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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Gleiskombinationen

THEMA: Gleiskombinationen
Startbeitrag
Marc [Gast] - 19.01.03 17:57
Hallo liebe N-Bahner!

Ich befinde mich gerade in der Planungsphase einer neuen Anlage,

nun meine Fragen:

1. ich möchte möglichst günstig viele Gleise "auf die Platte bringen", ich dachte daran, Fleischmann-Weichen(9180/81,polarisiert) mit Minitrix/Roco Gleisen zu kombinieren, vornehmlich Flexgleise. Diese sind deutlich günstiger (ca. 1.75 Euro p.St.).

2. ich suche etwas "ausgefallenere" (analoge) Fahrpulte, im Stile des Profi-Control von Uhlenbrock, nur nicht gaaanz so teuer...

3. habt Ihr Tipps und Tricks für den Start für mich, ich dachte in erster Linie daran, wie man Geld sparen kann...

Das hört sich jetzt wahrscheinlich an, als wollte ich nach dem Motto "billig,billig,billig" operieren, dies stimmt nicht ganz, ich versuche vielmehr, das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis herauszubekommen.

Vielen Dank im vorraus für Eure hoffentlich zahlreichen Beiträge!

Gruß

Marc

ob du es glaubst oder nicht: die beste Lösung zum Geld sparen ist auch qualitativ die beste: durchweg Peco-Gleise. Die Fleischmann-Weichen sind zwar gut, aber sauteuer. Trix ist normalpreisig aber mega-Müll, Roco billig (in des wortes doppelten Sinne), aber immer noch besser als Trix. Trix hat außerdem noch eine erträgliche 15°-Weiche, die ist aber wieder sauteuer.
Gerade Gleise gibt's am billigsten bei Roco, Peco kost' das doppelte, aber die Weichen sind kaum teurer als Roco oder Trix (Qualität ist wie bei Fleischmann, nur eben noch ein rund halb so hohes Schienenprofil!)
Weiter sparen kannst du am besten, wenn du das gesamte Elektronik-Zeugs eben NICHT von den Modellbahn-Herstellern kaufst, sondern im Elektronik-Fachhandel. Was dann so alles zum Pfennigartikel mutiert, ist unglaublich!
Es gab mal vor Jahren eine Bauanleitung für ein Fahrpult im N-Bahn-Magazin, das so ähnlich aussah, wie das erwähnte Digital-Teil. Hat jemand evtl. das Heft? Mir fehlt es leider.

Am günstigsten ist der Gleisselbstbau: C.a. 5-10EUR und 2h pro Weiche. Außer Lötzinn, Schienenprofil und Pertinax brauch man nichts. Antrieb beliebig: Manuell(1-2 EUR), motorisch(ab 10EUR) oder mit Relais (3 EUR).

Au wei, jetzt bekomme ich gleich wieder Schläge!

BTW: GFN, Roco, Trix, Arnold ist Code80 Gleis = 2mm hoch (Vorbild = 32cm, gibt es eventuell bei den 80t Erz/Braunkohlenbahnen), Peco ist Code55, das sind ungefähr 1,4mm. Halb so hohes Gleis ist das beinahe vorbildentsprechende Code40 Gleis mit 1mm, was ungefähr einer S54 Schiene entspricht.

Grüße

Edward
@ KAI LAHMANN

Hmm, Peco hab ich schon mal im HO-Bereich, aus dem ich ursprünglich entstamme, gesehen...
Wie sieht´s denn damit aus? Schwer zu bekommen? Wie am besten verlegen? Ich bin eher ein Freund davon, die Schienen zu schrauben, anstatt zu kleben...
Hat Peco nicht nur 10 Grad Weichen, ist natürlich sehr vorbildnah,braucht aber auch viel Platz..
@ EDWARD

Wo gibt´s denn Einzelteile für den Schienenselbstbau zu kaufen? Wie sieht´s da mit Kurven aus? Schablone? Sorry,habe damit keinerlei Erfahrung...

