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THEMA: Doppeltraktion

THEMA: Doppeltraktion
Startbeitrag
N im Elsass - 11.02.08 15:41
Hallo N-Bahner Kollegen,
Ich möchte einen Zug mit einen Steuerwagen betreiben.
Ich habe die Mobile Station von Minitrix im Einsatz. ( Selectrix)
Da ich den Steuerwagen mit verschieden Loks im Verbund betreiben will müßte ich doch Wagen und Lok als Doppeltraktion speichern.
Wie programmiere ich das auf der Trix Mobilstation ?
Ich hoffe ihr habt  einen Tipp für mich.
Gruss Ingo


Die MS kann keine Doppelstraktion.

Es reicht doch, wenn Du Lok und Wagen mit der gleichen Adresse programmierst.

Gruß

Markus
Dann muss bei jedem Lokwechsel der Steuerwagen aufs Programmiergleis? Das geht heftig auf die Lebensdauer des EEPROM im Controller des Funktionsdecoders.

Grüße, Peter W.
Ich würde in diesem Fall auch vorschlagen, dem Steuerwagen eine eigene Adresse zu geben und bei einem Richtungwechsel die Beleuchtung entsprechend "manuell" umzuschalten. Nur wenn die Lok längere Zeit dieselbe ist, würde ich zu identischen Adressen raten.

Liebe Grüße,
André
@ Peter

Was schätzt Du geht bei jedem Schreibvorgang an Lebensdauer verloren?

In Prozent?

Gruß

Markus
Hallo,

AFAIK werden bei SX immer 16 Bit geschrieben, also 2 Byte. Wenn z.B. ein EEPROM max. 10000 Schreibzyklen hat, werden bei jeder SX Parameteränderung 2 Zyklen "verbraucht" (bezogen auf einen Funktionsdecoder mit PIC-Prozessor und parallelem EEPROM am Chip, und nicht auf einen reinen SX-Decoder mit ASIC und seriellem EEPROM im ASIC).

Also 2/10000 = 1/5000 = 0,02 % bzw. absolut 5000 "Lokwechsel".

Grüße, Peter W.
Moin,
kann man die Decoder nicht beliebig oft programmieren?
Oder gilt das nur für SX?
Kommt es im Decoder zum "Verschleiß"?

Gruß,
Thomas S.
Hallo,
wie schon in Antwort 5 geschrieben, der EEProm Speicher der Decoder verträgt nur eine bestimmte Anzahl von Schreibzyklen, meist mindestens 10000 pro Zelle.
Also kannst du jeden Wert 10000mal neu schreiben.

Gruß,
Jan-Hendrik
Hallo,

Ein EEPROM konnt ihr euch wie eine Schiefertafel vorstellen. Auf der ist eine Tabelle mit Zahlen. Bei 10000 Schreibzyklen kann jede Zelle zehntausend mal überschrieben werden.Ob alle Zellen miteinanderoder immer nur eine Zelle spielt keine Rolle. Irgendwann geht die erste Speicherzelle kaputt und kann nicht mehr beschrieben werden.  Bei der schiefertafel kann man sich ein weisses Feld vorstellen wenn man mit weisser Kreide draufschreibt sieht man auch nichts mehr.

Nun die gute Nachricht: Die EEPROMs halten viel mehr aus als in den Datenblättern spezifiziert ist. Ich habe mal einen Test  gemacht wieviel mal eine Zelle beschreiben kann.Leider hat das Testprogramm in eine Excelltabelle geschrieben so war nach 65000 durchläufen Schluss, Das EEPROM lief aber bis dahin fehlerfrei. Bei den Prozessoren der Modelbahndecodern wird es sicher ähnlich sein.

Gruss,
Matthias

Test aborted by using Microsoft Software - ROTFL!
... das ist ja echt schrecklich. Ich stell mir vor, ich programmiere tageintagaus jeden Tag (mit Weihnachten und Ostern und Urlaub und so) den Decoder neu - lasse auf keinen Fall auch nur einen Tag aus, und kann das Ganze vielleicht nur 27,4 Jahre machen? Ich bin entsetzt ...
Hey Gehard,
man sollte so ein Decoder mal beim Hersteller reklamieren, weil er bereits in 27,4 Jahren kaputt ist.
Damit die auch ihren Spass haben!!

Gruss Klaus
Danke für die Infos.
Ich komme daher auch meinen Vorschlag aus Antwort Nr.1 zurück und halte ihn noch immer für den praktikabelsten.

5000 Lokwechsel sollten reichen.

Bis dahin gibt es DCC 16.0 mit neuen Decodern

Gruß

Markus
Moin Gerhard

"... das ist ja echt schrecklich. Ich stell mir vor, ich programmiere tageintagaus jeden Tag (mit Weihnachten und Ostern und Urlaub und so) den Decoder neu - lasse auf keinen Fall auch nur einen Tag aus, und kann das Ganze vielleicht nur 27,4 Jahre machen? Ich bin entsetzt ... "

macht nichts, bis dahin hast du eh deine Loks mit neuen DCC decodern ausgerüstet,
da SX längst von der Bildfläche verschwunden ist *frechgrins duck und wech*
willi
@wboos:
prima, dann komme ich ja günstig an Selectrix-Decoder
Gruß
Klaus (der die DCC-Decoder durch Selectix-Decoder ersetzt)
Hallo,

gemäß Spezifikation von Microchip (bei D & H-Decodern verwendet) verträgt das EEPROM 1.000.000 Schreibzyklen. Atmel spezifiziert sein EEPROM im ATMega-Chip mit 100.000 Schreibzyklen. (z.B. bei ESU verwendet)
Man braucht sich also beim Umprogrammieren der Decoder-Adresse keine Gedanken über die Lebensdauer des EEPROMs machen.

Gruß M-Gerhard

@wboos:

Echt schlechte Nachricht für dich - oder? Du kannst dann in 274 Jahren mal vorbeikommen und zuschauen, wie ich auf DCC-Decoder umstelle

Gruß Gerhard
Hallo,

danke für die Infos, da hat sich in den letzten Jahren auch auf dem Sektor der EEPROM Technologie etwas getan, man lernt nie aus. Die 100.000 Schreibzyklen beim PIC16F87x bzw. 1.000.000 Schreibzyklen beim PIC16F87xA sind eine ordentliche Leistung.
Bei den Lokdecodern mit Geschwindigkeitsspeicher wird ja das EEPROM noch stärker beansprucht, da der Decoder die aktuelle Fahrstufe mitprotokolliert. Somit braucht man sich auch da keine Sorgen zu machen.

Grüße, Peter W.


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