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THEMA: Kabel-Lötstellen in Lok isolieren?

THEMA: Kabel-Lötstellen in Lok isolieren?
Startbeitrag
Gerhard - 12.12.07 00:17
Hallo zusammen,

wie macht ihr das eigentlich:

Wenn ich in eine Lok einen Decoder einlöte, muss ich manchmal in der Lok dünne Litzen zusammenlöten. Wie isoliert ihr diese Verbindungen? Gibt's was Dünnes zum drüberstreichen? Das wäre mir eigenltich das Liebste. Isolierband oder Tesa ist doch recht grobschlächtig, vor allem, wenn's eng hergeht. Schrumpfschlauch kommt mir auch sehr "fett" vor.

Wie macht ihr das? Über die Suchfuktion habe ich nichts gefunden, weil die Ergebnisse auf das Stichwort "isolieren" mich erschlagen.

Danke für Tipps.
Gruß Gerhard

Ich würde durchaus eine ganz dünnen Schrumpfschlauch verwenden, hat sich in der Industrieelektronik bewährt. (Habe während dem Studium mit Elektroniklötarbeiten an sehr kleinen optoelektronischen Sensoren mein Geld verdient...) Der Trick beim einschrumpfen ist, den Schrumpfschlauch seitlich an die Flamme eines kleinen Feuerzeugs vorsichtig heranzuführen. Diese Wärme reicht schon aus. Auf keinen Fall den Schrumpfschlauch in oder über die Flamme halten, sonst schmort er, schlägt blasen oder fängt an zu brennen.

Einfach mal ausprobieren!

Grüße
Daniel

EDIT: P.S.: Wie lötest Du die Litzen zusammen? Da hier kein Zug an der Lötstelle zu erwarten ist, reicht es die Enden zu verzinnen und dann seitlich aneinanderzulöten durch kurzes erhitzen mit dem Lötkolben, ohne zusätzliches Lötzinn. Das gibt sehr feine Lötstellen, die sich auch gut einschrumpfen lassen.

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 00:36.
Hallo,

> in der Lok dünne Litzen zusammenlöten

Davon ist abzuraten. Soetwas mache ich niemals, das gibt es bei mir nicht.

Grüße, Peter W.
Halli, Hallo,
Isolieren ist doch keine Kunst.
Entweder ein bisschen Isolier-Lack,
oder am einfachsten ist ein Fingernagellack.
Der ist auf Poly-Acryl-Basis aufgebaut und läßt keinen Strrom durch.
Aber bevor man Ärger mit dem weiblichen Geschlecht bekommt,
kauft euch lieber selber einen.
Die Farbe ist dabei egal, es sei denn man hat gewisse Vorlieben.
Gibt´s auch billig für so 1,99 Euros.
Und ein Pinsel ist gleich mit dabei.


Soll er wieder entfernt werden?
Anlösen mit Aceton oder Fingernagellack-Entferner.
Aber nicht zu tief einatmen......

Bewährt im Elektronikbereich.

Hans-G.

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 01:33.
@Gerhard
Kabel werden bei mir grundsätzlich nicht verlängert, sondern aus hochelastischer Kupferlitze durchgehend erneuert und sauber verlegt. In letzter Zeit ist die Qualität
der Litzen sehr zurück gegangen, die Isolation schmilzt teilweise schon, wenn sie
den Lötkolben "sieht".
Ich habe extra eine Restekiste auf die ich zurückgreife wenn ich gute Litze nötig habe.
Roco hatte zeitweise eine sehr feindrähtige und elastische Litze, verwendet an den
Loks  diese aber nicht und oftmals bricht an der Lötstelle bereits bei Drehgestellen die Verbingung nach kurzer Zeit.
Gruss DB

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 08:58.
@4
Es gibt extra Qualitäten bei denen sich die Isolierung bei Erwärmung zurück zieht. So braucht man das filigrane Material nicht extra abisolieren vor dem Verarbeiten. Dieses material wurde speziell für feines Arbeiten entwickelt!