Ach ja, da hab ich gezz über meine Gleisselbstbaubegeisterung ganz Punkt 3 vergessen:

Am meisten spart man mit strikter Selbstbeschränkung auf _ein_ bestimmtes Vorbild. Das ist zwar gerade am Anfang sehr schwer, wie mein Konto auch erfahren musste, aber es wirkt!
Also nicht alles wollen: Bestimte Epoche, z.B. 50er (Dampf), 70er (moderne Güterwagen) Jahre, aussuchen. Nichts, wirklich garnichts kaufen, was da nicht reinpasst, auch wenn der Preußenzug oder Talent noch so schön ist.
Bestimmtes Vorbild aussuchen, was man nachbauen möchte: Eine Hafen/Industriebahn oder den Bahnhof vor der Tür oder bestimmte Motive einer Strecke oder nur ein BW. Nicht alles auf einmal darstellen wollen.
Nur Fahrzeuge kaufen, die in dem bestimmten Vorbild gefahren sind. Bei einer Hafenbahn braucht man keinen ICE, mit dem gesparten Geld kann man dafür teure Fahrzeuge kaufen, aber eben wenige.
So viel wie möglich selbst basteln, keine Bausatzhäuser, sondern selbst zu Schere, Pappe, Balsaholz etc. geifen. Macht Spaß und spart. Nur Mut, bei niemandem hat das erste Gebäude super ausgesehen.
Das Grünzeug selbst herstellen: Heriflor aus Schafswolle (gibt es im Frühjahr kostenlos am Stachedraht), Bäume aus Draht.
Feinen Sand gibt es an jeder Baustelle, im Bachbett etc.

Am besten, die überlegst erstmal, was du machen möchtest. Dann fragst du hier, was der Rest der Bande davon denkt, ich bin bestimmt manchmal etwas verrückt. Nun kannst du dir überlegen, wo es das Material dafür gibt. Wenn du einen Tipp brauchst: Hier fragen. Und so weiter, jeder hier hat mal angefangen und Lehrgeld dafür bezahlt. Da kommt schon ein schönes Sparpotential zusammen

Bis dann

Edward
@Marc

Schau mal hier:
http://home.t-online.de/home/050672073-0001/ind_wb.htm
bzw.
http://home.t-online.de/home/050672073-0001/nbahn2.htm
Da steht schon mal etwas. Beim Jens gibt es auch Schablonen und Bausätze. Du kannst ihn auch bei Fragen gerne anmailen.

Bei mir
http://www.finescale.org/
gibt es auch noch ein paar Dinge zum Selbstbau unter den Howtos.

Edward
Also...

Ich hatte eigentlich vor einen relativ großen(ca 4-5 qm) Rangierbahnhof mit Hafen und Zeche wie in meiner Heimatstadt Hamm (bei Dortmund) zu bauen...
Hurtz, was war'n das?

http://home.t-online.de/home/050672073-0001/nbahn2.htm

Wie kommt denn da der Leerschritt rein?

@Ismael: Kannst du in das Forumscript nicht eine Abfrage einbauen, die ein leeres Posting verhindert?


