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THEMA: Verstehen senkt die Kosten

THEMA: Verstehen senkt die Kosten
Startbeitrag
Cox [Gast] - 09.08.03 09:57
Wenn von den Kosten für die Modellbahn geschrieben wird, liest man ausschließlich von Fahrzeugen. Eigentlich Blödsinn. Sie kauft man ..... oder eben nicht! Die eigentlichen Preistreiber sind das Zubehör und die Materialien, die man haben MUSS.
Ich war beeindruckt, wieviele Ideen für die Stellpulte im separaten Beitrag auf den Tisch kamen. Einige waren fast zum Nulltarif zu realisieren.

Es zieht sich aber wie ein roter Faden durch alle Beiträge: Man muß sich mit der Funktion des Teils genau befassen.

Einige, zugegeben provokante Fragen:

# Am Weichenkauf kommt man wohl nicht vorbei aber warum werden überhaupt noch konfektionierte Gleise angeboten und verkauft? Wer in der Lage ist, sich diese, manchmal recht wüsten Kombinationen nach den Zwangsgeometrien der Hersteller auszudenken und zu verlegen, der kann auch mit einer Trennscheibe umgehen. Wo ist da die Hemmschwelle? Ich glaube fast, der Grund ist die Planung per PC, der ja bekanntermaßen seine Probleme mit Flexgleisen hat.
Zur Erinnerung: Papier, Bleistift und Radiergummis sind noch erhältlich *wegduck*
Ich schätze, eine Flexgleisverlegung dürfte bei einer mittleren Anlage nur halb soviel wie eine Konfektionierte kosten. Bei mir waren es im Vergleich 25 - 30 %.

# Wer sich Korkstreifen anschaut, dem muß  ins Auge springen, daß das gleiche Material für einen Bruchteil im Baumarkt zu bekommen ist. Die Preise für die Streifen sind skandalös. Man muß beim Selbstbau lediglich das Teppichmesser 45° ansetzen.

# Ich bin von den Socken, daß immer noch Anschlußgleise gekauft werden. Wie bauen die Leute ihre Bahn, wenn sie nicht löten können? Geht das überhaupt?

# Die Funktion elektronischer Bauteile ist manchmal lächerlich einfach. Der Lauer-Gleisbesetztmelder im Stellpult kostet um die 10 Euro und und besteht aus einer LED und einem Taster. Man muß nur mal 15 Minuten über die Funktion nachdenken. Ich glaube, TRIX hat mal eine Prellbocksicherung im Kästchen angeboten: Eine alberne Diode für 2 Cent!

Das ist übrigens einer der Gründe, weshalb ich nicht mehr auf Digitalbetrieb umsteige. So sehr mich die Möglichkeiten beeindrucken, für mich als Nicht-Elektroniker sind die Funktionen nicht mehr nachvollziehbar wogegen ich mir die Analog-Elektronik noch in kleinen Schritten durch Fachliteratur anlesen kann.

Mich beeindruckt H-W's selbstgebaute Blocksicherung mehr als meine konfektionierten LAUER-Module. H-W versteht und beherrscht jedenfalls seine Elektronik. Ist bei mir ein Modul kaputt, muß ich es einschicken.

Ich finde die Beherrschbarkeit, und die senkt letztendlich auch die Kosten, bei der Individualität der Anlagen einen der wichtigsten Aspekte.

Gruss
Cox

@ Hallo Cox

gute Analyse - ich hab mal in meiner Kostenaufstellung nachgesehen:

Allgemeines Material, Diorama und Elektronik (incl. Sx) macht  bei mir  ca. 42% der Gesamtaufwendungen aus.
Damit ist sicher sinnvoll über Ausgaben zu diesen Posten nachzudenken.

- Gleise: mit Peco-Flex kann man alles machen - Einsparung mindestens 50%
- Korkunterlage: Ich schneide ohne 45° mit 22 mm Breite, das Schotterbett bekommt trotzdem seine Böschung - Baumarkt
- da doch einige Gleisunterbrechungen notwendig sind, bleibt nur Löten
- und bei einem elektronischen Problem hilft gerne dieses Forum weiter

Auch Sparvorschläge im Kleinen werden hier gegrüßt !

Servus  albi
Hallo Cox,
ich hatte ja schon neulich im Thema Doppeltraktion über einfache elektronische Schaltungen im Eigenbau gesprochen. Es ist wirklich immens, was man an Kosten sparen kann, wenn man sich traut, ein paar wirklich einfache Platinen selbst zusammen zu löten. Ich hab die Idee wie gesagt aus dem MIBA-Spezial "Modellbahn-Technik" von 1990. Seitdem arbeite ich immer mit den gleichen 3 Baugruppen: Besetztmelder (BM), Schaltverstärker (SV, um Relais anzusteuern) und Anfahr-Brems-Baustein (ABB). Auf einer Platine sind je 12 BM oder SV. Eine Platine kostet vom Material (z.B. Conrad) ca. 25 Euro, womit auf einen BM ca. 2 Euro kommen. Zum schalten braucht man noch den SV und Relais (nochmal ca 4 Euro), womit man insgesamt auf ca. 6 Euro pro überwachtes Gleis (Blockabschnitt, SchBhf-Gleis, Signalabschnitt, etc.) kommt.
Bei vielen Blöcken und Schattenbahnhofgleisen spart man einiges im Vergleich zu konfektionierten Systemen. Was kostet eigentlich das Lauer-System pro Block?
Ich hatte übrigens anfangs keinerlei Ahnung von Elektronik und hab mir ein paar Grundlagen selbst angelesen. Viel weiß ich bis heute nicht, aber eben das bischen was ich brauche.
Schöne Grüsse, Gerd
Habt Ihr evtl. ein paar Buchtipps für absolute Elektronik-Anfänger.

