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THEMA: Einkauf Lötkolben

THEMA: Einkauf Lötkolben
Startbeitrag
N-oack - 02.12.07 22:25
Hallo,

bisher besitze ich keinen Lötkolben. Ich benötige Infos, welcher Typ ok ist (analoge oder digitale Lötstation). Welches Lötmaterial sollte man kaufen (Lötdraht, Flussmittel) ? Wo kauft man am besten ?


Gruß

Günther

Ich hatte noch vergessen, dass ich mir bei fohrmann.de die Lötstationen ST 201 und 301 angeschaut habe. Sind die ok ?
Hallo Günther,

der ist gut, unter fohrmann.de finde ich ein Bestattungsinstitut. Was die mit Löten zu tun haben erschließt sich mir nicht ganz

Ich hatte die Frage nach einer Lötstation hier auch mal gestellt. Wenn du nicht auf's Kleingeld schaust, denn nimm:
-Weller oder Ersa, quasi die BMW und Mercedes unter den Lötgeräteherstellern.
-Dann gab es noch den Tipp zu einer amerikanischen Marke - fällt mir gerade nicht ein - die das Non Plus Ultra sein sollen und sehr auf industrielles Löten ausgerichtet sind. Such halt mal im Forum nach "Lötstation" und Beiträgen, die nicht älter als 6-8 Monate sind.
-Ebenfalls erwähnt und von einigen auch eingesetzt sind die Hausmarken von Conrad, Reichelt, ELV etc. Ich habe mir neulich bei Conrad eine 50 W Station mit digitaler Anzeige gekauft. Was mir sehr gefällt, ist das Äussere (ok, hier eigentlich absolte Nebensache), ein gelungenes Design, wie ich finde. Ausserdem ein sehr kurze Aufheizzeit, sodaß man fast von Einschalten-Loslöten sprechen kann. Das können andere Stationen sicherlich genau so.
Einen Vergleich zu anderen Produkten habe ich nicht. Meine Bilanz bisher sind zwei auf Anhieb erfolgreich eingelötete Dekoder... http://www.conrad.de/goto.php?artikel=588500

Schöne Grüße, Carsten

Edi: Link ergänzt

Beitrag editiert am 02. 12. 2007 23:53.
Hallo Günther,

ich habe mir vor etwas längerer Zeit auch eine Station zugelegt und bin bis heute damit zufrieden. Allerdings ist es kein "BMW oder Mercedes" wie es Carsten so schön beschreibt sondern eine aus dem Onlinekaufhaus Eb...
Da ich ja nun nicht täglich mehrere Stunden löten will, wollte ich auch nicht allzu viel ausgeben. Die gibt es übrigens heute auch noch und selbst Ersatzspitzen in verschiedenen größen sind dort zu finden.
Aber sieh selbst
http://search.ebay.de/search/search.dll?from=R4...D-937&category0=
oder suche nach "ZD-937".

Gruß, Raimond

Beitrag editiert am 02. 12. 2007 23:38.
Hallo Günther,
nach über 30 järiger Löterfahrung,
kann ich die Weller WHS 40 empfehlen.

http://www.mercateo.com/p/115-954855/Loetstation_WHS_40.html

Reicht aus für kleine Lötarbeiten.
Gibt´s auch bei Conrad für 69,65.
Vorteil: der Lötpencil ist schön leicht und handlich.

Kannst du auch mit Digitalanzeige haben, für ein paar mehr Euronen.

Hans-G.

Beitrag editiert am 02. 12. 2007 23:42.
Hallo Carsten,

nimm den hier: http://81.169.175.242/fohrmann/de/start.php

Hallo Günther,

schau mal bei ELV vorbei: http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=3554

die haben auch so einiges im Angebot und Qualitativ bis jetzt nur gutes, und eine 1A Service
Nachteil: Qualität hat mitunter seinen Preis

Gruß Detlef
Oder bei
Pollin, die ZD-929C
da ist es stets billiger.
http://www.pollin.de/shop/shop.php

Diese Geräte haben fast alle den gleichen Lötpencil.
Empfehlen kann ich die nur bedingt.
Für´s  Decodereinlöten, für mich, ein bisschen zu unhandlich, wenn man die Weller gewöhnt ist.

