochen bzw. wenige Monate ins Land gehen.

Grüße,

Udo.
Hallöchen Leute,

so, ab sofort bin ich glücklicher Besitzer eines ICE3 (zugegeben, den hätte ich mir ohne dieses Projekt niemals gekauft.)

Soweit der Teil dieser Nachricht, der vermutlich allgemein weniger interessant ist. Nun der andere Teil:
Bekanntlich ist ja der ICE3 besonders schnell unterwegs, sowohl in der Realität (trotz der "gelegentlich" vorkommenden Verspätungen, aber das ist dann ein anderes Thema), als auch, wie man hier des öfteren lesen konnte, auch bei "unserem" Mtx-Modell. Für den Moba-Hersteller ist wohl klar, dass ein solches Modell auch im Verhältnis zu anderen, vorbildmäßig älteren Fahrzeugen, besonders schnell sein muss, um den Käufergeschmack solcher Fahrzeuge Rechnung zu tragen. Nun kommt dabei natürlich auch die Frage auf, wie diese Vorgabe der hohen Geschwindigkeit technisch gelöst wird, zumal ja andererseits, wie ebenfalls hier zu lesen war, der verwendete Motor eher vergleichsweise langsam dreht.

Nun, nachdem ich meinen neuen ICE nun in Händen halte, war dies das erste, das es zu untersuchen gab, und siehe da - es bestätigt sich meine schon vorab gehegte Vermutung (@ Frank s. Email vom 3.10.):

In dem Mtx-Modell des ICE3 sind sogenannte zweigängige Schnecken verbaut, d. h., bei einer Motorumdrehung bewegt sich das eingreifende Zahnrad um zwei Zähne weiter. (Zum Verständnis für technisch nicht so versierte Modellbahner: Das ist genau das Gegenteil von dem, was Stefan Glasmachers’ halbgängige Schnecken so beliebt macht; dort erfolgt ja bei einer Motorumdrehung nur eine Zahnradbewegung von einem halben Zahn, oder anders ausgedrückt, jeder Zahn braucht dort zwei Motorumdrehungen - was dann eine Reduzierung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf die Hälfte bewirkt.)

Zurück zu unserem ICE-Antrieb also: Wenn wir diese serienmäßigen zweigängigen Schnecken durch normale eingängige ersetzen, dann verdoppelt sich die Gesamtuntersetzung des Antriebs und damit reduziert sich für das fertige Fahrzeug die Geschwindigkeit auf genau die Hälfte. Damit ist dann auch eine Schnecken-Sonderanfertigung durch Herrn Glasmachers wohl gar nicht mehr nötig.

Jetzt bleibt es also nur noch abzuklären, mit welchen anderen Schnecken also unser Antrieb auszustatten ist. Das einfachste wäre natürlich, es findet sich ein bereits 1:1 passendes Ersatzteil von einem anderen Fahrzeug.
Das Original der Schnecke vom ICE3 hat die folgenden Maße: Außendurchmesser 5,08 mm, Länge 5,75 mm, Wellendurchmesser 1,5 mm, Modul 0,3.
Die Ersatzteilnummer bei Mtx ist 329 928, und dabei ist dann neben der eigentlichen Schnecke noch der Wellenstummel, auf den sowohl die Schnecke aus auch das Kunststoff-Kardangelenk aufgepresst sind, sowie zwei quadratische Kunststofflager für den richtigen Sitz in der Getriebehalterung am Drehgestell. Hier ein Foto von dem ganzen (noch mit angeklipster Kardanwelle):
http://img111.imageshack.us/my.php?image=10100001kr3.jpg


Wer kennt sich ausreichend gut im Ersatzteilsektor aus und kann sagen, was da als Ersatz in Frage kommt?

Gruß
Horst

Bodo Fonfara (Euromodell-FP) hat unter der Art.nr. 0350148 etwas, dass den Belangen soweit entsprechen könnte, allerdings ist die Schnecke ohne die Längenangabe bei ihm gelistet.

Bei Lemo-Solar gibt es noch folgende (etwas zu lange) Schnecke: Best.-Nr. MS 0303 / Außen Ø 5 mm / Teikreis Ø 4,4 mm / Länge 6,5 mm / Bohrung 1,5 mm Ø

Gruß, Frank.
Hallo,

das ist eine gute Nachricht, dass MTX da eine doppelgängige Schnecke verbaut hat. Vorausgesetzt man findet eine passende eingängige Schnecke (was ich noch hoffe), könnte man das Tempo in etwa halbieren. Ich frage mich, wie schnell ist das Fahrzeug dann noch?

Ich habe in der Zwischenzeit auch einen ICE 3 von MTX erworben und warte auf die Lieferung. Wenn ich ihn hier habe, werde ich mich an Stefan Glasmachers wenden - kann ja nicht schaden, mehrgleisig zu fahren.

