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THEMA: digital oder nicht?

THEMA: digital oder nicht?
Startbeitrag
Ronald [Gast] - 09.08.03 10:22
Ich war mir eigentlich schon ganz sicher meine derzeit im Planungsstadium bef. Anlage digital zu betreiben.
Jetzt habe ich mir einmal die Kosten durchgerechnet und ich muß sagen ist mir fast zu teuer. (Nachrüstung von derz. 12 Loks auf Digitalbetrieb, ca 35 Weichen, Schattenbahnhof usw.)
Ich besitze sämtliche Weichenschalter für nicht digitalen Betrieb (ca 35 Weichen), 3 elektronische Fahrpulte, traue mir zu die Schaltungen für Gleisbesetztmeldung, Kehrschleifen usw selbst herzustellen.
Was würdet ihr mir raten. Rentiert sich der finanz. Aufwand (Mehraufwand beim Bau egal) wenn für normalen Betrieb fast alles vorhanden ist?

Ronald

@ Ronald

Das digitale Fahren ist super! Man kann ohne weitere elektrische Schaltung in der Anlage überall jede Lok unabhängig steuern (Abstellen, Fahren, Doppeltraktion usw.)

Digital Schalten ist teuer, da muß man ganz genau überlegen, ob man die Eigenschaften, die einem die Digitalsteuerung bietet, braucht und bezahlen will. Vieles geht auch ohne Digital mit dem Computer zu steuen!

Das in aller Kürze!

Es grüßt der Digitalfahrer und Analogschalter

Christian
@Ronald
wahrscheinlich tritts Du mit Deiner Frage wieder eine Weltanschauungsdiskussion los, aber das macht nichts. Ich selber bin 100%iger Digitalfahrer, also mit Computerkontrolle usw. Trotzdem muss ich sagen, dass es sehr genau darauf ankommt, was Du machen willst. Digital ist viel zu teuer, wenn man nur die Möglichkeit haben will, mehrere Loks auf dem gleichen Gleis zu fahren, ansonsten aber alle Weichen und Signale manuell bedienen möchte. Der Vorteil der Digitaltechnik kommt eigentlich nur bei einem sehr hohen Automatisierungsgrad zum tragen. In diesem Fall ist nämlich die Digitaltechnik viel einfacher in den Griff zu bekommen, als im Analogbetrieb. Allerdings habe ich den Verdacht, dass in diesem Falle Analog auch nicht gerade billig ist. Die Verkabelung ist aber nit Sicherheit im Analogbetrieb viel komplizierter. Ausserdem musst Du beim Preise anschauen auch bedenken, dass ein Magbetartikeldecode 4 Weichen schaltet und das ein einziger Belegtmelder 8 Blöcke meldet. Der grösste Kostenfaktor ist nach meiner Meinung die Aufrüstung der Loks und die Anschaffung einer guten Zentrale
@ Ronald
Ja, fahre digital. Bei 12 Loks lohnt sich die Nachrüstung noch. Ab 25 Loks würde ich das nicht mehr machen.

Ich fahre analog, aber wenn ich heute neu anfangen würde, wäre die Empfehlung von U.ausK. mit der Gahler & Ringstmeier-Steuerung Erste Wahl. Da kannst Du nämlich ohne jede Rücksichtnahme Loks ohne jede Änderung fahren. Einer der ganz wesentlichen Vorteile bei N, das wird leider immer wieder vergessen.

Jeder der bei Ebay eine Lok kauft, muß doch gleich einen Baustein mit einkalkulieren. Damit driften die Preise in ein doch recht hohes Niveau. Meines Wissens hat auch Wolfi bei seinem Stuttgarter HBf etwas ähnliches.

Gruss
Cox
Hallo zusammen!

Ich denke, man kann es nicht pauschal von der Anzahl der Loks abhängig machen, ob man nun digital fährt, oder nicht. Entscheidend ist auch, was für Loks sind das und vor allem, wie groß ist der Umbauaufwand.

Man muß sich auch von dem Gedanken frei machen, daß man digital beliebig viele Loks gleichzeitg fahren kann, irgendwann ist die Leistungsfähigkeit der Anlage auch erreicht, wobei dieses Problem für N eher nebensächlich ist, für die HO-Kollegen ist das entscheidender, da deren Loks eine höhere Leistungsaufnahme haben. Entscheidend ist auch, ob man seine Züge beleuchtet.

Man kann übrigens auch digital fahren und analog schalten.

                   Gruß Lothar
@Lothar, Cox:
sicher ist es nicht nur von der Anzahl der Loks abhängig.
Es ist aber ein ganz entscheidendes Kriterium!
Der Umbau von 50 Loks verschlingt nicht nur viel Geld, sondern auch sehr viel Zeit, die manche lieber zum Gleis- und Landschaftsbau sowie zum Fahren!!! verwenden!
Grüße
Klaus
Ich würde sagen es kommt nicht unbedingt auf den preis an.

Der Preis ist egal solange es sich im endeffekt noch lohnt.

Wenn du 2 auf 3 Meter hast und da nur 12 Züge Fahren hast lohnt es sich warscheinlich nicht so sehr als wenn du eine 10 auf 5 meter hasst. Je nach dem.
Digital ist natürlich auch auf kleinen Anlagen einsetzbar. Ich benutze es momentan auf einem 2 Meter langen Modul wo man nicht mal im kreis fahren kann.

Wobei ich sagen muss die Schaltdecoder hatte ich alle schon von unserer früheren Märklin bahn.

Bin dan ürgendwann auf das Projekt Digital Direct for Linux gestossen hatte eh noch 2 3 alte rechner hier rum stehen hab auf einen Linux geworfen und DDL und schon hatte ich eine sehr günstige und sehr gute Multiportokol Zentrale.

Digital ist wirklich dan am meisten geeignet wenn man Automatik betrieb machen möchte. Das geht zwar auch mit Analog keine frage. Aber da kann die Automatik nicht einfach mal ne köf an den hinteren teil eines Zuges fahren und die Wagen aufs Abstelgleis schieben wenn die 103 z.b. noch auf dem selben Zug steht. Es sei denn man unterbricht das Gleis ürgendwo noch einmal.

