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THEMA: Chinas Spielzeugindustrie vor Bankrott
THEMA: Chinas Spielzeugindustrie vor Bankrott
Gast 2 [Gast] - 04.01.08 08:55
Ist o.k.!!!
wird auch Zeit ).png)
Gruß
Edmund
Gruß
Edmund
Geht doch !!!
Gruss
Rainer
Gruss
Rainer
Hmm, ehrlich gesagt finde ich diese Schadenfreude fehl am Platz!
An diesen Fabrikschliessungen hangen genau gleich Menschenschicksale wie wenn hier eine Fabrik geschlossen wird. Für die Betroffenen ist das ein genau gleich grosser Schlag.
Abgesehen davon: Auch wenn, besonders in Deutschland, man es nicht wahr haben will - auch für unsere geliebet Modellbahn kommt inzwischen ein nicgt unerheblicher Teil der Ware aus China, daher könnten solche Schliessungen durchaus einen negativen Einfluss auf unser Hobby haben.
An diesen Fabrikschliessungen hangen genau gleich Menschenschicksale wie wenn hier eine Fabrik geschlossen wird. Für die Betroffenen ist das ein genau gleich grosser Schlag.
Abgesehen davon: Auch wenn, besonders in Deutschland, man es nicht wahr haben will - auch für unsere geliebet Modellbahn kommt inzwischen ein nicgt unerheblicher Teil der Ware aus China, daher könnten solche Schliessungen durchaus einen negativen Einfluss auf unser Hobby haben.
Wers glaubt .Was ist nicht schon alles angedroht worden?
Denkt doch auch an die vielen Arbeitsplätze, die verloren gehen...... in Deutschland, wenn die Spielzeugläden demnächst leer bleiben.
Jürgen H.
Denkt doch auch an die vielen Arbeitsplätze, die verloren gehen...... in Deutschland, wenn die Spielzeugläden demnächst leer bleiben.
Jürgen H.
Der Rottweiler - 04.01.08 10:09
Sehe ich ähnlich, die Schadenfreude kommt nicht dort an, wo sie hingehört: die "Großen" geben den Takt an, wie der Markt funktioniert, und wenn es scheppert, trifft es die Kleinen - die kleinen Firmen und die Arbeiter. Der Rest schwimmt nach wie vor wie Fettaugen auf der Brühe.
Satire ?
weil die Herren Mattel & Co selbst in China die Preise / Lohnkosten noch drücken(logischerweise: Qualitätseinbußen), dürfen wir hier in Deutschland demnächst also für unsere MoBa 10 % mehr bezahlen, der DVSI hat´s schon im November gewußt.
Satire !
Volker
weil die Herren Mattel & Co selbst in China die Preise / Lohnkosten noch drücken(logischerweise: Qualitätseinbußen), dürfen wir hier in Deutschland demnächst also für unsere MoBa 10 % mehr bezahlen, der DVSI hat´s schon im November gewußt.
Satire !
Volker
@4+6
Meine Beitrag sollte nicht als Schadensfreude verstanden werden!
Ist es aber nicht so, jeder ist sich selbst der Nächste? Will sagen: Der Asiatische Markt ist doch selbst schuls, wenn die allgemein gültigen Standarts unterlaufen werden. Zum Beispiel Gift im Produkt. Lose Teile die Kleinkinder verschlucken können etc.
Warum wird das so schnell vergessen??
Werden all diese Dinge beachtet(Standard), dann wird das Produkt zwangsweise teurer.
Und was soll der Spruch unsere Modellfahrzeuge werden wegen der Preise in China bzw. im Asiatischem Raum gefertigt, weils dort billiger ist - Gift , nicht passgenau, fehlerhaft gebaut - inclusive!! Wurde hier im Forum schon des öfteren beklagt.
Dann bitte in den vorerst sauren Apfel beißen, und etwas weniger kaufen.
Die Hersteller werden es merken. Denn der Kunde kann immer mit den Füßen abstimmen.
Gruß
Edmund
Meine Beitrag sollte nicht als Schadensfreude verstanden werden!
Ist es aber nicht so, jeder ist sich selbst der Nächste? Will sagen: Der Asiatische Markt ist doch selbst schuls, wenn die allgemein gültigen Standarts unterlaufen werden. Zum Beispiel Gift im Produkt. Lose Teile die Kleinkinder verschlucken können etc.
Warum wird das so schnell vergessen??
Werden all diese Dinge beachtet(Standard), dann wird das Produkt zwangsweise teurer.
Und was soll der Spruch unsere Modellfahrzeuge werden wegen der Preise in China bzw. im Asiatischem Raum gefertigt, weils dort billiger ist - Gift , nicht passgenau, fehlerhaft gebaut - inclusive!! Wurde hier im Forum schon des öfteren beklagt.
Dann bitte in den vorerst sauren Apfel beißen, und etwas weniger kaufen.
Die Hersteller werden es merken. Denn der Kunde kann immer mit den Füßen abstimmen.
Gruß
Edmund
patrick_0911 - 04.01.08 10:45
Hallo
mal ganz im ernst und ohne Schadenfreude.....
Das war ja auch zu erwarten. Als ich kürzlich in NYC war konnte ich bei FAO Schwarz riesige Schilder mit der AUfschrift "Toys made in Germany" vorfinden. Der Kunde in den USA hat laut den Leuten mit denen ich dort zu tun habe von dem China-gerümpel die Nase voll.
Man muss sich doch mal vor Augen halten was da los ist. In D müssen die wenigen vebleibenden Fabrikanten x Umweltauflagen, Audits, Qualitäts und sons was für Normen einhalten (ist ja auch normal), die Qualität der Ware (siehe Fleischmann) ist ja auch über jedem Zweifel erhaben, und das hat nun mal seinen Preis, wie man sehen kann.
Denn wenn der Chinese auf seine Umwelt acht nehmen müsste, die selben Qualitätsnormen einhalten müsste, und seine Arbeitnehmer ordentlich bezahlen würde, dann könnte er mit der Ware aus Europa nicht konkurrieren. Dann würden die Arbeitsplätze wieder in Europa geschaffen. Ich weine den Chinesischen Kopierfabriken keine Träne nach, denn am Ende zahlen wir ja alle mit einer zerstörten Umwelt für chinas Expansions und Kopierwahn.
Nein keine Schadenfreude, aber hoffentlich geht jetzt da allen mal ein Lichtlein auf.
mal ganz im ernst und ohne Schadenfreude.....
Das war ja auch zu erwarten. Als ich kürzlich in NYC war konnte ich bei FAO Schwarz riesige Schilder mit der AUfschrift "Toys made in Germany" vorfinden. Der Kunde in den USA hat laut den Leuten mit denen ich dort zu tun habe von dem China-gerümpel die Nase voll.
