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THEMA: Erfahrungen+Bilder mit Faulis

THEMA: Erfahrungen+Bilder mit Faulis
Startbeitrag
Peter W. [Gast] - 21.01.03 16:23
Hallo,

wer von Euch hat Erfahrungen und Fotos von Faulhaberumbauten in N?

Motorische Gruesse,
Peter

Hi Peter W.
Willst Du die Motoren Dir einzeln besorgen?

Fragt sich HeNdrik
Hallo Hendrik,

das kommt auf den Anwendungsfall an. Mit Faulhabermotoren meinte ich jedenfalls den Oberbegriff, also alle Umbauten, egal ob durch eine Werkstatt, basierend auf einen Umbausatz oder im Selbstbauverfahren.

Mir wäre es wichtiger eine Optimierung des Getriebes zu erzielen um einen kleineren Motor einbauen zu koennen, als das Modell fuer einen Langsamlaeufermotor grosser Dimension mit maximalem Aufwand zu zerspanen.

Konkretes Beispiel:

sb bietet fuer die MTX 52er mit altem Antrieb einen Umbausatz basierend auf dem "Langsamlaeufer" 1219 an. Diesen halte ich fuer eher abstrus, da das Getriebe - naemlich genau das, was an der Lok wirklich schlecht ist - nicht getauscht wird und ausserdem am potentiellen Motoreinbauplatz keine 12 mm lichte Weite vorhanden ist, was eine Ausfraesung der Kesselinnenwand nach sich ziehen wird.

Es waere doch sinnvoller eine Getriebeaenderung vorzunehmen und einen kleinen 1016 einzubauen. Dazu muesste man ueberhaupt nicht fraesen. Den gewonnen Platz in der Laenge koennte man fuer eine breitere Schwungmasse verwenden.

LG,
Peter W.
BTW, es muss ja nicht immer Minimotor S.A. sein.
Maxon bietet bei gleichem Durchmesser und etwas groesserer Laenge mitunter Motoren mit hoeherer Leistung an.
Ach so, also zu der 52er und den Umbausatz direkt kann ich nichts sagen, aber was ist denn mit einem Geriebeumbau, wie sagt Hans-Werner immer - á la Glasmachers?
HeNdrik
Fährst du digital oder analog? Davon hängt die Getriebeauswahl ab.
Im Allgemeinen sind die kleineren Motoren gerde bei niedriger Drehzahl weniger Durchzugsstark. Zusammen mit hoher Getriebereibung kommt es im Analogbetrieb zu keinem schönen Anfahrverhalten.
Wie wäre es mit einem einfachen Getriebeumbau a la Stefan Glasmachers?
http://www.n-bahn.net

Edward
Ich denke hauptsaechlich an die Optimierung der Fahreigenschaften im Digitalbetrieb mit DCX73 oder MX62.

Ja an Stefan Glasmachers hab ich auch schon gedacht. Aber so eine Schnecke müsste doch auch jemand anders drehen könne, oder hat der Mann ein Patent drauf?

Maximale Schneckenuntersetzung plus einen 1016 mit Schwungmasse, so in etwa stelle ich mir das vor.
Ich galube der Mann hat da ein Patent drauf, kann mich aber irren. Zumindest ist die von ihm entwickelt.
HeNdrik
Ja hat er, aber eben nur für den Verkauf, was jeder selbst macht, interessiert niemanden! Aber wer kann es??

Ich habe viele Modelle während meiner analogen Zeit auf Glockenanker umgebaut. Da ich wenig Zeit zum experimentieren hatte, habe ich die Umbausätze von sb genutzt. Der erste war auch gleich mein erster und einziger Reinfall! BR41 von Arnold (Vollmetallmaschine) mit 1016! Könnt Ihr vergessen!! Der Motor ist viel zu schwach ohne Getriebeumbau. Kiste also zu Glasmachers, jetzt ist sie wieder merklich besser auf der Brust, aber eben das feine weiche Fahrverhalten des Glockenankers wird auch getrübt. Es gibt also sicher nichts perfekteres als eine von Haus aus mit ordentlichem Getriebe und Motor ausgestattete Maschine. Übrigens setzt man den gleichen Motor auch in die schwere BR05!?