Rangieren kann man in Digital auch mit Automatik das geht wie das in Analog aussieht.? Gute frage da hätte ich eigentlich auch mal gerne einige Infos.

Vile Züge gleichzeitig Fahren ist auch in H0 kein problem und auch in keiner anderen Spurgröße, Das ist ganz alleine von den Boostern (Spannungsverstärkern) abhängig. wenn man nur 3A hat aber züge fährt die zusammen 9A verbrauchen kanns nicht gehn :)

Das soll jetzt keine Weltansichts sache werden :) Ich möchte nur die Funktionen von Digital etwas erläutern.

Deswegen muss ich auch noch sagen reiner Blockbetrieb. Ist in Analog bestimmt günstiger zu realisiren.

Am besten schreibt Cox auch mal die Funktionen hin die man in Analog mit Automatiken machen kann. Das würde mich nämlich auch Interesiren. Und bei einer guten kauf Beratung muss man beides genauer erörtern :) Damit der Ku nde es leichter hat :)

(Bald in nem Modellbahn Laden Arbeitet... jjedenfals verschprochen gegrigt hat)
Es stellt sich eher die Frage

Automatisierung oder "einaches Schalten von Hand"
Ersteres kostet Geld und Zeit - egal ob analog oder digital

Digitales Fahren ist hauptsächlich  eine Frage der "Betriebsart"/Vorlieben.

Sind Rangierbetrieb und beste Fahreigenschaften gefordert - so ist digital der einfachere Weg dorthin.
Auch lassen sich einige Automatisierungen besser im digitalen Komplettpaket lösen - das schließt analoge Lösungen nicht aus.

Der Dekodereinbau erspart einem teilweise teure Motor und Getriebeumbauten - so kann man Digital auch wieder günstig rechnen.....

Wer massenweise Züge auf definierten Bahnen kreisen läßt - der kann dieses vermutlich effektiver analog tun.

Anderseits kann man auch große Anlagen und Loksammlungen schrittweise umstellen und auch nebeneinander (teils/teils) bestehen lassen - wenn man es will.
gerade große Anlagen haben ja mehrere Fahrkreise - die unabhängig nebeneinander bestehen - Eine Strecke davon mit einem bestimmten Fahrzeugpark dann digital zu betreiben ist auch möglich.... Schließlich fahren die Eloks auch nicht auf dem gesamten Netz.......

Die persönliche Frage ist also:
Sind mir die "digitalen" Vorzüge die Investition wert ?



--------
Die Leistungsfähigkeit digitaler Systeme ist nicht durch die Stromaufnahme der Fahrzeuge begrenzt !  Mit der passenden Anzahl Booster und richtig abgestimmten Boosterbereichen steht immer genügend Leistung zur Verfügung.
Beschränkend wirkt nur die Datenübertragungskapazität eines Digitalsystems - aber auch hierfür gibt es Lösungen.
@ Matze
Ich habe 8 x 4 m, fahre die meiste Zeit alleine im Keller und MUSS teilautomatisieren.

Die Schattenbahnhöfe haben 2 x 12 Gleise, also sind 22 belegbar. Der Block ist in 9 Abschnitte unterteilt, also sind maximal 8 belegbar.
Das sind 30 Züge, die ich automatisiert alleine lassen kann.

Auf der Nebenstrecke automatisiere ich dann noch eine S-Bahn-Pendelzugstrecke.

Wohl gemerkt, ich muss das nicht ausschöpfen, kann es aber.

Kommen die Züge in den nichtautomatisierten Bereich, sprich Bahnhof, mache ich das manuell. Damit und mit der Pendelstrecke habe ich dann reichlich zu tun. Da jetzt noch mit 4 Loks herumzuwuseln, ist Wunschdenken. Das ist nicht beherrschbar. Ich denke, dass man konzentriert 2 Züge fahren kann und keinen mehr! Da jetzt Nummern zu tippen ist umständlicher als einen Abschnitt umzuschalten. Und Gleisbilder auf dem PC habe ich mir angesehen. Reisst mich nicht vom Hocker.

Ich habe jetzt um die 40 Loks und finde, dass dafür 1000,- Euro (!) Umrüstkosten sehr wohl eine Rolle spielen. Abgesehen davon, werfe ich dann 2500,- für die bestehende Elektronik weg und investiere weiteres Geld für elektronische Hardware.

Für Anfänger ok, aber für mich ist das Preis-/Leistungsverhältnis nicht attraktiv genug. ich bin doch nicht auf dem Schloss grossgeworden! Für das Geld mache ich locker 6 Wochen Urlaub.

Gruss
Cox
Und noch was, kann man auch mal drüber nachdenken:
Wir jammern immer über die hohen Preise und fordern Vereinfachung um den Preis niedrig zu halten. Ich auch.

Vereinfachen kann man aber auch, indem man die Ansprüche an das Betriebsverhalten nicht zu hoch schraubt.
Meine Loks sind jedenfalls um die Chipkosten niedriger. Dafür ersteigere ich mir dann 2 IC-Waggons bei Ebay. Bei 5 Loks ist das dann ein IC zum Nulltarif. Verglichen damit ist die Bitte um nicht detaillierte Wagenböden fast rührend.

Gruss
Cox
Das mit den 2 Zügen war für mich ja auch wiederum ein votum warum Digital. Ich fahre im Bahnhof meine 2 Züge und der Computer steuert die restlichen :)

Das geht allerdings auch iN analog muss ich hier auch ganz klar sagen. Es giebt genug Analog automatiken die sowas können wärend man auf dem anderen gleis manuel fährt.nur ist es wiederum im Digitalen etwas weniger aufwand oder auch gleichviel aber das hängt nicht nur von den anforderungen ab die man stellt sondern auch vom Jeweiligen Analog oder Digital system etc.

Ich sag ja auch nicht das du da alles umrüsten solst.

