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THEMA: Gleise auf Hartschaum verlegen

THEMA: Gleise auf Hartschaum verlegen
Startbeitrag
maylander - 12.12.07 18:01
Hallo zusammeN

Ich mache mir immer mehr Gedanken über meine erste Anlage, die in den kommenden Ferien enstehen soll. Ich habe mir Peco Code55 Gleismaterial besorgt bin mir aber noch immer unschlüssig wie ich den Unterbau herstellen soll. Die ich nicht über viele Holzbearbeitungswerkzeuge besitze tendiere ich auf einem Aufbau auf einer Holzplatte. Mit Hartschaumplatten würde ich dann das Gelände inklusive Trasse formen. Denn Hartschaum kann ich relativ einfach bearbeiten. In den letzen Ausgabe von Loki (Schweizer Modellbahnmagazin) wurde beschrieben wie man ein Diorama aus Hartschaum herstellt, das sah ganz gut aus.
Gibt es irgendwelche Probleme wenn ich die Gleise direkt auf den Hartschaum baue oder soll ich besser doch ein Holztrasse verwenden und den Hartschaum nur zur Geländegestalltung verwenden.
Grösse der Anlage wird ca 1.6m * 1 m Aufgebaut aus zwei 1.6m*0.5 m ex Schranktüren. Da es meine erste Anlage ist dient sie auch dazu den Modellbau zu erlernen. Wahrscheinlich muss sie nicht eine Ewigkeit bestehen, ein paar Jahre problemloser Betrieb sollte aber schon möglich sein.

Viele Grüsse,
Matthias

Hallo Matthias,

die Frage beschäftigt mich gerade auch. Ich gehe zumindest davon aus, dass auf ebener Strecke ( = unbearbeitete glatte Oberfläche) keine Probleme entstehen sollten. Bei Steigungen würde ich ein Trassenbrettchen verwenden, wäre nur noch die Frage des Übergangs zwischen Trassenbrett und Hartschaumplatte zu klären.

Welche Ausgabe des Loki meinst Du genau? Bin gerade beruflich in Zürich und würde es mir die Ausgabe gern kaufen.

Grüsse
Daniel
Hallo Daniel,

Eigentlich wollte ich auch Steigungen und Brücken aus dem Hartschaum bauen. Bei den Steigungen ist mir klar dass ich einen sanften Übergang schaffen muss.

Der Artikel (Traum aus Schaum) in Loki ist aufgeteilt und in den Ausgaben10 und 11/2007 erschienen.

Es ist ein HO Diorama das begrünt wurde. Die Strecke führt über eine kleine Brücke ich frage mich nur ob das ganze auch bei fahrenden Zügen stabil ist.

Gruss,
Matthias

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 18:32.
Hallo,

ich erlaube mir einfach mal darauf hinzuweisen, dass ich in meinem Modellbahn-Atelier nicht nur Gelände-Leichtbauplatten anbiete sondern auch den dazu idealen Gleis- und Montagebau-Kleber kurz Flex-Leim. Er ist nicht wasserlöslich und dient zur dauerelastischen Verklebung von Modellgleisen, Geländebauplatten sowie zur selbstklebenden Ausrüstung von Modellbahnzubehör (z.B.  Figuren, Laternenmasten, Automodellen auf abschüssiger Straße, Gipsteilen usw.) und als Montagegehilfe beim Einschottern. Der Kleber hat eine pastenartige Konsistenz, bindet nach 1-2 Stunden (in Abhängigkeit von der Sauerstoffeinwirkung) farblos ab. Der Untergrund muss staub- und fettfrei sein. Später können Klebereste z.B. nach Umbau- oder Abbau-Arbeiten mit einem sauberen Lappen, oder evtl. einer Nagelbürste entfernt werden (abrubbeln). Der Kleber ist natürlich lösungsmittelfrei. Wenn man den Kleber am Tag zuvor einseitig aufträgt, hat man am nächsten Tag ein Art Selbstklebeeigenschaft...........*Werbemodus aus*    

Nähere Infos unter MobaAtelier@aol.com

Gruss
Frank
Servus!

@maylander

In der ebenen Fläche kein Problem, die Gleise kann man auch gut mit UHUPor auf Hartschaum befestigen (Kontaktklebeverfahren).

Prinzipiell sollten Steigungen machbar sein, solange sichergestellt ist das die ganze Nummer ausreichen Stabilität hat, die Übergänge sauber ausgerundet sind und die Steigung selber schön gleichmäßig verläuft.