Man muss sich doch mal vor Augen halten was da los ist. In D müssen die wenigen vebleibenden Fabrikanten x Umweltauflagen, Audits, Qualitäts und sons was für Normen einhalten (ist ja auch normal), die Qualität der Ware (siehe Fleischmann) ist ja auch über jedem Zweifel erhaben, und das hat nun mal seinen Preis, wie man sehen kann.
Denn wenn der Chinese auf seine Umwelt acht nehmen müsste, die selben Qualitätsnormen einhalten müsste, und seine Arbeitnehmer ordentlich bezahlen würde, dann könnte er mit der Ware aus Europa nicht konkurrieren. Dann würden die Arbeitsplätze wieder in Europa geschaffen. Ich weine den Chinesischen Kopierfabriken keine Träne nach, denn am Ende zahlen wir ja alle mit einer zerstörten Umwelt für chinas Expansions und Kopierwahn.
Nein keine Schadenfreude, aber hoffentlich geht jetzt da allen mal ein Lichtlein auf.
Schadenfreude ist wirklich nicht angebracht: alle Menschen auf der Welt haben das Recht ein menschenwürdiges Leben zu führen,nicht nur in D, A oder CH. Und dazu gehört auch eine anständig bezahlte Arbeit, von der man das Leben auch anständig führen kann.
In China gibt es zig-Millionen Wanderarbeiter, die fast nur ihre Arbeitskraft anbieten können. Werden diese arbeitslos, sind ganze Familien ohne Einkommen, da in China meist diese Wanderarbeiter ihre Familien in den verarmten ländlichen Bereichen unterstützen. Gerade diese Menschen sind es, die davon betroffen werden. Es ist schlimm genug, aber eine Diktatur hat ja "größeres" im Sinne, es geht schließlich um den Machterhalt und nicht um ein paar Millionen Einwohner ihres Landes, bei den Menschenmengen... um es nicht noch zynischer sagen zu müssen. Oder muss man an den "himmlischen Frieden" erinnern???
Denkt auch mal daran: die Chinesen malochen 7 Tage die Woche 12 Stunden und es kommt kein Hartz 4 bei raus. Und die Preise sind in China auch nicht Ohne.
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 10:46.
In China gibt es zig-Millionen Wanderarbeiter, die fast nur ihre Arbeitskraft anbieten können. Werden diese arbeitslos, sind ganze Familien ohne Einkommen, da in China meist diese Wanderarbeiter ihre Familien in den verarmten ländlichen Bereichen unterstützen. Gerade diese Menschen sind es, die davon betroffen werden. Es ist schlimm genug, aber eine Diktatur hat ja "größeres" im Sinne, es geht schließlich um den Machterhalt und nicht um ein paar Millionen Einwohner ihres Landes, bei den Menschenmengen... um es nicht noch zynischer sagen zu müssen. Oder muss man an den "himmlischen Frieden" erinnern???
Denkt auch mal daran: die Chinesen malochen 7 Tage die Woche 12 Stunden und es kommt kein Hartz 4 bei raus. Und die Preise sind in China auch nicht Ohne.
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 10:46.
patrick_0911 - 04.01.08 14:23
Nun hab keine Schadenfreude, finde aber das einfühlsame Mitdenken mit den Herren in China etwas merkwürdig.
Die Menschenrechte werden mit den Füssen getreten, die Arbeiter ausgebeutet, die Menschen wie Hunde behandelt, und von der Umwelt ganz zu schweigen ich glaub hier sollten wir mal alle klar sehen was da läuft.
Bei mir bekommen die Kinder schon seit Jahren nach Möglichkeit keine Spielsache made in China, lieber etwas weniger und dafür made in Spain, Germany oder Europe, oder eben auch made in USA, aber das gute wir leben ja in einer Demokratie und da kann jeder tun wie er es am besten versteht.
Die Menschenrechte werden mit den Füssen getreten, die Arbeiter ausgebeutet, die Menschen wie Hunde behandelt, und von der Umwelt ganz zu schweigen ich glaub hier sollten wir mal alle klar sehen was da läuft.
Bei mir bekommen die Kinder schon seit Jahren nach Möglichkeit keine Spielsache made in China, lieber etwas weniger und dafür made in Spain, Germany oder Europe, oder eben auch made in USA, aber das gute wir leben ja in einer Demokratie und da kann jeder tun wie er es am besten versteht.
Der Rottweiler - 04.01.08 14:44
@Peter: diese Wanderarbeiter gibt es auch in den arabischen Ölstaaten in Form von Pakistanis, die sich von ihren achso USA- bzw. kapitalismusfeindlichen Glaubensbrüdern bis aufs Hemd ausziehen lassen dürfen.
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 14:44.
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 14:44.
Ich achte beim Einkauf auf Made in Germany (oder sonstwo in europa) und verzichte so gut wie es geht auf Spielzeug Made in China - ist zwar schade, da so z.b. selbst Lego mittlerweile darunter fällt, aber lieber unterstütz ich Fleischmann und zahl für die Lok mehr, als das ich ein paar fette Heuschrecken füttere, die sich die Namen gekauft haben und die Produkte in China zusammenschustern lassen.
Wenn es geht, also bspw. bei Spielzeug, mache ich möglichst einen Bogen um Produkte aus China/Taiwan/etc. Bei machen Produkten wir Mobiltelefonen oder Laptops ist das allerdings nicht mehr möglich bzw. man merkt es nicht.
Die Schuld an dem schlechten Image haben aber m.E. nicht nur die Chinesen selbst (bleihaltige Farbe o.ä.), sondern auch die Autraggeber wie Mattel, denn die meisten Rückrufe waren die Folge von Fehlkonstruktionen. China-Produkte werden erst dann an Image gewinnen, wenn nicht nur die Fertigung qualitativer wird sondern auch die Ansprüche an das (ggf. im Auftrag zu fertigende) Produkt.
Es gibt unglaublich viele Kleinkram für Kinder, der nach dem ersten Spielen kaputt ist. Die Enttäuschung ist dann groß, aber naja, es kommt ja auch aus China. Viele der Sachen sind es nicht wert, überhaupt hergestellt zu werden. Lieber weniger Spielzeug, das aber das Spielen übersteht (reduziert gleichzeitg auch den (Sonder-)Müll).
Mike
Die Schuld an dem schlechten Image haben aber m.E. nicht nur die Chinesen selbst (bleihaltige Farbe o.ä.), sondern auch die Autraggeber wie Mattel, denn die meisten Rückrufe waren die Folge von Fehlkonstruktionen. China-Produkte werden erst dann an Image gewinnen, wenn nicht nur die Fertigung qualitativer wird sondern auch die Ansprüche an das (ggf. im Auftrag zu fertigende) Produkt.
