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THEMA: Anfängerplan

THEMA: Anfängerplan
Startbeitrag
kRiZZ - 23.10.07 22:45
Hallo,

ich hatte hier ja schon mal einen Plan vorgestellt, bin jetzt aber nach reichlicher Überlegung (ich giaube fast 4 Wochen planen verwerfen), zu dem Schluss gekommen, dass ich lieber mit einer kleineren und einfacheren Anlage beginnen möchte.

Ich möchte mit dem Plan ein kleines Dorf mit Bahnhof und Güterverkehr darstellen.
Epoche soll zwischen III und IV sein. Die größer der Bahn kann maximal die angegebenen 70x170cm sein. Ich habe schon andere Pläne gemacht die mehr beinhalten, traue mich aber als Anfänger noch nicht daran. Es soll ja auch irgendwann fertig werden.

Hier die Bilder der Anlage:

http://www.staumel.de/mtx/schattenbahnhof.jpg
http://www.staumel.de/mtx/stadtbahnhof.jpg

Gerne hätte ich größere Radien verwendet, wäre auch möglich aber es sieht dann alles sehr gepresst aus.
Links haben wir das Dörfchen, mit Bahnhof. Über dem Bahnhof ein Warendepot.
Unten rechts ist eine kleine Industrie.

Von der Industrie geht noch ein Gleis runter (neber dem Bahnsteig). Ich kann nicht genau sagen für was aber ich glaube ich brauche das zum rangieren, oder?

Ich würde euch um ein Feedback bitten, mit Kritik und Verbesserungsforschlägen.

Danke + Gruß
Chris

Hallo Chris,

ich empfehle, den Bahnübergang nicht über die Weiche zu legen. Das wid eine ziemliche Pfriemelei und die Betriebssicherheit ist ohne Bahnübergang sicher besser.

Gruß
Eglod
Wird beachtet, danke.
hallo Chris,

das Gleis von der industrie weg ist im moment funktionslos. Wenn du es zumindest anbindest, könnte man es nutzen. Ich würde eigentlich ein drittes langes Durchgangsgleis machen, ohne Bahnsteig, von dem aus die Industrie (das Industriegleis) bedient wird. Platz wäre genug, Nutzlängen liessen sich generell auch noch optimieren.

größere Radien würde ich vor allem bei den Weichen empfehlen, ich persönlich finde, dass die 24° Minitrixweichen optisch eine Zumutung sind, während mich persönlich sowas bei den Bogenweichen weniger stört. ist aber Geschmackssache.

Wenn du statt dem Bahnübergang ein Brücke oder Unterführung planst, würde alles gleich viel harmonischer werden. Auch die absolute Symetrie der Straße mit Kreisverkehr ist mir zu wenig aufgelockert. Denk dir eine ein bisserl unebene Landschaft zu deiner Anlage, dann wird es gleich viel weniger spielzeughaft.

aber alles nur so Anregungen.
lg, Yves
Ich finde es einen sehr schönen, schlichten Plan. Und dennoch alles da: Bahnhof, Rangierbereich, Paradestrecke, Schattenbahnhof.

Eine einzige Sache würde ich anders machen: Die Weichenverbindung unten zwischen Industrie und dem Rangiergleis "ich glaube ich brauche das zum rangieren, oder?" umdrehen. So wird das Rangiergleis vom Hauptgleis aus zugänglich und es kann als Abstellgleis dienen, z.B. für Güterwagen, die bereits be-/bzw. entladen sind. Der Gleisplan sieht dann so aus:
http://img513.imageshack.us/img513/9498/stadtbahnhofvorschlagfm4.gif

Das wärs dann auch schon.

Ach ja, noch was: Wenn du dich überwinden kannst und die 24°-Weichen durch 15°-Weichen ersetzt, wird dir die Anlage auf die Länge besser gefallen.
Felix
Hallo,

Erinnert mich an einen Plan den ich hier vor einiger Zeit mal zeigte. Er basierte auf einer kleineren Grundfläche, wäre aber auch gut für die 1,7 mal  0,7 Meter zu verwenden.
Ansonsten fast identisch ...
Den Lokschuppen würde ich bei Deinem Plan weglassen und stattdessen lieber eine Güterortsanlage darstellen, das bringt mehr Betrieb auf die Dauer.
Vielleicht mag mein alter Plan ja eine kleine Anregung sein.
Und Gleismaterial Peco 10 Grad Weichen - müßte bei 1,7 Metern doch gut machbar sein.

http://freenet-homepage.de/bahnhofsgleisplaene/dso/gleisplan.gif

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

ja ganz genau, er basiert auf deiner Zeichnung die ich gesehen habe. Mist, ich wollte es gestern nacht (siehe Uhrzeit) eigentlich noch rein schreiben und auch fragen ob ich ihn als Vorlage benutzen darf. Ich finde diesen Plan echt gelungen und nicht nur eine kleine Anregung. Sorry das ich das nicht gleich mit rein geschrieben habe.

Ja das mit den weichen werde ich noch auf die 15 Grad R4 Weichen von Trix ändern.
Auch bin ich mit dem linken und rechten Gleisbogen noch nicht zufrieden (in meinem Plan :)).

Mit dem Güterverkehr werde ich auch noch mal die eine oder andere Überlegung anstellen. Gefällt mir alles noch nicht so wunderbar das ich es 1zu1 umsetzen würde.