Manche Platten sind sehr dicht und müssen vor der weiteren Verarbeitung verschliffen werden, insbesondere dort wo später Farbe und Leim haften soll. Nach dem Schleifen den Staub gut enfernen und mit Haftgrund grundieren.

Klar ist allerdings das der Schaum deutlich empfindlicher ist als Holz. Gegebenenfalls einen äusseren Rahmen aus Sperrholz anbringen. Auch unterliegen Hartschaum und Kleber einer gewissen Alterung, für die Ewigkeit ist das möglicherweise nicht das richtige... )

Grüßle
Elvis.


Prinzipiell fuktioniert das gut. Ich hatte mein Erstlingswerk auf Styropor gebaut und die - damals noch - Arnoldgleise mit Dekonadeln fixiert. Ging prima und war leise. Die Steigungen habe ich mit einer dauerelastischen und lösungsmittelfreien Spachtelmasse gemacht. Das Bergmassiv erstellte ich aus einem geschlossenporigen 2-Komponenten Hartschaum.
Allerdings denke ich, dass sich Peco-Gleise zwar verlegen lassen, aber bei den Unterflur-Antrieben wird es dann etwas problematischer.....
Hallo Matthias,

hier im Forum gab es mal einen Thread, in dem eine 190x90 cm große Anlage diskutiert wurde. http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=258478&sb1=h%F6lzern

Interessant sind auch die Fotos vom Baufortschritt auf der Homepage des Erbauers. http://kc.pennsyrr.com/layouts/dvollmer/

Der Erbauer, Dave Vollmer, hatte eine neue Türe aus dem Baumarkt mit Styrodur beklebt. Die Gleise wurden auf dem Styrodur verklebt, die Landschaft einschließlich Flusslauf, Viadukt und Straßenunterführung aus dem Material herausgearbeitet. Natürlich gab es auch Erhebungen, diese wurden gesondert aufgeschichtet. Ich finde die landschaftliche Wirkung dieser Anlage sehr gelungen. Trotz Grundplatte wirkt sie nie 'platt' oder schematisch. Der Gleisplan ohne Schattenbahnhof und mit offensichtlichem Kreisverkehr gefällt mir dagegen weniger.

Im Grunde ein einfaches und effektives Bauverfahren, wenn man nur eine Ebene mit Gleisen plant. Größere Bedenken habe ich ehrlich gesagt  wegen Deines geplanten Untergrundes aus zwei schmalen Schranktüren. Dadurch hast Du eine Sollbruchstelle dauerhaft eingebaut. Auf jeden Fall müssen die Bretter quer mit einem stabilen Rahmen verbunden werden. Da Du insgesamt wenig Holz benötigst, könntest Du auch überlegen, eine durchgehende Grundplatte neu  zu kaufen. Dann wärst Du auf der sicheren Seite. Provisorien können lange dauern... (vgl. BONN - Bundesdorf Ohne Nennenswertes Nachtleben).

Viele Grüße

Georg
Danke Für den Link Georg.

Das mit den Schranktüren werde ich mir nochmals überlegen. Dass ich die zwei Platten verschrauben muss ist mir schon klar. Muss ich ja sowieso machen da ich ja irgendwo die Stützen befestigen muss.
Da ich erst wenig Rollmaterial habe brauche ich noch keinen Schattenbahnhof. Auf der Platte hat mein Gleisplan die etwa die Form eines "&" Zeichen. Es hat also eine Überwerfung die Sichtbaren Radien der Hauptlinie werden mindestens 50cm Betragen, die Industrieanschlüsse 35cm. Die Engeren Radienn werde ich unter Bergen verstecken.  Ein Halbkreis werde ich als Modul anhängen. So kann ich die Anlage in Zukunft zu einer L Förmigen Anlage ausbauen.

Gruss,
Matthias
Hallo,
habe meine N-Anlage auf eine Styropor Platte ( 5cm) gebaut.
Zuerst habe ich einen Rahmen aus Alu-Streben gebaut. Hier passen die Platten genau rein. Obendrauf habe ich Platten aus Kork geklebt um eine glatte Fläche zu erhalten.
Man braucht eigentlich nur ein scharfes Messer. Auch ist das verlegen von Kabeln sehr einfach, da man nur mit einem langen spitzen Gegenstand durch die Platte stechen muß.

Viele Grüße
Ingo


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