Würde ich auch nicht mehr machen wenn ich die Technik noch nicht so lange hätte. 10 jahre später evtl. aber wer weiss was bis dahin is.
@ Cox

schönrechnen kann man sich alles: Ich spare mir die 2 IC Wagen oder bei 5 Loks den zusätzlichen IC und baue dafür Decoder ein. Wer hat nun mehr gespart ????
Das ist alles sehr subjektiv. Wer wirklich sparen will sollte die Finger von der Moba lassen

-=K=-
ich muß Cox voll und ganz  recht geben. Wer heute noch das Geld locker sitzen hat, der kann, darf und sollte digitalfahren. Ich jedenfalls tue es nicht und werde es auch nie tun. Zur Zeit fahren bei mir 27 Züge. Platz hätten weit über 30. Wenn ich mir aus rechne, was mir die loks mit Dekoder kosten würden, die ich noch für mein Theam benötige, dann bräuchte ich wohl noch einige Jahre bis ich alles zusammen hätte. Das Leben hat auch noch andere Seiten die Geld kosten. Wer in der glücklichen Lage ist, sein schwer verdiuentes ausschließlich in die Moba zu stecken, der kann sich freuen. Ich denke aber, dass die Mehrheit der Modellbahner eben genau dieses nicht kann.

@MatzeL:
technisch gesehen kann man Analog alles realisieren als Digital. Wer Kenntnis von E-Technik hat, der weiß dieses. Es stimmt, das es aufwendiger ist als eine Steuerung mit fertigen Bausteinen auf zu bauen. Für den Analogbetrieb spricht bei der Modellbahn aber noch etwas anderes als nur die Kosten. Der Faktor Zeit sollte nicht unterschätzt werden. Zwar braucht man für eine Analoge Steuerung aufzubauen etwas mehr davon, aber man hat auch einsparungen.
Fällt ein Digitalbaustein aus, muß man das Glück haben einen Ersatzbaustein zur Hand zu haben, oder man muß Wochen ang auf Betrieb verzichten, weil man den Baustein zum Service einsenden muß. Baut man seine Analogsteuerung dagegen sauber auf und dokumentiert dies vernüftig, lassen sich Fehler schnell ausfindig machen und beheben. Nach wenigen Minuten läuft dann in der Regel die Anlage wieder.

Gruß
Jürgen
@ =k=
Nein K, das ist zu schlicht. Glaub mir, ich geb ein Schweinegeld für die MoBa aus (wer hier nicht?) Und das seit, mal rechnen, etwa 16 Jahren. Und ein Cheap Charlie bin ich auch nicht. Das Killerargument "Fahr Digital und wenn Du es Dir nicht leisten kannst, hör auf", lasse ich nicht gelten. Nach dieser Logik dürfte kein Arbeitsloser ein Auto fahren.

Ich rechne wirklich so. Was ich an den Loks spare kann ich natürlich für Waggons ausgeben. Ich fahre eben lieber mit 11 Wagen, Lok - Leerfahrten sind nicht so mein Ding.

Ich habe oben beschrieben, wie ich fahre und bin absolut sicher, dass der Grossteil der Modellbahner, Modulisten ausgeschlossen, dasselbe Konzept verfolgt. Dass ich heute bei einem Neubeginn die gebotenen Möglichkeiten ausschöpfen und ein ganz anderes Konzept verfolgen würde, ist doch klar.

Aber an den Loks würde ich auch heute nichts nachrüsten. Die Idee von Gahler & Ringstmeier scheint mit (sorry, leider keine Detailkenntnisse) das Durchdachteste zu sein. Da werde ich mich, wenns wirklich opportun sein sollte, zum gegebenen Zeitpunkt informieren. Hier liegt der Hase im Pfeffer: Ich befürchte, dass die Kompatibilität von N zum Teufel geht und das jeder, wie bei H0, sein Süppchen kocht. Bei G&R hätte ich diese Problematik nicht.

Ich habe frühe viel Geld für Mist ausgegeben. Lustkäufe, Du kennst das sicher auch. Diese Lustkäufe sind jetzt alle den Ebay-Weg gegangen. Sowas mache ich nicht mehr. Was ich nicht brauche, kaufe ich auch nicht.

Wenn mir hier einer der Veteranen Vorteile rüberbringt, dann glaube ich ihm das und steck mir das hinter die Löffel. Die Argumente Pro-Digital sind mir momentan aber ein bisschen zu dünn, um hier grossartig zu investieren.

Sorry, leg mir das nicht als Arroganz aus, aber von einem 15jährigen, der nie etwas anderes als eine Digital-Startpackung gesehen hat, nehme ich keine Ratschläge an. Woher will der es denn wissen? Der kennt Digital, kann es aber nicht vergleichen.

K, ich finde, diese Überlegungen sind doch nachvollziehbar! Ich lebe doch nicht nur für die Modellbahn. Wie jeder hier, muss ich doch auch ein Budget einhalten.
Und das ist schon ziemich hoch, glaub mir das. Viel zu hoch!

Schönen Sonntag
Cox


@cox

Für Deine "Modellbahn-Vorstellung" ist es sicherlich schwer Dir Digital schmackhaft zu machen - alles ist auf die analoge Betriebsform optimert und diese ist auch recht effizient für diese Form vom Betrieb einsetzbar.
Zumal ein Umrüsten einer bestehenden Anlage immer aufwendiger ist als ein Neubau ohne "Altlasten".

Das Bewerten von digitalen Vorteilen ist wie viele andere Sachen im Hobbysektor auch:

Nicht ganz rational !!

Manch einer investiert sein Geld in Umrüstungen in KKK - obwohl das Ergebnis nur "wenig" bringt - andere brauchen alles mögliche beleuchtet - auch wenn dadurch manche Sachen etwas komisch aussehen.....
wieder andere schwören auf Glockenanker-Antriebe - obwohl das Modell mit seinem originalen Motor auch schon gut fuhr....
.. aufwendige feine Modelle zeigen auch nur "geringe" Unterschiede zu normalen Modellen aus der normalen Betrachtungsposition.....

Viele der kleinen Vorzüge lernt man oft auch erst zu schätzen, wenn man diese Dinge eine Zeit im Betrieb hat.