Gibt es eigentlich eine Übersicht wie weit die Schienen in einem Bahnhof für den Bahnsteig auseinander liegen müssen? Gibt es Regeln beim verlegen von Gleisen? Also ich meine wenn ich z.b. eine 15 Grad Weiche verwende dann nehme ich R3 oder R4 15 Grad Bogenschienen um die Gleise parallel weiter laufen zu lassen?

Danke + Gruß
Chris


Beitrag editiert am 24. 10. 2007 13:07.
Hallo Chris,

zu den Gleisabständen bei Zwischenbahnsteigen:
Nach einem alten Merkbuch von 1954 galt damals folgendes bei der DB:
bei einseitigen Zwischenbahnsteig mind. 6m
bei zweiseitigem Zwischenbahnsteig mind. 9m

Abstand von der Gleismitte zu einem Gebäude mit Bahnsteig (Hausbahnsteig):
mind. 7,50m

Oft waren die Zwischenbahnsteige bei Nebenbahnen auch geringer weil die Bahnanlagen aus der Länderbahnzeit stammten, bzw. der Verkehr sehr gering war.

Ich gehe meist von 3,5 - 4,5 cm aus bei Nebenbahnen. Im Zweifel eine Stellprobe mit Gleis und Wagen machen um einen Eindruck vom Zwischenraum zu bekommen.
Es kommt auch drauf an ob das Bahnsteiggleis in der Geraden oder in der Kurve liegt, wegen des Fahrzeugüberhanges. Dann sollte man breiter planen, je nach Radius.

Zum Gleisverlegen mit Festgleisen weiß ich nix, ich arbeite immer mit Flexgleisen ...

Im übrigen kannst Du den Plan gern als Vorlage nehmen, es gibt soo viele ähnliche dieser Art, da habe ich allein kein Copyright drauf ...

Thomas

Beitrag editiert am 24. 10. 2007 14:13.
Hallo Krizz,

bisher hatte ich mich mit der Workshop-Anlage für Fortgeschrittene beschäftigt, da ich eigentlich nicht über eine Ebene hinausgehen wollte.
Der von Dir vorgestellte Plan gefällt mir jedoch sehr gut! Da ich eine Anlage auf einer Grundfläche von 200 x 110 mit Trix-Gleisen plane habe ich folgende Anfängerfragen:
Ist der Plan mit Trix-Gleisen entworfen worden - und mit welcher Software wurde er
erstellt - ich würde diesen gerne mit meiner SW: 3D Eisenbahnplaner nachzeichnen.
Einen ähnlichen Plan habe ich im Trix Ratgeberbuch gefunden (Seite 38/39) - auch hier würde mich die Realisierung interessieren - habe aber noch nicht den richtigen "Mut" gefunden.

Danke für Deine Antwort vorab.
Jürgen


Hallo Jürgen,

ja ich habe versucht den Plan von Thomas mit TRIX Gleisen nach zu bauen.
Muss da aber heute unbedingt nochmal dran.
Als Programm verwende ich WinTrack8 (mal googeln, da gibt es eine Demo)

Ja das mit dem "Mut" ist immer so eine sache. Wie geschrieben habe ich mir schon ganz tolle Pläne ausgedacht... nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe kamen mir bisher immer Bedenken ob ich das als Anfänger umsetzen kann (Zeit/Geld).
Als Vorteile sehe ich meine Erfahrungen im Modellbau (Standmodelle, RC-Flug).
Habe aber von der technischen Seite bis jetzt nur theoretisches Wissen und deswegen auf komplexere Schaltungen etc. verzichtet.

Diese kleinere Anlage soll mir die Möglichkeit geben mich in das Hobby zu vertiefen und eine bastel,lern und spiel Möglichkeit darstellen die auch gewisse Hürden und Herausforderungen beinhaltet. Ich gehe nicht davon aus das es die letzte Anlage ist die ich baue und sie so wird wie ich mir das Vorstelle ^^. Viel eher ist es ein Versuch die Anlage überhaupt wie geplant zu bauen um einfach die Erfahrung zu bekommen.

Gruß
Chris


Beitrag editiert am 24. 10. 2007 15:16.
Hallo Thomas,

du hast da ja richtig Ahnung... das muss ich gleich mal Ausnutzen.

Ich habe mich gefragt wie die Bahnsteige in der Epoche III-IV waren. Das muss so zwischen 1960 -1990 sein oder? Gab es da schon Bahnsteige die beim Aussteigen das gleiche Niveau hatten? Bei einer Güterverladung waren da die Rampen auf dem gleichen Niveau?
Ich weis noch aus den Erzählungen meines Opas das sie damals riesige Sackkarren hatten und alles in die Güterwagons heben mussten. Aber das ist auch schon laaaaaaange her ^^. Müsste so Anfang der 50er gewesen sein.

Ups... ich stelle grade fest das mein Vater auch bei der Bahn gelernt hat... den muss ich auch mal Interviewen.

Gruß
Chris

Beitrag editiert am 24. 10. 2007 15:26.
Hallo Chris,

früher waren selbst in den Großstadtbahnhöfen die Bahnsteige meist auf einem geringen Niveau. Ich kenne das selber noch - man mußte immer die Trittbretter an den Wagen benutzen um einsteigen zu können.
Auf dem Lande bei Nebenstrecken war das natürlich noch viel besser - da lagen die Bahnsteige oft nur auf Schienenoberkantenhöhe bei Strecken die so richtig wenig Verkehr hatten. Sonst waren die Bahnsteighöhen so cirka um die 20 - 25 cm über den Schienen.