Vielen Dank
André
@ André
ALBA - Modellbahnpraxis Nr.4 "Modellbahnelektrotechnik"
dto.                                Nr.7 "Modellbahnelektronik"

@ Gerd
Das LAUER UBS-Blocksystem war vor 10 Jahren das beste Blocksystem weil nur Trennstellen erforderlich sind, keine Gleiskontakte oder Modifikationen an den Zügen. Das gilt auch für die Schattenbahnhofsteuerung LBS. Einfach anzuschließen und sehr zuverlässig.

Ein Blockmodul UBS10 kostet heute 80 Euro (?), ein Schattenbahnhofmodul LBS20 für 3 Gleise 125 Euro. Als ich das gekauft habe, galten diese Preise in Mark.

Nun erweitere ich meinen Schattenbahnhof und will kein neues System installieren. Nicht nur dass ich investieren muss, eventuell harmoniert es nicht und ich werfe auch die alte Steuerung weg. Undiskutabel.

Die Elektronik habe ich mir wie Du Stück für Stück angelesen. Ich finde äusserst wichtig, dass ich zumindest begreife, was sie kann. Wie sie das macht, ist nur im Einzelfall erforderlich.

Gruss
Cox
Ihr sprecht mir da 100 % aus der Seele. Ich mache z.Zt. genau diese Erfahrungen, weil ich mir auch erst alles zur Anlagenplanung zusammen suchen muß. Viele Anregungen habe ich hier aus dem Forum oder von den Anlage-Tipps ( Elektrik ).
Wenn ich mir so die Preise für 'fertige' Produkte so anschaue, nicht zuletzt auch in ebay, und dann die Einzelteile ( Preise ) mit dem Conrad-Katalog vergleiche dann muß ich schon sagen, daß ich mir selbst als 'Nicht-Elektroniker' das eine oder andere durchaus selbst zutraue. Wenns vorher in einem Probe-Aufbau oder einer Testschaltung fuktioniert dann kann man das sicher auf die eigentliche Anlage übertragen. Und dann hat man nicht nur viel Geld gespart, man ist auch ( ich wenigstens  :)   ziemlich stolz und befriedigt.

Oder nicht ?

Gruesse
Hans
Doch Hans, das stimmt.
In den Zeiten, als noch die Saurier hier herumtappten, erschien mal ein 2-Seiten-Beitrag in der MIBA, der per Kondensatorschaltung alle Probleme mit dem stromfressenden PECO PL10-Antrieb auf einen Schlag löste.

Ich habe das realisiert und nie verstanden, dass über dieses Thema danach überhaupt noch gesprochen wurde. Wenn der Antrieb eine bessere Mechanik bei den Zusatzkontakten gehabt hätte, wäre ich nie auf Fulgurex umgestiegen.
Elektrotechnisch war er jedenfalls für ein paar Euro befriedigend zu realisieren.
Den Schaltplan konnte man verstehen, musste man aber nicht. Einfach nachbauen reichte.

Gruss
Cox
@ Hans
Hans, ganz wichtig ist, dass man sich im Kopf nicht mit Killer - Argumenten selbst blockiert. Was man da so hört: "Scheiss Elektronik", "Digital taugt nichts", "Analog ist Steinzeit" und so weiter........

Man soll den Kopf wirklich frei haben und grob, mit Mut zur Lücke,  das Brauchbare ausfiltern.

Leider ist das so dass einige Freaks, gestützt auf eine riesige PC-Datenbank, nur noch hohle Fachbegriffe nachplappern und so zur Verwirrung beitragen. Extrem auf dem IT-Sektor, aber auch bei der Moba vertreten. Glaub mir, die Jungs haben noch nie eine Gleis verlegt und wenn Du ihnen eine Batterie, 2 Kabel und ein Birnchen gibst, sie kriegen es nicht zum Leuchten. Aber sie wissen alles!

Besagtes hohles Geschwätz muss man zu beurteilen wissen. Ist eigentlich leicht festzustellen: Die Zeit ist für alle gleich. Wer 18 Stunden am PC sitzt, hat keinen Job und kann sich die Moba garnicht leisten und schon garnicht hat er die Zeit, etwas Anfassbares zu bauen :))

Das war böse, oder?

