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THEMA: DR-Tenderlok BR 64 - Personenwaggons?
THEMA: DR-Tenderlok BR 64 - Personenwaggons?
Felix Leiter - 15.04.08 16:44
Hallo,
ich habe eine Deutsche Reichsbahn-Tenderlok BR 64 von Minitrix (12026) und möchte ein Diorama bauen.
Welche Personenwaggons sind vorbildgerecht?
Mehr als 2 oder 3 hat die BR 64 auf einer Nebenstrecke ja wohl nicht gezogen, oder?
Gab es unterschiedliche Waggons in Abhägigkeit von der Nebenstrecken (Flachland vs. Mittelgebirge)?
Grüße
Felix
ich habe eine Deutsche Reichsbahn-Tenderlok BR 64 von Minitrix (12026) und möchte ein Diorama bauen.
Welche Personenwaggons sind vorbildgerecht?
Mehr als 2 oder 3 hat die BR 64 auf einer Nebenstrecke ja wohl nicht gezogen, oder?
Gab es unterschiedliche Waggons in Abhägigkeit von der Nebenstrecken (Flachland vs. Mittelgebirge)?
Grüße
Felix
Donnerbüchsen, alte 2 oder 3-achs Preussen, evtl. einen D-Zugwagen (als Kurswagen). Immer war ein Packwagen eingestellt, ab & zu auch Güterwagen, dann fuhr der Zug als PmG oder als GmP.
Standard war meist 3 x 3. Klasse, 1 x 2. Klasse, dazu dann noch ein Packwagen und evtl. Güterwagen.
Wenn die 64 in einem nicht-preussischen Gebiet fuhr eben landestypische Personenwagen, also statt Preussen eben Bayern z.B.
Die Bubikopf war nicht die Beste Lok für kurvige Strecken, daher wurde sie lieber auf relativ "geraden" Strecken eingesetzt.
Standard war meist 3 x 3. Klasse, 1 x 2. Klasse, dazu dann noch ein Packwagen und evtl. Güterwagen.
Wenn die 64 in einem nicht-preussischen Gebiet fuhr eben landestypische Personenwagen, also statt Preussen eben Bayern z.B.
Die Bubikopf war nicht die Beste Lok für kurvige Strecken, daher wurde sie lieber auf relativ "geraden" Strecken eingesetzt.
Felix Leiter - 15.04.08 17:31
Hallo und vielen Dank für die Antwort.
Aber ich habe nicht soviel Ahnung und weiß jetzt gar nicht, was damit gemeint ist (Donnerbüchse? Preussen?) Und was ist PmG/GmP?
Die BR 64 zog 5 Waggons und evtl. dazu Güterwagen? Diese kleine Lok?
Ist das Minitrix-Modell eigentlich maßstabsgetreu oder nur Spielzeug?
Grüße
Felix
Aber ich habe nicht soviel Ahnung und weiß jetzt gar nicht, was damit gemeint ist (Donnerbüchse? Preussen?) Und was ist PmG/GmP?
Die BR 64 zog 5 Waggons und evtl. dazu Güterwagen? Diese kleine Lok?
Ist das Minitrix-Modell eigentlich maßstabsgetreu oder nur Spielzeug?
Grüße
Felix
thomas splittgerber - 15.04.08 17:43
Hallo!
GmP ist ein Zug mit Personen- und Güterwagen.
Donnerbüchsen sind 2 achsige Personenwagen der DRG Epoche, gebaut ca. 1921-1934. Für Bayern passen auch die im letzten Jahr erschienen bayerischen Personenwagen von GFN (Fleischmann). Preußische Abteilwagen auch.(auch von GFN) Dieses Jahr erscheinen von Brawa württembergische 2 achser, die auch passen würden. Auch 3-4 Schnellzugwagen an BR 64 gab es.
Die Zugleistung war beachtlich.
Gruß
thomas.splittgerber.b
GmP ist ein Zug mit Personen- und Güterwagen.
Donnerbüchsen sind 2 achsige Personenwagen der DRG Epoche, gebaut ca. 1921-1934. Für Bayern passen auch die im letzten Jahr erschienen bayerischen Personenwagen von GFN (Fleischmann). Preußische Abteilwagen auch.(auch von GFN) Dieses Jahr erscheinen von Brawa württembergische 2 achser, die auch passen würden. Auch 3-4 Schnellzugwagen an BR 64 gab es.