Bahnsteige in der gleiche Höhe zum Wagenboden gab es damals wohl kaum. Was insbesondere Behinderte und Ältere Menschen oft fluchend zur Kenntnis genommen haben dürften.

Die Rampen hatten dagegen meist eine einheitliche Höhe die in etwas in Höhe des Wagenbodens lagen - ob nun Güterschuppenrampen oder Kopf und Seitenrampen.
Unterschiede gab es allerdings durchaus gegeben haben ...

Thomas
Hallo Chris und Jürgen,

schaut euch nochmal die beiden Pläne an, also den mit Stückelgleis von Chris und den von Thomas. Sichtbar ist die unterschiedliche Harmonie der Gleisführung und die lässt sich nur durch Flexgleise erreichen. Bevor ihr in Gleise investiert, würde ich wirklch empfehlen mal 2-3 Flexgleise zu kaufen und  damit probieren. Es ist nicht so schwierig, wie man befürchten könnte und im Resultat um Klassen besser. Falls es euch nicht behagt, könnt ihr immer noch Stückgleise anschaffen

Schöne Grüße, Carsten
Hallo ,

>>schaut euch nochmal die beiden Pläne an, also den mit Stückelgleis von Chris und den von Thomas. Sichtbar ist die unterschiedliche Harmonie der Gleisführung und die lässt sich nur durch Flexgleise erreichen. <<
... nicht nur - aber auch

Es kommt natürlich vielmehr auch auf Weichenwinkel und Anlagenlänge an !

... die unterschiedlichen Proportionen von Stückelgleis-Plan ( 170/70cm ) zum (Flex-) Plan mit Länge zu Breite von über 3zu1 machen das schon sehr deutlich : mehr Platz ermöglicht gefälligere "geschwungene" Streckenführung ...

gaga
Hallo,

hm bitte nicht davon ausgehen das ich den Gleisplan auch mit diesen gestückelten Gleisen machen werde. Der größte Teil wird wohl später aus Flexgleis bestehen. Auch die Gleisführung wird nicht so hart sein wie im Plan.

Leider bin ich in der Software noch nicht soweit das ich richtig mit dem Flexgleis arbeiten kann.  Auch wird die Software später nicht verwendet um den Plan umzusetzen.

Die Software benutze ich eigentlich nur um meine Vorstellungen schnell und komfortabel zu visualisieren, um dann hier im Forum geschulten Augen zu zeigen.

Vor dem Bau verlasse ich mich lieber auf Lineal, Bleistift, Papier, Pappe und mein Gefühl, und das Computervorbild wird als Skizze für die Skizze genommen.

Oh ja mehr Platz wäre wunderbar... mal schauen was ich alles aus der Wohnung werfen kann... (spaß)
Gruß
Chris

Hallo,

ich habe den Plan noch mal Überarbeitet. Jetzt auch mit Flexgleis, daß wirklich einiges einfacher macht ^^.

http://www.staumel.de/mtx/chris241007.jpg

Gruß
Chris
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für Eure nützlichen Hinweise - wiedermal werde ich meinen Plan in "Frage"
stellen - dein Entwurf - auch die Info zu dem GP von Thomas finde ich gerade für den Anfang prima.
Herzlichen Dank!
Gruß
@Jürgen
Hallo Chris,
sowas ähnliches, wie das, was Du gerade planst, hab ich auch schonmal gebaut.
Ebenfalls als Einstiegsprojekt: http://img224.imageshack.us/img224/9499/brammenfeldnordfo3.jpg
Denke bitte schon bei der Planung daran, für gute Zugriffsmöglichkeiten  zum Schattenbahnhof zu sorgen!
Hallo Markus,

sieht klasse aus!
Mit den Zugriffsmöglichkeiten werden ich hoffentlich kein Problem haben. Ich baue werde das ganze auf einem Gitterrahmen aufbauen und das ganze soll dann aus 3 Modulen bestehen. Ist dann einfach mit dem Transport etc.
Das wird dann auch der erste Abschnitt in diesem Projekt, Module aufbauen ^^.

Gruß
Chris
Hallo Markus,

schöner Plan! Zwo Fragen: Welche Abmessungen hat diese Anlage? Ist das Blaue an den Kanten die Hintergrundkulisse?

Schöne Grüße, Carsten
Ja, das blaue ist die Hintergrundkulisse, groß ist die Anlage handliche 1,65x 0,65.
Hallo,
ich wühle das Thema einfach mal aus dem "Archiv" wieder hoch.

Mir gefällt diese Anlage sehr gut. Ich bin selbst noch Anfänger ohne Erfahrung. Meint ihr es wäre möglich diese Anlage auf gleicher Größe 2 Gleisig auszubauen (die zweite Spur läuft einfach Paralell neben dem Schattenbahnhof durch). Oder wirkt dass dann wieder zu vollgestopft? Und das Andere ich fahre Analog mit Fleischmann Gleisen.

Bin über jede Anregung dankbar.

MfG Chris
Moin Chris,

machbar ist es vielleicht, aber nach meiner Meinung geht die Optik verloren. Hier passt der Bahnhof zur eingleisigen Nebenbahn. Der Spielreiz ist ausreichend und wird durch ein zweites Gleis nicht erhöht.

Anregende Grüße

Herbert
Servus!

Der Plan ist ein Klassiker. Da gab's glaub auch mal eine H0-Messeanlage in der Form...