Gruss
Cox
Cox,Deine Fragen sind überhaupt nicht provokant,sondern berechtigt.
Ich habe noch nie diese gestückelten Gleise benutzt,auch habe ich noch nie ein Anschlußgleis benutzt,ich habe noch nie irgendwelche Teile wie Taster von einem Modellbahnhersteller gekauft,weil mir bei den Preisen schwindelig wurde.
Ich baue meine Anlage nach der Devise:Selbstbau macht Spaß,fördert Kreativität und spart Kosten.
Es gibt in unserem Hobby kaum eine bessere Geldanlage als vernünftiges Werkzeug.Ein Bekannter von mir hat bis vor wenigen Wochen keinen Lötkolben gehabt!Für Modellbahner unvorstellbar.
Dazu kommt,daß es in unserer Baugröße doch noch große Lücken im Zubehörsektor gibt.
Nun baue ich mir das,was fehlt selbst.Zur Zeit sind das Lichtsignale.
Danach werde ich mir Weichenlaternen  bauen.
Vor kurzem habe ich mir Silikonkautschuk und Gießmasse besorgt für Teile,die man öfter braucht wie Kabelkanäle,Teile für das mechanische Stellwerk,Weichenantiebe.Diese Teile gehen ganz schön ins Geld,wenn man sie immer neu kaufen muß.
Hat man erst einmal mit dem Selbstbau angefangen,merkt man auch sehr schnell,welchen Müll uns die Moba-Industrie für teures Geld verkaufen will,ich sage nur Faller-Häuschen.
Das kann man selbst machen-und zwar besser.
@Cox und alle

hab hier noch zum Korkgleisbett aus dem Baumarkt was zu sagen.
Es gibt im Künstlerbedarf oder im guten Schreibwarenladen
ein sogenanntes Passepartoutmesser.
Das ist ein Teppichschneider mit einstellbarem Schneidwinkel und Anschlag.
Kostet so um die 15-20 E. Damit lassen sich mit etwas Übung vervorragende Böschungswinkel am Korkgleisbett schneiden.

Zum Schienenmaterial kann ich nur sagen das ich mich vor Jahren schon auf Flohmärkten u.ä. mit Arnoldgleisen eingedeckt habe. Die sind zwar nicht so toll
aber ich erinnere mich das z.B. ich einen Schuhkarton voll fast neuer Gleise für 20 DM auf einem Flohmarkt bekommen habe . Da sind mir dann auch die 15° Weichen und das Schienenprofil als Altlast recht.

Gruss,
Matze S.
ansonsten muß ich sagen das für viele auch der Faktor Zeit eine Rolle spielt.
Meistens ist es im Leben doch so, man keine Zeit aber Geld oder umgekehrt.
Zeit und Geld haben wenige Leute. Und nur mit viel Zeit kann man sich um die Realisierung der Elektrik usw. selber kümmern. Ansonsten greift man halt ins Regal und kauft sich die Zeit sozusagen indem man eine konfektionierte Schaltung kauft.
Ich kenne persönlich beide Zustände, als Student mußte ich jeden Pfennig umdrehen und hab praktisch alles selber gebaut. Jetzt hab ich nicht mehr soviel Zeit (Frau, Kinder, Job) da muß man kompromisse eingehen wenn man überhaupt mal vorankommen will, und das heisst z.B. auch mal was fertiges und leider auch teures kaufen.

Gruss,
Matze S.
@Cox Nr. 7
Applaus, Applaus für den vierten Absatz.
Ergänzung: PC-Forums-Bahner können auch keine Familie haben oder die Frau ist schon weggelaufen ,-))))
Hei ich hocke blos 12 Stunden am PC :)

Davon 8 Stunden aufer Arbeit *schwitz*
Tolle Fensterfronten ;) volle 8 Stunden die ich aufer Arbeit bin scheint die von ürgend ner seite rein. Aber das is nen anderes Thema.

Natürlich muss ich hier allen 100% Recht geb en was den eigenbau betrift.

Aber das geht nicht nur in Analog wohlbemerkt.

*sich mal zurück erinert*

Früher k83 Märklin Digital Schaltdecoder 64 Mark (Mitlerweile 129 Eus)
Vor 3 jahren im Geschäft gewessen brauchte nen neuen Decoder... Uff ja sau teuer... Kauf ich mir lieber nen Vissmann Bausatz nur 35 Mark :)

Schonmal geld gespart. Für den einen. Allerdings hatte das noch einen viel Positiveren effekt. Die kompleten Bauteile stehen logisherweise auf der Anleitung zum Löten. Alles was ich jetzt noch machen muss is nach Meenz zum Conrad zu fahren par Dioden udn wiederstände kaufen par Experimentier Platinen und bau mir das teil selbst. Da komme ich bestimmt auf unter 10 Eus wobei ich das momentan noch nicht weiss da ich halt noch net nachgerechnet hab :)

Gut Lok Decoder für N selbst bauen... kann man vergessen. Sag ich auch ganz ehrlich. is halt nen Kompromis. Da haben dan auch die HO ausnahmsweise nen vorteil *g*

Für meine frühere Bemo hatte ich auch ein par sicherheitsschaltungen (Analog). Wie Cox schon angeschprochen hatte auch einen Prelbock Schutz ;) Wiederstand *g* damals soga noch unter 3 cent da Pfenig ;).