Es gibt unglaublich viele Kleinkram für Kinder, der nach dem ersten Spielen kaputt ist. Die Enttäuschung ist dann groß, aber naja, es kommt ja auch aus China. Viele der Sachen sind es nicht wert, überhaupt hergestellt zu werden. Lieber weniger Spielzeug, das aber das Spielen übersteht (reduziert gleichzeitg auch den (Sonder-)Müll).
Mike
Christian Sinningen - 04.01.08 14:57
Endlich !!
Vielleicht hört jetzt die Überflutung des Marktes mit minderwertigen Waren und Kopien auf.
Vielleicht hört jetzt die Überflutung des Marktes mit minderwertigen Waren und Kopien auf.
Hallo N - KollegeN.
ich möchte mich noch mal zu Wort melden.
Wer kann denn ernsthaft von sich behaupten, das er weiß welches Produkt wo produziert wird., ohne langwieriges Studium irgendwelcher Firmengeflechte ?
Wenn geschrieben wird, das man auf Produkte achtet, die aus Deutschland / Europa kommen, ist das sicherlich aller Ehren wert, aber doch eben m.E. nicht wirklich durchfürbar.
Ich für meinen Teil, werde weiterhin alles das modelltechnisch kaufen, was ich haben möchte.
mmG
Volker
ich möchte mich noch mal zu Wort melden.
Wer kann denn ernsthaft von sich behaupten, das er weiß welches Produkt wo produziert wird., ohne langwieriges Studium irgendwelcher Firmengeflechte ?
Wenn geschrieben wird, das man auf Produkte achtet, die aus Deutschland / Europa kommen, ist das sicherlich aller Ehren wert, aber doch eben m.E. nicht wirklich durchfürbar.
Ich für meinen Teil, werde weiterhin alles das modelltechnisch kaufen, was ich haben möchte.
mmG
Volker
DR-Bahner Jens - 04.01.08 15:23
Hallo ).png)
Was ich persönlich für das wahrscheinlichste halte, ist das die Spielsachen um ca. 10-15% teurer werden.
Oder sollte ich davon ausgehen das die Herstellungskosten um 15% gesenkt werden.png)
Führt man wieder Kinderarbeit in Fernost ein ????
(
Nein nein, die sollen was lernen.......
Und in 10Jahren werden wir uns vielleicht über das neue Modell des ICE 3 der DB aus dem Hause Schangjin erfreuen............
Gruß Jens.png)
Was ich persönlich für das wahrscheinlichste halte, ist das die Spielsachen um ca. 10-15% teurer werden.
Oder sollte ich davon ausgehen das die Herstellungskosten um 15% gesenkt werden
Führt man wieder Kinderarbeit in Fernost ein ????
Nein nein, die sollen was lernen.......
Und in 10Jahren werden wir uns vielleicht über das neue Modell des ICE 3 der DB aus dem Hause Schangjin erfreuen............
Gruß Jens
SaschaPaul - 04.01.08 15:41
Das Problem ist einfach das der Deutsche bzw Europäer ansich inzwischen kein Wertgefühlt mehr hat. In Zeiten wo man DVD Player für 29 €, MP3 Player mit 2 GB für 25 € und bei Tschibo ne Hifianlage für 49,95 € usw bekommt hat einfach nix mehr einen Wert.
Und nicht zuletzt dank "Geiz ist Geil" das viele Leute verinnerlicht haben muss es immer billiger billiger billiger sein und am besten garnichts mehr kosten.
Der Kunde schießt sich einfach selbst ins Knie. Und solange Manager geduldet werden die sich in Jahr Millionen einstecken wird sich da auch nix ändern.
Erst wenn der Kunde wieder sagt "ich will nix wat aus China kommt - ich will Quallität und die bezahl ich auch" erst dann werden die in China nen Problem bekommen aber vorher...niemals.
MfG Sascha
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 15:42.
Und nicht zuletzt dank "Geiz ist Geil" das viele Leute verinnerlicht haben muss es immer billiger billiger billiger sein und am besten garnichts mehr kosten.
Der Kunde schießt sich einfach selbst ins Knie. Und solange Manager geduldet werden die sich in Jahr Millionen einstecken wird sich da auch nix ändern.
Erst wenn der Kunde wieder sagt "ich will nix wat aus China kommt - ich will Quallität und die bezahl ich auch" erst dann werden die in China nen Problem bekommen aber vorher...niemals.
MfG Sascha
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 15:42.
N-nebenbahner - 04.01.08 15:44
Ich hoffe die Industrie versteht endlich, dass es durchaus auch bei höheren Löhnen lohnend sein kann, in Deutschland eine vernünftige Qualität ohne hohe Folgekosten aus Schadensansprüchen zu produzieren!!
Ob ein Produkt aus China kommt oder nicht ist mir nicht wichtig. Wichtig ist, dass die Qualität stimmt. Auch in China werden qualitativ hohe Produkte hergestellt gerade im Elektronik bereich. Ein Chinese hat das gleiche Recht auf Wohlstand wie ein Europäer. Wer schon mal Berichte aus China gesehen oder gelesen hat weiss das die Chinesen am meisten an der Umweltverschmutzung, den schlechten Arbeitsbedingungen etc zu leiden haben. Viele schmutzigen Industrien (Chemie,Stahl etc)wurden einfach nach China exportiert, die Endprodukte werden aber weiterhin im westen kosumiert. Im Prinzip wurde einfach die Umweltverschmutzung exportiert, bei uns werden die Luft und die Flüsse wieder sauber während halb China unter einer Smogdecke liegt.
Auf lange Zeit werden sich die Löhne ausgleichen ein Chinese verdient im Vergleich mehr ein Westeuropäer weniger. Am Schluss kommt es auch uns zugute wenn die Chinesen Schweizer Uhren und deutsche Autos kaufen
Auf lange Zeit werden sich die Löhne ausgleichen ein Chinese verdient im Vergleich mehr ein Westeuropäer weniger. Am Schluss kommt es auch uns zugute wenn die Chinesen Schweizer Uhren und deutsche Autos kaufen
Nun, ich bevorzuge Loks mit Gift imm inneren, stats welche ohne! Blei ist immer noch das besste preiswete Balastmaterial für die Moba. Aber ein Kleinkind könnte ja das Balastgewicht aus der lok ausbauen und daran lutschen! Und auch in Elektronikgeräten ist mir Zinn mit Blei lieber wie das schlecht fließende ohne!
Von daher sehe ich teilweise diese "Umweltauflagen" teilweisw auch als ein "schuß ins eigene Bein"!
Aber eines dürft ihr bei der ganzen geschichte auch nicht vergessen, wenn China zu teuer wird zieht "Die Karawane" zwar weiter, aber sicher nicht zurück nach Deutschland, sondern weiter ins nächst billiger land!
Mir tun nur die Chinesischen Arbeiter leid, denn die bekommen sicher kein Harz-IV!
Aber das es irgendwann so kommt, das war eigendlich fast klar!