Rein konstruktiv würde man es wohl unterbringen, aber die Gleislängen wären mir dann zu knapp. Man verliert den Nebenbahn-Bonus (kurze Züge). Wenn es geht, runde auf 2m Länge auf, gibt mehr Nutzlänge.

Der Schattenbahnhof im Ursprungsplan nützt den verfügbaren Platz eher schlecht. Das Prinzip passt schon, es macht nur eigentlich keinen Sinn beidseitig so viel frei zu lassen. Ausserdem kommt man an die Gleise dann auch besser dran wenn man diese nahe am Rand plant (Löcher in der Seitenwand).

Grüßle
Elvis.




Beitrag editiert am 10. 01. 2008 17:31.
Hallo nochmals..

ich habe mir mal einen Entwurf gemacht mit meinem Eisenbahnplaner.
Das ganze hat jetzt schon die Ausmaße von 2m x 1m. Der Bahnhof ist/soll schon etwas größer sein, weil ich mit längeren Zügen fahren möchte.
http://img176.imageshack.us/img176/5630/bahnanlagedb9.jpg

Hier mit ein wenig landschaft:
http://img519.imageshack.us/img519/293/bahnanlage1je0.jpg

Naja geht doch oder? Bin leider kein Profi und kenne mich mit dem Programm nicht aus.

Beitrag editiert am 10. 01. 2008 21:53.
@MarcziC

Nimm bitte die UNTRSTEN links, dann kommt das werbegedöhns nicht mit.

Danke

EDIT: 21:58 hat sich erledigt, neue Links wurden eingefügt

Beitrag editiert am 10. 01. 2008 21:58.
@MarcziC  #24

1m Tiefe : wird das eine Anlage zum drumherumlaufen ?
Leg mal auf die Vorderkante Deines Eßtisches einen nassen Lappen
und an die Hinterkante einen Zahnstocher (oder Mikadostab),
und versuche den Zahnstocher  an beiden Enden vorsichtig mit Deinen beiden
Zeigefingern zu holen, ohne daß der nasse Lappen Dein Hemd berührt.
Wird die Anlagenplatte dann höher als der Tisch wird das noch problematischer.

Bogenweichen: die wechseln beide vom Nordgleis zum Südgleis.
Wenn Du das linke Paar verdrehst ,  kannst Du "Bissel Industries" von Ost und West erreichen.

"Bissel Industries": keiner weiß so recht was die machen. Die Mauern um das Gelände sind 4 Meter hoch (in N: 2,5cm) und Waggons kommen und gehen nur nachts, unbeleuchtet.

Stadplan: ok, es ist nur eine Skizze. So sieht es aber nach einem Neubaugebiet aus. Vielleicht eine Siedlung, die speziell für "Bissel Industries" angelegt wurde ?
Hallo,
okay wie Breit nach eurer Erfahrung sollte denn eine Bahn maximal sein, damit man von der einen Seite noch "bequem" ankommt an die andere Seite.

Ich habe mal etwas verkleinert auf 185 x 85cm, den Bahnhof konnte ich eztwas kürzen, ein wenig mehr kürzen ist auch noch möglich.
http://img186.imageshack.us/img186/1439/bahnanlageneujn7.jpg

Was ich mich nur Frage, mein Bestand an Loks sind alle Analog aber kann man auf so einer größe überhaupt noch vernnünftig Analog fahren? Denn umrüsten kostet Geld, man spart zwar etwas bei der Verkabelung aber naja..
Hallo Marczin,
die Breite hängt von der Höhe der Platte und Deiner Körpergröße ab.
Ich hatte vorhin gerade ein Buch vom Alba Verlag in der Hand, als ich Deine Sachen sah. Ich guck später noch mal rein und melde mich dann.

Die Frage nach Digital versus Analog beschäftigt mich auch zur Zeit, wird aber ausgibt derzeit in zwei anderen thread hier diskutiert.

Gruß
Martin
Groß bin ich 1,93cm und höhe der Platte kann ich schwer sagen.. 50- 60cm über dem Boden vielleicht so in etwa
@MarcziC
> Naja geht doch oder?

Naja, geht doch. Also bau es und werde glücklich damit... jedem das Seine...

Mir gefällt der Plan nicht, auch nicht in der verkleinerten Form. Unharmonische "eckige" Gleisführung, gedankenlos zusammengebastelter Bahnhof. Das ist nicht mehr der Plan aus Nr.0 bzw. Nr.5...

Um ehrlich zu sein, ich habe vor 25 Jahren auch mal so begonnen. Oder so ähnlich. Wenn du deinen Plan nicht als "Endlösung" betrachtest, sondern als Etappe auf deinem Weg (und der Weg ist das Ziel), dann macht der Plan durchaus Sinn, denn du wirst mit ihm viel lernen. Nach dem Motto "Versuch macht kluch". Daher mein Tipp: Bau die Anlage mit Stückgleisen, dann ist sie später bei Bedarf sehr einfach umzubauen.

Weitere Tipps und Hinweise findest du in dem wirklich guten Buch "Vorbildliche Modell-Bahnhöfe / Alba-Modellbahn-Praxis - Band 6".