Zum UP: ich vermeide flickstellen, wenn es sich nicht umgehenläßt dann extra dünnen Schrumpfschlauch.
Liebe Fachleute,

ich gehöre - was das Löten feinster Decoderlitzen anbelangt - zu den Anfängern. Ich hab mich bisher noch nicht getraut, an einem Decoder die Kabel ab- bzw. anzulöten. Deshalb kommt es schon mal vor, dass ich Litzen verlängern muss. Und das dann sicher nicht in bester Elektronikerqualität ...

Deshalb danke für die Hinweise.

Noch zwei weitere Fragen:
- wäre z.B. ein Isolierlackstift, wie in C* im Programm hat, tauglich - oder auch das dort angebotene Plastik Spray?
- wie macht man am leichtesten die Isolierung bei eingebauten, kurzen Litzen ab? Bisher versuche ich es mit den Fingernägeln von Daumen und Zeigefinger, aber es darf ja kein Zug auf das andere, bereits angelötet Ende der Litze kommen.

Danke und Gruß
Gerhard

P.S. Zu Daniel in #1: Ich versuche auch, so wenig wie möglich Lötzinn zu verwenden. Aber nur die beiden Enden verzinnen und dann zusammenführen, sieht bei mir immer wie "geklebt" aus. Und dem trau ich nicht so ganz!

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 09:58.
@Gerhard: zum abisolieren gibt es spezielle Zangen, etwas Zug auf der Litze lässt sich aber nicht 100% damit vermeiden. Beinahe zugfrei geht es mit einem kleinen scharfen Bastelmesser/Skalpell/Cutter o.ä., einmal ringförmig die Isolierung einschneiden und dann ohne Kraftaufwand abziehen. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, wie weit man einschneiden muss, auch hier gilt: ausprobieren!
Zum verlöten der Kabelenden: nimm beim verzinnen einfach _minimal_ mehr Lötzinn, dann ist es insgesamt genügend um eine saubere Verbindung zu schaffen.

Viel Erfolg mit den ganzen Tipps!
Daniel
Hallo,

zum Abisolieren feiner Litzen verwende ich die Abisolierpinzette von Fohrmann.

Grüße, Peter W.
Hallo an die Decodereinlötspezis,
wie von Peter W. schon geschrieben zum abisolieren entweder die Pizette oder ich verwende die Fohrmann Abisolierzange, auch erhältlich über
www.modellbahnservice-dr.de.
Nun zu dem "isolieren von Litzen": Wer das benötigt der sollte das Digitalisieren den Profis überlassen, ansonsten Schrumpfschlauch , denn das kommt eigentlich nur beim Einbau der Dioden in der Lichtzuleitung vor.
Und ich habe Decoder in Spur Z bis G eingebaut, im vierstelligen Stückzahlbereich , aber bis auf diese Ausnahme werden keine Litzen verbunden,Verlängert.
MfG Röhricht
Hallo Dirk,
hier sind keine Profis sonder Bastler am lernen.

Da sollte man helfen,
wenn man gelassen wird....

Also Drähtchen nur max. 2-3mm Isolieren (Fohrmannn "Isozängla") und mit dünner Lötspitze (max.60W Lötkolben) und ca. + 378,5 Grad Celsius max. drei Sekunden mit max. 0,5mm Lötzinn (Ware mit Pb und Flussmittel in der Mitte) vorverzinnen.
Die Isolierung zieht sich von selber zurück.
Vermeiden ist Leitungsanstückelung schon....
Lieber ein neues Strippchen einlöten.


Mein alter Meister sagte öfters:
"Schrumpfschlauch brauchen nur die "Murxer""!
Aber der kannte unsere Fähigkeiten nicht!


Hans-G.
>>>Mein alter Meister sagte öfters:
>>>"Schrumpfschlauch brauchen nur die "Murxer""!
>>>Aber der kannte unsere Fähigkeiten nicht!

*lol*

Natürlich ist ein Draht am Stück vorzuziehen. Es gibt allerdings durchaus Fälle, in denen "anstückeln" notwendig ist, z.B. wenn die originale Zuleitung aus einem vergossenen Bauteil (z.B. Lokdecoder) kommt und zu kurz geraten ist.
- oder z.B. wenn die Litze am Decoder zu kurz ist (Schlepptender bis zum Licht vorn) und der Bastler hat Hemmungen an den Decoder rum zu löten.
Vielleicht sollten einige selbsternannte Experten erstmal an unkritischen Europlatinen mit sauber vorbereiteten und verznnten Litzen üben, bevor sie Ihre Dachrinnenlötkolben mit wahnwitzigen Temparaturen auf hauchfeine Lötpads von feinen Leiterplatten loslassen.