Von daher sehe ich teilweise diese "Umweltauflagen" teilweisw auch als ein "schuß ins eigene Bein"!
Aber eines dürft ihr bei der ganzen geschichte auch nicht vergessen, wenn China zu teuer wird zieht "Die Karawane" zwar weiter, aber sicher nicht zurück nach Deutschland, sondern weiter ins nächst billiger land!
Mir tun nur die Chinesischen Arbeiter leid, denn die bekommen sicher kein Harz-IV!
Aber das es irgendwann so kommt, das war eigendlich fast klar!
Ach, was für ein wunderbarer Thread! Warum? Weil sich einige jetzt mal entscheiden sollten, ob Sie für Arbeitsplätze in N oder GP sind oder in Fernost. Ich habe den Eindruck, dass einige da immer sofort reichlich emotional dabei sind und sich immer gleich "zum Anwalt der Unterdrückten" machen. Schon mal aufgefallen, dass dies eine ziemlich brutale Erdkugel ist? Verkauft Ihr Eure Moba, weil anderswo jemand hungert? Also schön den Ball flach halten. Am besten wir wissen nicht, wo das Zeug herkommt. Da haben wir keine Gewissenskonflikte und Spass pur....
....provoziert Bernd
....provoziert Bernd
So sehe ich das auch!
Oder muss ich mir jetzt ein schlechtes Gewissen einreden, nur weil ich mal was aus DE kaufe und nicht aus China? Immerhin nehme ich den ach so armen Cinamänner die Arbeit weg!
Versteh ich nicht.
Gruss
Rainer
Oder muss ich mir jetzt ein schlechtes Gewissen einreden, nur weil ich mal was aus DE kaufe und nicht aus China? Immerhin nehme ich den ach so armen Cinamänner die Arbeit weg!
Versteh ich nicht.
Gruss
Rainer
Wenn der ein oder andere Produzent in China dicht macht,übernimt ein anderer eben seine kunden.Ich glaube kaum, das in einigen Jahren weniger Spielzeug aus Billiglohnländern kommt .Wenn China ausfällt kommt halt Nordkorea oder ein anderer Staat,der seine Arbeiter ausbäutet.Alles andere wäre woll ein Wunder....
Gruß
Thomas
Gruß
Thomas
Wo ist das Problem ?
Hochlohnland Deutschland ist schon lange nichts mehr von in den Medien zu hören !
Wenn die Löhne hier weiter so runter gehen, kommt die Produktion von selber wieder nach hier.png)
Jürgen
Hochlohnland Deutschland ist schon lange nichts mehr von in den Medien zu hören !
Wenn die Löhne hier weiter so runter gehen, kommt die Produktion von selber wieder nach hier
Jürgen
Auch der Verband hatte höhere Kosten für Qualitätsprüfung, Löhne und Rohstoffe dafür verantwortlich gemacht.
Das geht wohl seid Jahren an Trix vorbei
Man was müssten die Modelle billig sein......
grüße
Uwe
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 19:33.
Das geht wohl seid Jahren an Trix vorbei
Man was müssten die Modelle billig sein......
grüße
Uwe
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 19:33.
http://www.fair-computer.ch/cms/fileadmin/template/images/ad_de.jpg
Und ja, die Qualität. Japan hatte sich damals u.a. deshalb durchgesetzt, weil sie nicht nur billiger, sondern auch besser waren als die 0815-Produkte der europäischen Industrie. Das ist bei China ganz anders. Die Philips CD-Soundmachine geht neuerdings nach 2 1/2 Jahren kaputt. Der Mensch bei der Reparaturannahme sagte wörtlich: "Reparieren lohnt sich nicht mehr, kaufen Sie ein neues Gerät."
Felix
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 22:36.
Und ja, die Qualität. Japan hatte sich damals u.a. deshalb durchgesetzt, weil sie nicht nur billiger, sondern auch besser waren als die 0815-Produkte der europäischen Industrie. Das ist bei China ganz anders. Die Philips CD-Soundmachine geht neuerdings nach 2 1/2 Jahren kaputt. Der Mensch bei der Reparaturannahme sagte wörtlich: "Reparieren lohnt sich nicht mehr, kaufen Sie ein neues Gerät."
Felix
Beitrag editiert am 04. 01. 2008 22:36.
Hallo alle zusammen!
Ich bin bei einem Baustoffhändler tätig. Vor einigen Jahren war ja bei uns der China-Granit super günstig zu haben. In den letzten beiden Jahren ist da der Preis um ca. 50 % gestiegen, wegen u. a. staatilichen Steuern (in China), Seefracht und wahrscheinlich auch wegen "Beziehungspflege".
Daß dies über kurz oder lang auch für Moba-Material zutreffen wird, sah ich schon länger kommen.
Noch eines will ich zu den armen chinesischen Arbeitern sagen: Ich denke es ist egal, ob man Made in China kauft oder nicht. Denn selbst wenn man zig Millarden Euro nach China schicken würde, deswegen bekommt der kleine Arbeiter auch kein Reiskorn mehr, da das Geld in ganz anderen Kanälen verschwindet. In China geht für Außenstehende ohne "Beziehungspflege" garnichts, denn gegen diese Organisationen ist die Maffia regelrecht ein Kindergarten.
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
Ich bin bei einem Baustoffhändler tätig. Vor einigen Jahren war ja bei uns der China-Granit super günstig zu haben. In den letzten beiden Jahren ist da der Preis um ca. 50 % gestiegen, wegen u. a. staatilichen Steuern (in China), Seefracht und wahrscheinlich auch wegen "Beziehungspflege".
Daß dies über kurz oder lang auch für Moba-Material zutreffen wird, sah ich schon länger kommen.
Noch eines will ich zu den armen chinesischen Arbeitern sagen: Ich denke es ist egal, ob man Made in China kauft oder nicht. Denn selbst wenn man zig Millarden Euro nach China schicken würde, deswegen bekommt der kleine Arbeiter auch kein Reiskorn mehr, da das Geld in ganz anderen Kanälen verschwindet. In China geht für Außenstehende ohne "Beziehungspflege" garnichts, denn gegen diese Organisationen ist die Maffia regelrecht ein Kindergarten.
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
Schadenfreude ?
Oh doch - ich behaupte mal dass ich da sehr gehässig und schadenfroh denke was diese Meldung angeht.
Ihr könnt denken von mir was ihr wollt aber ich gönne es den Konzernen die unbedingt ihre Produktion nach China verlagern wollten und dachten dass sie aller Sorgen ledig sind. Die aber jetzt sicher lange Nasen bekommen wenn solche Probleme auftreten. Die meisten dachten doch nur an ihren Profit.