Ob nun deshalb 10 Züge mit kleinem "technischen Vorteil" (Digitalausrüstung) besser sind als 11 Züge ohne ?
Dieses bleibt eine Frage ohne allgemein gültige Antwort.

Auch kann man den Einbau von Dekodern in Fahrzeuge als Spaß machende Hobbybereicherung empfinden oder als teures Übel - welches man am besten durch Analogbetrieb umgeht.
Beides kann richtig sein !!!  

zu Ronalds Ausgangsfrage:

Schau Dir bei Freunden/Bekannten verschiedene Konzepte live an und entscheide was _Dir_ Spaß macht.
Den Einstieg in Digital kann man durchaus auch schrittweise planen und durchführen - so werden die Kosten verteilt. Selbstbau ist auch gut möglich zum kostensparen....
Ich denke, wer Spaß an "Technik" hat, der wird in den meisten Fällen für  die Digital-Kosten einen guten Gegenwert an Spiel- und Bau-spaß bekommen.
...zweifellos kann man aber auch viel Spaß ohne Digital haben !

@ JEns
Nicht dass Du da einen falschen Eindruck hast: Ich setze beruflich SIEMENS S7 mit Profibus oder Canbus ein. Machmal auch FUJI. Damit werden fahrerlose Containertransporter über GPS oder Transponder und Navigationssystem automatisch verfahren. So furchtbar weit sind diese Bussysteme ja nicht von der Mobaelektronik entfernt. Ausser dass diese gegen Industriesteuerungen bei kaum unterschiedlichem Preis ziemlicher Ramsch sind.
Ich habe also keine technische Blockage.

Die Umrüstung wäre wirklich wahnsinnig aufwendig und käme elektronisch einem Totalabriss bei einer geschätzten Verkabelungszeit von einem Jahr gleich. Auf jeden Fall würde ich dann versuchen, auf S7-Komponenten mit Eurokarten auszuweichen. Wenns geht, ich habe das noch nicht untersucht. Ich werde mich mal erkundigen.

Gruss
Cox
Seit 11Jahren baue ich an meiner Moba,analog Fahren u.Schalten,µP-Schattenbhf.-Steuerung, Blocktechnik.Alles war gut, bis auf das sclechte Fahrverhalten der N-Loks. Jetzt steige ich um auf dig.Fahren.Erste Versuche zeigen, daß die Blockstreckensteuerung Marke Eigenbau und dig.Fahren gut zueinander passen. Also keine Angst vor der Umstellung, es geht auch schrittweise, später einmal kann ein PC die Steurung des Streckenbetriebs übernehmen und ich den interessanten Rangierdienst
@ Michael
Ich habe das Problem weitgehend gelöst, indem ich die ganzen Schlechtläufer konsequent aussortiert und verkauft habe. Speziell alte MTX-Loks (103 133) störten den Blockbetrieb erheblich.

Gruss
Cox
@15 cox

Dein Fachwissen habe ich auch nicht bezweifelt (Jede Automatisierung erfordert auch technisches Hintergrundwissen - auch gibt es NICHT den Automatismus Analogfahrer = technischer Laie  - man kann sich auch als "Techniker" bewußt für ein analoges System entscheiden)
- sondern ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man, wenn man sich für Digital entscheidet,sich schon  etwas mit Elektronik und der Steuertechnik auskennen sollte bzw. die Bereitschaft mitbringen sollte auf diesem Gebiet etwas zu lernen. Dann hat man vermutlich auch Spaß daran mit den neuen Möglichkeiten zu spielen - und dann stimmt auch der Gegenwert.
Wer schon mit analoger Technik auf Kriegfuß steht, wird mit Digital vermutlich auch nicht glücklicher werden - zwar wird manches durch Digital einfacher und übersichtlicher, aber wenn richtige Probleme auftauchen, dann wird es für Laien schwerer das Problem allein einzugrenzen und zu lösen.
@Ronald:

ich wuerde mal sagen:
Digital fahren und analog schalten!

Ich fahre Analog mit elektronisch geregelter Fahrspannung (Super im Rangier- und Anfahrbereich!) auf Sicht und schalte meine wenigen Weichen von Hand.

Sepp
@ JEns
Sagen wir mal so: Ich hatte garkeine vernünftige Option, als ich mit der N-Bahn anfing. Das war so 1987. Ich glaube, seinerzeit fing Arnold gemeinsam mit Märklin an, ein Digitalsystem zu stricken. So richtig überzeugend war das nicht und ich hatte keine Lust auf Bananen-Technologien, also Technik, die beim Kunden reift.
Heute wäre das anders und ich denke, da ist noch viel zu erwarten. Ich könnte mir gut Signalübertragung ähnlich Wireless LAN vorstellen. Ist nur eine Frage der Miniaturisierung und der Signalübertragung in verdeckten Bereichen. Für Gartenbahnen sicher sehr sinnvoll.
Aber von den Platzhirschen wird das definitiv nicht kommen.

Es wäre super, wenn die Anlage erst mal analog bleiben könnte und man dann Lok für Lok in den Digitalclub übernehmen könnte.
Logisch, kann man schon, aber das kann nicht genutzt werden, bis alles umgestellt ist. Totes Kapital.

Mal was anderes: Ich habe um die 70 Steuerkabel à 7 Litzen von der Anlage bis zur Zimmerdecke. Die Strippen sind 10m lang. DA hätte sich ein Bussystem gelohnt. Lediglich Signal- und Versorgungskabel wären erforderlich gewesen.

Jetzt liegen die Kabel und ich entferne sie auch nicht mehr.
Das Dilemma des zu frühen Einstiegs :)

Ich wünsche Euch einen schönen Montag
Cox
Hallo,

wohl was drann. Solange Kunden M*-Digitalsystem als "High-Tec" bezeichnen, werden wohl noch in 20 Jahren die gleichen Decoder (dann für 150,- Euronen das Stück) bei Mä* eingebaut.
Technischer Fortschritt ist da wirklich nicht mehr, ausser dass die Decoder immer kleiner werden. Sx2 wird wohl nix mehr, weil alle Welt auf DCC geht, sich da aber in unterschiedlichen Bussen verfusselt.