Früher haben die alten Meister nämlich sauber gearbeitet und ihr Können bewiesen und weitergegeben.
Derzeit scheint die Ansicht vorzuherrschen auch mit Pfusch zu einem guten Egebnis zu kommen. Getreu dem Motto: " Augen zu und durch."

Wenn ich sehe, daß jemand mit dem feinen Lötkolben die Isolation ab"sengt" hat er schon verloren. Tut mir leid, aber der Lötkolben vermischt das verschmorte Material mit dem Lötzinn und das soll dann saubere Arbeit sein? Nein, besten Dank auch.

Wenn ich Litze bekomme, bei der sofort die Isolation wegschmilzt, dann taugt das Zeug nichts und hat zumindest innerhalb einer empfindlichen Schaltung nichts verloren.

Brawa hat(te) lange Zeit  eine feindrähtige Litze mit schwarzer Isolation, erstklassig zu verarbeiten, aber auch entspechend teuer, also nichts für Geizkragen.
Nur in den hauseigenen Produkten bin ich nur minderwertigem Material begegnet.

Auch die Dekoderhersteller erkennt man leicht am verwendeten Kabel und frei liegenden Adern infolge unsauberer Montage.

Solche Dinge arbeite ich zuerst nach, ehe überhaupt eine Montage stattfindet,
was sich bisher ausgezahlt hat und unnötige Nacharbeit vermieden hat..
Gruss Datenbus

@12 da geht es doch schon los, so ein Kabel fliegt ersatzlos raus und wird  komplett neu.


Beitrag editiert am 12. 12. 2007 16:03.
Hallo Datenbus,
schon mal eine Mandelleitung mit 2X16X0,2 Strippen an eine Sub-T 36pol. mit Schirmung gelötet?
Da fliegen höchstens die Vögel raus!!
Ist eine gute ´Übung, ohne Schrumpfschlauch und ohne Isolationsfehler...

hi hi
Hans-G.
>>>Brawa hat(te) lange Zeit  eine feindrähtige Litze mit schwarzer Isolation, erstklassig
>>>zu verarbeiten, aber auch entspechend teuer, also nichts für Geizkragen.

Am Samstag erst wieder eine Rolle davon gekauft, waren 9,99€ für 100m wenn ich mir noch ganz sicher bin. Sooo teuer ist das nun auch wieder nicht.

@ 10 m kommt eher hin...

@ 14 meine sämtlichen Datenbusleitungen 30 adrig, paarig verdrillt und geschirmt aus einem ehemaligen Industrienetzwerk habe ich an SUB D-Stecker gelötet und in störungsfreiem Betrieb seit seit 10 Jahren.
Bei 40 Segmenten a 50 Steckerstiften waren das locker 2000 Lötstellen Ich kann es ganz nebenbei und Schrupfschlauch ist da eher hinderlich, deshalb habe ich das mit alterungsbeständigem und elastischem Isolierschlauch gemacht, falls mal eine Änderung oder Erweiterung fällig wird.
Spätestens danach konnte ich sauber Löten.
Aber Du bist ja fehlerfrei und alle oberhalb der Mainlinie müssen nochmal in Deine Schule.
Jeder hat in seinem Leben etwas gelernt und da bin ich Dir auch mindesten 10 Jahre vorraus, was soll es also.
Datenbus

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 17:26.
@16: werde nachschauen, wenn ich am Freitag wieder zu Hause bin.
Also erst mal danke für die vielen Tipps auf meine Fragen. Und auch für die Hinweise, wie man es eigentlich machen sollte.