Vergiss nicht 0,5mm Lötzinn zu bestellen, aber nimm noch den alten bleihaltigen...
Eine kleine, dünne Lötsptize in bleistiftform ist auch ganz nützlich.

Hans-G.



Beitrag editiert am 03. 12. 2007 00:14.
Was wäre für SMD-Löten die ideale Lösung für den Hobbymodellbahner?

Gruß
Eglod
Hallo Eglod,
"Guggst du hier":
http://www.oevsv.at/opencms/interessensgruppen/selbstbau/SMD_loeten/

auch mal das Video an.
Also löten bei 380 Grad und dann nur max. 2-3 Sekunden. Zähle 21, 22, 23 und dann weg, egal ob´s gut oder schlecht ist.
Da hilft nur üben,üben, üben.....

Brauchs´t eine gute Lötpinzette, Lupe und verdammt viel Gedult und ruhige, temperaturunempfindliche Finger. Die Lötspitze klein und flach und sauber.

Der Lötpencil ist da zweitrangig.

Und immer schön den Schwamm feucht halten.

Hans-G.


Beitrag editiert am 03. 12. 2007 02:43.
Hallo,

sorry, aber die Website lautet richtig fohrmann.com.

@Carsten,

die http://www.conrad.de/goto.php?artikel=588500

finde ich ganz gut. Wie ist das eigentlich mit dem Lötkolben ? Wie lang ist das Kabel zu Station, komme ich da überall ran ? Oder kann ich das Kabel abziehen um mobil zu löten ?

Ist als Lötmittel

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=812803 oder
http://81.169.175.242/fohrmann/de/artikeldetail...;kid=11&uid=8590

zu empfehlen ? Welches Flussmittel sollte man kaufen ?

Gruß

Günther

Hallo Günther,
gute Wahl.
Das Flussmittel ist im Lötdraht mit drin.
Brauchst Du nur gesondert wenn Du größere Flächen löten musst.

Bewährt hat sich ein bisschen Lötfett, nach DIN EN 29454 3.1.1.C
Dass hält normalerweise jahrelang.
Vergiss eine Entlötsaugpumpe und Entlöt-Litze nicht.

Glaub einen alten Besserwisser wie mir.
Ist mein Beruf.
Täglich löten mein ich, nicht unbedingt das Besserwissen.

Hans-G.



Beitrag editiert am 03. 12. 2007 08:22.
Hallo Hans-G.

kann ich den Lötkolben nun von der Station abstöpseln ?
Dumme Frage: Wozu bitte ist die Entlötsaugpumpe und Entlöt-Litze da ?


Danke !

Günther

Beitrag editiert am 03. 12. 2007 08:49.
Hallo Günther,

Beides ist zum entlöten da.
Die Entlötsaugpumpe saugt mit Unterdruck das heiße Lot von der Lötstelle. Die Entlötzlitze zieht das heiße Lot mit Kappilarwirkung auf.
Es ist recht sinnvoll beides zu haben. Fürs Grobe empfiehlt sich die Lötsaugpumpe, fürs feine die Entlötlitze.

MfG Bernd
Moin Günther,

ich schätze mal, wenn Du den Lötkolben von der Lötstation trennst, wird Dir die Hitze flöten gehen. Sorry, denken hilft manchmal.

Zur dummen Frage, um Lötzinn zu entfernen, ab zusaugen.

Schau mal bei Reichelt nach. Da gibt es schon mal gute Angebote.

Die Funktion der Suchfunktion ist Dir bekannt?

Erfolgreiche Grüße

Herbert


PS. Vorsicht!!!!! Dieser Text kann Ironie enthalten.  

Hallo Herbert,

"ich schätze mal, wenn Du den Lötkolben von der Lötstation trennst, wird Dir die Hitze flöten gehen. Sorry, denken hilft manchmal."

Du hast das vermutlich falsch verstanden. Lies mal die Beschreibung bei

http://81.169.175.242/fohrmann/de/artikeldetail...;kid=11&uid=8696

Da steht:

"Lötstation ST 301. Mit diesem kompakten Gerät können Sie auch bei den heutigen Anforderungen immer kleinere Bauteile, getrennt von der Netzspannung problemlos löten." und weiter

"Lötkolben 12 V / 25 W, innenbeheizte 6,5 mm Lötspitze"

Was bedeutet getrennt von der Netzspannung ? Heißt das nicht, man kann um unzugängliche Stellen löten zu können, den Lötkolben auch kurzzeitig abnehmen ? Wie lang ist eigentlich das Kabel zum Lötkolben im Allgemeinen ?