Peter A.
Ein paar von Euch werden sich sicher noch an die Einführung der Video-Systeme erinnern. Oder der verschiedenen TV oder Mobilfunkstandards.

Die technische Überlegenheit eines der Systeme ist völlig sekundär. Eine der Kernfragen ist: Ist man im Club oder nicht! Wer sich auf Nischenprodukte einlässt, hat auf mittlere Sicht mit Zitronen gehandelt. Deswegen kriegt die eigentlich optimal dimensionierte TT-Spur doch den Hintern nicht hoch!

Die weitere Kernfrage ist NICHT: Wieviel kostet der Decoder und lässt er sich einbauen? Die Frage ist "Brauche ich das?"

Sind beide Fragen beantwortet, dann sind auch Technik und Kosten für die nächsten Jahre als Modellbahner festgelegt. Wie schwer ein Umstieg ist, weiss doch jeder, der beispielsweise von Fleischmann- auf Peco- Gleismaterial umsteigt.

Ich finde, auch wenn die Antwort für einen Anfänger klar in Richtung Digital geht, er sollte sich Zeit für die Entscheidung nehmen.

Gruss
Cox
@Cox:

wahre Worte gelassen ausgesprochen...

Sepp
Märklin und Arnold = Motorola Digital Systeme ;)

das für Märklin gibts bereits seit 1984.
Damals war s High-Tech.
Aber heute?


Nuja die neueren Decoder haben noch zwichenfahrstuffen etc etc. Aber auch nicht gerade viele.

Nur... schade das die Zentrale das net unterstützt. Giebt nur einige Computer programme die das tuen.


Die sache mit dem Funk kann ich mir auch gut vorstellen.
In HO wäre das jetzt soga schon machbar. Bei N würde es wohl noch etwas dauern.
@Cox

also 15 Jahre bin ich nicht mehr, daß ist jetzt 18 Jahre vorbei und eine digitale Anfangspackung habe ich auch nie besessen, die Moba war schon da als Lenz interessant wurde (1994).

Deine angesprochenen Lustkäufe kenne ich ehrlich gesagt nicht, auch als ich mit N anfing hatte ich ein bestimmtes Ziel vor Augen (DR mit etwas DB von 1990-1995) und dieses wurde auch konsequent verfolgt. Da konnte ein Fahrzeug noch so preiswert sein, was nicht passte ward liegen gelassen. Habe auch sehr viele Standartfahrzeuge bei eBay gekauft. Von GFN besonders FMZ Fahrzeuge, da war der Platz für den Decoder schon da

Bei mir fliegt das Geld auch nicht nur so rum und zur Zeit ist der Etat gegen Null gefahren (zumindest für N), aber bevor ich mir einen 2. IC zusammenstellte waren erstmal Decoder für die Loks gefragt, man hat doch Zeit und die Wagen laufen einem ja nicht weg, es sei man sammelt Sondermodelle.

Die meisten, wenn nich gar alle, Vorurteile gegen Digital beruhen i.d.R. auf Unwissenheit und Stammtischgeschwätz.
Die Kompatibilität geht bei Digital nicht flöten. Hat man sich für DCC z.B.entschieden, dann muß man nur darauf achten. Zentralen hat man eh nur 1 und jeder Hersteller bietet mehrere Handregler an, ansonsten wird gekauft was passt.
Bei G&R gibt es nur G&R, daran sollte man auch denken und ob Schrittkettenprogramme auf Dauer eine befriedigende Lösung sind, wenn man nach 2 Stunden genau weiß was jeder Zug macht, möchte ich mal bezweifeln, aber das muß jeder selber wissen. Ich würde mir dieses "Steinzeitprodukt" jedenfalls nicht ans Bein binden auch wenn im ersten Moment die Vorteile überwiegen mögen (keine Decoder in den Loks)

Gruß -=K=-
Hallo Cox und G+R-Interessierte,

bei G+R sitzt der Dekoder nicht in der Lok, sondern am Gleis, wenn man noch von Dekoder reden kann. Genauer gesagt ist ein kleiner Schaltschrank zu bauen, in dem die Platinen sitzen. Je Blockabschnitt sind mehrere Kabel zur Zentrale (Schaltschrank) notwendig, der Verdrahrungsaufwand ist also erheblich höher als bei DDC / Sx. Jeder Blockabschnitt (Ausnahme s.u.) braucht einen "Dekoder", das geht auch ins Geld. Der Dekoder kann allerdings auch als Bausatz bezogen werden, spart erheblich Geld, kostet Zeit. Zwar müsste es prinzipiell möglich sein analoge und digitale Bereiche zu mischen, aber dann muss an jedem Übergang analog -> digital bei jedem vorbeifahrenden Zug die Loknummer eingegeben werden.

Da die Loknummer von Blockabschnitt zu Blockabschnitt weiter zu geben ist, ist zwingend der Einsatz eines PCs erforderlich. Aus dem gleichen Grund müssen alle Abschnitte eine Besetztmeldung haben, was standardmäßig eingebaut ist.

Zunächst gab es -meines Wissens nach- nur ein sehr einfaches Gleisbildstellpult am PC (mit ASIIC-Symbolen) und nur Tastatur-, keine Mausbedienung, d.h. jede Weichen-, Fahrstraßen- und Geschwidigkeitssteuerung ist über einen Zahlencode zu bewerkstelligen. Ob sich das inzwischen geändert hat, weiß ich nicht. Dafür gibt es die Möglichkeit externe Fahrregler und Gleisbildstellpult anzuschließen.

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht in die Diskussion um die G+R-Steuerung bringen
Joni
Hallo zusammen,
mal kurz eine Anmerkung zu G&R.
Wenn hier über digitale Steuerungen und deren Vorteile gesprochen wird, so glaube ich doch, dass man G&R seperat betrachten muss.
Es ist doch so, das bei G&R jeder Gleisabschnitt in dem eine Lok sich aufhält seperat geschaltet ist. Dies entspricht einer einfachen analogen Z-Schaltung.
Also ist der Hauptvorteil vom digitalen Fahrbetrieb "mehrere Loks auf einem Gleis" nicht mehr gegeben.