Ich habe mich aus der "aktiven" N-Szene zurueckgezogen (kein Zukauf mehr) - werde demnächst einige Modelle verkaufen - wenn ich Interessenten finde. Aber vielleicht werden mal wieder Arbeitsplätze (Hobby MoBa) in DE (oder EU allgemein) geschaffen - eben weil sich bei einer Produktion in China andere Fragen auftun. Was tut sich eigentlich bei Lieferterminen? Hatten da Firmen schon Probleme dass diese seitens China nicht eingehalten wurden???
Tschuess JeNs
Beitrag editiert am 05. 01. 2008 00:57.
Oh doch - ich behaupte mal dass ich da sehr gehässig und schadenfroh denke was diese Meldung angeht.
Ihr könnt denken von mir was ihr wollt aber ich gönne es den Konzernen die unbedingt ihre Produktion nach China verlagern wollten und dachten dass sie aller Sorgen ledig sind. Die aber jetzt sicher lange Nasen bekommen wenn solche Probleme auftreten. Die meisten dachten doch nur an ihren Profit.
Ich habe mich aus der "aktiven" N-Szene zurueckgezogen (kein Zukauf mehr) - werde demnächst einige Modelle verkaufen - wenn ich Interessenten finde. Aber vielleicht werden mal wieder Arbeitsplätze (Hobby MoBa) in DE (oder EU allgemein) geschaffen - eben weil sich bei einer Produktion in China andere Fragen auftun. Was tut sich eigentlich bei Lieferterminen? Hatten da Firmen schon Probleme dass diese seitens China nicht eingehalten wurden???
Tschuess JeNs
Beitrag editiert am 05. 01. 2008 00:57.
Das ist ja schön, dass ihr erwartet, dass Produktion wieder zurück nach Europa kommt. Aber wer soll das eigentlich machen?
Ich hatte vor 15 Jahren schon Probleme, Lagerarbeiter und Produktionshelfer für unsere Firma zu finden. "Idiotenjobs" wollte damals keiner machen ... Zusätzlich jammern Betriebe heute über den Mangel an qualifizierten Fachkräften (die auch gebraucht werden für die Produktion).
Und dann: Dass die Flüsse in DE so sauber sind, ist oftmals auch Chinas Schuld.
MfG
claus
Ich hatte vor 15 Jahren schon Probleme, Lagerarbeiter und Produktionshelfer für unsere Firma zu finden. "Idiotenjobs" wollte damals keiner machen ... Zusätzlich jammern Betriebe heute über den Mangel an qualifizierten Fachkräften (die auch gebraucht werden für die Produktion).
Und dann: Dass die Flüsse in DE so sauber sind, ist oftmals auch Chinas Schuld.
MfG
claus
Meine Güte ist das wieder eine Biertischdiskussion!
Liebe Leute, ob ein oder zwei Hersteller in China pleite gehen ,an der Gesamtsituation überhaupt nichts ändern. Es wird weiterhin Produktion von Spielzeug in China geben und diese Produktion wird - ob es euch passt oder nicht - bis auf weiteres billiger sein als in DE.
Aus diesem, meiner Meinung nach zudem noch schlecht recherchierten und reisserisch aufgemachten Springerpresse-Artikel schliessen zu wollen, die Spielzeugindustrie "en toto" sei pleite in China, ist schlichtweg ein Brüller! Seid doch nicht so naiv, alles zu glauben, was so ein "Presse-Fritze" schreibt, um einer zweitklassigen "Zeitung" Lücken zu füllen!
Unbestritten gibt es zur Zeit in China für viele Firmen Probleme wegen Qualitätsmängeln (übrigens nicht nur in der Spielzeugindustrie), aber eins muß man den Chinesen lassen: Sie sind nicht nur gut im Kopieren, sondern sie lernen auch rasend schnell aus Ihren Fehlern - im Gegensatz zu Manchem und mancher Firma in "Good Old Europe"! Die USA lassen wir mal aussen vor!.png)
Im Übrigen: Auch in DE und in der EU gehen Spielzeugfirmen pleite! Das ist (leider) nichts ungewöhnliches.
Soviel meine unmassgebliche Meinung als "Mann vor Ort"!
Gruß,
Eberhard
Liebe Leute, ob ein oder zwei Hersteller in China pleite gehen ,an der Gesamtsituation überhaupt nichts ändern. Es wird weiterhin Produktion von Spielzeug in China geben und diese Produktion wird - ob es euch passt oder nicht - bis auf weiteres billiger sein als in DE.
Aus diesem, meiner Meinung nach zudem noch schlecht recherchierten und reisserisch aufgemachten Springerpresse-Artikel schliessen zu wollen, die Spielzeugindustrie "en toto" sei pleite in China, ist schlichtweg ein Brüller! Seid doch nicht so naiv, alles zu glauben, was so ein "Presse-Fritze" schreibt, um einer zweitklassigen "Zeitung" Lücken zu füllen!
Unbestritten gibt es zur Zeit in China für viele Firmen Probleme wegen Qualitätsmängeln (übrigens nicht nur in der Spielzeugindustrie), aber eins muß man den Chinesen lassen: Sie sind nicht nur gut im Kopieren, sondern sie lernen auch rasend schnell aus Ihren Fehlern - im Gegensatz zu Manchem und mancher Firma in "Good Old Europe"! Die USA lassen wir mal aussen vor!
Im Übrigen: Auch in DE und in der EU gehen Spielzeugfirmen pleite! Das ist (leider) nichts ungewöhnliches.
Soviel meine unmassgebliche Meinung als "Mann vor Ort"!
Gruß,
Eberhard
Es ist wahr: ob in China ein Laden die Rollade runterlässt oder nicht ist "normal". In Deutschland sind auch zu Wirtschaftswunderzeiten Unternehmen pleitegegangen (z.B. Borgward).
Für viele Produkte aus China wurde von der EU ein "Strafzoll" eingerichtet, u.A. auch für Verpackungsbeutel. So schnell konnte man garnicht gucken, wie neue Produktionen in anderen asiatischen Ländern (z.B. Vietnam) entstanden sind. Textilhersteller wählen wegen der hohen Kosten in China schon längst günstigere Länder - ja, die Karawane zieht weiter.
Für viele Produkte aus China wurde von der EU ein "Strafzoll" eingerichtet, u.A. auch für Verpackungsbeutel. So schnell konnte man garnicht gucken, wie neue Produktionen in anderen asiatischen Ländern (z.B. Vietnam) entstanden sind. Textilhersteller wählen wegen der hohen Kosten in China schon längst günstigere Länder - ja, die Karawane zieht weiter.
Diese ganze Aufmache der Presse, kommt doch nur den hiesigen Herstellern, vor allem Sharholder zugute. Jetzt können einfach weitere Preiserhöhungen vorgenommen werden. Man hat ja einen Sündenbock in China gefunden. Die Shareholder werden eben bei einem anderen Hersteller billigst die für Europa, also uns bestimmten Artikel produzieren und so verkaufen, als seien sie hier hergestellt worden. Durch die Preiserhöhung haben sie eben mal ihren Profit etwas angehoben. Was solls, so geht es doch. Wir Endverbraucher und die Arbeiter in den Fabriken, egal wo, sind die Verlierer.