"Die Funktion der Suchfunktion ist Dir bekannt?"

Ist mir sehr bekannt.  Auch die von "Der-Moba.de" oder bei Fohrmann.de usw.. Ich habe schon vorher recherchiert.


Danke !!!

Günther

Hallo Günter,

bei Fohrmann ist die Beschreibung nicht ganz korrekt.
Es sollte heißen getrennt von gefährlicher Netzspannung, dies ist auf den Lötkolben bezogen, da dieser nur 12V benötigt.

gruss Thommy
Danke Thommy,

das muss man natürlich erst mal wissen.


Gruß

Günther
Hallo Günther,

das Kabel meiner Lötstation (s. Link #2) ist gut einen Meter lang. Die Station musst du also immer dorthin schleppen, wo du löten möchtest. Wegen des enthaltenen Trafos (?) und der sehr rutschsicheren Gummifüße steht sie sehr sicher. Ich hatte noch nicht das Vergnügen unter einer Anlage rumzulöten, halte das aber für probemlos machbar, das Handling scheint mir dafür gut zu sein.

Um die Lötereien in den Loks etc. zu erledigen ist das dünne 0,5 mm Lot gut geeignet. Es reicht von der Menge und soviel Platz ist dort nicht.
Etwas zum entlöten, wie Hans-G. empfiehlt, halte ich für sehr sinnvoll. Wie gesagt, habe ich gerade mal zwei Loks digitalisiert. Manche Lötstellen sind ein wenig "fett" geraten. Elektrisch nicht bedenklich, aber unschön und mit Entlötlitze sicher egalisierbar.

Schöne Grüße, Carsten
Sorry Leute, wenn ich euch allen wiederspreche:
Ersa und Weller als BMW und Mercedes unter den Lötstationen zu bezeichnen, ist schlicht lächerlich! Eher als VW und Opel.
Sie sind weit verbreitet und werde als gute Marken von Laien betrachtet. Aber Fakt ist, dass die Wärmeleitung in die Lötspitze eher ein Trauerspiel ist!
Wer dann mal mit einem Selektra ( http://www.selektra-loettechnik.de ) gelötet hat, weiß wovon ich spreche. Die sind ihr Geld wert und sind echte Industriequalität! Alle anderen Lötstationen habe ich in die Tonne gehauen. Wenn selbst bei einer feinen Lötspitze mal wirklich Wärmeleistung benötigt wird, schiebt der Selektra sofort nach, während Ersa und Weller erst später nachheizen und dann auch fast die Hälfte ihrer Leistung in der Klemmschraube der Lötspitze verpufft! Die Selektra-Lötspitzen haben hingegen eine großflächige Steckverbindung - und deshalb sind sie überlegen....

komisch, meine uralte Ersa-Station hat keine Klemmschraube, sondern eine "großflächige Steckverbindung" !? Und nun?

fragt sich
Roger
mal nebenbei gefragt, mit wieviel Grad lötet ihr Decoder?

Gruß
Markus
@19, meine auch nicht...

Die ist zwar auch schon ein paar Jahre älter, aber verrichtet wunderbar ihren Dienst.

@18: Industriequalität???
Wo und wann brauchen wir denn soooo tolle Lötkolben, bei den "bißchen" Modellbahnlöten....
Ich denke mal die werden auch "Industrielötkolben" Preise haben, oder?

Danke, ich bleibe bei meiner, auch wenn das löten ne Sekunde länger dauert....

Mfg
Christian W.
Beim Weller finde ich auch keine Klemmschraube ??????
Eine Überwurfmutter hat er, aber da ist keine Heizung!

Womit in Gottes Namen löte ich eigentlich seit über 30 Jahren ???

rätselnder Gruß,
Günter
Das wichtigste Gerät beim Löten, wie auch bei den meisten anderen Arbeiten ist das Organ zwischen den Ohren. Ist es für die gestellten Aufgaben geeignet, kann man auch mit einem Feuerzeug löten. Falls nicht, ist  die beste Lötstation eine Fehlinvestition


Jürgen H.

@ 18

Moin Jens,

wann hast Du zum letzten mal einen Vernünftigen Lötkolben von ERSA oder Weller gesehen?  