@ Marc,
ich habe meine neue Anlage auch mit Pecogleisen im sichtbaren Bereich versehen. Peco bekommst Du bei verschiedenen Versandhändlern.Zum Beispiel http://www.lokshop.de , dem Sponsor dieser Seiten http://www.ihrhobby.de , von dem ich erst kürzlich Gleise bestellt hatte und diese dann innerhalb einer Woche beliefert wurden.
Im verdeckten Anlagenteil habe ich die noch vorhandenen Roco und MTX Flexgleise verlegt. Bei den Weichen habe ich die von der alten Anlage vorhandenen MTX 15 Grad Weichen, mit Herzstückspeisung , sowie in ebay ersteigerte Weichen gleichen Fabrikates und Types, verwandt.
Unbedingt Weichen mit Herzstückspeisung, alles andere ist Murx! Wegen des großen Platzbedarfes von Pecoweichen, habe ich diese nicht genommen. An den Gleis und Weichenselbstbau habe ich mich nicht herangetraut, dies wäre für mich nur bei Diorahmenerstellung oder kleiner Anlage interessant.
Edward ist darin ein wahrer Meister.  
Man muß halt Kompromisse eingehen.
Die Gleise habe ich mittels einer braun eingefärbten Klebemischung verklebt. ( 1 Teil wasserlöslichen Weißleim ,Ponal, zwei Teile Wasser und ordentlich Spülmittel, damit diese Mischung an alle zu verklebenden Stellen kommt) Vor Gebrauch gut Schütteln, damit sich die verschiednen Substanzen gut vermischen.
Als Einfärbemittel habe ich ein übliches Dispersonsfarbmittel, mit dem man Wandfarbe einfärbt genommen.
Die zuvor mittels kleiner Nägel fixierten Gleise habe ich dann unter Nutzung des in einer Ponalflasche angemachten Klebemittels, einfach aus der Flaschenöffnung zwischen die Schienen laufen lassen, verklebt. Farbkleber, der auf die Schienenköpfe kam, mit Lappen abwischen. Nach etwa 24 h Trockenzeit habe ich die Nägel wieder entfernt und die Gleise fein gereinigt. Anschließen kann der Fahrtest vorgenommen werden. Lief bei meiner Anlage wie geschmiert.
Gruß
Hans-Werner
Peco hat 3 Weichen mit 10°: r=30cm, r=45cm und r=90cm (alles gerundet). Die 30cm-Weichen brauchen sicher nicht nenneswert mehr Platz, als 15°-Weichen. Verfügbar ist das (wie alles außer Trix 24°-Müll) bei den Versandhändler deines geringsten Misstrauens. Damit kannst du übrigens auch Geld sparen: 20% günstiger als Laden ist normal und verfügbar ist im "Fachhandel" eh nix.
Was willst du eigentlich bauen? Bau lieber weniger auf dem Platz und mach alles geräumiger! Radien unter 30cm solltest du meiden, wie der Teufel was Weihwasser und 'nen Bahnhofs-Nutzgleis darf gerne 'nen Meter lang sein!
Hallo Marc,
so hab ich angefangen:
Ich hab mir von MTrix, (Arnold), Roco und Fmann damals je Flexgleise besorgt und das Verhalten bei Radien und sonstiger Handhabung getestet.
Der Rest davon schmückt heute meine Vitrinen.
Ich baue schon lange nur noch mit PECO-Flex  SL-300 (Code 80) mit Mtrix-Weichen im nicht sichtbaren Bereich.
Und im sichtbaren mit SL-300F (Code 55) wechselweise mit Holzschwellen- oder Betonschwellennachbildung und auch den dazu passenden Weichen.
Im Kostenvergleich ist es auch die günstigste Lösung.
Mit den PECO-Gleisen sind wir mit unserer Modul-Club-Anlage bisher am besten gefahren.
Geh mal auf Tauschbörsen und schau Dir die Dinger einmal an, nimm sie auch in die Hand.
Ein Tip:  Bei PECO steht unten an den Schwellen die Artijkel-Nummer.
Für weitere Fragen gerne
Servus  Alex.


Uff, nen Chat wäre einfacher

Zeche, Hafen und Rangierbahnhof. Das sind alles drei ziemlich große Vorbilder, aber betrieblich sehr schön.

Ein "echter" Rangierbahnhof ist riesig, also solltest du das auf die notwenigen Übergabegleise von der Stattsbahn zur Zeche/Hafen beschränken.

Den Personenverkehr würdest du wahrscheinlich auf eine Durchgangsstrecke mit Haltepunkt für den Arbeiterverkehr beschränken.

