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THEMA: Airbrush-Geräte von Revell
THEMA: Airbrush-Geräte von Revell
... wer hat Erfahrungen mit den beiden Systemen (Pressluftdose bzw. Kompressor)?
Gruß Holger
Gruß Holger
n-dampf [Gast] - 15.08.03 17:19
holreini-Ja, meine Frau. Sie arbeitet mit Kompressor. Bei den vielen für mich zu lackierenden Loks
))
Grüsse Michael
Grüsse Michael
RubiNH0 [Gast] - 15.08.03 18:09
Dose ist nur ein Notbehelf
- wenn man gaaaanz wenig brusht (aber wozu dann überhaupt?), sonst sind Dosen zu teuer
- wenn man direkt auf der Anlage an schlecht zugänglichen Stellen spritzt, wo man mit dem langen Schlauch alles abräumen würde - die Dose lässt sich besser plazieren.
Vorsicht: Manche Dosen enthalten Butan als Treibgas. Das ist nichts für Raucher und Funker (Loks)! Gut lüften!
Übrigens ist vom billigen (< 15 €) Airbrush von Revell dringend abzuraten!
- wenn man gaaaanz wenig brusht (aber wozu dann überhaupt?), sonst sind Dosen zu teuer
- wenn man direkt auf der Anlage an schlecht zugänglichen Stellen spritzt, wo man mit dem langen Schlauch alles abräumen würde - die Dose lässt sich besser plazieren.
Vorsicht: Manche Dosen enthalten Butan als Treibgas. Das ist nichts für Raucher und Funker (Loks)! Gut lüften!
Übrigens ist vom billigen (< 15 €) Airbrush von Revell dringend abzuraten!
Fidelis [Gast] - 15.08.03 18:17
Ja, RubiNHO, sehe ich genauso.
Wenn Treibgasdose, dann stelle sie beim sprühen in einen Putzeimer mit etwa Körperwarmen Wasser. Durch die Entnahme des Treibgases kühlt sich der Inhalt samt Dose stark ab (Reifbildung), ebenso vermindert sich der Druck entsprechend.
Warmwasserbad der Dose verhindert das einigermaßen. Für mal eben so sprühen ist das schon OK. Aber bitte nicht über die bekannten 50°C aufwärmen.... sonst: bummm =8-{ , ist ja bekannt.
Für einen Kompressor habe ich bei meinen Flugzeugmodellen noch keinen "Bedarf ($)" gehabt !!!
))
Gruß Fidelis
Wenn Treibgasdose, dann stelle sie beim sprühen in einen Putzeimer mit etwa Körperwarmen Wasser. Durch die Entnahme des Treibgases kühlt sich der Inhalt samt Dose stark ab (Reifbildung), ebenso vermindert sich der Druck entsprechend.
Warmwasserbad der Dose verhindert das einigermaßen. Für mal eben so sprühen ist das schon OK. Aber bitte nicht über die bekannten 50°C aufwärmen.... sonst: bummm =8-{ , ist ja bekannt.
Für einen Kompressor habe ich bei meinen Flugzeugmodellen noch keinen "Bedarf ($)" gehabt !!!
Gruß Fidelis
Roschi [Gast] - 15.08.03 19:43
Hallo
Mit der Pressluftdose arbeite ich eigentlich nur noch selten da es wie schon erwähnt auf dauer zu teuer ist. Da ich schon Jahrelang einen Kompressor mit 60l fassungsvermögen habe ( Als Schreiner braucht man das
) besorgte ich mir die entsprechenden Adapter und einen langen Schlauch. Das ist ne prima Sache und es knattert auch nicht den ganzen Abend die Kiste neben einem. Einmal laden reicht
.Ist natürlich Überdimensioniert aber die anschaffung eines Kompressor von Revel würde ich nicht empfehlen. Wer ein bischen was drauflegt kann sich ja einen mit ca 30l zulegen . Lohnt sich nur wenn man ihn noch anderweitig verwenden möchte.
Gruss Roschi
Mit der Pressluftdose arbeite ich eigentlich nur noch selten da es wie schon erwähnt auf dauer zu teuer ist. Da ich schon Jahrelang einen Kompressor mit 60l fassungsvermögen habe ( Als Schreiner braucht man das
Gruss Roschi
Herkules [Gast] - 16.08.03 14:52
Hallo Holger!