H-W
H-W
Abgesehen davon, ob der Artikel jetzt Käse ist oder nicht, dass ist doch ein immer wieder kehrender Kreislauf: In Deutschland werden die Löhne immer kleiner, weil wir ja ach so viel.... bzw. zu viel verdienen. Die Firmen wandern u. a. nach China aus, weil´s da ja so billig ist, es werden dicke Gewinne eingefahren, irgendwann wollen die Leute da aber auch mehr Geld in ihrer Tüte haben. Die Löhne steigen und wenn´s den Firmen zu teuer wird, gehen die irgendwann wieder zurück in den Westen, wenn die Löhne dort auf dem niedrigen Niveau sind, wie sie in China vor ein paar Jahren waren.
So wird es mit der Kohle später auch werden: Hier alle Zelte abreißen und sich in Abhängigkeit begeben, weil ausländische Kohle ja spottbillig ist. Aber wehe die letzte Zeche in Deutschland ist dicht, dann wird die ausländische Kohle schlagartig teurer werden und irgendwann werden im Pott wieder die Zechen aufgemacht, weil die Kohle aus dem Ausland mit einen mal teurer ist, als die heimische. Aber, das ist ein anderes Thema..png)
Gruß Marco
So wird es mit der Kohle später auch werden: Hier alle Zelte abreißen und sich in Abhängigkeit begeben, weil ausländische Kohle ja spottbillig ist. Aber wehe die letzte Zeche in Deutschland ist dicht, dann wird die ausländische Kohle schlagartig teurer werden und irgendwann werden im Pott wieder die Zechen aufgemacht, weil die Kohle aus dem Ausland mit einen mal teurer ist, als die heimische. Aber, das ist ein anderes Thema.
Gruß Marco
Hallo,
sehr bedauerlich an dieser Diskussion finde ich deren falsche Basis mangels Wissen. Der Skandal begann, als Mattel eine breit angelegte Rückrufaktion lancierte. Später wurden noch mehr Produkte zurückgerufen und der ganze Westen wusste: "Die dreckeligen Chinesen vergiften unsere Kinder mit Blei". Als Mattel im Spätsommer die Rückrufe relativierte, nämlich lediglich 18% auf bleihaltige Farbe zurückzuführen war - schlimm genug - und der ganze Rest auf "Designfehler", sich deshalb bei den Chinesen für den entstandenen Imageschaden kleinlaut entschuldigte, das ist im medialen Getöse natürlich leidlich untergegangen. Schließlich ist es einfacher nur ein plakatives Feindbild zu haben.
Ich würde mich nicht so weit hinauslehnen und behaupten keine fernöstlichen Produkte mehr zu kaufen. Da hätte ich schon mit meinem Mac Probleme, der so blumig "Designed by Apple in California" ist, aber komplett in Asien zusammengebaut wird. Mehr oder weniger jedes alltägliche Produkt wird heutzutage irgendetwas aus Asien enthalten. In einer globalisierten Welt ist das an sich auch ok, auch wenn wir das die letzten Jahre anders empfunden haben. Mit welchem Recht sollten wir so drastisch von unseren Exporten profitieren, wenn wir dieses Recht anderen Verweigern?
Nochmal Spielzeug. Die Spreu trennt sich meines Erachtens vom Weizen nicht zwischen Erzgebirge und Hanjong, sondern durch die Ansprüche der Hersteller. Mattel und Fisher Price ordne ich schon immer unter Sondermüll ein, gestehe gleichzeitig, auch in unserem Haushalt schon Barbies gesichtet zu haben. Lego und Brio, diese alten europäischen (skandinavischen) Flaggschiffe de Spielzeugproduktion stellen immer noch tolle, hochwertige Spielsachen her, auch wenn mehr oder weniger große Teile aus China kommen. Brio ist sogar mit der Taiwanesischen PlanToys eine Kooperation eingegangen, nicht zu Produktionszwecken, sondern zur Ergänzung der Produktlinien. PlanToys stellt aus Holz sozusagen die Ergänzung auf der Straße her. Aus lokalen Hölzern, mit tollem Design und pädagogischem Anspruch.
http://www.plantoys.com
Schöne Grüße, Carsten
PS: bin jetzt ein paar Tage im Ausland (Österreich) und verprasse dort mein Urlaubsgeld, statt es in die heimische Tourismusindustrie zu pumpen
sehr bedauerlich an dieser Diskussion finde ich deren falsche Basis mangels Wissen. Der Skandal begann, als Mattel eine breit angelegte Rückrufaktion lancierte. Später wurden noch mehr Produkte zurückgerufen und der ganze Westen wusste: "Die dreckeligen Chinesen vergiften unsere Kinder mit Blei". Als Mattel im Spätsommer die Rückrufe relativierte, nämlich lediglich 18% auf bleihaltige Farbe zurückzuführen war - schlimm genug - und der ganze Rest auf "Designfehler", sich deshalb bei den Chinesen für den entstandenen Imageschaden kleinlaut entschuldigte, das ist im medialen Getöse natürlich leidlich untergegangen. Schließlich ist es einfacher nur ein plakatives Feindbild zu haben.
Ich würde mich nicht so weit hinauslehnen und behaupten keine fernöstlichen Produkte mehr zu kaufen. Da hätte ich schon mit meinem Mac Probleme, der so blumig "Designed by Apple in California" ist, aber komplett in Asien zusammengebaut wird. Mehr oder weniger jedes alltägliche Produkt wird heutzutage irgendetwas aus Asien enthalten. In einer globalisierten Welt ist das an sich auch ok, auch wenn wir das die letzten Jahre anders empfunden haben. Mit welchem Recht sollten wir so drastisch von unseren Exporten profitieren, wenn wir dieses Recht anderen Verweigern?
Nochmal Spielzeug. Die Spreu trennt sich meines Erachtens vom Weizen nicht zwischen Erzgebirge und Hanjong, sondern durch die Ansprüche der Hersteller. Mattel und Fisher Price ordne ich schon immer unter Sondermüll ein, gestehe gleichzeitig, auch in unserem Haushalt schon Barbies gesichtet zu haben. Lego und Brio, diese alten europäischen (skandinavischen) Flaggschiffe de Spielzeugproduktion stellen immer noch tolle, hochwertige Spielsachen her, auch wenn mehr oder weniger große Teile aus China kommen. Brio ist sogar mit der Taiwanesischen PlanToys eine Kooperation eingegangen, nicht zu Produktionszwecken, sondern zur Ergänzung der Produktlinien. PlanToys stellt aus Holz sozusagen die Ergänzung auf der Straße her. Aus lokalen Hölzern, mit tollem Design und pädagogischem Anspruch.
http://www.plantoys.com
Schöne Grüße, Carsten
PS: bin jetzt ein paar Tage im Ausland (Österreich) und verprasse dort mein Urlaubsgeld, statt es in die heimische Tourismusindustrie zu pumpen
Eine herrlich propagandistische Schlagzeile.