Zeche und Hafen zusammen wird eng, eines davon kannst du fast nicht mehr darstellen, wenn das andere betrieblich überzeugend nachstellen möchtest.
Möchtest du mehr fahren oder rangieren?

Dortmund passt gut, da gibt es die "Dortmunder Eisenbahn" und "Eisenbahn und Häfen" aus Duisburg kann man sich auch vorstellen. Damit hast du schon mal zwei sehr schöne Loks von Trix in EpV zur Verfügung. Zusätzlich gibt es die DHG700C von Arnold als Werkslok.
Für die Arbeiter gibt es eine S-Bahn oder eine "Nokia-Bahn", natürlich geht es auch modern mit dem Talent.
Oder soll es eine andere Epoche sein?

An der Ruhr gab es in EpIII viele Kleinzechen a la Carl Funke in Essen, die man noch nachbauen kann, siehe die Mibaserie im Tal der Ruhr von Rolf Knipper.

Edward
@EDWARD

Ich wollte eigentlich alles in der Epoche III halten. Der Hafen wird relativ klein werden, eigentlich nur die Verladung von Zug zu Schiff. Umso größer dafür der Rangierbahnhof und die Zeche(n), denn meine Proritäten liegen eindeutig beim rangieren. Hier in Hamm gab es einige Zechen, die letzte wurde vor wenigen Monaten dicht gemacht
Wie schaut es mit der anderen Seite des Ruhrgebiets aus?
Ich denke da an die NIAG/Moerser Kreisbahn mit dem Hafen in Orsoy und der Zeche Niederberg in Dickscheheide.
Der Hafen ist sehr übersichtlich und durch eine Deichschart vom Hinterland getrennt, gibt einen schönen optischen Anschluss.
Der Hafen ist durch ein Gleisdreieck angeschlossen.
Die Zeche ist auch nicht so riesig.
Damit könntest du eine prima L-Anlage aufbauen:
Hafen wie im Vorbild als Kopfbhf auf dem einen Schenkel, Wasser ist "vorne" an der Kante, hinten sind Kohlehalden und der Deich.
Dann kommt das Gleisdreieck: Rechts geht es in den Schattenbahnhof, links in Richtung Zeche. Die Zeche als Halbrelief, viele Rangiergleise davor und natürlich die Kohlenwäsche plus Verladebunker. Hinter dem Halbrelief der Zeche liegt der Schattenbhf, kommt man von oben einfach dran, komplizierte Gleiswendel gibt es nicht.
An der Zeche geht die Strecke weiter in einer Kurve zum Schattenbhf, kleinen Haltepunkt für die Kumpels und eine Ladestraße gibt es auch. Trinkhalle nicht vergessen, Arbeit aufm Pütt macht durstig
Nun kannst du von der Zeche direkt in das Gleisdreieck ri. Hafen fahren. Oder über den Shbf über das Gleisdreieck in den Hafen.
Triebwagen mit Beiwagen reichen für den Personenverkehr , die verkehren dann einfach vom Shbf über die Zeche zurück in den Shbf.

Das schöne an der Sache: Das gibt es noch alles im Original. Fahr doch einfach mal an einem Sonntag hin und schau dir das an.

Grüße

Edward
@EDWARD

Warum eigentlich nicht...Man sollte ja auch immer mal über seinen Tellerrand hinausschauen. Andererseits stehen die Pläne für Hamm eigentlich schon. Ich muß auch zugeben, daß mir die von Dir beschriebenen Lokalitäten kein Begriff sind. Gibt´s da irgendwo Pläne/Bildmaterial?

Mal noch was anderes, Peco bietet im Augenblick "Gleisprobesets" an , zum Preis von Euro 15 inkl. Katalog und anscheinend auch Poto und Verpackung. Allerdings hat dort noch niemand auf meine vor drei Tagen gesandte e-mail bezüglich des Inhalts reagiert...Lohnt sich der Kauf oder soll ich einfach mit einem Karton Flexgleise Code 55 beginnen?