Revell ist wohl eher etwas für "Großflächensprüher" bzw Anfänger. Die Sets waren gedacht für RC-Car-Besprüher. Dosen sind a la long extrem teuer - vor allem wenn du auf den Geschmack gekommen bist
und die Gase sind giftig und extrem feuergefährlich! Technisch gesehen sind diese Pistolen billigstkram.
Eine gute Lösung gibt es von AZTEC. Die Firma stellt auch für andere Firmen Geräte her. zB der 3205 und folgende sind empfehlenswert. Auf jeden Fall ein System mit wechselbaren Düsen für grob, fein und zum "sprenkeln". Ab ca. 70 - 120 Euro bist du dabei.
Als Kompressor habe ich einen von Conrad mit Lufttank, das macht das Airbrushen gleichmäßiger. Aber jeder Airbrushkompressor (ÖL + FETTFREI !!!!) mit Lufttank kann verwendet werden.
Ein Druckluftkompressor zB für Reifenaufpumpen ect. ist NICHT empfehlenswert, da höchstens ein Druck von 1,3 Bar benötigt wird und das Öl die Pistole verschmutzt - auch mit Ölabscheider! Bei diesen Kompressoren MUSS man auch unbedingt ein Reduzierventil benutzen. Also Finger weg, auch wenn diese Art billiger ist als echte Airbrush-Kompressoren.
LG, FRED
Revell ist wohl eher etwas für "Großflächensprüher" bzw Anfänger. Die Sets waren gedacht für RC-Car-Besprüher. Dosen sind a la long extrem teuer - vor allem wenn du auf den Geschmack gekommen bist
Eine gute Lösung gibt es von AZTEC. Die Firma stellt auch für andere Firmen Geräte her. zB der 3205 und folgende sind empfehlenswert. Auf jeden Fall ein System mit wechselbaren Düsen für grob, fein und zum "sprenkeln". Ab ca. 70 - 120 Euro bist du dabei.
Als Kompressor habe ich einen von Conrad mit Lufttank, das macht das Airbrushen gleichmäßiger. Aber jeder Airbrushkompressor (ÖL + FETTFREI !!!!) mit Lufttank kann verwendet werden.
Ein Druckluftkompressor zB für Reifenaufpumpen ect. ist NICHT empfehlenswert, da höchstens ein Druck von 1,3 Bar benötigt wird und das Öl die Pistole verschmutzt - auch mit Ölabscheider! Bei diesen Kompressoren MUSS man auch unbedingt ein Reduzierventil benutzen. Also Finger weg, auch wenn diese Art billiger ist als echte Airbrush-Kompressoren.
LG, FRED
nasi [Gast] - 16.08.03 17:58
ich benutze den Revell Kompressor Gamma ca 2 bar, und die Pistole standard class.
Komme eigendlich gut damit zurecht. Jedenfalls zum Modelle lackieren gehts.
Zierlinien werden abgeklebt.Feine Lackierarbeiten gehen natürlich nicht, aber ich lackiere eben nur Gehäuse( max. mit Streifen).
Dosen vereisen auch ziemlich schnell.
Komme eigendlich gut damit zurecht. Jedenfalls zum Modelle lackieren gehts.
Zierlinien werden abgeklebt.Feine Lackierarbeiten gehen natürlich nicht, aber ich lackiere eben nur Gehäuse( max. mit Streifen).
Dosen vereisen auch ziemlich schnell.
Roschi [Gast] - 16.08.03 19:18
@Herkules
Verstehe ich das falsch oder warum ratest du von einem normalen Kompressor ab?Also Öl und Wasserabscheider sind Grundvoraussetzungen was ein solcher haben muß. Ebenfalls muß ein regelbarer Druckminderer nachgerüstet oder beim kauf vorhanden sein . Durch meinen Beruf als Schreiner arbeite ich nun schon seit 20 Jahren mit diesen Kompressoren und den Retuschierpistolen. Vor einigen Jahren habe ich mir dann die Airbrushpistolen zugelegt. Heute benutze ich die Badger Profi 150 mit der ich super zufrieden bin.Aber wie ich schon sagte , Die Investition eines solchen Kompressor lohnt nur bei noch anderweitiger Nutzung.