Neben guten Augen ist auch ein gewisses Fingerspitzengefühl für den Lötvorgang nicht zu verachten.

Gruß  Herbert
@ 20

Hallo Markus .
Ich löte im Bereich der Decoder mit 330 Grad Celsius mit einer Weller Lötstation  WECP20
mit feiner Lötspitze.
In benutze noch bleihaltiges sehr dünnes Lötzinn.


Vorraussetzung ist eine saubere Lötspitze und gutes Licht
Der Decoder wird in einer Art Klemmzange gegen Bewegung arretiert .
Gruß Frank
Also ich löte fast alles mit einem alten DDR-Lötkolben von ca. 40 oder 60 Watt. Egal ob SMD-Technik oder MS-Bausätze. Für mich ist die Hitze an der Spitze wichtiger als alles ander! Das heißt, das Die Spitzenform und größe entscheidend ist, ob ich SMD oder Dicke drähte löte und nicht die Lötkolbenleistung! Manche haben eine Superlötstation mit 29Watt geregelten Kolben, und wundern sich dann, das der Lötkolben an einmer etwas größeren Lötstelle kleben pleibt, aber die 20 Watt reichen nur aus, um vieleicht 125°C an der Lötstelle zu halten.  Da schmilst Plaste in der umgebung und Halbleiter werden gebraten, aber das Zinn schmilst nicht richtig. Dann lieber eine Spitze mit 200°C eines 60W-Kolbens, der die Lötstelle in ms auf Zinnschmelztemperatur bringt, und dann sofort wieder weg kann. Da verschmort in der umgebung im gegensatz zum 29W-Kolben nix, weil die Hitze nur ganz kurt genutzt wird.

Zinn: Möglichst das mit Blei (würde ja schon gesagt), und mit Kolophoniumseele.  Flußmittel nur auf Kolophoniumbasis (Violinenkolophonium im Stück oder in Spiritus gelöst)
Auf keinen fall Säurehaltige Flußmittel wie Lötwasser und Lötfett nehmen! Das zerstört über die Zeit das Material, da es in alle Ritzen kriecht, und nicht mehr entfernt werden kann!

Auch SMD-Lötpaste ist für etliche sachen hervorragend geeignet. Selbst Ms-Bausätze löte ich damit.
Hallo,
löten Halbleiterbauelemente (auch Decoder) bei 380 Grad, geht auch bei 330-400 Grad.
Aber nur max. 3Sekunden.
Weller -Lötstationen sind grundsätzlich ohne Madenschraube.
Ausnahme die WHS 40, das ist ein reines Hoppy-Gerät.
Dieses Schräuchen wird ab und zu mal locker und ist gefühlvoll nachzuziehen.
Aber die Ersatzteile sind relativ preisgünstig.
Selktera Lötstation TE-MT 1600D habe ich mir gar nicht gedraut vorzuschlagen...
Aber wer muss denn unbedingt ein Lötbad anrichten??

Bei größeren Lötarbeiten ist die TE-MT jeden Weller oder Ersa-Gerät vorzuziehen.
Aber nicht im Hoppy-Bereich.
Es sei denn man hat das nötige Kleingeld oder/und ist ein Freak.

Ich habe mehrer Versuch mit dem neuen Lötzinn unternommen.
Kurze Flüssigzeiten bis zum Abrauchen, optisch keine glänzende Rückmeldung, erhöhter Ausschuss. Habe schnell noch größere Mengen des alten Lötdrahtes bestellt.


Hans-G.

Beitrag editiert am 03. 12. 2007 16:46.
Hallo an Alle

also ich löte viele Sachen mit der 12-V-Lötnadel von Conrad (kostet zur Zeit 7,55 Euro).
Gelegentlich brauche ich da mal eine Ersatzspitze, aber das kommt auch nicht so oft vor.
Desweiteren ist die Hitze schön mit dem Modellbahntrafo einstellbar. Dies erfordert, wie das Löten allgemein, ein bisschen Fingerspitzengefühl.
Gelötet wird damit fast alles. Vom Decoder bis hin zu großen Schaltungen oder Oberleitungen.
Die Haltbarkeit dieser Lötnadel ist erstaunlich. Letztes Jahr hat die alte ihren Geist aufgegeben, und das nach ca. (ich schätze mal) 20 Jahren. Dann habe ich mir gleich mal 2 neue bestellt, damit ich in 20 Jahren gleich Ersatz habe

Sicher existiert bei mir auch eine Lötstation und ein paar "richtige" Lötkolben mit verschiedenen Wattzahlen, diese verwende ich aber eher selten, da zu unhandlich bzw. nicht nötig.