Gruß
Marc
Hallo Edward, woher kennst Du die Strecke so gut?
Als Moerser freut mich so ein Wissen, aber Dein Hinweis, dass man sich noch alles in Betrieb angucken kann, stimmt seit Jahreswechsel nicht mehr.

Die Zeche Niederberg ist seit dem 1.1.2002 geschlossen, und die NIAG hat noch ein Jahr gebraucht, um die Halden abzufahren.

Jetzt verkehren nur noch die Züge vom Hafen nach Moers, bzw. Rheinberg, Erz und Importkohle.
Als Vorbild ist die Strecke trozdem nicht schlecht, obwohl Moers selber Betrieblich auch sehr interessant ist, leider zum nachbau auch in N zu groß, hab ich schon zig mal durchgerechnet.

noch ein Wort zu Marc: Sei vorsichtig mit dem Nachbau einber Zeche und Güterbahnhofs, usw. So ein Betrieb ist auch in 1:160 noch recht platzbedürftig. Ich merk dass auch, beim Nachbau meines Hüttenwerkes. Für mehr als den alleinigen Betrieb ist bei 3-4qm kaum Platz

Gruß Dirk
Pläne und Bildmaterial gibst genug,
wenn es Dich interessiert, irgendwo müssten bei uns auch Pläne und Bilder Rumfliegen.

Dirk
@DIRK

Du hast natürlich vollkommen recht, ein 1:1 Nachbau ist schwierig zu realisieren. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, eine gewisse Ähnlichkeit zum Vorbild herzustellen. Eine Vereinfachung ist in mancherlei Hinsicht notwendig...

Ich beabsichtige das ganze in diverse Bauabschnitte zu gliedern und nach und nach zu erweitern.
@DIRK (nochmal)

Chat wäre wirklich einfacher...

Das wäre natürlich super. Vielleicht könnten wir ja mal in Kontakt treten.
Hallo MArc,
kein Problem, ich könnte vielleicht ein paar Gleispläne einscanne und Fotos zuschicken, wenn Du möchtes.
Der Hafen ist wirklich recht Lohnenswert, einerseitz recht klein mit wenigen Gleisen direkt am Diec, aber durch einen Portalkran doch als HAfen zu erkennen.

Ich kann ja mal gucken was ich so finde

Dirk
@DIRK

Fein, ich freu´ mich...

Meine Addresse: m.schieweck@surfeu.de

Aber mach Dir keinen Streß

Gruß

Marc
Hallo Marc,
Gleisprobentest Peco, beim letzten Mal gab eine Weiche r 306 mm
und ein Stück Schiene mit Katalog. Ich habe das auch gelesen, aber ich glaube das letzte Mal hieß es Weichentest. Weiche war wohl 2,-- DM billiger und Katalog gratis. Gleise waren nur Stückchen, ca. 10 cm lang.
Diesmal bin ich nicht ganz schlau geworden, ob da wirklich nur ausschließlich Gleischnibbel angeboten werden.
Gruß Holger
Woher ich die MK/NIAG kenne?
Ich hab 10 Jahre in Duisburg gewohnt und jetzt wohne ich Düsseldorf, da ist das ja so um die Ecke, dass man da mal einen kleinen Ausflug hin wagen kann. Dass Nierderberg nun 1 Jahr zu ist wusste ich noch nicht, ist denn der Zechenbhf. schon weg? Ich war das letzte mal vor einem Jahr da.

Literatur gibt es von Gerd Wolff in der Privatbahnreihe. Und es gab ein Heftchen "75 Jahr NIAG", müsste hier irgendwo rumfliegen.