Hat sich von Euch jemand schon selbst an Glockenankerumbauten ohne sb- Bausätze gemacht? Wer hat schon mit Maxon-Motoren gearbeitet? Die sind laut Datenblatt auch merklich leistungsstärker als vergleichbar große Faulhabermotoren! Wo bekommt man die preiswert her, oder auch Mabuchimotoren??

Beste Grüße, Thomas!
Nabend
      Ich habe mal versucht ein FH mit 1:4 Getriebe ein zu bauen in eine MTR BR 24.Ein kompromis dabei ist das es kein Raum dibt fur ein Schwungmasse.Habe keine Getriebeumbau durchgefuhrt.Das Ergebnis war sicher nicht schlecht.Der hochstgeschwindigkeit ist bedeutend niedriger und zwar soviel das ich der Lok z.S.gestellt habe.
                                       Bart
@N-Fan Thomas

Na nun mal nicht so bescheiden !

Jungs, der Thomas hat auf seiner Homepage (die ich jetzt nicht ungefragt reinstelle...ist aber in der Liste ) ne ganze Menge gut beschriebener Umbauten ! Echt Interessant ! Sollte man gesehen haben.

Grüße, Frank
Hi,
komme gerade aus dem Hobbykeller und lese mit Interesse vorstehende Gedankengänge etc.
Also die gleichen Erfahrungen beim Einbau eines Fauli in die Arnold BR 41 habe ich auch gemacht. Auch keine wesentlichen Verbesserungen mit dem Fauli in der GFN BR 38. Ich hoffte damals die Lok würde durch den Fauli langsamer und zugstärker bei geringer Fahrspannung. Weit gefahlt Das Fahren bei mittleren Geschwindigkeiten und das Halten waren marginal besser. Lediglich in der GFN BR 65 hat der Fauli meinen Vorstellungen entsprochen. Ordenliches Langsamfahren, Verringerung der Endgeschwindigkeit und kein Beschleunigung mit Last bergab. Die Roco BR 44 hatte ich auch mit Fauli versehen, ohne jegliche Verbesserung. Mir war da klar, daß der Fauli kein schlechtes Getriebe bzw, falsche Getriebe-übersetzung heilen kann. Also mußte am Getriebe angepackt werden. Dann habe ich es mit Glasmachers Getriebeumbau versucht. Meine Rennsemmel MTX BR 56 und Arnold BR 55 sollten als Versuch dienen, sollte es nicht klappen, war der Verlust nicht ganz so groß. Ich ließ beide Loks bei Glasmachers umrüsten. Der Erfolg war frappierend. Langsames Anfahren mit Last, gutes Rangieren, und eine ordentliche gewünschte Streckengeschwindigkeit. Es gab kein schlappwerden bergan und kein D-Zugtempo bergab.
Es folgen weitere Loks. Ich lasse sie alle bei Stefan Glasmachers umrüsten, denn dann bekommt man auch richtig laufende Loks zurück. Beim Selbstumrüsten mit den auch bestellbaren Umrüstteilen liegt das Einbaurisiko bei jedem selbst.
Laut Glasmachers, und er müßte ja über genügend Erfahrung verfügen, steht weit vor der Aufrüstung mit Fauli, die Getrieboptimierung.
Im N-Bahner Magazin wurden schon mehrmals Berichte diesbezüglich gebracht. Übrigens arbeitet Glasmachers auch an Verbesserungen der MTX BR 58 und BR 44, hinsichtlich mehr Zugkraft und Verkürzung des Lok-Tenderabstandes. Nachzulesen ebenfalls im N-Bahner.
Für mich Analogfahrer mit vielen Blockstellen und langer Strecke ist die Getriebeoptimierung ala Glasmachers genau richtig. Verhältnismäßig neue Loks wie meine 4 MTX BR 41, V 140, V200 BR 03 aus den Jahren 1994 -2001 benötigen diese Maßnahmen nicht. Sie haben bereits andere Getriebeübersetzungen und wahrscheinlich andere Motore. Unter der E-Mailadresse StefanOliG@aol.com kann man Stefan Glasmachers direkt anmailen. Unter Hersteller bei
http://n-bahner.de unter G. kann man auch direkt zu Preisen usw. gelangen. So ganz billig ist der Umbau mittels neuem Schneckenrad und Neujustierung auch nicht.
So eine Schnecke selbst drehen, dürfte auch nich so einfach sein, dies setzt das Vorhandensein entsprechender Feinstdrehmaschinen voraus. Vielleicht kann man seitens des Forums mit St. Glasmachers ja spezielle Vereinbarungen etc. treffen. Eventuell über Webmaster 1zu160. Soviel ich weiß, arbeitet Glasmachers alleine und hat daher eine lange Wartezeit. Bei Zuhilfenahme eines Mitarbeiters müßte sich da vielleicht anderes machen lassen. Die Problemloks dürften allerdings größtenteils aus Produktionen älter ca 5 - 8 Jahren sein. Ich kann Herrn Stefan Glasmachers nur empfehlen.
Hans-Werner
@Hans-Werner
Das mit dem Getriebe hast du sehr gut erkannt!
Oft kann der ganz normale Motor in der Lok verbleiben. Das Grundproblem ist meist bei Rangierloks die Langsamfahrt und bei Streckenloks die Vmax.
Bei der Langsamfahrt macht sich die Polrastung der einfachen Motoren sehr stark bemerkbar, zusammen mit der niedrigen Übersetzung wird das nix. Die Loks "brechen" fast los. Bei einem Schneckentausch kann der Motor auch bei Langsamfahrt viel höher drehen, die Polrastung fällt nicht mehr so ins Gewischt und das Drehmoment ist bedeutend höher. Durch die höhere Drehzahl wirkt der Anker viel mehr wie eine Schwungmasse und hilft kleine stromlose Stellen zu überbrücken.
Im Digitalbetrieb mit Lastregelung sieht die Sache dann noch besser aus, da die Getriebereibung beim Anfahren zum Teil kompensiert wird.
Bei der überzogenen Vmax ist die Sache natürlich sonnenklar
Ein Bekannter von mir hat die Arnold DHG700C (Weerkslok) selbst so umgebaut. Von Verbeck gab es mal Modul 0,2 Schnecken und Zahnräder. Da konnte man einfach die Teile selbst austauschen. Die Lok fuhr danach wunderbar. Leider gibt es Verbeck nicht mehr. Hat sonst jemand Bezugsquellen für solche Teile. Ich habe bisland nur M 0,254 gefunden.