Die Zugleistung war beachtlich.
Gruß
thomas.splittgerber.b
Hallo Felix,
"Ist das Minitrix-Modell eigentlich maßstabsgetreu oder nur Spielzeug?"
Wie soll ich es sagen? Wenn Du Dir die Lok erst kürzlich zugelegt hast, dann hast Du ein Spielzeug gekauft. Die 64 von Fleischmann ist da wesentlich vorbildgetreuer und filigraner. Wenn Du sie schon vor langer Zeit gekauft hast, nun ja, dann ist es eben egal.
Gruß
Rainer
"Ist das Minitrix-Modell eigentlich maßstabsgetreu oder nur Spielzeug?"
Wie soll ich es sagen? Wenn Du Dir die Lok erst kürzlich zugelegt hast, dann hast Du ein Spielzeug gekauft. Die 64 von Fleischmann ist da wesentlich vorbildgetreuer und filigraner. Wenn Du sie schon vor langer Zeit gekauft hast, nun ja, dann ist es eben egal.
Gruß
Rainer
Die Bubikopf (64) und das Steppenpferd (BR 24) von Trix sind über 35 Jahre alte Konstruktionen.
Die recht neuen Modelle von Fleischmann sind erheblich besser, von den Proportionen bis hin zu den Rädern - kein Vergleich. Aber wer will auch einen VW Käfer mit einem neuen Golf V vergleichen.
Die Einheitsloks der DR waren für ihre Größe recht kräftig. Nur beim "Fahrwerk" hatte die DR gespart.
Die recht neuen Modelle von Fleischmann sind erheblich besser, von den Proportionen bis hin zu den Rädern - kein Vergleich. Aber wer will auch einen VW Käfer mit einem neuen Golf V vergleichen.
Die Einheitsloks der DR waren für ihre Größe recht kräftig. Nur beim "Fahrwerk" hatte die DR gespart.
Hallo Felix,
> Die BR 64 zog 5 Waggons und evtl. dazu Güterwagen? Diese kleine Lok?
bei "kleinen" Loks verschätzt man sich oft was die Zugkraft angeht. Die 64 zog in der Ebene mit 80 km/h 525 t (Personenwagen) bzw. 605 t (D-Zug-Wagen).
Ein D-Zug-Wagen der DRG wiegt ca. 50 t, d.h. die 64 konnte also davon 12 an den Haken nehmen (allerdings brauchte sie dann so einige Zeit, bis sie bei 80 war).
Einen Personenwagen schätze ich mal mit ca. 30 t, dann konnte die 64 da in der Ebene 17 Wagen mit 80 km/h ziehen.
Mit zunehmender Steigung geht die Last und Geschwindigkeit natürlich runter, so bleiben bei 6 Promille für 50 km/h nur 14 Personenwagen bzw. 8 D-Zug-Wagen über.
Zu den genannten Wagentypen (hier nicht alle in DRG-Beschriftung):
Donnerbüchsen: GFN 8659 - 8663
2achsige preußische Plattformwagen: GFN 8765 - 8767 oder 8057 - 8059
3achsige preußische Plattformwagen: GFN 8071 - 8074
2achsige bayrische Plattformawagen: GFN 8090 - 8092
3achsige preußische Abteilwagen: GFN 8792 - 8795
2achsige preußische Abteilwagen: MTX 15728
Grüße,
Udo.
> Die BR 64 zog 5 Waggons und evtl. dazu Güterwagen? Diese kleine Lok?
bei "kleinen" Loks verschätzt man sich oft was die Zugkraft angeht. Die 64 zog in der Ebene mit 80 km/h 525 t (Personenwagen) bzw. 605 t (D-Zug-Wagen).
Ein D-Zug-Wagen der DRG wiegt ca. 50 t, d.h. die 64 konnte also davon 12 an den Haken nehmen (allerdings brauchte sie dann so einige Zeit, bis sie bei 80 war).
Einen Personenwagen schätze ich mal mit ca. 30 t, dann konnte die 64 da in der Ebene 17 Wagen mit 80 km/h ziehen.
Mit zunehmender Steigung geht die Last und Geschwindigkeit natürlich runter, so bleiben bei 6 Promille für 50 km/h nur 14 Personenwagen bzw. 8 D-Zug-Wagen über.