Gruß

Tomi
@Kerner: Kein Grund ein Lötzinnlager aufzumachen. Der bleihaltige Lötdraht ist nicht verboten oder ähnliches. Es darf nur in bestimmten kommerziellen Produkten nicht mehr verwendet werden.

Gruß, Axel

Beitrag editiert am 03. 12. 2007 21:45.
Hallo axj
Das ist Interessant , befürchte jedoch das es bald kein bleihaltiges Lötzinn mehr gibt.
Das bedeutet das mein Lötkurs seine Gültigkeit verliert.

zu Kerner
Das mag der Stand heute sein .

Zu dem Zeitpunkt 1989 erreichte man mit der Lötstation den NASA Lötkurs.

Ist auch schon ein bißchen her  und einige der NASA Projekte verglühten......

Gruß Frank
Ich hab auch seit kurzem eine Billig-Lötnadel von C*, die ich an mein Labornetzteil hänge und 12V einschalte. Erstaunlich handlich das Ding. Ich dachte eher, das sei ein Spielzeug, aber um in Loks kleinste Drähte an den Motor anzulöten o.ä. ist es für mich echt klasse. Wie lange es hält, weiß ich nicht.

Dann habe ich noch eine ganz primitive regelbare Lötstation (200 bis 400 °C). Ein No-Name produkt von C* Art.-Nr. 811181 - 62. Die gab's mal günstig. Hat mir bisher gut gereicht.
Gruß Gerhard

Beitrag editiert am 03. 12. 2007 23:31.
Also,
eine Billiglötstation, wie sie überall angeboten wird, habe ich auch.
Die benütze ich für das "Grobe", also Querschnitte ab 0,5qmm und Energiestecker...
12V Minitlötkolben benützte ich "Unterm Brett", nur seit ich digital fahre, habe ich selten die richtige Spannung, und wo lege ich das Ding immer ab...

Richtig Löten habe ich bei der Luftwaffe gelernt, Funkgeräte Inst.; nicht bei der Nasa.

Eine Weller TCP habe ich auch noch, mit Magnastat-Spitzen.  Und einen Heissluftbläser für SMD-Paste...

Ich habe hier von allen das praktischte Gerät vorgeschlagen, für den Eisenbahn-Modell-Bauer. Preis/Leistung/Handlichkeit/Ersatzteile als primäres Ziel.

Es soll ein  jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich werden, hat schon der "olle Fritze jesagt".

Hans-G.



Beitrag editiert am 04. 12. 2007 09:08.
Wer befreit von Kabel oder Akku löten will, dem kann ich die  ERSA Indpendent Sets empfehlen. http://www.ersa.de/de/produkte/loetwerkzeuge/v...asl%F6tkolben%20Sets

Die Geräte werden mit Feuerzeuggas betrieben und sind auch in ihrer Leistung (Wärmeabgabe) einstellbar.
Durch diverse Lötspitzen sind die Lötkolben universell einsetzbar. Die Aufheizzeit beträgt etwa 3-4 Min.
Mit der mitgelieferten Heisluftdüse können auch kleine bis mittlere Schrumpfschläuche gut bearbeitet oder SMD-Bauteile ausgelötet werden. Für gröbere Erhitzungen gibts im Set dann noch verschiedene Düsen zu Erzeugung von Lötflammen.
Als ex Servicetechniker (Telekommunikation) habe ich die Dinger bei Arbeiten im Innen- und Außendienst schätzen gelernt und dann für den Heimgebrauch auch privat gekauft.

Seit ich so ein Set auch daheim habe, stehen meine beiden Wellerstationen meist arbeitslos herum und kommen nur noch bei größeren Aktionen am Werktisch zum Einsatz.

Viele Grüße - Udo


Beitrag editiert am 04. 12. 2007 05:03.
Hallo Udo,
als Lötfreak hatte ich auch mal so einen schönen Gaslöter.
Den habe ich einem Bekannten ausgeliehen.
Und seitdem beide nie mehr wieder gesehen.