Grüße

Edward

Hallo,

interessanter Weise sindt der Winzlingsmotor und das Getriebe in der Arnold DHG700C im Lichtjahre besser als in so mancher "grossen" Lok.

Ich habe die DHG700C mit LE0521 (der einzige Decoder bei dem es möglich ist, die Platine schmaler zu feilen so dass dieser ins Führerhaus passt) ausgestattet und die Höchstgeschwindigkeit vorbildgerecht eingestellt - die Lok fährt ausgezeichnet.

Peter W.
Ich habe das Führerhaus neu verglast, so passte auch ein LE077XF rein.

Edward
Hallo,
Du kannst die Trix BR 52 ganz einfach umbauen in dem Du den neuen Motor aus der Club Lok 42 bei Trix bestelltst. Habe selber die Br 52 Kondens mit den Motor ( ist ein Maxon ) umgebaut und die Maschine läuft jetzt SUPER. Du mußt nur den Motor und die Motorplatte bestellen, ca. 77,00 Teuros mit Porto, und auch nur ein ganz kleines Stück ausfräsen dann den neuen Motor mit den Originalschrauben anschrauben .Mit dem Fauli umbausatz von SB hatte ich auch schon eine 52 umgebaut, ist aber jede menge frässarbeit dabei und Preiswerter ist er auch nicht.
Gruß Jürgen
Hallo,

habe sb angeschrieben, sie würden es auch auf Basis Maxon 1016 machen wenn man die Lok einsendet. Vielleicht kann ich sb noch zu einem Umbausatz oder zur Zusendung von Teilen überreden.

Würde sich noch jemand dafür interessieren?