Zu den genannten Wagentypen (hier nicht alle in DRG-Beschriftung):
Donnerbüchsen: GFN 8659 - 8663
2achsige preußische Plattformwagen: GFN 8765 - 8767 oder 8057 - 8059
3achsige preußische Plattformwagen: GFN 8071 - 8074
2achsige bayrische Plattformawagen: GFN 8090 - 8092
3achsige preußische Abteilwagen: GFN 8792 - 8795
2achsige preußische Abteilwagen: MTX 15728
Grüße,
Udo.
Hallo!
Vorbildfotos von Zuggarnituren mit der BR64 findest Du hier:
http://www.mef-windischeschenbach.de
z.B. bei der Beschreibung der Nebenbahnstrecken oder der BR64 im BW Weiden.
Grüße
Peter
Vorbildfotos von Zuggarnituren mit der BR64 findest Du hier:
http://www.mef-windischeschenbach.de
z.B. bei der Beschreibung der Nebenbahnstrecken oder der BR64 im BW Weiden.
Grüße
Peter
Felix Leiter - 16.04.08 23:58
Hallo!
Danke an alle, die mir geholfen haben..png)
Sollte dem einen oder anderen noch etwas einfallen: Nur zu!
Grüße
Felix
Danke an alle, die mir geholfen haben.
Sollte dem einen oder anderen noch etwas einfallen: Nur zu!
Grüße
Felix
Felix Leiter - 17.04.08 00:21
Ach, da ist noch eine Sache, die ich nicht verstehe:
Meine BR 64 (DR) ist Epoche III, aber alle Waggons sind entweder DB (nicht DR) oder Epoche II (DRG).
Was nun? Denn auf dem Diorama sollte keine DR-Epoche III-Lok mit DB-Waggons stehen!
Grüßen
Felix
Meine BR 64 (DR) ist Epoche III, aber alle Waggons sind entweder DB (nicht DR) oder Epoche II (DRG).
Was nun? Denn auf dem Diorama sollte keine DR-Epoche III-Lok mit DB-Waggons stehen!
Grüßen
Felix
Auch dafür gibt es Wagen:
Fleischmann 8770-8773 oder 8760-8762 oder 8782-8783 oder TT-Club 3-Achs Rekowagen
Stefan T.
Fleischmann 8770-8773 oder 8760-8762 oder 8782-8783 oder TT-Club 3-Achs Rekowagen
Stefan T.
Hallo Felix,
Du schriebst eingangs, daß Deine 64 von Minitrix ist. Mir ist da keine als DR, Ep. III bekannt. Oder irre ich mich?
Gruß
Rainer
Du schriebst eingangs, daß Deine 64 von Minitrix ist. Mir ist da keine als DR, Ep. III bekannt. Oder irre ich mich?
Gruß
Rainer
Thomas aus Lgh - 17.04.08 12:53
Hi,
zur Zugleistung der BR 64 schau mal hier rein, ist zwar DB aber vielleicht hilfreich:
http://www.bundesbahnzeit.de/
=> Galerien => Nürnberg - Bubiköpfe und kleine Mikados
Gruß Thomas
zur Zugleistung der BR 64 schau mal hier rein, ist zwar DB aber vielleicht hilfreich:
http://www.bundesbahnzeit.de/
=> Galerien => Nürnberg - Bubiköpfe und kleine Mikados
Gruß Thomas
Ich weiß nicht, ob das Felix jetzt weiterhilft. Er will kein DR, Ep. III Diorama mit DB-Waggons. Wollte ich übrigens auch nicht. Er will sicherlich auch kein DR, Ep. III Diorama. Es sollte erstmal geklärt werden,
- ob es eine Mtx-64 als DR, Ep. III überhaupt gab (meiner Meinung nach nicht)
- wie kommt Felix darauf, daß es eine ist
- ob es ein Irrtum ist
Gruß
Rainer
- ob es eine Mtx-64 als DR, Ep. III überhaupt gab (meiner Meinung nach nicht)
- wie kommt Felix darauf, daß es eine ist
- ob es ein Irrtum ist
Gruß
Rainer
Thomas aus Lgh - 17.04.08 15:35
Hallo,
ich bezog mich jetzt auf Antwort 2, 6 u.a. , was die Zugleistung (Anzahl Waggons) angeht, da dort ein Bild ist, wo einen Menge 3-Achser Umbauwagen an einer 64er hängen
Gruß Thomas
ich bezog mich jetzt auf Antwort 2, 6 u.a. , was die Zugleistung (Anzahl Waggons) angeht, da dort ein Bild ist, wo einen Menge 3-Achser Umbauwagen an einer 64er hängen
Gruß Thomas
Das Modell ist Epoche II, Deutsche Reichsbahngesellschaft.
