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THEMA: Leitsilber und Stromversorgung

THEMA: Leitsilber und Stromversorgung
Startbeitrag
ChristianL - 12.03.08 13:10
Hallo,

ich habe das Problem, daß ich mich erst nachträglich entschlossen habe die Anlage mit einem PC (Train Controller) zu betreiben. Dazu muß ich Blöcke einrichten und infolgedessen eine Schiene des Gleises nachträglich trennen und mit einer extra Stromzufuhr /Anschluß versehen. Meine Schattenbahnhöfe sind bereits fertig, die Gleise verklebt.

Ich hatte versucht Gleisverbinder aufzubiegen und zwischen Schiene und Gleis zu schieben und dann wieder zusammen zu klemmen und dann ein Kabel anzulöten. Ist nicht so pralle, zumal die Verbinder häufig durch das Biegen brechen oder nicht mehr richtig greifen.

Nun habe ich gehört, daß mit Leitsilber ein Klebeeffekt erreicht werden kann. Also Kabel außen an die Schiene fixieren und mit Leitsilber bestreichen. Hat jemand damit Erfahrungen?

Vielleicht weiß ja auch jemand noch eine andere Klebetechnik.

Grüße

Christian(L)

Beitrag editiert am 12. 03. 2008 13:12.

Hallo Christian(L),
das beste ist löten!!!
Erst das Kabel an den Gleisverbinder löten, und dann ein Loch nahe der Trennstelle bohren. Kabel einziehen und den Gleisverbinder auf eine Schiene aufschieben. Dazu bei Bedarf eine Schwelle lockern( entfernen ), sodass der Verbinder ganz auf die Schiene geht. Danach die beiden Schienen ausrichten und den Verbinder zur Hälfte auf die andere Schiene schieben. Danach alles etwas "Tarnen".

Gruß
Edmund
Hallo ,

>>Also Kabel außen an die Schiene fixieren ...<<
... was meinst Du mit fixieren ?
... im Schattenbahnhof kannst Du doch einfach nachträglich eine Litze von außen an das Schienenprofil anlöten.

Du hast die Anlage doch schon länger in Planung und erst jetzt zeigt sich die fehlende Trennung für Blöcke bzw. GBM ? ( ... dann werde ich Dich wohl aus der Liste der Digitalgurus streichen müssen ?   )

gaga
Hallo Edmund,

Dein Tipp geht nicht, weil ich ja die verbinder nur seitlich unter das Gleis schieben kann

HAllo Gaga,

ich wollte ja eigentlich mit Lissy arbeiten. Nachdem ich dann aber mal kalkuliert habe, was das Ausrüsten von 30 Loks mit einem Sender kostet und ich ncht einmal unter alle Loks einen Sender bekommen hätte, habe ich mich von TC überzeugt (ist wirklich genial).

Ich Habe Trix und Roco Meterware. Mir ist es bisher nicht gelungen da ein Kabel anzulöten (vielleicht zu ungeschickt?).

Grüße ChristianL
Hallo Christian,
ich habe viele Roco-Gleise, normale und Flexgleise. Die habe ich bisher problemlos gelötet. Roco-Gleise sind aus Neusilber, eine Kupferlegierung und gut lötbar. Es sei denn, dass sie neuerdings anderes Material für die Schienen verwenden.
Gruß
Friedhelm
Hallo ,

>>Ich Habe Trix und Roco Meterware. Mir ist es bisher nicht gelungen da ein Kabel anzulöten (vielleicht zu ungeschickt?).<<
... ach so - bei den alten MTX Gleisen - die eher silbrig/aluminiumfarbig aussehen - hast Du schlechte Karten : die Dinger sind nur mit Hartlot lötbar - dann fließen die Schwellen aber dahin
... alte Roco-Flexis sollten eigentlich lötbar sein.

Übe erstmal an Reststücken : das Metall oxydfrei machen (abkratzen , schleifen z.B. mit Glasfaserradíerer ) und dann löten - evtl mit Lötpaste probieren ...

gaga

Beitrag editiert am 12. 03. 2008 14:18.
Hallo Christian,

niemals einen Stromanschluß kleben, immer löten oder schrauben. Dabei ist unfallfreies Löten gar nicht schwierig.

Mit einer feinen Schleifscheibe wird die Lötstelle an der Schiene metallisch blank gemacht. Die Plastikschwellen werden mit nasser Watte umgeben. Mit einem möglichst starken Lötkolben mit dünner, flacher Spitze wird die Lötstelle erhitzt und gleichzeitig verzinnt. Sowie das Lötzinn gut verläuft kommt der Lötkolben weg. Das Kabelende verzinnen. dann an die Lötstelle halten, mit dem Lötkolben kurz an drücken, fertig.

Sollten die Plastikschwellen schmelzen bevor das Lot verläuft ist der Lötkolben zu schwach oder der Kontakt zur Schiene war nicht richtig.

Viel Erfolg - und vorher üben.

Mit Grüßen aus Berlin
Günter
Ich danke Euch und werde heute Abend üben. Um die Schwellen wäre es nicht so schlimm, ist ja im Schattenbahnhof. Ich mache trotzdem erst mal eine Trockenübung. Aber mit dem Löten habe icheh etwas Probleme (bin halt Schreibtischtäter). Aber der Ehrgeiz verpflichtet mich es doch noch einmal mit dem Löten zu versuchen.

Grüße

Christian

Hallo Christian

Du Brauchst kein Lissy, du kannst die Melder auch mit einfachen Lichtschranken bauen. Wie beim Strommelder weiss dann dein Programm das der Melder besetzt ist aber er weiss nicht wie bei Lissy welche Lok jetzt genau über den Melder fährt. Dein Programm kann aber wenn es die Ausgangslage der Loks kennt immer die richtige Lok dem Richtigen Block zuweisen.  Du kannst die Lichtschranken auch mit den Strommeldern kombinieren, die Strommelder arbeiten ja linienförmig und die Lichtschranken Punktförmig. Zudem erkennen die Lichtschranken auch Rollmaterial dass keinen Strom aufnimmt. Eine Kombination der beiden kann also durchaus Sinnvoll sein.

Gruss,
Matthias

Gruss,
Matthias
Hallo,

Juhhuuu es hat gefunkt!!!!   Übung macht also doch den Meister und nun fühle ich mich zumindest wie im dritten Lehrjahr.

Auf gut Deutsch: Eure Tips zum Löten waren gut. Ich hatte vorher vermutlich einen schlechten Lötkolben. Im nächsten Wochenbericht kann ich hoffentlich einen ordentlichen Fortschritt melden.

Dankbare Grüße

Christian (L)

Beitrag editiert am 13. 03. 2008 19:03.


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