Ok wobei gesagt werden muss Digital kann durchaus Komblizirter sein. Da würde ich mich in euren Alter auch nicht emhr so rein versetzen wollen das ist dan blos zeit verschwendung. Und ich hab ja meine Digital erfahrungen über einen langen zeitraum schon angesammelt.

Man kann eigentlich überal im modellbahn Bereich sparen. Wieso Bäume Kaufen? Die haben wir schon vor über 10 Jahren für unsre HO selbst gemacht. Begrünungsmaterial auch später aus Sägespähne. Die meisten in der Tüte sind auch blos eingefärbte Sägespähne und dazu noch viel Teurer.

Wenn man z.b. lange genug im internet sucht findet man dort natürlich auch sehr viele nützliche günstigere Tips und sachen. Z.b. wie bei mir DDL ohne das ich wohl auch nicht mit Digital weiter machen würde :)

immerhin habe ich durch das Programm alleine schon 400 bis 900 Euro gespart.
Es ist ne zentrale Multiprotokol... Gibt auch noch nen Programm das dass Märklin Interface Emulirt also kann ich meinen linux Rechner mit meinem Windoes Rechner verbinden und soga die Normalen Computer Programme zum Steuern benutzen. Alles kein problem.

Aber das bedauerliche ist. Das egal ob Digital oder Analog Fahrer sich kaum Gedanken darum machen oder mal im Web ein wenig rum schauen wie man Geld sparen kann. Und wie Cox bereits sagte. Manche trauen sich nicht.

Und da Zerstört man sich halt ma ne Weiche oder sowas bei nem versuch. Aber das was man durch das Löten spaht auch wenn 5 weichen Kaputt gehen durch Versuche. Sind mehr als Enorm davon kann man sich dan zumindest im Digital Bereich so viel einsparen dass man 100 neue Weichen kaufen kann.

@Cox

Tolles Thema, da stimme ich voll zu , aber es gibt viele die können dem eigenbau in vielen Formen nicht nachkommen da sie es nicht ,, können " . Auch wenn so mancher den Mut zum selbstbau schon hatte . Ich kenne da einige die haben das Wissen , das richtige Material, das entsprechende Werkzeug aber trotzdem kommen sie nicht zu einem befriedigenden Ergebnis . Modellbau ist eben doch eine Form von Kunst , und nicht  in jedem schlummert ein Künstler . Natürlich kann man beim Einkauf schon erheblich sparen , das ist aber lediglich nur der Anfang (vom Ende ) . Aus dem ganzen Material soll ja auch mal etwas werden das irgendwie nach Modellbahn ausschaut . Angelesenes Elektronikwissen ist OK , das kann man vieleicht verstehen , aber Materialien unterschiedlichster Art die vieleicht noch nichtmal für den Modellbau gedacht sind, diese dann in Form zu bringen und vom realistischen Aussehen her Überzeugen soll , da gehöhrt schon mehr dazu . Da hilft lesen ohne Ende auch nicht weiter selbst wenn die Menschliche Festplatte voll ist sind es immer noch unsere Hände die das Wunderwerk vollbringen müssen . Ich persöhnlich zolle jedem selbstgebautem meinen Respekt schon allein des Mutes und des Zeitaufwandes wegen , auch wenn es vieleicht nicht meinen Erwartungen entspricht , dennoch gibt es halt viele Mobahner die auf konfektionierte Ware zurückgreifen müssen und eben da nicht sparen können was ich vollkommen ,,verstehen " kann .

PS....Am Weichenkauf kommt man wohl nicht vorbei....Cox da stimme ich dir nicht ganz zu , meine sind selbst gebaut . Materialkosten pro stück ca. 3,15 Euro viieeeeeel gespart und tolle Optische befriedigung

Gruss Roschi ..Duck weg
wenn ich sehe, dass viele ihre Anlagen auch noch mit den Trix-Schaltern beglücken - na, danke!
35? für 1 (!) Relais... schon bei Viessmann gibt's 2 für 19?.
@ Roschi
Roman, das ist absolut in Ordnung, jeder kanns nicht und jeder hat auch nicht die Zeit dazu.

Aber die kriegen das dann auch mit Konfektionsware nicht überzeugend hin. Ein Minimum ist meines Erachtens nach schon erforderlich. Mangels Zeit würde ich mir beispielsweise Weichen nicht antun. Da ist mir auch das PECO-Angebot gut genug.

Die relativ preiswerten künstlerischen Arbeiten sind auch nicht das, was ich meine. Es ist die reine Technik, wo man das Geld sparen kann.  Mal drüber nachdenken, ob ich das Trix-Kästchen oder eine Diode kaufe, ob ich mir ein Stellpult zum Nulltarif bastele oder die gekauften Würfelchen zusammenstecke, ob ich mir die Laggies-Wendeln leiste oder mal zur Stichsäge greife, DAS sind die Geschichten, die sich lohnen.

Schneller kann man Geld nicht verdienen.