Edward
Der Zechenbahnhof ist noch da, es wurden bis vor etwa 3 Wochen noch Kohle abgefahren, die noch auf Halde lag.
Wie lang allerdings das Gelände noch erhalten bleibt, weiß ich nicht. Über weitere Nutzung des Geländes ist sich die Stadt Neukirchen-Vluyn noch nicht wirklich im klaren

Gruß Dirk
Hallo allerseits,

wie durch Zufall plane ich ebenfalls gerade genau an dieser Strecke (Orsoy Hafen über Baerl bis Moers Kreisbahnhof) herum. Ich wohne nun gerade hier in der Gegend, so kann ich mir das Original immer live anschauen. Um jedoch einen Überblick über die Gesamtsituation zu bekommen, kann man sich ja mal die entsprechenden Luftbilder anschauen. Einfach unter http://www.kvr.de/daten/geodatenserver/geodatenserver.php den Geodatenserver aufrufen und sich an die entsprechende Stelle reinzoomen. Im Massstab 1:2000 kann man sogar noch die einzelnen Gleise erkennen. Dies gilt fast für das gesamte Ruhrgebiet. Ich hoffe nur noch, dass ich genügend Zeit finde die Strecke auch in einer Modulanlage umzusetzen.

MfG Stefan
@Dirk

Hallo,

wir fahren wohl alle am Wochenende an den Niederrhein, was? Ich war auch da....
Also Sonntag sah es da aus wie "Schwein mit einem Ohr". Der größte Teil der Waggons, die da noch standen, sehen nach Schadwagen aus und auch sonst.... na ja..
Ausserdem für alle die Zeche planen wollen: in Dorsten-Hervest ("Fürst Leopold") seht Ihr nichts mehr von der Verbindungskurve Hervest-Dorsten unten zur Strecke Hervest-Dorsten - Dorsten. Abgerissen und schon zum grossen Teil den Schotter weggefahren. Hervest-Dorsten unten wird auch wohl bald seiner Schienen beraubt sein. Dafür besteht noch Hoffnung für die große Kohlensortierhalle (einst größte freitragende Stahlbetonhalle Europas): die soll gerettet werden.
Glück Auf!
Peter
@Peter

Die NIAG repariert auch Schadwagen selber, und es stehen noch ein paar alte Wagen rum, aber in der Woche haben die Lokmangel. Zum einen wegen der Strecke nach Orsoy, zum anderen hat die NIAG den gesamten RAngierverkehr auf bis nach Xanten übernommen und es fahren Chemiezüge nach Düsseldorf-Reisholz oder Kohlezüge nach Marl oder Voerde. Desweiteren gibt eis einen NIAG-Zug Rommerskirchen nach Sachtleben in Homberg, also die NIAG lebt.

@Stefan
Modulanlage dieser Gegend interessiert mich auch schon länger, da könnte man doch was zusammen planen, wo kommst Du denn her?
Hallo,

aha, das wusste ich nicht, ich dachte immer, die würden Wagen bei der AAE reparieren lassen, in Ahaus hatte ich nämlich mal so einen Reparaturzug gesehen. Das erklärt was.

Da sieht man ja, wie weit sich die DB-Cargo schon aus der Etappe zurückgezogen hat. Der ganze linke Niederrhein wird also zum NIAG-Land... soweit noch Gleise da sind.

Peter
Hallo,

@Dirk. Ich wohne fast direkt an der Strecke nur 5 km entfernt in Moers. Ich bin zwar erst am Anfang meiner Planungen, aber ich denke, dass ich mich am FREMO-Standard orientiere. Von daher ist ja fast alles machbar um zusammenzuarbeiten.
MfG
Stefan
@ Peter
Na ja, der Gesamte linke Niederhein noch nicht, die Klever Strecke ist noch nicht in die Hand der NIAG übergegangen.
Ein Teil der Kohlezüge wird auch noch von der DB auf der Strecke Rheinberg-Xanten gefahren, mindestens bis Rheinkamp, vielleicht auch bis Millingen. Aus dem Übergabe und Rangierverkehr ist sie aber wirklich ganz ausgestiegen.

Gruß

Dirk


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