Da müsste man also auf den Wassertanks noch die Totenköpfe "kein Trinkwasser" draufkleben und die Rev.-Daten ändern, denn glaubhaft wäre das Modell dann eine DR-(Ost)-Lok.
Vielleicht sollte man sie umnummerieren, denn wenn ich den Obermayer richtig im Kopf habe hieß die Baureihe in der DDR 64.1
Da müsste man also auf den Wassertanks noch die Totenköpfe "kein Trinkwasser" draufkleben und die Rev.-Daten ändern, denn glaubhaft wäre das Modell dann eine DR-(Ost)-Lok.
Vielleicht sollte man sie umnummerieren, denn wenn ich den Obermayer richtig im Kopf habe hieß die Baureihe in der DDR 64.1
Hallöchen,
ich weiß nicht, ob Felix die gleiche Lok wie ich besitzt. Meine ist von der Beschriftung her eindeutig Ep. II (64 089 mit messingfarbenen Schildern in der typischen DRG Schriftart; Revisionsdatum 10.2.31). Aber die Rauchkammertüre mit 3. Spitzenlicht und Zentralverriegelung will da gar nicht so recht in diese Ep. II passen.
War das vielleicht das Kriterium für seine Aussage, dass es sich um ein Ep. III (DR) Modell handeln soll?
Gruß Horst
ich weiß nicht, ob Felix die gleiche Lok wie ich besitzt. Meine ist von der Beschriftung her eindeutig Ep. II (64 089 mit messingfarbenen Schildern in der typischen DRG Schriftart; Revisionsdatum 10.2.31). Aber die Rauchkammertüre mit 3. Spitzenlicht und Zentralverriegelung will da gar nicht so recht in diese Ep. II passen.
War das vielleicht das Kriterium für seine Aussage, dass es sich um ein Ep. III (DR) Modell handeln soll?
Gruß Horst
Peter BR95 - 17.04.08 17:15
zu #15:
Bei der (D)DR war es auch die Baureihe 64, es gab keine 64.1 als Baureihenbezeichnung.
Ab 1970 wurden die Lokomotiven EDV-gerecht neu nummeriert (wie schon 1968 bei der DB). Dampflokomotiven behielten in der Regel ihre BR-Nummer (Ausnahmen als erste Ziffer eine 1 oder 2). Die "1" bei der vermeintlichen BR64.1 sagt aus, dass die Lok rostgefeuert ist. Ölloks hatten als erste Ziffer nach der BR eine "0". also zB. war die
01 0505 eine ölgefeuerte 01er und die 01 2218 eine rostgefeuerte Lok. Bilder mit einer Loknummer 64 1xxxx-y zeigen also eine Lok nach 1970 mit EDV-Beschriftung.
Gruß
Peter E
Bei der (D)DR war es auch die Baureihe 64, es gab keine 64.1 als Baureihenbezeichnung.
Ab 1970 wurden die Lokomotiven EDV-gerecht neu nummeriert (wie schon 1968 bei der DB). Dampflokomotiven behielten in der Regel ihre BR-Nummer (Ausnahmen als erste Ziffer eine 1 oder 2). Die "1" bei der vermeintlichen BR64.1 sagt aus, dass die Lok rostgefeuert ist. Ölloks hatten als erste Ziffer nach der BR eine "0". also zB. war die
01 0505 eine ölgefeuerte 01er und die 01 2218 eine rostgefeuerte Lok. Bilder mit einer Loknummer 64 1xxxx-y zeigen also eine Lok nach 1970 mit EDV-Beschriftung.
Gruß
Peter E
Darum wollte ich auch wissen, wie Felix darauf kommt, eine DR, Ep. III 64er von Mtx zu besitzen. Ich bin zwar immer noch der Meinung, daß Mtx keine solche Lok herausgebracht hat, da würde ich mich bestimmt erinnern. Man müßte wissen, wann hat er sie gekauft und von wem. Wenn es Neuware ist, dann ist er irgendeinem Irrtum erlegen. Wenn aus 2. Hand, dann könnte jemand diese umdekoriert haben. Das wäre aber leicht zu erkennen, Abziehbilder oder aufgeklebtes Papier. Wenn das nicht hilft, einfach mal die Augen schärfen und nach den Revisionsdaten sehen. Wenn da "Deutsche Reichsbahn" draufsteht, hat das nicht viel zu bedeuten, das stand auch in der Ep. II drauf.