M. E. geht tatsächlich gar nichts bankrott.
So, durch die Regierung bzw. das Außenhandelsministerium wurden bei den Spielzeugherstellern etwa 1000 Exportlizensen zum größten Teil vorübergehend eingezogen (d. h. bis zu einer Klärung bzw. es wird eine Frist zwecks Nachbesserung der Produktion eingeräumt). Einigen wenigen Herstellern wurde die Exportlizenz auf Dauer entzogen - und? Die machen zu und eröffnen am nächsten Tag im gleichen Gebäude eine neue Firma, natürlich werden die vorherigen Mängel die zur Schliessung der alten Firma führten dann eliminiert.
Sollten, wider Erwarten, einen asiatischen Spielzeughersteller (der nicht entsprechend versichert ist) Regressansprüche bzw. Schadensersatforderungen ereilen - der schliesst seine Hütte und macht nächste Woche im Gebäude nebenan seine neue Spielzeugfirma "Roter Blütenzauber" auf.
Oder der Groll der zuständigen Regierungsstellen bzw. Behördern wird auf andere Weise "beruhigt" und die Lizenz zurückgekauft.
Mit Regressansprüchen wird man sich z. Zt. in China auch nicht großartig abgeben. Man lässt sich viele Produkte VOR der ersten regulären Lieferung ausdrücklich durch Erstbemusterung vom Kunden bestätigen - d. h. die komplette Beschaffenheit von Ware und Verpackung obliegt der Freigabe durch den Käufer. Wenn der EXAKT jedes Detail prüfen lässt (z. B. Ø MPA´s) dann wäre schon hier manch ein Mangel transparent und die Ware dürfte so nicht geliefert werden. Das wird aber im Regelfall nicht gemacht, da derartige Laboruntersuchungen viel Geld kosten und außerdem bei der Masse von Beschaffungsprozessen stets größte Eile durch die Geschäftleitungen vorgegeben ist. Danach, und nach der Handelsspannen- bzw. Renditevorgabe hat sich der Einkauf zu orientieren. Wenn die einkaufenden Stellen dann noch über keinerlei Kompetenz im jeweils betreffenden Warenhbereich haben - dann wird der Import von Sondermüll sogar noch erleichtert (Hauptsache ein paar Prüfsiegel sind auf der Verpackung mitbestellt drauf - dieser Betrug kostet aber 2-4 Cent extra pro Stück). Und kommt mal was raus, dann entlässt man hier einen Einkaufsleiter und ein paar Sachbearbeiter und hat wieder eine weiße Weste.
Außerdem ist es für die Importeure immer noch billiger z. B. für den Zeitraum von 5 Jahren (teilweise wissentlich) Ware zu verkaufen, die hier nicht den Anforderungen entspricht, statt sofort auf "SUPER-TOPP-Quality" zu setzen. Jahrelang läuft nämlich erst mal der Verkauf mit exorbitanten Handelsspannen rund, das Konto füllt sich. Dann treten auf Grund neuer Gesetze, Prüfungen, Klagen, Mängeln etc. neue Gegebenheiten ein = der Verkauf diverser Produkte ist zu stoppen. Macht nix: Ware wird aus den Regalen entfernt, nimmt sie der Lieferant nicht zurück, so wird die Versicherung mit der Erstattung des wirtschaftlichen Schadens beauftragt oder man macht eine "Verlustvorschreibung". Und ein "Persilschreiben" = "Wir haben eine so weiße Weste - weißer geht´s nicht" geht an die Medien und die Allgemeinheit raus, wo drin steht, dass "ab sofort alles wieder in Ordnung ist".
Mich hat das jahrzehntelang in völlig anderen Warenbereichen begleitet. Unter Druck (Arbeitsplatz - Gehaltskürzung) so billig wie möglich einkaufen - mal schauen ob´s gut geht, reklamieren die Kunden vielleicht irgendwann (Zitat der Geschäftsleitung dazu: "... meinen sie allen Ernstes, dass merkt einer? ..." ... dann bestelle ich die Representanten des Herstellers.. Eine Person ist z. B. für ganz Europa mit dem Vertrieb von Medizinischen Gläsern, Kfz-Ersatzteilen, Werkzeugen, Tuchwaren, Prothesen, Brennholzpellets, Kleineisenwaren zuständig und muss sich nebenbei noch um die Sicherstellung von Transportkapazitäten kümmern. Eben China z. B.; man sichert sich so ab, falls mal ein Bereich geschlossen werden muss oder handlungsunfähig wird. Der besuchende Chinese macht erst mal 5 Bücklinge, ich auch (Ehrerbietung), dann erklärt er mir, dass er von der ganzen Ware sowieso keine Ahnung hat und alles weitergeben muss. (Oder ich werde nach China eingeladen, wozu ich aber keine Lust und auch keine Zeit habe.)
Ich überreiche dann in Schriftform meine Reklamation bzw. die neuen Anforderungen an das Produkt und drohe Konventionalstrafen und Regress an (ha, ha - zahlen die eh nicht). Als nächstes kommt nach einer Woche die Nachricht vom Hersteller - so ähnlich das feedback: " das und das kann ich erfüllen - das andere aber nicht + Produkt wird aber 35% teurer" - ich sage ihm "... dann können wir nichts mehr bei Ihnen abnehmen" - Er dann: "Gut ... ich habe doch noch neue Möglichkeiten gefunden ALLE Anforderungen zu erfüllen und der Preis steigt auch nur um 5% ...". Der Deal gilt dann und in 3 Monaten trifft die neue Lieferung ein - wie auf dem Kamelmarkt in Arabien.
AUSSAGEN soll diese Litanei:
Es geht alles, man muss nur differenziert anfordern bzw. bestellen und in Kauf nehmen einen entsprechend gerechtfertigten Preis zu bezahlen.
Genug davon.
Chinesische bzw. asiatische Komponenten finden sich hier sowieso in allen Handelsgütern wieder.
Das was hier in D abläuft, müssen wohl schon die Ursachen von Hirnschädigung sein.
Oder wie ist das zu erklären (mit einem Blick in diverse Kinderstuben und Spielzeugsortimente): Viele Kinder sind entmündigt und werden mit dem absurdesten Spielzeugschrott zu Vollidioten degradiert
... dachte ich mir z. B. anlässlich eines Weihnachtsbesuches, wo ich als Gabe unter dem Weihnachtsbaum für ein 4jähriges Mädel eine kunterbunte vor sich hin orgelnde "PUTZSTATION" entdeckte.