Felix
@MarcziC

50-60cm hört sich nach Wohnzimmercouchtisch an. Da würde ich mein Bauch nicht drunterkriegen um die Elektrik zu machen.
Ich (1,90) habe unsere Küchenarbeitsplatte gegen den Willen meiner Frau (1,60)
auf 0,90 machen lassen und es ist mir immer noch zu tief, außer in den letzten Wochen, wo ich nur im rollenden Bürostuhl arbeiten konnte.

im Alba Buch AMP #2 "Modellbahn Anlagenplanung" ist auf Seite 28 schematisch die Ergonomie von Person und Platte dargestellt, zB
Plattenhöhe 110cm, Körperhöhe nicht angegeben aber so ca 1,70
Reichweiten:
- 50cm zum detailierten modellieren mit beiden Händen
(für Basketballspieler mit Körbchengröße vielleicht 60-65cm?)
- 80cm zum einfachen abgreifen von Fahrzeugen

Das von Felix empfohlene Buch AMP #6 habe ich gestern zusammen mit #2 und weiteren erhalten. Nach kurzem durchblättern kann ich die Serie empfehlen.
Der Kauf schon vor Wochen hätte mir einiges an Internetzeit erspart.
O-Ton meiner Ausbilder damals: Literaturkenntis schützt vor Neuentdeckung.

@Felix
Deine Homepage hatte ich vor 2-3 Wochen schon durch. Vielleicht klemmst Du ihm mal Deinen Link hier rein ?
Och, der findet mich schon, wenn er will
Ich glaube, im Moment ist "einfach drauflos probieren" und dabei viel lernen für MarcziC ein recht guter Rat. Die Anlage muss nur ihm gefallen...

Felix

Beitrag editiert am 11. 01. 2008 16:03.
Aloha.

Ich hab mir auch mal Gedanken gemacht was auf 185x85 so geht. Das hier ist in den letzten 4 Stunden dabei rausgekommen:

Gesamtansicht:
http://i10.tinypic.com/6u4msr4.jpg

Detailansicht Links:
http://i10.tinypic.com/6y2nhq0.jpg

Detailansicht Rechs:
http://i14.tinypic.com/6jbweg0.jpg

Die Story dazu:
Das Ganze spielt (für mich ja fast selbstverständlich) im Pott. Zeitfenster von 1960-1980.

Die Strecke erscheint am unteren linken Rand aus einem Tunnel- oder Unterführungsportal und passiert den Anschluss der kleinen Zeche. Diese wird als Sperrfahrt bedient und verfügt über ein Übergabegleis, wo die anfallenden Fals-Wagen an die Zechenlok übergeben werden können.

Die Strecke steigt an zum Bahnhof, an dessen Bahnsteig (kurze) Nahverkehrszüge halten. Durch die beengte Lage sind die Fahrgäste leider gezwungen, zum EG ein Stück weit zu laufen. Ein Schotterweg liegt parallel der linken Bahnhofsausfahrt. Hier befindet sich eine Überführung, über welche die Reisenden das höhergelegene EG erreichen.
Ein langes Gleis nimmt ausgesetzte Güterwagons auf. Durch die Zeche und die im rechten Anlagenrang gelegene "Fabrik nach Wahl", sowie die kleine Ortsgüteranlage herrscht hier ein hohes Frachtaufkommen.

Hinter der OG , welche durch eine recht steile Rampe für LKW zugänglich ist, steigt das Gelände abermals an. Die mit dem Staßenzug angedeutete Vorstadt wird von der Betrachterseite durch Hinterhöfe und Kleingärten ambiente-technisch untermalt. Halbrelief-Altbauwohnungen bilden den Abschluß am hinteren Rand. Links hinten findet noch eine kleine Kirche mit einem ebenso kleinen Friedhof Platz.

Die Strecke verläßt den Bahnhof nach links unter zwei Straßenunterführungen hindurch. Durch die Bäume des Friedhofs sowie gegebenenfalls hohle Gebäude entschwindet die Bahn so dem Blickfeld.

Resume: Ich fands echt schwierig nicht großzügig planen zu können. Letzen Endes passen die kurzen Züge zu den recht engen Radien und der kräftigen 3%-Steigung. Trotz wenig Fläche ist die Möglichkeit zu intensivem Rangierverkehr durchaus gegeben, allerdings ist die Erreichbarkeit ein Problem...
Geplant threadabhängig mit Minitrix-Gleisen, wobei die 30°-Kreuzung von Arnold stammt. Die einzige enge Weiche liegt im Zechengelände.

So, das wars.
Sehr schön - wann zeigst Bilder vom fertigen Werk?

Felix
Hallo Isegrinns,

"einfach super" kann ich da nur sagen! So schnell für so beengten Raum einen so guten Plan zu machen, das ist schon beeindruckend. Und dann auch noch die passende Story dazu! Ich persönlich empfinde nur den Bahnhof als etwas zu groß für den kleinen Ort, und die armen Preiserleins finden ihn vielleicht auch zu unübersichtlich. Aber das schmälert nicht Deine Leistung, "Meckerer" finden sich immer!

Wolfgang
Danke für die Blumen!


Hmm, zu groß? Stell Dir einen Vorortbahnhof zwischen zwei ineinander übergehenden Großstädten vor. Durch die angesiedelte Industrie werden die vielen Rangiergleise gerechtfertigt. Der Bahnsteig ist nämlich nur ein einseitiger Schotterbahnsteig. Ein Personen- und zwei Güterzuggleise sind meiner Meinung nach nicht allzuviel. Ist ja Geschmackssache.
Kurze Anfrage zu dem sehr schönen Plan, wäre nicht ein klenes Bw zum Beispiel für eine Rangierlok gerechtfertigt? Wenn ja, wohin am besten? LG, Andi
Ja, daran dachte ich auch schon, eine V100 oder V90 wäre gut. Aber wenn die kurzen NG von derartigen Loks gefahren werden, könnten die auch die Rangierjobs erledigen....
Alternativ könnte von nahegelegenen BW des Rangierbahnhofes ja eine abgestellt werden, die das Tagesgeschäft erledigt und abends mit dem letzten Sammler rücküberführt wird.