Übrigens, es ist ein Irrtum, daß an allen DR-Loks immer der weiße Trinkertotenkopf und das gelbe Dosierungsschild dran war, schon gar nicht in Ep. III und auch nicht an allen 64er. Es gab alles, mal beide Schilder, mal gar kein Schild, mal nur das weiße und mal nur das gelbe.
Gruß
Rainer
Übrigens, es ist ein Irrtum, daß an allen DR-Loks immer der weiße Trinkertotenkopf und das gelbe Dosierungsschild dran war, schon gar nicht in Ep. III und auch nicht an allen 64er. Es gab alles, mal beide Schilder, mal gar kein Schild, mal nur das weiße und mal nur das gelbe.
Gruß
Rainer
@ 17: ok, schon wieder was gelernt und gespeichet und begriffen. Danke.
Ich hatte nur ein Bild im Kopf mit einer DDR.64er und einer 64.1xxx-Nummer und war - gebe es zu - ein wenig zu faul den Obermayer aus dem Regal zu holen.
Ich hatte nur ein Bild im Kopf mit einer DDR.64er und einer 64.1xxx-Nummer und war - gebe es zu - ein wenig zu faul den Obermayer aus dem Regal zu holen.
Hallöchen,
so, jetzt habe ich mal die OVP meiner Lok herausgesucht, da steht die Art.Nr. 12026 drauf und das ist dann eindeutig dieselbe Lok, die Felix auch besitzt (s. Eingangsbeitrag).
Und das ist eindeutig, wie bereits in Antwort Nr. 16 gesagt, der Beschriftung nach Ep. II - trotz des dann vorbildwidrigen dritten Spitzenlichts.
Dann wären doch für das angedachte Diorama die diversen bereits erwähnten DRG-Wagen gar nicht so schlecht. :)
Nur, ob dann dieses 3. Spitzenlicht stört oder nicht, bleibt halt Geschmacksfrage. Wenn schon ein ggf. falsches Revisionsdatum gestört hätte, dann würde mich dieser Fehler eigentlich deutlich mehr stören...
Gruß
Horst
so, jetzt habe ich mal die OVP meiner Lok herausgesucht, da steht die Art.Nr. 12026 drauf und das ist dann eindeutig dieselbe Lok, die Felix auch besitzt (s. Eingangsbeitrag).
Und das ist eindeutig, wie bereits in Antwort Nr. 16 gesagt, der Beschriftung nach Ep. II - trotz des dann vorbildwidrigen dritten Spitzenlichts.
Dann wären doch für das angedachte Diorama die diversen bereits erwähnten DRG-Wagen gar nicht so schlecht. :)
Nur, ob dann dieses 3. Spitzenlicht stört oder nicht, bleibt halt Geschmacksfrage. Wenn schon ein ggf. falsches Revisionsdatum gestört hätte, dann würde mich dieser Fehler eigentlich deutlich mehr stören...
Gruß
Horst
Felix Leiter - 17.04.08 23:45
Hallo,
es handelt sich um Minitrix 12026, Deutsche Reichsbahn, 64 089. Auf dem Tender steht: 9cbm Wasser, 3t Kohle, Kipprost.
Und ja, sie hat ein drittes Licht.
Wenn ich jetzt zwei oder drei der oben genannten Waggons:
Donnerbüchsen: GFN 8659 - 8663
2achsige preußische Plattformwagen: GFN 8765 - 8767 oder 8057 - 8059
3achsige preußische Plattformwagen: GFN 8071 - 8074
verwenden möchte UND noch gerne einen Güterwaggon, welchen sollte man da nehmen?
Ich kenne mich halt nicht aus mit der Epoche 2/3 - Dampfloks, möchte aber ein Diorama bauen. Thema Flußtalüberquerung mit Viaduktsteinbrücke. Sonst muß ich noch recherchieren, welche Stahlbrücke von der Jahreszahl geht.
Und ja, was die Zugleistung angeht, so bin ich verblüfft. Die großen Dampflocks (BR 03) sehen ja gewaltig aus, und IMHO fuhren die doch auch nicht so richtig schnell - nur weiter.