(Edit = "SchlechtschrIEbkorrektur")
MfG
Michael
Beitrag editiert am 05. 01. 2008 14:45.
M. E. geht tatsächlich gar nichts bankrott.
So, durch die Regierung bzw. das Außenhandelsministerium wurden bei den Spielzeugherstellern etwa 1000 Exportlizensen zum größten Teil vorübergehend eingezogen (d. h. bis zu einer Klärung bzw. es wird eine Frist zwecks Nachbesserung der Produktion eingeräumt). Einigen wenigen Herstellern wurde die Exportlizenz auf Dauer entzogen - und? Die machen zu und eröffnen am nächsten Tag im gleichen Gebäude eine neue Firma, natürlich werden die vorherigen Mängel die zur Schliessung der alten Firma führten dann eliminiert.
Sollten, wider Erwarten, einen asiatischen Spielzeughersteller (der nicht entsprechend versichert ist) Regressansprüche bzw. Schadensersatforderungen ereilen - der schliesst seine Hütte und macht nächste Woche im Gebäude nebenan seine neue Spielzeugfirma "Roter Blütenzauber" auf.
Oder der Groll der zuständigen Regierungsstellen bzw. Behördern wird auf andere Weise "beruhigt" und die Lizenz zurückgekauft.
Mit Regressansprüchen wird man sich z. Zt. in China auch nicht großartig abgeben. Man lässt sich viele Produkte VOR der ersten regulären Lieferung ausdrücklich durch Erstbemusterung vom Kunden bestätigen - d. h. die komplette Beschaffenheit von Ware und Verpackung obliegt der Freigabe durch den Käufer. Wenn der EXAKT jedes Detail prüfen lässt (z. B. Ø MPA´s) dann wäre schon hier manch ein Mangel transparent und die Ware dürfte so nicht geliefert werden. Das wird aber im Regelfall nicht gemacht, da derartige Laboruntersuchungen viel Geld kosten und außerdem bei der Masse von Beschaffungsprozessen stets größte Eile durch die Geschäftleitungen vorgegeben ist. Danach, und nach der Handelsspannen- bzw. Renditevorgabe hat sich der Einkauf zu orientieren. Wenn die einkaufenden Stellen dann noch über keinerlei Kompetenz im jeweils betreffenden Warenhbereich haben - dann wird der Import von Sondermüll sogar noch erleichtert (Hauptsache ein paar Prüfsiegel sind auf der Verpackung mitbestellt drauf - dieser Betrug kostet aber 2-4 Cent extra pro Stück). Und kommt mal was raus, dann entlässt man hier einen Einkaufsleiter und ein paar Sachbearbeiter und hat wieder eine weiße Weste.
Außerdem ist es für die Importeure immer noch billiger z. B. für den Zeitraum von 5 Jahren (teilweise wissentlich) Ware zu verkaufen, die hier nicht den Anforderungen entspricht, statt sofort auf "SUPER-TOPP-Quality" zu setzen. Jahrelang läuft nämlich erst mal der Verkauf mit exorbitanten Handelsspannen rund, das Konto füllt sich. Dann treten auf Grund neuer Gesetze, Prüfungen, Klagen, Mängeln etc. neue Gegebenheiten ein = der Verkauf diverser Produkte ist zu stoppen. Macht nix: Ware wird aus den Regalen entfernt, nimmt sie der Lieferant nicht zurück, so wird die Versicherung mit der Erstattung des wirtschaftlichen Schadens beauftragt oder man macht eine "Verlustvorschreibung". Und ein "Persilschreiben" = "Wir haben eine so weiße Weste - weißer geht´s nicht" geht an die Medien und die Allgemeinheit raus, wo drin steht, dass "ab sofort alles wieder in Ordnung ist".
Mich hat das jahrzehntelang in völlig anderen Warenbereichen begleitet. Unter Druck (Arbeitsplatz - Gehaltskürzung) so billig wie möglich einkaufen - mal schauen ob´s gut geht, reklamieren die Kunden vielleicht irgendwann (Zitat der Geschäftsleitung dazu: "... meinen sie allen Ernstes, dass merkt einer? ..." ... dann bestelle ich die Representanten des Herstellers.. Eine Person ist z. B. für ganz Europa mit dem Vertrieb von Medizinischen Gläsern, Kfz-Ersatzteilen, Werkzeugen, Tuchwaren, Prothesen, Brennholzpellets, Kleineisenwaren zuständig und muss sich nebenbei noch um die Sicherstellung von Transportkapazitäten kümmern. Eben China z. B.; man sichert sich so ab, falls mal ein Bereich geschlossen werden muss oder handlungsunfähig wird. Der besuchende Chinese macht erst mal 5 Bücklinge, ich auch (Ehrerbietung), dann erklärt er mir, dass er von der ganzen Ware sowieso keine Ahnung hat und alles weitergeben muss. (Oder ich werde nach China eingeladen, wozu ich aber keine Lust und auch keine Zeit habe.)
Ich überreiche dann in Schriftform meine Reklamation bzw. die neuen Anforderungen an das Produkt und drohe Konventionalstrafen und Regress an (ha, ha - zahlen die eh nicht). Als nächstes kommt nach einer Woche die Nachricht vom Hersteller - so ähnlich das feedback: " das und das kann ich erfüllen - das andere aber nicht + Produkt wird aber 35% teurer" - ich sage ihm "... dann können wir nichts mehr bei Ihnen abnehmen" - Er dann: "Gut ... ich habe doch noch neue Möglichkeiten gefunden ALLE Anforderungen zu erfüllen und der Preis steigt auch nur um 5% ...". Der Deal gilt dann und in 3 Monaten trifft die neue Lieferung ein - wie auf dem Kamelmarkt in Arabien.
AUSSAGEN soll diese Litanei:
Es geht alles, man muss nur differenziert anfordern bzw. bestellen und in Kauf nehmen einen entsprechend gerechtfertigten Preis zu bezahlen.
Genug davon.
Chinesische bzw. asiatische Komponenten finden sich hier sowieso in allen Handelsgütern wieder.
Das was hier in D abläuft, müssen wohl schon die Ursachen von Hirnschädigung sein.
Oder wie ist das zu erklären (mit einem Blick in diverse Kinderstuben und Spielzeugsortimente): Viele Kinder sind entmündigt und werden mit dem absurdesten Spielzeugschrott zu Vollidioten degradiert
... dachte ich mir z. B. anlässlich eines Weihnachtsbesuches, wo ich als Gabe unter dem Weihnachtsbaum für ein 4jähriges Mädel eine kunterbunte vor sich hin orgelnde "PUTZSTATION" entdeckte.
(Edit = "SchlechtschrIEbkorrektur")
MfG
Michael
Beitrag editiert am 05. 01. 2008 14:45.
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