Motorige Grüße,
Peter W.
@ J Wilms,
hast Du einen vergoldeten Motor, oder einen Motor mit Kohlen in der reinstform von Kohlenstoff (Diamanten) für dien stolzen Preis erhalten?
Die bei Mätrix spinnen ja wohl. Ich bin überzeugt der Motor kostet die noch keine 15 (T)Euro. Die immensen Preise bei Ersatzteilen habe ich auch schon kennengelernt, auch bei GFN, 26 Euro für einen Signalantrieb einschl. Versand. Da ersteigere ich mir lieber ein komplettes Viessmann Signal für ca. 20 Euro.
Ein Glasmachersgetriebumbau hätte warscheinlich nicht mal die Hälfte gekostet und vermutlich wären die Fahreigenschaften dann ähnlich ausgefallen. Ich frage mich, wo kann man die Motore sonst noch beziehen, oder hat Mtrix da eine Verkaufssperre in Deutschland für diese Motore.
Hans-Werner
So billig sind die Glockenankermotoren nicht. Jedenfalls nicht im Detailverkauf. Der Umbausatz von sb kostet ja auch 60,- EUR.
@ Hans-Werner

Habe die Zugkraftprobleme bei GFN BR 38 dadurch gebessert, das ich die Kohlen abgeschliffen habe, durch Lötzinnstücke ersetzt und drüber noch'ne dünne Schicht Echtkohle. Im Tender selbst ist zu wenig Platz. Nun kommt zwar die Kohle im Tender etwas hoch (frisch gebunkert ), aber die 38 zieht jetzt wenigstens 'nen 6 Wagenzug durch die 3%-Wendel.
Hallo,
das ist ja mal echt ne popsitive Verbesserungsidee von mawo.
Und so ganz einfach, mit, man kann fast sagen, Mittel aus dem Haushalt, nur mit der Echtkohle gibt es eventuell Beschaffungsprobleme, denn der Kohlkeller existiert nicht mehr.
Aber, wie heißt es "Wo ein Wille, da ein Weg".
Viel Spaß noch beim allgemeinen Verbessern.
Hans-Werner
Echtkohle gibts in verschiedenen Granularitäten von ASOA.
Ich habe die ganz feine, aber die ist als Tenderkohle schon fast zu fein.

Peter W.
@Peter W.: Wie machst Du denn nun den Umbau? Mach mal gleich einen Bilderbericht für Ismael zum einstellen!!
Gruss HeNdrik

Hallo Dampflokverbesserer,
Spaß bei Seite und zur Echtkohle für eine natürlicheres Aussehen, habe ich auf den Tendern meiner Dampfloks fein zerkleinerte Echtkohle aufgebracht. ( geklebt) Von einer Dampfbahnfahrt hatte ich mir vom Heizer der =1 118 einen kleinen klumpen kohle geben lassen und diesn dann entsprechend zerkleinert. Dabei kommt der, der Kohle, eigene Glanz gut zur Geltung.
Hans-Werner
Ein Bekannter von mir hat zur Zugkrafterhöhung ein kleines Plättchen aus echtem Gold unter die Kohle gepackt. Verrückte gibt's

Edward
Ein Stückchen Blei hätt's aber auch getan
@ mawo,
mit was hast Du die Kunststoffkohlen abgeschliffen und wieviel mm konntest Du da entnehmen? Es müßte doch auch möglich sein, den gesamten Kunststoffkohlenspritzling aus dem Tender zu trennen und einen neuen Kohleaufbau, mit einer untersten Lage Blei und dann entsprechend zerkleinerte Echtkohle zu ersetzen. Dies würde zu einer starken Gewichts-Ballasterhöhung des Antriebstenders und somit der Zugkraft führen. Wurde so etwas schon einmal vorgenommen?
Hans-Werner
Hans-Werner
           Was Du da  beschreibst habe ich genau so gemacht mit Tender (GFN) der ich benutze fur selbstgebauter BR 45.Tender sollte etwas angepasst worden und da habe ich gleich die Gewichtserhohung durchgefuhrt.Leider habe ich kain Moglichkeit Bilder zu ubertragen
                                               Bart


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