Hab noch 2 Nachschüsse:

http://i10.tinypic.com/6oouik2.jpg
http://i4.tinypic.com/87870cx.jpg
Und wie wäre es, das Freiladegleis um die "Kurve" zu legen und dann paralel? Dann wäre mehr Platz zum Abstellen und am Ende könnte ein kleiner Verschlag für ne Köf hin? LG, Andi

Beitrag editiert am 12. 01. 2008 19:42.
Daran dacht ich auch schon, allerdings bleibt dann für die Hinterhöfe noch weniger Platz.... Bei 15cm mehr wäre es ´ne Überlegung wert. Andererseits würde dadurch das Freiladegleis seiner Funktion nicht mehr nachgehen können. Eventuell ´n zweites, kurzes Gleis dahinter.
@ 33 - Isegrinns
Hallo André,
toll, was du da an Anlage geplant hast - Respekt.
Vor allen mit den Gestaltungsvorschlägen gefällt mir der Plan gut.

Mir sind aber noch zwei, meiner Meinung nach den Spielwert weiter verbessernde Ergänzungen in den Sinn gekommen. Die habe ich mal in deine Zeichnungen eingefügt:
1. im rechen Anlagenteil ein Ausziehgleis:
Dadurch kann im Güterbereich rangiert werden, ohne die Stecke zu blockieren und der Personenverkehr könnte während dessen (automatisch ?) weiter laufen:
http://666kb.com/i/av6qy7gjp320qrmvz.jpg
2. habe ich der Güterbereich auch in linken Anlagenteil an die Strecke angeschlossen. So können auch NGs aus der anderen Richtung dorthin einfahren:
http://666kb.com/i/av6qwk5q9p912o59b.jpg


Gesamtansicht:
http://666kb.com/i/av6qzpifkr77aw80v.jpg

Viele Grüße - Udo

Beitrag editiert am 12. 01. 2008 21:36.
Vorschlag:  Einfahrt (Weichen) der Zeche umdrehen.
Dann könnte ein Zug vom HBf kommen mit der Lok vorwärts in das linksliegende
Ausziegleis der Zeche einfahren und dann schiebend die Zechengleise bedienen.
Nach umfahren der  abgefertigten Wagen schiebt die Lok den Zug nach links ins
Ausziehgleis und zieht den Zug dann Richtung Bahnhof.

Gruß
Martin
@Forticus - Martin,

Ich hab das mal in den Plan eingezeichnet:
http://666kb.com/i/av6ujhvmdyw0fmffj.jpg

Viele Grüße - Udo
Ahoy Jungs!

Danke für die Kommentare.
Die Idee mit der Anbindung des Güterbereichs und dem Ausziehgleis drängte sich beim Planen gradezu auf, ich habe aber aufgrund der engen Radien davon abgesehen, zudem das Ausziehgleis eine zu geringe Länge hätte.
Die Weichenverbindung der Zeche ist natürlich kein Problem. Ich fand nur die Idee der geschobenen Sperrfahrt ganz gut, weils länger dauert und ich´s spannender finde.
Udo, ja so dachte ich das.

Leider habe ich keine Praxis, so daß der zuständige Betriebstellenleiter (heißt das so?)
eventuell eine extra Lok für die Bedienung der Zeche vorhalten muß, die in der Zeche
bleibt, bis der Zug fertig ist.

Ich sehe gerade: Isegrinns hat eine Zechenlok in #33 erwähnt.
Bekommt die ihre Wartung auf der Zeche, oder muß die ab und zu ins BW
des Bahnhofs ?
Falls der Bf dann noch seine eigene
Rangierlok hat bzw die vom täglichen NGz  betankt werden muß
könnte eine Dieseltankstelle vielleicht an das Ausziehgleis des B
und damit ein Klein-BW andeuten.
Oder die Tankstelle  ans Freiladegleis und dort mit einer Tankstelle für Autos/LKWs kombinieren, wenn diese Art von Logistik rechtlich erlaubt ist.
Einmal die Woche kommt ein Tankzug mit 1 Kessel Diesel und 1 Kessel Benzin.
Isegrinns,
was ist eine Sperrfahrt, und wo sollte die in Deinem Plan herkommen ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrfahrt
Diese hat ihren Ausgangspunkt im Bahnhof und ihr Bestimmungsort ist das Anschlussgleis der Zeche. Zwecks Verkomplizierung hatte ich darum ja die Weichenverbindung eben so herum angelegt.


Ihr habt Recht, entweder Zechenlok oder Rangierlok. Bin kein BW-Fan, von daher hab ich´s nicht eingeplant. Man könnte die "Fabrik nach Wahl" weglassen und dort einen Köf-Schuppen hinsetzen.
Die "Fabrik nach Wahl" durch ein BW zu ersetzen, hatte ich vorhin auch schon im Sinn (#45),
aber ich fürchtete, daß das dem Güterbahnhof ettliche Wagen und Fahrten entziehen würde.

Jatzt schreibst Du ZLok oder RLok. Reicht denn eine Lok für beide Bereiche ?
Hallo  André,

Für welches Gleissystem hast du denn den Plan erstellt?