Gruss
Cox
@ cox Das mit den Sprüchen der IT-Experten kann ich gut nachvollziehen. Inzwischen können diese ja kaum noch einen Triebwagen 1:1 bauen. Ich finde das immer wieder toll, wenn da Triebzüge wegen grundlegender Konstruktionsmängel stillgelegt werden. Aber nun zu Thema: Es gibt wohl selten ein Hobby, wo mit soviele unterschiedlichen Materialen umgegangen wird. Und so viel handwerkliche Fertigkeiten gebraucht werden. Und so viele Disziplinen vom Holzbau bis zur Digitalelektronik anfallen. Der, der dies alles (!)  gut beherscht - Hut ab - er kann eine Menge Euro sparen. Den meisten wird es aber gehen, wie mir: 1/3 bekomme ich locker hin. Ein weiteres Drittel ist kein Problem, wenn ich mich einlese und dann (meist nach einem Fehlschlag) auch durch Erfahrung zu gutem Ergebnissen komme. Das letzte Drittel - und dies ist bei mir das entscheidende - könne auch wie das zweite laufen, vielleicht mit mehr Zeit -----aber ich lasse es bewußt weg. Natürlich könnte ich Digitalelektronik verstehen. Nach vierzig Versuchen baue ich jeden Wagen um und lackiere ihn so sauber, dass die Industrie erbleicht. He Roschi in einer mündlichen Prüfung durfte ich 20 Minuten erklären, wie eine Weiche funktioniert - was glaubst Du, wie mich da der Sebstbau juckt . Aber wann gehe ich noch arbeiten? Ja, Familie gibt es auch. Und noch eine Menge anderer Dinge. Ich werde also da immer auf konfektionierte Ware zurückgreifen müssen - oder ich laß es ganz und schraube meine Ansprüche halt auf diesem Gebiet zurück.Gruß Bernd
@all:
hier ein mal Beispiele für Kostenreduzierungen:

1. Fahrstraßenschaltungen für Schattenbahnhofeinfahrt:
Digital IB-Switch 198,00 €; Analogbausteine 79,80€ (alles Conrad-Preise)
einfache Oder-Schaltung mit 14 Dioden 1N4148 für 9 Weichen realisiert 0,56€. Verwendet man Weichenantriebe mit Endabschaltung kann man auch noch mittel einer LED und Vorwiderstand eine Rückmeldung der Weichenstellung einfach realisieren. Kosten hierfür 4,32€
Das ergibt für eine Schattenbahnhofseinfahrt 4,88 € = 97,54% gegenüber Digital und 93,3% gegenüber Analog-Fertigbaustein

2. Besetzmelder für 9-gleisigem Schattenbahnhof:
Aufbau mit Analog-Fertigbaustein = 89,85 €
mit 9 LED mit Vorwiderstand = 2,88 €
Einsparung 96,79%

Gruß
Jürgen
Hallo lieber Jürgen
und da hat der liebe Andi schon ein Problem: Was ist eine Oder-Schaltung?
Was ein Oder Hochwasser ist wissen wir.
Was mache ich mit Dioden, bzw. was machen die mit mir?
Was Idioten sind, weis ich - einer sitzt jetzt am PC und schreibt eine Emaille.
Und weil ich nicht als Idiot sterben will, lese ich auch hier mit.

Danke an alle N-Bahner (und innen) die aus der Praxis heraus (z. B. Roschi, Mosi, Cox) die hier ihr Hirnschmalz auspacken.

MFG, ein sehr genervter Andi Zahn, weil ihm sogar jetzt noch der Schweiss ein bestimmtes Körperteil runterläuft!!!!!!!!!!!
Hallo Andi,
Dioden sind kleine elektronische Bausteine mit zwei Anschlüssen ))
Sie lassen den Strom nur in eine Richtung durch. Das heißt, wenn auf der Sperrseite (ist auf den Dioden mit einem Strich bzw. Ring gekennzeichnet) eine Negativespannung anliegt (z.B Minuspol vom Trafo) fließt der Strom durch die Diode. Liegt an diesm Anschluß eine positive Spannung an, wird der Stromfluß unterbrochen. Wenn Du diese Diode in die Schaltleitung der Weichenantriebe einsetzt kann man mehrere Dioden so kombinieren, dass mehrere Weichen über einen Taster geschaltet werden.

Durch dies Kompinationen kann man erreichen, dass Weiche 1,2,3 gerade aus geschaltet werden und Weiche 4 abzweigt. Dies funktioniert dann mit einem zweiten Schalter in umgekehrter Reihenfolge. Im Fachchinesich nennt man das dann UND- und/oder ODER-Schaltung. ))

Man kan dies auch mit integrierten Schltkreisen aufbauen, benötigt dann aber die Datenblätter und etwas mehr Elektronikkenntnisse.

Hoffe mein Versuch einer einfachen Erklärung konnte Dir aufzeigen was eine Oder-Schaltung ist.

Gruß
Jürgen der sich noch ein kaltes Weizenbier genehmigt
Ich lese Deine Info morgen früh nochmal, dann ist es nur noch 27,5 Grad warm und ich kann wieder denken.

Danke, und prost.