Ich bekenne allerdings - übrigens ohne rot zu werden oder irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe zu züchten: Ich bin immer noch ein "Übender", was das feine Löten anbelangt. Als Einer, der tagsüber am Schreibtisch tätig ist, finde ich das auch ganz o.k. Aber ich bin ein bisschen stolz, dass ich schon erfolgreich vier Decoder eingelötet habe. Nicht mit dem Dachrinnenkolben, sondern mit einer Lötnadel. Alles hat geklappt, aber gewinnt bestimmt keinen Schönheitspreis. Bisher habe ich lieber Litzen angestückelt, als direkt am Decoder rumzulöten (aber keine Sorge: irgendwann trau ich mich das auch noch). Deshalb war bisher auch das Isolieren nötig - das liegt in der Natur der Sache.
Und das Abisolieren mit Daumen- und Zeigefingernagel wird auch noch durch was Besseres abgelöst...

Also nochmals danke für die Hinweise.
Gruß vom (gerne bastelnden und lernenden) Gerhard,
der mit diesem Stand an "Fertigkeiten" im Forum sicher nicht der Einzige ist

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 17:36.
Hallo,

muss mal wieder meinen Senf dazugeben.
Finde es mal wieder sehr interressant wie eine gute Frage zu einer Grundsatzdisskussion ausartet.
Die Frage war recht simple: Wie isolieren wenn nötig. Antwort wäre eigentlich ganz einfach:
Nach möglichkeit das Kabelverbinden vermeiden, wenn es aber gar nicht anders geht oder es sich jemand anders nicht zutraut ist der Schrumpfschlauch sicherlich die beste Lösung.
Über die Finger- oder Lötfertigkeiten anderer zu debattieren ist doch Quark. Alle sind wir mal angefangen. Wenn ich meine ersten gelöteten Schaltungen sehe bekomme ich auch das grausen, eher zusammengebraten (kann ich eh besser, bin ja Koch) als gelötet. Allerdings, funktionieren bis heute klaglos.

Gruß aus Hamburg

Thorsten
Und wehe ich sehe mal wie Ihr Gemüse schnippelt, bestimmt grausig *Grins
@14 Kerner

Wo bestellt man eigentlich "Sub-T 36pol."?
Bei mir und bei allen Lieferanten heissen diese Stecker D-SUB und sind 37 polig!

Gruß von Andreas
an alle Lötspezialisten, die mit einem 60W Kolben Dekoder bruzzeln.

http://de.wikipedia.org/wiki/D-Sub

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 17:53.
@18 die Lötnadel von C habe ich auch und arbeite ansonsten ausschlieslich mit der ERSA Lötstation Minityp 6 Watt.  Die Nadel versorgt die auch.
Ein 15 Watt Lötkolben deckt den Rest ab.
Aber tröste Dich Gerhard,  anfangs habe ich auch mal Motor oder Funtionausgänge friedlich vereint. Da hat es auch mal geraucht. Aber als die grosse Lichtlupe kam und eine feine spitze Pinzette für damals 30 alte DM ,war das auch verschmerzt.
Du schaffst das...alles reine Übungssache.
Die Abisoliermethode ist  je nach Fingernagelgüte sehr sicher, zerstört man auf diese Art nicht die hauchfeinen Drähte der Litzen. Vorher mit wenig Zugabe die Litze ablängen, abisolieren und verzinnen. Ist die verzinnte Ader zu lang, auf ca. 2mm mit einer feinen scharfen Schere abschneiden. Am Decoder sind zumeist die Flächen verzinnt. Die wärmst Du vorsichtig an und schiebst die Litzenspitze in das flüssige Lot auf der Dekoderlötfläche.
Die Wärme reicht aus, die Litze sicher zu verbinden. Probier es einfach mal an einem alten Dekoder und Du wirst den Bogen bald "raushaben."
Gruss Datenbus

Beitrag editiert am 12. 12. 2007 18:08.
@ Kerner #14,
ich stehe seit über 40 Jahren hinter dem Kolben und sehe daher keine sonderliche Schwierigkeit in deiner Leistung. Das verbraten mir meine Lehrlinge nach drei Monaten Ausbildung fehlerfrei und absolut akkurat !

@ Daniel #15
Wo gibt es 100m für den Preis ??????

@ datenbus #16
Isolierschlauch in passender Größe ist dem Schrumpfschlauch immer überlegen. Vor allem dann, wenn es beim Löten doch "Zackenbildung" gibt. Low budget Schrumpfschlauch wird dann schon mal perforiert ........... .

mit verlötendem Gruß
Günter
@22
und ich dachte schon ich müsste mich nochmal neu bei der Volkshochschule anmelden.
Danke Günter, ich hab wieder Hoffnung...
Gruss Datenbus
@20 - vielleicht meint er 36 polige Centronics Stecker. Die sind genau so grauslich zu löten...