Und welches Planungsprogramm nutzt du?

Sind da die gebäude mit drin?

Viele fragende Grüße - Udo
@48
Ich denke daß es genug Aufkommen für 2 Loks geben kann, aber 2x Lok ohne BW?


@49
Das Gleissystem ist Minitrix, bis auf die 30° Kreuzung, die ist von Arnold.
Ich benutze die Miba-Software. Für Wintrack hab ich kein Geld, Winrail kapiere ich nicht.
Die Gebäude sind dabei. Aber ich habe einige Gebäude ineinander geschoben, damit der Eindruck stimmt.
Hallo, finde Plan Super aber warum hast du dich von 2gleisig verabschiedet ?
Und wie kommst du an den Schattenbahnhof dran?

Gruss Frank
Hallo,

echt ein super Plan, der hier herausgekommen ist.
Zum Thema BW: für die Größe dieses Bahnhofs ist es nicht unbedingt erforderlich, ein BW noch hinzuzufügen. An meinem Letzten Wohnort, Schelklingen, gibt es einen sehr ähnlichen Bahnhof (mit Zementwerk). Dieser kommt trotz vorhanden sein einer Rangierlok ohne BW aus. Die Lok fährt zum Tanken immer ins nächste BW (Ulm).

Viele Grüße
Bernd
Hallo,

wirklich schöne Pläne und Ergänzungen in den letzten Beiträgen. Der Bahnhof braucht meiner Meinung nach wirklich kein Bw, die Zeche dagegen schon, schließlich sind Bundesbahn und Bergwerk unterschiedliche Unternehmen, Kostenstellen usw. Es gab im Ruhrgebiet zwar auch ausgedehnte Privat- und Werksbahnnetze, aber dort dürfte der Personenverkehr keine Rolle mehr gespielt haben. Der RAG-Schienenbus von Fleischmann fungierte ja auch als Bereisungswagen.

Wenn ich richtig informiert bin, hat der Eschweiler Bergwerksverein z.B. seine Dampfloks erst 1992 ausgemustert. Das waren allerdings ausgesprochene Großzechen und die größte Kokerei Europas. Die eingeplante Zeche dürfte von ihren Abmessungen her schon Anfang des 20. Jahrhunderts still gelegt worden sein. Aber eine Moba verlangt immer Kompromisse und die Gleisanlagen und Bergwerksgebäude finde ich schon stimmig. Das Stumpfgleis am rechten Ende des Zechengeländes könnte als Ladegleis für den Stofflagerplatz des Bergwerks dienen. Mit der Ladebrücke von Vollmer lassen sich dann Ladegüter aller Art wie Grubenholz, Stahlprofile, Pumpen, Kabelrollen, Rohre und selbst Baustoffe wie Sand, Kies usw. verladen. Nässeempfindliche Güter könnten im Erdgeschoss der Bergwerksgebäude gelagert werden. Um die Schwerkraft auszunutzen, waren Kohlenwäsche und Ladebunker sowieso eine Ebene über den Güterwagen angeordnet.

Als Bergwerksgebäude kommt übrigens nicht nur die Zeche Herbede von Kibri in Frage. In Zeiten des Historismus wurde so ziemlich jeder Baustil kopiert. Die Zeche Zoller 2-4 kommt z.B. in barocken Formen daher, wer mag könnte also den Bahnhof Baden-Baden von Vollmer als Lager und Waschkaue ummodeln, oder den Bahnhof Altstadt ebenfalls von Vollmer als Maschinenhaus nehmen. Den Förderturm der Zeche Herbede finde ich übrigens ganz schrecklich, erstens grob und zweitens falsch konstruiert. Stammt der der Gittermast nicht ursprünglich von Faller (Zeche Königsgrube)? Gibt es da eine Verbindung Kibri-Faller?

Platz für einen Lokschuppen wäre am Ende des Ziehgleises der Zeche. Nahezu identisch sind die Gleise, Verladeeinrichtungen und der Lokschuppen im Basaltschotterwerk Büdingen im Westerwald angeordnet. Dort reicht(e) eine T3 für den Verschub der wenigen Ommi-Wagen. Längere Züge aus Selbstentladewagen könnten dagegen eine etwas stärkere Lok vertragen (Br 80, 81, 89, 94, 98 z.B.).

Ich frage mich, ob eine Steinkohlenzeche einen Kohlenbansen benötigt. Immerhin könnte die Lok auch direkt dort bekohlt werden, wo die Kohlenwagen beladen werden. Wisst Ihr dazu etwas?

Viele Grüße

Georg
Ahoy!
Schön daß euch auch mein Plan gefällt.

Bei 185x85 ist für mich kein Platz für einen 2-gleisigen Ausbau da. Das würde zu enge Radien ergeben, und das find ich unschön.