Andi Zahn aus S(chwitz)ulzbach
Mach mal einen Deiner Steuewagen mit wechselnder Schlußbeleuchtung auf. Am besten geht da der Trix/Röwa Silberling. Da kann man das sehr gut sehen. Zwei Dioden halt. Hatte da Bastelware von Ebay und durfte föhlich löten, ging aber ganz gut und jetzt auch mit Innenbeleuchtung :)
wenn mann sich ein wenig mit dem Thema befasst und liest. Ist es grundlegen kein problem was zu machen. Gut es giebt Leute die haben kein richtiges verständnis dafür Also nicht das verstehen  sondern das eigentliche Ausführen. Aber das macht nicht unbedingt etwas. Mann kann es ja trotzdem einmal versuchen.
Das neue Buch mini-club-Praxis vom Märklin Magazin erklärt sehr verständlich für den Laien den Umgang mit Gleichstromanlagen. Die Tips sind allesamt auch für N sehr gut zu gebrauchen.
Hallo MoBahner (zu Nr. 17),

eine kleine Anmerkung: Die Diode 1N1448 ist für Ströme bis ca. 0,1 A. Das ist für Weichenantriebe zu wenig. Es wird zunächst funktionieren, kann aber irgendwann ausfallen. Besser geeingnet: 1N4001 (Strom bis 1 A).
Viele Grüße Joni
Ich benutze vorwiegend 1N4001 Auch wenn in ner Elektronische Anbauanleitung auch mal 1N1448 oder sonstwas steht *g*

lieber etwas mehr strom durchlassen als zu wenig.

in meinem ET-420 verweilen auch 4 1N4001
Hallo Leute!

Ist zwar jetzt nix zum Thema, aber ich muß es trotzdem los werden:

Nachdem ich jetzt einige Zeit (6Wochen) beruflich verhindert war, hab ich gestern abend wieder angefangen, mir dieses wunderbare Forum durchzulesen...

Ich muß echt sagen: Hut ab!

Wenn ich mir den Murks in einigen andere Newsgroups so zu Gemüte führe...Da geht man vom gepflegten Diskutieren zum persönlichen Beleidigen über und endet dabei, sich sogar gegenseitig bei den Arbeitgebern (!) schlecht zu machen...Traurig.

@Cox Ich muß wirklich sagen, Du hast hier einen Super-Thread geöffnet! Respekt!

Gruß
Marc
Moin Marc,

welche Newsgroups meinst du?

Gruß
Kai
@27 Kai Eichstädt

Dachte ja jetzt im speziellen an dir Google modellbahn newsgroup (zu erreichen über der_moba.de/ Weißt Du aber sicherlich)...

Hatte mich dort gestern über einige Sachen versucht zu informieren (SX, DCC, Compact, multi control 2004), dabei kamen einige Beiträge zutage, in welchen sich die Teilnehmer recht herbe persönlich ob ihrer Ansichten angriffen. Meiner Meinung nach ist das extrem kindisch. Es gibt einige Leute, die Meinungen außerhalb ihrer eigenen nicht akzeptieren können oder wollen...Und das ist alles in allem nur traurig. Man kann verschiedene Meinungen haben, ganz klar, aber ichh finde es dumm, wenn bei Diskussionen a la DCC vs. SX auf polemischer Ebene und nicht auf thematisch-sachlicher gepostet wird. Sowas kann ich mir in meinen Beruf nicht erlauben und die meisten anderen Arbeitnehmer auch nicht...

Gruß
Marc
Tach ,
Sparen ist immer gut ,oder neudeutsch sogar geil ?!?
Ich spar mir z.B. Kabelbinder . Da nehme ich die Verschlusslaschen von Toasttüten oder anderen Lebensmitteln .Vorteil ist die mehrfache Verschliessbarkeit .
Anstatt auch noch teure Kabelhalter zu kaufen ,nehme ich einfach den Tacker .
Allerdings ist dazu etwas Gefühl nötig. In etwa 3mm Entfernung von der Oberflache geschossen ,dringen die Klammern nicht ganz ins Holz .Das ist prima zum Einfädeln der Kabel .Auch die Brottütenlaschen lassen sich prima festtackern.
Kleinvieh macht eben auch Mist .

Grüße ,
Jürgen H.
Ich befürchte, dass es genügend Modellbahner gibt, die nicht verstehen wollen.
Ich hatte mal das "Vergnügen" in dem Moba-Laden meines Vertrauens einen verzweifelten Händler zu erleben:
Ein Kunde wollte einen Bahnsteig mit der Breite X (das Maß weiss ich nicht mehr, ist auch nicht wichtig) haben. Nachdem der Händler mit dem Kunden alle Zubehörkataloge durchgewälzt hatte und sich eine größere Schlange von kaufwilligen Kunden gebildet hatte, brachte ich den Einwand, dass man eine Bahnsteig doch selber machen kann. Kommentar des Kunden war:"Ich will ja nochmal fertig werden." (War natürlich ein H0er.)
Aber solange es vorgezogen wird, alles nur zu kaufen und nichts selbst zu bauen (und so denken die meisten Modellbahner) wird sich hier nichts großartiges tun. Wir dürfen dann nur hoffen, das jeder der eine gute Sparidee hat, selbige im Forum veröffentlicht, damit andere "bastelfreudige" Modellbahner dies nachbauen können.