Auch auf die Gefahr hin, dass es keinen interessiert, meine Anlage wird wohl die nächsten Jahre weiter analog betrieben.
Grund: siehe Cox


Gruß Klaus
@Klaus:
mich interessiert's, mache es auch so wie Du !
Sepp
Ein Beispiel aus der MOBA-Praxis:

Hallo miteinander,

ich gehöre zwr nicht zur N-Fakultät, obwohl ich viele N-Fahrzeuge im Regal habe. Jedoch ist die Diskusion Analog/Digital eigentlich Spurunabhängig.

Aus Kostengründen habe ich bei meiner Anlage zuerst die Loks digitalisiert bzw. nur noch Loks mit Decoder gekauft. In die Gleise wurden gleich Trennstellen für jeden Block/Haltepunkt bei der Gleismontage installiert und diese Gleisabschnitte über Lötleisten eingespeist. Die Spannungsversorgung wurde auf mehrere Booster aufgeteilt (Bereiche Hauptstrecke, Schattenbahnhof, Rangierbahnhof, Zentralbahnhof). Am Anfang habe ich alles über einen gemeinsamen Booster versorgt. Stufenweise mit der Elektrifizierung wurden die Booster nachgerüstet.

Die Weichenansteuerung habe ich zuerst mittels meiner vorhandenen Weichentaster manuell geschaltet. Die Verdrahtung habe ich grundsätzlich über Lötleisten geführt, um einfach Magnetartikel- oder Schaltdekoder nachrüsten zu können. Die Decoder werden an mehreren leicht zugänglichen Stellen zentral auf einer Holzplatte montiert und die Verdrahtung zur Lötleiste nach der Digitalisierung (Bereich Hauptstrecke, Schattenbahnhof) umgelegt. Die Weichen und Signale der anderen Bereiche bleiben weiterhin manuell, wobei ich für den Rangier- und Zentralbahnhof noch zwei Stellpulte anstatt der Taster nachrüsten werde.

Ich habe zur Ansteuerung der Weichen, Signale und Blockstrecken und Fahrstraßen für den Schattenbahnhof und der Hauptstrecke mir ein PC-Steuerungsprogramm (Softlok) zugelegt. Somit kann ich über die Gleisbilder alles gezielt schalten. Mit diesem Programm habe ich auch in Teilbereichen schon die Zugsteuerung /Blockschaltung, etc. realisiert. Aber bis zur Fertigstellung ist noch ein weiter Weg.

Die Digitalspannungsversorgung der Magnetartikel- bzw. der Rückmelde-Decoder erfolgt ausschließlich über die Digitalzentrale. Für die Magnetartikeldekoder nehme ich i.d.R. Bausteine mit getrennter Hilfsspannung (Weichenschaltung). Dadurch kann ich einen preiswerten Gleichstromtrafo einsetzen.

Wichtig ist, dass man für sich selbst eine eindeutige Farbkennzeichnung der Drähte und Potenziale (Digitalsteuerung, Weichensteuerung, Beleuchtung, Hilfsspannungen, etc.) gleich am Anfang der Verkabelung definiert. Der "Fehlerteufel" hat dann weniger Chancen. Die Belegung der Lötleisten und Decoder habe ich mittels einem Excel-Blatt dokumentiert. Eine event. notwendige Fehlersuche / Umverdrahtung (z.B bei Änderungen durch den Digitalbetrieb) wird dadurch vereinfacht.

Wie man siehst, kann ich in Etappen je nach "Geldbeutelinhalt" immer wieder aufrüsten und die Anlage digitalisieren.

Zum Abschluss möchte ich noch anmerken, dass man die Entscheidung "Digital/Analg" nicht von der Anzahl der Loks abhängig machen soll. Was will ich mit meiner MOBA eigentlich erreichen, sollte die Fragestellung sein. Ich habe jedenfalls als "Betriebsbahner", die Entscheidung zu "Digital" , trotz der hohen Kosten noch nicht bereut.

Viele Grüße aus dem Schwabenland
Michael
@Michael:
vorbildliches Vorgehen!
Gerade die Verdrahtung ist es, was am meisten Probleme verursacht. Hier gilt: Ordnung ist das halbe Leben.

Sepp
@Sepp,

danke für die Blumen. Wie du dir sicher denken kannst, ist eine korrekte Verdrahtung / Dokumentation manchmal schon als "anstrengend"einzustufen. Aber der Aufwand lohnt sich aus meiner Sicht immer. Ich muss selten suchen wo etwas angeschlossen wurde, bzw. wo ich die vorhandenen Verdrahtung bei meiner Digitalisierung anpassen muss.