@21 - genau so und nicht anders mache ich es auch.

Grüße, Peter W.
@21 datenbus: >>>Da hat es auch mal geraucht. <<<
Das kenne ich auch! Zum Glück noch nicht von Decodern. Decoder und andere elektronische Komponenten funktionieren doch innen drin mit Rauch.
Beweisführung: Wenn der Rauch aus dem Decoder entweicht, ist er undicht geworden und muss durch einen neuen ersetzt werden, der den Rauch noch innen drin hat. )
@16 & 17: habe meine Frau nachschauen lassen Es ist tatsächlich nur eine 10m-Rolle. Aber selbst dafür finde ich den preis ok, das hält ja eine Weile.
Hallo Gerhard,

allgemein mal zum dauerhaften verlängern und/oder anschließen  von Kabeln und Litzen. Dieses geschieht durch löten. Eine Isolation der entstandenen Lötstelle kann dann über eine der weiter Oben angefürten methoden erfolgen:

- Spezieller Isolierlack: ist aber weniger für die Isolation von kabelverbindungen gedacht, ehr für den Schutz von ganzen bestückten und fertigen Leiterplatten. geibt es auch als Sprühdosen.
- Fingernagellack: wenn den isoliert und die Angetraute davon nix mitbekommt aber nur als Notlösung
- Isolierschlauch: Ich werde Günter nicht wiedersprechen, aber hat man seltener da als schrumpfschlauch, außer man benutzt ihn Beruflich sehr oft.
- Schrumpfschlauch: ist an sich meine erste Wahl, aber bitte nicht mit feuerzeug oder sonst eine offen Flamme schrumpfen. Dafür gibt es Heißluftgebläse mit entsprechen dem Aufsatz (Dünner als die Normale Düse)
- Isolierband: allgemein Ja, aber nicht bei so kleinen geschichten wie Du es vo hast.
- Tesa: niemals
- Malerkrepp: nicht wirklich, aber als kurzfristiges Provisorium doch eher als Tesa  

- gegenenfalls Reste von der Isolation ein größeren Kabels, vergleichbar Isolierschlauch

Zum Thema Löten: mache ich zu selten um damit angeben zu wollen und können,
aber alles nur eine Frage des Übens und der sauberen Spitze

Gruß Detlef
Oje,
da habe ich ja wieder mal was "Schönes" angerichtet.

Ein jedlicher Kunstoff schmilzt, wenn man die Drähtchen verzinnt.
Isolíer-Schläuche aufschieben ist manchmal in den engen Gehäusen zu platzraubend und auch nicht notwendig. Mit Isolierlack kann man die Drähtchen an der Platine gut positionieren, also gleichzeitig isolieren und festkleben.
Vorallem die kleinen 6Watt Lötkolben verlieren schnell an Themperatur, was dann die Lötzeit und damit die Kunstoffschmelze verlängert.
Teflon-Leitungen werden im Hoppy-Bereich ja nicht unbeding eingesetzt.
Und nur die "Übung macht auch hier den Meister".
"Datenbus" hat auch einige nützliche Tipps gegeben.

Mit  bruzelnden Grüssen

Hans-G.
der jetzt, um diese Tageszeit, noch Steckverbindungen zusammenlöten muss.
Habe im Augenblick keine Lust auf Arbeit!!!!
Na, dass kann ja was werden...


Edit: Stilfehler; Ergänzungen; Rechtschreibfehler......


Beitrag editiert am 13. 12. 2007 05:29.
So, muss mein Posting Nr.26 revidieren, ich hatte in Nr.15 doch recht. Meine Frau hatte sich verkuckt... wenn man nicht alles selber macht...

Es ist Brawa Art.-Nr. 3118, 100m Schaltlitze schwarz 0,14mm², gekauft bei Spielwaren Kurtz in Stuttgart für 9,99€.
Und das ist wirklich günstig! )
Hallo,

0,14 mm² ist aber eine normale Schaltlitze und keine Decoderlitze, schon gar keine Microlitze. Auf Grund der Dicke eher ungeeignet für komplexe Verdrahtungen in einer N Lok - maximal von Drehgestell zu Platine.