Klaus
Zu 30 : Kommt mir extrem bekannt vor .Mein Bekannter baut auch gerade nach dem Schema ne große HO -Anlage .Weitab von irgendeinem realistischen Fahrbetrieb.( Keine Weichen imHBF ,kein Richtungsverkehr ,usw.)
Es werden auschl. Märklin Produkte verwendet .
Mein Einwand ,daß die Brückenpfeiler gut mit Farbe zu verschmutzen seien(glänzen wie ne Speckschwarte) ,wurd damit abgetan ,daß das ja so original sei.
Was kann man da erwarten?
Allerdings denke ich das Motto :Leben und leben lassen sollte sich jeder zu eigen machen .
Keiner sollte hier den Messias raushägen lassen ,sonst drehen wir uns nur im Kreis ,wie bei den anderen Themen DCC gegen SX usw .
Weiterhin hoffe ich hier auf gute Tipps und nicht auf Kampfansagen oder elendes Gejammer über den Tod der N-Spur .

In diesem Sinne ,

Jürgen H.
zu 30 und 31

Dies ist auch mir bekannt. Hier muß man wohl stark zwischen den "echten Modellbahnern", die gerne auch mal ihre eigen Kreativität freien Lauf lassen, und den "Spielbahnern" (im Sinne von Kindheitstraum nachholen) unterscheiden. Ein Weitrerer Aspekt ist noch, das es einige "Sesselpfurzer" (Kopfeinzieh) gibt, die zwar gerne würden, aber eben leider nur zwei linke Hände haben. Echte realistische Gestaltung ist eben nicht jedermanns Sache. Wenn ich mir die privaten Seiten im Web anschaue, kann ich schon mal schmunzeln, wenn hier Anlagen als realistisch präsentiert werden, man aber beim Betrachten nach Bäumen suchen muß, weil die Schienen und plastischen Berge 3/4 des sichtbaren Bereichs einnehmen.

Jedem das Seine. Mein Fall ist es jedenfalls nicht. Ich verzichte da lieber auf Terassenförmig angelegte Strecken und bau zur realistischen Bahn auch die realistische Stadt und Landschaft. So findet man bei mir auch einmal Gebäude aus dem Eigenbau oder handelsübliche Gebäude, die so abgeändert wurden, dass selbst erfahrene Modellbahner sie kaum wieder erkennen.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen (Nr. 29),
halte doch einfach einen fetten Schraubendreher zwischen Holz und Tacker (Tipp, den ich vor vielen Jahren von einem M*-Händler erhielt)!
Gruß
RubiNH0
Ich schieße aus der Hüfte .
Dann sieht die Verkabelung aber künstlerisch wertvoll aus :)
Die Tacker-Mathode machen wohl alle (auch mit dem Schraubendreher...)
Klaus
@Klaus : 36
Nein, fuer mich war sie neu. Ich wollte mir schon teuere Halter fuer meine kuenftige Anlage kaufen, aber dank eurem Hinweis, werde ich meinen Tacker in Betrieb nehmen.

@Alle: Auch beim Gips/Moltofill kann man sparen. Statt ueberteuerte 5kg Saecke bieten Baustoffhaendler folgendes an:
Rotband oder Goldband Innenputz im 30Kg Gebinde. Zwar im Vergleich zum Gips und Moltofill grobkoerniger aber genau so verarbeitbar wie Moltofill mit recht langer Abbindzeit. Ideal fuer Gelaendestrukturen. Der Sack kostet ca 6,- EUR plus MwSt.
Fuer feinere Strukturen : 5Kg Fugenmasse (zum verfugen von Kipskartonplatten). Kostet ca. 5,- EUR plus MwSt.

Frage : Wo bekomme ich guenstig Litze (0,5qmm bis 1qmm) ?

Gruss Dirk
@Dirk

Gibts einen Schrotthändler bei dir in der Nähe  ? Schau mal da nach die haben fast immer ganze Berge an Kabel jeglicher art . Von da habe ich ein Telekomunikationskabel mit 100 Adern . 0,5 qmm und 4m lang kostenlos . Einziger Nachteil ist dass du die sehr stabile Aussenhülle auftrennen musst . Jedoch für 400m Litze zum Nulltarif kann man das auf sich nehmen

Gruss Roschi
Wenn man sich diese Tips hier durchliest, wäre das genügend Stoff für ein Buch :)
Kabelführung kann man auch aus dem Mantel von 3-adrigem Kabel für den Hausbau machen. Reste liegen auf den Baustellen massenhaft rum.

Ca. 5 cm Mantelstücke abschneiden, längs einmal aufschneiden, mit Heißkleber ankleben. Da der Mantel relativ starr ist, kann man die Kabel nach belieben rein und raus nehmen.

zu Jürgen H. (Nr. 31): die schlimmste Märklin-Anlage, die ich je gesehen habe, waren drei unabhängige Kreise, fast ohne Verbindung untereinander (die aber unlogisch) und (!) die eine Hauptstrecke wurde über die Drehscheibe geführt (full power den ICE über die Drehscheibe - und das Gesicht strahlte.). Ich hab mir jeden Kommentar erspart.