Grüße
Felix
es handelt sich um Minitrix 12026, Deutsche Reichsbahn, 64 089. Auf dem Tender steht: 9cbm Wasser, 3t Kohle, Kipprost.
Und ja, sie hat ein drittes Licht.
Wenn ich jetzt zwei oder drei der oben genannten Waggons:
Donnerbüchsen: GFN 8659 - 8663
2achsige preußische Plattformwagen: GFN 8765 - 8767 oder 8057 - 8059
3achsige preußische Plattformwagen: GFN 8071 - 8074
verwenden möchte UND noch gerne einen Güterwaggon, welchen sollte man da nehmen?
Ich kenne mich halt nicht aus mit der Epoche 2/3 - Dampfloks, möchte aber ein Diorama bauen. Thema Flußtalüberquerung mit Viaduktsteinbrücke. Sonst muß ich noch recherchieren, welche Stahlbrücke von der Jahreszahl geht.
Und ja, was die Zugleistung angeht, so bin ich verblüfft. Die großen Dampflocks (BR 03) sehen ja gewaltig aus, und IMHO fuhren die doch auch nicht so richtig schnell - nur weiter.
Grüße
Felix
>> ... Die großen Dampflocks (BR 03) sehen ja gewaltig aus, und IMHO fuhren die doch auch nicht so richtig schnell - nur weiter. ... <<
Was verstehst du unter richtig schnell?
Die 03 war eine Schnellzuglok und war je nach Ausführung (Lieferserie) für Geschwindigkeiten von 120, 130 und 140 km/h zugelassen. Und die wurden auch gefahren, wenn es der Fahrplan hergab.
Viele Grüße - Udo
Was verstehst du unter richtig schnell?
Die 03 war eine Schnellzuglok und war je nach Ausführung (Lieferserie) für Geschwindigkeiten von 120, 130 und 140 km/h zugelassen. Und die wurden auch gefahren, wenn es der Fahrplan hergab.
Viele Grüße - Udo
Ähem, eher waren damals die Strecken das Problem...
Auf Nebenbahnen wurde stark vereinfachter Betrieb gefahren, viele unbeschrankte Bahnübergänge, viele kleine Haltestellen und die einfache Signalisierung (keine Vorsignale, keine Ausfahrsignale) liessen keine hohen Geschwindigkeiten zu, was dann später auch das "aus" vieler dieser kleinen Bahnen bedeutete.
Beim Brückenbau: Stahlbrücken gab es schon relativ früh, entweder als Fachwerkkonstruktionen genietet oder auch bei kleinen Brücken als Kastenbrücke.
Eine der spektakulärsten Stahlbrücken in Schottland, auch von Genesis besungen (Firth of Forth) ist von 1893-94.
Schöne große Stahlbrücken - waren allerdings nicht bei Nebenbahnen eingesetzt - auch aus der Zeit der Jahrhundertwende: Rendsburger Hochbrücke, Mügstener Brücke im Bergischen Land bei Solingen.
Die alte Linsenträgerbrücke bei Mainz ist schon von 1860.
Auf Nebenbahnen wurde stark vereinfachter Betrieb gefahren, viele unbeschrankte Bahnübergänge, viele kleine Haltestellen und die einfache Signalisierung (keine Vorsignale, keine Ausfahrsignale) liessen keine hohen Geschwindigkeiten zu, was dann später auch das "aus" vieler dieser kleinen Bahnen bedeutete.
Beim Brückenbau: Stahlbrücken gab es schon relativ früh, entweder als Fachwerkkonstruktionen genietet oder auch bei kleinen Brücken als Kastenbrücke.
Eine der spektakulärsten Stahlbrücken in Schottland, auch von Genesis besungen (Firth of Forth) ist von 1893-94.
Schöne große Stahlbrücken - waren allerdings nicht bei Nebenbahnen eingesetzt - auch aus der Zeit der Jahrhundertwende: Rendsburger Hochbrücke, Mügstener Brücke im Bergischen Land bei Solingen.
Die alte Linsenträgerbrücke bei Mainz ist schon von 1860.
Die 64 war ursprünglich konzipiert als Nebenbahnlok (15 t Achslast) für kurze Strecken, die auch auf Hauptbahnen übergehen kann (1500 mm Kuppelraddurchmesser, 90 km/h).
Gruß
Rainer
Gruß
Rainer
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