Gruß
Michael
@=K=
Wie kommts du auf den schmalen Pfad das G+R ein Steinzeitprodukt ist? Klar es ist ein reines DOS-Programm und dafür taugt jeder Steinzeitrechner, dafür brauche ich keinen Pentium und auch keine Maus (und wer kann heute schon seinen PC ohne Maus bedienen)  Das DCC ist nach 20 Jahren doch auch schon zu Steinzeitdigital zuzählen, oder? Sind ja auch kaum nenneswerte Fortschritte gemacht worden(Hardwaremäßig), oder? Klar es ist MPC eine PC-gesteuerte Z-Schaltung, doch was machen die digital PC-Software anders? Und die 2stündliche wiederholung der Schrittkette juckt mich nicht, da ich oft meine Züge per Handsteuerung fahre, will ja schließlich Eisenbahn spielen. Und Softwareauswahl gibt es inzwischen auch, Railroad&Co. lässt sich auch verwenden. Wenngleich mir persönlich die Bedienung derselben nicht gefällt (Augen sind mehr auf dem Bildschirm als auf der Anlage)
Das eigentlich Problem bei der Fragestellung digital/analog ist doch das es keine allgemeingültige Antwort darauf gibt. Wie schon oft bei diesem Thema hält jeder das von ihm verwendete System für das Beste. Leider kann man da wirklich schlecht Ratschläge an einen Anfänger verteilen, da bei jedem andere Betriebsinteressen vorhanden sind. Und letztendlich ist ja auch die Preisfrage ein großes Entscheidungskriterium.Und oft geung werden bei der digital/analog Diskussion solche Rechnergesteuerten Z-Schaltungen vergessen, von denen es bestimmt auch 5-6 verschiedene Hersteller gibt. G+R ist von diesen halt das bekannteste, und meines Wissen auch das verbreiteste. Die ersten Versuche gab es ja etwa zeitgleich mit der Digitaleinführung, doch leider ist keiner der großen Hersteller damals auf diesen Zug aufgesprungen.
Ich jedenfalls bin froh das ich nicht jede neue Lok umrüsten muss, und sehe das System nicht als Klotz am Bein.
Gruß Uwe
Hallo zusammen!
Wer sich überlegt, nur wegen der Fahreigenschaften auf digital umzusteigen, der sollte sich mal die Seite www.heisswolf.net anschauen. Da gibts einen Fahrregler für analogen Betrieb, der das maximale aus den Modellen rausholt. Ich stelle das Ding her und bin selber immer wieder begeistert, was da doch auch gerade bei durchschnittlichen und schlechten Antrieben geht. Klar, es ist keine Mehrzugsteuerung, aber wem es nur auf den Fahrspaß ankommt... Dieser ist jedenfalls garantiert.
Grüße Bernd
@mosi,

ganz einfach, jeder billigste Lokdecoder kann mehr als die MpC, das kann man auf den Hersteller HP´s nachlesen.
MpC lohnt sich doch nur für Z-Bahner und in für T3 Liebhaber. In fast alle neueren N-Loks bekommt man Decoder rein, in den größeren Spurweiten ist das überhaupt kein Problem mehr.
DCC oder SX kann ich mal eben anschließen und testen oder rumspielen, mit der MpC geht das nicht. Ist der technische MpC "Keislauf" nicht geschlossen, funktioniert nix.
Selbst eine größere Anlage kann ich mit Digital erstmal probefahren z.B. und dann Schritt für Schritt hochrüsten (Blockstrecken, Rückmeldung etc.pp.) und das ganze eventuell mit einem guten PC-Programm krönen.
Der einzigste "Vorteil" der MpC ist, daß man keine Decoder in den Loks braucht, danach wirds sehr dünn und ob es lohnt, wegen eines einzigen "Vorteils" , sich einen Klotz ans Bein zu binden, will sehr gut überlegt sein

Gruß, K
@=K=
Das ist deine Meinung, ich bin da halt anderer Meinung. Für mich ist es ein Riesenvorteil nicht alle Loks umrüsten zu müssen. Und rumspielen kann ich bei den Fahreigenschaften auch genug. Auf der Homepage kann man das System genausowenig vermitteln, wie hier. Ich habe auch schon PC-gesteuerte Digitalanlagen gesehen die schlechter funktionierten als meine. Wie schon geschrieben, jeder ist von seinem System als das beste überzeugt, doch das hilft dem Fragesteller recht wenig.
Aber leben und leben lassen, ich verteufle kein Digitalsystem, jedoch sollte man bei seinen Überlegungen für was man sich entscheiden will, auch alle Systemme miteinbeziehen. Schließlich geht es da um viel Geld.
Gruß mosi
Heute habe ich einen Rundumschlag veranstaltet, um ein LAUER-Modul für den Schattenbahnhof zu bekommen. Ich war erfolgreich, aber drei meiner Gesprächspartner haben mir den Umstieg auf G & R oder andere Systeme empfohlen.

Klar, LAUER ist veraltet, die neuen Systeme offerieren mehr Möglichkeiten aaaaaaaaber........

Kann man sich wirklich auf den Zug setzen und jeder Neuerung folgen? Ich meine, wenn man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt entschieden hat, liegt man auf unabsehbare Frist fest. Das ist beim Gleissystem so und auch bei der Elektronik.
Wenn nicht sogar bei der Spurweite. Es gibt Entscheidungen, die bedeuten Totalabriß mit hohen finanziellen Verlusten! Und........ auch die alten Systeme funktionieren! Sehr gut sogar.

Ich verfolge die Diskussionen über Digitaltechnik mit Interesse und stelle oft fest, daß die Beherrschbarkeit der Anlage nicht mehr gegeben ist. Klar, eine technische Herausforderung aber ich brauche das nicht unbedingt. Ich will die Fahzeuge aufs Gleis stellen und dann hat das Teil zu laufen. Denksport habe ich tagsüber genug. Es ist immer wieder die Frage: Brauch ich das?

Jedem Anfänger stehen alle Entscheidungen noch offen. Er soll gut nachdenken, sein persönliches Lastenheft erstellen und klug entscheiden.
Auf Zukunft entscheiden? Ich weiß nicht. Wer weiß was in 5 oder 10 Jahren ist? Dann hat auch er Antiquariat am Hals und alles schwärmt von einem Satelliten der seine Züge über ein MoBa - GPS steuert.

Da sollte man vielleicht konservativ denken. Konservativ ist ja nichts Schlechtes, es bedeutet ja nur, das Erhaltenswerte zu erhalten. Und für das ersparte Geld mit der Dame des Hause schick in Urlaub fahren.

Gruss
Cox




Noch was: Wichtig ist auch, dass ein Anfänger einen Erfolgsstart hat. Funktioniert die Bahn in dieser Phase nicht sofort, stellt er das Zeug in die Ecke. Womöglich wegen einer Lappalie die erfahrene Modellbahner locker wegstecken. Und womöglich für immer.
@ Cox Ich gebe dir recht! Lieber ein paar Wagen mehr als 2 Digis auf der Strecke.
Ich habe sowohl digital als auch analog in Betrieb.

Für den normalen Blockbetrieb braucht kein Mensch digital (auch die echte Bahn nicht), außer man will partout die Anfahr- und Bremsverzögerung jeder einzelnen Lok programmieren.