Gruß
Wolfgang
Da bleibt mir die ja Krone im Hals stecken .Sowas würd ich gern mal in 1:1 sehen ,aber unbemannt .
Wie alt war denn der Besitzer , fünf ???
Wennman im Internet auf MoBa-Seiten surft, kann er (leider) auch schon 30 gewesen sein )))
@all,

Hallo zusammen,
wer sich entschließt seine Steuerung analog aufzubauen und Kosten sparen will, der sollte vielleicht mal auf meiner Seite unter http://www.bahnfrau.de/bahnfrau/html/fs-steuerung_1.html nachschauen. Hier findet hier ein Beispiel für viele, wie man Kosten senken kann. Auf dieser Seite findet Ihr auch ein interessantes Preisbeispiel.

Gruß
Heidi
Noch`n kleiner Spartip: Lokradreinigungsbürste (ähnliches Prinzip wie Trix), aus zwei aneinander befestigten Zündkerzen-Reinigungsbürsten. Als Isolierung dünnes Holzbrettchen dazwischen. An jede Bürste ein Pol vom Trafo. Reinigt bei mir seit Jahren zuverlässig angetriebene Räder. Material damals so 3 Mark. Die Trix-Bürste liegt im Moment so bei 14 Euro.
Grüsse, Gerd
um Kosten für Trafos mit Fahrregler für die einzelnen Blockstellen zu sparen, versorge ich immer 3 oder 4 Blockstellen über einen Trafo mit speziellen Spannungskonstanthalter. Diese baue ich für verschiedene Spannungen, angefangen mit 7 Volt bis 9 Volt. Für jede Blockstelle, im Steigungsbereich, Gefälle oder Ebene habre ich dann die für fast alle Loks richtige Spannung. An die gängigen, vorhandenen Trafos mit 45 VA, bei 15 Volt Sekundärspannung also rd 3 Ampere Stromstärke werden immer 3 Spannungskonstanthalter angeschlossen. Bei Maximal 2 bzw. 3 gleichzeitig fahrenden Zügen wird der 1 oder auch 2 Ampere Spannungskonstanthalter nicht überlastet. Die N-Loks ziehen so bis etwa 250 mA aus der Versorgung. Meist dürfte der Wert bei 150 mA liegen. Vielleicht hat hier ja ein Forumsuser genaue gemessene Werte. Für die Fahrregler im manuellen Bereich, wie Bahnhof, Rangierbahnhof, Lokbehandlungsbereich mit Drehscheibe wird ebenfalls wiederum ein Trafo benutzt. 4 Fahrregler werden von diesem Trafo gespeist. Die Fahrregler habe ich vor ca. 10 - 15 Jahren als Bausatz bei C gekauft.Meine Blockstellensteuerung habe ich schon mal unter anderem Thema vorgestellt. Reedschalter ( Schutzgasrohrkontakt SRK ) im Gleis und Minimagnet unter letztem Waggon. Schaltimpuls bei Überfahren des letzten Waggons schaltet dann eine einfache Relaisschaltung zur Streckenblocksicherung und Freigabe des entsprechenden Blockes. Das Relais wird über eine Verstärkerschaltung angesteuertt, nicht direkt über den SRK. Mittels des Relais ( Bipolar mit 3 Wechslern) kann ich einfach ein Signal sowie die Selbstbau- Anfahr und Bremsbausteine von C oder Fetigprodukte GFN und Andere  mitschalten. Die Trassierung wird ebenfalls nach Methode Korkunterlage aus Baumarkt und Befestigung derselben mittels billigem Bausilikon, wegen Geräuschdämmung vorgenommen. Brücken, Auffahrrampen, Gleiswendel und Gebäude kann man ebenso sehr realistisch aus feinem Sperrholz, Pappe, Kunststoffplatten usw. selbst herstellen. Als Unterflurweichenantriebe verwende ich nach Möglichkeit die von Hoffmann, mit Endabschaltung und einem Wechsler für Polarisierung oder anderen Möglichkeiten.
Die Verkabelung wird ebenfalls mittels Tacker an den Birkensperrholzunterbauteilen befestigt. Für größere Kabelansammlungen verwende ich die flachen Kabelkanäle aus dem Baumarkt. Wenn man sich, wie schon bei den Beiträgen zuvor mal Gedanken macht, wie und wo es Einsparungen gibt, kommt man zu erheblichen Maßnahmen. Zu Empfehlen ist immer mal wieder unter Forum suchen Stichworte einzugeben und auf der linken Seite hier unter den Sachgebieten nachzuschauen. Es lohnt.
Weiterhin werden ja alle Fragen usw. hier im Forum beantwortet.
Dies Forum ist das wirklich einzigste seiner Art im Netz, in welchem jeder seine Erahrungen usw. bereitwillig zum Nutzen Aller weitergibt.
Freundlichkeit wie unter gleichgesinnten Freunden, ohne Beleidigungen, Diffamierungen ist die ganz normale Umgangsform hier.
Jungs macht weiter so, nur so wird die N-Bahn richtig vertreten und hoffentlich weiter ausgebreitet.
Sonntägliche Grüße aus Hessen
H-W


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