Grüße, Peter W.
Eben fällt mir ein Esu Lokpilot in die Hände. Ich zitiere aus der Anleitung  :
"Niemals direkt am Decoder löten, ggf. Kabel verlängern."

Weiss jemand wie man so ein Ding in eine Märklin Lok baut? Stehe da auf dem Schlauch. Der Motor hat mir einfach zu viele Anschlüsse mit seiner Magnetspule und die Anleitung ist eine Lachnummer, da stehen nur DC Beispiele drin.

Jürgen H.
@31 am frühen Morgen schon so viel Unsinn, was ESU dort schreibt, man kann an jeden Decoder neue Kabel anlöten, Vorraussetzung ist das entsprechende Werkzeug und nicht "mal eben herumlöten".
Ein Märklin Motor ist vor der Digitalisierung erst mal in einen Gleichstrommmotor mit Permanentmagnetpaket (ESU u. Märklin 6090) umzubauen.
Dann hat er wie jeder andere Feld-Wald- und Wiesenmotor zwei Motoranschlüsse und nicht die Feldspulen von anno tobac, oder wie das heisst. Das wird natürlich gern verschwiegen, weil das extra Geld kostet.. Jetzt kommt natürlich "aber der Feldmagnet kann doch bleiben, wenn man".... natürlich, aber es bleibt , was es war.

Die Brawa Litze für Decodereinbauten heisst sogar Decoderlitze und hat die Artikel Nr. 32400 pp. Ob das aber noch die gute Qualität ist, die ich ähnlich der Kabel an der Roco 4-poligen HO Kupplung verwendet habe. wage ich nicht zu unterstreichen.
Auf jeden Fall hat(te) der Ring 10 Meter und war nicht so ein Klingelkabel wie hier behauptet.
Gruss Datenbus

Beitrag editiert am 16. 12. 2007 07:10.
@ 29, 31

Brawa Decoderlitze hat die Artikel-Nr. 32400 bis 32409, je nach Farbe.
Es gibt die Farben violett, gelb, rot, grün, blau, orange, grau, schwarz ubd weiß.
Die Decoderlitze hat einen Querschnitt von 0,05 mm².
Ein 10m Ring kostet ca. 2,70€..
Gut "gegoogelt" ist halb gewonnen!

mfg Andreas
@32 & 33: danke für die Hinweise und Artikelnummern, jetzt ist alles klar. Datenbus, Du  hattest in Nr.13 nur von "feindrähtiger Litze mit schwarzer Isolation" gesprochen, die gut zu verarbeiten sei. Und diese Eigenschaften spreche ich der Schaltlitze auch zu.

@30: ich verwende sie in Loks, wenn ich zum Umbau oder zur Reparatur die herstellerseitig eingebauten Kabel ersetzen muss. Die sind meistens genauso dick. Decoderleitungen habe ich damit noch nicht verlängert.

Euch allen ein schönes Wochenende!
Daniel
Danke. Klar, Umbau auf Permanentmagnet das wars. Hab ich in grauer Vorzeit auch schon mal gemacht. Weiß schon warum ich SX fahre und N-Bahner bin  

Jürgen H.
Ohje armer Gerhard,

jetzt haben wird Dich am Donnerstag aufgebaut und Du traust Dich was
und nun ??
Aber die Frage der Isolation erübrigt sich bei ausreichend feiner Lötstelle natürlich.
Daher vielleicht der Tipp, ein paar Lötpunkte anderweitig zum Üben setzen, auf
einem nicht mehr gebrauchten oder bereits defektem bauteil. Du hattest
am Donnerstag was von ner Lötnadel erzählt, die müsste doch gehen.
Und natürlich ne ruhige Hand ( manche trinken Zielwasser dafür) .
Und die oben erwähnte Lupe, in unserem Alter am besten beleuchtet, ist eine
grosse Hilfe.
Ansonsten musst Du  halt mal bei uns auf der Matte stehen, da wird Dir geholfen.

schönen Sonntag
willi  


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