Grüße,

Udo.
Hallöchen,

so, jetzt habe ich wieder ein paar Neuigkeiten zu dem ICE3 Spenderfahrzeug für den Antrieb:

Erstens, für alle, die sich noch keinen ICE3 zugelegt haben und sich auf dem Gebrauchtmarkt nach preisgünstigen Angeboten umsehen: Es gibt ja von Mtx verschiedene ICE3-Produkte, die sich technisch nicht unterscheiden und lediglich unterschiedliche Farbgebung und/oder Bedruckung haben. Da für unseren Zweck das Gehäuse ohnehin nicht weiterverwendet wird, kommt es hier nicht wirklich auf den konkreten Typ an und man kann sich, (wenn einem das ggf. nachfolgende Problem der bruchgefährdeten Zahnräder auf den Antriebsachsen bewusst ist,) auf die preislich günstigste Variante "einschießen".

Ich selbst besitze mittlerweise zwei Exemplare des 11203, das ist die Variante im "Superman"-Design von ca. 2006, welches mit etwas Geduld und Glück als neuwertiges Gebrauchtmodell offensichtlich vegleichsweise preiswert ab ca. 40 Euro (+ Versandkosten) zu haben ist.  Je nach Verkäuferangebot ist dann sogar noch ein Gleisoval aus der damaligen Anfangspackung und eine designangepasste Hintergrundkulisse mit dabei, worauf man aber eigentlich auch verzichten kann.

Nun zur Frage der Geschwindigkeit und der etwas weiter oben im Thread erwähnten zweigängigen Schnecke. Da ich selber keine exakte Messmöglichkeit für die Geschwindigkeit besitze, kann ich nur mit Vergleichswerten gegenüber anderen bekannten Fahrzeugen dienen. Aber das dürte auch hinreichend Auskunft über das Machbare geben:

Meine beiden nun vorhandenen Fahrzeuge laufen im Originalzustand etwas unterschiedlich schnell, was wohl auch an der Eigenhemmung der Getriebe bzw. dem Grad der Schmierung oder auch einfach an Fertigungstoleranzen liegen mag. Das schnellere der beiden Fahrzeuge habe ich inzwischen auf eingängige Antriebsschnecken umgebaut; dieses ist nun in etwa vom Fahrverhalten analog recht genau mit dem der E19 von GFN vergleichbar. Für unseren Zweck ist das also der Beweis, dass der so umgebaute ICE3 ein durchaus geeigneter Kandidat für den angedachten Antrieb des ET171 ist.

Ein direkt und ohne Verändeung verwendbares Austauschteil für die dann eingängige Schnecke habe ich seither leider nicht gefunden, daher habe ich mich nach einer Ersatz- bzw. Bastellösung umgesehen. Weiter oben wurde bereits der Hersteller Lemo-Solar erwähnt, allerdings sind die dort angebotenen Schnecken etwas zu lang und müssten daher etwas gekürzt werden, um in den Getriebekasten des Drehgestells hinein zu passen. Deshalb habe ich mich nach einer anderen Bezugsquelle umgesehen.

Diese habe ich nun im Weinert Sortiment unter der Nr. 96302 gefunden, diese sind auch bei KH-Modellbahnbau kurzfristig für 1,70 das Stück lieferbar bzw. erhältlich, zuzüglich Versandkosten von lediglich 2,00 Euro.
@ Herrn Hegermann, falls Sie hier zufällig mitlesen: Vielen Dank für die sehr schnelle Lieferung. So ein vorbildlicher Service darf durchaus auch einmal explizit erwähnt werden!

Allerdings sind diese Schnecken mit einer Länge von 4,2 mm für unseren Zweck etwas zu kurz, aber mit beidseitig je einer passenden Beilagscheibe aus passendem Kunststoffmaterial, welche relativ schnell hergestellt ist, passt das dann ganz genau.

Ich habe mich auch entschieden, die Original-Schnecken für einen evtl. Rückbau auf den Origial-Wellenstummeln zu belassen und die neuen Schnecken auf neue Wellen aufzuziehen, z. B. von ausrangierten Radsätzen nach dem Abziehen der Räder und Abschleifen der nicht mehr benötigten Achsspitzen. Dann brauchen nur noch die Kunststoff-Kardanlager sowie die ohnehin lose aufgesteckten Kunststofflager vom Original weiterverwendet zu werden, welche dann von Hand und ohne Werkzeug umrüstbar sind. Ein kurzweiliger und wie ich meine gelungener Umbau. Ergebnis s. o.

Gruß
Horst
Seit dem 1. Oktober sind ja nun einige Wochen vergangen. Gibt es Neuigkeiten?
@34
ja, insofern, das die benötigten Trix Ersatzteile bei dem Händler meines Vertrauens seit Oktober noch nicht vollständig eingetroffen sind. Was den Schluss zuläßt das sie nicht lieferbar sein werden.
Soviel dazu
schönes Wochenende wünscht
Joachim
@35
Öh, ich hatte jetzt eigentlich eher einen Hinweis erwartet, wann das Modell denn tatsächlich geliefert wird. Vorher wollte ich keine Teile auf Verdacht kaufen...


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