Gruss Roschi
Verstehe ich das falsch oder warum ratest du von einem normalen Kompressor ab?Also Öl und Wasserabscheider sind Grundvoraussetzungen was ein solcher haben muß. Ebenfalls muß ein regelbarer Druckminderer nachgerüstet oder beim kauf vorhanden sein . Durch meinen Beruf als Schreiner arbeite ich nun schon seit 20 Jahren mit diesen Kompressoren und den Retuschierpistolen. Vor einigen Jahren habe ich mir dann die Airbrushpistolen zugelegt. Heute benutze ich die Badger Profi 150 mit der ich super zufrieden bin.Aber wie ich schon sagte , Die Investition eines solchen Kompressor lohnt nur bei noch anderweitiger Nutzung.
Gruss Roschi
Herkules [Gast] - 16.08.03 20:32
@Roschi
Nimm´s nicht persönlich! Gute Airbrush Kompressoren arbeiten schmiermittelfrei. Daher brauchen sie auch keine Öl-und Waserabscheider, haben aber auch nur begrenzte Drücke. Das Öl wird durch den hohen Druck trotz Abscheider durch die Pistole geblasen und verfälscht bei feinen Arbeiten das Ergebnis. (Wenn du einen RC-Car sprayst kannst du auch die Alu-Standard-Volldruck-Farbkonserve verwenden
) Ich selber habe auch so einen mit 50L Druckbehälter. Ist super für´s Auto und als ich mein Kohlebergwerk-Modul mit 1/4 Kg Farbe dunkelgrau grundiert habe. Wenn du aber - zugegeben nietenzählerisch - eine Beschriftung mit Schablone aufbringen willst, gibst du relativ schnell mit Revell und Konsorten auf. Und über 1,3 Bar bläst es dir die Schablone weg. Aber 20 Jahre Praxis können natürlich einiges wettmachen ).png)
Also nichts für Ungut und LG, FRED
Nimm´s nicht persönlich! Gute Airbrush Kompressoren arbeiten schmiermittelfrei. Daher brauchen sie auch keine Öl-und Waserabscheider, haben aber auch nur begrenzte Drücke. Das Öl wird durch den hohen Druck trotz Abscheider durch die Pistole geblasen und verfälscht bei feinen Arbeiten das Ergebnis. (Wenn du einen RC-Car sprayst kannst du auch die Alu-Standard-Volldruck-Farbkonserve verwenden
Also nichts für Ungut und LG, FRED
holreini [Gast] - 17.08.03 17:06
Hallo,
allen vielen Dank für die nützlichen Tips, die werden mir sicher weiterhelfen.
Gruß Holger
allen vielen Dank für die nützlichen Tips, die werden mir sicher weiterhelfen.
Gruß Holger
RubiNH0 [Gast] - 17.08.03 17:09
Wer noch keinen Kompressor hat und ihn nur zum Lackieren braucht, sollte sich einen speziellen Kleinkompressor für Airbrush-Arbeiten zulegen, keinen "Baustellen"-Kompressor. Grund: die Lautstärke.
Die Spezialkompressoren sind mit 30 bis 40 dB leiser als ein Laserdrucker. Leider kosten sie zwischen 200 und 300 €.
Pistole: unbedingt Double-action. Neben Aztec gibt es noch eine Handvoll weiterer guter Exemplare. Nicht an der Pistole sparen. Der Unterschied zwischen Gut und Schlecht beträgt etwa 50 €. Düse 0,2 mm ist für N ideal (und auch für Flieger 1:72 und ähnliches). Diese Airbrushes kosten um 100 €.
Am besten von einem Experten beraten lassen, der verschiedenen Fabrikate im Angebote hat.
Gruß
RubiNH0
Die Spezialkompressoren sind mit 30 bis 40 dB leiser als ein Laserdrucker. Leider kosten sie zwischen 200 und 300 €.
Pistole: unbedingt Double-action. Neben Aztec gibt es noch eine Handvoll weiterer guter Exemplare. Nicht an der Pistole sparen. Der Unterschied zwischen Gut und Schlecht beträgt etwa 50 €. Düse 0,2 mm ist für N ideal (und auch für Flieger 1:72 und ähnliches). Diese Airbrushes kosten um 100 €.
Am besten von einem Experten beraten lassen, der verschiedenen Fabrikate im Angebote hat.
Gruß
RubiNH0
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