Ich verwende es passiv dh. im Rangier- und Bahnhofsbereich werden NICHT die Loks sondern die Fahrstraßen digitalisiert. Damit lassen sich perfekte langsame An- und Abfahrten realisieren. Und im Verschub ist die volle Power da, auch bei Kriechfahrt. Da ist eben die Adresse 13 der Bahnsteig 3 am 1.Bahnhof. Ich kann jederzeit jede analoge Blockstrecke digitalisieren, da trotzdem über Signal die Freigabe geschaltet wird. Der Kontakt geht halt dann nicht mehr zur Schiene sondern über einen Decoder zum Computer.
Und für Schienenstraßen ist eine digitale Weichensteuerung auch praktisch.

Übrigens fahren einige Clubs so, da keiner das Geld hat, 100 Loks umzurüsten - wenn überhaupt möglich zB KÖF, T3, ect.

Digital macht bei H0 und größer Sinn für Zusatzfunktionen, Sound usw.
Bei N bleibe ich pragmatisch: entweder alle Loks können fahren oder leider nicht.

Und den Fanatikern aller Richtungen sei gesagt - wo viel Licht ist auch viel Schatten.

LG, FRED
Ich fahre auf der Hauptstrecke zur Zeit analog, auf der Nebenbahn digital (DCC).
Damit kann ich auch analoge Modelle auf digitaler Strecke fahren und brauche nicht alle Loks mit einem Mal umzurüsten.
Der Bahnhof ist übrigens umschaltbar , die Weichen erden digital geschaltet (das spart Verdrahtungs- und Schalpultaufwand !)
Später soll einmal die ganze Anlage auf digital umgerüstet werden.
Hallo KlausDD,

>Der Bahnhof ist übrigens umschaltbar , die Weichen werden digital geschaltet (das spart Verdrahtungs- und
> Schaltpultaufwand !)

Da kann ich eigentlich nicht stimmen.
An der Verdrahtung zwischen Weiche und Dekoder ändert sich eigentlich nichts, außer dass vielleicht die Leitungslängen reduziert werden. Und wenn ich berücksichtige, dass man die Digitalversorgung + eventuell AC-Hilfsspannung auch noch zusätzlich benötige, ist nichts mit geringerem Verdrahtungsaufwand. Einzig und allein am Stellpult kann ich die Verdrahtung reduzieren, wenn ich digitale Steuergeräte zur Weichenschaltung nehme. Habe ich aber separate Taster im Stellpult, die ich erst über Bausteine digitalisieren muss (damit eine Weiche digital geschaltetet werden kann), gibt es keine Ersparnis. Von den hohen Kosten möchte ich hier gar nicht schreiben.

Der Satz "2 Drähte genügen" wie ihn die MOBA-Hersteller gerne verwenden, ist schlicht und einfach gelogen. Diese Herren haben wohl noch nie eine MOBA verdrahtet bzw. von unten gesehen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Sommer
Gruß an alle,

die Grundsatzdiskussion ist im vollem Gange. Werde mal wieder zum Ausganngspunkt zurückkehren. Ronald fängt nun mal neu an und deswegen möchte er auch Eure Meinung hören.

Ich fange derzeit zum 4 Mal neu an, wie das Leben so spielt. Davon zum 3. Mal in Spur N. Bevorzuge analoges Schalten und Fahren. Derzeit baue ich mir eine Z-Schaltung auf. Die Größe und das Thema der Anlage sind wichtig. Habe eine eingleisige Hauptbahn mit 2 abzweigenden Nebenbahnen, 2 verdeckten Abstellbahnhöfen, die aufgrund der Anlagengröße insgesamt 6 Gleise besitzen. Analog reicht mir, da es auch eher zum Anlagenthema (1965-1970) paßt. Da ich bei eingleisigen Strecken ohnehin kaum überfordert sein werde, brauche ich auch keine Automatisierungen, Gleisbesetztmelder und Fahrstraßenschaltung mal ausgeschlossen. Allerdings bekommt die Anlage ein Gleisbildstellpukt, was bei Z-Schaltung wohl obligatorisch ist. Die gesamte Sache kommt dann G & R System vom Prinzip her sehr nahe nur eher elektrotechnisch mit "biologischem" Computer.

Die Fahreigenschaften sind mit elektronischen Fahrpulten auch nicht schlecht. Habe nur 2 Hände, werde auch nur so viele Fahrregler haben. Bei viel Betrieb wird Einem das natürlich nicht reichen.

Auch die Wahl des Gleissystems ist wichtig. Bin mit meinen PECO Code 55 Gleisen sehr zufrieden. Ich bin wirklich noch früher auf PIKO N Gleisen gefahren. Da kann man sich den Unterschied vorstellen.

Würde zum Ende mal zusammenfassen.

- Anlagengröße
- Thema
- geplanter Verkehr (35 Weichen kann man noch überschauen, bei mir sind es 30)

Danach kann man den Automatisierungsbedarf bestimmen und eventuell sich für analog oder digital entscheiden.

Ich fahre nun mal gerne selbst und das auch nach Fahrplan, nicht daß das in digital nicht geht, aber bei meiner Anlagengröße ist es analog einfacher und sicherlich auch Pflegeleichter.

Axel

Übrigens ist der Tip mit der zusätzlichen Trennstelle zum Kurswagen abkoppeln gar nicht schlecht. Danke
Hallo,

das ist wiederum die Frage. Wenn ich eine große Anlage "digitalisiere", sollte ich sofort einen PC & entsprechende Software berücksichtigen. Wenn ich Digi fahre & schalte, dann will ich auch mit dem PC die Automatiken durchführen bzw. auch die Fahrstrassen von "Hand" schalten. Dann spare ich Gleisbildstellpult etc., das habe ich auf dem Bildschirm und schalte mit der Maus.
Für kleine Anlagen ist der Aufwand zu hoch. Für 10 Weichen und 4 Blockabschnitte lohnt sich sowas nicht wirklich.
Allerdings: digital "fahren" ist wirklich keine Frage mehr. Die besseren Eigenschaften der allermeisten modernen Loks mit Decoder können nur dazu führen, jedem Einsteiger zu empfehlen, sofort mit Digital zu starten.

Peter A.


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