Also müssen die Dinger schon besonders gut und beliebt sein.

Aber der arme Günther weiss ja jetzt gar nicht mehr was er sich kaufen soll!!!

LOL
Hans-G.

Beitrag editiert am 04. 12. 2007 08:49.
Hallo zusammen,

das ist alles schon etwas verwirrend. Ich werde wohl aber den Conrad kaufen

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=588500

Und das Lötmaterial auch von da.

Eine Frage noch: Ihr schreibt teilweise von den Temperaturen, die zum Löten notwendig sind. Wie ist das nun genau ? Welche Temperatur benötige ich zum Anlöten der Kabel an die Schienen ? Welche Temperatur beim Einlöten der Decoder in Loks ?


Gruß

Günther
Hallo Günther,
kauf den von C*, den Du dir herausgesucht hast, der ist gut.

Zu den Temperaturen:
Das liegt wieder an jeden selber.
Wenn ich nach einer schweren Nacht (Zitteraal) löten muss.
Grundsäzlich 380Grad und auf ´s Fliessen aufpassen!!
Da das Flussmittel sich in der Mitte des Lötdrahtes befindet, angeflossenes Zinn entfernen. Sprich: vor dem Löten vom Lötzinn ein paar Millimeter abtrennen.

Beide Stellen erst mal mit verzinnen und dann zusammenlöten.

Bei Schienen besteht das Problem ob´s überhaupt lötbar ist.
Ich habe da bei Arnold Gleisen schon ganze Kunstoffschwellen-Trakte verflüssigt.
Ám besten nur die Schienenverbinder von unten oder von der Seite benetzen.

Vorher üben mit Ausschuss-Gleisen.
Hängt besonders davon ab, wie schnell die Temperatur weitergeleitet wird,
und der Lötkolben seine Temperatur verliert.

Bei den Schienen lange Aufheizzeit zum benetzen. Zusammenlöten mit Leitung kurze Lötzeit.

Bei Decodern grundsätzlich nie länger als 3Sekunden (21;22;23 und wech!!!).

Nur die Übung macht den "Meester"!!!

Hans-G.




Beitrag editiert am 04. 12. 2007 09:37.
Wie ist Peco Code 55 lötbar und bei welcher Temperatur ?
JA Günther,
sehr gut!
Empfehle trotzdem Schienenverbinder getrennt, auf einer Keramikunterlage, von unten zu verzinnen. Die Anschluss-Leitung direkt durch eine Bohrung von unten zuzuführen und anlöten. erst danach die Gleise zusammenstecken.
Also nicht unter 310 und nicht über 400 Grad löten.
Der Rest nach persönlicher Vorliebe und Können.

Hans-G.

Beitrag editiert am 04. 12. 2007 09:46.
Somit an jedem Verbinder Kabel anlöten ?
NÖ,
nur da wo Saft gebraucht wird.

Blockstellen; Bremsabschnitte; Abstellgleise; Rückeldeabschnitte.

Ob Du nur einen Schienenstrang oder beide benutzt hängt von der Konzeption Deiner Planung ab.

Hans

Beitrag editiert am 04. 12. 2007 10:36.
Hallo Günther,

schau hier mal allgemein zum Thema "Löten" nach: http://www.meine-n-welt.de/Workshops/loeten_workshop.pdf
Das ist eine der vielen, interessanten Unterseiten der Homepage von Alfred Bernschneider http://www.meine-n-welt.de

Gruß Gerhard
Danke Gerhard !
Das Stannol Lötzinn kann ich nicht empfehlen. An meinem Arbeitsplatz (Veranstaltungstechnik) ist so eine Spule gekauft worden und im Vergleich zum bisherigen Lötzinn (war glaube ich von Ersa) lässt sich das Zeug miserabel verarbeiten.
Dazu riecht es noch übelst...

Beruflich übrigens eine Weller-Station (sehr gut), privat zwei Ersa Stationen (auch sehr gut), einen 230V /15W Lötkolben von Weller (mittelmäßig) und die billig-Nadel
von C* (verwendbar).
Sonst keine weiteren Erfahrungen.

Wenn das Geld nicht das Problem ist, würde ich immer zu Weller oder Ersa raten!
Da bekommt man Zubehör dann auch an jeder Ecke

Gruß

Thomas


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