1zu160 - Forum



Anzeige:
FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Module: Minimale Höhe Unterbau?

THEMA: Module: Minimale Höhe Unterbau?
Startbeitrag
Mathias - 06.03.08 23:50
Hallo und eine Frage an alle Modulspezialisten:

Ich plane den Aufbau eines modularen Schattenbahnhofs, der aus verschiedenen Gründen nicht in einer bestimmten Höhe _über_, sondern direkt _auf_ dem Fußboden aufsetzen soll (Details dazu gerne, wenn ich den Gleisplan komplett habe...). Meine Frage(n) dazu:

1. Wieviel Platz _unter_ den eigentlichen Trassenbrettern muss ich eigentlich bei der Berechnung der Modulhöhe einkalkulieren? Mir fallen zwei Faktoren ein:

a) Module müssen ja irgendwie verbunden werden und brauchen daher Modulköpfe, die wiederum eine minimale Höhe haben müssen, damit sie überhaupt eine stabile Schraub- oder Steckverbindung gewährleisten

b) Bei einem Schattenbahnhof gibt es logischerweise diverse Weichen, die wiederum einen Antrieb benötigen, der in aller Regel unterhalb des Trassenbrettes sitzt - je nach Antrieb (Spule oder Servo) kann das schon einige cm mehr oder weniger ausmachen...

--> Reichen 5cm oder ist das zu wenig...?

2. Wenn ich mehrere Schattenbahnhofsebenen mit einer Tiefe von 50cm anlege, wie hoch muss der Mindestabstand sein, um im Zweifel doch nochmal manuell eingreifen zu können? (ein erster, etwas "hampeliger" Test scheint mir sagen zu wollen, dass unter 20cm offener Eingriffshöhe nicht viel geht... dazu kommt dann natürlich wieder die eigentlich Höhe des Moduls...)

Danke für Eure Infos,

Mathias



Ich würde zumindest so viel Platz drunter lassen, daß man mit einem Staubssauger drunter kommt !

Mindesteingriffhöhe z.B. zum Wiederaufgleisen 30cm.
Mindesteingriffhöhe zum "richtigen" Arbeiten wie. z.B. Schienen verlegen o.ä. 40cm.

Gruß
Eglod
Ich hab bei meinem Schattenbahnhof 14cm Eingriffshöhe. Das reicht gerade so. Kleiner würde ich nicht gehen.

Felix

Beitrag editiert am 07. 03. 2008 00:20.
Hallo Mathias,

Ich hatte mal 10 cm lichte Höhe über Trasse (ca. 95 mm über SO). Es reichte gerade mal so aus um mit einem speziellen Greifer umgefallene Fahrzeuge abzuräumen. Per Hand musste alles mit abgeräumt werden was sich vor dem gekennterten Fahrzeug befand. Es war auf jeden Fall sehr unbequem.

Allerdings war "normales" Entgleisen nicht möglich und Umfallen nur als Folge heftiger Stöße. Außer im Test kam es nie vor.

Die Gleise waren dafür durchgängig als Aufgleiser gebaut und lagen zwischen 20 mm hohen Wänden die ein Umkippen der Fahrzeuge bei leichten Querstößen verhinderten.

Grüße
Günter
unter dem Trassenbrett müssen noch Antriebe, elektrische Verbindungen und Verschraubungen angebracht werden. Die Verschraubungen müssen in der Betriebsposition gelöst und verbunden werden. Wie kommst Du da ran?
Allseits geschlossene Modulkästen bereiten da Probleme.
Gruß
Klaus
Die "Kellerwände" der Segmente waren recht großflächig unterbrochen. Es war mehr ein System aus außen angebrachten längs verlaufenden Stützen und in der Längsachse der Segmente angebrachten Querstützen. Das ganze bildete je einen "Tunnel" an den Außenseiten der Segmente. Die eigentlichen Gleistrassen wurden extern fertig gestellt und eingeschoben.

Weichenantriebe sowie Verteiler-und Anschlußplatten wurden im freien Mittelteil in Schienen eingeschoben und mit Riegeln gesichert.

Heute würde ich vergleichbare Segmente/Module mit darunter liegendem Schattenbahnhof als oben offene Stapelkästen bauen.

Grüße
Günter
Hi,
in meinen Versuch habe ich nur ne Platte und Gleise drauf und drunter winkelige Holzstücke zum verbinden. Höhe von Schienenoberkante bis Boden wäre 31mm.
mfg
Markus
hallo Mathias,
deine Weichenantriebe kannst du doch getrost auf die Bretter schrauben.
Meinst du eigentlich die minimale Höhe vom Fußboden ?

mmG
Volker
@ all:

Danke schon mal für die guten Hinweise!

@7 - eff:

Ich meinte (mit Frage 1) _sowohl_ die minimale Höhe vom Fußboden (also, wieviel Platz für die Technik braucht man _unter_ einer Platte) _als auch_ (mit Frage 2) den Abstand _zwischen_  zwei Schattenbahnhofsebenen, die übereinander liegen (...um eventuell entkuppelte/stehengebliebene Züge erreichen zu können).

Weichenantriebe _auf_ die Bretter schrauben? Geht das auch bei Servos...? Wird irgendwie eng, scheint mir... Aber: Klingt vielleicht doof, aber ich war die ganze Zeit so darauf fixiert, die Antriebe _unter_ der Platte anzubringen, dass ich darüber noch gar nicht nachgedacht habe...  Hat das schonmal jemand gemacht?

Grüße,

Mathias
Natürlich geht das. Wenn zwischen den Gleisen kein Platz für die Antriebe ist können sie auch am Anlagenrand montiert werden. Die Verbindung zwischen Weiche und Antrieb wird mit einem Draht hergestellt. Der Draht wird durch ein Rohr geführt.

Grüße
Günter
Selbst das Orginal hat seine Weichenantriebe bis heute Oberirdisch!
Servos am rand leicht zugänglich anordnen, und dann Bouwdenzüge zur Weiche verlegen.  Also ich habe meine Module mit 45mm lichte Innenhöhe gebaut, und da habe ich auch unterflurantriebe (Hoffmann) verwendet.  Wenn du allerdings die Module direkt auf den Boden stellen willst, dann brauchst du ca. 20cm Luft zum Zusammen Schrauben, und was machst du bei unebenen Boden? Also noch mal 5 cm für Höhenverstellbare Füße (Am einfachsten M8-Einschlagmuttern und M8-Schlüsselschrauben mit Filsgleitern auf die Köpfe geklebt)
Turnhallenböden sind zwar relativ eben, aber viele Ausstellungshallen haben kein Parkett, da ist mit 1-2 cm Höhenunterschied auf normaler Anlagenlänge schnell mal zu rechnen!
Eingriffshöhe zwischen 2 Ebenen sollte so viel wie möglich sein!Unter 25-30cm Handfreiheit würde ich heute nix mehr bauen, und wenn es in die Tiefe geht, dann eher mehr, denn es ist unmöglich in halb gehockter höhe ganz wagerecht in so einen Spalt einzugreifen!
Das geht auf ebene 0, wenn du dich hin legst, aber 60cm über Boden bekommst du die 1. Probleme.


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;