Ja, Zeche & Kokerei Anna hatten ihre Dampfloks ja noch ewig laufen... Eine große Zeche war auch nicht meine Zielsetzung. Als Industriefanatiker würde ich schon diese Grundfläche alleine für eine größere Zeche veranschlagen. Die hier ist nur klein und hat 6-12 Fals-Wagen pro 24h-Tag zu befüllen.
Als Förderturm für eine größere Zeche wäre ein Hammerkopfturm wie auf Minister Stein in Dortmund mal was anderes....
Aber was der schon an Platz braucht.
http://www.hfinster.de/StahlArt2/archive-RuhrMines-BW-5250-15-25.06.1990-de.html
Den Zechenbausatz von Kibri kenne ich nur von Bildern, aber da muß ich sagen daß ich den HO-Bausatz stimmiger finde. Der sieht wenigstens so aus, als sei es ein Malakoff-Turm mit aufgesetztem Strebenturm. So wie hier:
http://www.mining-europe.de/mining-europe-photos/schaechte/d/prosper_2.htm
Der in N sieht furchtbar instabil aus, bei der erstbesten Schlagwetterexplosion ist davon nix mehr zu finden! (Scherz!)
Schick wäre auch mal sowas:
http://www.mining-europe.de/mining-europe-photos/schaechte/cz/petr_bezruc.htm

Als Zechenlok hätte ich den Traum einer Dampfspeicherlok. Aber bis sowas mal als Serie kommt, werde ich wohl alt & runzlig sein.
Ich denke daß einer Direktbekohlung via Bunker nichts im Wege steht.
Hallo Isegrinns

Meine Frage ist scheinbar verlorengegangen.
Da ich so ähnlich plane,würde mich interessieren wie du an den Schattenbahnhof kommst.
Der ist ja direkt unter dem sichtbaren Bhf und auch nur ca.5cm tiefer.

Gruss Frank
Pardon Frank!

War keine Absicht.
Ich würde den SB quer unter dem Bahnhof anordnen. Das Gleis im Vordergrund sinkt ja kontinuierlich mit 3%, mit Ausnahme der Weiche zum Bergwerk, ab.
Das hintere Gleis sinkt ebenfalls ab Querung der vorderen Strecke. Bei 1,85 Länge plus die Strecke der Kurve sollte das klappen. Ansonsten 3,5%...
Aber Du hast schon Recht, das wird eng!

Danke und gute Nacht

Gruss Frank


Beitrag editiert am 19. 01. 2008 23:24.
Nanu, war da was?
Eigentlich wäre da ja was, wenn da was gewesen wäre, also?
Guten abend zusammen,
mit Interesse lese ich schon längere Zeit hier mit.
Schon sagenhaft gut, was hier an Ideen zusammenkommt!

Nun mein kleines Problem.
Als Neueinsteiger mit nur wenig, dazu noch verwinkeltem Platz, versuche ich nunmehr, diese Ideen auf meine Größe umzufrickeln.
ich würde mich total freuen, wenn hier der eine oder andere erfahrene Kollege mal darüber gucken könnte.Hier die Grundplatte:

http://666kb.com/i/aviv4g4ym7wcskvu6.jpg
Zum Planen steht mir WinRail 9 zur Vfg.
Schon mal vorab vielen Dank - ich bin für jeden Tipp dankbar.

Gruss Rainer

@ 43:

Der Plan gefällt mir sehr gut ... kann man diesen auch zweigleisig bauen? Unabhängig vom Platzangebot?
Was für ein Plan ???

G Frank
Hallo zusammen,

also, ich finde es super, was Isegrinns hier in #33 auf gerade einmal 185x85cm geplant hat
und der Plan im weiteren Verlauf noch weiter gereift ist

Eine Änderung fällt mir noch ein:
Bei der Zeche würde ich noch eine weitere Weichenverbindung einplanen, dass diese auch vom Schattenbahnhof her direkt angefahren werden kann;
nämlich so:
http://www.gutmann71.de/temp/1zu160.net/2008-01...rplan_-_B64_-_F1.jpg
Oder ist das nicht realistisch?

Setzt diesen Plan eigentlich auch jemand ins Modell um?

Gruss,
N-BahnerBAY Alias Erwin
servus zusammen,

hat sich in der zwischenzeit an die umsetzung gemacht? würde mich interessieren, ich spiele auch mit dem gedanken, etwas änliches zu bauen.

gruss
sachranger
Hallo zusammen!

Ich brauch auch mal ein bischen Kreatieve unterstützung.
Ich plane schon seit wochen an meinem Gleisplan doch ich krige einfach nichts geeignetes für meine Fläche von 1m x 50cm aufs Papier.
Kann mir da jemand nen Tip geben?
Hallo!

Die Moeglichkeiten bei einem halben Quadratmeter sind schon etwas begrenzt. Eine ganz nette Umstzng findest du z.B. hier: http://www.n-modellbahner.de/05_index.html

Gruesse
jpd
Hallo,

ich lese und stöbere schon eine lange Zeit auf dieser Plattform. Nun melde ich mich auch einmal.

Die hier aufgeführte Lösungen zur Realisierung einer MOBA auf kleinem Raum begeistern mich.
Nach dem ich vor Jahren meine "verwurschtelte Wandanlage demontierte und der MOBA-Virus in den Hintergrund trat, hat es mich wieder gepackt.

Aus Fehlern lernt man. Diesmal Schritt für Schritt, pardon Modul zu Modul.
Ein interessanten Gleisplan für ein Diorama fand ich 1996 im Modelleisenbahner und die Zeitschrift habe ich wieder gefunden und nutze diesen Plan als Start für meine neue Anlage.

Es ist ein kleiner Landbahnhof,  zur Zeit als Durchgangsbahnhof für eine Nebenbahn Epoche III.

Der Bahnhof hat einen GS am EG und einen separaten Landhandel der über eine Rampe und Freiladegleis angedient wird.
Das beigefügte Bild habe ich mit OpenOffice.org 3.1.1 Draw "zusammen gebastelt."

Mit freundlichem Gruß

Rainer

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